Sonnenstrahl
10.09.2005, 19:42
Können wir wirklich an etwas glauben, was wir nicht sehen?
Oder ist es nicht in Wahrheit so, dass wir Beweise brauchen, um wirklich glauben zu können?
An was glaubst du?
In Liebe
eurer Sonnenstrahl
Sonnenstrahl
12.10.2005, 10:13
Guten Tag ihr Lieben,
in der letzten Zeit ist mir wieder so Einiges bewusst geworden, und ich möchte euch etwas über meinen Glauben schreiben:
Ich glaube und fühle, dass wir GOTT ohne Glauben nicht finden und erkennen können. Und das scheint mir auch das Problem der Menschen zu sein, die sagen: "Gott hilft mir auch nicht!" Sie glauben nicht daran, dass ihnen Gott helfen wird, also kann SEINE Hilfe nicht in ihr Leben treten. Es ist so, als wenn man wünscht, Besuch zu bekommen, aber den Gast nicht eintreiten lässt.
Klar, sagen Viele, mit Glauben ist es ja leicht, aber ich glaube nun mal nicht.
Darum geht es aber nicht, denn die Hoffnung und der Wille sind die Türen, die sich zum Glauben öffnen. Wenn man sich vor stellt, dass man zu Hause in seiner Wohnung sitzt und auf einen neuen Liebhaber wartet, aber nicht bereit ist, die Wohnung zu verlassen und die Türen fest verschließt. Wie soll der Liebhaber da kommen? Ich muss schon hinaus gehen und bereit sein, ihn wirklich zu sehen und zu finden. Das nennt man wohl Erwartungshaltung.
So war es auch bei mir. Vor vielen Jahren ging es mir sehr schlecht, sowohl körperlich, als auch wirtschaftlich. Und ich habe Hilfe gesucht. Dabei habe ich erst gar nicht an GOTTES Hilfe gedacht, weil ich nicht geglaubt habe, dass GOTT dafür zuständig sei. Nein, ich war sogar recht weit von GOTT entfernt, weil die Kirche und ihre Dogmen mich abgestoßen haben. Ich mußte GOTT erst wieder neu finden. Aber ganz unbewusst habe ich den Himmel wohl doch um Hilfe gebeten, und ich spürte mehr und mehr, wie ich geführt wurde. Erst war es ein Mensch, der mir neue Gedanken und Ideen brachte, dann war es ein Buch, dann besuchte ich hier und da ein Seminar, und mit allem, was ich tat, kam ich meinen persönlichen Zielen immer näher. Jeder einzelne Schritt führte mich näher an die Erfüllung meiner Wünsche und Ziele heran, und wenn ich jetzt zurück denke, ist in allen Einzelheiten bisher alles eingetreten, was ich mir gewünscht habe. Es hat zwar oft länger gedauert, als ich es mir vorgestellt hatte, aber heute weiß ich, dass GOTT SEINE eigenen Weg geht, und ich IHM auf diesen Wegen folgen muss.
Zuerst war mir immer noch nicht klar, dass ich inzwischen mehr und mehr an die göttliche Führung glaubte, und eines Tages stellte ich fest, dass mein Glaube und meine Liebe zu GOTT so gewachsen waren, dass es mir gar nicht mehr so sehr um das Äußere ging, sondern dass ich dienen wollte, dass ich einfach mit helfen wollte, Menschen zu GOTT zu führen und ihnen zu helfen, dieses Geschenk auch zu empfangen.
Ich weiß noch, dass ich am Anfang oft gelesen habe, dass wir dazu da sind, dem Nächsten zu helfen, ihm unser Licht zu schenken. Da habe ich immer gedacht: "Ja, aber ich muss erstmal Licht für mich finden!"
Heute weiß ich, dass mein Licht umso größer wird, mein inneres Wissen um so mehr wächst, je mehr ich das, was ich weiß und umsetzen kann, an andere weiter gebe. Mit jedem Geschenk, das ich anderen gebe, bekomme ich selbst das Geschenk der Erkenntnis zurück.
Und alles das konnte nur geschehen, weil ich mich geöffnet habe, weil ich meine Tür nicht ganz verschlossen, sondern immer noch einen Spaltbreit offen gelassen hatte, dass die Hoffnung hindurchschlüpfen konnte, um mir den Glauben zu bringen.
"Ihr sollt werden, wie die Kinder!" Dieser Satz hat eine sehr sehr große Bedeutung, denn es gibt genügend Menschen, die über meinen Glauben die Nase rümpfen und mich vielleicht für einfältig halten. Aber mittlerweile stört es mich nicht mehr, denn die Kräfte des Himmels sind mir so nah, dass mir ihre Gegenwart wichtiger geworden ist, als jede menschliche Meinung auf dieser Erde. Aber sie sind kein Phantom, keine Einbildung, sondern ihre Kraft ist fühl- und erfahrbar. Ich glaube, wenn einige Menschen das wüßten, was sie für uns bewirken können, würden sie alles, aber auch alles daran setzen, sie zu erfahren. Ich muss lachen, wenn ich an diese Menschen denke, die so sehr "auf dem Boden der Realität" stehen, dass sie sich zu erhaben fühlen, an so etwas tatsächlich zu glauben. Sie haben ihre Tür leider verschlossen. Aber ich hoffe, dass ich trotzdem ein wenig Licht bringen kann, so dass sie neugierig werden, und wenigens die Tür wieder einen Spaltbreit öffnen, so, wie ich es getan habe.
Und ich weiß eins, mein Glaube ist so stark geworden, dass ich alles aufgeben würde, außer meinem Glauben. Ich könnte es gar nicht mehr. Denn er ist der stärkste Freund, den ich in meinem Leben gefunden habe.
Ich würde mich freuen, auch etwas über eure Gedanken zum Glauben zu erfahren, auch, wenn sie ganz anders sind, als meine. Nur über die Kommunikation nämlich können wir uns ergänzen und gemeinsam wachsen.
In Liebe
euer Sonnenstrahl
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