Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Trainingsraum für deine Beziehung mit Gott
Sonnenstrahl
01.07.2005, 23:01
Jetzt fragst du dich bestimmt, „was soll ich hier?“ , wenn GOTT doch in allen Räumen ist.
Und du hast auf eine bestimmte Art und Weise Recht. Aber noch weißt du das alles nur theoretisch, aber du willst es ja genau wissen, du willst es fühlen, du willst es erleben.
Und jetzt sage ICH dir etwas über den Weg, MICH wirklich zu erreichen:
Sei ehrlich, immer!
„Das bin ich doch!“ sagst du, aber schon an dieser Stelle bist du dir gar nicht bewusst, wie oft du nicht ehrlich bist, allein deshalb, weil du dich selbst belügst.
Eine Beziehung zu GOTT kann man aber nur dann wirklich pflegen, wenn Ehrlichkeit immer der erste Grundsatz ist. ICH sage dir: du kannst mich niemals erreichen, wenn du auch nur ein ganz klein wenig unehrlich bist, vor allem zu dir selbst.
Vielleicht denkst du jetzt: „Na gut, mach ich, kein Problem!“ und glaubst, das kann doch nicht so schwer sein, die paar „Notlügen“ wegzulassen.
Vertue dich nicht. Es wird das größte Hindernis sein, dass du jemals überwunden hast. Und wenn du es praktizierst, wirst du erkennen, dass dir niemals etwas so schwer gefallen ist, denn hier musst du dir selbst all deine scheinbaren Sünden in deinem Leben ansehen und dir auch eingestehen, dass du sie noch immer nicht überwunden hat.
Hier hast du endlich einmal die Gelegenheit, MIR alles an den Kopf zu werfen, was dich bedrückt und was dich wütend und traurig macht. Du kannst all deine Wut, deinen Hass, deine Verurteilungen, deinen Neid, deinen Ärger, deine Missgunst und alles, wofür du glaubst, dich schämen zu müssen in deinem tiefsten Inneren, weil du es lieber nicht wahr haben möchtest, zu MIR bringen.
Und du kannst vor allem deinen Hass auf Gott selbst zum Ausdruck bringen, denn MEIN größter Wunsch ist es, dir das alles abzunehmen und dich zu erlösen.
Wie das sein kann, fragst du dich?
Ich sage es dir:
ICH BIN DU.
Und deshalb ist es möglich.
All die Wut, all der Hass, all die Verurteilungen hast du nämlich selbst ersonnen. Es war deine eigene Schuld, die du empfunden hast, und weil du sie nicht ertragen konntest, hast du sie kurzerhand auf „andere“ übertragen. Nun warst du sie los, dachtest du. Aber du merktest nicht, dass das ein Irrtum war. Du hattest dich selbst belogen.
Wenn du aber bereit bist, das alles los zu lassen und es MIR zu geben, versichere ich dir, ICH werde dich davon befreien.
Ich kann es dir aber nur abnehmen, wenn du bereit dazu bist, es dir auch anzusehen, denn ICH gab dir einen freien Willen. Mit diesem hast du selbst entschieden, was es wert ist, gehasst und verurteilt zu werden. Du hast dich selbst dadurch in Angst und Schrecken versetzt. Und du glaubst, „deine Sünden“ so zu sühnen.
Aber ICH sage dir: du bist im Irrtum. Denn du hast niemals gesündigt und es auch nie gekonnt, denn alles, was du getan zu haben glaubst, hast du durch MICH getan, und nichts, was getan wird und getan worden ist, könnte jemals ohne MICH gescheh’n.
Verstehst du das? Nein, sicher nicht!
Aber du wirst es verstehen lernen, wenn du jetzt anfängst ganz ehrlich zu dir zu sein und anderen gegenüber, denn dann beginnt deine wirkliche Beziehung zu MIR, die dich heilen wird. Denn ICH BIN GOTT, und das ist es, was du wirklich bist.
Und wenn du endlich bereit bist, alles aus dir heraus zu lassen, was du tief in dir versteckt zu haben glaubst, all deine vermeintlichen Sünden und Fehler, dann wirst du MEINE STIMME in dir hören, die dir auf alle deine Fragen, Sorgen und Nöte Antwort gibt. Dann wirst du wissen, ICH war immer da, aber du hast MICH nicht erkannt!
Rose_of_Jericho
29.08.2007, 23:40
Affirmationen wie z.B.: ICH BIN REINES LICHT...
oder: ICH BIN DAS BEWUSSTSEIN GOTTES
oder: ICH BIN GESALBT MIT DEM INTELLEKT GOTTES...
oder: ICH BIN DIE WAHRHEIT DIE MEIN GOTT SICH WÜNSCHT
haben mir sicherlich sehr viel geholfen und auch sehr viel in mir geheilt...
da gibt es verschiedene Meinungen wie oftmals täglich (z.B.: 3 x tgl. 108 mal, weil das die Zahl der Unendlichkeit sein soll) für geraume Zeit (7Tage lang, weil Gott ja auch die Zeit benötigt hat um die Welt neu zu erschaffen)...3x20 Minuten am Tag, usw...und wäre ich schon viel strebsamer gewesen, wäre ich schon weiter(?)...aber bestimme ich überhaupt das Tempo?wieso ist man manchmal faul und träge??weil ich es mir einbilde bzw. einrede...oder hat es einen Bestimmten Grund, manchmal auf der Stelle zu treten und im Kreis zu gehen(40 Jahre Wüste)...Beharrlichkeit und Geduld sind angesagt...bis man erkennt warum?...dann geschehen wieder mal unangeneheme Ereignisse, wohlwissend natürlich selbst verursacht...wer nicht hören will muss fühlen...aus Schaden wird man klug??oder doch erst aus der Erkenntnis...wenn man ein Neugeborenes mit dem Wissen das *DU* besitzt...tagtäglich *füttert*...also mit guter geistiger Nahrung...und es von allem was Gott unähnlich ist versucht zu beschützen...hilft mir Gott dann auf seine Art & Weise, das Christusbewusstsein in ihm zu manifestieren...schau, und schon wieder zweifle ich, sonst würd ich ja nicht fragen...ich weiss was zu tun ist und wie es geht...und doch bin ich manchmal so mit Alltäglichkeiten beschäftigt und bereite mir selbst auferzwungenen Stress, das es zum Himmel schreit...bin dann müde und ausgelaugt...und vorallem traurig...obwohl ich weiss das *DU* es bist...warum steh ich mir denn selber im Weg??...ICH WILL DOCH VOLLKOMMEN EINS MIT GOTT SEIN...ich will ihm mein Ego in seine HÄnde legen...ich will das er mich führt und leitet...warum mache ich dann noch Fehler...es sind viele Menschen in meiner Umgebung und auch in meiner Familie(großteils meine Mutter), die mich immer wieder versuchen mit ihrem Irrglauben zu beeinflussen...manchmal glaube ich auch die ganze Welt retten zu müssen...Nach dem Motto: Christine rettet die Welt...bis in die Unendlichkeit und noch viel weiter...Ich weiss auch, daß einer allein mit GOTT, die absolute Mehrheit besitzt und darstellt...aber irgendwie steh ich neben mir...ICH BIN DER WEG ICH BIN DIE WAHRHEIT ICH BIN DAS WIRKEN...wo ist meine Schwachstelle...wo ist der Virus??...
"Habe Geduld mein Kind mit mir", flüsterst *DU* mir ins Ohr....und "Prüfe wer sich ewig bindet"...Danke...Danke...Danke...Ich liebe Dich mein Gott...
hallo ihr lieben,
liebe christine, diese fragen warum kann ich mein ego nicht loslassen, ich zeige bereitschaft und doch gebe ich ihm immer noch viel zu viel macht? :086:
inzwischen ist mir klar geworden, hauptsächlich durch die bücher von Joel S. Goldsmith, nicht dass er wesentlich neues sagt, als die anderen, aber er spricht mich so an, dass ich vieles verstehe, was ich vorher nicht verstand. wir wissen ja alle, dass Gott alles und in allem ist. ER ist allmächtig, aber solange ich das nicht in meinem menschlichen bewusstsein manifestieren kann, werde ich weiterhin verletzlich sein. es ist eine übungssache, nur werde ich jetzt nicht ständig affirmationen sagen. das habe ich jahrelang mit mehr oder weniger erfolg praktiziert.
es genügt mir, wenn ich versuche meine aufmerksamkeit im "hier und jetzt" auf Gott gerichtet zu halten, und bei allem was von außen auf mich zukommt, einen moment in die stille zu gehen, um auf SEINE stimme zu hören.
dann würde ich merken, wenn ich das schon beherrschen würde, dass der vater und ich EINS sind.:051:
noch aber schenke ich dem kleinen ich mehr glauben, als dem ICH BIN in mir.
wir sind alle auf dem weg, auch wenn wir manchmal unterschiedliche
wege gehen, ist das ziel doch das gleiche.
wenn ich mich mit Gott EINS fühle, liebe ich alle, dann fühle ich genau die zusammengehörigkeit und genau das möchte ich auf dauer erreichen. dann kann mich nichts mehr kränken, was ein bruder mir vermeintlich antut, weil ich dann nicht den menschen sehe, sondern Gott dahinter.
das ist für mich so ein schöner gedanke, dass ich ihn nicht mehr loslassen werde.
mir ist auch klar, dass niemand bewusst einen anderen verletzen möchte, weil jeder, obwohl wir alle Gottes kinder sind, doch ein individuelles kleines ich haben, dem immer noch zu viel macht zugesprochen wird. ich denke dass jeder dieses ziel auf seine weise erreichen wird.
in liebe, maja:055:
Hallo liebe Christine,
ich möchte dir einmal diese Lektion aus Ein Kurs in Wundern zu lesen anbieten. Sie ist mir gerade ins Auge gesprungen. Ich liebe Dankbarkeit.
Manchmal, wenn wir Zweifel haben, dann liegt es daran, dass wir nicht klar sehen können; hinter der nächsten Biegung kann schon der Himmel zu sehen sein. :049: :049: :049:
LEKTION 123
Ich danke meinem VATER für SEINE Gaben an mich.
1. Lass uns heute dankbar sein. Wir haben sanftere Pfade und ebenere Wege erreicht. Da gibt es keinen Gedanken an eine Umkehr und keinen unerbittlichen Widerstand gegen die Wahrheit. Ein schwaches Zaudern ist noch übrig, einige kleine Einwände und ein leichtes Zögern, aber du kannst wirklich dankbar sein für das, was du gewonnen hast: Es ist viel mehr, als du bemerkst.
2. Ein Tag, der jetzt der Dankbarkeit gewidmet ist, wird dir den Vorteil bringen, einige Einsicht zu erhalten in das wahre Ausmaß allen Gewinns, der dir zuteil geworden ist, der Gaben, die du empfangen hast. Freue dich heute in liebevoller Dankbarkeit: Dein VATER hat dich nicht dir selber überlassen, noch hat ER dich alleine in der Dunkelheit irren lassen. Sei dankbar, dass ER dich vom Selbst errettet hat, von dem du dachtest, du habest es gemacht, um an SEINE und an SEINER Schöpfung Statt zu treten. Sag IHM heute Dank.
3. Sag Dank, dass ER dich nicht verlassen hat, dass SEINE LIEBE immerdar und ewig unverändert auch weiter auf dich scheinen wird. Sage auch Dank dafür, dass du unveränderbar bist, denn der SOHN, DEN ER liebt, ist ebenso unveränderbar wie ER SELBST. Sei dankbar, dass du erlöst bist. Freue dich, dass du eine Funktion in der Erlösung zu erfüllen hast. Sei dankbar, dass dein Wert bei weitem deine dürftigen Gaben und deine unbedeutenden Beur- teilungen desjenigen übersteigt, den GOTT als SEINEN SOHN eingesetzt hat.
4. Heute heben wir unsere Herzen in Dankbarkeit hinauf über die Verzweiflung, schlagen unsere dankerfüllten Augen auf und schauen nicht länger hinunter in den Staub. Wir singen heute den Gesang der Dankbarkeit zu Ehren jenes SELBST, von DEM GOTT wollte, dass ES unsere wahre IDENTITÄT in IHM sei. Heute lächeln wir jeden an, dem wir begegnen, und gehen leichten Schrittes hin, das zu tun, was uns zu tun bestimmt ist. 5. Wir gehen nicht allein. Und sagen Dank, dass ein FREUND in unsere Einsamkeit gekommen ist, um uns das
erlösende WORT GOTTES zu sagen. Dank sei auch dir, dass du IHN angehört hast. SEIN WORT ist lautlos, wenn es nicht gehört wird. Indem du IHM Dank sagst, gebührt der Dank auch dir. Eine ungehörte Botschaft erlöst die Welt
nicht, wie mächtig auch die STIMME und wie liebevoll die Botschaft auch immer sein mag.
6. Dank dir, der hörte, denn du wirst zum Boten, der SEINE STIMME mit sich bringt und SIE immer wieder rund um die Welt ertönen lässt. Empfange heute GOTTES Dank, wenn du IHM Dank sagst. Denn ER möchte den Dank, den du sagst, dir schenken, da ER deine Gaben in liebevoller Dankbarkeit empfängt und sie um tausend- und um hunderttausendmal vermehrt zurückgibt, als sie gegeben wurden. ER wird deine Gaben dadurch segnen, dass ER sie mit dir teilt. So nehmen sie an Macht und Stärke zu, bis sie die Welt mit Freude und mit Dankbarkeit erfüllen.
7. Empfange SEINEN Dank, und bringe IHM den deinen heute zweimal eine Viertelstunde dar. Dabei wirst du begreifen, WEM du dankst und WEM ER dankt, wenn du IHM dankst. Diese heilige halbe Stunde, die du IHM gibst, wird dir zurückgegeben werden in Jahren für jede Sekunde: als eine Macht, die Welt um Ewigkeiten schneller zu erlösen, durch deinen Dank an IHN.
8. Empfange SEINEN Dank, und dann verstehst du, wie liebevoll ER dich in SEINEM GEIST bewahrt, wie tief und grenzenlos ER für dich sorgt und wie vollkommen SEINE Dankbarkeit dir gegenüber ist. Erinnere dich jede Stunde,
an IHN zu denken und IHM für all das zu danken, was ER SEINEM SOHN gab, damit er sich über die Welt erheben und sich an seinen VATER und sein SELBST erinnern möge.
:049: :049: :049:
Ich möchte gleich noch dazuschreiben, wie dankbar ich heute bin.
Jeden Tag habe ich ein Lied morgens im Kopf oder besser im Geist. Das übe ich dann. Heute ist es das Lied: Aus Böhmen kommt die Musik. Das hat auch der Ernst Mosch gesungen, glaub ich oder wie der heißt.
Wenn ihr mich kennen würdet, ihr würdet umfallen. Es war Musik, die ich aus tiefstem Herzen abgelehnt hatte und die doch jetzt mein Herz öffnet und mir so viel Freude und Glücksgefühl bringt. Ich kann es selbst immer wieder nicht fassen; es ist für mich ein Wunder.
Da ist in dem, was ich seit Jahrzehnten ablehnte, das größte Geschenk für mich verborgen. Das rührt mich zu Tränen...
Und dann der Text:
Aus Böhmen kommt die Musik
zu Herzen geht jedes Stück
und alle Türen schließt sie auf
bis in den Himmel hinauf.
Wie wahr........ und dann bin ich wieder in der Dankbarkeit:049: :049: :049:
Lichtfunke
31.08.2007, 01:17
Hallo, liebe Christine!
Deine Gedanken, Deine Nöte und Deine Erkenntnisse sind so ähnlich mit meinen Gedanken, Nöten und Erkenntnissen, dass man sagen kann, wir sind eins! Das passiert mir auch immer wieder mit den anderen Forums-Mitgliedern, wir hängen irgendwie alle miteinander zusammen! Hier bist Du richtig, denn schon fühle ich mich mit Dir verbunden.
Liebe Maja!
Wie schön! Du sagst:
mir ist auch klar, dass niemand bewusst einen anderen verletzen möchte, weil jeder, obwohl wir alle Gottes kinder sind, doch ein individuelles kleines ich haben, dem immer noch zu viel macht zugesprochen wird. ich denke dass jeder dieses ziel auf seine weise erreichen wird.
Ich glaube, dass die Missverständnisse in letzter Zeit nun ausgeräumt sind! Wie ich oben schon bemerkt habe, sind wir doch alle eins! Und wenn einer von uns sich schlecht fühlt, dann fühlt sich der Andere auch schlecht. Deshalb ist es unsere Aufgabe, uns zu bemühen, dass wir uns immer in positiver Stimmung aufhalten, um eine harmonische Grundstimmung zu erzeugen.
Liebe Sita!
Vielen Dank für die Lektionen aus dem Kurs! Ja, wenn wir Dankbarkeit empfinden für alles, was wir erhalten, dann erhebt sich unser ganzes Gemüt auf die positive Ebene und wir können dann gar nicht mehr mit irgend etwas unzufrieden sein.
Das ist ja interessant, dass Du auch in Dir Musik „denkst“. Da ich über 30 Jahre Musik gemacht habe, ich spielte die Trompete, ist mein Denken immer voller Musik. Dabei habe ich festgestellt, dass die Musik von meiner Stimmung abhängig ist. Bin ich „gut drauf“, denke oder pfeife ich fröhliche Lieder, Wanderlieder, oder Frühlingslieder. Wenn ich nicht so guter Stimmung bin denke ich schwermütige Musik. Wenn ich eine richtige Wut auf Jemand habe, denke ich z.B. an “Fausts Verdammnis“ aus Gounod´s Balletmusik.
Liebe Sonnenstrahl!
Ich weiß, dass Du zur Zeit in Urlaub bist, ich möchte Dir trotzdem schreiben, denn ich hatte Deinen Beitrag vom 01.07.2005 entdeckt, ich hatte bemerkt, dass in diesem Forum ein neuer Beitrag steht und bin rein zufällig ganz nach oben gerutscht.
Dein Beitrag hat mich fast zu Tränen gerührt!!! Ich mußte schlucken, denn das, was Du hier geschrieben hast, hat eines meiner Grundübel berührt!!! Leider kann ich Anderen gegenüber, und auch mir, immer noch nicht vollkommen ehrlich sein! Immer wieder halte ich mit der Wahrheit hinterm Berg, um Andere vermeintlich nicht zu verletzen.
Bei aller Traurigkeit, die mich beim Lesen überkommen hat, hast Du auch gleich den Trost mitgeschickt:
Hier hast du endlich einmal die Gelegenheit, MIR alles an den Kopf zu werfen, was dich bedrückt und was dich wütend und traurig macht. Du kannst all deine Wut, deinen Hass, deine Verurteilungen, deinen Neid, deinen Ärger, deine Missgunst und alles, wofür du glaubst, dich schämen zu müssen in deinem tiefsten Inneren, weil du es lieber nicht wahr haben möchtest, zu MIR bringen.
Und du kannst vor allem deinen Hass auf Gott selbst zum Ausdruck bringen, denn MEIN größter Wunsch ist es, dir das alles abzunehmen und dich zu erlösen.
Wie das sein kann, fragst du dich?
Ich sage es dir:
ICH BIN DU.
Und deshalb ist es möglich.
All die Wut, all der Hass, all die Verurteilungen hast du nämlich selbst ersonnen. Es war deine eigene Schuld, die du empfunden hast, und weil du sie nicht ertragen konntest, hast du sie kurzerhand auf „andere“ übertragen. Nun warst du sie los, dachtest du. Aber du merktest nicht, dass das ein Irrtum war. Du hattest dich selbst belogen.
Wenn du aber bereit bist, das alles los zu lassen und es MIR zu geben, versichere ich dir, ICH werde dich davon befreien.
Ich kann es dir aber nur abnehmen, wenn du bereit dazu bist, es dir auch anzusehen, denn ICH gab dir einen freien Willen. Mit diesem hast du selbst entschieden, was es wert ist, gehasst und verurteilt zu werden. Du hast dich selbst dadurch in Angst und Schrecken versetzt. Und du glaubst, „deine Sünden“ so zu sühnen.
Aber ICH sage dir: du bist im Irrtum. Denn du hast niemals gesündigt und es auch nie gekonnt, denn alles, was du getan zu haben glaubst, hast du durch MICH getan, und nichts, was getan wird und getan worden ist, könnte jemals ohne MICH gescheh’n.
Das wird jetzt meine tägliche Lektüre, bis ich fähig bin, die Wahrheit in mir wirken zu lassen. Wenn ich nur mehr Mut hätte, die Wahrheit voll zum Ausdruck zu bringen! Bei Wahrheiten, die den Anderen gefallen, ist das natürlich kein Problem, anders sieht es jedoch aus, wenn die Wahrheiten, die ich ausdrücken möchte, die Anderen eventuell verletzen könnten! Da versuche ich, dass ich sie verschweige, verharmlose, oder dass ich sogar lüge! Das alles erzeugt in mir natürlich Schuldgefühle, oder sogar, dass mein ganzes Leben eine Lüge ist, eine sogenannte „Lebenslüge“!!!
Ich glaube, dass Dein Beitrag dazu geeignet ist, diesen Irrtum aufzulösen!!!
Vielen, vielen Dank!
In Liebe
Lichtfunke.
Lieber Lichtfunke,
ich frage mich, was das für innerliche Wahrheiten sind, die du dich nicht traust, auszusprechen.
Ich erinnere mich, dass du auch letzens dachtest, du hättest "wie ein Elefant im Porzellanladen" geantwortet und mehr zerschlagen als gut gemacht. Ich konnte dein Gefühl gar nicht nachvollziehen. Vielleicht liegt es an dem Fehlen einer Reaktion bei mir. Denn früher stach es schon mal bei mir, wenn du etwas sagtest, also Kritik anbrachtest.
Vielleicht ist es das wert, dass das mal näher untersucht wird. Also auch ausgesprochen wird. Es ist doch so, wenn jemand schreibt, dann entsteht ein Bild im Geist bei dem anderen oder?
Mein Bild, was ich von Maja habe, ja darüber mußte ich vorgestern laut lachen. :) Ich habe nämlich gar keines, wo sie wütend oder verärgert ist. Ich habe nur Bilder, wo wir uns treffen, sie steht in ihrer Haustür, wir nehmen uns in den Arm, wir drücken uns. Wir trinken Kaffee und unterhalten uns angeregt. Es war meine Entscheidung, diese Bilder zu behalten, ich liebe sie.
Vielleicht war das die Ursache? Ich weiß es nicht. Also ich kann auf alle Fälle überhaupt nicht sauer sein. Das find ich schön.
Auch meine Exchefin und den Exchef bekomme ich als Bild immer wieder nur so rein: Wir sehen uns und lachen uns an und begrüßen uns herzlich. Auch die Gerichtsverhandlung bekomme ich immer wieder nur so als Bild. Wir könnten auch ne Runde Karten zusammen spielen und ein wenig dazu plaudern.... :)
Vielleicht ist es auch die Liebe. Ich habe meine Bereitwilligkeit gegeben, 20 Minuten für die Liebe täglich zu geben. Und ich übe jetzt. Ich bekam da vorgestern eine schöne Vorstellung. In meiner Brustmitte ist ein Diamant.
Der ist noch klein, aber er strahlt nach außen. Und zwar am intensivsten, wenn ich die Heilströme Gottes, die ja Heilströme der Liebe sind, sich mit dem Strahlen meines Diamantens verbinden lasse. Ich wollte mich anfangs immer anstrengen, beim Liebeschicken. Aber es kommt am besten, wenn ich nur meine Aufmerksamkeit darauf richte.
Vielleicht ist das der Grund dafür, dass ich im Moment alles anders sehen kann? Aber ich glaube schon, jeder Schritt, den ich gegangen bin bis hierher, hat mir geholfen, hier zu sein.
:049: :049: :049:
Ich finde das Bildersehen wirklich sehr interessant. Hierzu fällt mir ein, dass du lieber Lichtfunke gesagt hattest, Gott würde uns die Bilder geben. Das ist bei mir geblieben und Lichtpilgerin erzählte von ihrem Bild, das sie von ihren Eltern hatte, die schmunzelten.
Ich habe dann mal geschaut, welche Bilder ich von meinem Exvermieter habe. Ich sah ihn, wie er jetzt bestrebt ist, die vermeintlichen Fehler, die er in der Vergangenheit gemacht hat auszumertzen, um immer die Möglichkeit zu haben, in Zukunft weiterhin an das Geld seiner Mieter zu kommen, einfach deshalb, weil man ihm dann nichts mehr kann. Er geht also den weltlichen Weg weiter, so sieht es aus.
Ich fragte mich, ob man Bilder ändern kann. Bewußt ein Bild ändern zu wollen, macht für mich nicht so viel Sinn. Das ist glaub ich nicht möglich. Zumindest fühlt es sich so an. Aber ich kann wieder Liebe hineinschicken und dann schau ich mal nach, ob sich das Bild ändert.
Ein Bild scheint doch irgendwie eine Art Erkenntnisstand zu sein.
:049: :049: :049:
liebe sita,
Mein Bild, was ich von Maja habe, ja darüber mußte ich vorgestern laut lachen. Ich habe nämlich gar keines, wo sie wütend oder verärgert ist. Ich habe nur Bilder, wo wir uns treffen, sie steht in ihrer Haustür, wir nehmen uns in den Arm, wir drücken uns. Wir trinken Kaffee und unterhalten uns angeregt. Es war meine Entscheidung, diese Bilder zu behalten, ich liebe sie.
mein bild von dir sieht auch nicht anders aus.;) ich habe die stunden mit dir auch immer genossen, ob telefonisch oder wenn wir zusammen saßen.
mein "ICH" hatte ja auch nie ein problem, nur mein kleines ich hatte die nase irgendwie voll. ich denke darüber auch gar nicht mehr nach.:eusa_snooty:
es ist mein bestreben, alles mit dem herzen zu sehen, aber es bedarf wohl noch ein wenig übung, bis ich es beherrsche.;)
aus diesem grund bekomme ich die passenden lektionen vorgesetzt.
so wie heute, eine autofahrerin nahm mir die vorfahrt und ich schimpfte wie ein rohrspatz.:eusa_whistle:
dann hörte ich in mir, warum regst du dich auf? es ist vorbei, du hättest ruhig bleiben können und nicht auf dein recht pochen sollen.
hat es dir was gebracht, dich aufzuregen?
nein, das hat es nicht, ich fühlte mich kein bisschen besser.
ich denke, wenn ich nicht so spontan reagiert hätte, hätte ich den christus in ihr gesehen und hätte sie lächelnd vorbei gelassen.:051:
da hätte ich mich sicherlich wohler gefühlt.
das war eine schöne lektion.:023:
in liebe, maja
Rose_of_Jericho
31.08.2007, 17:29
Hallo liebe Christine,
ich möchte dir einmal diese Lektion aus Ein Kurs in Wundern zu lesen anbieten. Sie ist mir gerade ins Auge gesprungen. Ich liebe Dankbarkeit.
Manchmal, wenn wir Zweifel haben, dann liegt es daran, dass wir nicht klar sehen können; hinter der nächsten Biegung kann schon der Himmel zu sehen sein. :049: :049: :049:
LEKTION 123
Ich danke meinem VATER für SEINE Gaben an mich.
1. Lass uns heute dankbar sein. Wir haben sanftere Pfade und ebenere Wege erreicht. Da gibt es keinen Gedanken an eine Umkehr und keinen unerbittlichen Widerstand gegen die Wahrheit. Ein schwaches Zaudern ist noch übrig, einige kleine Einwände und ein leichtes Zögern, aber du kannst wirklich dankbar sein für das, was du gewonnen hast: Es ist viel mehr, als du bemerkst.
2. Ein Tag, der jetzt der Dankbarkeit gewidmet ist, wird dir den Vorteil bringen, einige Einsicht zu erhalten in das wahre Ausmaß allen Gewinns, der dir zuteil geworden ist, der Gaben, die du empfangen hast. Freue dich heute in liebevoller Dankbarkeit: Dein VATER hat dich nicht dir selber überlassen, noch hat ER dich alleine in der Dunkelheit irren lassen. Sei dankbar, dass ER dich vom Selbst errettet hat, von dem du dachtest, du habest es gemacht, um an SEINE und an SEINER Schöpfung Statt zu treten. Sag IHM heute Dank.
3. Sag Dank, dass ER dich nicht verlassen hat, dass SEINE LIEBE immerdar und ewig unverändert auch weiter auf dich scheinen wird. Sage auch Dank dafür, dass du unveränderbar bist, denn der SOHN, DEN ER liebt, ist ebenso unveränderbar wie ER SELBST. Sei dankbar, dass du erlöst bist. Freue dich, dass du eine Funktion in der Erlösung zu erfüllen hast. Sei dankbar, dass dein Wert bei weitem deine dürftigen Gaben und deine unbedeutenden Beur- teilungen desjenigen übersteigt, den GOTT als SEINEN SOHN eingesetzt hat.
4. Heute heben wir unsere Herzen in Dankbarkeit hinauf über die Verzweiflung, schlagen unsere dankerfüllten Augen auf und schauen nicht länger hinunter in den Staub. Wir singen heute den Gesang der Dankbarkeit zu Ehren jenes SELBST, von DEM GOTT wollte, dass ES unsere wahre IDENTITÄT in IHM sei. Heute lächeln wir jeden an, dem wir begegnen, und gehen leichten Schrittes hin, das zu tun, was uns zu tun bestimmt ist. 5. Wir gehen nicht allein. Und sagen Dank, dass ein FREUND in unsere Einsamkeit gekommen ist, um uns das
erlösende WORT GOTTES zu sagen. Dank sei auch dir, dass du IHN angehört hast. SEIN WORT ist lautlos, wenn es nicht gehört wird. Indem du IHM Dank sagst, gebührt der Dank auch dir. Eine ungehörte Botschaft erlöst die Welt
nicht, wie mächtig auch die STIMME und wie liebevoll die Botschaft auch immer sein mag.
6. Dank dir, der hörte, denn du wirst zum Boten, der SEINE STIMME mit sich bringt und SIE immer wieder rund um die Welt ertönen lässt. Empfange heute GOTTES Dank, wenn du IHM Dank sagst. Denn ER möchte den Dank, den du sagst, dir schenken, da ER deine Gaben in liebevoller Dankbarkeit empfängt und sie um tausend- und um hunderttausendmal vermehrt zurückgibt, als sie gegeben wurden. ER wird deine Gaben dadurch segnen, dass ER sie mit dir teilt. So nehmen sie an Macht und Stärke zu, bis sie die Welt mit Freude und mit Dankbarkeit erfüllen.
7. Empfange SEINEN Dank, und bringe IHM den deinen heute zweimal eine Viertelstunde dar. Dabei wirst du begreifen, WEM du dankst und WEM ER dankt, wenn du IHM dankst. Diese heilige halbe Stunde, die du IHM gibst, wird dir zurückgegeben werden in Jahren für jede Sekunde: als eine Macht, die Welt um Ewigkeiten schneller zu erlösen, durch deinen Dank an IHN.
8. Empfange SEINEN Dank, und dann verstehst du, wie liebevoll ER dich in SEINEM GEIST bewahrt, wie tief und grenzenlos ER für dich sorgt und wie vollkommen SEINE Dankbarkeit dir gegenüber ist. Erinnere dich jede Stunde,
an IHN zu denken und IHM für all das zu danken, was ER SEINEM SOHN gab, damit er sich über die Welt erheben und sich an seinen VATER und sein SELBST erinnern möge.
:049: :049: :049:
Hallöchen...
Das Buch ein Kurs in Wundern hatte ich schon einmal....hab es aber weitergegeben, weil es mir damals noch zu *anstrengend* zum Lesen war...habs hie und da gefühlsmäßig aufgeschlagen...und das was mir damals als Wichtigstes schien, das ich daraus erfuhr...das Jesus ein(der)Alchimist selber ist...dadurch erkannte ich erst wirklich, was einen *Alchimisten* ausmacht...bzw. erkannte ich den rechten Weg *MEINEN ALCHIMISTEN* zu suchen...:083: doch danach trennte ich mich von diesem Buch, weil mir mein Gefühl sagte, ich soll es weitergeben....
und was ich heute wieder AGAPE-mäßig finde...gestern beim *putzen* meiner Wohnung...versuchte ich immer wieder die Worte zu denken...DANKBARKEIT MACHT SICH JETZT IN MEINEM HERZEN BREIT :angel13:
:051: LOVE&PEACE&LIGHT4EVERYBODY:051:
IN LIEBE
Christine
liebe, sita
eben ist mir etwas bewusst geworden.
du hast mir das stichwort gegeben.
du hast dich mir als zwei persönlichkeiten offenbart.
wenn wir privat zusammen waren, warst du ganz anders, als wie du dich im forum gezeigt hast.
nun ist mir auch klar, warum mich das verletzt hat.
danke.:023:
in liebe, maja:051:
Hallo Maja,
das bin schon ich, der hier spricht. :) Nur grad ändere ich mich täglich, manchmal noch schneller.
Ich sehe gerade wieder Neues. Die herkömmliche Art zu reagieren und die andere Art zu reagieren. Nehmen wir da dein Beispiel. Es ist einfach nichts schlimmes dabei, hinter jemanden herzuschimpfen. Es ist dann nun mal so und dann geht man weiter.
Nur wenn ich das als schlimm beurteile, sieht es plötzlich anders aus. Liegt es daran, dass wir etwas persönlich nehmen, plötzlich persönliche Interessen haben? Denn wenn ich einfach so mal sage, da hat ein Autofahrer einem anderen die Vorfahrt genommen, dann denke ich, schön, dass nichts geschehen ist. Es ist dann irgendwie neutral.
Aber da sind dann noch die Gesetze der Welt. Und dadurch Recht haben wollen!!????
Seit mir bewußt ist, dass ich genau weiß, was ein anderer Autofahrer vorhat, seitdem ist bei mir gar keine Reaktion mehr auf solche Ereignisse. Nur, wenn ich selbst nicht aufgepasst habe und ich dann einen Schrecken kriege, dann schimpfe ich vermutlich. "Dampf ablassen"
Am Wochenende war ich ja im Sauerland. Mein Ex sass am Steuer. Da war dann eine Brücke, durch die es einspurig ging. 2 Autos kamen dadurch gefahren. Wir hätten Vorfahrt gehabt. Den ersten ließ Ex vorbei, der zweite blieb nicht stehen und Ex fuhr los. Er blieb dann so abrupt stehen, dass das Auto aber noch durchpasste, aber ziemlich schlingerte. Es sah so aus, als würde die Frau die Gewalt über ihr Fahrzeug verlieren.
Ich bekam genau den Punkt der Entscheidung mit. Ex wollte sein Recht durchsetzen. Ich wies ihn darauf hin. Da die Frau wohl weitergefahren war, taten wir das auch.
Nach ca. 15 Min. fuhr ein Wagen vor uns, blinkte und wir hielten an. Der Fahrer stieg aus, kam an den LKW und schimpfte, Ex hätte ein schwer beschädigtes Auto (schwer beschädigten Menschen wollte der eigentlich sagen) einfach stehengelassen und wäre weitergefahren. Er würde ihn anzeigen.
Ich hatte sofort: der lügt, im Kopf. Der Fahrer ließ sich auf keine Diskussion ein, stieg wieder ein und fuhr weg. Wir guckten uns den LKW an, ob was dran war. Ganz hinten waren ein paar schwarze Streifen. In Höhe eines Rückspiegels. Ex rief Polizei an und wir fuhren in die letzte Ortschaft zurück, bis dann feststand, dass nichts geschehen sein konnte. Der Streifen konnte von keinem Seitenspiegel eines anderen Autos sein und war nicht frisch.
Ich brauch dazu wohl nichts zu sagen. Das wäre nicht nötig gewesen, wenn er die Frau hätte fahren lassen.
Nur: jeder muss seine Erfahrungen machen und auch sehen, dass es seine Wahl sein kann, wie er sich verhalten will oder welche Sicht er einnimmt. Es ist nichts tragisches daran, sich "herkömmlich" zu entscheiden.
wenn wir privat zusammen waren, warst du ganz anders, als wie du dich im forum gezeigt hast.
Du könntest auch sagen, ganz anders, als du mich gesehen hast. :049: :049: :049:
hallo liebe christine,
hilft es dir denn, wenn du versuchst Gedanken wie
DANKBARKEIT MACHT SICH JETZT IN MEINEM HERZEN BREIT zu denken?
Macht sich dann Dankbarkeit breit in dir?
Weshalb ich frage, ist dass du schreibst, du versuchst es. Mir ist in Erinnerung, dass jemand mal sagte oder ich las es in einem Buch: Versuchen Sie jetzt, vom Stuhl aufzustehen. Er meinte dann, es wäre nicht möglich. Denn entweder steht jemand auf oder er bleibt sitzen.
Du schreibst:
Das Buch ein Kurs in Wundern hatte ich schon einmal....hab es aber weitergegeben, weil es mir damals noch zu *anstrengend* zum Lesen war...habs hie und da gefühlsmäßig aufgeschlagen...und das was mir damals als Wichtigstes schien, das ich daraus erfuhr...das Jesus ein(der)Alchimist selber ist...dadurch erkannte ich erst wirklich, was einen *Alchimisten* ausmacht...bzw. erkannte ich den rechten Weg *MEINEN ALCHIMISTEN* zu suchen...
Was meinst du damit? Deinen Alchimisten zu suchen? Im Außen oder im Inneren? :049: :049: :049:
Rose_of_Jericho
31.08.2007, 21:06
Liebe Sita...
also vorweg zum Gedanken denken...
mit versuchen meine ich, immer bei den Gedanken zu bleiben die gottähnlich sind, wenn es auch nicht gleich immer funktioniert, da ja der Alltag manchmal mächtiger sein kann, als mein denken...nützt es mir von daher, daß ich weiß, es ist besser das zu denken, als irgendwelche negativen Gedanken in meinen Kopf reinzulassen...und da ich es als train my brain betrachte, und der Wille vors Werk geht...tut es mir sicherlich gut*Affirmationen* zu denken...weil sich irgendwas Gutes trotzdem in mir tut...auch wen ich es nicht gleich Vorort erkennen kann...aber ich weiss das <Heilung&Reinigung> in meinem Innern stattfindet...
so wie ich mir Sonnenstrahls Worte zu Gemüt geführt habe....Sei stille und wisse ICH BIN GOTT...ich weiss es, ich glaube es...aber es zu sein ist dann wieder eine andre Sache...:086: und da ich ALLES versuche, von dem ich glaube es hilft mir auf dem Weg zur Meisterschaft, also zu meiner bewussten Gottwerdung zum Heile aller Geschöpfe hier auf Gottes Erden, *VERSUCHE* ;)
ich mich in manchen Dingen....diese Gedanken zu denken tut mir insofern weiters gut, weil dazwischen immer wieder Bilder auftauchen, die mit mir in einer eigenen Art *sprechen*...es sind unterschiedliche Gedankenbilder...gute und auch ungute...aber ich nehm auch die unguten gelassen hin und *versuche* zu verstehen warum sie ungut sind...löse ich das Problem...fühl ich mich sogleich leichter und glücklich...jah und dann stellt sich dieses Dankbarkeitsgefühl ein...weil ich wieder einen Fehler erkannt habe bzw. mir eine Erkenntnis zukommt...abgesehen davon reinige ich immer *Feng Shui* mäßig auf meine Art und Weise...Mikrokosmos reinigt Makrokosmos...naja und da jah bekanntlich der Glaube die Berge versetzt...glaub ich wie ein kleines Kind manche Sachen die für andre ungläubig erscheinen...aber sobald mein Verstand es zu lässt zu glauben, funktionierts...
was meinen Alchimisten betrifft.......JAH ich suche ihn im Inneren ...weil nur dann kann er mir im Aeusseren begegnen...Und ich wünsche mir nun mal GOTT in meinem Seelenpartner und durch meinen Seelenpartner leibhaftig und wahrhaftig hier in meinem Sein zu lieben...also tu ich schon so als ob...und liebe ihn...ohne mir ein Bildnis zu machen...und darum will ich vollkommen eins mit meinem ICH BIN sein..also vollkommen bewusst in jeder Sekunde...und darum *VERSUCHE* ich *ALLES* meinen Geist zu reinigen und zu vervollkommnen...........Mir geschieht nach meinem Glauben...jedem geschieht demnach so... darum harre ich geduldig meines Herrn....denn:
DU sollst nur einen Gott haben...im Inneren sowie im Äusseren...
wie im Himmel(Geist)so auch hier auf Erden...Und so ist *ES*...
ich hoffe ich habe dir mit diesen Worten meine geistige Einstellung zu deinen FRagen beantwortet...freu mich schon aufs nächste mal wieder von dir zu lesen......
Rose_of_Jericho
31.08.2007, 21:16
Hier noch ein schöner Text, den Elvira mal geschickt hat.
Wo du geliebt wirst
Wo du geliebt wirst, kannst du getrost alle Masken ablegen,
darfst du dich frei und ganz offen bewegen.
Wo du geliebt wirst, zählst du nicht nur als Artist,
wo du geliebt wirst, darfst du so sein, wie du bist.
Wo du geliebt wirst, mußt du nicht immer nur lachen,
darfst du es wagen, auch traurig zu sein.
Wo du geliebt wirst, darfst du auch Fehler machen,
und du bist trotzdem nicht häßlich und klein.
Wo du geliebt wirst, darfst du auch Schwächen zeigen
oder den fehlenden Mut,
brauchst du die Ängste nicht zu verschweigen,
wie das der Furchtsame tut.
Wo du geliebt wirst, darfst du auch Sehnsüchte haben,
manchesmal ein Träumender sein,
und für Versäumnisse, fehlende Gaben
räumt man dir mildernde Umstände ein.
Wo du geliebt wirst, brauchst du nicht ständig fragen
Nach dem vermeintlichen Preis.
Du wirst von der Liebe getragen,
wenn auch unmerklich und leis.
Dieser Text sagt ja auch aus, dass erst eine Umwelt da sein muss, in der das möglich ist. Und das ist für mich nicht mehr so stimmig. Sondern diese Erlaubnis kann ich mir selbst geben.
:eusa_whistle: Oh dass ich aber auch immer so viel schreiben muss. :eusa_naughty: Ich hoffe, es ist jetzt nicht zu umfangreich geworden :083: :049: :049: :049:
liebe Sita...dieser Text ist wunderschön...und er erfüllt meine Seele mit Frieden....ich danke dir...diese Zeilen helfen mir auch wieder mutig meines Weges voranzuschreiten...so in der Art..wenn Du glaubst es geht nicht mehr...kommt von irgendwo ein Lichtlein her...
Liebe Christine,
ja ein wenig ist schon rübergekommen zu mir. Du findest es einfach besser, mit Gottes Gedanken im Tag zu sein, als die negativen Gedanken einfach ungehindert zuzulassen. Ja, ich glaube, dieses Thema haben wir auch seit längerem. Du wirst sicher einiges lesen hier. Auch zum Thema negative Gedanken, dem "Gesindel".
So lange ist es noch nicht her, da sass ich immer wieder in einem "Loch", also einer Depression, wenn ich einfach in den Tag gelebt habe und wußte nicht, wie ich darein gekommen war.
Jetzt spüre ich, wenn meine Energie sinkt, und ich sehe, ich habe vergessen, die Heilströme Gottes in mich hineinströmen zu lassen und vergessen, Liebe zu schicken. Es ist einfach so, dass meine Batterie dann leer wird. Es macht mich auch wieder ganz dankbar, dass ich das habe. Es scheint nicht für jeden zu sein, denn ich bin die einzige, die ich kenne, der das so hilft. Ich bemerke dann auch, dass mein Wohlgefühl fehlt, wenn ich es nicht mache.
Ich beobachte das aber auch alles noch, denn es scheint verschiedene Qualitäten zu geben. Vielleicht ist es ein Unterschied, ob ich etwas tue, damit ich mich wohlfühle oder ob ich etwas tue, weil ich etwas erreichen will. Ich habe auch den Eindruck, dass die Liebe besser fließt, wenn ich nur meine Aufmerksamkeit darauf richte. Ich will nämlich immer wieder etwas "tun". Und ich glaube, da kommt etwas zum Vorschein. Ein Eindruck, dass ich gar nichts wollen muss. Dass etwas wollen eher hinderlich ist. Aber ich muss das noch ein wenig beobachten. Wird sicher deutlicher werden.
Mit dem Alchimisten, das verstehe ich noch nicht so ganz, was du meinst. Meinst du mit Seelenpartner einen Mann?
Du schreibst:
also vollkommen bewusst in jeder Sekunde...und darum *VERSUCHE* ich *ALLES* meinen Geist zu reinigen und zu vervollkommnen..
Ich empfinde Reinigung als sinnvolleres, hilfreicheres Wort. Weil wir ja vollkommen sind. Und bei einer Reinigung muss ich ja nur etwas abwaschen. Ich bleibe ja die- oder dasselbe, ob schmutzig oder sauber. :049: :049: :049:
Lichtfunke
01.09.2007, 01:08
Hallo, liebe Sita!
Du schreibst:
Lieber Lichtfunke,
ich frage mich, was das für innerliche Wahrheiten sind, die du dich nicht traust, auszusprechen.
Ich erinnere mich, dass du auch letzens dachtest, du hättest "wie ein Elefant im Porzellanladen" geantwortet und mehr zerschlagen als gut gemacht. Ich konnte dein Gefühl gar nicht nachvollziehen. Vielleicht liegt es an dem Fehlen einer Reaktion bei mir. Denn früher stach es schon mal bei mir, wenn du etwas sagtest, also Kritik anbrachtest.
Vielleicht ist es das wert, dass das mal näher untersucht wird. Also auch ausgesprochen wird. Es ist doch so, wenn jemand schreibt, dann entsteht ein Bild im Geist bei dem anderen oder?
Es sind nicht die inneren Wahrheiten, die ich mich nicht getraue, auszusprechen, es betrifft auch nicht das Forum, hier bin ich in der Lage, über alles zu sprechen. Nur habe ich beim obigen Beitrag wieder befürchtet, Jemanden weh getan zu haben.
Wie ich in meinem Beitrag über das innere Kind schon geschrieben habe, sind es die alltäglichen Äußerlichkeiten, über die ich noch stolpere! Es sind sehr alte Prägungen aus der Kindheit, die ich mit herüber in die Gegenwart genommen habe und leider auch auf meine Frau übertragen habe. Aber ich habe erkannt, dass sie nur deshalb so reagiert, weil Gott mir zeigen will, dass ich hier noch etwas ganz dringend zu berichtigen habe! Warum reagiert sie denn genau so, wie mein Vater? Sie ist doch gar nicht mit ihm verwandt, kann sie also diese Eigenschaften gar nicht „geerbt“ haben! Sie „spiegelt“ nur, was ich in mir habe!
Ein Beispiel: Bei meinem alten PC war der Speicher für meine Arbeiten zu klein. Ich ging zum Media-Markt und kaufte für 99,-€ eine größere Speicherkarte. Ich sagte nichts, denn ich befürchtete, dass meine Frau nicht einverstanden ist und mir Vorwürfe macht wegen dem Sparen und so. Als ich ihr aber sagte, dass mein alter PC zu langsam ist und keinen Netzwerk-Anschluß (für DSL) hat, und dieser sich auch nachträglich nicht einbauen ließ, stimmte sie gleich zu, einen neuen PC zu kaufen. Das war, nachdem ich über „Wunschverwirklichung“ in „Secret“ gelesen hatte. Immer wieder verheimliche ich etwas, oder ich lüge sogar, weil ich immer noch befürchte, jemand könnte auf meine Wünsche ablehnend reagieren, so wie es in meiner Kindheit geschehen ist.
Deshalb hat mich der Beitrag von Sonnenstrahl so berührt, weil er auch den Weg anzeigt, davon los zu kommen:
Aber du wirst es verstehen lernen, wenn du jetzt anfängst ganz ehrlich zu dir zu sein und anderen gegenüber, denn dann beginnt deine wirkliche Beziehung zu MIR, die dich heilen wird. Denn ICH BIN GOTT, und das ist es, was du wirklich bist.
Liebe Maja, liebe Gingi!
Entschuldigt bitte, dass ich jetzt nicht mehr auf Eure Beiträge eingehe, es ist schon wieder sehr spät und ich muß jetzt dringend schlafen! Mir fallen schon die Augen zu.
In Liebe
Lichtfunke.
hallo ihr lieben,
lieber lichtfunke, liebe christine,
ich kann eurer problem was ja nicht wirklich eins ist, sehr gut nachvollziehen, weil ich da auch noch nicht durch bin.:090:
bis vor ein paar wochen war ich in meinem denken genau da wo sich sita zur zeit aufhält. ich konnte alles akzeptieren und war in liebe eingehüllt.:109:
dann fiel ich urplötzlich raus, warum?
wahrscheinlich um noch einiges aufzuarbeiten?
um nicht dort stehen zu bleiben und womöglich den anschluss des weiter kommens zu versäumen?
denn alles ist ja ständig im wandel. sita erwähnte es schon, dass sie gute erfolge mit den heilströmem hat, was bei mir nicht der fall ist, oft wenn ich sie anwende, werde ich total unruhig und muss sie abbrechen.
was nützt es mir, wenn ich in jede situation liebe schicke, sie aber nicht wirklich, sonden nur oberflächlich fühle?
dann nämlich ändert sich gar nichts. alles was ich nicht fühle, kann sich nicht verwirklichen.
wir leben nun mal zwischen 2 welten, die menschliche und die geistige.
ich beobachte, wie ich immer zwischen den beiden welten umherspringe. das ist sehr anstrengend, weil ich etwas erwarte?!
und weil ich etwas erwarte, kann sich das nicht manifestieren.
das heisst für mich, ich muss lernen die welt loszulassen und mich nur auf den schristus in mir einlassen.
das wäre wunderbar und das ist auch mein wunsch.
aber immer wieder lasse ich mich von egogedanken übertölpen. ich gebe ihnen damit die macht über mich.
ein beispiel.
ich hatte in der letzten woche meinen gerichtstermin, ich habe davon berichtet. ich habe alles in Gottes hände gelegt und wusste, das mir nichts passieren konnte, ohne mit blick auf das ergebnis. dieses gefühl war ganz stark in mir.
Aber jedes mal, wenn ich an den termin dachte, wurde mir ganz mulmig und ich spürte dass ich aufgeregt war. Das ging jetzt seit wochen so, ich kam nicht wirklich dagegen an. machmal ja und dann wieder nicht.
am tage der verhandlung war ich 5 mal auf dem klo, und habe rescue-tropfen genommen, weil ich gegen das lampenfieber, so fühlte es sich an, nicht ankam.
obwohl ich in mir hörte, " sei stille und wisse, ich bin da." ganz tief in mir spürte ich das auch, aber es half mir nicht wirklich.
ich schickte immer wieder liebe in die situation.:007:
um 9,30 Uhr war der termin.
ich wollte mich um 9 uhr mit dem anwalt treffen, weil noch einiges zu besprechen war.
fazit war, er kam nicht, schickte eine anwältin die ich nicht kannte, ohne mich zu informieren, so war ich erst kurz vor dem termin oben im saal.:085:
dort fiel alles lampenfieber von mir ab. ehe ich mit der anwältin sprechen konnte, wurden wir aufgerufen.
der richter schaute in die akte und meinte, eigentlich wäre doch alles klar, ich hätte den vertrag unterschrieben und müsste bezahlen. die anwältin sagte, dass das nicht sio einfach wäre, sie hätte mich mitgebracht um den fall aus meiner sicht darzustellen usw. das tat ich dann auch, meine anwältin bemerkte dann noch, dass auch ihre mutter auf diese machenschafften reingefallen wäre, und dass man das vertrauen des kunden ausnutzen würde.
der gegenanwalt sagte noch 2 sätze dazu, dann sagte der richter, das urteil würde am 11.9. gesprochen.:eusa_whistle:
da braucht aber niemand zu erscheinen. das ganze hat gute 5 minuten gedauert.
obwohl ich im inneren wusste, dass ich hätte ruhig bleiben können, war ich nicht dazu in der lage?
egal wie das jetzt ausgeht, ich werde es akzeptieren.
in liebe, maja:051:
ich habe gerade ein treffendes zitat erhalten,
Wer sorgt, nimmt die Verantwortung Gottes auf die eigenen Schultern.
um das zu ändern muss ich mich auf Gott wirklich einlassen, und das ist nicht so einfach.:eusa_whistle:
meine lernaufgabe ist gleichmut dem übel der welt und alles was in meinem alltag geschieht entgegenzubringen.
in liebe, maja:051:
Hallo Ihr Lieben
Habe ein schönes Gedicht gefunden und möchte es euch zeigen.
Schutzengel
Ich sah einen Engel
im silbernen Gewand,
er nahm mich einfach
an seine Hand.
Geleitet mich sicher
durch dunkle Nacht,
beschützt meine Träume
mit himmlischer Macht.
Am Tage unsichtbar
schwebt er übers Land,
kleiner Schutzengel
wird er auch genannt.
Hält seine Hände
zum Schutze über mich,
vielleicht beschützt
so ein Engel auch Dich.
(c) Linda von Oepen
Lieber Lichtfunke,
wie weise Gott es eingerichtet hat, dass wir hier in diesem Thread gelandet sind.
Ich weiß genau, wovon du sprichst, lieber Lichtfunke und ich schicke dir Liebe in diese Situation und zu dir. Weißt du, ich bin sicher, dass es mehr nicht bedarf, denn du siehst den Weg vor dir. Und hier bist du ja schon ehrlich. Also auch dir selbst und anderen gegenüber. Und du gehst den Weg nicht allein. :049: :049: :049:
Liebe Maja,
lass mich dich auf ein Wort aufmerksam machen.
Du schreibst:
das heisst für mich, ich muss lernen die welt loszulassen und mich nur auf den schristus in mir einlassen.das wäre wunderbar und das ist auch mein wunsch.
Du bringst dir ja selbst etwas bei mit dem, was du sagst. Es IST wunderbar, mich nur auf den Christus in mir einzulassen empfinde ich als aussagekräftiger.
und das ist auch mein Wunsch, damit bekräftigst du, dass du genau das willst. Und mehr als unsere Bereitwilligkeit braucht es nicht, damit alles sich ereignet. Wäre ist ein Möglichkeitsform und läßt noch weitere Möglichkeiten offen.
Schreib mir doch wie du das siehst.
Ich kann mir vorstellen, dass es wichtig ist, mir selbst und anderen gegenüber klare Aussagen zu machen. Daran kann ich mich selbst und jeder halten. Und ich halte damit auch zu mir und zu dem, was ich sehe. Ich stärke damit meinen Glauben.
Für mich ist da ein Feedback wichtig, weil ich auch bei Christine diese Art "verwaschene" Sprache entdecke. Und es ist nicht mein Wunsch, jemanden zu belehren, anzugreifen sondern immer wenn mich etwas anspringt, dann muss ich dem folgen, weil dort etwas versteckt ist. Also Feedback ist mir sehr wichtig.
Und du hast da die Wahl. Wenn du möchtest, dass ich dich darauf nicht mehr aufmerksam mache, dann werde ich es unterlassen.
Wenn das Gerichtsurteil am 11.09. verkündet wird, dann steht es nicht fest. Und zwar deshalb nicht, weil es die Zeit gar nicht gibt. Es kommt das, was du zu dem Zeitpunkt, wo du das Urteil liest, als Bild in dir hast. Welches Bild hast du jetzt? Wenn es ohne Liebe ist, also mit Angst, dann kannst du Liebe in dieses Bild schicken und es segnen. Mit der Liebe ist es wie mit dem Christus, wir müssen ein wenig üben und unsere Erfahrungen machen. :049: :049: :049:
Wer sorgt, nimmt die Verantwortung Gottes auf die eigenen Schultern.
Das ist auch ein wichtiges Zitat für mich. Weil ich ja derzeit Erfahrungen mache, die mich darauf hinweisen, nichts mehr zu wollen, aber das mit Liebe. Denn die Liebe beeinhaltet alles, was wir wollen.
Liebe Elvira,
ich freue mich über das kleine Gedicht. Es erinnert mich an meine Mutti, die bei mir ist. Und auch daran, dass wir den Weg nicht allein gehen, sondern in SEINEM Schutze. Danke dir.
:049: :049: :049:
liebe sita,
Du bringst dir ja selbst etwas bei mit dem, was du sagst. Es IST wunderbar, mich nur auf den Christus in mir einzulassen empfinde ich als aussagekräftiger.
da magst du recht haben, aber wenn ich etwas noch nicht erfahren habe, kommt es mir vor, als ob ich mich selber belüge?
erst wenn ich die erfahrung habe, kann ich sagen es IST
ich weiß dass ich so denken sollte, aber das fällt mir schwer.
wenn ich an das gerichtsurteil denke, fühle ich mich ziemlich neutral.:eusa_doh:
es liegt nicht mehr in meiner hand, es ist alles gesagt und ich habe frieden in mir, egal was passiert.:083:
ich hege auch keinen groll an den anwalt, alles ist gut wie es ist.
ich bin dabei alles was in der materiellen welt geschieht nicht mehr so wichtig zu nehmen, und dafür meine aufmerksamkeit auf Gott in mir zu richten.
ich hoffe dass ich das einigermaßen verständlich habe rüberbringen können.
in liebe, maja:051:
hallo elvira,
schön das gedicht vom schutzengel.:eusa_clap:
in liebe, maja
da magst du recht haben, aber wenn ich etwas noch nicht erfahren habe, kommt es mir vor, als ob ich mich selber belüge?
erst wenn ich die erfahrung habe, kann ich sagen es IST
Liebe Maja,
ja, so hatte ich das, was du die letzten Tage sagtest auch verstanden. Dass du die Erfahrung noch nicht gemacht hast. Deshalb habe ich deine Aufregung auch nicht verstehen können.
Die Sache mit dem Gerichtsurteil finde ich sehr interessant jetzt. Mal schauen, welche Erfahrung dort wartet. Meine Gerichtsverhandlung ist jetzt im September. Wenn ich dran denke, wirds mir kribbelig. Aber eher deswegen, weil ich Sorge habe, dass ich den Weg wieder nicht finde. Aber da schicke ich jetzt mal Liebe hin. Es gibt da eine Lösung. :049: :049: :049:
Liebe Maja,
da bin ich noch auf etwas gestossen in die Vision von Celestine:
ich zitiere:
Dossey beschreibt eine ganze Reihe von Fallstudien mit hochinteressanten Resultaten. Die ungezielten Absichten eines Menschen (die Idee, dass das Allerbeste geschehen soll, ohne die eigene Meinung einzubringen) funktionieren besser als gezielte Absichten (die Idee, daß ein von vornherein festgelegtes Ergebnis erzielt werden soll) obwohl wir fähig sind, die Umwelt in beiden Fällen zu beeinflussen.
Genau das tust du ja, wenn du mit etwas in Frieden bist. Und das erklärt mein Gefühl, es sei besser, nichts zu wollen. :049: :049: :049:
lichtpilgerin
03.09.2007, 00:18
hallo ihr lieben,
uff, da gibt es eine menge zu lesen... und jedes mal, wenn ich auf einen beitrag antworten will, steht im nächsten noch etwas interessantes!
vieles, was ich heute von den letzten tagen hier lese, bestätigt mir absolut, was ich am wochenende erkennen und lernen durfte, also brauche ich gar nicht explizit auf einzelnes einzugehen... sondern mehr auf das, was mir für mich so wichtig und hilfreich erscheint...
ich erkenne heute, dass mein anspruch an mich selbst ungeheuer hoch ist (war?). da gibt es vieles, was ich erfüllen wollte: als mensch mit bestimmten idealen, als spiritueller mensch in verbindung mit gott, als coach in einer art "vorbildfunktion"... alles lief darauf hinaus, "heil" zu sein, licht, gereift, geheilt, erlöst... das ist wohl immer noch mein ziel, aber erst heute begreife ich (wieder mal tiefer als vorher), was es bedeutet, dass GOTT sich DURCH MICH erfährt! wenn ich so licht und heil und hell bin und NUR NOCH in gott... würde er sich ganz schön langweilen in mir! dann wäre er ja perfekt IN SICH... das ist nicht, weshalb wir (aus meiner sicht hier sind)!
hm, das war mir aber so ja nicht wirklich klar... und als ich nun eine wundervolle lernaufgabe bekam und diese auch annahm, wollte ich immer erst noch "licht und liebe" sein... und meine gefühle INNEN verstand ich gar nicht! bzw. ahnte ich etwas und war ständig in reflektion und am spiegel-schauen (jaja, sehr heher und liebevoll, nicht wahr?)... doch das göttlich-menschliche erlaubte (!!!!) ich mir überhaupt nicht! sobald ich WUT spürte, wollte ich im spiegel gleich erlösen - und wenn ich den spiegel nicht gleich erkannte, war ich verunsichert (in meiner existenz als spiritueller mensch mit diesen schönen lichten zielen).
aber was bin ich denn, wenn ich immer nur bei mir schaue und löse und tue... und mir in meinem zorn gar nicht traue? bin ich dann bei mir? oder bin ich dann auch wieder nur im außen (in dem moment bei meinem ziel, gottes liebe zu leben)?!
ich hatte versucht, liebe in die situation fließen zu lassen... und sie floß; aber "nur" zu mir, weiter ging nix! da wurde mir klar, dass es gar nicht "gut" (für mich und meine lernerfahrung) wäre, wenn sich die situation durch (meine) liebe erleichtern und gar erlösen (erlieben) würde! ich hätte meine lektion nämlich nicht verstanden! ich hätte eine "wattebausch-friede-freude-liebe-lösung" inszeniert... aber WIRKLICH gelöst wäre das thema nicht! also: anschauen und lösen... erkennen, dass ich auch mal sauer sein DARF und mich "angepisst" fühlen DARF, dass ich keinerlei lust habe, mich erklären zu müssen, weil jemand mich nicht versteht... und dass das völlig in ordnung ist! ich mir den schwarzen peter nicht zuschieben lassen brauche... und das DARF!!!
mir wurde SEHR klar (ich schrieb schon einmal etwas ähnliches vor kurzem), wie schmal der grat ist, auf dem wir "in unserer mitte" wandern! und wir sind eben alle auch doch nur menschen, die das recht haben, mal "recht haben zu wollen".
klar, morgen sieht das schon wieder anders aus, unser leben bewegt sich in wellen - auf und ab (wertfrei!) - aber mir ist sehr klar geworden, wie wichtig es für mich ist, mir mein "mensch sein" auch zu erlauben!!! alleine so kann ich mich erkennen, und das macht dann wieder richtig spaß!
ich habe im auto vorhin etwas lustiges gehört... über jesus und seine gabe, wunder zu wirken: das erste wunder war nichts "lichtes" in dem sinne, sondern er war auf dieser hochzeit und dort ging der wein aus... und was tat jesus?? er wirkte sein erstes (bekanntes) wunder indem er läpsches wasser zu hochwertigem wein machte... (ob das nun so "licht" ist...??? oder vielleicht liebevoll menschlich???) ich musste auf jeden fall laut lachen - und hatte das gefühl, die message sei nur für mich gewesen, damit ich gerade jetzt verstehe: hei, menschlein, GENIESSE mensch sein, feiere es...!
in liebe
lichtpilgerin
hallo ihr lieben,
ich habe eben ein aussagekräftiges kapitel gelesen, was ich euch gerne übermitteln möchte.
Entschließen wir uns ein Segen zu sein, wo immer wir hingehen
wenn wir menschen um uns herum betrachten, so sollen wir uns daran erinnern, dass wir ein sohn gottes sind und das die göttliche gnade, die uns dazu machte, jeden segnen möge, mit dem wir zusammen kommen. wir wollen in unserem bewusstsein ein " schweig und verstumme" gegenüber allen irrtümern dieser welt tragen.
wenn wir in ruhe daheim sind, so wollen wir empfinden, wie der friede gottes auf uns ruht sowie auf allen, die unser bewusstsein umschließt.
wenn wir ein hotel betreten, um uns einzuschreiben, oder ein restaurant oder ein flugzeug, so vergegenwärtigen wir uns, dass der friede gottes, der uns segnet, auch den ort segnet, auf dem wir stehen. wohin wir auch gehen, lasst uns den frieden gottes mitnehmen, denn er wurde uns nicht für uns selber gegeben.
in liebe, maja:051:
lichtpilgerin
03.09.2007, 09:56
liebe maja,
das sind schöne worte, ja...
erkläre mir doch bitte mal, was aus DEINER sicht damit gemeint ist:
wir wollen in unserem bewusstsein ein " schweig und verstumme" gegenüber allen irrtümern dieser welt tragen."
erkläre mir bitte, zweierlei:
- wie wirkt sich "schweig und verstumme" aus? wie fühlt es sich an, wenn sich das auswirkt?
- alle "irrtümer"?? was ist (aus deiner sicht) damit gemein? wie erkennst du sie? wie zeigen sie sich dir?
ach, doch noch ein drittes:
wenn du das kapitel liest und dir vorstellst, dies so anzuwenden, wie fühlt sich für dich dann der segen gottes an... und wenn du nicht darin bist, nicht bewusst erinnerst, wie fühlt sich das dann für dich an - und wie zeigt es sich im außen, dass du "nicht drin" bist???
in liebe
lichtpilgerin
liebe lichtpilgerin,
deine fragen möchte ich dir gerne beantworten.
erkläre mir bitte, zweierlei:
- wie wirkt sich "schweig und verstumme" aus? wie fühlt es sich an, wenn sich das auswirkt?
- alle "irrtümer"?? was ist (aus deiner sicht) damit gemein? wie erkennst du sie? wie zeigen sie sich dir?
wenn mich zb. zweifel oder angst quält, oder unsicherheit in mir breit macht, dann kommt sofort der gedanke, sei stille und wisse, ich bin gott
dann fühle ich mich mit gott verbunden und weiß, alles wird gut. wie quälend gedanken sein können, habe ich ich reichlich erlebt und davon habe ich die nase voll. meine probleme verschwinden ja nicht, aber ich habe zweierlei möglichkeiten, ich kann sie aus sicht des egos zu betrachten, oder mit dem vertrauen gottes in mir, dass ER für alles sorgt.
ach, doch noch ein drittes:
wenn du das kapitel liest und dir vorstellst, dies so anzuwenden, wie fühlt sich für dich dann der segen gottes an... und wenn du nicht darin bist, nicht bewusst erinnerst, wie fühlt sich das dann für dich an - und wie zeigt es sich im außen, dass du "nicht drin" bist???
wenn ich so ein kapitel lese, fühle ich die energien Gottes so stark, dass mir manchmal die tränen kommen. dieses gefühl lässt im alltag etwas nach, aber wenn mich etwas nervt, kommt sofort aus dem inneren, sei stille und wisse, ich bin gott.
in liebe, maja:051:
lichtpilgerin
03.09.2007, 11:36
liebe maja,
sind dann "irrtümer" für dich die momente, in denen du nicht im "sei still und wisse..." bist??
ich habe es am we selbst einmal wieder (seit sehr langer zeit!!!) erlebt, dass einige umstände zusammenkamen, ich so "dünnhäutig" und "feinfühlig" war, dass ich in eine situation kam, in der ich überhaupt keine liebe einfließen lassen konnte (zumindest floß sie "Nur" in mich und ich konnte sie nicht auf die situation ausdehnen!) - ich konnte immer wieder still sein, bei mir sein, IN Gott sein (das fühlt sich so ähnlich an wie du beschreibst) - aber die situation blieb und auch das gefühl, das sie in mir auslöste blieb!!!!!
für mich ist das ein hinweis (gottes durch mein gegenüber!!!) darauf, dass ich dieses gefühl IN mir anschauen soll und heilen lassen darf, um DANACH wieder ent-wickelter zu sein.
was du schreibst, klingt für mich danach, solche situationen als irrtum zu sehen, der sich auflösen soll, wenn... ???
ich interpretiere es so, dass das, was ich oben schrieb, demzufolge von meinem ego kommt... und gar nicht ansteht, sondern ich meinem ego die oberhand lasse???
das kann ich so nicht annehmen; zumal es einfach nicht funktionierte in der situation... und GENAU DIESE tatsache hat mich darin bestärkt, dass es eben noch etwas zu lösen gibt...
sei es, wachsamer zu sein, wenn so viele komponenten aufeinander treffen, die mich "schwächen"... aber da genau dies passierte und ich sicher bin, dass gott es so lenkt... beinhaltet die situation immer weitaus mehr als einen "irrtum" - aus meiner sicht!
ich hatte dir die frage deshalb gestellt, weil ich wissen wollte, was deiner meinung nach ein "irrtum" ist und wie du glaubst, dass er sich zeigt, darstellt.
für mich liegt der "einzige irrtum" darin, dass wir nicht erkennen, dass ALLES, was wir GLAUBEN, das recht hat, zu sein. alles, was wir glauben, läßt unser bild der welt entstehen; wenn ich glaube, ich sollte das gefühl lösen, dann ist es richtig so; wenn ich glaube, ich sollte den irrtum in der situation sehen, dann ist das richtig so; wenn ich glaube, ich sollte die situation mit allen sinnen erleben, dann ist das richtig so;
kann es überhaupt einen irrtum geben in gottes wundervoller schöpfung???!!
in liebe
lichtpilgerin
Hallo ihr Lieben
Liebe Lichtpilgerin
Dein Beitrag von 0:18 Uhr spricht mich sehr an, ich bin auch der Meinung , wir sind als Menschen geboren und sollten auch als Menschen leben, aber im Sinne Gottes, ich habe für mich nicht das Ziel gottgleich zu werden, denn das schaffe ich als Mensch doch nicht und wie du so schön sagtest, wenn ich so werde wie Gott, dann kann er sich ja nicht durch mich erfahren, selbst Jesus hat das nicht geschafft und menschlich reagiert, als er den Tempel mit Gewalt gesäubert hat, ich für meine Person bleibe mit beiden Füßen auf der Erde.
Für mich ist Gott ein Freund und Helfer, mit dem ich reden kann und der mich versteht, das merke ich an dem guten Gefühl das ich habe, wenn ich mich verstanden fühle.
Ich beschäftige mich im Moment sehr mit Engeln und habe schon kleine Erfolge gehabt, das füllt mich sehr aus. :054:
liebe lichtpilgerin,
ich hatte dir die frage deshalb gestellt, weil ich wissen wollte, was deiner meinung nach ein "irrtum" ist und wie du glaubst, dass er sich zeigt, darstellt.
ich zweifle nicht an dem was du sagst, im gegenteil ich finde das sehr schön und es fühlt sich auch für mich richtig an. aber das meine ich eigentlich nicht. natürlich gehört alles was mir im alltag passiert, zu meiner selbstverwirklichung, ob manches ein irrtum ist bleibt dahin gestellt. das waren ja autors worte.
was ich abstellen möchte ist, dass ich gelassenheit erhalte, wenn etwas auf mich zukommt, was mich aufregt, und mir so schadet, dass ich magenschmerzen und sonst was bekomme.
wenn ich diese gefühle in mir habe, gebiete ich ihnen stille zu sein.
verstehst du was ich damit meine? lassen wir mal den irrtum außen vor.
bei allem was ich lese bleibt bei mir nicht alles hängen, sondern nur, was für den augenblick wichtig für mich ist.
du kannst anders damit umgehen, was ich gut finde, aber bei mir funktioniert das nicht so.
wenn ich mit einer unangenehmen situation konfrontiert werde, schaue ich schon in den spiegel und ich weiß auch, dass in allem eine botschaft steckt die angeguckt werden soll. das mache ich auch, aber ich habe die feststellung gemacht, wenn es mir mal gelingt den christus meines gegenüber zu sehen und nicht den menschen, der mir (ungewollt) weh tut, kann ich auch mein vielleicht ungelöstes problem erkennen, aber ohne dass ich magenschmerzen bekomme.
man das ist aber auch nicht einfach das zu worte zu bringen was ich
fühle.:eusa_whistle: :) [smilie=hot over yo:
in liebe, maja
lichtpilgerin
03.09.2007, 14:22
liebe elvira,
hab vielen dank für deine worte - sie haben IN mir gerade etwas gelöst!
ich hatte an mich den hohen anspruch, manch menschlich-ärgerliches verhalten gar nicht entstehen zu lassen, bzw. schon so "heil(ig)" zu sein, dass es nicht mehr entsteht!
du schreibst, gott ist dein freund und helfer, der dich versteht... und das erinnert mich daran, mich selbst zu verstehen, nicht zu "verurteilen" für meine gefühle! das berührt mich sehr tief, denn genau das hatte ich getan! ich hatte mich verurteilt dafür, dass ich so menschlich unwirsch in mir reagiert hatte und einen anderen menschen auch einmal be-urteilt hatte, weil ich mich angegriffen fühlte! und das konnte ich mir gar nicht zugestehen! im gegenteil, sah ich den "spiegel" darin, dass ich genauso bin, wie die andere person!
ja, hätte ich mich zurückgelehnt IN gott, hätte er mich verstanden; hätte ich meine kleine auf den schoß genommen und alles wäre im FRIEDEN gewesen!
gott versteht mich in meinem mensch sein!
ich danke dir für diesen impuls!
in liebe
lichtpilgerin
lichtpilgerin
03.09.2007, 14:36
liebe maja,
ich verstehe, was du meinst... und bin sicher, letztendlich tun wir alle immer mal wieder dasselbe und zu anderen zeiten etwas unterschiedliches - es scheint kreuzungspunkte im erleben und umgang damit zu geben.
mir schien die bezeichnung "irrtum" einfach bedenklich, denn ich halte sie für rein "menschliches werten" - wann beginnt ein "irrtum", wann endet er, was IST ein "irrtum" - ich denke, das ist einfach immer subjektives empfinden!
was die gelassenheit betrifft, die du gerne möchtest: "nicht-gelassen-sein" (wie es mir ja auch ging, in meinem erlebnis) zeigt mir auch immer, WO sich noch etwas versteckt!
es gibt situationen, in denen mir "still sein" sehr gut gelingt (hm, gibt es dann vielleicht auch einfach keine resonanz mehr in mir??), in anderen (wenigen) funktioniert es eben nicht (also gibt es in dem bezug noch resonanz).
kreuzungs-punkt stellen sich für mich so dar:
wenn wir beide gerade eine situation erleben, in der wir "still sein" können, sehe und erlebe ich hier die "schnittmenge" (wir sind uns einig, unsere wege kreuzen sich)
in anderen momenten erlebst du vielleicht "still sein" und ich "nicht still sein können" - dann scheinen wir uns nicht zu verstehen, aneinander vorbei zu reden und sind der meinung, dass wir unterschiedlich vorgehen.
als ergebnis sehe ich, das wir dasselbe tun, erleben, fühlen, nur vielleicht zu unterschiedlichen zeiten.
in liebe
lichtpilgerin
Maja, du schreibst:
was ich abstellen möchte ist, dass ich gelassenheit erhalte, wenn etwas auf mich zukommt, was mich aufregt, und mir so schadet, dass ich magenschmerzen und sonst was bekomme.
wenn ich diese gefühle in mir habe, gebiete ich ihnen stille zu sein.
verstehst du was ich damit meine? lassen wir mal den irrtum außen vor.
Lichtpilgerin, du schreibst:
was die gelassenheit betrifft, die du gerne möchtest: "nicht-gelassen-sein" (wie es mir ja auch ging, in meinem erlebnis) zeigt mir auch immer, WO sich noch etwas versteckt!
Also ist doch der Irrtum, um den es geht, die "Ungelassenheit". Weil von unserer Vernunft her es nicht erkennbar ist, warum wir nicht gelassen in jeder Situation sein können oder? Also ist doch das Nicht-gelassen-sein-können eine menschliche Emotion, die wir hinter uns lassen möchten.
Und die Frage, die sich mir stellt, ist doch, wie gehe ich damit um????
Langt es, wenn ich sage zu diesem Gefühl: Sei stille oder muss ich mich mit diesem Gefühl auseinandersetzen? :049: :049: :049:
lichtpilgerin
03.09.2007, 16:57
hallo sita,
ich bleibe nach wie vor bei meiner ansicht, dass es gar keinen "irrtum" gibt oder geben kann in gottes wundervollem universum. was wir (jeder für sich) als irrtum erkennen, hängt immer damit ab, aus welcher sicht, in welchem rahmen wir die dinge betrachten, ist also immer subjektiv!
der irrtum gleicht meiner meinung nach dem gesindel, wenn er nicht gar solches ist... und die frage löst sich für mich dann auch dahingehend, gehe mit dem "irrtum" um, wie mit dem gesindel!
ich glaube, wir alle haben unterschiedliche wege, mit diesen themen umzugehen. als mir am we meine gefühle etc. klar wurden, erkannte ich, dass sich für mich noch etwas dahinter "verbirgt" - eine chance, etwas zu erkennen, gesindel anzunehmen.
für mich ist also der stimmige weg, in reflektion zu gehen; für andere ist es vielleicht "sei still"... was wohl "darüber steht" ist einfach das liebevolle mensch-sein-dürfen.
wir alle TUN nichts anderes als das, was wir glauben! und was wir glauben, bekommen wir zurück... für mich ist dies ein kreislauf - und immer, wenn es "holpert" an einer stelle, kann ich meinen glauben überprüfen und schauen, wie ich ihn verändern kann (darf), damit es in zukunft an dieser stelle glatt verläuft... das finde ich sehr schön - und daran glaube ich!
in liebe
lichtpilgerin
Ja, auch das sehe ich für mich so. "Irrtum" kann ich auch durch "Gesindel" ersetzen. Reflektion, damit meinst du sicher, sich alles anzuschauen.
Was mich interessiert hätte, ob dasselbe Resultat mit "sei still" erreicht wird. Aber da muss ich mich wohl in Geduld üben. Ich denke, das wird sich zeigen. :049: :049: :049:
lichtpilgerin
03.09.2007, 17:56
"geduld üben", indem du es ausprobierst???
für mich hat das einfach einen hauch von "hey, mein gesindel, sei still, ich will dich nicht sehen" - statt "hey, mein geliebtes gesindel, komm her, denn ich bin gott und liebe dich". aber das ist einfach nur meine sicht und mein glaube - der sich somit ja auch immer wieder in dieser art bestätigt!
in liebe
lichtpilgerin
Haben wir uns jetzt richtig verstanden Lichtpilgerin?
Ich kann grad nicht einordnen, weiß nicht was du mit dem Beitrag meinst.
Was meinst du, indem ich es ausprobiere.
Ich will nix ausprobieren. Ich hatte nur das Gefühl, dass mir da nur jemand helfen kann, dieser Frage nachzukommen, der das praktiziert. Aber da Maja an dieser Stelle mir nicht weiterhilft, muss ich eben von meiner Frage lassen. und deshalb habe ich gesagt, es wird sich sicher zeigen. Obwohl ich vermutlich immer wieder drauf anspring auf dieses Thema.
Und ich habe auch das Gefühl von "hey, mein gesindel, sei still, ich will dich nicht sehen" - statt "hey, mein geliebtes gesindel, komm her, denn ich bin gott und liebe dich" Also statt zurückweisen halt annehmen. Einfach auch deshalb, weil ich jetzt weiß, wenn ich irgendetwas zurückweise, dass ich dann nicht meine Vollständigkeit sehen kann.
Zu mir sind ja mehrere Dinge gekommen, die ich niemals hätte sehen können, wenn ich sie nicht angenommen hätte.
Meine Intention hierfür ist, den Dingen auf den Grund zu gehen. Und mich interessiert es einfach, ob es da noch mehrere Möglichkeiten gibt. :049: :049: :049:
lichtpilgerin
03.09.2007, 20:42
ach, okay, jetzt hab ich´s verstanden.
ich wusste nicht, wie du es meintest, daher meine frage, ob du in zukunft für dich die "sei still" variante wählst...
lichtpilgerin :)
liebe sita,
Ich will nix ausprobieren. Ich hatte nur das Gefühl, dass mir da nur jemand helfen kann, dieser Frage nachzukommen, der das praktiziert. Aber da Maja an dieser Stelle mir nicht weiterhilft, muss ich eben von meiner Frage lassen. und deshalb habe ich gesagt, es wird sich sicher zeigen. Obwohl ich vermutlich immer wieder drauf anspring auf dieses Thema.
habe ich da was nicht mitbekommen, oder überhört??
was war das für eine frage? ich dachte, dass ich alles was ich sagen konnte gesagt habe.:eusa_think:
in liebe, maja
Liebe Maja,
vermutlich hast du alles dazu gesagt, was du sagen konntest. Es ist auch nicht mehr wichtig. Denn ich hatte mich da an einer Frage festgebissen. Das habe ich jetzt erkannt und ich will mich lieber wohlfühlen. Außerdem scheint es eher eine Frage zu sein, die ich an Gott richten kann, weil mir dann die dazugehörige Erfahrung zukommt.
Die -sei still- Variante wähle ich auf jeden Fall für mich nicht. Höchstens, wenns mir mal zuviel wird. ;)
Gutes Nächtle :049: :049: :049:
lichtpilgerin
04.09.2007, 11:46
hallo sita,
ich habe dazu heute einen neuen "impuls" bekommen, der mir recht wirkungsvoll zu sein scheint:
heute ist ein tag, an dem jedes mal, wenn ich unaufmerksam bin bzw. meine aufmerksamkeit nicht an eine arbeit gebunden ist, sich ein mieser kleiner "angst-gedanke" in meine gelassenheit einschleicht und sticht und pikst. gerade eben wieder... und ich dachte ganz plötzlich "sei still... und wisse, ich bin gott!" - es wurde augenblicklich still und gelassen in mir.
das heisst jetzt nicht, dass ich die angst nicht anschauen möchte. in diesem fall geht es um eine art "existenzangst" der einzig "vertrauen" gegenübersteht. in dieses vertrauen zu kommen, scheint ein prozess zu sein, den die angst immer wieder untergräbt (durch die stiche). in dieser situation scheint mir "sei still" SEHR hilfreich, um ins vertrauen zu kommen.
wieder einmal erkenne ich, dass es keine frage von "entweder : oder" ist, sondern von sowohl-als-auch:
ich habe die angst liebevoll angenommen, geheilt etc.; doch handelt es sich um einen königs-glaubenssatz, den viele menschen in sich tragen. diesen kann ich nicht einfach auflösen (die veränderung, die das für meine identität mit sich brächte wäre immens) sondern nur in kleinen schritten. hier setzt dann "sei still" ein, was mich sofort ins (gefühl von!) vertrauen führt.
ich kann also beides wählen, je nach situation, erkenntnis, bewusstheit, lage...
in liebe
lichtpilgerin
Liebe Lichtpilgerin,
mir entspricht das nicht so ganz glaub ich. Wenigstens hatte ich nie einen inneren Bezug zu dem Ich bin. Auch nicht zu ich bin Gott. Ich habe da auch noch nicht wirklich drüber nachgedacht, sondern es immer akzeptiert, dass es so ist.
Wenn ich um Hilfe bitte bei den aufgestiegenen Meistern und der I AM Gegenwart/Ich bin Gegenwart, dann habe ich mich gefühlsmäßig für ersteres entschieden, vermutlich aus dem Grund, dass mir Ich bin nicht so zusagt und bin dann dazu übergegangen, geliebter Vater zu sagen und geliebte aufgestiegene Brüder.
Von daher passt ja auch sei stille, ich bin Gott in diese Kategorie. Aber ich kann das nicht übersetzen. Höchstens in Ego sei still, du musst wissen, ich bin Gott. Und dann schweigt das Ego. Ego ist in diesem Fall ja wohl die Angst oder? Hmm könnte ich ja nächstes Mal einmal anwenden, wenn ich Angst habe. Mal schauen, ob es bei mir wirkt.
Ja da kommt mir eine Idee. Bei Angst oder Befürchtungen, die spontan zwischendurch kommen, wenn ich in einer Sache bin, den Ausgang aber noch nicht erkennen kann, dann ist es vielleicht eine Möglichkeit, ebenso spontan mit den Angstgefühlen oder Befürchtungen umzugehen. Aber muss ich erst ausprobieren. Nanu, jetzt doch ausprobieren? ;)
Bis dahin gutes Nächtle :049: :049: :049:
Lichtfunke
05.09.2007, 01:11
Hallo, Ihr Lieben!
Eigentlich wollte ich gestern schon schreiben, aber ich konnte keine Verbindung mit dem Internet aufbauen, es gab immer nur eine Fehlermeldung.
In den letzten Tagen hatten wir viel Trubel hier. 2 Töchter und 1 Enkelin waren zu Besuch. Daher hatte ich mich ein wenig rar gemacht.
Liebe Sonnenstrahl!
Nun bist Du wieder zurück aus dem Urlaub, da hast Du jetzt aber eine Menge zu lesen! Ich möchte Dich bitten, meinen Beitrag vom 31.08.07 einmal durchzulesen, es ist mir sehr wichtig, Deine Meinung dazu zu hören!
Liebe Lichtpilgerin!
Mit Deinem Beitrag vom 03.09.07, 00:18 Uhr hast Du mir aus der Seele gesprochen!
hm, das war mir aber so ja nicht wirklich klar... und als ich nun eine wundervolle lernaufgabe bekam und diese auch annahm, wollte ich immer erst noch "licht und liebe" sein... und meine gefühle INNEN verstand ich gar nicht! bzw. ahnte ich etwas und war ständig in reflektion und am spiegel-schauen (jaja, sehr heher und liebevoll, nicht wahr?)... doch das göttlich-menschliche erlaubte (!!!!) ich mir überhaupt nicht! sobald ich WUT spürte, wollte ich im spiegel gleich erlösen - und wenn ich den spiegel nicht gleich erkannte, war ich verunsichert (in meiner existenz als spiritueller mensch mit diesen schönen lichten zielen).
aber was bin ich denn, wenn ich immer nur bei mir schaue und löse und tue... und mir in meinem zorn gar nicht traue? bin ich dann bei mir? oder bin ich dann auch wieder nur im außen (in dem moment bei meinem ziel, gottes liebe zu leben)?!
ich hatte versucht, liebe in die situation fließen zu lassen... und sie floß; aber "nur" zu mir, weiter ging nix! da wurde mir klar, dass es gar nicht "gut" (für mich und meine lernerfahrung) wäre, wenn sich die situation durch (meine) liebe erleichtern und gar erlösen (erlieben) würde! ich hätte meine lektion nämlich nicht verstanden! ich hätte eine "wattebausch-friede-freude-liebe-lösung" inszeniert... aber WIRKLICH gelöst wäre das thema nicht! also: anschauen und lösen... erkennen, dass ich auch mal sauer sein DARF und mich "angepisst" fühlen DARF, dass ich keinerlei lust habe, mich erklären zu müssen, weil jemand mich nicht versteht... und dass das völlig in ordnung ist! ich mir den schwarzen peter nicht zuschieben lassen brauche... und das DARF!!!
Aus obengenannten Gründen antworte ich Dir erst jetzt, aber am selben Tag (03.08.) hatte ich ein passendes Erlebnis dazu!
Da meine Frau sehr zu Hause angebunden ist und auch nicht mehr Auto fährt, nützt sie die Gelegenheit, wenn unsere jüngste Tochter zu Besuch ist, für einen ausgedehnten Einkaufsbummel. Ich mache dann den Haushalt, sorge für die Hunde und erledige kleinere Arbeiten
So wollte ich an unserem neu erstellten Pool eine kleine Fläche für das Sandfilter mit einem Anstrich versehen. So wie ich zu Beginn einer Arbeit immer diese in Gottes Hände lege, tat ich das auch an diesem Morgen. Aber fast jeder Handgriff ging daneben, nur Kleinigkeiten, aber es steigerte sich in mir eine Wut!
Da die Fläche (Mörtel-Glattstrich) noch feucht war, wollte ich sie mit dem Heizlüfter trocknen, ich fand ihn aber nicht. Da holte ich die Bau-Halogen-Leuchte, mit dieser ginge es auch, aber der Brenner war zerbrochen. Ich wollte aus meinem Zimmer einen Ersatzbrenner holen, aber sie waren nicht mehr an dem gewohnten Platz. Also wieder suchen. Da fand ich doch noch einen Ersatzbrenner, den ich dann einsetzte. Aber die Lampe brannte nicht! Da schaute ich nach den Kontaktfedern, sie waren zu lasch und gaben keinen Kontakt mit dem Brenner. Nach mehreren vergeblichen Versuchen mit allen möglichen Werkzeugen, holte ich schließlich einen passenden Schraubendreher und bog die Kontakte zurecht, dabei brach ein Stück von der Keramik-Isolierung ab. Nachdem die Lampe endlich brannte, klemmte ich beim Zuschrauben des Deckels das Kabel ein. Ich mußte den Deckel wieder aufschrauben und das Kabel herausholen. Da platzte mir der Kragen. Ich rief laut: (es hörte ja niemand) „Willst Du das??? Willst Du, dass ich eine Wut kriege?? Willst Du das wirklich???“ Ich explodierte förmlich. Aber seltsamerweise stellte sich dann eine Ruhe ein, so dass ich wieder in Harmonie kam und alles zur Heilung an Gott übergeben konnte. War das der Abschied von der "wattebausch-friede-freude-liebe-lösung“???
Will Gott eigentlich Frieden für die Menschen??? Sonnenstrahl hat einmal mehrere Menschen aufgezählt, die eine überragende Größe erreicht hatten: Jesus, Gandhi, Mandela, Dalai Lama. Alle hatten sehr gelitten und dadurch ihre Größe erreicht! Würden wir noch an Gott denken, wenn wir in dieser „wattebausch-friede-freude-liebe-lösung“ eingelullt wären? Bringt uns nicht gerade die Not in Gottes Arme? Im Krieg (ich weiß es aus eigener Erfahrung) haben alle gebetet, als man die Bombeneinschläge gehört und gespürt hat.
Natürlich wäre mir die "wattebausch-friede-freude-liebe-lösung“ lieber, aber mir fällt es jetzt leichter, alles anzunehmen, keinen Widerstand mehr aufzubauen.
Ich hoffe aber immer noch auf den Göttlichen Frieden, den Jesus hat immer wieder gesagt: „Friede sei mit Euch“.
Das wünsche ich Euch jetzt auch!
In Liebe
Lichtfunke.
hallo ihr lieben,
lieber lichtfunke,
ich denke dass jeder von uns solche tage kennt, wo alles schief läuft.:eusa_think:
und manchmal ist es auch ok, wenn man seinen frust raus lässt, aber befriedigt uns das wirklich?
ich kann von mir sagen sagen, dass es das nicht tut. Ich bin erschöpft weil es mich viel unnötige energieen gekostet hat.
ich habe das bei meinem prozess hautnah erlebt und erfahren, wie unnötig die aufregung war.:eusa_whistle:
hätte ich auf mein inneres gehört, wäre mir viel erspart geblieben, und ich hätte trotz allem die dort enthaltene botschaft und lektion erkannt. was ich damit zum ausdruck bringen möchte ist, dass es auch anders geht.
ich bringe es nicht fertig wie lichtpilgerin es schon lange sagt, meinen zorn, groll, oder wut in dem augenblick wo ich ihn in mir habe, zu lieben. ich bewundere sie dafür.:023:
also suche ich mir einen anderen weg, um keine unnötigen energien zu verschwenden.
in dem moment wo ich ärger, oder wut zulasse, wende ich mich von gott ab.
ich kann mir nicht vorstellen, dass gott gerade das durch mich erfahren möchte. wenn das so wäre, was wäre das dann für ein gott?
gott würde ja gut und böse anerkennen?
von diesen gedanken möchte ich mich verabschieden.
wenn ich mein bewusstsein stets auf gott gerichtet halte, bei allem was ich tue, lerne ich durch SEINE augen zu sehen, durch SEINE ohren zu hören und lasse IHN durch mich sprechen.
mit dieser übung lerne ich mich immer weiter von meinem ego zu entfernen.
jede erfahrung hier in der welt werde ich dann wirklich durch die göttliche gegenwart erleben, ohne in wut zu geraten.
mir ist der frieden Gottes sehr wichig geworden.
dann sage ich lieber öfter einmal, " sei stille und wisse, ich bin gott."
aber jeder geht seinen individuellen weg, und das ist auch gut so.
in liebe, maja:051:
lichtpilgerin
05.09.2007, 09:11
in dem moment wo ich ärger, oder wut zulasse, wende ich mich von gott ab.
ich kann mir nicht vorstellen, dass gott gerade das durch mich erfahren möchte. wenn das so wäre, was wäre das dann für ein gott?
gott würde ja gut und böse anerkennen?
wenn ich mein bewusstsein stets auf gott gerichtet halte, bei allem was ich tue, lerne ich durch SEINE augen zu sehen, durch SEINE ohren zu hören und lasse IHN durch mich sprechen.
hallo ihr lieben,
liebe maja,
ich glaube, genau HIERIN liegt die "wurzel":
wenn die menschen (!!!!) endlich mal aufhören würden, SELBST "gut und böse" anzuerkennen - genau das tust du nämlich, liebe maja, wenn du sagst "das gott gerade das durch mich erfahren möchte"! GERADE WAS!???
mir begegnete immer wieder, dass meine starke power und kraft andere erschreckte. ich war dann "agressiv" oder "böse". ich selbst erfuhr NUR kraft und power, völlig wertfrei! ich wollte keinen verletzen (das TAT ich auch nie!!!!).
wenn gott nun GERADE DIESE KRAFT UND POWER durch dich erleben will... und DU dich dagegen wehrst?? (ich meine damit nicht zerstörerische wut, das ist uns wohl allen klar!)
woher weisst DU, was gott sieht, hört und spricht??? du kannst das doch "nur" aus deinem menschen-augen-sicht-wesen erkennen (selbst in tiefer meditation sehen wir "nur", was wir zulassen zu sehen!). alleine dadurch, dass du wut und ärger als "nicht gottes WÜRDIG!!!" ansiehst, lehnst du es ab - im außen wie in dir!
würden WIR es endlich einmal schaffen, WERTFREI zu sein und zu bleiben (!!!), hätten wir mit unseren "niederen" gefühlen, unserem gedindel auch keine solche "probleme"!!!
ich fand elviras beispiel wunderschön! auch JESUS war nicht immer nur die reine liebe... und, was tat gott??? liebte er ihn nicht genauso sehr MIT seinen kleinen menschlichkeiten??? WOZU sollte gott uns (SICH!!!) all dies schenken, wenn nicht, um sich darin zu erkennen?!!? vielleicht LIEBT er es, wenn es in meinem bauch rumpelt und grumpelt und ich herausgefordert bin, meinen zorn liebevoll anzunehmen und liebevoll zu mir und meiner meinung zu stehen????
frage dich doch vielleicht IN einer wut-situationen einmal, WAS genau so viel energie kostet? die wut, der zorn (die sehr energetisch sind) oder das "sich-selbst-dafür-beschimpfen"????
bei mir war es ganz eindeutig das "mich-falsch-fühlen", welches ich die ganze zeit hatte!!!
ich sage damit nicht, dass wut die lösung ist... sondern, dass sie NICHTS ist, was es zu bewerten gäbe!!!! und schon alleine dadurch wurde sie bei mir viel weniger... oder eher friedvoller, liebevoller. die situationen werden weniger... und die situationen zeigen mir immer noch etwas!!!
ich bin überzeugt davon, dass "die wut nicht liebevoll annehmen wollen" ein "ego-gedanke" ist... und was wäre, wenn genau dieser dich vom frieden abhält???!!
in liebe
lichtpilgerin
Sonnenstrahl
05.09.2007, 09:41
Hallo ihr Lieben,
eben habe ich diese Beitragsreihe erst entdeckt. Es ist wirklich viel, was in der Zeit meines 1-wöchigen Urlaubs geschrieben wurde, aber es ist so schön, zu lesen, wieviel inspirierende Gedankengänge da an die Oberfläche kommen.
Ich möchte mich gern einbringen, aber ich brauche erst einmal etwas Zeit, um alles sacken zu lassen. Besonders interessant finde ich das Thema um "Sei stille und wisse....."
Lieber Lichtfunke,
ich komme gern auch auf deine Frage zurück, wenn ich deinen Beitrag noch einmal gelesen habe.
In Liebe
euer Sonnenstrahl
liebe lichtpilgerin,
du hast ja recht, es geht immer noch um das bewerten, und urteilen, natürlich ist das vom ego.
du fragst woher ich weiß, dass Gott das nicht will. ich kann nur von meinem gefühl sprechen, und dass es mir nicht mehr gefällt mich ständig über alles und jeden aufzuregen. Da ich dieses gefühl ganz stark in mir habe, denke ich, dass es von gott kommt.
Ich habe mich mein ganzes langes leben mehr im ego aufgehalten und das möchte ich beenden.
sita hat letztens etwas schönes gesagt, sie will sich jeden tag 30 minuten der liebe hingeben, und hatte auch ein schönes bild in sich.
damit kommt der frieden automatisch und man lernt die dinge nicht mehr nach dem äußeren zu betrachten.:049:
wenn ich versuche alles mit dem herzen und aus sicht der liebe zu sehen, kommen situationen die mir nicht behagen, gar nicht mehr in mein leben.
so wie es keine menschen mehr in meinem umfeld gibt, mit denen ich nicht über gott sprechen kann. ich brauche nichts zu erlangen, weil ich alles in mir habe, es muss geweckt werden.:083:
und das mache ich aus meinem inneren gefühl raus.
mit elvira rede ich oft darüber, sie hat eine ganz andere wahrnehmung zu den dingen, sie sagt, dass ich mir viel zu viel gedanken mache.
sie geht ihren weg und ich gehe den meinen. der eine macht sich mehr gedanken, als der andere und das ist auch ok.
ich lerne von ihr, und sie von mir.
ich komme auch gar nicht drum herum, mich über dinge aufzuregen, keine frage, das ist ja auch nicht weiter schlimm.
ich möchte lernen Gott in mir so wahrzunehmen, dass das ego seine macht über mich aufgeben muss.
und davon lasse ich mich nicht mehr abringen, egal was über mich gedacht wird.
in liebe, maja:051:
lichtpilgerin
05.09.2007, 10:41
liebe maja,
ich gebe dir vollkommen recht... auch (vor allem) damit, dass einfach ein jeder seinen eigenen weg geht, den er für richtig erachtet.
mich "ticken" einfach sätze wie die zitierten an; aus meiner sicht (ausbildungen, wissen) ist unsere wahrnehmung immer absolut subjektiv! ich befürchte einfach immer, dass rigide vorstellungen von "richtig und falsch" oder davon, was "gott durch mich (nicht) erfahren will" oder "was wäre das für ein gott", die wahrnehmung filtern und verstellen! durch den glauben an diese sätze bleibt die offenheit für einen ganz anderen gott auf der strecke!
es ist meine persönliche auffassung, die da angetickt wird - und das nicht nur hier im forum und in bezug auf gott!
ich finde es bedenklich, wenn jemand etwas als tatsache darstellt, was überhaupt keine ist... und in diesem sinne: was IST schon wirklich tatsächlich, real...?!
letztlich nehme ich dies immer wieder als begrenzend wahr - auch für mich! dadurch ist mein anspruch aber auch sehr hoch (damit habe ich dann immer wieder zu kämpfen, gerade auch in reaktionen wie vorhin auf deinen text) - mein glaube, dass hinter jedem gedanken noch einer kommt und noch einer... verwirrt mich selbst manches mal, läßt aber auch viele geniale neue möglichkeiten zu. und wenn es diesen glauben nicht gäbe, gäbe es keine weiterentwicklung (vgl. die gesamte evolution).
:eusa_whistle:
ich weiß nicht, ich glaube, da wird etwas ganz anderes in mir angesprochen... ich WEISS schließlich, dass du (und die anderen hier) "licht- und liebevolle ziele" haben... doch diese "rigide aussage" tickt in mir die gefahr der absoluten generalisierung und dogmatisierung an... die wucht des gedankens "hä, wie kannst DU denn behaupten, das SEI so...?", dies gefühl der ablehnung in mir... ich glaube, es geht dabei um etwas ganz anderes!
da ist etwas von "es geht darum, dass (manche?) menschen GLAUBEN zu WISSEN..."
ich merke gerade, dass das wirklich mit dir und hier überhaupt nichts zu tun hat, denn genau das (menschen glauben zu wissen...) war auch ursprung meines themas am wochenende... mir scheint, da möchte etwas angeschaut und verstanden werden! danke, liebe maja,dass du mich "angetickt" hast !
in liebe
lichtpilgerin
Frustration und Angst entstehen, wenn ihr nicht auf eure Seele hört.
Oh, hallo ihr Lieben,
wie spannend auf einmal wieder der Austausch ist. Ich liebe ihn und ich schicke Liebe hinein, damit wir alle wieder ein Stück weiterkommen.
Mir wird etwas klar anhand eurer Beiträge. Und ich dachte, hör ich erstmal, was Gott dazu zu sagen hat. SEIN Wort steht oben als erstes aus gmg.
Maja, dein Satz in dem moment wo ich ärger, oder wut zulasse, wende ich mich von gott ab. sprach mich sehr an. Vielleicht wendest du dich in dem Moment ab. Aber vielleicht bist auch nur du das. Das kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur für mich sprechen.
Lichtfunke empfand Erleichterung, nachdem er seine Wut rausgelassen hatte Ich habe vorgestern auch Wut gezeigt.
Aber sie ist anders geworden. Mit meiner Wut auf eine Lehrerin habe ich meiner Tochter meine wahren Gefühle gezeigt und ihr gezeigt, dass ich sie liebe und sie verstehe. Das hat mich absolut nicht erschöpft, obwohl mein Adrenalinspiegel vermutlich ziemlich nach oben ging und ich glaube, es hat mich nicht erschöpft, weil ich genau in diesem Moment auf meine Seele gehört habe. Hinterher habe ich alles vergeben, dieses Gedankenfeld auflösen lassen, in denen Lehrer sitzen und dort Liebe hingeschickt.
Meine Erfahrung der letzten Monate ist folgende:
Ich bin liebevoller geworden, ich bin glücklicher geworden, ich kann mich immer mehr verstehen, ich liebe mich mehr, ich fühle mich wertvoller; ich habe hier ein neues Selbstbild bekommen. Gleichzeitig weiß ich aber jetzt auch, und das ging wirklich gleichzeitig, dass ich jetzt diverse "Spielregeln" des Egos beherrsche. Ich muss einfach anerkennen, dass mein Ego, womit ich mich in dieser Welt durchsetzen kann, sehr viel stärker geworden ist. Und das hat einen Grund.
Ich vertraue meiner inneren Sicht mehr. Ich spüre, was ich will und was ich nicht will. Und darauf reagiere ich. Meine ganze Art ist so viel feiner geworden, leichter, weil ich IMMER nach innen schaue und schaue, was da ist und berücksichtige das dann.
Ein Beispiel:
Unsere Versatelbox hat einen Wackelkontakt, ich schrieb ne e-mail an Versatel. Hatte ich vor Monaten schon mal und auch Antwort bekommen, wo eine kostenpflichtige Hotline-Nummer mir angeboten wurde. Vorher hätte ich mich geärgert. Ich wußte ja quasi schon, dass ich diese Telefonnummer wieder bekommen würde. So Schnitt. Heute bleibe ich in Situationen an dieser Stelle nicht mehr stehen. Ich empfinde es als Ärgernis, dass wenn ich ein Problem habe, ich dafür bezahlen muss. Also gehe ich heute über diese vermeintliche Grenze und schreibe nur, was ich nicht will. Nämlich: und bitte schicken Sie mir keine kostenpflichtige Hotlinenummer, ich sehe nämlich nicht ein ............... usw. Das ist für mich so eindeutig Ego (aber mein Ego). Und was passiert? Ich werde angerufen. Ich war erstaunt. Und konnte mich ehrlich für diese wunderbare schnelle Hilfe am Ende bedanken.
So mache ich das jetzt ständig. Ich folge nur dem, was in mir ist. Meine vorherige Vorgehensweise war, dass ich meinem Vorurteil folgte und glaubte, ich könne sowieso nix ändern.
Ich sehe bei mir also, dass meine weitere Entwicklung in Sachen Liebe und Gott mit einer Vergrößerung meines Egos einhergeht. Es dient mir aber jetzt. Wir sind die meiste Zeit im Einklang. Und ich kann sehen, dass ich auch wirklich kein Opfer bin, sondern dass ich Tatkraft habe und wirklich die Dinge in meinem Sinne ändern kann.
Ich würde mich freuen, wenn so richtig rübergekommen ist, was ich meine, welche Bedeutung das für mich hat. :049: :049: :049:
hallo ihr lieben,
liebe sita
Aber sie ist anders geworden. Mit meiner Wut auf eine Lehrerin habe ich meiner Tochter meine wahren Gefühle gezeigt und ihr gezeigt, dass ich sie liebe und sie verstehe. Das hat mich absolut nicht erschöpft, obwohl mein Adrenalinspiegel vermutlich ziemlich nach oben ging und ich glaube, es hat mich nicht erschöpft, weil ich genau in diesem Moment auf meine Seele gehört habe. Hinterher habe ich alles vergeben, dieses Gedankenfeld auflösen lassen, in denen Lehrer sitzen und dort Liebe hingeschickt.
ich sehe das nicht anders und genau so hätte ich das mit versatel auch gemacht. es kommt ja auch immer auf die individuelle situation an.:023:
liebe lichtpilgerin,
mir ist da eben noch etwas bewusst geworden, als ich deinen beitrag las.
du sagtest letztens, dass plötzlich existenzängste in dir hochgekommen sind.
die kenne ich nur zu gut, denn sie kommen auch bei mir manchmal aus dem nichts, wenn ich an meine zukunft denke.
muss oder soll ich mich jetzt dort so hineinfallen lassen, denn diese ängste tun mir nicht gut.
gott kennt mich doch besser, als ich mich selber. in diesem fall hilft mir wenn ich sage, " sei stille und wisse ICH bin Gott."
du sprichst oft dinge an die ich mal zitiere, die scheinen dir angst zu machen?
ich denke, dass das wirklich nur mit dir zu tun hat?
wenn ich dieses seltsame "WISSEN" in mir spüre, kann ich das als meine wahrheit erkennen. aber es ist meine, es muss sie niemand mit mir teilen.
und das was nicht für mich betimmt ist, überlese ich einfach, es berührt mich nicht.:eusa_whistle:
es ist im prinzip wie bei sita und eigentlich ganz einfach für mich, wenn ich auf mein gefühl vertraue.
in liebe, maja
Und weiter gehts mit Erfahrung.
Ich beobachte schon länger, dass Ego(n) mir immer weismachen will, dass ich etwas schlimmes gesagt habe. Heute wird mir das deutlich bewußt. In meinem Beitrag ist nämlich nix schlimmes; zudem habe ich den Beitrag aus einem Einheitsgefühl heraus geschrieben. Ich habe mir in der jüngsten Vergangenheit auch noch mal meine Texte durchgelesen und dann waren die ok, aber immer wieder kommt nach einer kurzen Zeit dieses Gefühl. Vorher habe ich mich manchmal nicht getraut, meine Texte noch mal zu lesen. Eigenartig oder? Das wird mir erst bewußt, wo ich dies hier schreibe.
Sobald die Zeit weitergeht, bekomme ich dieses Gefühl, ich hätte etwas schlimmes geschrieben. Es scheint mir eine Verzerrung dessen zu sein, was wirklich geschah.
Ich wandte Sei still und wisse ich bin Gott an. Und siehe da, das Gefühl ging zwar nicht weg, aber der Satz war total liebevoll, in dem Sinne, hab keine Sorge, du kannst dich auf mich verlassen, mir vertrauen, weil ich Gott bin, auch das hier wird gelöst.
Ich gebe dieses Gefühl einmal an die Heilung ab. Es scheint eine Verzerrung der Vergangenheit zu sein. Es zählt alle meine Vergehen, all meine vermeintlichen Fehler. Es ist mein schärfster Kritiker. Und ich weiß derzeit nicht genau, was es mir sagen will und wie ich in den Einklang mit ihm komme. Da brauche ich Gott, damit ER mir hilft, auch dieses Gesindel zu integrieren. :049: :049: :049:
du sagtest letztens, dass plötzlich existenzängste in dir hochgekommen sind.
die kenne ich nur zu gut, denn sie kommen auch bei mir manchmal aus dem nichts, wenn ich an meine zukunft denke.
muss oder soll ich mich jetzt dort so hineinfallen lassen, denn diese ängste tun mir nicht gut.
Das kenne ich auch gut. Und ein Gefühl geht damit einher und ein paar Gedanken.
Wenn ich in diese Ängste gehe, dann gehe ich in eine Zukunft, in mein altes Leben. Wenn ich sehe, dass mir diese Ängste einfallen, dann weiß ich, ich bin etwas aus meiner Mitte zu mir herausgegangen. Und dann sage ich mir, dass ich mich damit jetzt nicht befassen möchte, weil in diesem Moment möchte ich mich nur gut fühlen, und ich weiß, dass genau dies der Weg ist, dass ich mein Wohlgefühl ausdehne (Gesetz der Anziehung). Es scheint der Weg zu sein, auf dem ich meine neue Welt ausdehne.
Also indem ich meinem Wohlgefühl folge, mache ich keine Zukunft, sondern ich dehne die Gegenwart aus.
Und da hat diese alte Sicht keinen Platz. Sie gehört zu meinem alten Weg. Und ich habe ja dieses Gefühl, dass ich hier die Ebenen gewechselt habe und von daher lehne ich die alte Welt nicht ab.
Und manches Mal bekomme ich ein Gefühl, dass ich gar nicht mehr arbeiten brauche in der herkömmlichen Art und Weise, sondern dass ich auf diese Weise etwas für mich anziehe, was mir mehr entspricht, was mir Freude macht und glücklich. Ich liebe diese Gedanken. Und tatsächlich weiß ich ja gar nichts und lasse mich hier führen, folge nur meinem Wohlgefühl.Und auch hier läßt sich sei stille..... sehr gut anwenden, um mein Wohlgefühl zu vermehren und zu beschützen. :049: :049: :049:
ach verzeiht mir, dass ich noch mal schreibe
Ich bin heute in einer anderen Stadt mit Bild in der Zeitung. Das ist absolut nichts ungewöhnliches, wenn man es neutral sieht.
Nur für mich hat es eine andere Bedeutung. Es ist ein Bild von meinem neuen Weg. Und ich bin erfüllt mit Liebe und freue mich. Es kommt so einfach über mich. Das ist so neu. Und so schön.
Ich glaube, nur ich selbst kann meinen neuen Weg erkennen. Ich kann ihn vielleicht rüberbringen, wenn in einem anderen eine Resonanz da ist. Wenn er seinen neuen Weg auch schon betreten hat?? Ich weiß nicht. :049: :049: :049:
Sonnenstrahl
05.09.2007, 13:23
Liebe Sonnenstrahl!
Ich weiß, dass Du zur Zeit in Urlaub bist, ich möchte Dir trotzdem schreiben, denn ich hatte Deinen Beitrag vom 01.07.2005 entdeckt, ich hatte bemerkt, dass in diesem Forum ein neuer Beitrag steht und bin rein zufällig ganz nach oben gerutscht.
Dein Beitrag hat mich fast zu Tränen gerührt!!! Ich mußte schlucken, denn das, was Du hier geschrieben hast, hat eines meiner Grundübel berührt!!! Leider kann ich Anderen gegenüber, und auch mir, immer noch nicht vollkommen ehrlich sein! Immer wieder halte ich mit der Wahrheit hinterm Berg, um Andere vermeintlich nicht zu verletzen.
Bei aller Traurigkeit, die mich beim Lesen überkommen hat, hast Du auch gleich den Trost mitgeschickt:
Hier hast du endlich einmal die Gelegenheit, MIR alles an den Kopf zu werfen, was dich bedrückt und was dich wütend und traurig macht. Du kannst all deine Wut, deinen Hass, deine Verurteilungen, deinen Neid, deinen Ärger, deine Missgunst und alles, wofür du glaubst, dich schämen zu müssen in deinem tiefsten Inneren, weil du es lieber nicht wahr haben möchtest, zu MIR bringen.
Und du kannst vor allem deinen Hass auf Gott selbst zum Ausdruck bringen, denn MEIN größter Wunsch ist es, dir das alles abzunehmen und dich zu erlösen.
Wie das sein kann, fragst du dich?
Ich sage es dir:
ICH BIN DU.
Und deshalb ist es möglich.
All die Wut, all der Hass, all die Verurteilungen hast du nämlich selbst ersonnen. Es war deine eigene Schuld, die du empfunden hast, und weil du sie nicht ertragen konntest, hast du sie kurzerhand auf „andere“ übertragen. Nun warst du sie los, dachtest du. Aber du merktest nicht, dass das ein Irrtum war. Du hattest dich selbst belogen.
Wenn du aber bereit bist, das alles los zu lassen und es MIR zu geben, versichere ich dir, ICH werde dich davon befreien.
Ich kann es dir aber nur abnehmen, wenn du bereit dazu bist, es dir auch anzusehen, denn ICH gab dir einen freien Willen. Mit diesem hast du selbst entschieden, was es wert ist, gehasst und verurteilt zu werden. Du hast dich selbst dadurch in Angst und Schrecken versetzt. Und du glaubst, „deine Sünden“ so zu sühnen.
Aber ICH sage dir: du bist im Irrtum. Denn du hast niemals gesündigt und es auch nie gekonnt, denn alles, was du getan zu haben glaubst, hast du durch MICH getan, und nichts, was getan wird und getan worden ist, könnte jemals ohne MICH gescheh’n.
Das wird jetzt meine tägliche Lektüre, bis ich fähig bin, die Wahrheit in mir wirken zu lassen. Wenn ich nur mehr Mut hätte, die Wahrheit voll zum Ausdruck zu bringen! Bei Wahrheiten, die den Anderen gefallen, ist das natürlich kein Problem, anders sieht es jedoch aus, wenn die Wahrheiten, die ich ausdrücken möchte, die Anderen eventuell verletzen könnten! Da versuche ich, dass ich sie verschweige, verharmlose, oder dass ich sogar lüge! Das alles erzeugt in mir natürlich Schuldgefühle, oder sogar, dass mein ganzes Leben eine Lüge ist, eine sogenannte „Lebenslüge“!!!
Ich glaube, dass Dein Beitrag dazu geeignet ist, diesen Irrtum aufzulösen!!!
Vielen, vielen Dank!
In Liebe
Lichtfunke.
Hallo lieber Lichtfunke,
du möchtest von mir eine Meinung zu deinem Beitrag, und ich kann nur GOTT bitten, mir die Frage zu geben, die dahinter steckt und ebenso die Antwort.
Du schreibst, dass du Schwierigkeiten hast, in der Wahrheit zu bleiben sowohl dir selbst, als auch anderen gegenüber.
Ich glaube, damit bist du nicht allein, lieber Lichtfunke, denn wir haben alle gelernt, uns zu verstecken hinter dem Bild, von dem wir selbst wünschen, dass andere von uns sehen sollen.
Wenn wir z.B. wütend sind und einem anderen irgend etwas an den Kopf werfen, schlägt er i.d.R. zurück, und das wollen wir vermeiden. Wir wünschen uns Liebe, Respekt und Anerkennung. Deshalb bemühen wir uns darum, andere nicht zu verärgern, denn dann kommt der Ärger auch zurück. (Angst vor Schmerz) Und das ist wohl die einzige „Strafe“, die es im Universum gibt, die Reaktion auf das, was wir tun, auf unser Reden und Handeln. Alles hat Konsequenzen. Und wir setzen dafür die Ursachen. So haben wir es inzwischen gelernt, und deshalb bemühen wir uns darum, keine negativen Ursachen zu setzen, damit keine negativen Konsequenzen auf uns zukommen. Damit aber laden wir die Verantwortung auf die eigenen Schultern, wie Margret zitierte.
In diesem Prozess zeigen wir nicht immer unser wahres Gesicht. Wir stimmen schon vorher mit uns selbst ab, was wir tun sollten und welche Reaktionen wir daraufhin zu erwarten haben. Aber das Problem hierbei ist, dass wir immer nur aus unserer eigenen Erfahrung heraus (vor-)urteilen (also abwägen) können, denn wir wissen nicht wirklich, was der andere denkt und fühlt. Wir urteilen mit unserem persönlichen menschlichen Geist, der bekanntermaßen sehr beschränkt ist. Er ist ein Werkzeug, das wir über Jahrhunderte auf die uns eigene persönliche Art und Weise benutzt haben. Und nun erkennen wir, dass eben gerade dieses von uns als so intelligent eingestufte Werkzeug von sich aus gar keine Intelligenz besitzt. Erst, wenn es von der Göttlichen Intelligenz benutzt wird, kommt seine wahre Funktion zutage.
Das ist der Grund dafür, dass wir bei allem, was wir tun, den Hl. Geist um SEINE HILFE und SEINE FÜHRUNG bitten sollten, weil ER die Stimme für GOTT ist, die wir wahrnehmen können. Durch IHN fließt uns die intelligente Weisung GOTTES zu. ER hat die Übersicht über Fakten, die uns als Menschen nicht zugänglich sind.
Wenn wir aber Konsequenzen fürchten, werden wir immer wieder in unsere alten Vorgehensweisen verfallen, obwohl sie uns, wie wir selbst fest stellen können, ja eigentlich nicht weiter bringen. Es gibt nach wie vor Streit und Uneinigkeit und Unfrieden auf der Erde, sowohl in Familien, in Beziehungen, als auch in Politik und Weltgeschehen.
Es sind also die Befürchtungen in unserem menschlichen Geist, die uns dazu verleiten, immer wieder aus uns selbst heraus zu urteilen und zu agieren. Und dabei schöpfen wir nicht aus der Göttlichen Quelle, weil wir uns allein die menschliche Erfahrungsquelle zunutze machen.
Erst das Vertrauen in die Göttliche Allmacht lässt uns die Blickrichtung verändern.
Hier hinein passt so wunderbar dieser Satz:
„Wer sorgt, nimmt die Verantwortung Gottes auf die eigenen Schultern“
Unwahrheit entsteht aus der Sorge heraus, nicht das Gute zu empfangen, was wir uns wünschen Deshalb müssen wir uns verstellen und verstecken. Also scheint es so zu sein, dass wir lernen müssen, ganz und gar auf die LIEBE GOTTES zu vertrauen. Und dazu gehört auch, dass wir erkennen, dass es in Wahrheit nichts gibt, außer GOTT und dass wir nicht wirklich von IHM getrennt sind, sondern es nur so empfinden, weil wir uns selbst in unserem menschlichen Geist von IHM getrennt haben.
Mir kam vor einiger Zeit einmal dieser Satz:
„Wenn ich mich vor keiner Erfahrung in meinem Leben mehr fürchte, bin ich nicht mehr angreifbar! Dann ist die „Hölle“ aus meinem Geist verschwunden“
Und dann brauche ich die Wahrheit auch nicht mehr fürchten. Und wenn ich weiß, dass ICH BIN GOTT IST, wovor sollte ich mich dann noch fürchten?
Es ist die äußere Welt, die uns oft so bösartig erscheint und uns immer wieder in Zweifel verfallen lässt und in Planungen, uns selbst zu schützen.
Ich glaube, die einzige Art und Weise, diese Furcht zu verlieren ist die tägliche Erfahrung im Umgang mit ICH BIN, mit der Kraft GOTTES in uns, die wir uns durch den Hl. Geist zunutze machen können, wenn wir bereit sind, alles in SEINE HÄNDE zu legen und darauf zu vertrauen, dass ER uns SEINE WEISUNGEN zuteil werden lässt. So können wir lernen, dass es in Wahrheit das Böse gar nicht gibt. Und damit entfällt unser Selbstschutz, wozu auch die Unehrlichkeit gehört.
In Liebe
Dein Sonnenstrahl
Sonnenstrahl
05.09.2007, 13:35
Hallo liebe Sita,
du bestätigst mir gerade, was ich Lichtfunke schrieb. Unser menschlicher Geist versucht immer wieder, die Dinge, und insbesondere unsere Handlungen, in Gut und Böse zu unterteilen. Aber wenn wir unserem Herzen folgen, kommt unser wirkliches SELBST zum Ausdruck, und es spielt keine Rolle, was dann passiert, denn wenn wir uns immer wieder nach innen ausrichten, kommt alles ins rechte Lot. Wenn ich also wirklich mal jemand auf die Füße getreten habe und erkenne, dass ich das so eigentlich gar nicht wollte, hindert mich niemand, als Ego(n) daran, das wieder gerade zu rücken. Aber auf diesem Weg lernen wir uns selbst kennen.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
liebe sonnenstrahl,
„Wenn ich mich vor keiner Erfahrung in meinem Leben mehr fürchte, bin ich nicht mehr angreifbar! Dann ist die „Hölle“ aus meinem Geist verschwunden“
genau das ist mein ziel in einem satz ausgedrückt.:eusa_clap:
in liebe, maja:051:
Oh welch Erkenntnisse ich habe.
Ich gehe tatsächlich im Moment über alle Dinge hinaus. Immer mehr erschließt sich mir eine neue Sicht.
Vor ein paar Tagen las ich in Celestine über Intentionen. Ich dachte über eine Absicht nach und meinte, die müsse ich ändern. Doch ich fühlte mich danach traurig und wie in einen Kerker gesperrt. Und ich machte es wieder rückgängig und fühlte mich wieder wohl. Hiermit ging ich in Kommunikation und es stellte sich heraus, dass Gott wiederum einen Weg gefunden hatte für mich, an dem ich wachsen konnte. Und an dem es noch wunderbarer wurde.
Ich brauche mich nicht zu ändern. Wenn ich das tue, dann hat es nicht dieselbe Qualität, als wenn ich so, wie ich bin mit meinem Ego zu Gott gehe und mich auf alles einlasse. Ich bin wirklich ok, mehr noch, ich bin etwas ganz wunderbares und ich verstehe Gott, aber ich weiß noch nicht, womit. Vielleicht entwickelt sich da grad ein "siebter Sinn"?
Ich weiß jetzt auch, wie Wunscherfüllung funktioniert. Es ist lediglich eine Entscheidung. Mehr nicht. :049: :049: :049:
:049: :049: :049: :049: :049:
Oh, ich erfahre gerade das Einssein mit Gott. Es überwältigt mich immer wieder. Das -Sei still und wisse, ich bin Gott- läßt es mich erfahren.
Es schützt die neuen Dinge auf eine so liebevolle Weise, wie es nur Gott kann; meine kreativen neuen Gedanken, die Gedanken der Liebe. Es steht mir zur Seite. Es hüllt mich ein.
Ich brauche mich nur zu entscheiden und Gott schützt mit SEINER STIMME mein Vorhaben. Mein Sohn sagt mir gerade, dass wenn ich das Medikament auf seine Entzündung tue, sich jetzt plötzlich vom Befinden her bessert. Ja ich weiß, es wird besser, denn die Liebe schützt das, was ich will.
Ich kann gar nicht ganz darein gehen, es überwältigt mich dann total.
:049: :049: :049: :049: :049:
lichtpilgerin
05.09.2007, 17:26
liebe maja, und auch sita,
"eigentlich" schreibt ihr nichts anders und alles, was ich lese, kann ich nur be-nicken (bestätigen). so hatte ich auch schon geschrieben, dass ich genau diese ängste mit "sei still..." anzuschauen beginne, dass ich mehr und mehr im vertrauen bin... genau wie sita es beschreibt, kann ich es nur bestätigen! alleine durch die selbst-annahme, -liebe, -respekt hat sich so vieles verändert, ich bin "weicher" geworden, mehr im frieden, als "draußen", viel weniger aufgebracht, doch wenn ich ärgerlich bin, lebe ich es ähnlich wie sita aus (zu mir und meiner meinung stehen) und siehe da, es geschehen neue dinge... alles ist leichter, heller, klarer, ich verstehe sehr schnell die zusammenhänge, alles wissen verknüpft sich miteinander und bildet eine völlig andere grundlage und basis als noch vor einiger zeit... es ist einfach wundervoll.
nein maja, die worte machen mir keine angst... da ist (und das hatte ich beschrieben) etwas viel tieferliegendes in mir angetickt worden: es geht um den rahmen, um die begrenzung. es geht darum, wenn jemand sagt "es ist (so und so)" oder "der (mensch xy) ist (so und so)" oder "gott will (das und das)"...
wenn deine wahrheit für dich richtig ist und passt, freut mich das.
ich erkannte ja auch im letzten absatz, dass es weder um dich, noch um die gedanken hier im forum gehen, sondern dass es da IN mir - und zwar sehr tief in mir - eine wahrheit gibt, die ans licht kommen möchte.
was auch immer in mir da an die oberfläche möchte, scheint eine für mich sehr wichtige erkenntnis zu sein... und wieder ist es so, dass ich von außen hingeschubst werde, es begegnet mir (deshalb heute früh auch hier) ständig und ich SOLL da offensichtlich hinschauen! und dies ist z.b. eine situation, die ich nicht mit "sei still" lösen möchte, weil ich sicher bin, dass es um etwas elementares geht, was erkannt werden will...
in liebe
lichtplgerin
lichtpilgerin
05.09.2007, 17:42
hallo ihr lieben,
hallo liebe sonnenstrahl,
schön, dass du wieder hier bist!
dein beitrag an lichtfunke gefällt mir gut... und bestätigt mir noch einmal etwas, das ich den ganzen tag gedanklich "in mir trage":
als ich heute auf majas beitrag reagierte, in dem es um die wut ging und darum, dass gott dies doch sicher nicht von ihr möchte, fielen mir viele situationen aus meinem leben ein - wütende situationen.
in allen bekam ich von außen einen massiven dämpfer - ich wurde geschimpft, war nicht lieb, wenn ich wieder brav wäre, dann... kurz: ich war falsch mit meiner wut (die im übrigen ein völlig natürliches gefühl in einem menschen ist!!!). also lernte mein ego(n) (gefällt mir!!!), das wut, ärger, zorn NICHT gut sind! mit diesen gefühlen wurde ich (scheinbar) nicht geliebt. und somit dachte ich in den letzten jahren, dass ich in dieser eigenschaft nicht liebenswert bin... und dass auch gott mich so nicht lieben kann!
erst in den letzten monaten wurde mir wirklich KLAR und fühlbar, dass gott mich IMMER liebt, egal was ich tue! dass aber ich (egon) es bin, die bewertet, ER nicht!!!! ich lehne mich in ihn zurück, wenn ich wütend war und ER ist geduldig, liebevoll, sein herz fließt über vor liebe zu mir... aber ICH menschlein glaube, das kann ja gar nicht sein, also ent-schuld-ige ich mich... und versuche, mich zu "bessern"!
seit ich dies erkannte und meine wut genauso liebe konnte, wie das entschuldigen und "besser werden wollen", kehrt mehr und mehr frieden ein! wie im letzten beitrag beschrieben, werde ich weicher, wo ich vorher sehr "kantig" war (weil selbstschutz und mangelnde selbst-liebe!!).
allerdings scheint es auch so, dass die (für mich sehr sehr) wenigen situationen, in denen ich wütend werde, richtig "extrem" sind. ich glaube, das fühlt sich nur so an, denn letztlich bin ich viel schneller wieder raus aus dem gefühl, ich lasse es mein leben nicht mehr überschatten, wie früher manches mal.
auch das ist eine spannende beobachtung!
in liebe
lichtpilgerin
Lichtfunke
06.09.2007, 00:54
Liebe Sonnenstrahl!
Vielen Dank für Deine Antwort! Gott hat Dich erhört und Dir die Frage, als auch die Antwort eingegeben!
Deine Worte trösten mich sehr! Du sagst ja, dass ich mich meiner Unwahrheiten nicht zu schämen brauche, sie geschehen doch nur, ausgenommen der Lügen aus Eigennutz, weil ich dem Anderen nicht weh tun will, also ihn liebe! Und mit den Lügen aus Eigennutz werde ich auch noch fertig werden, wenn ich sie einfach Gott zur Heilung übergebe.
Bei meinem Wutanfall, den ich geschildert habe, hatte ich tatsächlich eine Wut auf Gott! Seltsamerweise hatte ich überhaupt kein schlechtes Gewissen, denn, wie ich geschildert habe, kam ja ein tiefer Frieden über mich! Es kam mir vor, als ob Gott sagen würde: „Na endlich kommst Du einmal aus Dir heraus und unterdrückst Deine Wut nicht!“ So, wie Du geschrieben hast, ist es auch eingetreten:
Und du kannst vor allem deinen Hass auf Gott selbst zum Ausdruck bringen, denn MEIN größter Wunsch ist es, dir das alles abzunehmen und dich zu erlösen.
Er hat mir tatsächlich alles abgenommen, wie ich in dem tiefen Frieden erfahren durfte.
Ich habe festgestellt, dass Du öfter den Heiligen Geist erwähnst. Das habe ich nur bei Dir bemerkt, bei den anderen Forumsmitglieder habe ich das nicht entdecken können. Was für ein Unterschied ist es, ob ich Gott um etwas bitte, oder den Heiligen Geist?
„Wenn ich mich vor keiner Erfahrung in meinem Leben mehr fürchte, bin ich nicht mehr angreifbar! Dann ist die „Hölle“ aus meinem Geist verschwunden“
Dieser Satz hat es in sich! Wenn ich das erreicht habe, dann bin ich ein schönes Stück weiter gekommen.
Liebe Lichtpilgerin, liebe Maja, Liebe Sita!
Eure Beiträge habe ich gelesen und finde, was Ihr darin ausdrückt, wirklich bemerkenswert! Ich stimme völlig mit Euren Ansichten überein. Leider kommt Ihr Heute ein wenig zu kurz, da es schon wieder so spät geworden ist und ich sehr müde bin.
In Liebe
Lichtfunke.
Sonnenstrahl
06.09.2007, 11:04
hallo ihr lieben,
hallo liebe sonnenstrahl,
schön, dass du wieder hier bist!
dein beitrag an lichtfunke gefällt mir gut... und bestätigt mir noch einmal etwas, das ich den ganzen tag gedanklich "in mir trage":
als ich heute auf majas beitrag reagierte, in dem es um die wut ging und darum, dass gott dies doch sicher nicht von ihr möchte, fielen mir viele situationen aus meinem leben ein - wütende situationen.
in allen bekam ich von außen einen massiven dämpfer - ich wurde geschimpft, war nicht lieb, wenn ich wieder brav wäre, dann... kurz: ich war falsch mit meiner wut (die im übrigen ein völlig natürliches gefühl in einem menschen ist!!!). also lernte mein ego(n) (gefällt mir!!!), das wut, ärger, zorn NICHT gut sind! mit diesen gefühlen wurde ich (scheinbar) nicht geliebt. und somit dachte ich in den letzten jahren, dass ich in dieser eigenschaft nicht liebenswert bin... und dass auch gott mich so nicht lieben kann!
erst in den letzten monaten wurde mir wirklich KLAR und fühlbar, dass gott mich IMMER liebt, egal was ich tue! dass aber ich (egon) es bin, die bewertet, ER nicht!!!! ich lehne mich in ihn zurück, wenn ich wütend war und ER ist geduldig, liebevoll, sein herz fließt über vor liebe zu mir... aber ICH menschlein glaube, das kann ja gar nicht sein, also ent-schuld-ige ich mich... und versuche, mich zu "bessern"!
seit ich dies erkannte und meine wut genauso liebe konnte, wie das entschuldigen und "besser werden wollen", kehrt mehr und mehr frieden ein! wie im letzten beitrag beschrieben, werde ich weicher, wo ich vorher sehr "kantig" war (weil selbstschutz und mangelnde selbst-liebe!!).
allerdings scheint es auch so, dass die (für mich sehr sehr) wenigen situationen, in denen ich wütend werde, richtig "extrem" sind. ich glaube, das fühlt sich nur so an, denn letztlich bin ich viel schneller wieder raus aus dem gefühl, ich lasse es mein leben nicht mehr überschatten, wie früher manches mal.
auch das ist eine spannende beobachtung!
in liebe
lichtpilgerin
Hallo liebe Lichtpilgerin,
ich glaube, solange wir nicht in beständiger Verbindung mit unserem Göttlichen Geist stehen, werden wir immer wieder geneigt sein, uns und unsere Handlungen aus menschlicher Sicht zu beurteilen.
Ich selbst konnte das gestern auch bei mir wieder feststellen. Immer noch kommt mein Ego(n) zum Vorschein und erklärt mir, wie unzulänglich ich bin. Und ich falle darauf herein. Freund Ego(n) erklärt mir, was ich alles falsch mache, wo ich nicht genug gebe, wann ich nicht genug bin. Und da wundere ich mich, dass ich oft das Gefühl habe, eine große dicke dunkle Decke hüllt mich ein. Ich erkenne nicht mehr, WIE vollkommen alles ist in GOTTES Welt, sondern bin müde und zerschlagen.
In der letzten Zeit ist bei uns Einiges geschehen. Mein Mann beginnt am Montag in seinem neuen Beruf als Krankenpfleger eine neue Anstellung. In der Zwischenzeit war die Spannung riesengroß, ob und welche Arbeit er bekommen würde, und obwohl ich großes Vertrauen habe und auch hatte, dass alles gut ist, hatte ich das Gefühl, ihm dieses Vertrauen nicht vollkommen übermitteln zu können.
Als wir aus dem Urlaub kamen, machte mir meine Mutter die Mitteilung, dass sie ein Lungenemphysem hätte und in Zukunft ein Sauerstoffgerät benutzen müsse. Sie war sehr traurig, weinte, und ich hatte wieder das Gefühl, unzulänglich zu sein, ihr nicht wirklich helfen zu können.
Und so geht es mir fortlaufend, bei meinen Kindern, bei meinem Mann und bei jedem Menschen. Immer redet mir Ego(n) ein, wie klein ich doch bin und wie wenig ich doch tun kann.
Gestern in einem Gespräch mit Maja wurde mir das richtig bewusst. Und seitdem frage ich mich, was hat das mit Vertrauen zu tun?
GOTTES Welt ist vollkommen und alles in ihr, also auch das, was ich sehe. Aber dieses Denken, dass ich das alles gemacht habe, gibt mir Verantwortung für das, was ich sehe, und plötzlich bin ich in einer hilflosen Situation, weil es nicht so einfach ist, eine positive Veränderung herbei zu führen. Ja, wir können uns in jedem Augenblick neu entscheiden. Aber wofür? Ist es wirklich so, dass wir uns neu entscheiden können, morgen oder gar sofort etwas anderes, Schöneres zu sehen? Ich glaube, darin liegt ein Gedankenfehler.
Wir können immer nur eine einzige Entscheidung treffen, nämlich die für GOTT oder die für die Welt. Ich weiß, wenn ich mich nicht absolut wohl fühle, habe ich die Entscheidung für die Welt getroffen. Hierzu gehören auch Ärger und Wut. Das ist an sich nichts Schlimmes, weil es gar nichts Schlimmes oder Böses gibt. Aber meine Entscheidung macht es dazu. Und dann leide ich.
In dem Augenblick, indem ich die Entscheidung für GOTT treffe, ist alles gut, so, wie es ist, denn GOTT hat alles in seiner Hand, es gibt nichts, außer GOTT. Und sofort fällt diese dunkle Decke von meinen Schultern und ICH BIN im Frieden.
Was müssen wir also tun? NICHTS! Es ist allein eine Entscheidung in unserem Geiste, worauf wir blicken wollen. Und dann wird uns gezeigt, wenn es etwas für uns zu tun gibt und was. So einfach ist das. Aber wir Menschlein machen es uns immer wieder (unnötig) schwer. Oder ist es nötig? Nein, ich glaube nicht. Es ist nicht nötig, denn immer dann, wenn die dunkle Decke sich über mir niederlässt, kann ich rufen: "Das ist es nicht, was ich will, GOTT, nur DEINE GNADE!" Und das allein genügt, dass uns eine andere, eine neue, eine leichtere (lichtere) Sicht zuteil wird. Und es ist alles gut, so, wie es ist.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
Und was ist, liebe Sonnenstrahl, wenn dir dein Außen nur zeigen will, was du gern möchtest und noch immer nicht erreicht hast?
Was ist, wenn das Gottes Erinnerung an dich ist? Und du wendest dich ab. Willst die Welt nicht mehr; aber du hast sie gemacht, die Welt, die du siehst.
Es könnte auch dein Motor sein dafür, zu fragen, Vater, ich fühle mich hilflos, ich möchte so gerne helfen. Bitte zeige mir, wie ich das machen kann. Ich weiß ja, dass deine Welt vollkommen ist, dass Krankheit nicht wirklich ist. Aber ich weiß nicht, wie ich das leben kann. Ich brauche da deine Hilfe.
Und du könntest deine Gefühle ausdrücken, deinem Mann, deiner Mutter gegenüber. Du könntest sagen, ich möchte so gern etwas tun, ich fühle mich hilflos. Und vielleicht würde auf diesem Wege mehr Nähe entstehen. Denn jeder kann erkennen, wie gern du helfen würdest und dass es dir weh tut, jemanden leiden zu sehen. Und schon bist du in deinem Herzen. Der Schmerz hat dich hierhin geführt.
Vielleicht ist deine vermeintliche Schwäche der Eingang/Zugang zu deiner Stärke?
Und vielleicht fängt hier, in deinem Herzen der Weg an? :049: :049: :049:
Sonnenstrahl
06.09.2007, 11:43
Liebe Sonnenstrahl!
Vielen Dank für Deine Antwort! Gott hat Dich erhört und Dir die Frage, als auch die Antwort eingegeben!
Deine Worte trösten mich sehr! Du sagst ja, dass ich mich meiner Unwahrheiten nicht zu schämen brauche, sie geschehen doch nur, ausgenommen der Lügen aus Eigennutz, weil ich dem Anderen nicht weh tun will, also ihn liebe! Und mit den Lügen aus Eigennutz werde ich auch noch fertig werden, wenn ich sie einfach Gott zur Heilung übergebe.
Bei meinem Wutanfall, den ich geschildert habe, hatte ich tatsächlich eine Wut auf Gott! Seltsamerweise hatte ich überhaupt kein schlechtes Gewissen, denn, wie ich geschildert habe, kam ja ein tiefer Frieden über mich! Es kam mir vor, als ob Gott sagen würde: „Na endlich kommst Du einmal aus Dir heraus und unterdrückst Deine Wut nicht!“ So, wie Du geschrieben hast, ist es auch eingetreten:
Und du kannst vor allem deinen Hass auf Gott selbst zum Ausdruck bringen, denn MEIN größter Wunsch ist es, dir das alles abzunehmen und dich zu erlösen.
Er hat mir tatsächlich alles abgenommen, wie ich in dem tiefen Frieden erfahren durfte.
Ich habe festgestellt, dass Du öfter den Heiligen Geist erwähnst. Das habe ich nur bei Dir bemerkt, bei den anderen Forumsmitglieder habe ich das nicht entdecken können. Was für ein Unterschied ist es, ob ich Gott um etwas bitte, oder den Heiligen Geist?
„Wenn ich mich vor keiner Erfahrung in meinem Leben mehr fürchte, bin ich nicht mehr angreifbar! Dann ist die „Hölle“ aus meinem Geist verschwunden“
Dieser Satz hat es in sich! Wenn ich das erreicht habe, dann bin ich ein schönes Stück weiter gekommen.
Hallo lieber Lichtfunke,
in dem Beitrag an Lichtpilgerin habe ich geschildert, worin ich meine Aufgabe sehe, in der Entscheidung für GOTT. Deshalb entfällt dann auch das "mit etwas fertig werden müssen". Denn wenn ich diese Entscheidung für GOTT getroffen habe, brauche ich mit gar nichts mehr fertig werden, dann gibt es keine Unzulänglichkeiten oder Probleme mehr. Dann kann ich einfach zuschauen, was sich in meinem Geist abspielt, und wenn es mir Schmerzen verursacht, kann ich sicher sein, dass ich menschlich geurteilt habe. Und jetzt bedarf es nur einer Bitte um SEINE SICHT, und der Hl. GEIST gibt sie mir.
Natürlich gibt es in Wirklichkeit keinen Unterschied zwischen CHRISTUS, GOTT und dem HL.GEIST. Der Unterschied ist nur eine Vorstellung im menschlichen Denken. Menschliches Denken kann die Einheit im Geist nicht erkennen. Dazu benötigen wir das LICHT, also die Göttliche Sicht. Und die wiederum erhalten wir durch den HL. GEIST, der unserem menschlichen Geist wohl am nächsten steht und im Kurs in Wundern als die Stimme für GOTT bezeichnet wird. Aber wir können uns ebenso an CHRISTUS oder GOTT wenden, um dieses LICHT zu empfangen. In Wahrheit macht es keinen Unterschied.
Und weil wir eins sind mit GOTT, kennt ER natürlich auch unseren Schmerz und unsere Wut, deshalb können wir ohnehin nichts vor IHM verheimlichen. Wir versuchen es nur vor uns selbst zu verstecken, weil wir uns dessen schämen. Wir schämen uns unserer eigenen Gefühle, aber wir können sie nicht vor GOTT verstecken.
Deshalb können wir sie auch getrost zulassen und sie damit aus ihrem Gefängnis befreien. Damit bringen wir sie ans Licht, und das Licht erlöst sie von ganz allein, dazu bedarf es nicht unseres Zutuns, im Gegenteil, wenn wir versuchen, uns selbst zu erlösen, kann uns das nicht gelingen. Wenn wir schon glauben als "Erlöste" vor GOTT treten zu müssen, kann ER uns nicht frei machen, weil wir uns selbst belügen. Wir müssen schon bereit sein, IHM unser Päckchen vertrauensvoll in die Hände zu legen, damit ER es uns abnehmen kann. ER wartet darauf, um uns frei zu machen, frei im Geiste, denn das ist der einzige Platz, wo sich unsere vermeintliche "Unfreiheit" befindet.
Du siehst, wir binden uns selbst an dieses Rad, indem wir urteilen über Gut und Böse, GOTT tut das nicht.
Aber in diesem Satz: „Wenn ich mich vor keiner Erfahrung in meinem Leben mehr fürchte, bin ich nicht mehr angreifbar! Dann ist die „Hölle“ aus meinem Geist verschwunden“steckt Einiges, was wir nicht unterschätzen sollten, denn wenn wir versuchen, uns vor keiner Erfahrung mehr zu fürchten, werden alle Befürchtungen und Ängste plötzlich vor unserem Geist erscheinen.
Da erheben sich sich z.B. solche Fragen in mir wie, wenn es nichts Böses gibt, und wenn somit ein Mörder ja auch nicht böse ist, dann brauchen wir uns ja auch nicht vor einem Mörder zu fürchten,dann brauchen wir uns ja auch vor niemandem zu fürchten, der uns irgend einen Schaden zufügen will. Und letztlich dürften wir ja auch den Tod dann nicht mehr zu fürchten.
Macht uns dass nicht Angst?
Daraus ergeben sich für mich viele Fragen an GOTT, die ich mir durch den Hl. GEIST erleuchten lassen kann. Es wäre fatal, die Angst, die hinter einer solchen Aussage steckt, einfach wieder zu verdrängen oder zu verstecken, denn dann wird sie ja noch größer, wie wir alle schon erkannt haben.
Aber auch hier gibt es immer wieder den gleichen Weg für mich, die Entscheidung für GOTT, die meine Furcht sofort aufhebt, und aus SEINER GNADE entsteht Klarheit in SEINEM LICHT.
Diese Fragen sich selbst beantworten zu wollen, kann nicht funktionieren, weil die Antworten in unserem menchlichen Geist nicht zu finden sind. Und deshalb ist alles im Grunde so einfach, es geht nämlich immer nur um diese eine Entscheidung FÜR GOTT!
Und wenn wir das einmal alle wirklich verstanden haben, dann werden wir wohl nie mehr gewillt sein, die Verantwortung auf unsere eigenen Schultern zu laden, denn wie dumm müssen wir eigentlich sein, wenn doch GOTT bereit ist, uns alles, aber auch alles, sogar unsere Fragen selbst zu geben, auf die ER uns dann auch die Antworten gibt.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
Sonnenstrahl
06.09.2007, 12:08
Und was ist, liebe Sonnenstrahl, wenn dir dein Außen nur zeigen will, was du gern möchtest und noch immer nicht erreicht hast?
Was ist, wenn das Gottes Erinnerung an dich ist? Und du wendest dich ab. Willst die Welt nicht mehr; aber du hast sie gemacht, die Welt, die du siehst.
Es könnte auch dein Motor sein dafür, zu fragen, Vater, ich fühle mich hilflos, ich möchte so gerne helfen. Bitte zeige mir, wie ich das machen kann. Ich weiß ja, dass deine Welt vollkommen ist, dass Krankheit nicht wirklich ist. Aber ich weiß nicht, wie ich das leben kann. Ich brauche da deine Hilfe.
Und du könntest deine Gefühle ausdrücken, deinem Mann, deiner Mutter gegenüber. Du könntest sagen, ich möchte so gern etwas tun, ich fühle mich hilflos. Und vielleicht würde auf diesem Wege mehr Nähe entstehen. Denn jeder kann erkennen, wie gern du helfen würdest und dass es dir weh tut, jemanden leiden zu sehen. Und schon bist du in deinem Herzen. Der Schmerz hat dich hierhin geführt.
Vielleicht ist deine vermeintliche Schwäche der Eingang/Zugang zu deiner Stärke?
Und vielleicht fängt hier, in deinem Herzen der Weg an? :049: :049: :049:
Hallo liebe Sita,
es geht um nichts anderes, als genau darum, was du gerade beschreibst. Diese Fragen, die ich ständig stelle, zermartern mir mein Hirn und sorgen dafür, dass ich mich ständig im Kreis bewege und mich unzulänglich fühle, weil ich auf diese Fragen keine Antworten erhalte.
Und du hast Recht, diese vermeintliche Schwäche IST der Eingang zu meiner Stärke, weil ich nicht weiß, was GOTT weiß und für richtig hält, weil ich nicht beurteilen kann, was ER uns allen zu lernen aufgibt. Und deshalb kann ich nur eines tun, die Entscheidung für IHN und SEIN WORT treffen. Denn wenn ER will, dass ich irgend etwas tue, wird ER es mich wissen lassen und ER wird mir auch zur richtigen Zeit nach SEINEM WILLEN die nötigen Möglichkeiten und Fähigkeiten dazu geben. Und solange das nicht geschieht, wenn ich mich unter SEINE GNADE gestellt habe, gibt es für mich nichts zu tun. Solange ich (menschliche Persönlichkeit) aber unbedingt glaube, etwas tun zu müssen, leide ich, denn da kommt mein Eigen (Ego-)-Wille zum Vorschein, der glaubt, es besser zu wissen, und der es immer wieder schafft (und gerade jetzt wieder durch deine Worte), mich zu versuchen und in die Dunkelheit zu führen. Aber nur solange, bis ich um SEINE GNADE bitte, und sofort kommt das LICHT, und ES sagt: "Fürchte dich nicht, ICH BIN allezeit bei dir und sorge für dich und alle, die dir lieb sind! Alles ist am rechten Platz!" und das gibt mir Frieden, und ich weiß, nur so kann es funktionieren. Und nur diesen inneren Frieden kann ich ausdehnen.
Auch Jesus ist immer wieder in dieser Weise versucht worden, aber er antwortete dem Versucher: "Nicht ich, sondern der VATER, der tut die Werke!" Und mir wird mehr und mehr klar, was mit so mancher Aussage in der Bibel wirklich gemeint ist.
Danke, dass du mir mit deinen ganz lieb gemeinten Worten "Versucher" warst. [smilie=my heart fi: Ich spüre, dass es nicht leicht ist, in der rechten Weise damit umzugehen, aber ich brauche ja nur um die Frage zu bitten, und die Antwort wird mir gegeben. Aber die Antwort kommt immer von innen, weil der Hl. GEIST sie uns gibt. Und nur SEIN WILLE geschieht, nicht der meine.
Ja, mein Außen zeigt mir immer wieder meine Wünsche und Sehnsüchte auf, und ich würde nichts lieber tun, als mich und andere heilen können, und ganz sicher liegt das auch in unserer Macht, aber nur dann, wenn wir wirklich bereit sind, unseren Eigenwillen vollkommen los zu lassen und GOTT durch uns handeln zu lassen.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
hallo ihr lieben,
Aber in diesem Satz: „Wenn ich mich vor keiner Erfahrung in meinem Leben mehr fürchte, bin ich nicht mehr angreifbar! Dann ist die „Hölle“ aus meinem Geist verschwunden“steckt Einiges, was wir nicht unterschätzen sollten, denn wenn wir versuchen, uns vor keiner Erfahrung mehr zu fürchten, werden alle Befürchtungen und Ängste plötzlich vor unserem Geist erscheinen.
Da erheben sich sich z.B. solche Fragen in mir wie, wenn es nichts Böses gibt, und wenn somit ein Mörder ja auch nicht böse ist, dann brauchen wir uns ja auch nicht vor einem Mörder zu fürchten,dann brauchen wir uns ja auch vor niemandem zu fürchten, der uns irgend einen Schaden zufügen will. Und letztlich dürften wir ja auch den Tod dann nicht mehr zu fürchten.
Macht uns dass nicht Angst?
liebe sonnenstrahl, das sehe ich anders.
wenn ich mich vor keiner erfahrung in meinem leben mehr fürchte, was soll mir denn dann noch angst machen?
wenn ich das erreicht habe, werde ich keinem mörder, oder irgendjemandem der mir weh tun könnte begegnen.
warum sollten uns dann alle ängste und befürchtungen vor unserem geist erscheinen?
und wenn, wir wissen doch, dass alles was in der welt geschieht keine macht haben kann, weil es nur eine macht gibt.
in deinem letzten absatz hast du dir die antwort so wie ich es sehe, gegeben.
ich war heute kurz davor aus meinem frieden zu fallen.:eusa_whistle:
zuerst wurde ich mit migräne wach, und musste später eine pille nehmen. kurz bevor ich zum sport ging bekam ich von jetzt auf gleich sehr starke rückenschmerzen und überlegte ob ich nicht lieber zuhause bleiben sollte?
ich konnte und kann es mir immer noch nicht erklären, warum ich mir diese probleme geholt habe?
dann war auf meinem AB eine nachricht von der sparkasse, ich soll das imobiliencenter anrufen. eine kleine hoffnung kam in mir hoch, denn kurz vorher hörte ich in den nachrichten, wie sehr der hausverkauf in diesem jahr nachgelassen hat.:088:
ein bisschen viel auf einmal und resignation und enttäuschung wollte sich breit machen. hatte ich doch gestern noch gesagt, dass ich es aufgegeben habe über irgendwas enttäuscht zu sein.:eusa_whistle:
ich sagte mir immer, dass das was ich an schmerzen fühle nicht die wahrheit ist. ( gott heile meinen geist von dem irrtum, dass ich an krankheit glaube, oder dass ein kind gottes krank sein könnte.)
die schmerzen kamen und gingen, im wechsel. im auto machte ich die sitzheizung an, was mir sehr gut tat.
zuhause angekommen rief ich als erstes bei der sparda an, aber es ging leider nicht um mein haus, sondern um ein darlehen, was ich, wenn ich viel geld hätte, ablösen könnte, oder ich muss es für einen neuen höheren zinssatz weiter laufen lassen.
meine gedanken routierten wie verrückt, dann sagte ich stop!!!
ich ging in mein inneres und bat gott um hilfe.
ich bat um keine lösung, sondern um SEINEN frieden, denn ER weiß was ich fühle und denke, also brauche ich IHN nicht extra um etwas bitten.
ich bekam sofort hilfe und wurde ruhig, in dem wissen, dass alles gut wird. wenn vielleicht auch anders, als ich es hätte.;)
bin ich sehr dankbar, dass ich meinen frieden nicht verloren habe, sonst wäre ich böse gefallen, und wem hätte das was gebracht?
in liebe, maja:051:
Liebe Sonnenstrahl,
Meinen Eigenwillen aufgeben, nein, das fühlt sich nicht gut an für mich. Es ist für meinen Weg nicht nötig ihn aufzugeben. Aber ich will das nicht ablehnen, weil ich gerade gelernt habe, dass in dem, was ich ablehne, etwas für mich ist. Ich weiß nicht, ob das in jedem Fall so ist.
Ich werde es also ausprobieren, meinen Eigenwillen aufzugeben, in dem Wissen, dass Gott eine Erfahrung für mich bereit hält. D.h. ich überprüfe es für mich.
Ich kann nicht beurteilen, liebe Sonnenstrahl, ob meine Stimme eine Stimme der Versuchung für dich war. Das kannst du nur selbst.
Ich habe das Gefühl, wir reden hier viel um den heißen Brei herum. Ich sehe, du bittest um Frieden, und du erhältst ihn auch. Aber sind da noch andere Erfolge, die du vorweisen kannst? Oder wartest du immer noch darauf?
Ich frage dich, Sonnenstrahl, was resultiert aus der Gnade Gottes für dich? Welche Erfahrungen machst du damit? Was resultiert aus dem Frieden? Was sind die Dinge, die du tun sollst? Mir fehlen diese Erfahrungen, die du damit machst.
Denn anhand dieser Erfahrungen kann ich Schlüsse ziehen, Ich kann erkennen, wie Gott denkt und dadurch Schlüsse für mein eigenes Leben ziehen. :049: :049: :049:
Ich kann nicht beurteilen, liebe Sonnenstrahl, ob meine Stimme eine Stimme der Versuchung für dich war. Das kannst du nur selbst.
Ist das nicht dein Eigenwille, der das beurteilt? :049:
Liebe Sonnenstrahl,
weil ich nicht wußte, wie ich es machen soll, meinen Eigenwillen zurückstellen, deshalb habe ich nachgefragt und bin in einen Dialog mit Gott gekommen, den ich hinter den Beitrag von Elvira gestellt habe.
Es scheint ein Anfang zu sein und kein Ende bei mir. Ich danke dir recht herzlich. Weitere Fragen sind schon in mir und finden auch schon Beantwortung.
Ich könnte eigentlich in einer Tour schreiben. Weil es sich total verallgemeinern läßt für mich, was mir da gesagt wurde.
Aber ich will jetzt erstmal für unser leibliches Wohl sorgen, bis später dann. :049: :049: :049:
lichtpilgerin
06.09.2007, 21:42
hallo ihr lieben,
liebe sonnenstrahl,
wenn du von wahl und entscheidung schreibst, habe ich das gefühl, du meinst "entweder : oder" - die entscheidung für eines scheint das andere auszuschließen (so stellt es sich mir durch deine worte dar).
als ich gmg las - und überhaupt bis vor kurzem - hatte ich auch immer dieses gefühl. und dann veränderte sich meine sicht... und ich erkannte, dass es immer auch ein "sowohl-als-auch" gibt! dadurch hat sich mein blickwinkel in vielerlei hinsicht verändert und es konnte viel mehr frieden in mein leben kommen! ich kann mein "gesindel" sowohl liebevoll annehmen, als auch "sei still" erleben, sogar gleichzeitig! ich kann sowohl alles an gott übergeben, als auch annehmen, dass ich selbst schöpfe!
das eine schließt das andere in keiner weise aus - gott ist soviel mehr, als wir uns zu glauben getrauen, er ist so viel weiter, als unser vorstellungs-rahmen!
heute scheint es mir so, dass genau unsere unterschiedlichen vorgehen und ansichten sich zusammenfügen lassen zu einem noch erweiterten "sowohl als auch".... das ist es, was mir immer so wichtig ist, weshalb ich vieles hinterfrage und "warne", gedanken als "wahrheiten" anzunehmen...
wenn ich die verbindung schöpfe aus allen "wahrheiten", dann zeigt sich mir ein neues bild, weiter, größer, tiefer, heller, lichter, liebevoller... ich halte die fäden erst in der hand, ich kann das neu gewebte noch nicht richtig erkennen, doch der gedanke des verbindens kam mir unter der dusche (da habe ich die besten ideen), alleine dadurch ist er vollkommen stimmig für mich !
du schreibst:
ich glaube, solange wir nicht in beständiger Verbindung mit unserem Göttlichen Geist stehen, werden wir immer wieder geneigt sein, uns und unsere Handlungen aus menschlicher Sicht zu beurteilen.
ich empfinde es so, dass wir IMMER in verbindung mit gott (unserem göttlichen geist) stehen, dass wir dies nur nicht erkennen (wollen), wenn es um (vermeintlich) weltliche dinge geht!
ich beschrieb die gedanken von existenzangst: sie blitzen kurz auf - und ich ging in das gefühl von "sei still und wisse ICH bin gott" - und ich WAR gott und es WAR still in mir, frieden! wäre ich ohne die angst-blitze IN gott gewesen? JA, genauso wie mit; mit wurde es mir nur bewusster! und vielleicht war das der piks, den er mir zukommen lassen wollte: "hey mädel, was ist los, träumst du? ich möchte, dass du bewusst wirst, also schicke ich dir den "angst-blitz"... ah, siehst du, es geht doch?"
du hattest neulich geschrieben, man bräuchte keine liebe in eine situation fließen lassen, sondern sich erinnern, der liebe nicht im weg zu stehen. auch da dachte ich "sowohl-als-auch"! wenn ich mich gerade nicht erinnere, sondern fließen lasse oder später nicht ans fließen lassen denke, sondern einen schritt zur seite gehe... das ergebnis ist dasselbe - und das ist es, was zählt!
und so scheint mir, DU schaffst dir situationen, in denen DU dich unzulänglich fühlst, um DICH dann wieder IN GOTT zu versenken... wer schöpft? du oder gott... oder vielleicht sowohl-als-auch???
für mich ist das das bindeglied vieler offener fragen! wie oft konnte ich zwei gedanken nicht verbinden, weil ich dachte "also entweder ist es doch so... aber ist es nicht auch so... hm..." und dann begann ein gedankenkreislauf! ich hatte an andy vor zwei-drei tagen etwas ähnliches geschrieben, der kreis schließt sich ... sowohl-als-auch...
in liebe
lichtpilgerin
lichtpilgerin
06.09.2007, 21:58
hallo sita,
dein dialog trifft genau das, was ich meine! es gibt nichts anderes, aber wir wolle es uns glauben machen! wir trauen der sache nicht, also ziehen wir alle möglichen aspekte in betracht, um ZU gott zu kommen... dabei sind wir schon längst da!
ich fühle dies immer tiefer, es ist, als würde sich ein vorhang nach dem andern heben... jede erfahrung dient mir, auch wenn sie "schmerzhaft" scheint... alles ist meine schöpfung und gott ermöglicht mir "den traum, es zu leben".
ja, es ist inzwischen anwendbar, spürbar, erLEBbar... und in jeder situation fühle ich es mehr, gleichzeitig denke ich es auch und alles ist eins - denken, fühlen, handeln, wissen, geborgenheit, sicherheit, liebe...
es gibt nichts "nicht zu wollen", es gibt nur "erkennen, was ich wollte und wozu" (oder "erkennen, was gott will und wozu").
"sowohl-als-auch"-zulassen passt auch schön zum "eigen-willen" - genau wie du es schreibst! sowohl mein als-auch gottes wille...
tiefer frieden, herzöffnung, liebe...!!!
danke!
in liebe
lichtpilgerin
Ich danke dir Lichtpilgerin,
du bist mir auf unserem gemeinsamen Weg genau in dieser Hinsicht vorausgegangen und ich dachte, ich geh vielleicht mal hinterher. ;)
heute scheint es mir so, dass genau unsere unterschiedlichen vorgehen und ansichten sich zusammenfügen lassen zu einem noch erweiterten "sowohl als auch".... das ist es, was mir immer so wichtig ist, weshalb ich vieles hinterfrage und "warne", gedanken als "wahrheiten" anzunehmen...
wenn ich die verbindung schöpfe aus allen "wahrheiten", dann zeigt sich mir ein neues bild, weiter, größer, tiefer, heller, lichter, liebevoller... ich halte die fäden erst in der hand, ich kann das neu gewebte noch nicht richtig erkennen, doch der gedanke des verbindens kam mir unter der dusche (da habe ich die besten ideen), alleine dadurch ist er vollkommen stimmig für mich !
Das ist Inspiration für mich. die unterschiedlichen Vorgehensweisen zusammenfügen. Aus den Teilen wieder eins machen. Wie dankbar ich in diesem Moment meinen Brüdern bin, nichts konnte verloren gehen, jeder hält etwas in Händen.
Die Verbindung schöpfen aus allen Wahrheiten. Das gefällt mir.
Und mir fällt sofort auf, dass ich die Verbindung suche zwischen meinen Wünschen und zwischen Gott. Manchmal habe ich sie und dann rinnt sie durch meine Finger. Das liegt daran, dass ich Resultate möchte, nicht mehr warten will und dadurch gerate ich wieder in die Welt, wo ich gewillt bin, alles liebevoll anzunehmen. Die Armut und den Reichtum, den Mangel sowie die Fülle. Meine Wunscherfüllung, ja das ist die ganze Zeit mein Motor. Und ich will ja schließlich noch etwas davon haben. ;)
Ich will mein altes Leben nicht ablehnen, sondern annehmen. Denn es war nur die Form, die mir nicht gefiel. Ich hatte übrigens auch einen Mann, den ich wollte und einen, den ich nicht wollte wegen der Form, in der sie sich mir darstellten. :) Ich glaube, ich kann heute anerkennen, dass zwischen mir und beiden etwas war, das habe ich gestern noch erfahren und ich danke auch beiden.
Ich danke also dir. :049: :049: :049:
lichtpilgerin
07.09.2007, 08:27
:eusa_whistle: ;) och, jetzt werd ich ganz verlegen! gerne!!
ja, die idee, alles zusammenzubringen, gefällt mir sehr gut. ich habe noch keine ahnung, was daraus entstehen kann, nur, dass es weitaus mehr ist, als ich bisher sehen konnte!
dadurch ergibt alles wieder einen sinn:
meine reaktionen, wenn das "ego" etc. hier angesprochen wurde und "sterben sollte", mein abwehr gegen "so oder so" ist es richtig und gegen die endlichkeit eines satzes eines gedankens, auch meine reaktion, wenn vieles so theoretisch klang und kopfig, und doch immer das wissen, "alles ist richtig und gut"... und die erkenntnis "jeder sieht und erlebt NUR, was er sich zugesteht, sehen will/kann" (und DAS bezieht sich auch auf gott!!! jeder erlebt, woran er glaubt!!! elvira "arbeitet" mit engeln und erzielt erfolge, maja mit "sei still..." und erzielt ihre erfolge, du mit erleben, anschauen, eintauchen -- Jeder hier hat seine art die dinge zu sehen und zu glauben und DIES erlebt er auch SO, es bestätigt sich für ihn... GLAUBENSsätze eben!); da ist die liebe und annahme für unser gesindel mit drin und das zurücklehnen in gott (so wie ich es nenne, weil mir das bildlich so gut gefällt!)
jetzt habe ich die puzzle-teile vor mir liegen und sehe, es ergibt sich mir ein schönes bild, ich kann es schon erahnen, erfühlen!
ich freue mich
in liebe
lichtpilgerin
Sonnenstrahl
07.09.2007, 10:41
Ich frage dich, Sonnenstrahl, was resultiert aus der Gnade Gottes für dich? Welche Erfahrungen machst du damit? Was resultiert aus dem Frieden? Was sind die Dinge, die du tun sollst? Mir fehlen diese Erfahrungen, die du damit machst.
Denn anhand dieser Erfahrungen kann ich Schlüsse ziehen, Ich kann erkennen, wie Gott denkt und dadurch Schlüsse für mein eigenes Leben ziehen. :049: :049: :049:
Ich will nichts als Frieden, liebe Sita und ich weiß nicht, ob es dir auch allein um diese Erfahrung geht. Das bedeutet nicht, dass ich keine weltlichen Wünsche habe. Nichtsdestotrotz weiß ich aber, dass sie mich immer wieder zu diesem einen Ziel hin führen. Das sind meine Erfahrungen, du machst deine eigenen, liebe Sita.
Sonnenstrahl
07.09.2007, 10:56
hallo ihr lieben,
liebe sonnenstrahl,
wenn du von wahl und entscheidung schreibst, habe ich das gefühl, du meinst "entweder : oder" - die entscheidung für eines scheint das andere auszuschließen (so stellt es sich mir durch deine worte dar).
als ich gmg las - und überhaupt bis vor kurzem - hatte ich auch immer dieses gefühl. und dann veränderte sich meine sicht... und ich erkannte, dass es immer auch ein "sowohl-als-auch" gibt! dadurch hat sich mein blickwinkel in vielerlei hinsicht verändert und es konnte viel mehr frieden in mein leben kommen! ich kann mein "gesindel" sowohl liebevoll annehmen, als auch "sei still" erleben, sogar gleichzeitig! ich kann sowohl alles an gott übergeben, als auch annehmen, dass ich selbst schöpfe!
das eine schließt das andere in keiner weise aus - gott ist soviel mehr, als wir uns zu glauben getrauen, er ist so viel weiter, als unser vorstellungs-rahmen!
heute scheint es mir so, dass genau unsere unterschiedlichen vorgehen und ansichten sich zusammenfügen lassen zu einem noch erweiterten "sowohl als auch".... das ist es, was mir immer so wichtig ist, weshalb ich vieles hinterfrage und "warne", gedanken als "wahrheiten" anzunehmen...
wenn ich die verbindung schöpfe aus allen "wahrheiten", dann zeigt sich mir ein neues bild, weiter, größer, tiefer, heller, lichter, liebevoller... ich halte die fäden erst in der hand, ich kann das neu gewebte noch nicht richtig erkennen, doch der gedanke des verbindens kam mir unter der dusche (da habe ich die besten ideen), alleine dadurch ist er vollkommen stimmig für mich !
du schreibst:
ich glaube, solange wir nicht in beständiger Verbindung mit unserem Göttlichen Geist stehen, werden wir immer wieder geneigt sein, uns und unsere Handlungen aus menschlicher Sicht zu beurteilen.
ich empfinde es so, dass wir IMMER in verbindung mit gott (unserem göttlichen geist) stehen, dass wir dies nur nicht erkennen (wollen), wenn es um (vermeintlich) weltliche dinge geht!
ich beschrieb die gedanken von existenzangst: sie blitzen kurz auf - und ich ging in das gefühl von "sei still und wisse ICH bin gott" - und ich WAR gott und es WAR still in mir, frieden! wäre ich ohne die angst-blitze IN gott gewesen? JA, genauso wie mit; mit wurde es mir nur bewusster! und vielleicht war das der piks, den er mir zukommen lassen wollte: "hey mädel, was ist los, träumst du? ich möchte, dass du bewusst wirst, also schicke ich dir den "angst-blitz"... ah, siehst du, es geht doch?"
du hattest neulich geschrieben, man bräuchte keine liebe in eine situation fließen lassen, sondern sich erinnern, der liebe nicht im weg zu stehen. auch da dachte ich "sowohl-als-auch"! wenn ich mich gerade nicht erinnere, sondern fließen lasse oder später nicht ans fließen lassen denke, sondern einen schritt zur seite gehe... das ergebnis ist dasselbe - und das ist es, was zählt!
und so scheint mir, DU schaffst dir situationen, in denen DU dich unzulänglich fühlst, um DICH dann wieder IN GOTT zu versenken... wer schöpft? du oder gott... oder vielleicht sowohl-als-auch???
für mich ist das das bindeglied vieler offener fragen! wie oft konnte ich zwei gedanken nicht verbinden, weil ich dachte "also entweder ist es doch so... aber ist es nicht auch so... hm..." und dann begann ein gedankenkreislauf! ich hatte an andy vor zwei-drei tagen etwas ähnliches geschrieben, der kreis schließt sich ... sowohl-als-auch...
in liebe
lichtpilgerin
Du hast Recht, liebe Lichtpilgerin, GOTTES FRIEDEN/SEINELIEBE sind immer da und wir sind auch immer mit IHM/IHR verbunden. Aber in den Zeiten, in denen wir das nicht wahr nehmen können, haben wir uns selbst durch unsre Ängste ausgeschlossen. Und den Zugang immer wieder zu suchen und zu finden, darum geht es mir, weil aus IHM alle LIEBE und aller FRIEDE von selbst heraus fließen.
Ja, es geht um das Entweder Oder, aber das ist eine innere Entscheidung, entweder Angst oder Liebe. Ich entscheide mich also immer wieder für die Liebe (GOTT)und SEINE WEISUNG, denn aus dieser Entscheidung entsteht für mich alles Notwendige, was den Frieden auf diese Welt wirft. Und das ist es, worauf es für mich an kommt.
In diesem Frieden, in dieser LIEBE GOTTES gibt es kein Gesindel.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
:eusa_whistle: ;) och, jetzt werd ich ganz verlegen! gerne!!
Na dann hat mein Dank dein Herz erreicht, da sollte er auch genau hin. Da freu ich mich. :049: :049: :049:
Liebe Sonnenstrahl,
nein mir geht es nicht nur um Frieden. Ich will alles. Ich will Resultate, ich will erkennen können, dass ich alles kann, alles vermag. Ich will meine wahre Größe erkennen. Ich lasse mich darauf ein, werde einfach alles überprüfen. Und es ist möglich, dass das letztendliche dann Frieden ist.
Aber ich folge meinem Gefühl, und du kannst es dementsprechend ebenfalls tun.
In diesem Sinne :049: :049: :049:
Sonnenstrahl
07.09.2007, 11:44
Hallo ihr Lieben,
im Laufe der Jahre bin ich, wie Christine es in ihrem ausführlichen Beitrag beschrieben hat, auf den Weg zu GOTT geführt worden. Und anfangs ging es nur um eines, mir GOTT nutzbar zu machen, meine Wünsche zu erfüllen. Mehr und mehr wurde ich zu spirituellem Denken und zum Glauben geführt. Und ich stehe jetzt an einem Punkt, an dem ich weiß, dass ich mir GOTT nicht zum Diener machen kann. ER ist bestrebt, uns glücklich zu machen. ER gibt uns alles, auch unsere Wünsche und deren Erfüllung. Aber wenn wir um der Wünsche Willen zu IHM kommen, haben wir immer wieder dieses Auf und Ab.
Ich lese Bücher und schaue auch auf die äußeren Zeichen, aber die Antworten empfange ich in meinem Herzen. Und in den letzten Tagen habe ich es wieder deutlich gespürt, was mit mir passiert, wenn ich um der Erfüllung meiner Wünsche Willen nach IHM suche, Ent-Täuschung ist das Ergebnis. GOTT gibt mir zu verstehen, dass SEINE WELT nicht materiell ist, und dass ich IHN immer wieder um der materiellen Dinge suche. Das führt zu dieser Enttäuschung, weil GOTT nicht von dieser Welt ist. Ich lerne, SEIN REICH zu suchen und zwar um SEINER SELBST Willen.
Da es aber heißt, dass uns alles andere hinzugegeben wird, komme auch ich immer wieder in diesen Strudel, im Außen zu schauen, was sich schon verändert oder ereignet hat zu meinen Gunsten. Das Ergebnis ist immer wieder Ent-Täuschung, an der ich erkenne, dass ich falsch gesucht habe. Und wieder, wenn ich frage, bekomme ich zu hören, dass ich der Welt Bedeutung gegeben habe und deshalb ent-täuscht bin. Erst wenn ich verstanden habe, dass diese Welt keine wirkliche Bedeutung hat, kann ER durch mich in ihr entstehen lassen, was ER/ICH will.
SEIN WILLE ist der MEINE!
Ich habe gelernt, dass mein Wille, den ich für den meinen hielt, nicht wirklich der meine ist, und dass ich nur einen Willen habe, nämlich GOTTES WILLEN. Alles andere ist Illusion, sind Umwege. Und dennoch ist immer noch dieser Eigenwille in mir, der partout nicht davon lassen will, im Außen jetzt und sofort eine Spiegelung zu erfahren. Ich weiß aber inzwischen, dass das so nicht funktioniert und handele danach. Und ER nimmt mich immer wieder ganz sanft an SEINE HAND, wenn ich IHN darum bitte.
Das alles gilt für mich, es ist mein augenblicklicher Weg, und ich glaube, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Für mich ist das auch kein Diskussionsthema, weil es mein augenblicklicher Weg ist, für den ich SEINE Führung aus meinem Inneren deutlich empfange und ihr auch nachgehen möchte. Ich bitte dafür um Verständnis.
In Liebe
Euer Sonnenstrahl
Ich habe gerade einen Beitrag gelesen. Ein junger Mann schreibt dort, dass man sich selbst nicht lieben soll. Hmm? :eusa_shifty:
Dann schreibt er aber weiter, statt sich selbst zu lieben, hat er gewählt, sich selbst zu sein. Weil er ja schon Liebe ist. Er schreibt, wenn du dich selbst liebst, dann bist du 2. Deshalb sendet er Liebe an seinen Körper und sein Ego.
Ja, das finde ich interessant. Das inspiriert meinen Geist, dass wenn ich mir selbst Liebe schicke, ich 2 bin.
Hat Gott vielleicht sich selbst geliebt und dadurch bin ich/wir entstanden?
Ich könnte meine Liebeerklärung eigentlich auch so ausdrücken, dass ich mir erlaube, so zu sein, wie ich bin. Das ich meine Liebe zum Ausdruck bringe, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, wie es rüberkommt. Ich stehe zu mir, obwohl auch hier wieder ein DU zum Vorschein kommt.
Aber das ist unsere Sprache. Ich kann es einfach gar nicht anders zum Ausdruck bringen. Und ich bringe es zum Ausdruck, weil da ein DU zu existieren scheint. Oder bringe ich es nur mir gegenüber zum Ausdruck? Eigentlich kann ich etwas besser sehen, wenn ich es zum Ausdruck gebracht habe.
Das DU finde ich derzeit sehr spannend. Die Welt ebenfalls. Was wird das DU mir bringen, mir spiegeln, was wird die Welt mir spiegeln. Ich bin so neugierig; und was wird mir das alles sagen? Was erfahre ich dadurch wieder? Ich liebe dieses Spiel mit dem Universum. :049: :049: :049:
liebe sonnenstrahl,
du sprichst mir aus der seele.:109:
ich sehe das seit kurzen genau so und es freut mich, dass ich nicht alleine damit stehe.:023:
ich freue mich auch für sita, auch wenn es für mich etwas zu euphorisch klingt was sie schreibt, dass sie ihren weg auf ihre art und weise gefunden hat.:)
das macht das ganze ja auch interessanter, als wenn wir alle auf dem selben weg wären, obwohl das ziel ja das gleiche ist.
in liebe, maja:051:
Ich danke dir für deine Freude, Maja. Und auch ich freue mich, in Lichtpilgerin jemanden gefunden zu haben, der "meine Wellenlänge" mit mir teilt.
Ich glaube, unser Vater liebt jeden seiner einzelnen Wassertropfen mit einer Liebe und Hingabe, ach wie soll ich sagen, die uns von den Socken hauen würde, wenn wir sie ganz erfassen müssten jetzt in diesem Moment.
Auch deinem Weg schicke ich die Liebe, die diesem Weg gebührt. Und ich freue mich jetzt schon wieder auf Schilderungen deiner Erfahrungen, die du damit machst. :049: :049: :049:
Ich kann meinen Beitrag so nicht stehen lassen. Denn ein Bild kam auf: und sie gingen getrennte Wege........
Und genau das ist es ja gerade nicht. Obwohl ich schon das Gefühl habe, dass ihr nicht bereit seid, andere oder neue/andere Denkansätze zu überprüfen. Und es ist ok für mich. Vermutlich ist es sehr wertvoll und nötig. Auf jeden Fall schließe ich das in mein Herz. Ihr bleibt bei euch und da stimmen wir wieder überein.
Aber meinen Weg sehe ich nicht getrennt von eurem. Und auch meine Wellenlänge mit jemandem teilen, das kann unterschiedliche Bedeutung spiegeln. Es heißt für mich, dass da jemand ist, der ebenso bereit ist, neue/andere Denkanstösse nicht an die Seite zu legen, sondern erst für sich zu überprüfen. Und genau das möchte ich, dass das auch weiterhin mein Ding ist. Ich bin bereit, weiter zu wachsen. Und von daher werde ich mich von euch inspirieren lassen, wieder etwas zu überprüfen, wieder etwas zu integrieren. Und von daher ist unser Weg nicht getrennt.
Und auch was du über die Euphorie schreibst, liebe Maja. Ich sagte ja bereits, dass es schwierig ist, Bedeutung rüberzubringen. Erst wenn du etwas in dir erkennst, dann hast du das Gefühl von ja, das kenne ich. Ist es in dir aber Euphorie, die du siehst, dann kannst du meine Liebe nur als Euphorie erkennen. Von daher kannst du das Schiff nicht sehen.
Wir können nur nach unseren eigenen Empfindungen Schlüsse ziehen und urteilen.
Beispiel
Als ich mich gelobt fühlte von euch (Beitrag über das innere Kind), da wurde ich verlegen und fühlte mich geliebt. Eine liebevolle positive Aufmerksamkeit kam mir entgegen. Wo das letztendlich herkommt, ob von euch oder von Gott vermag ich nicht zu beurteilen.
Jetzt schreibt Lichtpilgerin, sie fühlte sich verlegen. Und schon schau ich in mich, sehe diese liebevolle positive Aufmerksamkeit (um es mal so auszudrücken) und gehe einfach davon aus, dass sie dasselbe meint wie ich. Und genau das wollte ich auch geben und freute mich deshalb darüber.
Es muss aber nicht zwangsläufig so sein, weil es für sie eine andere Bedeutung haben kann.
Ich kann also sagen, dass mein Weg ein Weg der veränderten Bedeutung ist. Und dass ich tatsächlich so viele Dinge in meinem Leben schon liebe. Von daher unterscheidet es sich zu dem alten Leben ganz enorm. Früher brauchte ich hierfür einmal die "Erlaubnis", um mich auszudrücken. Das brauche ich jetzt nicht mehr, weil ich einfach in mir das Gefühl habe, dass es sowas von ok ist, das zu tun und dass ich die Erlaubnis dazu auch habe, vom Vater.
Hihi, meine "Erlaubnis" von meinem leiblichen Vater zu holen ist hinübergegangen in die Erlaubnis, die ich von meinem/unserem Vater bekommen habe. Ich liebe solche Wortspiele und ich liebe diese Heiterkeit, die damit einhergeht. :049: :049: :049:
lichtpilgerin
07.09.2007, 19:11
hallo ihr lieben,
ich bin sehr sicher, dass die ergebnisse, die wir alle für uns - in uns - fühlen, absolut die geleichen sind...
die wege - oder vielleicht sogar nur unsere worte - scheinen unterschiedlich zu sein; vielleicht auch, weil es ungleich schwer ist, "seins-zustände" in worten zu beschreiben, noch dazu, wenn diese nur gelesen werden.
für den einen mag "entweder : oder" gelten, für den anderen "sowohl-als-auch" - was zählt, ist einzig das gefühl, welches jedes in uns hervorruft. die verbundenheit spüren, die liebe spüren; ja, in dieser liebe gibt es kein "gesindel", weil dieses vollkommen integriert ist - auch das sind "nur" worte, die bilder darstellen, bilder, die wir alle in uns tragen.
jeder einzelne von uns ist mit (auf) seinem weg glücklich, wählt diesen, gleich wie er aussieht. es ist mir vollkommen egal, ob ich "recht" habe oder jemand anderes, die wahrheit - oder besser die LIEBE - bahnt sich immer ihren weg und findet immer zu dem, der bereit für sie ist.
jeder von uns wählt immer wieder, welchen weg er gehen will... und das ist vollkommenheit in sich. wir alle empfangen unsere botschaften nur mit dem herzen, denn nur das herz sieht, was wirklich ist.
sein wille ist mein wille ist sein wille ist mein wille ist...
liebe sonnenstrahl,
du schreibst, du bittest darum um verständis.... fühlst du dich unverstanden? hast du das gefühl, dein weg und dein vorgehen wird nicht respektiert? wenn dem so ist, tut mir dies leid, DAS war nicht, was ich sagen möchte - genau wie du möchte ich nur MEINE wahrheit, meinen weg mitteilen - inspiriert durch eure (anderen!) ansichten, beschreibungen, vorgehen, wege.
in liebe
lichtpilgerin
Dies ist eine Welt der Unterschiede, der Schattierungen, Nuancen. Die Dinge sind aber einfach. Und sie sind ganz. Nur unsere Wahrnehmung sieht Unterschiede.
Es gibt Farbpaletten. Da ist eine Grundfarbe in allen Nuancen, damit ich eine aussuchen kann. Vielleicht sind es 10 Abstufungen, vielleicht ist es auch eine andere Anzahl.
Eine der Farben auszusuchen kommt einem Urteil der Welt gleich. Wenn ich eine Farbe aussuche, dann entscheide ich mich gegen 9 andere. Jetzt ist es so, dass ich einige schön, andere annehmbar und 1 vielleicht überhaupt nicht leiden mag.
Aber für eine muss ich mich entscheiden, oder ich muss alle Farben oder die Grundfarbe an die Wand streichen.
Die Wahrheit, die sich mir wieder offenbart ist der Gedanke, dass die Farbe, aus der diese Nuancen gewonnen werden, Gott ist. Und alle Nuancen sind ebenfalls Gott. Ich habe hier in dieser Welt also die Möglichkeit der Wahl, welche Nuance ich am liebsten habe jetzt, morgen kann ich ja schon wieder eine andere wählen. Und gerade bei Farben finde ich es sehr anschaulich, denn wenn eine neue Farbe kommt, dann möchte ich am liebsten alles in einer neuen Farbe, weil ich mich davon angeregt fühle. Annehmen heißt für mich, nicht zu vergessen, nein sogar in meinem Geist zu behalten, dass es nur eine Grundfarbe gibt.
Anzuerkennen, dass die Grundfarbe Gott ist und die unterschiedlich Farbpaletten ebenfalls aus der Grundfarbe resultieren, ist der Anfang zu erkennen, dass es keine Notwendigkeit gibt einige Farben abzulehnen. Ich kann akzeptieren und finde es farbenfroh, wenn der eine die Farbe hat und der andere bevorzugt die Farbe. So ergibt sich immer ein anderes Bild. Die Grundfarbe ist aber immer noch Gott.
Trennung kommt hinein, wenn ich sage: nein, wie schrecklich diese Farbe bei dem Nachbarn ist. Niemals würde ich diese Farbe in mein Wohnzimmer lassen. Jetzt habe ich geurteilt. Ich habe eine Trennung vollzogen. Einen Unterschied gesehen. Ich hebe mich somit ab von dem, der die andere Farbe wählte. Und wenn dann doch mal die Zeit kommt, da ist genau diese Farbe in, dann kann ich jetzt sagen, komisch, jetzt finde ich diese Farbe doch gut. Ich kann aber auch darauf beharren auf meinem Urteil und meine Meinung schützen. Doch daraus resultieren dann unangenehme Gefühle.
Und genau das ist die Wahrnehmung der Welt. Dabei sind doch die 2 Seiten einer Münze, halt eben 1 Münze. Will ich die vordere Seite ablehnen und nur die hintere annehmen? Kann ich eine Münze denn teilen? Kann ich denn überhaupt beurteilen, ob die eine Seite vorn und die andere Seite hinten ist?
Die Dinge werden einfacher, wenn ich einfach die Münze als solche anerkenne und erkenne, ich habe hier die Freude und den Spass, vorn oder hinten zu bevorzugen, aber letztlich ist die Münze eine.
Genauso geht es in unserem Geist. Wir urteilen viel zu viel und bringen uns dadurch immer wieder in die Lage, zu unserer Wahl zu stehen und das, was wir beurteilt haben, auch weiterhin abzulehnen. Vermutlich geht es auch darum, den Menschen abzulehnen, der "eine andere Meinung" vertritt oder nur eine andere Sichtweise hat. Dem die Rückseite besser gefällt als die Vorderseite. Dem die Farbe rosa besser gefällt als rot. Aber letztlich ist es eins.
Dieses Gedankenspiel kann auch mit Euphorie und Liebe weitergespielt werden oder mit SEIN Wille und mein Wille. Oder mit gut und böse. Oder mit dick und dünn. Oder mit vornehm und asozial. Oder mit dumm und klug. Solange ich etwas vehement ablehne, solange urteile ich.
Es ist jedoch ein leichtes zu ergründen, ob ich mich hervorheben will oder ob ich einfach nur meinem Weg folge. Die Intention hinterfragen.
Die Folge davon dürfte sein, sich zusammen mit den Brüdern über die Vielfalt zu freuen, die Gott uns gibt. Zu frohlocken, dass wir gemeinsam, nur in unterschiedlicher Farbgewändern auf dem Weg nach Hause sind.
Und ist es nicht schön, dass wir dann auch noch den Spass und die Freude einladen dürfen? Aber wir dürfen auch den Ernst und die Verbitterung einladen.
Das ist ja auch nur eine unterschiedliche Schattierung, unter denen wir wählen dürfen. Der eine wählt Freude, der andere Ernst. Wo ist der Unterschied? Es gibt letztendlich nur einen Unterschied im Gefühl.
Wir dürfen wieder werden wie die Kinder, wir dürfen spielen, uns wohlfühlen, denn ALLES ist für uns. ALLES ist unser Freund. Und dadurch haben wir die wunderbare Möglichkeit, wir dürfen wählen und wählen doch immer nur Gott, nur in einer anderen Farbnuance.
Meinem Weg zu folgen, heißt für mich, die Farbnuance und die Seite der Münze zu wählen, die sich am besten für MICH anfühlt. Die Resultate meiner Wahl lassen nicht auf sich warten. Sie kommen sofort in mein Bewußtsein und bestätigen mir, dass meine Wahl richtig für MICH war.
Die Farbe passt einfach am besten zu meiner Wohnzimmereinrichtung. Ich habe mich nicht davon leiten lassen, was der Nachbar hat. Ich habe mich noch nicht einmal von einer Mode leiten lassen, aber vielleicht inspirieren lassen. Aber es ist MEINS.
:049: :049: :049:
Ich erkenne gerade, dass sogar Urteil und Annahme 2 unterschiedliche Seiten sind. Sogar hier kann ich wählen und wähle doch immer nur Gott. Letztlich ergibt sich bei MIR nur ein Unterschied in meinem Befinden. :049: :049: :049:
Sonnenstrahl
08.09.2007, 12:22
hallo ihr lieben,
ich bin sehr sicher, dass die ergebnisse, die wir alle für uns - in uns - fühlen, absolut die geleichen sind...
die wege - oder vielleicht sogar nur unsere worte - scheinen unterschiedlich zu sein; vielleicht auch, weil es ungleich schwer ist, "seins-zustände" in worten zu beschreiben, noch dazu, wenn diese nur gelesen werden.
für den einen mag "entweder : oder" gelten, für den anderen "sowohl-als-auch" - was zählt, ist einzig das gefühl, welches jedes in uns hervorruft. die verbundenheit spüren, die liebe spüren; ja, in dieser liebe gibt es kein "gesindel", weil dieses vollkommen integriert ist - auch das sind "nur" worte, die bilder darstellen, bilder, die wir alle in uns tragen.
jeder einzelne von uns ist mit (auf) seinem weg glücklich, wählt diesen, gleich wie er aussieht. es ist mir vollkommen egal, ob ich "recht" habe oder jemand anderes, die wahrheit - oder besser die LIEBE - bahnt sich immer ihren weg und findet immer zu dem, der bereit für sie ist.
jeder von uns wählt immer wieder, welchen weg er gehen will... und das ist vollkommenheit in sich. wir alle empfangen unsere botschaften nur mit dem herzen, denn nur das herz sieht, was wirklich ist.
sein wille ist mein wille ist sein wille ist mein wille ist...
liebe sonnenstrahl,
du schreibst, du bittest darum um verständis.... fühlst du dich unverstanden? hast du das gefühl, dein weg und dein vorgehen wird nicht respektiert? wenn dem so ist, tut mir dies leid, DAS war nicht, was ich sagen möchte - genau wie du möchte ich nur MEINE wahrheit, meinen weg mitteilen - inspiriert durch eure (anderen!) ansichten, beschreibungen, vorgehen, wege.
in liebe
lichtpilgerin
Hallo liebe Lichtpilgerin,
ich kann dir nur beipflichten in dem, was du sagtest, denn genauso empfinde ich es. Der individuelle Weg des Einzelnen führt ihn letztlich zurück in die Einheit, und niemand von uns kann den Weg des anderen gehen. Das Gefühl, was für mich richtig ist, kommt aus dem Inneren, und da wird auch die Entscheidung getroffen, manchmal in Sekundenschnelle.
Nein, ich fühle mich nicht unverstanden. Ich bin mir bewusst, dass ich nicht auf das Verständnis von außen angewiesen bin, und dennoch suchen wir es manchmal noch, um des Gefühls des Geliebtwerdens Willen. Aber es ist nicht wirklich von Bedeutung.
Es gibt für mich einen Unterschied zwischen Austausch und Diskussion. Bei der Diskussion geht es darum, dass irgend eine Seite Recht bekommt. Und darum kann es hier nicht gehen. Das kann nicht mehr unser Weg sein. Denn es gibt nur eine Wahrheit, und die ist in jedem von uns, damit wir sie an die Oberfläche heben können. Dabei können wir uns gegenseitig unterstützen. In dem Moment aber, in dem jemand glaubt, die Wahrheit zu kennen und sie dem anderen überstülpen zu müssen, geht diese Unterstützung verloren. Das ist das Handeln in der Abgespaltenheit von GOTT und der Welt im eigenen Denken. Für mich und dieses Forum wünsche ich mir die Freiheit, dass jeder die Wahrheit im eigenen SEIN erkennen darf.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
Liebe Sonnenstrahl,
du schreibst:
Es gibt für mich einen Unterschied zwischen Austausch und Diskussion. Bei der Diskussion geht es darum, dass irgend eine Seite Recht bekommt. Und darum kann es hier nicht gehen. Das kann nicht mehr unser Weg sein.
Ich für mich empfinde als Urgrund von Austausch und Diskussion (wieder die Farbnuancen) Kommunikation mit Gott.
Von daher macht es für mich keinen wirklichen Unterschied, ob ich einer Diskussion beiwohne oder einem Austausch, weil ich den Urgrund liebe und beides von dem Urgrund abstammt.
Nur wenn ich eines mit einem Urteil belegt habe, dann wird sich das in meinen Empfindungen widerspiegeln. Weil meine Gabe an andere zuerst auch immer meine Gabe an mich ist. Aber auch das ist eine Wahl, die ich habe und nicht weiter schlimm. Denn ich kann ja selbst entscheiden, ob ich dort bleiben will oder ob ich einem neutralen Ding die Freiheit wiedergebe und mir damit ebenfalls. :049: :049: :049:
Sonnenstrahl
08.09.2007, 14:54
Das ist sehr weise, was du sagst, liebe Sita, und wer immer auch von uns in diesem Zustand der Bewusstheit bleiben kann, ist ein sehr glücklicher Mensch.
Vielleicht sollte ich deshalb sagen:
"Es gibt für mich noch immer einen Unterschied.....", denn ich kann es wohl sehen, jedoch noch nicht dauerhaft leben.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
Aber auch dieser Unterschied ist Gott. Wenn du wählst, ihn anzunehmen, dann schließt du Frieden mit ihm. Und vielleicht bringt deine Wahl dir das Glück, welches du möchtest.
In Liebe
Deine Sita :049: :049: :049:
Sonnenstrahl
08.09.2007, 15:07
Genau das tue ich! Denn wer immer diese Bewusstheit lebt, benötigt weder das eine noch das andere.
Ich schätze und liebe dich. Und ich fühle diesen Frieden, der hier ist.
:049: :049: :049:
Sonnenstrahl
08.09.2007, 15:11
Das gebe ich gern zurück, denn der Frieden strahlt aus unseren Herzen. [smilie=my heart fi:
Meine Antwort bezog sich in dem Moment auf deine Aussage, dass du genau das tust. Mehr hattest du zu dem Zeitpunkt nicht geschrieben.
Ich verstehe in diesem Zusammenhang den Zusatz nicht:
Genau das tue ich!. Denn wer immer dieses Bewusstheit lebt, benötigt weder das eine noch das andere.
Vielleicht kannst du das noch einmal verdeutlichen. :049:
Sonnenstrahl
08.09.2007, 18:41
Ja, das hatte sich wohl überschnitten, dass ich das noch hinzugefügt hatte. Das ist ein wenig verwirrend.
Ich kann mich immer nur zeitweilig aus dem menschlichen Denken zurück ziehen. Das gelingt mir nicht dauerhaft. In den Augenblicken, in denen sich mir keine Fragen mehr stellen und keine Gedanken durch meinen Kopf ziehen, ist weder Austausch noch Diskussion nötig. ICH BIN, und das genügt.
Und solange das so ist, nehme ich die Unterschiede als (GOTT-) gegeben zur Kenntnis und wähle, was mir gut tut.
In Liebe :049:
dein Sonnenstrahl
Ich kann mich immer nur zeitweilig aus dem menschlichen Denken zurück ziehen. Das gelingt mir nicht dauerhaft. In den Augenblicken, in denen sich mir keine Fragen mehr stellen und keine Gedanken durch meinen Kopf ziehen, ist weder Austausch noch Diskussion nötig. ICH BIN, und das genügt.
Und was bringt das für Resultate mit sich, wenn du wieder in der Welt bist? Oder kannst du damit in der Welt sein. Aber das hört sich für mich eher nach Meditation an. :049:
Sonnenstrahl
08.09.2007, 19:00
Nein, es ist nicht in der Meditation, eher eine meditative Gegenwart.
Was meinst du mit Resultaten?
Mit Resultaten meine ich z.B. die größere Freiheit, die ich sehe, wenn ich wählen kann. Wo ich wählen kann, da habe ich ja keine Emotionen und keine Urteile. Weil ich ja erkenne, dass alle Mittel und Wege gleich gültig sind. Und aus dieser Sicht heraus wähle ich und empfinde eine große Freiheit des Denkens. Z.B.
Leider kann ich nicht weiter sprechen, weil ich wegfahre und morgen erst zurück komme. Wir können das Thema gern noch einmal aufnehmen. Aber vielleicht liegt morgen schon wieder etwas anderes an. Was wissen wir schon ;)
Ich sage deshalb erstmal tschüs und ein schönes Wochenende :049: :049: :049:
Sonnenstrahl
08.09.2007, 19:25
Erstmal ein wunderschönes Wochenende wünsche ich dir. [smilie=kiss of lov]
Die Antwort kommt. Ich hoffe, dass sie dann für dich nicht überholt ist. :)
Sonnenstrahl
08.09.2007, 19:59
Dieser Zustand tritt ein, wenn ich GOTT gewählt habe, d.h. ohne eigenes Urteil zu sein, wenn ich IHM die Situation (den Menschen) übergeben habe. Manchmal versucht ein Urteil schon, sich in meinen Kopf vorzudrängen. Wenn ich das gleich bemerke, kann ich es sofort zurück weisen und sagen: "Nein, nicht ich, komm DU!" In dem Moment, wo ich schon geurteilt habe, habe ich keine Freiheit mehr, denn dann werde ich von meinen Gedanken überwältigt, besser gesagt, sie verschließen den Kanal.
In diesem Zustand der Offenheit und Urteilslosigkeit entstehen ein wunderbarer Friede, ein Empfinden von Liebe und Einssein, die sich auf mein Gegenüber ausdehnen, was mir auch regelmäßig zurück gespiegelt wird. Der andere fühlt sich angenommen und verstanden. Und er bekommt Antworten, die ihm weiter helfen.
Ich glaube nicht, dass wir in unserem menschlichen Denken jemals (Urteils-) frei sein können. Erst wenn wir unsere Gedanken zum Stillstand bringen, kann der Göttliche Geist hindurchfließen, der ohne Urteil ist.
In Bezug auf deine Aussage, würde das für mich bedeuten, dass du auch GOTT gewählt hast, wenn keine Emotionen und keine Urteile mehr da sind.
Lichtfunke
09.09.2007, 01:07
Hallo, Ihr Lieben!
Nun bin ich wieder da! Vor 2 Tagen war de Spezialist da und hat mir mein DSL-Anschluss installiert. Nur gut, dass ich es machen lassen habe, ich wäre da wahrscheinlich daran erlegen! Der Mann war in 1 1/2 Stunden fertig. Es dauerte aber dann noch bis in die Nacht hinein, bis alles lief, aber jetzt “flutscht” es, wenn ich im Internet surfe.
Gestern war ich nur am Lesen, mußte 2 Tage nachholen. Ich kann nur sagen, Ihr erschlagt mich! Da komme ich nicht mehr mit! Einige haben sich aufs Vielschreiben verlegt, Da bleibt nichts mehr hängen. Ich weiß nicht, wie Ihr das empfindet, es kann ja sein, dass ich einfach nur müde war um den Inhalt richtig aufzufassen. Ich muß das ganze halt nochmals durchlesen, wenn ich ausgeruht bin.
Das soll jetzt aber keine Kritik sein, vielleicht empfindet Ihr das ganz anders.
In den letzten 2 Tagen ist es wieder vorgekommen, dass ich etwas gemacht habe, das meine Frau geärgert hat. Ein Außenstehender hätte es bestimmt so empfunden, dass ich meine Frau absichtlich geärgert habe. Das stimmte aber nicht! Ich ärgere mich nämlich immer selbst, wenn so etwas passiert. Ich sage dann zu mir: “Das will ich doch gar nicht, dass ich meine Frau ärgere, das ist wieder so eine Unterbewußtseins-Falle.” Da fiel mir “Secret” ein! Ich dachte: “Aha! Das Gesetz “liefert” mir getreulich, an was ich denke! Ich denke an “meine Frau ärgern” , das “ich will nicht” wird nicht berücksichtigt!” Jetzt denke ich: “Ich tue nur noch solche Dinge, die meine Frau erfreuen und das mit Liebe und Begeisterung!” Heute hat es gehalten! Ich hoffe, dass ich den “Knackpunkt” nun gefunden habe und alles besser wird!
Liebe Sonnenstrahl!
In Deinem Beitrag:
Hallo ihr Lieben,
im Laufe der Jahre bin ich, wie Christine es in ihrem ausführlichen Beitrag beschrieben hat, auf den Weg zu GOTT geführt worden. Und anfangs ging es nur um eines, mir GOTT nutzbar zu machen, meine Wünsche zu erfüllen. Mehr und mehr wurde ich zu spirituellem Denken und zum Glauben geführt. Und ich stehe jetzt an einem Punkt, an dem ich weiß, dass ich mir GOTT nicht zum Diener machen kann. ER ist bestrebt, uns glücklich zu machen. ER gibt uns alles, auch unsere Wünsche und deren Erfüllung. Aber wenn wir um der Wünsche Willen zu IHM kommen, haben wir immer wieder dieses Auf und Ab.
Ich lese Bücher und schaue auch auf die äußeren Zeichen, aber die Antworten empfange ich in meinem Herzen. Und in den letzten Tagen habe ich es wieder deutlich gespürt, was mit mir passiert, wenn ich um der Erfüllung meiner Wünsche Willen nach IHM suche, Ent-Täuschung ist das Ergebnis. GOTT gibt mir zu verstehen, dass SEINE WELT nicht materiell ist, und dass ich IHN immer wieder um der materiellen Dinge suche. Das führt zu dieser Enttäuschung, weil GOTT nicht von dieser Welt ist. Ich lerne, SEIN REICH zu suchen und zwar um SEINER SELBST Willen.
Da es aber heißt, dass uns alles andere hinzugegeben wird, komme auch ich immer wieder in diesen Strudel, im Außen zu schauen, was sich schon verändert oder ereignet hat zu meinen Gunsten. Das Ergebnis ist immer wieder Ent-Täuschung, an der ich erkenne, dass ich falsch gesucht habe. Und wieder, wenn ich frage, bekomme ich zu hören, dass ich der Welt Bedeutung gegeben habe und deshalb ent-täuscht bin. Erst wenn ich verstanden habe, dass diese Welt keine wirkliche Bedeutung hat, kann ER durch mich in ihr entstehen lassen, was ER/ICH will.
SEIN WILLE ist der MEINE!
Ich habe gelernt, dass mein Wille, den ich für den meinen hielt, nicht wirklich der meine ist, und dass ich nur einen Willen habe, nämlich GOTTES WILLEN. Alles andere ist Illusion, sind Umwege. Und dennoch ist immer noch dieser Eigenwille in mir, der partout nicht davon lassen will, im Außen jetzt und sofort eine Spiegelung zu erfahren. Ich weiß aber inzwischen, dass das so nicht funktioniert und handele danach. Und ER nimmt mich immer wieder ganz sanft an SEINE HAND, wenn ich IHN darum bitte.
Das alles gilt für mich, es ist mein augenblicklicher Weg, und ich glaube, jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Für mich ist das auch kein Diskussionsthema, weil es mein augenblicklicher Weg ist, für den ich SEINE Führung aus meinem Inneren deutlich empfange und ihr auch nachgehen möchte. Ich bitte dafür um Verständnis.
In Liebe
Euer Sonnenstrahl
sprichst Du mir wieder aus dem Herzen!!! Genau so empfinde ich auch! Und genau so ergeht es mir auch! Deshalb werde ich Deine Weise, wie Du damit umgehst, auch annehmen: IHN darum bitten, dass ER mich an seine Hand nimmt und mich führt!
In Liebe
Lichtfunke.
lichtpilgerin
09.09.2007, 10:19
Ich habe gerade einen Beitrag gelesen. Ein junger Mann schreibt dort, dass man sich selbst nicht lieben soll. Hmm? :eusa_shifty:
Dann schreibt er aber weiter, statt sich selbst zu lieben, hat er gewählt, sich selbst zu sein. Weil er ja schon Liebe ist. Er schreibt, wenn du dich selbst liebst, dann bist du 2. Deshalb sendet er Liebe an seinen Körper und sein Ego.
Ja, das finde ich interessant. Das inspiriert meinen Geist, dass wenn ich mir selbst Liebe schicke, ich 2 bin.
Hat Gott vielleicht sich selbst geliebt und dadurch bin ich/wir entstanden?
Ich könnte meine Liebeerklärung eigentlich auch so ausdrücken, dass ich mir erlaube, so zu sein, wie ich bin. Das ich meine Liebe zum Ausdruck bringe, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, wie es rüberkommt. Ich stehe zu mir, obwohl auch hier wieder ein DU zum Vorschein kommt.
Aber das ist unsere Sprache. Ich kann es einfach gar nicht anders zum Ausdruck bringen. Und ich bringe es zum Ausdruck, weil da ein DU zu existieren scheint. Oder bringe ich es nur mir gegenüber zum Ausdruck? Eigentlich kann ich etwas besser sehen, wenn ich es zum Ausdruck gebracht habe.
Das DU finde ich derzeit sehr spannend. Die Welt ebenfalls. Was wird das DU mir bringen, mir spiegeln, was wird die Welt mir spiegeln. Ich bin so neugierig; und was wird mir das alles sagen? Was erfahre ich dadurch wieder? Ich liebe dieses Spiel mit dem Universum. :049: :049: :049:
liebe sita,
aus meiner sicht ist es dasselbe, ob ich "mir" Liebe schicke oder "meinem" ego und körper und "mir" erlaube, zu sein, wie ich bin?
in beiden fällen impliziert es (sprachlich) ein DU - doch empfindest du es so? ICH spüre in beiden fällen IN MIR (das bleibt eins!) die veränderung.
das du im spiegel erkenne ich zwar als mich selbst an (du bist ein anders ich, wie die maya sagen) aber darum geht es mir weniger, sondern mehr praktisch um den spiegel, in den ich schaue, also was kann ich für mich daraus lernen, erkennen, entwickeln?
in liebe
lichtpilgerin
lichtpilgerin
09.09.2007, 18:51
hallo ihr lieben,
ich habe heute nachmittag darüber nachgedacht, was ein teil von lichtfunkes beitrag in mir hervorrief:
beim lesen wurde mir bewusst, dass ich mich in der letzten zeit nicht mehr so richtig wohl hier fühle; ich konnte jedoch nicht "greifen", was los ist.
mir ist das alles viel zu theoretisch "abgehoben" - mir fehlt der praktische bezug! alles, was wir so schreiben, klingt schön und licht-und liebevoll... doch so richtig greifbar ist es (für mich) nicht.
ich frage mich tatsächlich, wie euer leben denn wohl ausschaut, ob ihr "nur" in diesen schönen gedanken versucht zu leben? wie wirkt sich das auf einzelne situationen aus?
keiner hier "outet" sich wirklich und sucht rat oder hilfe beim andern, es geht "nur" darum, wie wir alles gott übergeben können (oder wie auch immer wir mit den einzelnen dingen umgehen) - doch was bewirkt es? ändert sich etwas? was löst sich? wie geht es euch damit im einzelnen?
ich meine das nicht böse oder vorwurfsvoll, nur fragend interessiert!
wie liebe sonnenstrahl geht es dir z.b. mit den situationen, die du vor kurzem geschildert hast (dein mann eine neue anstellung, deine mutter krank) - wie wirken sich deine erkenntnisse aus, was verändert sich für dich, wie fühlst du dich damit?
und maja, wie ist deine verhandlung ausgegangen... und wie geht es dir damit, was hast du für dich daraus gelernt`?
ihr müsst dies nicht beantworten, es soll nur verdeutlichen, was ich meine...
in liebe
lichtpilgerin
liebe lichtpilgerin,
mir geht es auch nicht anders als dir, unsere kommunikation die wir hier zur zeit führen ist nicht sehr bereichernt für mich.
ich weiß gar nicht mehr in welchem forum ich über meinen gerichtstermin ausführlich erzählt habe, aber da niemand darauf eingegangen ist, dachte ich dass es auch keinen interessiert. da war für mich die sache erledigt.
zu meiner verhandlung, das urteil wird erst am 11.9. gesprochen? ich habe keine ahnung wie es ausfallen wird, aber wie auch immer, ich lerne zur zeit alles was in der welt geschieht nicht mehr so wichtig zu nehmen und es mehr oder weniger als bedeutungslos anzusehen.
wir sind alle einem ständigen wandel ausgesetzt, es geschieht so viel, und ich habe festgestellt, dass ich oft nicht verstanden werde.
vielleicht drücke ich mich nicht richtig aus, aber wir wissen alle wie schwer das manchmal ist.
ich versuche mich so oft wie möglich nach innen zurückzuziehen, um mir dort kraft und frieden zu holen.
probleme die auf mich zukommen, werden in der gegenwart gelöst, ich durfte in der letzten woche erleben, wenn ich gott durch mich handeln lasse, kann ich alles viel leichter ertragen.
da sind einzelheiten unwichtig, wichtig ist das resultat und da bin ich auf "meinem" richtigen weg.:051:
in liebe, maja
Sonnenstrahl
09.09.2007, 20:07
hallo ihr lieben,
ich habe heute nachmittag darüber nachgedacht, was ein teil von lichtfunkes beitrag in mir hervorrief:
beim lesen wurde mir bewusst, dass ich mich in der letzten zeit nicht mehr so richtig wohl hier fühle; ich konnte jedoch nicht "greifen", was los ist.
mir ist das alles viel zu theoretisch "abgehoben" - mir fehlt der praktische bezug! alles, was wir so schreiben, klingt schön und licht-und liebevoll... doch so richtig greifbar ist es (für mich) nicht.
ich frage mich tatsächlich, wie euer leben denn wohl ausschaut, ob ihr "nur" in diesen schönen gedanken versucht zu leben? wie wirkt sich das auf einzelne situationen aus?
keiner hier "outet" sich wirklich und sucht rat oder hilfe beim andern, es geht "nur" darum, wie wir alles gott übergeben können (oder wie auch immer wir mit den einzelnen dingen umgehen) - doch was bewirkt es? ändert sich etwas? was löst sich? wie geht es euch damit im einzelnen?
ich meine das nicht böse oder vorwurfsvoll, nur fragend interessiert!
wie liebe sonnenstrahl geht es dir z.b. mit den situationen, die du vor kurzem geschildert hast (dein mann eine neue anstellung, deine mutter krank) - wie wirken sich deine erkenntnisse aus, was verändert sich für dich, wie fühlst du dich damit?
und maja, wie ist deine verhandlung ausgegangen... und wie geht es dir damit, was hast du für dich daraus gelernt`?
ihr müsst dies nicht beantworten, es soll nur verdeutlichen, was ich meine...
in liebe
lichtpilgerin
Hallo liebe Lichtpilgerin,
es gibt für mich keinen Grund, mich nicht zu outen, wenn ich Probleme habe, und das habe ich hier auch schon oft genug getan, erst vor ein paar Tagen noch, wenn du mal zurück blätterst. Ich schöpfe Rat und Hilfe aus allem, was mir begegnet, auch aus den Beiträgen hier im Forum. Aber es ist meine Innere Stimme, der ich immer die erste und die letzte Aufmerksamkeit gebe.
Was ich hier schreibe, ist für mich keine Theorie, sondern Praxis. Eine Praxis darin, immer wieder zu meinem Inneren Zentrum zurück zu kehren, weil dies die höchste Priorität für mich hat.
Mit meinem Mann hat sich alles wunderbar entwickelt. Er hat seine Prüfungen bestanden, und beginnt, ich glaube, ich hatte es auch schon geschrieben, am Montag eine neue Anstellung. Er ist jetzt in einer Firma beschäftigt für Intensivpflege bei Beatmungspatienten und mein Mann hat hier einen einzigen Patienten in dessen häuslichem Bereich zu betreuen. Und für diesen gilt auch nur sein Arbeitsvertrag, d.h. er läuft aus, wenn der Patient versterben sollte. Darüber machen wir uns aber keine Gedanken, denn wir vertrauen beide darauf, dass GOTT für uns sorgen wird, wie ER es auch jetzt getan hat, (wieder ein Stück Vertrauenszuwachs) und im Moment liegt das Thema nicht an. Wenn der Fall eintreten sollte, werden wir weiter sehen.
Meine Mutter ist gerade von uns aus nach Hause gefahren. Ich sehe sie in mir als gesund an und lege meinen Fokus immer wieder auf Gesundheit, und ich hatte heute das Gefühl, dass sie gesund ist. Wir sind spazieren gegangen, wir haben zusammen Karten gespielt, und sie hat sich offensichtlich wohl gefühlt. Von Krankheit war keine Rede.
Am Dienstag muss sie wieder zu ihrem Arzt, mein Mann wird mit gehen, weil da die Beratung für das Sauerstoffgerät statt findet. Ich denke jetzt immer an sie als gesund, und das scheint uns allen gut zu tun. Wenn sie Hilfe und Unterstützung braucht, sind wir für sie da. Aber heute ist sie wie immer mit ihrem Auto gekommen und auch wieder nach Hause gefahren. Es war ein sehr schöner Nachmittag, und wenn ich im HIER und JETZT bin und GOTT einlade, bei mir zu sein, ist alles gut. Es tut mir gut, das ist keine Theorie, das ist gelebter Frieden, und das ist alles, worauf es mir an kommt.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
PS: die zurück liegende Zeit war sehr mit Spannung geladen, aber ich glaube, ich konnte sie nur durchstehen und auch nur helfen, weil ich immer wieder zu meinem Zentrum zurück gekehrt bin und IHM die Dinge in die Hände gelegt habe. Mein Mann war dafür sehr dankbar.
Sonnenstrahl
09.09.2007, 20:21
Ihr Lieben,
es ist schön, dass dieses Gefühl von Unwohlsein mit dem Zustand, der hier gerade herrscht, offen ausgesprochen wird. Dafür bin ich sehr dankbar, denn nur so können wir wieder zueinander finden und eine gemeinsame Sprache sprechen.
Wenn das, was ich gesagt habe, immer noch zu theoretisch ist, bitte ich darum, das wieder anzusprechen.
Liebe Maja,
bei mir war es so, dass ich aus dem Urlaub kam und so viel geschrieben worden war, dass ich alles nur noch überfliegen konnte. Aber wir haben ja im Nachhinein auch noch darüber gesprochen.
Mir geht es im Moment genauso wie DIR, wenn Probleme auftreten, werden sie in der Gegenwart gelöst, wie ich alles versuche, in der Gegenwart mit IHM und durch IHN zu (er-)leben.
Auch für mich ist das JETZT der Weg.
In LIebe
dein Sonnenstrahl
lichtpilgerin
09.09.2007, 21:54
liebe sonnenstrahl,
eine gemeinsame sprache finden... ja, darum geht es wohl.
ich empfinde es so, dass wir alle uns hier momenten zeitweise "unverstanden" fühlen - und es irritiert mich, denn ich sehe keinen roten faden, keine "gemeinsame sprache".
ich lese dieses "nicht verstanden fühlen" auch hier:
wie liebe sonnenstrahl geht es dir z.b. mit den situationen, die du vor kurzem geschildert hast
Hallo liebe Lichtpilgerin,
es gibt für mich keinen Grund, mich nicht zu outen, wenn ich Probleme habe, und das habe ich hier auch schon oft genug getan, erst vor ein paar Tagen noch, wenn du mal zurück blätterst.
vielleicht erst von dir - und dann von mir...
diese kleinigkeiten scheinen sich zu häufen - vielleicht empfinde nur ich es so, das kann gut sein und es will mir sicherlich etwas sagen.
ich habe es schon mehrmals gesagt und sehe es immer noch so: ich bin sicher, wir alle tun und empfinden dasselbe, zb. die dinge in der gegenwart zu lösen... und doch habe ich das gefühl von "aneinander vorbeireden" und fühle mich nicht sehr wohl damit hier momentan...
ich werde mich also zuerst einmal zurückziehen... und überlegen, ob diese station auf meinem "pilgerweg" noch passt, oder ob es zeit ist weiterzuziehen. es wird sich finden und zeigen...
in liebe
lichtpilgerin
Hallo ihr Lieben,
lieber Lichtfunke,
du meinst sicher mich mit der Vielschreiberin. Hm, ich habe wirklich sehr viel von meinem Schreiben gehabt, vielleicht ist es für mich in bezug auf mein Schreiben und die daraus entstehenden Resultate auch möglich, sie nicht ins Forum zu setzen. Grundsätzlich erlaube ich es mir jedoch. Ich halte ja auch dann und wann noch etwas zurück; meine Gedanken und die Umsetzung zur nächsten Ebene gehen so schnell vonstatten. Sobald ich es hier herein gesetzt habe, macht es bei mir klickediklick wie bei einem Geldspielautomaten.
Ich werde mal schauen, wie sich diese Situation innerlich für mich weiter entwickelt. Ich halte nach anderen Möglichkeiten Ausschau, vielleicht gibt es für meine "schriftliche" Entwicklung ja etwas anderes. Es fühlt sich wie mein Weg an und ich liebe es. Außerdem liebe ich es, dass es geteilt wird. Das ist für mich sehr wichtig. Aber vielleicht passt meine Art zu kommunizieren einfach gar nicht mehr hierher? Ich werde es erfahren.
Es besteht für dich und andere ja auch noch die Möglichkeit, meine Beiträge, wenn sie nicht so wichtig sind in dem jeweiligen Augenblick einfach zu überspringen. Wir haben da die Wahl, also du auch. Sollte da ein Urteil sein, einfach anschauen, vielleicht möchtest du da noch etwas anderes; vielleicht einen intensiveren Austausch mit Sonnenstrahl. Mach dir ruhig deine Wünsche bewußt, ich kann das nur als sinnvoll ansehen und sprech sie aus.
Da denke ich auch dran, wenn ich an das denke, was du schreibst, Maja. Ich finde, es schwingen da leichte Töne von Vorwurf in deinen Worten. Und es geht ja gerade um das Ablegen von Urteilen. Und da muss ich dann auch ehrlich genug sein, auszudrücken, was ich empfinde. Auf der anderen Seite mir das bewußt machen, was ich denn stattdessen möchte, welche Erwartungen ich habe, und mich auch einmal für das einsetzen, was ich selbst will. Mir wird es keiner von den Lippen ablesen. Und genau da möchte ich noch einmal ansetzen.
Wenn wir hier im Forum nicht das leben, was wir lehren, dann finde ich es schade. Ich sagte zu früheren Zeitpunkten schon, es geht laut Kurs (und ich stimme damit überein) um das Heilen von unseren Beziehungen. Oder sie gehen auseinander. (Nicht wirklich) Das ist der Lauf. Und das ist auch immer mein Reden. Ich kann die menschliche Seite einfach nicht außer Acht lassen. Wenn ich etwas betrachte, dann kann ich die vielen Möglichkeiten betrachten, die ich habe. Aber wenn meine menschliche Seite sehr laut klingt, muss ich mich auch dieser Seite zuwenden, weil sie ein Teil von mir ist. Angst brauche ich nicht zu haben, dass ich darin stecken bleibe, also zumindest ich nicht mehr. Ich komme immer wieder darüber hinaus.
Und wem ist denn damit gedient, wenn ich sie unterdrücke, weil ich in höheren Gefilden schweben wll. Die Sprache, derer ich mich bediene, ist gefärbt von dem, was ich wirklich meine. Es schwingt einfach weiterhin mit. Wir wissen schon ganz genau, was der andere sagen will.
Liebe Lichtpilgerin,
ich fühle mich derzeit absolut nicht unverstanden. Dieses Gefühl ist nicht mehr da. Ich muss sagen, ich kann derzeit alle Möglichkeiten, alle menschlichen Verhaltensweisen akzeptieren. Es ist einfach ok. Und ich möchte sie nicht mehr unterdrücken.
Das würde sich sehr leicht erreichen lassen, je nachdem, was ich mitschwingen lasse in meinen Worten. Das wird ja auch sehr viel praktiziert. Eigentlich immer, wenn jemand nicht so tickt wie gewünscht. Aber ich kann nur jeden ermutigen, da ehrlich sich selbst gegenüber zu sein. Und vielleicht auch auszudrücken, wenn der Schuh drückt. :049:
Lichtfunke
10.09.2007, 00:55
Hallo, Ihr Lieben!
Danke, dass Ihr mich richtig verstanden habt!
Liebe Lichtpigerin,
Genau das, was Du schreibst, empfinde ich auch:
mir ist das alles viel zu theoretisch "abgehoben" - mir fehlt der praktische bezug! alles, was wir so schreiben, klingt schön und licht-und liebevoll... doch so richtig greifbar ist es (für mich) nicht.
Liebe Sita,
es freut mich ja wirklich sehr, wenn Du sehr schöne Erfolge hast und auch darüber schreibst, aber es wäre sehr hilfreich, wenn Du auch schreiben würdet, wie Du dazu gekommen bist, dass Andere, die noch nicht so weit sind, auch nachfolgen können.
Liebe Sonnenstrahl!
In Deinem Beitrag, den ich oben zitiert habe, ist mir noch etwas aufgefallen:
Und in den letzten Tagen habe ich es wieder deutlich gespürt, was mit mir passiert, wenn ich um der Erfüllung meiner Wünsche Willen nach IHM suche, Ent-Täuschung ist das Ergebnis. GOTT gibt mir zu verstehen, dass SEINE WELT nicht materiell ist, und dass ich IHN immer wieder um der materiellen Dinge suche. Das führt zu dieser Enttäuschung, weil GOTT nicht von dieser Welt ist. Ich lerne, SEIN REICH zu suchen und zwar um SEINER SELBST Willen.
Irgendwie habe ich beim Lesen von verschiedenen Büchern festgestellt, dass man sehr wohl auch “menschliche” Wünsche Gott vortragen darf! Dr. Joseph Murphy z.B. beschreibt in vielen Beispielen, wie man mit einer “menschlichen” Bitte an Gott herantreten darf, und diese bei richtigem Glauben natürlich, auch erfüllt werden. In einem anderen Buch (ich weiß nicht mehr, welches) steht sogar, dass man den Göttlichen Kräften “befehlen” soll, die Wünsche zu erfüllen. Sind diese Autoren noch ein wenig “hinterdrein”, oder gar noch auf einer tieferen Stufe, wie wir? Auch in der Bibel steht, dass, wenn wir Gott um ein Brot bitten, er uns bestimmt nicht einen Stein dafür gibt.
Ich will Dich bestimmt nicht kritisieren, aber irgend Etwas scheine ich nicht richtig zu verstanden zu haben. Kann es sein, dass Du die “Enttäuschung” mit Deinen Gedanken an Enttäuschung selbst anziehst? Doch ich glaube, dass Du schon so weit bist, dass Du alles Materielle bald ablegen kannst und ständig mit Gott verbunden bist. Entschwebe und aber dann ja nicht, wir brauchen Dich hier noch ganz dringend!
Liebe Maja!
Deinen Beitrag über Deine Gerichtsverhandlung habe ich gelesen, ich weiß aber nicht mehr, ob ich Dir darauf geantwortet habe. Auf jeden Fall sende ich Dir ganz viiieeel Liebe und Licht in diese Situation, dass alles zu Deiner Zufriedenheit entschieden wird!!!!!
Jetzt noch zu meinem Besteben, meine Frau nicht mehr unbewußt zu ärgern. Da hat es Heute einen kleinen Rückschlag gegeben. Meine Frau hat mich mit einer Kleineigkeit geärgert. Ich habe mich aber schnell wieder gefangen und den Vorfall vergessen. Prompt habe ich, als ich an gar nichts Böses dachte, meine Frau mit einer anderen Kleinigkeit geärgert. “Retourkutsche” würde man dazu sagen, wenn ich es mit Absicht getan hätte. Ihr seht, ich bin immer noch nicht ganz darüber hinweg, da muß ich noch viel heilen lassen!
In Liebe
Lichtfunke.
Lieber Lichtfunke,
dein Beitrag tut richtig gut. Ich danke dir für deine Frage an mich. Damit kann ich der Sache selbst mal nachgehen.
Es ist nur nicht so einfach, damit anzufangen. Weil ich damit nur wieder viel schreibe. ;)
Ich nehme mal meinen Dialog mit Gott. Ich habe ihn einfach umgesetzt. Ich habe meiner Inneren Stimme geglaubt. Ich habe durch meine Krankheit wieder gelernt, mir zu vertrauen und mir zu glauben. Ich glaube mir, dass meine Wahrnehmung stimmt.
Bemerke ich eine Emotion in meiner Wahrnehmung, dann schicke ich Liebe hinein. Und plötzlich komme ich auf der anderen Seite wieder raus. Die Emotion ist weg und plötzlich ist da in mir ein anderes Verständnis. Und ich kann erkennen, dass die Wahl eines jeden Menschen sein gutes Recht ist. Und wenn es mir weh tut, dann schicke ich wieder Liebe hinein. Und plötzlich bin ich wieder auf der anderen Seite.
Dass das geschieht, ist für mich Gott. Ich weiß nicht wie es geschieht.
Ich weiß nur, je mehr ich den Menschen gutes will, sie nicht mehr verurteilen will, aber meine Gefühle annehme und mich nicht mehr zurückstelle oder an die Seite schiebe, oder mich an die Seite schieben lasse, weil das irgendwie auch nicht mehr geht; also lange Rede kurzer Sinn, ich habe das Gefühl, je mehr ich meinem Bruder gutes will, desto mehr bekomme ich geschenkt von Gott. Desto mehr vertraut er mir den Bruder an. Weil Gott genau weiß, wie ich ticke, wie ich bin. Ich kann IHM nichts vormachen.
Und ich sage IHM auch, wie meine Emotion ist, was ich will, ob ich gewinnen will, ob ich eine Wiederherstellung eines Gleichgewichts will. Ich bin da ehrlich. Manchmal sage ich, ich will jetzt was probieren. Es sieht für mich so aus Gott, als ob dieser Mensch von dem, was ich geistig tu, profitiert. Er erkennt es aber nicht. Also schicke ich allen Liebe, nur ihm nicht. Ich will erfahren, was dann geschieht.
Und ich darf diese Erfahrung machen. Gott will es sogar. Und wieder landete ich durch genau diese Erfahrung auf der anderen Seite oder Ebene. Zu einem neuen Verständnis.
Ich habe mal gelesen, die Liebe schützt sich selbst. Wenn ich auch dann bereit bin, Liebe an die Menschen und die Situationen zu schicken, wenn ich mich vielleicht angegriffen fühle oder Ärger spüre, dann ist die Liebe immer noch da. Ich bin nicht in der Emotion verschwunden, sondern sie klärt sich dann einfach auf.
Ich mache meine Dinge wirklich mit meinem Inneren zusammen. Ich frage und ich bekomme Antwort. Manchmal außen, manchmal innen.
Dein Problem mit deiner Frau:::: Du glaubst zu wissen, was das richtige ist, was du tun sollst. Du weißt es jedoch nicht, weil du das Problem nicht erkennst, was dem zugrundeliegt. Doch du möchtest weiteren Problemen aus dem Weg gehen. Ich verstehe dich, weil ich auch so war und zum Teil noch bin.
Versuch es mit Liebe. Schickst du jetzt Liebe hinein, dann vergewissere dich, das du weißt, wie du dich fühlst. Schicke auch diesem Gefühl Liebe und akzeptiere dich. Und warte, was sich zeigen wird. Du kannst um Heilung deiner Emotionen bitten und vielleicht ist es hilfreich, den Dingen dann auf den Grund zu gehen. D.h. dass du darüber mit deiner Frau sprechen könntest.
Aber ich will dir jetzt nicht sagen, was du tun sollst, sondern die Liebe, die du in die Situation schickst, die wird dich führen. Entscheide dich, das zu glauben, das unterstützt die Sache und macht sie flotter. Dann kommen keine Zweifel auf.
Kommen doch Zweifel, kannst du sagen: sei still und wisse, ich bin Gott oder/und dann schickst du wieder Liebe hinein. Und wenn du Angst vor der Erfahrung hast, also vor einer Aussprache mit deiner Frau vielleicht, dann schicke auch hier Liebe hinein.
So mach ich das auch. Ich hoffe, es war kurz genug und auch verständlich. Ich schick hier mal Liebe rein. :) :049: :049: :049:
Sonnenstrahl
10.09.2007, 06:41
liebe sonnenstrahl,
eine gemeinsame sprache finden... ja, darum geht es wohl.
ich empfinde es so, dass wir alle uns hier momenten zeitweise "unverstanden" fühlen - und es irritiert mich, denn ich sehe keinen roten faden, keine "gemeinsame sprache".
ich lese dieses "nicht verstanden fühlen" auch hier:
wie liebe sonnenstrahl geht es dir z.b. mit den situationen, die du vor kurzem geschildert hast
Hallo liebe Lichtpilgerin,
es gibt für mich keinen Grund, mich nicht zu outen, wenn ich Probleme habe, und das habe ich hier auch schon oft genug getan, erst vor ein paar Tagen noch, wenn du mal zurück blätterst.
vielleicht erst von dir - und dann von mir...
diese kleinigkeiten scheinen sich zu häufen - vielleicht empfinde nur ich es so, das kann gut sein und es will mir sicherlich etwas sagen.
ich habe es schon mehrmals gesagt und sehe es immer noch so: ich bin sicher, wir alle tun und empfinden dasselbe, zb. die dinge in der gegenwart zu lösen... und doch habe ich das gefühl von "aneinander vorbeireden" und fühle mich nicht sehr wohl damit hier momentan...
ich werde mich also zuerst einmal zurückziehen... und überlegen, ob diese station auf meinem "pilgerweg" noch passt, oder ob es zeit ist weiterzuziehen. es wird sich finden und zeigen...
in liebe
lichtpilgerin
Hallo liebe Lichtpilgerin,
ich habe deinen Beitrag jetzt mehrmals gelesen, aber ich verstehe nicht, was du meinst. Bitte erklär mir noch mal, was du damit sagen wolltest, "vielleicht erst von dir - dann von mir..." Scheinbar habe ich im Moment ein Brett vor dem Kopf.
Ab heute muss ich wieder arbeiten. Deshalb kann ich ab jetzt immer nur abends antworten. Aber ich werde gern noch mal näher auf meinen augenblicklichen Bewusstseinszustand eingehen, damit das Verständnis größer wird und wir wieder zu einer gemeinsamen Sprache finden. Mir ist auch sehr daran gelegen.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
hallo ihr lieben,
liebe lichtpilgerin,
wie in jeder beziehung kommen auch wir hier in eine situation, wo sich unstimmigkeiten einstellen und man nicht einer meinung ist.:eusa_naughty:
es bleibt jedem überlassen die beziehung zu beenden, aber lasse ich mich sofort scheiden, wenn mal alles nicht so gut läuft. wie heisst es in der ehe?
" wie in guten so in schlechten zeiten.":)
aber danke, dass du den anstoß gegeben hast, dass sich die gelegenheit bietet sich auszutauschen um an die ursachen heranzukommen.:023:
liebe sita, ich tue mich immer noch schwer damit jemandem etwas zu sagen, was ich selber nicht gerne hören möchte.:eusa_whistle: (ist mein problem)
aber ich tue es jetzt trotzdem, denn du hast ja recht, wenn man nichts sagt, kann der andere nicht wissen was ihn stört?
deine selbstverherrlichung und selbstliebe die du in der letzten zeit von dir gibst, sind glaube ich nicht nur für mich erdrückend. manchmal lese ich deine beiträge und verstehe nur bahnhof.
aber, und jetzt kommt ein aber, ich fühle und spüre wie dein neues denken dich oftmals selber zu überwältigen scheint.:050:
obwohl deine worte mich oft peinlich berühren, spüre ich die tiefe liebe und freude die in dir ist.
ich freue mich wirklich darüber, das kannst du mir glauben.
du meinst, dass ein vorwurf in meinem beitrag mitschwang?
ich hatte aber kein gefühl des vorwurfs in mir, als ich das schrieb, denn das konnte ich inzwischen heilen lassen, es war einfach nur ein beispiel, weil lipi es angesprochen hatte.
lieber lichtfunke,
weißt du, auch ich spreche mit Gott über alles, obwohl Gott schon vorher weiß was ich denke, noch bevor der gedanke in mir entstanden ist.
ich erzähle IHM trotzdem alles, nur etwas in meinem denken hat sich verändert. ich bitte IHN nicht mehr um erfüllung meiner menschlichen wünsche. das hieße für mich, dass ich Gott für meinen diener halte, und das ist ER mit sicherheit nicht!
Gott weiß um meine ängst, nöte, sorgen und zweifel. die brauche ich IHM nicht extra zu erzählen.
indem ich lerne, die welt die ich sehe, als bedeutungslos zu betrachten, und Gott die führung zu überlassen, lösen sich die ängste und alles andere auf.
ich vertraue darauf, das alles was geschieht richtig ist und löse meine probleme in der gegenwart, immer mit der liebe Gottes, wenn ich IHN darum bitte.
ich möchte lernen mich nicht von meinen gedanken verrückt machen zu lassen, das tun sie schon viel zu oft von ganz alleine. ich möchte es so einfach wie möglich haben. deshalb wende ich gerne die worte an,
"sei stille und wisse, ICH bin da." das beruhigt mich sofort.
ich will lernen aus der gegenwart zu leben und nicht schon vorher planen, was später meistens anders kommt, als ich es hätte.:083:
also versuche ich meinen kopf so frei wie möglich für Gottes impuls offen zu halten.
in liebe, maja
Liebe Maja, ihr Lieben,
euch ist klar, dass wir soeben unseren Fuß auf den Weg gesetzt haben, unser "Gesindel" anzuschauen????? Gesindel ist übrigens der Ausdruck für Dienerschaft, die sich einem Herrn verpflichtet haben.
So und ich finde es klasse, dass du dich getraut hast, das auszusprechen, Maja. Wie fühlst du dich jetzt damit? Erleichtert oder schuldig? Wenn du dich erleichtert fühlst, ist das wunderbar. Denn mich hast du nicht damit angegriffen. Sondern ich verstehe dich da.
Für mich ist das inzwischen normal, du wählst einfach die Farbnuance aus, die du für am stimmigsten hältst. Jedoch ist da auch noch die andere Farbnuance, dass du es für möglich hältst, dass ich die Wahrheit sage. Du kannst jedoch erst wirklich wählen, wenn du den Dingen hier auf den Grund gegangen bist.
Das kannst du jedoch nur, wenn du dich, wie du es getan hast, darauf einläßt, zu überprüfen, ob das, was du gewählt hattest, auch stimmt.
Ich versichere dir, denn ich bin den Weg vor dir gegangen. Gott ist total damit einverstanden. ER liebt, was wir hier tun. Und ER ist dabei, hier mitten unter uns.
Wenn dich irgendetwas "antickt", von dem, was ich schreibe, folge dem. Da geht der Weg lang. Und frag nach. Denn ich kann nicht sehen, was dich antickt, noch was nicht verständlich ist. Diesem "roten Faden" zu folgen, das ist deine Aufgabe.
In Liebe
Deine Sita
liebe sita,
Ich versichere dir, denn ich bin den Weg vor dir gegangen. Gott ist total damit einverstanden. ER liebt, was wir hier tun. Und ER ist dabei, hier mitten unter uns.
dieser satz lässt mich endgültig glauben, dass du diese hürde schon genommen hast.:)
ich hatte es mir nicht leicht gemacht, denn ich will nicht mehr so spontan antworten, sondern nur noch mit der inneren ruhe.
aber ich bin dem impuls gefolgt und ja, ich war erleichtert, dass ich mich das getraut habe zu sagen.:eusa_whistle:
aber es stimmt, nur so kommen wir weiter.
ich bin lichtpilgerin sehr dankbar, dass sie den stein ins rollen gebracht hat.:023:
und wenn alles weggekehrt ist, können wir zusammen weiter gehen.:) :083:
in liebe, maja:051:
Ja Maja,
wie schön, dass du so schnell geantwortet hast. Ich schließe wieder alle "Farbnuancen" in mein Herz. Sie sind deshalb da, damit wir wählen können.
Ich stimme dir zu, was du schreibst und freue mich zusammen mit dir auf ein größer werdendes harmonisches Miteinander.
Es heißt aber nicht, dass ich jetzt perfekt darin bin oder sein muss. Ich bin ja auch noch nicht lange auf dem Weg. Aber es heißt für mich, wenn ich mal wieder vergessen sollte, dann wirst du mich vielleicht daran erinnern.
Und jetzt bin ich still, damit die anderen, die lesen wollen, den Faden nicht wieder verlieren.
Ich danke dir.
[smilie=kiss of lov]
Ach Maja, eins noch für dich persönlich.
Die Palme, die du mir vor Jahren schenktest, die ist so wunderschön und groß gewachsen. Und immer, wenn ich sie ansehe, dann denke ich, sie muss jetzt in einen größeren Topf. Und dann guckte mich das an und ich sah. Ja, ich bin diejenige, die die Palme umtopfen muss, weil sie bei mir steht.
Und dann schenktest du mir noch eine andere Pflanze, die ich seit Jahren habe und die nicht blühte, sondern nur noch vertrocknet war. Ja und die habe ich jetzt entsorgt am Freitag.
Für mich sind das Bilder unserer Beziehung. Und diese Palme ist das Bild unserer Freundschaft. Und der Topf ist für mich Gott. Ich werde einen besonders großen Topf nehmen. ;) :) :049: :058: :049:
lichtpilgerin
10.09.2007, 14:32
das ist genau DAS, was ich meinte! DAS ist PRAKTISCH!
wie sita schreibt:
Wenn dich irgendetwas "antickt", von dem, was ich schreibe, folge dem. Da geht der Weg lang. Und frag nach. Diesem "roten Faden" zu folgen, das ist deine Aufgabe.
ich hatte nicht das gefühl, dass außer ihr jemand bereit war, dem "angetickten" zu folgen.
wir alle hier akzeptiern die wege der anderen, das ist für uns völlig selbstverständlic.
doch fühlte ich in den letzten wocen eher eine "barriere" in manchen worten, eine art von ablehnung, verteidigung des eigenen weges. die "farbnuancen" waren immer alle da, wir betonen auch immer wieder unser "verständnis" füreinanden... doch ein austausch fand aus meiner sicht dahingehend nicht mehr statt. keiner zog den weg des andern auch mal in betracht und war wirklich offen, ihn versuchsweise ein stückchen geht, um es (praktisch) auszuprobieren! keiner wollte die farbnuancen anschauen.
daher fühlte ich mich in meiner vorgehensweise abgelehnt und nicht mehr verstanden. vieles was ich las klang für mich nur noch theoretisch "ich möchte lernen..." "wenn ich gelernt habe"... und jedes mal, wenn ich versuchte, den bogen ins praktische zu spannen fühlte es sich für mich wie ablehnung an, wenn eben dinge kamen wie "gott ist nicht unser diener" etc.
das läuft so völlig konträr zu allem vorangegangenen! zu glaubenssätzen, zu dem gemeinsam erarbeiteten wissen, zu secret, manifestierung undundund...
dieses "vergeistigte" wissen und ansichten sind für mich nicht greifbar! im gegenteil scheinen sie alles vorangegangenen zu negieren.
das verwirrt mich und bringt mich auch nicht mehr weiter, ich spiegle mich nicht mehr darin. das heißt nicht "scheiden lassen" wegen missverständnissen, sondern auf abstand gehen, und schauen...
in liebe
lichtpilgerin
Sonnenstrahl
10.09.2007, 20:55
Hallo liebe Lichtpilgerin,
das ist genau das, was für mich wichtig ist, wie du und Sita sagt: "es muss mich etwas anticken. Und dann kann ich damit in Kommunikation gehen und tue es auch. Wenn das nicht geschieht, dieses Anticken, dann schreibe ich vielleicht irgend etwas, aber es ist hohl. Ich schreibe nur, um zu schreiben, und das ist es nicht, was ich will. Deshalb warte ich immer genau auf dieses Zeichen, nämlich ob mich etwas antickt. (ein guter Ausdruck)
Sita und du habt euch in der letzten Zeit hier intensiv ausgetauscht, und wie ich auch immer schrieb, blieb eigentlich keine Frage offen, weil ihr sie gegenseitig stelltet und auch beantwortet. Und so geht es dir vielleicht im Moment auch mit anderen Beiträgen, z.B. von mir, das sie dich nicht anticken. Und das lässt sich nicht erzwingen. Aber es ist das, was der Einzelne gerade im Moment fühlt, es ist das, was ihn bewegt.
Ich kann nur von mir sprechen, und in mir war nie eine Barriere, ich habe immer alles, was hier geschrieben wurde, gelesen. Das ging aber zeitweilig so schnell, dass ich gar nicht dazu kam, das wirklich alles zu verdauen. Dennoch war es interessant.
So sind vielleicht die Gedankengänge und Erfahrungen auch zeitweilig etwas auseinander gegangen, aber auch das hat keine wirkliche Bedeutung, denn wichtig ist, was für jeden von uns dabei heraus kommt.
Aber manchmal brauchen wir auch eine Zeit ganz für uns, ich habe mich ja auch schon einmal für eine Weile aus dem Forum zurück gezogen, weil ich die Zeit brauchte, um allein mit meiner Inneren Stimme in Kommunikation gehen zu können. Und wenn du diese Zeit jetzt brauchst, so nimm sie dir, auch wenn ich dich, wie jeden Einzelnen hier nicht gern misse, aber darum geht es nicht.
Doch geh in Liebe zu dir selbst und komm wieder, wenn du wieder im Klaren bist und lass uns dann an deiner Klarheit teil haben. Denn vielleicht ist die Zeit des Spiegelns vorbei, und nun beginnt etwas Neues, Tieferes. Ich freue mich, wenn du dann wieder bei uns bist.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
Sonnenstrahl
10.09.2007, 21:02
Hallo liebe Sita,
ich bin erstaunt über den Wandel, der mit dir vorgegangen ist. Und da ist anscheinend ein enormer Wandel im Gange. Nie habe ich dich so weich, so friedvoll und so liebevoll erlebt, und ich bin sehr sehr froh darüber, dass diese Weichheit, diese Liebe jetzt aus dir heraus tritt. Da ist kein Sichkleinfühlen, kein Sichzurückgesetztfühlen mehr zu spüren, auch kein Recht haben wollen. Alles das hat sich in deiner Liebe offenbar aufgelöst. Das ist der Weg! Das ist Schöpfung. Jeder darf sein, wie er ist. Und damit bist auch du frei, zu sein, wie du willst. Das ist wirklich schön und ich freue mich sehr darüber und lasse mich gern immer wieder von dir anstecken.
In Liebe [smilie=kiss of lov]
dein Sonnenstrahl
Sonnenstrahl
10.09.2007, 21:38
Hallo lieber Lichtfunke,
dieser Auszug aus meinem Beitrag könnte tatsächlich, wenn ich ihn hier so für sich lese, vermuten lassen, dass ich sagen wollte, dass wir keine Wünsche mehr haben sollten, oder dass ich keine Wünsche mehr haben will. Ich glaube nicht, dass wir GOTT gegenüber keine Wünsche äußern dürfen. Ich glaube, dass wir GOTT keine Wünsche vortragen brauchen. Das ist der Punkt, denn wenn wir das tun, dann sind wir in der Überzeugung des Mangels, wir glauben, dass uns etwas fehlt, was wir in Zukunft gern haben möchten. Wir richten damit also unsere Aufmerksamkeit auf die Zukunft, und die gibt es nicht. Deshalb sind wir ent-täuscht, wenn wir immer noch nicht das, was wir uns gewünscht haben, in unserem Leben vorfinden.
Es wird immer wieder geschrieben, dass GOTT / das Universum, oder wie es auch immer benannt wird, uns alles gibt, was wir uns wünschen. Und es wird beschrieben, wir sollen die Vorstellung von dem, was wir uns wünschen, in unserem Geist fest halten, bis es sich manifestiert hat.
Ist dir schon einmal aufgefallen, wie schwer das ist, wie viele Zweifel da hoch steigen, und wie selten wirklich ein Erfolg eintritt, jedenfalls zu der Zeit, in der wir uns den Erfolg erhofft haben? Und hast du auch schon bemerkt, wie oft uns ein Wunsch gar nicht in Erfüllung zu gehen scheint?
Mit dieser Methode oder auch Technik, wie sie genannt wird, ist unsere Aufmerksamkeit immer in die Zukunft gerichtet. Und wir warten wieder und wieder einen Tag und schauen „da draußen nach“, was sich schon getan hat und sind meist enttäuscht.
Aber die Wunscherfüllung ist JETZT. Sie liegt in GOTT. Wir haben keinen Mangel an nichts, alles ist HIER und JETZT in uns, in GOTT, unserem ICH BIN.
Aber wir würden es doch auch so gern im Außen sehen. Ja, genauso geht es mir, ich möchte es so gern im Außen sehen, muss aber fest stellen, dass genau das immer wieder zu Ent-Täuschung führt.
Ich hatte für mich gerade heute die Erkenntnis, als ich über deinen Beitrag und deine Fragen nachdachte, dass das deshalb so ist, weil es da draußen nichts gibt, es gibt nicht einmal eine Außenwelt, denn das, was wir als Außenwelt wahr nehmen, ist nichts als ein Bild unseres Geistes. In uns aber ist die Wahrheit, ist die Fülle, ist GOTT, ist ICH BIN mit all seiner Vollkommenheit. Dadurch, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf eine scheinbar unvollkommene Außenwelt richten und außerdem noch in die Zukunft hinein, in der da draußen irgend etwas geschehen soll, können wir das, was wir haben nicht wahr nehmen, denn das ist im HIER und JETZT, wie Sita es scheinbar gerade erlebt, weil sie in Verbindung mit ihrem ICH BIN steht.
In diesem Einssein, in dieser Verbundenheit mit dem ICH BIN sind wir im HIER und JETZT, in dem alles IST. Und es scheint nur darum zu gehen, nach nichts anderem mehr zu suchen, denn im Bewusstsein von ICH BIN, gibt es keine Vergangenheit und keine Zukunft mehr. Die Vollkommenheit des JETZT wird erlebbar. Und in diesem JETZT kommt GOTT zum Ausdruck mit all SEINEN Wünschen und deren Erfüllung.
Und ich habe gesagt, dass ich nicht mehr nach IHM suchen will, um der Wunscherfüllung Willen, sondern nach SEINEM REICH um SEINER SELBST Willen, dann meine ich damit, dass in SEINEM REICH kein Mangel an irgend etwas herrscht, weil ER alles IST. (Gegenwart) Und wenn wir in diesem Reich bleiben, tritt SEINE FÜLLE in den äußeren Ausdruck, ohne, dass wir auf sie warten müssen, weil sie von innen nach außen tritt, Vollkommenheit zu Vollkommenheit.
Ich hoffe, ich konnte verständlich machen, was ich sagen will: Im Bewusstsein von Erwartung sind wir geistig gesehen in der Zukunft, d.h. wir befinden uns in einem Mangelbewusstsein. Daraus kann immer wieder nur Mangel entstehen. In einem Bewusstsein von ICH BIN aber ist Fülle und Vollkommenheit.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
Ach Maja, eins noch für dich persönlich.
Die Palme, die du mir vor Jahren schenktest, die ist so wunderschön und groß gewachsen. Und immer, wenn ich sie ansehe, dann denke ich, sie muss jetzt in einen größeren Topf. Und dann guckte mich das an und ich sah. Ja, ich bin diejenige, die die Palme umtopfen muss, weil sie bei mir steht.
Und dann schenktest du mir noch eine andere Pflanze, die ich seit Jahren habe und die nicht blühte, sondern nur noch vertrocknet war. Ja und die habe ich jetzt entsorgt am Freitag.
Für mich sind das Bilder unserer Beziehung. Und diese Palme ist das Bild unserer Freundschaft. Und der Topf ist für mich Gott. Ich werde einen besonders großen Topf nehmen.
liebe sita,
auf was für ideen du kommst?;)
aber der vergleich passt wirklich, und gefällt mir.:) :057:
so eine reinigung tut gut.
liebe sonnenstrahl,
du hast wie schon so oft auch dieses mal die richtigen worte gefunden.
es ist schön, wenn alles leichter wird.:eusa_clap:
in liebe, maja:051:
Hallo liebe Sita,
ich bin erstaunt über den Wandel, der mit dir vorgegangen ist. Und da ist anscheinend ein enormer Wandel im Gange. Nie habe ich dich so weich, so friedvoll und so liebevoll erlebt, und ich bin sehr sehr froh darüber, dass diese Weichheit, diese Liebe jetzt aus dir heraus tritt. Da ist kein Sichkleinfühlen, kein Sichzurückgesetztfühlen mehr zu spüren, auch kein Recht haben wollen. Alles das hat sich in deiner Liebe offenbar aufgelöst. Das ist der Weg! Das ist Schöpfung. Jeder darf sein, wie er ist. Und damit bist auch du frei, zu sein, wie du willst. Das ist wirklich schön und ich freue mich sehr darüber und lasse mich gern immer wieder von dir anstecken.
In Liebe [smilie=kiss of lov]
dein Sonnenstrahl
Hallo Sonnenstrahl,
das hört sich an, als sei ich jemand, der auf der Straße lebt und sich täglich besäuft und der jetzt eine schöne Wohnung von der Wohlfahrt bekommen hat und du wohlwollend darüber urteilst, wie gut die soziale Eingliederung funktioniert. :eusa_doh: :115:
Meine Tochter, die ich deinen Beitrag habe lesen lassen, hat folgende Bilder bekommen.
Sie hatte das Gefühl einer Lehrerin, die sich nach etlichen fünfen einer schlechten Schülerin über eine zwei freut. (So nach dem Motto, na ja, jedes blinde Huhn findet auch mal ein Korn) :eusa_shifty:
Das andere Bild, was sie hatte, war das eines Menschen, der die Tätigkeit einer Ameise beobachtet und sagt, wie niedlich. :103:
Lichtfunke
11.09.2007, 01:31
Hallo, Ihr Lieben!
Liebe Sita!
Ah, wie schön! Du hast mich richtig verstanden und auch liebevoll darauf reagiert! Vielen Dank! Dein Beitrag enthält wieder viel Weisheit und gute Ratschläge, mit denen ich etwas anfangen kann. Und keine Angst, er war nicht zu lang! Auf dieser Basis werden wir wieder zusammenfinden, in letzter Zeit gab es Anzeichen dafür, dass wir uns auseinander bewegen. Ich glaube, es ist das Aufeinander eingehen, daß wir wieder zusammenfinden, dass wir die Fragen und auch die Schwierigkeiten des Anderen zu bemerken und darauf zu reagieren. Das tut immer gut, wenn das geschieht! Ich weiß, ich beantworte manche Beiträge nicht, es fehlt mir einfach die Zeit dazu. Ich wünschte, ich könnte auch tagsüber mich an den PC setzen um auf alle Beiträge zu antworten.
Hihi, hoffentlich lernst Du auch, mit Lob richtig umzugehen! Das scheint Dir noch einige Schwierigkeiten zu bereiten. Sonnenstrahls Lob an Dich empfand ich als ehrlich, warum also diese schroffe Zurückweisung?
Liebe Sonnenstrahl!
Vielen Dank für Deinen Beitrag! Du hast mir jetzt vieles verständlich gemacht, was ich noch nicht richtig kapiert habe! Ich sehe ein, dass unsere “menschlichen” Wünsche nur dann entstehen, wenn wir uns im “Außen” aufhalten, uns also getrennt von Gott fühlen. Wenn wir uns im”ICH BIN” aufhalten, gibt es tatsächlich keinen Mangel mehr. Kann ja auch gar nicht, da Gott ALLES ist. Er kennt meine Wünsche, schon lange bevor ich sie überhaupt gedacht habe. Nur leider befinde ich mich noch viel zu wenig in der Gegenwart!
Heute Morgen haderte ich wieder mit Gott! Als ich morgens aufstand, hatte ich eine schlechte Laune, ich konnte auch keine Liebe hineinschicken, um sie aufzulösen. Im Gegenteil, ich haderte wieder mit meinem Schicksal: “Nichts hat sich geändert! Alles ist beim alten geblieben! Wozu die ganzen Bemühungen? Das Auswendig lernen und hersagen von Sprüchen? Und nachts das schreiben von Beiträgen im Forum um Rat zu erhalten und dann doch nicht anzuwenden??? Er nimmt mich nicht an der Hand und führt mich nicht!!!" Aber ich bemerkte wenigstens, dass ich mich ganz im “Außen” befunden habe. Um das Ganze doch noch abzustellen sagte ich: “So, jetzt denke ich gar nichts mehr, außer die Worte:-Sei still und wisse, ICH BIN GOTT- !“ Langsam stellte sich wieder Harmonie ein und der Tag verlief ohne weitere Zwischenfälle. Aber ich habe festgestellt, dass sich doch sehr viel geändert hat! Zwar ist in der Außenwelt alles beim Alten geblieben, aber meine Sicht hat sich geändert! Ich weiß jetzt, das alles letztendlich zu meinem Besten dient, um mich immer näher zu Gott zu führen.
Seit ich diesen Satz in Deinem Beitrag gelesen habe:
Und du kannst vor allem deinen Hass auf Gott selbst zum Ausdruck bringen, denn MEIN größter Wunsch ist es, dir das alles abzunehmen und dich zu erlösen.
Haderte ich schon zum zweiten Mal mit Gott! Löst sich da eine Barriere, oder sonst etwas??? Das, was Gottes Wunsch ist:
denn MEIN größter Wunsch ist es, dir das alles abzunehmen und dich zu erlösen.
Ist auch mein größter Wunsch, da sind wir uns einig!
Wie stelle ich es an, dass ich öfter, oder noch besser, ständig in der Gegenwart Gottes verbleiben kann???
In Liebe
Lichtfunke.
Sonnenstrahl
11.09.2007, 05:50
Hallo liebe Sita,
genau das Gegenteil war der Fall, als ich das schrieb, ich habe deine Größe gesehen.
In Liebe [smilie=kiss of lov]
dein Sonnenstrahl
liebe sita,
du hast bekundet dass ich, wenn mir etwas nicht gefällt, es auch aussprechen soll! dem komme ich jetzt nach.:)
als ich heute morgen deinen beitrag an sonnenstrehl las, fiel mir fast die kinnlade runter.:107:
wer hat dich denn diesen text schreiben lassen?
von der liebe, die in letzter zeit von dir rüber rüber kommt, war nichts zu spüren?
ich habe genau wie lichtfunke die ehrlichkeit aus sonnenstrahl worten spüren können.:049:
was ist es, das dich so denken lässt?:090:
lieber lichtfunke,
ich habe heute morgen einen schönes zitat gelesen.
Gottes Werk ist ein vollkommenes Werk, des Menschen Werk ist, in ihm zu ruhen.
wir brauchen uns eigentlich nicht mit auswendiglernen und nachforschungen zu beschäftigen, weil wir alles in uns haben. mein zitat macht das ganz deutlich.
mir fällt jedes mal bei deinen beiträgen auf, wie gerne du auch tags über schreiben würdest. ich frage mich, warum tust du das nicht?
warum nimmst du dir nicht das recht, vielleicht eine oder zwei stunden am tag, dich an den PC zu setzen? jeder mensch hat das recht auf etwas individuelles. beschäftigt sich deine frau niemals mit etwas, was nur sie alleine gerne macht?
wenn die zeit noch nicht da ist, brauchst du ihr ja nicht unbedingt von unserem forum zu erzählen. es gibt doch jede menge andere dinge die man dort machen kann.
du hast wohl etwas in deinem kopf, was dir angst vor ihrer reaktion macht?
sie hat aber doch positiv reagiert, als du den PC anschaffen wolltest. warum sollte sie dir das nicht gönnen?
ich denke dass du in dieser richtung etwas ändern solltest. du bist doch nicht ihr angestellter, der nur das machen darf, was sie gutheißt.:085:
ich hoffe dass ich jetzt nicht zu weit gegangen bin?
aber das musste jetzt sein.
ich möchte euch aber noch etwas schönes erzählen.
seit jahren bete ich für meine brüder und für mich um heilung usw.
aber wirklich große erfolge hatte ich noch nicht. wenn ich da an M. denke die vor kurzem gestorben ist.
nun hat sich mein denken etwas verändert, ich gehe auf einem neuen weg, weil der alte schon ausgetreten ist.:eusa_whistle:
das ich glaube, dass die welt nicht wirklich ist, sondern nur aus von unserem menschlichen bewusstsein geschaffen wurde, kann auch krankheit nicht wirklich sein?
wenn mir jemand von krankheit erzählt, versuche ich das innerlich abzulehnen.
aber nun zu meiner geschichte.
am sonntag hatte ich einen großen drang eine liebe bekannte anzurufen.
sie sagte mir, dass sie am montag ins krankenhaus müsse, sie bekäme einen herkatheder, und dass sie davor angst hat, weil das eine sehr unangenehme sache ist. sie wollte das auch ablehnen, da sagte ihr der arzt, dass es ihre entscheidung wäre, aber wenn sie das nicht täte, stünde ein herzinfarkt vor der tür, weil sie ganz schlechte werte hat.:083:
da entschloss sie sich das machen zu lassen.
nach meinem ersten schreck begab ich mich nach innen, und sagte, Gott, ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll, bitte zeige DU es mir?
ich konnte danach innerlich den gedanken an ihre krankheit ablegen, und munterte sie irgendwie auf. ich weiß gar nicht mehr was ich alles mit ihr erzählt habe.
ich bat sie mich anzurufen, wenn sie näheres weiß. dann ließ ich die gedanken los und wenn sie kamen, sah ich sie gesund vor mir.
gestern nachmittag rief sie mich an und sagte, sie hätte alls hinter sich, und man hätte nichts krankhaftes gefunden.:eusa_clap:
ich brauch da jetzt nicht weiter drauf einzugehen, aber mir kamen vor dankbarkeit die tränen.
sie sagte noch, die wollten sicher nur ihre betten belegen.:) :083:
wir brauchen wirklich nichts zu tun, als uns der gegenwart Gottes ständig bewusst zu sein. ER führt uns durch den tag, so wie mein zitat es oben ausgedrückt hat.
in liebe, maja[smilie=heart fill :
Liebe Maja,
du hast bekundet dass ich, wenn mir etwas nicht gefällt, es auch aussprechen soll! dem komme ich jetzt nach.
als ich heute morgen deinen beitrag an sonnenstrehl las, fiel mir fast die kinnlade runter. wer hat dich denn diesen text schreiben lassen?
von der liebe, die in letzter zeit von dir rüber rüber kommt, war nichts zu spüren?
ich habe genau wie lichtfunke die ehrlichkeit aus sonnenstrahl worten spüren
Hallo Maja,
ich habe herzlich gelacht, als ich sah, wie dir die Kinnlade runterfiel.
ich finde die Bilder sehr gut und treffend. Und sie sind so, dass jeder versteht, deshalb liebe ich die Bilder, die in mir aufsteigen. Nichts kann so präzise rüber kommen, wie ein Bild. Da entstehen absolut keine Mißverständnisse.
Niemals hätte ich ohne dieses Bild, nur mit Worten das treffender ausdrücken können. Weil es eben ganz subtil mit einem Beitrag einher geht. Es steht quasi zwischen den Zeilen. Schon ein Wort vor das andere gestellt, ergibt einen neuen Sinn. Und ganz fein ist die Absicht dahinter erkennbar. Sogar nichts-sagen kann mehr sprechen als tausend Worte. In allem ist etwas, schwingt mit.
Ein Lob an sich ist eine Aussage von einem bedeuteren zu einem geringeren Menschen. Also von jemandem, der etwas beurteilen kann. Welchen Sinn ergibt das?
Eine gemeinsame Freude mit einem Freund, das hätte mir mehr gefallen.
Euer Bild von mir weicht wohl ein wenig von meinem Selbstbild ab? Aber das macht ja nichts. Auch hier findet die Farbpalette wieder nur ihre Anwendung.Und von daher war das "Lob" eher ein Almosen für mich, den man einem Bettler gibt und ich habe dankend abgelehnt, also nicht gewählt, weil ich doch Millionen haben kann.. :049:
Hallo Sita
Zu deiner Antwort auf Bärbels liebevollen Beitrag fällt mir ganz spontan ein
" Vater vergib ihr, denn sie weiß nicht was sie tut "
liebe sita,
ich kann das was du geschrieben hast nicht nachvollziehen?
Eine gemeinsame Freude mit einem Freund, das hätte mir mehr gefallen.
warum kannst du das nicht so sehen?
eigentlich sprichst du nur das aus, was in DIR ist?
woher willst du wissen, was ein bruder denkt?
ich habe schon sehr oft die erfahrung gemacht, dass das was ich denke nicht die wahrheit ist.
ich kann doch immer nur vermuten was ein anderer denkt, und das nur aus meinen eigenen inneren heraus?
es gibt auch nicht wirklich gute menschen, denn nur einer ist gut, und das ist GOTT. also gibt es auch keine bösen menschen?
alles das ist nur unsere eigene menschliche interpretation.
das ist für mich jetzt eine gute lektion, mir abzugewöhnen zu wissen was ein anderer denkt. das konnte ich bis dato auch immer sehr gut.:eusa_whistle:
in liebe, maja :051:
Liebe Elvira, liebe Maja,
was ist das jetzt für ein Gefühl, was ihr habt? Seid ihr entrüstet? Habe ich etwas in euren Augen unverzeihliches getan? Was genau habe ich getan? Was genau entrüstet euch? Weshalb ist es unverzeihlich? Und weshalb muss Gott mir das verzeihen? Siehst du mein Bild als Angriff auf meinen Bruder an, Elvira? Und warum ist das deiner Ansicht nach ein Angriff? Was genau ist mein Vergehen?
Gibt es in eurer Sicht vielleicht noch andere Möglichkeiten, um darauf zu reagieren? Nach welchen Maßstäben geht ihr vor? Wird da vielleicht mit zweierlei Maß gemessen, dass der eine seine Meinung äußern darf und der andere nicht? Wo steht das alles geschrieben? Welchem Gesetz soll hier Folge geleistet werden?
Was wird von mir verlangt? Möchtet ihr, dass ich es verschweige? Möchtet ihr, dass ich meinem Geist verbiete, Bilder zu haben? Wie geht das? Macht ihr das bei euch so? Kommen eure Gedanken dann trotzdem und erlaubt ihr ihnen nur nicht, nach draußen zu kommen? Sollte ich mich vielleicht jetzt schuldig fühlen? Wäre es das, was ihr möchtet?
Ich sehe immer noch ein Angebot, welches nicht in meiner Größe da war und welches ich ablehnte.
Wenn ich ein teures Angebot einem Aldi-Angebot vorziehe, greife ich dann Aldi an? :049:
Sonnenstrahl
11.09.2007, 19:43
Hallo lieber Lichtfunke,
ich kenne dieses Gefühl, ich habe mich bemüht und so viel getan, und doch stellt sich nicht wirklich eine Änderung in meinem Leben ein dahin gehend, dass ich sagen kann, jetzt ist es so, wie ich es mir wünsche oder gewünscht habe.
Ja und ich habe meinen Frust auch oft genug GOTT an den Kopf geworfen und gesagt: „Was nützt das alles, wenn doch nichts besser wird?“ und fest gestellt, dass mich das erleichtert, aber geändert hat sich trotzdem nichts im Außen.
Jetzt fragst du (und ich stelle diese Frage an IHN zusammen mit dir): „ Wie stelle ich es an, dass ich öfter, oder noch besser, ständig in der Gegenwart Gottes verbleiben kann?“ und bekomme die Antwort: „Wenn du nichts mehr anstellst, um das zu erreichen.“
Es scheint, wir tun nicht zu wenig, sondern zu viel.
In der letzten Zeit lerne ich, dass es mir immer dann gut geht, wenn ich mir bewusst bleibe, dass die augenblickliche Situation, so, wie sie gerade JETZT ist, die einzige ist, mit der ich umgehen muss. Ich brauche nicht zurück schauen, und ich brauche auch nicht zu planen, nur anwesend bleiben und auf die Führung achten. Es kommen immer noch Situationen auf mich zu, die Probleme aufzuwerfen scheinen, aber in dem Moment, in dem ich mir sage: „Sei stille....“ fühle ich, ebenso wie du, dass alles von mir ab fällt. Und ich glaube, dass ist im Moment das, was ich zu lernen habe, immer wieder hier her zurück zu kehren von meinen geistigen Ausflügen. Denn hier ist Frieden. Dann geschieht etwas oder es geschieht nichts. Es spielt keine Rolle. Und auch, wenn ich mal heraus falle, komme ich immer gleich wieder zurück.
Für mich gibt es aber derzeit eine wichtige Lektion. Ich lerne, mich nicht mehr schuldig zu fühlen und verantwortlich für jedermanns Probleme. Ich lerne, die Verantwortung abzugeben an IHN. Ich sage: „Wenn DU willst, dass ich was tue, dann sage es mir und sag mir auch, wie ich es tun soll. Und wenn DU mir nichts sagst, dann nehme ich das hier als gegeben hin.“ Und ER sagt: „Genau das ist es!“ Verstehst du, das nimmt mir die Verantwortung ab. Ich weiß, ER schickt mich in diese Situation, und ER löst sie für mich. Das ist eine ungeheure Erleichterung zu dem, was ich bisher tat, ich suchte danach, keine Fehler mehr zu machen oder die alten ungeschehen zu machen. Ich habe fest gestellt, dass das nicht geht. Und dennoch habe ich es immer und immer wieder versucht. Jetzt bin ich an dem Punkt, wo mir das alles zuviel geworden ist, und jetzt beginne ich wirklich, los zu lassen! Und ich weiß, dass ER jeden Augenblick für mich übernimmt!
In Liebe
dein Sonnenstrahl
liebe sita,
wenn du wirklich nicht merkst, wie verletztend du dich im moment einbringst, erwarte keine weitere diskussion von mir.
ich wollte dich lediglich darauf hinweisen, dass man das ganze vielleicht auch anders sehen könnte.
aber du hast dich dagegen entschieden und das ist auch dein gutes recht, welches ich dir nicht streitig machen möchte.
ich entscheide mich lieber für den inneren frieden und werde zu diesem thema nichts mehr sagen.
in liebe, maja:051:
Lichtfunke
12.09.2007, 01:11
Hallo, Ihr Lieben!
Arme Sita!!! Du hast immer noch nicht kapiert!!! Du kannst wirklich nicht mit Lob umgehen!!! Lob oder Tadel ist doch nicht nur eine Sache von oben nach unten! Das kleine Mädchen hat da wohl so einiges erlebt. Lob oder Tadel vom Vater, der Mutter oder vom Vorgesetzten. "Braves Mädchen, das hast Du gut gemacht", oder "böses Mädchen das war sehr schlecht - ab in den Keller!" Es gibt auch Lob “von unten nach oben”. Wir hatten in der 3. Klasse einen ganz tollen Lehrer, er wurde von allen Schülern in den Himmel gelobt. Unser Teamleiter wurde von uns Untergebenen öfter mal gelobt, wenn er sich für uns erfolgreich eingesetzt hat, usw. So muß es auch Lob unter gleichberechtigten Partnern geben, so wie es wir hier im Forum sind.
Ich empfinde, die anderen tun es auch sicher, daß hier bei Dir noch dringend etwas zu heilen gibt! Denk mal darüber nach! Deine letzten Beiträge stehen im krassen Widerspruch zu Deinen anderen Beiträgen, aus denen Wissen, Liebe, und schöne Erfahrungen sprechen.
Es drängt mich, Dein Zitat zu kommentieren:
was ist das jetzt für ein Gefühl, was ihr habt? Seid ihr entrüstet? Habe ich etwas in euren Augen unverzeihliches getan? Was genau habe ich getan? Was genau entrüstet euch? Weshalb ist es unverzeihlich? Und weshalb muss Gott mir das verzeihen? Siehst du mein Bild als Angriff auf meinen Bruder an, Elvira? Und warum ist das deiner Ansicht nach ein Angriff? Was genau ist mein Vergehen?
Wir sind nicht entrüstet über Deine Worte, sondern über Dein “Brett vor dem Kopf”, das in Beziehung zu “Lob” Dich noch ziert!
Verstehe mich bitte nicht falsch, es soll keine Beurteilung, oder gar Verurteilung sein! Ich will Dir ja nur helfen, so wie Du mir in unzähligen Situationen auch geholfen hast!
Liebe Maja!
Vielen Dank für Deine gut gemeinten Ratschläge! Aber, so ist es nicht, dass ich tagsüber nicht am PC arbeiten “darf”. Tagsüber bringe ich z.B. meine Homepage auf den neuesten Stand, oder ich beantworte unzählige Mails, die wegen der Hundezucht in meinem Postfach landen. Auch muß ich noch viele Programme auf meinen neuen PC laden, die ich auf meinem alten installiert hatte, usw. Aber ich schreibe nur nachts ins Forum, vor allem weil ich da meine Ruhe habe. Es ist schon so, dass ich mich immer noch nicht traue, meine Frau in die “Geheimnisse” einzuweihen. Sie hat immer noch eine sehr ablehnende Haltung gegenüber den Themen, mit denen wir uns hier befassen. Aber ich habe das in Gottes Hände gelegt, er wird mir die Lösung bringen, wenn es an der Zeit ist.
Deine schöne Erfahrung mit Deiner lieben Bekannten freuen mich sehr. Ich wünsche Dir noch mehr solche Erfahrungen.
Liebe Sonnenstrahl!
Jetzt fühle ich mich wesentlich besser, nachdem ich Deine Worte gelesen habe! Besonders diese Stelle:
ich kenne dieses Gefühl, ich habe mich bemüht und so viel getan, und doch stellt sich nicht wirklich eine Änderung in meinem Leben ein dahin gehend, dass ich sagen kann, jetzt ist es so, wie ich es mir wünsche oder gewünscht habe.
Ja und ich habe meinen Frust auch oft genug GOTT an den Kopf geworfen und gesagt: „Was nützt das alles, wenn doch nichts besser wird?“ und fest gestellt, dass mich das erleichtert, aber geändert hat sich trotzdem nichts im Außen.
Jetzt fragst du (und ich stelle diese Frage an IHN zusammen mit dir): „ Wie stelle ich es an, dass ich öfter, oder noch besser, ständig in der Gegenwart Gottes verbleiben kann?“ und bekomme die Antwort: „Wenn du nichts mehr anstellst, um das zu erreichen.“
Es scheint, wir tun nicht zu wenig, sondern zu viel.
Ich muß wieder feststellen, dass wir uns sehr ähnlich sind, da Du ähnliches erlebt hast, wie ich. Das gibt mit die Hoffnung, dass ich auch eines Tages an dieser Stelle stehe, wie Du! Da siehste, da bin ich schon wieder in diese Falle getappt: “Dass ich eines Tages...!” Ich habe das wieder in die Zukunft projiziert, die immer Zukunft bleiben wird! Ich muß endlich lernen, bzw. Einsehen, dass alles schon in der Gegenwart vorhanden ist! So, wie Du weiter schreibst:
In der letzten Zeit lerne ich, dass es mir immer dann gut geht, wenn ich mir bewusst bleibe, dass die augenblickliche Situation, so, wie sie gerade JETZT ist, die einzige ist, mit der ich umgehen muss.
Es stimmt schon, dass ich immer noch “viel tun” will, alles selbst in die Hand nehmen will, anstatt es Gott zu übergeben und auf Ihn zu vertrauen! Die Äußeren Umstände verleiten mich immer wieder dazu!
Ich werde mich jetzt an Deine Worte halten:
Für mich gibt es aber derzeit eine wichtige Lektion. Ich lerne, mich nicht mehr schuldig zu fühlen und verantwortlich für jedermanns Probleme. Ich lerne, die Verantwortung abzugeben an IHN. Ich sage: „Wenn DU willst, dass ich was tue, dann sage es mir und sag mir auch, wie ich es tun soll. Und wenn DU mir nichts sagst, dann nehme ich das hier als gegeben hin.“ Und ER sagt: „Genau das ist es!“ Verstehst du, das nimmt mir die Verantwortung ab. Ich weiß, ER schickt mich in diese Situation, und ER löst sie für mich. Das ist eine ungeheure Erleichterung zu dem, was ich bisher tat, ich suchte danach, keine Fehler mehr zu machen oder die alten ungeschehen zu machen. Ich habe fest gestellt, dass das nicht geht. Und dennoch habe ich es immer und immer wieder versucht. Jetzt bin ich an dem Punkt, wo mir das alles zuviel geworden ist, und jetzt beginne ich wirklich, los zu lassen! Und ich weiß, dass ER jeden Augenblick für mich übernimmt!
Und auch “loslassen”
In Liebe
Lichtfunke.
Sonnenstrahl
12.09.2007, 06:38
Hallo liebe Sita,
ich weiß, dass du mich nicht persönlich meinst mit dem, was du sagst, aber ich frage mich, was versinnbildlicht dir eigentlich meine Person, was diese Bilder in dir hervor ruft?
:049: :049: :049:
In Liebe
dein Sonnenstrahl
lieber lichtfunke,
ich verstehe jetzt deinen standpunkt in bezug auf dein problem mit dem PC.:)
es ist auch keine leichte entscheidung, wenn der partner anders gesinnt ist.
aber ich glaube, wenn du alles in Gottes hände legst, wird zum richtigen zeitpunkt auch das richtige geschehen, was für beide parteien gut ist.:023:
aus erfahrung weiß ich, je mehr man sich mit einem problem beschäftigt, desto schwieriger entwickelt es sich.:eusa_whistle:
habe ich das problem erst mal losgelassen, ist es auf einmal schneller gelöst, als ich es gedacht habe.
das gibt mir zur zeit die nötige kraft und stärke, alles in ruhe auf mich zukommen zulassen, weil ich ja nichts mehr alleine entscheiden brauche.:109:
und je mehr ich mir die gegenwart Gottes bei allem was ich tue bewusst mache, IHN spüre, desto ruhiger werde ich, und das gibt mir ein gutes gefühl. aber es muss geübt und gepflegt werden.:angel11:
in liebe, maja:051:
lichtpilgerin
12.09.2007, 08:31
ich danke euch sehr für die lektion, die ich hier aus meiner neutralen sicht lernen darf!
so sieht GELEBTES in gott sein aus? so sieht es aus, wenn man jede meinung liebevoll akzeptieren und stehen lassen kann? so sieht es aus, wenn man nicht wertet, nicht urteilt? so sieht es aus, wenn man "nicht recht haben möchte", den eigenen standpunkt nicht verteidigt und nicht miteinander-solidarisiert?? das ist es, wenn das ego sich nicht einmischt???so sieht es aus, wenn man "angetickten" dinge nachgeht???
danke! und ich zweifelte in den letzten wochen wieder einmal an meiner wahrnehmung!!!
was ich hier aus völlig neutraler meta-ebene lese, sind ego-aussagen! verteidigungen und meinungen, die einem menschen übergestülpt werden sollen, der "falsch" denkt... weil er seine empfindung ausdrückt! das einzige, was ich lese, sind bewertungen - sensible gefühle, das Ich, "angetickt" durch sitas beitrag und fragen! identifikationen, die eben nicht angeschaut werden, sondern als "richtig" betrachtet werden - wozu auch, sie sind ja "richtig", denn die anderen sehen es genauso!
"ach mein liebes kind, jetzt warst du so schön brav und liebevoll und licht... wir wollten dir doch nur gut und dich loben... und duuu (jetzt böses mädchen) nimmst das nicht an!"
(vielleicht, weil du es nicht "brauchst" oder weil du gar nicht darauf "aus" bist, oder weil auch gott uns nicht "lobt", denn was ist ein lob, wenn nicht eine beurteilung / bewertung einer "guten leistung"? vielleicht aus einem anderen grund, aber mir fällt auf, das niemand dies hinterfragt!)
ich hatte noch nie solch ein plastisches beispiel dafür! ich danke euch wirklich, auch wenn es sich für euch sicher wie provokation liest und ihr etwas anderes fühlt durch meine worte! so wie ich es fühlte in den letzten wochen durch eure.
in liebe und dankbarkeit
lichtpilgerin
p.s. wenn man sich "rausnimmt" und alles aus einer vollkommen neutralen beobachter-position sieht, versteht man, was ich meine! solange man "identifiziert" ist mit dem "ich" und den gefühlen von richtig und falsch
denkt man, ich "hätte es nicht kapiert" und "wüsste nicht, was ich tue"!
mir fällt auf, dass keiner gefragt hat, weshalb sita so reagierte! jeder hat sofort das eigene bild darübergestülpt, die eigenen werte, oder versucht, ihre ansicht "richtig zu stellen"! ich weiß nicht, weshalb sie es empfand, wie sie es tat, sie schreibt ja aber etwas darüber... auch darauf ging keiner mehr ein, nuuur auf die eigenen (!!!!) bewertungen. aber "angetickt" scheint für euch nur sita zu sein!
auch meine worte lesen sich nun bewertend, das ist mir klar! es ist einfach meine beobachtung, die ich euch mitteilen will, denn ich sehe hier eine wirklich riesengroße chance für uns alle, einen ganz großen schritt "raus aus" etwas zu tun... genau "dorthin", was wir alle so gerne wollten!!!
lichtpilgerin
12.09.2007, 09:29
ich möchte gerne noch etwas anmerken:
ich selbst lerne durch die beobachtung dieser situation wohl am allermeisten! ich darf nämlich von außen beobachten und erkenne, wie ich selbst immer in bewertungen falle! wie schnell es geht, sich zu identifizieren und über das ICH zu re-agieren. und ich darf mich fragen, wie ich es in zukunft anders machen kann, welche möglichkeiten es gibt, für ein "besseres verständnis" und wie ich vermeiden kann, in die bewertung zu fallen!
deshalbe meine ich es vollkommen ehrlich, wenn ich mich von herzen bedanke bei euch!
in liebe
lichtpilgerin
Arme Sita!!! Du hast immer noch nicht kapiert!!! Du kannst wirklich nicht mit Lob umgehen!!! Lob oder Tadel ist doch nicht nur eine Sache von oben nach unten! Das kleine Mädchen hat da wohl so einiges erlebt. Lob oder Tadel vom Vater, der Mutter oder vom Vorgesetzten. "Braves Mädchen, das hast Du gut gemacht", oder "böses Mädchen das war sehr schlecht - ab in den Keller!" Es gibt auch Lob “von unten nach oben”. Wir hatten in der 3. Klasse einen ganz tollen Lehrer, er wurde von allen Schülern in den Himmel gelobt. Unser Teamleiter wurde von uns Untergebenen öfter mal gelobt, wenn er sich für uns erfolgreich eingesetzt hat, usw. So muß es auch Lob unter gleichberechtigten Partnern geben, so wie es wir hier im Forum sind.
Lieber Lichtfunke,
ich danke dir ganz herzlich, dass du auf mich eingehst. Da bin ich sehr froh drüber, weil ich genau das brauche, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich möchte dich auch weiterhin bitten, einfach ganz ehrlich deine Wahrheit zu äußern. Denn du hast für mein Empfinden ein Puzzleteilchen in der Hand, was mir fehlt. Und indem ich dir antworte, wird es sich erschließen.
Ich weiß, dass Gott immer noch hier ist. Es ist "Lernen mit und an dem Gesindel."
So du hast Recht, ich habe es noch nicht kapiert. Es gibt verschiedene Dinge, die ich sehe, die dieses Bild von mir ausgelöst haben. Da ist die Schuld, da ist die Definition Lob, da sind die verschiedenen Arten von Kommunikation. Manche enthalten Spitzen, die nicht zu "bestrafen" sind, weil sie sich entziehen, wenn man sie packen will und offene Worte rufen anscheinend sofort Menschen auf den Plan, die nach "Schuld schreien", damit man wieder still ist. Dann gibt es da noch das Hinterfragen von all diesen Dingen, die wir einfach so hingenommen haben. Einige möchten sie wieder gar nicht hinterfragen und andere eben doch. Ja wo fange ich an.
Ich wundere mich, dass es doch weitergeht. Meine Innere Stimme sagte es mir schon, aber dieses Mal glaubte ich ihr nicht, sondern ich sagte, es geht immer denselben Gang, du siehst es doch. Ich kann ja hinter meine Erkenntnis, dass jeder das Recht der Wahl hat, nicht zurück. Ich kann ja diese Menschen nur in Liebe loslassen. Es ist ja ok, was jeder tut. Das heißt aber nicht, dass ich keine Emotion hätte, doch die darf erst raus und dann kommt diese neue Sicht in mir hoch. Und ich werde wieder ruhig und akzeptiere die Dinge.
Lob erscheint mir in einer Welt, in der es die verschiedenen Nuancen gibt, als gegeben. Du hast Recht, da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Und wir haben auch damals einen Lehrer geliebt, der uns mit Sie anredete und uns wirklich das Gefühl von Wert gab und ihn deshalb mit Lob überschüttet. Das war quasi sein Feedback. Ich kenne dieses Feedback auch, wenn ich auftrete und mit den Menschen zusammen singe und feiere. Wenn da Lob rüberkommt, mir gesagt wird, wie schön das war und welche herrliche Stimmung war, dann ist das quasi die Bestätigung für mich und noch eine Erweiterung der Kommunikation, die vorher schon da war. Ich konnte es ja in ihren Gesichtern sehen. Wir waren ja vorher schon eins. Ich schickte ihnen Liebe, und sie kam zurück.
In meinem Fall jedoch hatte ich eher ein anderes Gefühl. Ich empfinde mich als ganze Person, eine Nummer 1 quasi. Mein Lernen, mein Umsetzen ist mein Kind, und aus sich heraus ganz. Ich brauche jedoch dazu die Umgebung als Spiegel. sonst bin ich wiederum nichts. Nur daran kann ich wachsen. Und heute mehr als sonst, weil ich lediglich mir die Dinge anschauen will und nicht mehr in Emotionen stecken bleibe.
Liebe Sonnenstrahl, ich will noch mal auf das Lob eingehen:
ich bin erstaunt über den Wandel, der mit dir vorgegangen ist. /Ich war vorher schon ok/
Und da ist anscheinend ein enormer Wandel im Gange. Nie habe ich dich so weich, so friedvoll und so liebevoll erlebt, und ich bin sehr sehr froh darüber, dass diese Weichheit, diese Liebe jetzt aus dir heraus tritt. / An dieser Stelle werde ich ja wohl in eine Schublade gedrängt, jetzt auch immer so lieb sein zu müssen, sonst wird mir das Lob wieder entsagt, was ja tatsächlich auch geschehen ist. Vor allen Dingen wird damit gesagt, dass ich das wohl vorher nicht geschafft hatte, so zu sein, wie Sonnenstrahl und Maja. Ich bin aber gar nicht wie Maja und Sonnenstrahl. Obwohl wir sicher dasselbe sind. Aber ich hatte niemals vor, jetzt nur noch alles zensiert über meine Lippen laufen zu lassen, sondern das Gegenteil, es einfach fließen zu lassen. Das wird an der Stelle bei dem Satz: Und damit bist auch du frei, noch einmal deutlich, dass ich jetzt den Weg genommen habe, den sie selbst gehen.
Da ist kein Sichkleinfühlen, kein Sichzurückgesetztfühlen mehr zu spüren, auch kein Recht haben wollen. Hier wird noch einmal richtig darauf hingewiesen, was ich vorher alles war in der Sicht. Alles das hat sich in deiner Liebe offenbar aufgelöst.Hier ist wieder der Hinweis auf die Schublade. Das ist der Weg! Das ist Schöpfung. Jeder darf sein, wie er ist. Und damit bist auch du frei, zu sein, wie du willst. Das ist wirklich schön und ich freue mich sehr darüber und lasse mich gern immer wieder von dir anstecken. Hier ist für mich der Hinweis darauf, dass auch ich die Ganzheit des anderen anerkennen muss.
Es ist für nicht das Feedback, was ich kenne. Vielleicht geht das auch nicht. Vielleicht sind Feedback und Bestätigung Nuancen. Auf jeden Fall ist es für mich jetzt deutlich, mich von einer Bestätigung total frei zu machen. Denn ich weiß, wo ich mich befinde. Die Freiheit in meinem Geist, eigentlich alles, was ich tue geht mit Bewußtheit einher. Von daher brauche ich gar keine Bestätigung, die mir je nach Befinden mal gegeben, mal verweigert werden kann. Ich werde mich hiervon frei machen.
Sonnenstrahl schreibt:
Es wird immer wieder geschrieben, dass GOTT / das Universum, oder wie es auch immer benannt wird, uns alles gibt, was wir uns wünschen. auch das hier enthält eine Bewertung für mich. Es macht meine Aussage, meine Erkenntnis:
Dabei ist mir noch einmal der Satz durch den Kopf gegangen, dass Gott nicht mein Diener ist und dass sich das auch eigenartig für mich anfühlt. Und dann fiel mir Universum/Gott ein. Ich benutze mal dies, mal das Wort, je nach Gefühl.
Und plötzlich die Erkenntnis. Das Universum ist Gottes Geschenk an mich. Das Universum ist der Traum, in dem ich mich befinde. Schicke ich Liebe hinein, dann kommt für mich Liebe heraus. -Wie ich in den Wald hineinrufe, so schallt es heraus.- irgendwie unwichtig, es wird negiert. Mir ist klar, dass das immer wieder abgestritten oder als was anderes dargestellt werden kann, das was ich sage. Es ist insofern "angreifbar". Aber das ist mir jetzt nicht mehr wichtig. Es geht mir hier nicht darum, darüber zu diskutieren, sondern ich erkenne jetzt, dass sich mir wieder ein Stück meiner Ganzheit entgegentritt. Und es geht vielleicht auch um das Erkennen MEINER eigenen Bewertungen.
Und das sind also Dinge, die sich wiederholen. Ursache für meine Erkenntnisse ist aber ebenfalls meine Kommunikation mit Gott. Wenn ich das nicht erkenne, dass ich immer einen Bruder habe, der über dieselben Kräfte verfügen darf, dann stelle ich mich höher und sehe den anderen weiter unten. Und dann ist Kommunikation eine Farce.
Es scheint so, als wenn ich der Gewinner bin, dann müssen die anderen Verlierer sein. Wenn der Weg nur mit Gott richtig ist, dann muss der Weg mit dem Gesindel falsch sein. Es geht hier aber nach meinem Empfinden wieder einmal nur um das sowohl-als-auch. Gewinner-Verlierer ist Trennung. Sowohl-als-auch ist weitere gemeinsame Entwicklung. Und auch ich bediene mich der Dinge weiterhin, genauso wie Maja und Sonnenstrahl es schreiben. Ich suche da nur nach der Verbindung. Und ich meine zu sehen, genau das tut Sonnenstrahl auch.
Ach das hier Lichtfunke, habe ich nicht verstanden. Ich kenne diesen Ausdruck nicht.
Wir sind nicht entrüstet über Deine Worte, sondern über Dein “Brett vor dem Kopf”, das in Beziehung zu “Lob” Dich noch ziert! Ach ich verstehe jetzt wohl doch. Es geht um meine Beziehung zu Lob. Immer wenn ich mich damit so befasse, erschließt sich etwas neues für mich. Magnet für diese Art von Lob war meine Suche nach der Bestätigung von Maja und Sonnenstrahl. Da ich aber jetzt erkannt habe, dass ich diese Art von Lob nicht wähle/wünsche, ist es an der Zeit, mich auch hier von Bestätigung von außen frei zu machen. Das war genau das alte, und genau das brauche ich jetzt nicht mehr. Bzw. ich bin frei, jetzt etwas anderes zu wählen.
Und auch alle Konsequenzen kann ich jetzt akzeptieren. Im Kurs steht, jeder muss so weit gehen, wie er bereit ist, sich auf diesem Weg führen zu lassen. Und das ist etwas, das muss ich für mich akzeptieren. Wenn hier Menschen sind, die nicht über die Welt hinausgehen wollen, und meinen Weg nicht akzeptieren wollen, den ich persönlich sehe, nämlich die Hinterfragung der vorhandenen "Werte", dann nehme ich das hin. Dann sehe ich, dass es vielleicht möglich ist, hier nichts mehr lernen zu können und somit ein anderer Platz auf mich wartet, schon bestellt ist.
Ich habe durch mein Schreiben und durch euer Spiegeln/eure Beiträge gelernt, dass ich immer noch das schreiben von Sonnenstrahl dahingehend bewertet/untersucht habe, ob es eine Bestätigung oder eine Negierung enthielt. Da ich jetzt den Unterschied sehen kann: -Ich habe z.B. überhaupt kein Problem mit Lichtfunkes Sicht- werde ich das in Zukunft nicht mehr benötigen. Und ich kann stattdessen meine ganze Konzentration auf mein Weiterkommen geben. Und dem anderen Liebe schicken, und damit auch seinem Weg die Anerkennung geben. :049: :049: :049:
Ich möchte euch beiden, Maja und Sonnenstrahl, noch einmal danken. Nur durch eure Weigerung, meinen Weg anzuerkennen, das war nämlich mein Motor, meine Motivation, bin ich an diese Stelle gelangt, zu erkennen, dass ich keine Bestätigung brauche. Vielleicht holpert es hier und da in Zukunft noch etwas. Aber es ist etwas, wohinter ich nicht mehr zurück kann und auch nicht will. Es ist Freiheit, die dort wartet. Absolute Freiheit. Jeder darf sich nehmen, was er möchte.
Und dir liebe Lichtpilgerin danke ich auch. Ich danke dir dafür, dass du immer deiner eigenen Sicht gefolgt und dir selbst treu geblieben bist. Und von daher WEISS ich, dass du nicht solidarisch bist und genau das macht deine Sicht so wertvoll für mich. Ich z.B. musste ja dadurch. Und vielleicht geht es ja noch weiter. Ich habe keine Ahnung. Denn das, was ich betreten habe, ist absolutes Neuland. Ich kann immer nur den nächsten Schritt sehen. Und jetzt sehe ich gar nichts. Weil das nächste von meinen Brüdern kommt. Und ich konnte es deshalb nicht von außen betrachten. Deshalb bin ich dir sehr dankbar für deine Schilderung einer äußeren Sicht. :049: :049: :049:
Sonnenstrahl
12.09.2007, 16:51
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Ich habe durch mein Schreiben und durch euer Spiegeln/eure Beiträge gelernt, dass ich immer noch das schreiben von Sonnenstrahl dahingehend bewertet/untersucht habe, ob es eine Bestätigung oder eine Negierung enthielt.
Hallo liebe Sita,
hier ist die Antwort auf meine Frage. So ist es nicht verwunderlich, wie du meinen Beitrag an dich, der dir meine Liebe und Bewunderung ausdrücken sollte, interpretierst.
Scheinbar bin ich durch das negative Raster deiner Bewertung gefallen. (wieder einmal) Schade!
In Liebe
dein Sonnenstrahl
Sonnenstrahl
12.09.2007, 17:12
Nach dem Spiegelgesetz können wir immer nur das bestätigt bekommen, was wir selbst glauben und wovon wir überzeugt sind, liebe Sita. Und deshalb zeigen all deine Aussagen, was du von dir selbst hältst. Denn was ich denke und fühle, das weißt du nicht.
Das kann alles sein liebe Sonnenstrahl, es ist jetzt nur nicht weiter wichtig für mich. :049: :049: :049:
Gedanke für den 12. September
Denn Gott offenbart Gott selbst nicht aus der äußerlichen Wahrnehmung heraus oder durch die äußerliche Beobachtung, sondern durch die innere Erfahrung. Und wenn die innere Erfahrung Gott selbst offenbart hat, ist die äußerliche Beobachtung nicht nötig. Doch wenn die äußerliche Beobachtung nötig ist, ist die innere Erfahrung nicht möglich.
GmG 1, Seite 30
Vielleicht sollte ich eher sagen, ich bedanke mich bei meiner Sicht von euch, dass ihr mir eure Anerkennung verweigert habt. Denn genau diese Sicht erweist sich jetzt als Diener, weg von dem Ersatz hin zu der wahren Sicht, dass ich keine Bestätigung brauche. .
Aus der äußeren Sicht heraus, habt ihr mir verweigert, mich mit meiner eigenen Sicht auseinanderzusetzen. Aber es war nicht eure Weigerung, sondern ihr wart dafür geeignet, mich davon abzuhalten, d.h. zu spiegeln.
Erst als ich soweit war, eine umfassende Sicht zu bekommen, erst da ging die Tür auf. Erst als ich soweit war, das bedeutet für mich auch, erst als ich Liebe hineinschickte, ließ mich die Liebe diese Tür öffnen. Solange musste ich bei dem Ersatz bleiben.
Aus dem Grund ist deine Sicht von mir auch in meiner Sicht deine Sache, liebe Sonnenstrahl. Da musst du dich schon selbst mit auseinandersetzen. Ich kann das nicht für dich tun.
Es hat nichts mit mir zu tun. Ich bin nur dafür geeignet, dir das aufzubewahren, was für dich bewahrt werden sollte, damit deine wahre Sicht oder die nächstgrößere Sicht nicht verlorengeht.
Deshalb kannst du mir bzw deiner Sicht von mir ebenso dankbar sein wie ich dir und meiner Sicht von dir. :049: :049: :049:
Lichtfunke
13.09.2007, 01:14
Hallo, liebe Sita!
Ja, genau das ist es!
Da ich aber jetzt erkannt habe, dass ich diese Art von Lob nicht wähle/wünsche, ist es an der Zeit, mich auch hier von Bestätigung von außen frei zu machen. Das war genau das alte, und genau das brauche ich jetzt nicht mehr. Bzw. ich bin frei, jetzt etwas anderes zu wählen.
Wir Menschen neigen allzugerne dazu, in Lob und Anerkennung zu baden. Dabei fühlen wir uns wohl. Dagegen reagieren wir empfindlich auf Tadel und dabei fühlen wir uns schlecht. Dabei sind das alles nur Äußerlichkeiten. Viele große Menschen haben uns vorgelebt, dass man sich völlig frei machen soll von Lob und Tadel! Sie sind nämlich trotz größter Ablehnung ihrer Vision treu geblieben und haben sie gegen allen Widerstand durchgesetzt und haben etwas ganz Neues dabei erschaffen!
Auch ich neigte dazu, mich von Lob und Tadel abhängig zu machen. Ja, man wird abhängig davon! Will man das nicht, muß man sich frei davon machen, erst dann ist man wirklich frei. Sonst muß man das tun, was Lob einbringt und man muß das lassen, was getadelt wird. So wird man z.B. von den Eltern gelenkt und gesteuert. Mit Freiheit hat das nichts zu tun. Meine Mutter neigte dazu, zu sagen: “ Du darfst dieses und jenes nicht tun, was würden sonst die Nachbarn dazu sagen!” Sie machte sich abhängig von der Meinung der Nachbarn. Ganz anders meine Frau, sie sagt in diesem Fall: “Das ist mir doch völlig wurst, was die Nachbarn von mir denken, oder sagen, ich mache das, was ich für richtig halte.” Und wir haben ein gutes Verhältnis mit unseren Nachbarn.
Deine Aussage:
Erst als ich soweit war, eine umfassende Sicht zu bekommen, erst da ging die Tür auf. Erst als ich soweit war, das bedeutet für mich auch, erst als ich Liebe hineinschickte, ließ mich die Liebe diese Tür öffnen. Solange musste ich bei dem Ersatz bleiben.
Sagt mir, dass Du Dich jetzt frei gemacht hast von Lob und Tadel! Leider schwingt in Deinen weiteren Beiträgen noch etwas Bitterkeit mit. Eigentlich müßtest Du jetzt fröhlich sein, denn Du hast Dich frei gemacht.
In Liebe
Lichtfunke.
Sonnenstrahl
13.09.2007, 05:58
Deshalb kannst du mir bzw deiner Sicht von mir ebenso dankbar sein wie ich dir und meiner Sicht von dir. :049: :049: :049:
Das bin ich, liebe Sita, und ich bin es immer gewesen, auch wenn du es nicht geglaubt hast. Und ich habe auch mich selbst erkannt, den Teil, der sich selbst immer noch klein macht und zurück setzt. Aber danach hast du ja bisher nicht gefragt. Jetzt ist es aber auch nicht mehr nötig, denn GOTT hat mir alles gezeigt, was ich erkennen mußte. :049: :049: :049:
In Liebe
dein Sonnenstrahl
hallo ihr lieben,
eines ist mir in den letzten tagen bewusst geworden, erst einmal dass alles richtig war, was geschehen ist, denn wir alle haben wichtige erkenntnisse erhalten, nämlich dass wir noch weit entfernt von Gottes welt sind.
vielleicht mag der eine oder andere, das anders sehen.
mir ist klar geworden, dass wir alle, aber auch alle immer noch suchende sind, auf dem weg zu Gott.:109:
noch keiner von uns hat es geschafft den christus in sich wirken zu lassen.
alle lassen wir uns von unserem menschlichen "ich" beeinflussen.
da wir dem einen etwas vorgeworfen, was er selber praktiziert?
oder kann sich jemand davon frei sprechen?
lasst es uns doch akzeptieren und nicht weiter drauf herum zu reiten. das viele auseinanderflücken, weil jeder will immer wieder recht behalten möchte, bringt doch niemandem etwas, oder?
es hat ja jeder recht, weil jeder nur nach seinem inneren urteilen kann, warum fällt es uns so schwer das zu akzeptieren?
lasst uns doch mal ein neues thema anfangen und hören wir auf mit gegenseitigen beschuldigungen, dass nur der schreiber recht hat.
niemand hat recht, und niemand hat unrecht. das ist gottes gesetz.
wir sind in der welt nun mal an das weltliche gebunden, solange wir in ihr ausschau halten nach dem was wir denken, was uns von gott her zufallen muss? das ist aber kein gesundes denken.
angst, furcht und sorge, ob wir genügend einsicht und weisheit besitzen um unseren verpflichtungen gerecht zu werden, zerstreuen sich, wenn wir uns bewusst machen, dass es nicht unsere weisheit, und unsere einsichten sind, sondern Gottes gerechtigkeit und güte, die uns alle erhalten.
wir müssen wir den christus in uns wecken, und deshalb bitte ich euch, lasst es uns das alle zusammen versuchen?
aber das können wir nur aus dem "hier und jetzt".:083:
in liebe, maja :057:
Rose_of_Jericho
13.09.2007, 08:23
Ihr Lieben...
Ich habe mich in euren Beiträgen vertieft, oft inne gehalten und gemerkt das vieles auch auf mich zutrifft...Ja wer kann schon gut mit Kritik umgehen...:eusa_naughty: da sticht es einem tief innen drin...kommt sich unverstanden vor...und nun sucht man nach dem eigentlichen warum....aber es sind doch Lektionen die wir lernen und aus denen wir unsere Erfahrungen schöpfen um zu erkennen...und gerade weil wir darüber reden und diskutieren und Gedanken austauschen finden wir dann wieder zu uns selbst zurück...das Christusbewusstsein suchen...es ist ja schon in uns verankert seit eh und je...aber im innern...die Alltäglichkeiten verleiten uns dann dazu nur im Äusseren zu *hantieren* und unser Ego(n) grinst sich eines, da er es wieder geschafft hat uns vom Weg abzubringen...dieses Teufelchen..aber trotzdem lieb ich es(ihn)...weil nur was wir lieben, auch unsere Unvollkomenheit, kann ins Licht gehen und erlöst werden...in den letzten Tagen ging es mir auch nicht sehr gut...hatte Stress mit allem was mich umgab...die Hausarbeit wurde aufeinmal wieder immens viel...Traurigkeit stellte sich ein...ein verlassensein Gefühl steckte da in mir drin...Lustlosigkeit...der Rücken begann zu schmerzen...u.v.m..."sei stille und wisse, ich bin Gott..."half mir zwar alles mit immenser Kraft zu bewältigen im Aussen...bis ich erkannte, dass ich mich von den vielen negativen Gedanken und Gefühlen um mich herum beeinflussen ließ und ich, also mein ego...glaubte wieder mal die ganze Welt auf meine Art und Weise retten zu müssen...lächel....versuchte es mit viel LIebe schicken....kam mir danach richtig ausgelaugt und leer vor...kraftlos...emotionslos....wieder an einem Nullpunkt angelangt...wo ist das Vertrauen auf Gott geblieben...Zweifel und Ängste waren wieder da, alles richig und/oder falsch gemacht zu haben...Schuldgefühle...wo ist die Klarheit meiner Sichtweise Gott gegenüber...warum stehe ich mir schon wiedermal selber im Weg- auf dem Weg zu Gott...."Du suchst mich schon wieder im Aussen mein Kind...ich bin in dir drinnen...schließ die Augen...ruh dich aus...halt Einkehr...komm zurück zu mir...ICH BIN DA....lasse los...ALLES...übergib es mir....(oh mein Gott könntest du bitte für mich bügeln und eventuell auch noch staubsaugen...smile...da kommt meine Tochter und fragt mich...Mama darf ich bügeln bitte....und mein Sohn sagt, ja und ich will staubsaugen, mama bitte..und du ruh dich ein bisschen aus)....und ich saß in meinen Fauteuil und lächelte ganz entspannt und fühlte mich mit einem Tränchen im Auge vollkommen geliebt, beschützt und umsorgt....von Gott....danke das ich wieder zu dir zurückgekehrt bin...und ich freue mich schon auf die nächsten Lektionen...Erfahrungen und Erkenntnisse...und ich danke dem Herrn Jesus Christus das ihr alle so seid, wie ihr seid und vor allem DA SEID,,,:051:
ich drücke und knuddel euch ALLE mit meinem Herzen ganz fest und schicke euch Liebe und Licht in eure Herzen....DANKE....
Sagt mir, dass Du Dich jetzt frei gemacht hast von Lob und Tadel! Leider schwingt in Deinen weiteren Beiträgen noch etwas Bitterkeit mit. Eigentlich müßtest Du jetzt fröhlich sein, denn Du hast Dich frei gemacht.
Lieber Lichtfunke,
wenn du Bitterkeit siehst, dann ist das dein Empfinden. Du bist für das, was du siehst verantwortlich.
Ich kann dir jedoch sagen, wie ich mich jetzt fühle. Erstmal ist da das Gefühl der Freiheit. Freiheit davon, was andere in mir sehen wollen. Das ist eine enorme Erleichterung. Dann war gestern noch ein Gefühl von Leere. Desorientierung. Ich dachte, wenn diese Art Kommunikation eigentlich eine Sackgasse ist, was denn jetzt? Alles ist ja letztlich immer eine Unterhaltung mit mir selbst.
Diese Desorientierung habe ich heute auch noch. Wieder wollte ich die Beiträge danach abchecken, was ich darin vermutete. Doch dann fiel mir das auf.
Dann fiel mir der Kurs ein. Dort steht etwas darüber, über die Verantwortung des Sehens. Leider finde ich es grad nicht. Doch dass im Kurs immer wieder von einer Wahl die Rede ist, das fällt mir jetzt neuerdings auf. Wähle noch einmal, wähle deines Bruders Sündenlosigkeit - denn sie ist deine eigene. Jetzt erscheint mir das plötzlich viel mehr Sinn zu enthalten. Mehr Bedeutung für mich. Aber für mich erscheint es auch als Tatsache, dass ich mich nicht dazu zwingen kann. Wenn da an der Stelle in mir etwas anderes erscheint, als eine sündenlose Sicht, muss ich es mir anschauen. Ich erkenne auch die Tendenz, jetzt noch mehr als vorher aufzupassen, denn jetzt braucht ja niemand sich mehr von dem angesprochen fühlen, was ich sage. Also Fakt ist, ich stehe vor einer neuen Situation. Und vielleicht kommt Ego(n) jetzt noch subtiler daher? Auf der anderen Seite entdecke ich, dass meine Ehrlichkeit mir erhalten geblieben ist, sie geht immer noch mit. Und dafür bin ich dankbar.
Aber eines ist mir jetzt aufgegangen. Ich kann wirklich nur hier wählen: ob ich Gott oder Ego in einem Menschen sehen will. Und ich will Gott wählen. Auch das ist wieder nur eine Entscheidung. Und je nachdem, wie ernst es mir damit ist, wird genau das geschehen. Gott und damit Größe ist in jedem vorhanden. Es ist nur meine Wahl. Das ist mir jetzt deutlicher vor Augen geführt worden. :049: :049: :049:
lichtpilgerin
13.09.2007, 09:13
hallo ihr lieben,
ich glaube, GERADE in dem, was sich zeigte, ist der christus in uns sehr wach und möchte uns hinweise geben! vielleicht hinweise darauf, missverständnisse anzuschauen und diese liebevoll zuzulassen.
in diesem zusammenhang gefällt mir gingis beitrag so gut... denn nur, wenn wir auch diese (vorkommnisse in der welt) zulassen, können wir den christus in uns spüren! und dann zeigt sich die liebe, wenn wir "durch" sind...
ich glaube nicht, dass es gelingt, in gott zu sein, wenn wir gleichzeitig dinge, die uns "nicht gefallen" wegdrücken und nicht anschauen! das ist zumindest das, was ich aus den letzten tagen gelernt habe.
zudem ging es im hörbuch "auf dem jakobsweg" (das ich gerade höre) unter anderem immer wieder um paulos "tiefste angst" - eine ganz best. angst, die sich immer wieder in verschiedenen "dämonen" zeigt (manifestiert). gerade hörte ich zu, wie sein führer ihm erklärt, dass diese angst, wenn er sie nicht wirklich anschaut und tief zulässt, ihn immer, sein ganzes leben lang begleiten wird!
in diesem moment, als ich dies hörte, wurde mir klar, dass ich auch ängste habe, die ich einfach "ablehne" - ich "glaube" nicht an das, was sie mir sagen wollen, tue einfach so, als gäbe es dies nicht. also zeigen sie sich mir immer wieder über andere ebenen. das war mir gar nicht wirklich in diesem ausmaß und tiefe klar!
das ist auch etwas, was ich durch die letzten beiträge erkennen und lernen durfte! das IST gottes welt (für mich!) und ER hält auch immer die liebende energie bereit, die sich durch das lösen der angst zeigen kann!
wenn ich gar nicht bereit bin, den anderen zu verstehen und anzunehmen, so wie er ist (hitler ging in den himmel ein), wenn ich immer nur auf das liebevolle schaue, dann ist das für mich nicht gottes welt, sondern eine scheinwelt. alles was ist, ist! es scheint um unsere sicht und unser offenes herz zu gehen, darum, wie wir damit umgehen. darum, ob wir es auch schaffen, jemanden dann zu lieben, wenn er es am wenigsten "verdient"...
vielleicht ist es so, dass das, was jetzt hier im raum ist, eine chance ist, altes (ablehnendes) hinter uns zu lassen und eine neue stufe der liebe zu erklimmen? tiefer einzutauchen in uns selbst?
in liebe und dankbarkeit
lichtpilgerin
Liebe Lichtpilgerin,
vor einer Erfahrung kann ich nicht mehr zurück. Und ich sehe mich nach anderen, neuen Möglichkeiten um. Und die sind ja schon lange da.
Ich lese gerade im Kurs:
Nur Geist mit Geist kann sich wirklich verbinden, und wen Gott als eins verbunden hat, den kann kein Mensch trennen. Allerdings ist nur auf der Ebene des Christusgeistes wahre Vereinigung möglich und tatsächlich auch nie verlorengegangen. Das "kleine ich" sucht sich durch äußere Bestätigung, äußere Besitztümer und äußere "Liebe" zu erhöhen. Das SELBST, das Gott erschaffen hat, braucht nichts. Es ist auf ewig vollständig, sicher, geliebt und liebend. Es sucht, mit anderen zu teilen, statt zu bekommen; sich auszudehnen, statt zu projizieren. Es hat keine Bedürfnisse und will sich nur aus dem gegenseitigen Bewußtsein der Fülle heraus mit anderen verbinden.
Jetzt kann ich versuchen, mich dem anzupassen, aber das wird mir kaum gelingen. Aber ich sehe noch eine Möglichkeit. Dieses SELBST als ein Geschenk anzunehmen. Denn es fühlt sich tatsächlich auch so an. Es ist eine Sicht der Liebe und ich fühle mich jetzt schon darin wohl. Ich liebe es..... diese wohlige Wärme und Sanftheit, die mich dabei sofort umgibt......
Ich lese gerade so quer Beet noch einmal in einem Buch von Bärbel Mohr. Sie schreibt dort, dass wenn ich sage, ich habe einen großen Garten (wenn ich mir einen wünsche) ist das nicht so wirkungsvoll, wie wenn ich sage, ich liebe große Gärten, weil bei der ersten Variante die Logik sagt, so ein Blödsinn, ich weiß doch, dass ich keinen großen Garten habe.
Dabei ist mir aufgefallen, dass ich ja mit meinem Satz, den ich auch tatsächlich so empfinde/es gibt einfach Dinge, die ich liebe/ und der mit -ich liebe- anfängt wieder einmal sage: mehr davon, das liebe ich, das mag ich und somit im Strom der Anziehung liege, die dem folgt, was ich liebe. :049: :049: :049:
lichtpilgerin
13.09.2007, 11:19
vor einer Erfahrung kann ich nicht mehr zurück. Und ich sehe mich nach anderen, neuen Möglichkeiten um. Und die sind ja schon lange da.
;) ja, insofern wir die "erfahrung" als chance für neue möglichkeiten sehen... doch tun wir das immer? wenn mir etwas, was geschieht, nicht gefällt, weil es meiner (liebevollen) sicht nicht gefällt, erkenne ich dann die chance, die darin verborgen ist? und wenn mir ein anderer sagt: "sieh doch die chance", sehe ich sie dann? oder schließe ich dann manches mal meine augen und wende mich ab "ach, der wieder mit seinen verquerten meinungen, so sehe ICH das halt nicht. basta" ???
Es sucht, mit anderen zu teilen, statt zu bekommen; sich auszudehnen, statt zu projizieren. Es hat keine Bedürfnisse und will sich nur aus dem gegenseitigen Bewußtsein der Fülle heraus mit anderen verbinden.
ja, ich empfinde dieses erkennen des selbst und noch tiefer des selbst hinter dem ersten erkannten selbst als unglaubliches geschenk, das ich dankend annehme.
Das SELBST, das Gott erschaffen hat, braucht nichts. Es ist auf ewig vollständig, sicher, geliebt und liebend
und deshalb ist es auch nicht identifiziert. es fühlt sich nicht bedroht und möchte wegschauen oder anderen erklären, wie sich die dinge wirklich verhalten; es bleibt in vollkommener liebe aufrecht stehen, auch wenn andere es beschimpfen oder ver- / beurteilen.
ich danke euch für dies erkennen, für die lektion! mir wurde sehr klar, dass ich immer noch das bedürfnis habe, "verstanden" zu werden; dass ich es nicht mag, "interpretiert" zu werden! das wissen ist im selbst, das "verstanden-werden-wollen" im kleinen ich! und nun kann ich meine neue möglichkeit finden, damit umzugehen!
ja, ich liebe diese erkennens-prozesse!
in liebe
lichtpilgerin
Hallo ihr Lieben
Seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken über den Ausspruch " Gott will sich durch uns erfahren " das verstehe ich nicht ganz, es gibt auf der Welt soviel Schmerzen und Gewalt das Gott eigentlich genug haben sollte von diesen Erfahrungen, aber alles geht ja weiter.
Dann gibt es diesen Gedanken das wir dieses Leben nur träumen und alles nicht real ist, wenn es aber nicht real ist, wie kann Gott sich dann aber durch uns erfahren.
Wenn mir jemand da eine plausible Antwort geben könnte, wäre ich sehr dankbar.
Ich verfolge dieses Forum ja schon seit Anbeginn, aber sicher ist mir die Antwort auf meine Fragen entgangen.:007: :007: :007:
Hier ein paar Worte von Neale,
Wenn wir etwas für einen Anderen tun, dann sollten wir es der Erwiderung wegen tun, die es in uns zeitigt, nicht der Erwiderung wegen, die in dem Anderen unserer Hoffnung gemäß erzeugt wird. Und die Reaktion in uns sollte eine getreuliche Erfahrung von Wer Wir Sind darstellen, sonst sollten wir es nicht tun.
Schon gestern habe ich eine Lektion im Kopf. Nur MEINE eigene Dankbarkeit kann ich gewinnen.
Hihi, ich liebe es, mich mit Dingen und Situationen zu umgeben und Dinge zu tun, die meine eigene Dankbarkeit hervorrufen. Es fühlt sich einfach gut an.
Recht haben oder Unrecht haben hat ihre Bedeutung verloren. Ich finde es super, dass ich nicht recht habe, dass es recht haben nicht gibt, so wie es immer von mir verstanden wurde. Mit rechthaben verstärke ich ja auch nur meine eigene Sicht davon. Und dann bin ich Verlierer, wenn das schlecht ist, worin ich recht haben will.
Da brauche ich nur die Klima-Erwärmung nehmen. Wenn ich recht haben will, das einige dafür verantwortlich sind, dann habe ich auch recht, dass es überhaupt eine Klima-Erwärmung gibt. Ich bin auf jeden Fall der Verlierer und es wäre besser, wenn ich unrecht hätte.
Auch vorher dachte ich schon, jeder muss recht haben in seiner Sicht, denn das Sehen ist ja genau wie in mir, auch bei ihm ein Ganzes. Geht es aber ums recht haben bei mir, dann greife ich die Sicht des anderen an und verstärke sie in mir.
Also ist recht haben nicht sinnvoll. Ich kann mich fragen, ob ich die Gabe will, die mir mein recht haben bringt. Und dazu muss ich auch wissen, dass ich die Macht habe, die Dinge so für mich aussehen zu lassen.
Aber wenn ich etwas als persönlich ungerecht empfinde, dann kann ich das nicht wegdrücken, ignorieren. Das hat einen einfachen Grund, ich fühle mich damit nicht wohl. Ich bin mir nicht dankbar. Ich habe nicht das Gefühl -in meiner eigenen Welt- der Stärke in mir, sondern schaue auf den Ersatz.
Ich beurteile in meinem Leben die Dinge aufgrunddessen, ob sie mir gefallen, ob sie sich gut anfühlen, ob sie mir das Gefühl geben, ja an dieser Stelle ist ein Gleichgewicht wiederhergestellt. Obendrein kann ich noch vergeben, ich kann lieben, ich empfinde mich also derzeit mächtiger als vorher, die Sicht, wie ich meine Welt sehe, zu beeinflussen.
Wie mich andere sehen könnten, hat an Wichtigkeit, an Wert verloren, nur mein Gefühl ist wichtig. Ich kann andere nicht verstehen, weil ich dazu erst in meinen Geist schauen muss. Also ist das wohl auch nicht so wichtig, nicht der Weg. Wenn ich die Sicht anderer in mir nachvollziehen will, dann gibts da einen Knoten in mir, denn ich gehe auf die Suche nach etwas, was sich nicht gut anfühlt. Wenn ich glaube, dass das in mir sein muss, was andere sehen, dann folge ich einem Unwohlgefühl.
Ich bin ganz und diese Sicht von der Ganzheit fühlt sich gut an. Auf diese Weise erkenne ich, dass da einige Sichten in mir sind, die sich noch meiner neuen Sicht anpassen müssen. Sie müssen noch umgestellt werden, verrückt werden, damit sie in mein neues Bild passen.
Und ich entdecke auch, dass ich vor diesem Hintergrund besser nur in der Ich-Form schreibe. Mit wir meinte ich meistens "Ihr". Denn ich machte meine weitere Entwicklung von dem Ändern des anderen abhängig.
Dazu ein kleiner Witz:
2 Ostfriesen besuchen einen Pub in New York, der Wandspiegeln ausgestattet ist. Die beiden sitzen, schauen sich um. Du, sagt der eine zum anderen. Dort drüben, die beiden, die sehen aus wie Ostfriesen. Meinst du, das sind ebenfalls Ostfriesen? Der andere guckt, sagt, ja klar, ich sehe doch, das sind Ostfriesen, soll ich mal rübergehen, die beiden bitten, sich zu uns zu setzen?
Steht auf und will rüber, da sagt der andere, du, bleib sitzen, der steht gerade auf, und will wohl rüberkommen.
Ich habe eine Zeit hinter mir, in der ich nicht mehr viel tat, weil ich keinen Sinn darin sah. Und nun tu ich plötzlich Dinge, WEIL sie mir Freude machen. Total normale Dinge, aber die sind mit viel Lachen übersäht, mit viel Freude, mit viel Liebenswürdigkeit, mit Spass.
Ich gehe auf Geburtstage von meiner Ex-Exschwiegermutter, meines Ex-Exmannes; ich habe jetzt plötzlich 2 Familien. Wir planen ein Treffen, weil eine Schwägerin so gut gestalten kann, sie macht ganz wunderbare Dinge. Ich freue mich auf dieses gemütliche Beisammensein. Und da ich meinen Focus auf mein Wohlgefühl lege, wird es auch das sein, was letztlich dabei rauskommt. Die Dinge gewinnen an der neuen Bedeutung für mich. Sie machen einfach Spass. Das habe ich selten im vorherigen Leben erlebt. Einfach nur die Zeit mit Menschen zu geniessen. Das ist so wunderbar und erfüllt mich in dem Moment des Geniessens und auch noch eine Weile danach.
Ab und zu kommen dann die verschiedenen Charaktere dieser Menschen zum Vorschein. Das waren wohl frühere Streitpunkte. Dann lasse ich die Liebe zu allen fließen und plötzlich befinde ich mich wieder unter Menschen, die sich gemeinsam über etwas quasi abrollen. Wie das geht, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass es geht.
Dann bin ich wieder zu Hause, geniesse eine Weile des Alleinseins, mein Zusammensein mit meinen Kindern und lasse mich beschenken von Gott, damit mein Wohlgefühl auch wieder richtig fühlbar ist für mich. Ich lasse meine Batterie auffüllen. Und schaue, was auf mich zukommt.
Wenn mich jetzt einer fragt, ja wie hast du das gemacht, wie bist du dahin gekommen. Ja, dann kann ich nur sagen, ich war da mal krank, verlor meine Stelle, kam ins Krankenhaus und da fing ich an, mich meinen Ängsten zu stellen. Gleichzeitig bemerkte ich, dass ich von dem GESCHENK der Heilströme Gottes so ein Wohlgefühl bekam und dann bemerkte ich plötzlich, nach dem Auf und Ab, was mit so einer Krankheit einhergeht, dass ich mir wieder selbst vertraute Es gab einen Punkt, an dem ich erkannte, dass das Leben, so wie ich es lebte, mir total gefiel, ich total zufrieden war. Alles ging so harmonisch einher.
Die Dinge, die mir nicht gefielen, die ließ ich außen vor, nahm nur das, was gerade anlag und betrachtete es, lernte dadurch und kam wieder zu meinem Wohlgefühl zurück.
Ja und seitdem habe ich das Gefühl, ich dehne dieses Leben aus, was mir gefällt, weil ich es liebe, weil es sich so gut anfühlt. Das ist für mich ein Geschenk Gottes, das ist für mich die Frucht meiner "Arbeit". Und wieder fühle ich meine eigene Dankbarkeit.
Und dann könnte ich fragen, kennst du in dir ein Wohlgefühl? Dann folge dem und schaue, wie es sich verstärkt. Und eines Tages stehst du mit einem hmmmmm auf. :049:
Seit einiger Zeit mache ich mir Gedanken über den Ausspruch " Gott will sich durch uns erfahren " das verstehe ich nicht ganz, es gibt auf der Welt soviel Schmerzen und Gewalt das Gott eigentlich genug haben sollte von diesen Erfahrungen, aber alles geht ja weiter.
Dann gibt es diesen Gedanken das wir dieses Leben nur träumen und alles nicht real ist, wenn es aber nicht real ist, wie kann Gott sich dann aber durch uns erfahren.
Liebe Elvira,
ich kann dir darauf keine Antwort geben. Ich sehe nur, dass das, was du dich fragst, nicht mit deiner übrigen Sicht in Einklang ist. Wie ich es verstehe, ist es deine Sicht, dass Schmerzen und Gewalt in deiner Welt zu sehen sind. Und du fragst dich, ob Gott das wirklich erfahren möchte.
Wenn ich mir die Frage so stelle, dann ist meine Antwort nein, kann ich mir nicht vorstellen. Mein zweiter Gedanke ist, dann muss es Gott möglich sein, noch etwas anderes zu sehen. Dann sehe ich die Möglichkeit, dass Gott erkennen kann, das ich dieses Leben mit Schmerz und Gewalt nur träume. Und dass er als liebender Vater mich liebevoll aufwecken will. Und vielleicht hat ER deshalb die Zeit erschaffen, damit ich sie habe, um langsam aufzuwachen.
Du schreibst weiter wenn es aber nicht real ist, wie kann Gott sich dann aber durch uns erfahren.
Hm, das weiß ich auch nicht. Vielleicht dadurch, dass Gott immer in mir ist? bzw ich in IHM? Und vielleicht deshalb, weil die Liebe immer noch in mir ist? Vielleicht weiß Gott, dass meine Träume jetzt glücklicher werden. Und vielleicht hat ER das immer gewußt, dass meine Träume eines Tages glücklicher werden müssen, weil der Urgrund meines Seins immer noch Liebe ist, auch wenn ich außen etwas wie Schmerz und Gewalt gesehen habe. Vielleicht kann Gott den Anfang und das Ende sehen? Das was ich noch nicht kann, weil ich drinstecke in der Erfahrung?
Ich weiß irgendwie, dass Gott weiß, dass ich glücklichere Träume habe. Weil ER die Ursache dafür ist.
Ich möchte dir dazu auch eine Frage stellen: Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es möglich ist, dass Gott jedes Gebet hören kann? Und nicht wie wir eins nach dem anderen. Wie ist es möglich, dass wir alle mit IHM sprechen können. Wenn ich dir zuhöre, dann höre ich nicht, was jemand anders sagt.
Gott ist der Urgrund allen Seins. Und erklären läßt es sich für mich nicht so leicht. Eher erfahren. Und daher kann ich mir vorstellen, dass die Frage an IHN gerichtet, eine Antwort ergeben kann, die du verstehst. :049:
Hallo Sita
Danke für deine Antwort, leider kann ich noch nicht so viel damit anfangen, zu deiner Frage ( Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es möglich ist, dass Gott jedes Gebet hören kann? ) dazu fällt mir ganz spontan ein, das ich mir vorstellen kann das wir Menschen mit all unserem SEIN nur Gedanken in Gott sind, genau so wie wir unsere Gedanken haben, nur das bei Gott kein Gedanke verloren geht.
Hmm woher kommt nun diese Schlußfolgerung, in die Richtung habe ich noch nie gedacht, aber sicher hat es was zu bedeuten, du weist das ich kein großer Schreiber bin, ich kann mich besser unterhalten, aber das geht ja im Forum nicht.
Je mehr Bücher ich lese um so unsicherer werde ich , in jedem Buch wird eine andere These aufgestellt, wenn mir etwas sehr einleuchtet, dann kann ich es annehmen, dann lese ich in einem anderen Buch das Gegenteil und es leuchtet mir auch wieder ein, dann muß ich mich doch fragen, was ist denn nun richtig.
Für mich ist Gott ein Bestandteil meines Lebens, nur die verschiedenen Interpretationen seines Tuns sind sind oft verwirrend 1
dazu fällt mir ganz spontan ein, das ich mir vorstellen kann das wir Menschen mit all unserem SEIN nur Gedanken in Gott sind, genau so wie wir unsere Gedanken haben, nur das bei Gott kein Gedanke verloren geht.
Deine spontane Antwort gefällt mir so gut, ich kann sie sofort "weiterspinnen". Wenn wir alle Gottes Gedanken sind, dann kann ich jetzt auch verstehen, warum ER jeden von uns liebt. Können wir nicht genauso alle unsere Gedanken lieben? Gott sieht SEINEN GEDANKEN bestimmt bis auf den Grund. Und das können wir auch tun. Und wie Gott immer nur Liebe finden kann, so werden wir dort auch nichts anderes finden können.
Je mehr Bücher ich lese um so unsicherer werde ich , in jedem Buch wird eine andere These aufgestellt, wenn mir etwas sehr einleuchtet, dann kann ich es annehmen, dann lese ich in einem anderen Buch das Gegenteil und es leuchtet mir auch wieder ein, dann muß ich mich doch fragen, was ist denn nun richtig.
Ich glaube, aus der Sicht des jeweiligen Schreibers ist alles richtig. Also kann ich mir die Frage stellen, was passt davon zu mir, denn wo steht geschrieben, dass ich damit übereinstimmen muss. Ich muss mich ja nicht ändern, sondern nur erweitern oder wandeln. Und da mache ich es genau wie du, das was mir einleuchtet, das nehme ich an.
Für mich ist Gott ein Bestandteil meines Lebens, nur die verschiedenen Interpretationen seines Tuns sind sind oft verwirrend
Ich sehe, dass die verschiedenen Interpretationen wieder wie verschiedene Bücher sind, wovon ich nur das annehmen brauche, was ich wähle, womit ich klar komme. Das andere darf ich so lassen wie es erscheint. ich leg es an die Seite.
Wenn in mir aber ein Verlangen ist, mich abzugleichen, darüber also zu diskutieren oder andere Meinungen zu hören, dann tue ich genau das. Und dann kann ich auch ausprobieren, wie es sich anfühlt, mit der Sicht eines anderen zu "spielen". Und vielleicht komme ich dann darauf, dass das auch in mir einen Platz findet, was ja tatsächlich schon geschehen ist.
Immer wenn ich ein Gefühl der Änglichkeit oder der Befürchtung habe, dann erscheint mir: Sei still und wisse, ICH BIN Gott, wie ein Trost, wie eine Aussage, du kannst mir vertrauen, gehe einfach hindurch, es ist alles ok, es wird dir nichts geschehen.
Ein anderer mag da ein anderes Empfinden haben. Doch genau das ist dann richtig für ihn. Er weiß selbst am besten, was für ihn gut ist. :049:
Sonnenstrahl
14.09.2007, 20:00
Hallo liebe Elvria,
zuerst möchte ich dir sagen, dass ich mich freue, dass du dich jetzt auch mal aktiv hier einbringst, und deine Frage hat mir viel zu Denken gegeben.
Aber als ich mich eine zeitlang im Kreis drehte, wurde mir wieder bewusst, dass mich mein Denken nicht zur Antwort führen würde.
Will sich GOTT durch uns erfahren?
Und wenn GOTT genug haben sollte von all dem Schmerz würde das ja bedeuten, dass ER möglicherweise auch leidet. Leidet ER durch uns?
Und wie kann sich GOTT durch uns erfahren, wenn wir träumen? Träumt ER etwa auch, oder ist ER wach? ;)
Du siehst schon, ich hab die Antwort nicht gefunden. Ich weiß es nicht. Und ich weiß auch nicht, ob GOTT sich tatsächlich durch uns erfahren will, es tut oder nicht.
Alles, was wir hören und lesen sind Gedanken, die wir erwägen können, und in meinem tiefsten Innern fühle ich dann, ob ich einer Aussage, einem Gedanken folgen kann oder nicht. Wenn ja, folge ich ihm und gehe weiter daran entlang, wenn nicht, lege ich ihn zur Seite.
Wenn ich deine Frage mit meinem menschlichen Verstand lösen will, laufe ich in eine Sackgasse. Das funktioniert nicht. Ich weiß nur, GOTT ist vollkommen. Gibt es in SEINER VOLLKOMMENHEIT Schmerz überhaupt?
Ich habe hier ja, ebenso wie Maja, schon erklärt, dass es für mich nur noch eine Wahl gibt, die zwischen GOTT und SEINER WELT und der dualen Welt von Gut und Böse. GOTT bedeutet für mich SEIN, und SEIN kann offenbar verschieden Ausdruck finden verschiedene Formen annehmen. Diesen Formen liegt keine Wertigkeit zugrunde. Somit kann es auch keinen Schmerz geben.
In der dualen Welt gibt es Schmerz. Diese Welt ist ein Produkt unseres Geistes, was man daran erkennt, dass sie wechselhaft und vergänglich ist. Schmerz entsteht hier als Folge unseres Urteils. Wir können aber eigentlich gar nicht Urteilen, weil wir nicht alle Fakten kennen, die zu einem Urteil nötig sind. Dazu ist unser menschlicher Geist viel zu begrenzt.
Deshalb entscheide ich mich nur noch für GOTT und SEIN REICH. Das bedeutet, ich bitte um SEINE WEISUNG in jedem Augenblick. Und immer, wenn ich mich wieder verlaufe und merke, dass ich aus der Gegenwart durch meine Gedanken entschwunden bin, suche ich wieder die Gegenwart. Und es gibt nur EINE Gegenwart, die Gegenwart GOTTES. Und wenn ich hier bin, erübrigt sich jede Frage , weil die Antwort schon vorhanden ist.
Dazu gibt der Kurs in Wundern ganz am Schluss eine wunderbare Anleitung, die ich gern zitieren möchte:
"Wir sind erlöst von all dem Zorn, der, wie wir dachten, GOTT gehörte, und stellten fest, dass er ein Traum war. Wir sind der geistigen Gesundheit zurück erstattet, in welcher wir verstehen, dass Ärger wahnsinnig, Angriff verrückt ist und Rache nichts als törichte Phantasie. Wir sind vom Zorn erlöst, weil wir lernten, dass wir im Irrtum waren. Nichts mehr als das. Und ist ein Vater über seinen Sohn verärgert, weil er die Wahrheit nicht verstand?
Wir kommen in Ehrlichkeit zu GOTT und sagen, dass wir nicht verstandn haben und bitten IHN, uns zu helfen, SEINE Laktionen durch die Stimme SEINES EIGENEN LEHRERS zu erlernen (der HL. GEIST) Würde ER SEINEN SOHN verletzen? Oder würde ER ihm eilends Antwort geben und sagen: "Dies ist MEIN SOHN, und alles, was MEIN ist, das ist sein?"
Sei du gewiss, dass ER so antworten wird, denn dies sind SEINE EIGENEN Worte an dich. Und mehr als das kann niemand jemals haben, denn in diesen Worten ist alles, was da ist, und alles, was je sein wird durch alle Zeit hindurch in alle Ewigkeit.
Letzte und ab jetzt einzige Lektion:
Diesen heiligen Augenblick möchte ich DIR geben.
Hab DU die Führung. Denn DIR möchte ich folgen,
gewiss, dass DEINE Anleitung mir Frieden bringt.
Und wenn ich ein Wort brauche, das mir helfen soll, so wird ER es mir geben.
Wenn ich einen Gedanken brauche, wird ER ihn mir auch geben. Und wenn ich nur Stille und einen ruhigen, offenen Geist brauche, sind das die Gaben, die ich von IHM empfangen werde. ER hat die Führung auf meine Bitte hin. ER wird mich hören und mir Antwort geben, weil ER für GOTT, meinen VATER und SEINEN heiligen SOHN spricht."
Diese Worte halten mich in der Gegenwart, und so erlöst mich das Leben von Augenblick zu Augenblick, indem der Hl. GEIST meine Lehre genau den Umständen entsprechend mit SEINEN ANTWORTEN ausstattet. Das macht es leichter, weil ich nicht mir vor und zurück schauen und nicht mehr planen brauche. Was ich wissen muss, wird mir in diesem Augenblick gegeben.
Liebe Elvira, auch ich kann dir keine Antwort auf deine Frage geben sondern nur sagen, was ich tue, um in den Frieden zu kommen. Und wenn ich mal Schmerzen habe, so wie es vor einigen Tagen der Fall war, als ich auf einmal starke Stiche in meinem Ohr fühlte, und dies den ganzen Tag lang, und sie immer stärker wurden, so dass mir schon der ganze Kopf weh tat, so sage ich: "Mein Körper kann von sich aus gar nichts tun!" Und damit habe ich mich der Vollkommenheit GOTTES in meinem Innern zugewandt, und am nächsten Tag war nichts mehr da.
Gedanken, wie: "was ist das denn, ich bekomme doch wohl nicht dies oder das...!" wollten sich einschleichen. Ich habe sie sofort von mir gewiesen. Und so habe ich wieder einmal fest gestellt, das nur die Vollkommenheit GOTTES in meinem Innern wirklich mächtig ist.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
liebe elvira,
schön dass du dich aus deiner passivität gleich mit so einem interessanten thema hier einbringst.:023:
du hast gute antworten auf deine fragen bekommen, die dir jeder aus seinen eigenen erfahrungen geben konnte.:023:
jeder hat seine individuelle erfahrung mit gott gemacht, und muss in sich spüren, ob er das, was er fühlt für seine warheit halten kann?
wonach halte ich ausschau? nach einem Gott irgendwo?
dass Gott nicht da irgendwo hinter den wolken auf seinem thron mit einem langem weißen bart sitzt, aus diesem kinderglauben sind wir rausgewachsen.:eusa_whistle:
um Gott wirklich zu erfahren bedarf es schon einiges. ich kann IHN nur durch gebet und meditation erreichen.
Gott ist für mich die reine liebesenergie, die alles wie in einem mantel umhüllt. ER ist mir näher als mein atem, Gott "IST".
so wie ich den wind nicht sehen kann, ihn aber äußerlich spüre, so kann ich Gottes energie auch nicht sehen, sie aber innerlich fühlen.
es kommt auf mich persönlich an, wo ich mich aufhalten will, vorallem was ich glauben und annehmen kann, im außen von meinem kleinen "ich," oder im inneren von meinem "ICH BIN"?
ob oder warum sich Gott durch uns erfahren will, da habe ich auch keine antwort drauf?:107:
ich glaube aber, dass es absicht ist, dass es noch keinem menschen wirklich gelungen ist, auf alles eine antwort zu erhalten?
ganz sicher werden wir sie bekommen, wenn wir unsere menschlichkeit abgelegt haben.
bis dahin kann nur jeder durch seine eigenen erfahrungen das glauben, was er in sich fühlt.
dass Gott in mir ist, wenn ich mir SEINE gegenwart bewusst mache, spüre ich immer mehr. langsam aber sicher gelingt es mir, mich wirklich SEINER führung anzuvertrauen.
auch lerne ich immer besser, alles andere als wichtige lektion zu sehen.
denn nur dort erkenne ich, wo ich wirklich stehe.:) :eusa_whistle:
in liebe, maja:051:
Sonnenstrahl
15.09.2007, 09:40
Hallo liebe Maja,
dein Beitrag brachte mich auf den schönen Gedanken, dass ich zwar nicht wirklich weiß, was GOTT will und ob ER sich durch uns erfahren will. Aber ich kann IHN erfahren in meinem täglichen Leben, jeden Tag neu. Und je mehr ich die Sehnsucht nach SEINER ERFAHRUNG in meinem Leben habe, desto stärker tritt sie in Erscheinung. Zuerst äußert sie sich durch Frieden und dann dadurch, dass sich alles perfekt zusammen fügt und das, was ich vorher als Problem sah, sich auflöst. Ich muss also offenbar gar nicht danach suchen, was GOTT will, sondern nur nach IHM verlangen, dann wird es mir gezeigt.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
Hallo liebe Sita, Sonnenstrahl und Maja 2
Ich danke euch für die ausführlichen Berichte und nach langem überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, das es keine wirkliche Antwort auf meine Fragen gibt, liebe Bärbel dein letzter Beitrag von heute hat, glaube ich den Nagel auf den Kopf getroffen, denn es gibt viele Wahrheiten und jeder muß seine eigene finden, die Antwort befriedigt mich nich, aber ich glaube das es wohl so sein wird, denn es weis wirklich niemand was Gott wirklich will und so kann ich nur nach meinem Gefühl und meinen Empfindungen gehen.
Ich habe schon seit sehr langer Zeit immer Schmerzen, ich weis gar nicht mehr wie es sich ohne anfühlt und habe sie Gott schon so oft übergeben und es hat sich nichts geändert, ich habe alles ausprobiert was ihr so geschrieben habt, was mir sinnvoll erschien, aber leider sitze ich immer noch darin fest, es ist so das ich manchmal Gott bitte mich aufzuwecken aus meinem Traum, denn es macht keinen Spaß mehr so zu leben, aber wie ihr seht, hat er es noch nicht getan,:eusa_whistle: also muß ich weiter vertrauen das ich seinen Frieden finde.
Ich werde es euch mit Sicherheit wissen lassen, wenn sich bei mir etwas zum positiven wendet und bitte euch mir Liebe zu schicken.
hallo ihr lieben,
liebe sonnenstrahl,
da hast du was schönes gesagt.:) genau das erlebe ich seit tagen sehr deutlich, wenn ich IHN lasse, klappt alles aufeinmal, sodass ich manchmal ungläubig den kopf schüttle.:083:
sehr oft passiert mir in der letzten zeit etwas, was ganz anders kommt, als ich es in mir habe.:eusa_whistle:
mein letztes erlebnis betrifft die letzte nacht, die ich zur kontrolle im schlaflabor verbracht habe. ich habe diese maske jetzt ein halbes jahr, bin nicht zufrieden, weil ich erstens nicht besser schlafe, eher schlechter, es hat sich an meinem allgemeinzustand nicht geändert. und nun frage ich mich warum ich das dingen tragen soll?
ich füllte die bögen dementsprechend aus, in der hoffnung dass man mir sagt, ok sie brauchen das gerät nicht mehr.
ich nickte schon vorher immer mal wieder ein und als ich dann so gegen 21,30 uhr verkabelt wurde, war die müdigkeit irgendwie weg.
ich sagte zu gott, du kennst mein problem, also werde ich jetzt akzeptieren was geschieht, und wenn ich nicht schlafen soll, dann schlafe ich eben nicht.:090:
ich, maja dachte eigentlich, dass ich gut und ohne probleme schlafen würde, und dass man mir sagt, ich brauche das gerät nicht mehr?
aber das waren majas gedanken.:eusa_whistle:
ich habe noch nie soooo schlecht geschlafen. und wenn ich das mal kurz tat, träumte ich blödes zeug, war aber ganz schnell wieder wach. um 4,30 uhr schellte ich, weil ich zur toilette musste. die schwester kabelte mich ab und fragte, ob ich noch frühstücken wollte? aber frühstück gab es erst um 7,30 uhr.
ich lehnte das ab, denn 3 stunden dort rumzulungern, dazu hatte ich keine lust. nochzumal auch kein arzt am samstag wegen der besprechung da war.
ich werde das ergebnis erst nächste woche erfahren. also duschte ich und war um 6 Uhr zuhause.
nun fragte ich mich, wieso alles anders gekommen ist und was das zu bedeuten hat?
ich weiß es nicht, aber ich hatte den gedanken in mir, dass auch das richtig ist.
vielleicht kommt man durch diese schlechte nacht hinter meinem problem?
ich werde es in der nächsten woche erfahren, kann jetzt alles loslassen, denn wo ist mein problem besser aufgehoben, als bei Gott.:109:
das ist ziemlich neu bei mir, dass ich, wenn ich mich mit Gott verbinde, alles akzeptieren kann.:eusa_clap:
das finde ich sehr schön.:)
in liebe, :051: maja
liebe elvira,
keiner kennt deine probleme besser als ich.;)
warum meine überzeugung, die mir in letzter zeit einige erfolge gebracht haben, bei dir nichts nützen, keine ahnung??
wenn du mir, wenn wir telefonieren, von deinen schmerzen erzählst, stelle ich sie mir natürlich auch bei dir, als illusion vor.:023:
ich sehe dich vollkommen gesund, was du in wirklichkeit auch bist.
aber irgendwie komme ich zu dir nicht durch? entweder liegt an mir, dass ich vielleicht weil du meine schwester bist, noch nicht so ganz glauben kann, dass du gesund bist, oder du hast dich, natürlich unbewusst, anders entschieden? du bist meiner meinung nach, regelrecht in deinen symptomen gefangen, und wenn mal etwas gut ist, ziehst du gleich was neues zu dir hin?
dass das bei mir selber nicht klappt, kann ich noch verstehen, obwohl ich mich immer gesund und vollkommen sehe. wenn ich aber schmerzen habe, fällt mir das schwer, eben weil ich diese ja fühle.:085:
da bleibe ich jetzt mal dran, warum das bei anderen, aber nicht bei dir klappt?
vielleicht gibt Gott uns durch unsere brüder eine antwort?:109:
in liebe, maja:051:
Liebe Elvira,
gern schicke ich dir die Liebe, um die du batest, begleitet mit dem Wunsch, dass du dich wohlfühlst und die Liebe in der Form ankommt, die dir hilft.
Liebe Maja,
ich empfinde es als wertvoll, den anderen als gesund zu sehen. Ich mache hier auch seit einiger Zeit Erfahrungen. Zum Teil am eigenen Leib, zum Teil in meiner Sicht.
Ich habe mit Erstaunen festgestellt, dass ich Menschen, die zum Teil sehr krank sein sollen, überhaupt nicht als krank ansehen kann. Ich sehe da nix. Es ist, als wenn diese Möglichkeit nicht da ist.
Aber ich weiß durch andere von dieser "schweren" Krankheit. Diese anderen haben mich aber auch als "schwer krank" angesehen. Ich konnte diese Sicht nicht teilen. Ich denke dann, was haben die eigentlich, es ist doch nix. Ich habe keine Vorstellung mehr davon. Kein Bild.
Ich nehme auch auf, was mir erzählt wird. Z.B. Besserungen durch plötzliche, neue Situationen, die Freude hervorrufen, dann kann dieses Gefühl Krankheit wie weggeblasen sein. Ortsänderungen, also Reisen mit anderen Personen, verbunden mit Freude scheinen denselben Effekt zu haben.
Ich muss hierzu auch wissen, was ich will. Ich habe z.B. ja gelogen bei einem Arzt, damit sein Urteil nicht auf mir lastete und um Erfahrungen zu machen und siehe da, ich hatte normale Werte. Ich habe das Sagen. Ich bin der Entscheider. Und immer wieder kehre ich zu meiner Sicht meiner Gesundheit, eigentlich meiner Ganzheit zurück.
Und ich muss wissen, was ich will. Ich werde immer recht haben in meiner Sicht. Und ich habe eher die Aussage eines Arztes angenommen, dass ich ja eigentlich gesund bin, als dass ich hergehe, ihm das Gegenteil zu beweisen. Ich bin doch nicht blöd, ich werde doch erfahren, was ich ihm beweisen will.
Ich weiß, dass ich auf meine Bitten immer eine Antwort bekomme in Form von Erfahrung. Und ich möchte meinen Körper nicht übergehen, sondern in Einklang mit demselben leben.
Ich wurde eigentlich gesund, als ich sah, dass bei mir Gesundheit vorhanden war, nur eben durch Zeit getrennt voneinander. Ich sagte es ja mal, als ich gedanklich die Zeit rausnahm, konnte ich meine Gesundheit verstärkt sehen, es vor allem annehmen, dass Gesundheit vorhanden war. :049: :049: :049:
liebe sita,
ich denke, dass das ein wichtiger schritt nach vorne ist, wenn wir etwas ablehnen, was krankheit betrifft.
nur bei mir persönlich scheint das irgendwie noch nicht zu klappen?
ich glaube wahrscheinlich noch mehr der welt? aber dann wäre ich ja im widerspruch mit mir selber?
denn ich glaube ja daran, hm, komisch finde ich das schon.
da scheine ich irgendwas noch nicht wirklich begriffen zu haben.
aber auch da wird mir hoffentlich bald ein licht aufgehen.:083:
in liebe, maja:051:
Sonnenstrahl
15.09.2007, 16:40
Hallo liebe Sita, Sonnenstrahl und Maja 2
Ich danke euch für die ausführlichen Berichte und nach langem überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, das es keine wirkliche Antwort auf meine Fragen gibt, liebe Bärbel dein letzter Beitrag von heute hat, glaube ich den Nagel auf den Kopf getroffen, denn es gibt viele Wahrheiten und jeder muß seine eigene finden, die Antwort befriedigt mich nich, aber ich glaube das es wohl so sein wird, denn es weis wirklich niemand was Gott wirklich will und so kann ich nur nach meinem Gefühl und meinen Empfindungen gehen.
Ich habe schon seit sehr langer Zeit immer Schmerzen, ich weis gar nicht mehr wie es sich ohne anfühlt und habe sie Gott schon so oft übergeben und es hat sich nichts geändert, ich habe alles ausprobiert was ihr so geschrieben habt, was mir sinnvoll erschien, aber leider sitze ich immer noch darin fest, es ist so das ich manchmal Gott bitte mich aufzuwecken aus meinem Traum, denn es macht keinen Spaß mehr so zu leben, aber wie ihr seht, hat er es noch nicht getan,:eusa_whistle: also muß ich weiter vertrauen das ich seinen Frieden finde.
Ich werde es euch mit Sicherheit wissen lassen, wenn sich bei mir etwas zum positiven wendet und bitte euch mir Liebe zu schicken.
Hallo liebe Elvira,
als ich dieser Tage diese Schmerzen im Ohr hatte, habe ich beobachtet, was so durch meinen Kopf ging. Und wie ich schon sagte, kamen so einige Gedanken, die sich als Tatsachen in meinem Kopf ausbreiten wollten und von Krankheiten erzählten, die man so bekommen oder haben kann (z.B. Nervenkrankheiten, Schlaganfälle, Gehirnschläge usw.). Der Schmerz, diese Stiche waren sehr stark, und je stärker sie wurden, desto mehr mußte ich darauf achten, sie wirklich vollkommen zu ignorieren. So sind sie dann vollkommen verschwunden. Ich bin sicher, wenn ich mich gedanklich auf diese von meinem Geist "vorgeschlagenen Krankheiten" eingelassen hätte, wäre der Schmerz schlimmer geworden. Diese Erfahrung habe ich schon des öfteren gemacht, z.B. auch mit meinem Rücken.
Es gibt manchmal Situationen, da stellen sich die Bilder im Kopf aber permanent wieder ein, so, als wenn sie mich fragen wollten, ob ich denn nun auch konsequent dabei bleiben wolle, dass ich gesund bin. Das kann schon mal ziemlich bohrend sein, und ich glaube, gerade dann, wenn wir den Schmerz schon längere Zeit gespürt haben, ist der Knopf im Kopf nicht so leicht auszuschalten. Allzuleicht lassen wir uns dann vielleicht auf die Bilder und Gedanken ein, die uns die weltliche Sicht zeigen. Und so müssen wir wohl in diesen Fällen noch viel konsequenter sein im Ablehnen der Wirklichkeit von Schmerz. So, wie es der Kurs sagt:
"Krankheit ist eine Abwehr gegen die Wahrheit. Ich will die Wahrheit dessen, was ICH BIN, annehmen und meinen Geist ganz und gar heilen lassen!"
Das bedeutet für mich. Wenn ich an Krankheit glaube, bin ich tatsächlich im Irrtum, auch wenn es uns (wenn wir mittendrin stecken) noch so unglaubwürdig erscheint. Und deshalb muss ich ganz eindeutig sein in meiner Ablehnung dieses Irrtums. Ich stelle immer wieder fest, dass es dann gelingt.
Gerade im Moment bin ich in einer guten Übungssituation. Jeden Tag, wenn ich meine Haare wasche und kämme, habe ich Haare im Waschbecken. Und das ist für mich ungewöhnlich. Zudem habe ich sehr feines Haar und kann eigentlich auf keines verzichten. Ich habe bisher nie Haare verloren. Und so wollen sich immer wieder Gedanken einstellen, dass ich jetzt meine Haare verliere. Gedanken und Bilder von Krankheit wollen sich in meinen Geist schieben. Die Versuchung ist groß, jetzt zu einem Arzt zu laufen und um Hilfe zu bitten. Aber ich weiß, dass dadurch "Krankheit" erst richtig Form bekommt. So habe ich damit zu tun, mich vollkommen zu sehen und das auch immer wieder in meinem Geist zu bekunden. Wenn ich den Hl. Geist frage, ob ich etwas tun soll, kommt nur ein "nein". Und so lasse ich mich führen. "Sei stille und wisse: ICH BIN GOTT!" In GOTT ist Krankheit nicht möglich. Wir können aber durchaus Bilder machen von Krankheit und diese dann zu unserer Realität (durch Gedanken und Gefühle) werden lassen. In Wahrheit bleiben sie aber immer, was sie sind, Bilder.
In Liebe
dein Sonnenstrahl
Lichtfunke
16.09.2007, 01:06
Hallo, Ihr Lieben!
In letzer Zeit habe ich mich wieder etwas rar gemacht, das lag daran, dass wieder unsere Tochter zu Besuch war und wir bis in die Nacht hinein “getratscht” haben. Es war sehr nett, aber es hat dann nur noch zum Lesen Eurer Beiträge gereicht.
Ich gehe jetzt nicht mehr auf die einzelnen Beiträge ein, denn die Fragensteller habe von Euch ja stets eine Antwort erhalten, viel besser, als wenn ich eine Antwort gegeben hätte.
Liebe Sonnenstrahl.
Noch immer knabbere ich an den Worten herum:
Jetzt fragst du (und ich stelle diese Frage an IHN zusammen mit dir): „ Wie stelle ich es an, dass ich öfter, oder noch besser, ständig in der Gegenwart Gottes verbleiben kann?“ und bekomme die Antwort: „Wenn du nichts mehr anstellst, um das zu erreichen.“
Ich bemühe mich sehr (leider muß ich mich “bemühen”) alles in Gottes Hände zu übergeben und Ihn machen zu lassen. Immer wieder rede ich mir ein, dass ich nichts zu tun brauche, dass alles, was ich mir wünsche, schon in der Gegenwart vorhanden ist. Aber ich habe dann das Gefühl, dass ich total in der Luft hänge! Immer meldet sich eine Stimme in mir, die mir einreden will, wieder alles selbst in die Hand zu nehmen. Der Stimme kommen dann auch Gedanken zur Hilfe, wie: “Man soll sein Schicksal selbst in die Hand nehmen.” und “Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott”, oder “es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen”. Vielleich fallen Euch noch mehrere solche Sprüche ein, die aussagen, dass man aktiv sein Leben gestalten soll.
Meine Tante und meine Großmutter, die zusammen gewohnt haben, hatten einen solchen einfachen christlichen Glauben, sie sagten stets. “Man muß alles in Gottes Hände legen, der liebe Gott wird´s schon richtig machen”. Sie haben ein einfaches Leben gelebt, aber sie waren glücklich! Ach, hätte ich ihnen nur geglaubt!!! Aber ich war auch der Auffassung, dass man alles selbst in die Hand nehmen soll. Ihr Glaube war mir zu einfach. Gut, Gott hat meinen Wunsch erfüllt und meinen Glauben kompliziert gestaltet! Ich irrte durch alle möglichen Glaubensrichtungen , samt Esotherik und Spiritismus. Doch immer hatte ich das Gefühl, dass es noch nicht das Richtige war und ich mußte weitersuchen.
Das änderte sich, als ich Euch gefunden hatte! Hier habe ich endlich das Gefühl, dass ich hier richtig bin! Aber das macht meinen Glauben noch immer nicht einfacher. Immer noch glaube ich, dass der Glaube eine sehr komplizierte Angelegenheit ist, wo man auf tausend Dinge achten muß, was man tun und lassen soll. Dabei man auch noch so manches wieder vergisst um dann wieder an der alten Stelle zu landen, wo man schon einmal gestanden ist. Eigentlich sollte der Gedanke, “nichts mehr tun zu müssen”, die Erlösung von meiner Last sein, aber nein, ich habe das Gefühl, eine “Unterlassungssünde” zu begehen! Immer wieder habe ich die Horror-Vorstellung, dass wenn ich einmal vor Gott stehe, Er zu mit sagt: “Du hast zwar in deinem Leben keine Sünden begangen, höchstens ein paar kleinere Übertretungen, aber du hast Unterlassungssünden begangen, du hättest so viel tun können und hast es nicht getan!”
Aber dann habe ich wieder die Vorstellung, dass wenn Gott mich anders haben möchte, als so wie ich bin, dann hätte er ja die Macht, mich zu ändern.
Ich habe schon mehrmals gehört, dass man sich in Gottes Hände fallen lassen soll. Vor diesem Schritt zögere ich noch.
Als 5 jähriges Kind hatte ich folgendes Erlebnis:
Es war Kriegsende und Vater war noch an der Front. Meine Mutter mußte beim Bauern helfen, um noch etwas dazu zu verdienen. Der Bauer fuhr seinen Heuwagen in die Scheune, um das Heu abzuladen. Er mußte es von Hand mit der Heugabel tun, Maschinen gab´s nicht mehr. Mein Bruder, ich und ein anderes Mädchen kletterten auf einen Querbalken und hüpften in das Heu. Das war dem Bauer recht, denn so verdichtete sich das Heu ein wenig. Man mußte aber aufpassen, dass man nicht sprang, wenn der Bauer mit seiner Heugabel gerade nach vorne stieß. Aber genau in diesem Augenblick schubste mich das Mädchen vom Balken und ich fiel in die Gabelspitze. Die Narbe am Kopf sieht man Heute noch.
Kann das die Hemmung sein, mich “fallen zu lassen”?
Doch glücklicherweise kann ich sagen, dass alles ganz allmählich wieder besser wird, ich fühle tatsächlich eine Verbesserung. Ab und zu ertappe ich mich noch, wie ich negativen Gedanken und Vorstellungen nachhänge, aber dann sage ich mir: “Wozu mache ich das? Ich kann doch jetzt glücklich sein, es liegt überhaupt kein Anlaß vor, so negativ zu denken!” Dann findet tatsächlich eine “Umschaltung” der Gefühle statt, so wie es in “Secret” beschrieben ist.
In Liebe
Lichtfunke.
lieber lichtfunke, hallo ihr lieben,
wir können noch viele jahre unseres lebens mit suchen verbringen und werden doch nicht finden was wir uns sehnlichst wünschen.
wir lassen unser leben von der vergangenheit bestimmen und suchen die antworten im außen.
aber dort werden wir niemals das finden was wir wirklich wollen.
selbst buddha hat die meiste zeit seines lebens mit der suche nach der wahrheit verbracht, bis er feststellte, dass alles bemühen vergeblich war.
das was wir suchen, finden wir nur in uns, weil das reich Gottes nur dort zu finden ist. der geist Gottes wartet mit offenen armen in uns, um unseren krummen weg, grade zu machen.:icon14:
aber wir suchen und plagen uns lieber damit herum alle antworten im außen zu finden.:086:
Gott gibt uns so viele hinweise durch unsere brüder, aber tun müssen wir es ganz alleine. es wird niemals jemand auf unsere schulter tippen und sagen, so jetzt bist du erlöst und frei.:eusa_naughty:
das einzigste was wir wirklich ganz intensiv tun sollten ist, uns mit dem geist Gottes zu verbinden und alles andere zur seite legen. das erreichen wir aber nur, wenn wir uns täglich, wenn auch nur kurz zeit für eine meditation oder ein gebet zu nehmen.
erst wenn wir Gott tatsächlich in uns spüren, wird sich auch im außen vieles verändern.
alles was wir gelesen haben und auch noch weiter lesen, war- und ist sehr hilfreich für unser aufwachen.
aber richten wir unser augenmerk weiterhin darauf was wir nicht wollen, was soll sich denn dann verändern? (secret)
wenn wir bei allem was wir tun, in der gegenwart Gottes bleiben, kann kein fehler, von dem wir meinen es wäre einer, uns mehr stören?
verstehst du lieber lichtfunke, was ich damit sagen will?
wir müssen lernen Gott bei- und in allem zu sehen. dann kann uns kein blöder gedanke mehr verletzen.
lichtpilgerin spricht ja schon sehr lange davon. aber was nützen die schönsten worte, wenn man sie nicht wirklich versteht und umsetzen kann?;)
das lernen wir nur, wenn wir täglich, nein stündlich, oder in jeder minute uns die Gottes gegenwart bewusst machen.
niemand außer wir ganz alleine, kann diesen schritt machen!
und geschieht etwas im alltag was versucht uns runterzuziehen, ja und? dann haben wir wieder etwas gelernt, was wir das nächste mal besser machen können.
und wenn deine gedanken dich verrückt machen, dann gebiete ihnen halt und sage, " Aha, interessant was ich jetzt denke." und schon bist du wieder im hier und jetzt.
das alles möchte ich selber auch erreichen und ich denke, dass ich damit auf einem guten weg bin.
ob es dein weg sein wird, oder noch eines anderen, kann jeder nur in sich selbst erfahren, weil jeder nur in seinen eigenen schuhen gehen kann.
meine alten schuhe sind schon so ausgetreten, dass ich jetzt unbedingt neue haben muss.:) :083:
in liebe, maja
Hallo ihr Lieben
Liebe Bärbel 3
Danke für deinen ausführlichen Beitrag, ich versuche jeden Tag meine Schmerzen zu ignorieren, sonst könnte ich meine Arbeit ja nicht mehr machen, manchmal gelingt es etwas und dann wieder nicht ( wenn die Schmerzen zu stark sind ) ich bitte auch immer wieder um die Heilung meines Geistes, seit gestern sind die Schmerzen in meinen Füßen nicht mehr so stark und die Gesichtsschmerzen sind auch nicht mehr so schlimm, aber dafür habe ich mal wieder Probleme mit meinem Mann, ich möchte hier nicht auf Einzelheiten eingehen, aber diese Querelen belasten mich doch sehr und der Hass den er mir entgegen bringt.
Es ist bei mir so, wenn eine Sache besser wird, stellt sich eine Neue ein und das geht schon seit Jahren so, ich finde einfach nicht den Knopf zum abstellen.
Ich werde aber am Ball bleiben wie seit Jahren schon und mich bemühen im hier und jetzt zu bleiben. 4
Liebe Elvira,
es kommt mir so vor, als wäre das ein und dasselbe. Wenn deine Schmerzen nachlassen, dann kannst du die Dinge wieder im außen sehen. Also deine Schmerzen und das Problem "dein Mann" sind ein und dasselbe. Nur auf verschiedenen Ebenen.
Im Kurs steht: Krankheit ist ein Versuch, ein Problem auf der körperlichen Ebene zu lösen. Wenn du das hier nicht mehr haben willst, wird sich das Problem auf der anderen Ebene zeigen. Und das tut es ja auch.
Also für mich ist da nix neues, also kein neues Problem. Sondern es ist wie bei einer Waage, mal hier (am Körper) oder mal da (im außen) zu sehen.
Wie fühlt sich das für dich an? :049: :049: :049:
Liebe Sita
Da muß ich dir vollkommen Recht geben, denn das mein Mann das Problem meiner Schmerzen ist, das ist mir schon lange bewusst, aber ich habe bis jetzt noch nicht herausgefunden wie ich es abstellen kann, ich denke mal dass das mein wirkliches Problem ist.
Ich bin ein sehr friedliebender Mensch und kann keine Missstimmungen in der Familie ertragen und deshalb gebe ich immer wieder nach, was mich nicht wirklich zufrieden stellt, wenn das meine Aufgabe in diesem Leben sein soll, dann bin ich wirklich gescheitert daran, wenn sich bei mir nicht noch was ändert.5
Also können wir erkennen, dass eine "Problemlösung im Körper" nur mit Schmerzen einhergeht. Und dort bekämpfen wir sie mit Medikamenten und anderen Mitteln. Doch das bewirkt im günstigsten Fall eine Symptomverschiebung. Das sieht dann für uns immer aus, wie eine neue Krankheit. Ist es aber wohl gar nicht.
Also für mein Empfinden steht da eine neue Entscheidung an. Will ich mein Problem weiterhin auf der körperlichen Ebene bekämpfen oder will ich mich meinem Problem stellen, und zwar dort, wo es entstanden ist.
Wenn du diese Entscheidung treffen willst, dann kann ich dir raten, einmal gar nichts zu tun, außer dieser Situation Liebe zu schicken. Wenn du keinen Widerstand hast, kannst du auch deinem Mann Liebe schicken. Aber übergehe dich nicht. Nur wenn du keinen Widerstand spürst.
Indem du Liebe in die Situation schickst, schickst du das Licht dort hinein, damit du besser sehen kannst. Mit der Liebe gibst du Gott die Möglichkeit, dir bei deinem Problem zu helfen. Du kannst auch zusätzlich deinem Körper Liebe schicken. :049: :049: :049:
Ich möchte dir noch schildern, wie es für mich aussieht.
Stell dir vor, du bist ein Ganzes. Da ist aber etwas, was dir Schmerzen bereitet. Da du ein Ganzes bist, kannst du es nicht rausschmeissen. Denn das, was dir Schmerzen bereitet, macht dich, erhält dich quasi ganz. Die einzige Möglichkeit, ist es zu wandeln. Sich wandeln zu lassen. Diese Wandlung zuzulassen.
Dazu schaust du dir auch deine Gefühle an. Du darfst sie haben. Es ist unvermeidlich sie zu haben. Denn die Sicht von deiner Situation hängt ja mit deinen Gefühlen zusammen. Du kannst auch diesen Gefühlen Liebe schicken. Du darfst sie fühlen, du darfst ihren Schmerz fühlen. All das bringt dich nicht um. Du wendest dich ihnen lediglich zu. Erkennst an, dass sie da sind.
Weißt du, wie du Liebe schickst? Du entscheidest dich einfach dazu. Das übrige macht der Heilige Geist. Mehr als eine Entscheidung wird nicht von dir verlangt. Hülle alles in Liebe ein und sei sicher, dass du die Antwort nicht schon kennst. Sondern, dass die Antwort dir auf diese Weise gezeigt werden kann. :049: :049: :049:
Danke Sita für deine Antworten, da kann ich mit einigen Aussagen etwas anfangen.
Mit Liebe schicken habe ich immer Schwierigkeiten vor allem wenn ich verärgert bin und deshalb habe ich es auch nicht gemacht, denn wenn ich keine Liebe spüre dann kann ich auch keine schicken, ich habe dann immer Gott gebeten es für mich zu tun, ob das richtig ist weis ich nicht, aber ich werde mich mit diesem Thema mehr befassen müssen.
Mit Liebe schicken habe ich immer Schwierigkeiten vor allem wenn ich verärgert bin und deshalb habe ich es auch nicht gemacht, denn wenn ich keine Liebe spüre dann kann ich auch keine schicken, ich habe dann immer Gott gebeten es für mich zu tun, ob das richtig ist weis ich nicht
Hihi, das hab ich auch getan, ich habe dann wieder mit meiner Heiligkeit gesegnet (was ich aber auch immer noch in dieser Form anwende, ich liebe es, viele Möglichkeiten zu haben) und auch Gott gebeten, sich mit meiner Liebe zu verbinden, um die Liebe dann zu schicken.
Da ich es ja jetzt einige Zeit mache, habe ich für mich entdeckt, dass es immer Gottes Liebe ist, wenn ich meine Liebe schicke, weil es gar keine andere Liebe gibt.
Ich muss diese Liebe auch nicht spüren. Das kommt tatsächlich erst später. Aber ich kann sicher sein, dass sich mit meiner Entscheidung, Liebe zu schicken, etwas ingang setzt. Und dafür lohnt es sich, das zu tun. Denn wir hungern nach neuen Erfahrungen.
Ich darf auch verärgert sein. Wenn ich tatsächlich verärgert bin, dann habe ich das Gefühl und denk dabei auch, ich will diesem Gefühl Liebe schicken oder/und ich mag mich jetzt nicht mehr so fühlen. Und in letzter Zeit ist dann für mich urplötzlich etwas anderes zu sehen, so dass der Ärger dann wie eine Seifenblase zerplatzt, so dass ich da schon ganz erstaunt bin.
Wenn ich Liebe schicke, dann wird alles beleuchtet von der Liebe. Also einfach tun, und Erfahrungen machen. Mehr als deine Entscheidung ist nicht nötig, und ja klar, vielleicht immer wieder dran denken, dass du das willst. :049: :049: :049:
liebe elvira,
als wir heute mittag telefonierten, sagte ich dir ähnliches was sita dir schrieb.
es ist immer noch ein unterschied, wenn jemand anderes etwas sagt, als die eigene familie.
dann erzähltst du von deinem weltuntergang-traum, den du heute nacht hattest und wieder passt der genau in dein problem.:eusa_whistle:
das alles sagt mir, dass es für dich zeit wird, wirklich umzudenken, denn ein wandel ist nötig. ich denke dass Gott dir jetzt eine möglichkeit gibt, indem ER dir eine botschaft durch deine brüder zeigt.:109:
aber gehen musst du diese schritte ganz alleine.;)
in liebe, :051: maja
Hallo Maja
Ja, es scheint alles zusammenzupassen, habe eben mal überall Liebe reingeschickt und werde es noch ein paar mal tun, mal sehen was draus wird, habe mich eben mal bei Leela angemeldet, ist noch sehr gewöhnungsbedürftig, ist ja auch noch neu. 6
Ich freue mich, wenn da etwas harmonisch zusammenpasst. Mehr als den nächsten Schritt brauchen wir ja auch nicht zu tun. Und der nächste Schritt wird uns gezeigt, wenn wir dort sind. :sunny: :3some: :sunny:
Elvira, wo hast du die schönen Engel- und Blumenbildchen her? Und warum klappt das manchmal, dass sie erscheinen und manchmal nicht?
Wir können ja mal Liebe hinschicken, vielleicht zeigen sich die schönen Bilder dann immer ;)
Was ist das für eine Seite von Leela? Auch ein Forum? :049: :049: :049:
Hallo Sita
Http://86381.Forums.motigo.com/?Action=Index
Hier ist mal der Link von dem Forum, es ist noch sehr neu, meine Engel habe ich auf meinem Computer gespeichert und füge sie nach Lust und Laune ein.
Wieso sind sie manchmal zu sehen und manchmal nicht ?
Aber im Moment kann ich keine hochladen ???????
Sonnenstrahl
16.09.2007, 19:15
Hallo ihr Lieben,
hallo liebe Elvira,
dieses Wochenende war ziemlich anstrengend, denn wir haben wir 25 Personen zur Examens-Feier von meinem Mann gehabt. Ihr könnt euch sicher denken, was es da zu tun gab. Die letzten Gäste sind vorhin nach Hause gefahren, und wir waren beide platt.
Deshalb habt Verständnis, dass ich heute nicht mehr viel schreibe. Aber deine Frage an mich, liebe Elvira, wurde ja auch schon beantwortet. Ich glaube, dass wir oft nichts anderes tun können und auch nicht tun brauchen, als vergeben und den anderen mit Liebe beschenken. Und so, wie du es machst, dass du, wenn du diese Liebe gerade nicht fühlst, GOTT darum bittest, es für dich zu tun, ist doch wunderbar. Ich glaube auch, dass es so richtig ist. Das Zitat aus dem Kurs, dass ich zuletzt hier hinein geschrieben habe, sagt auch nichts anderes.
Nur dadurch, dass wir oft das negative Bild eines Menschen in uns aufbewahren, kann es auch in unserer äußeren Erlebenswelt nicht verschwinden. Durch Vergebung und Liebe wird es sich auflösen. Und was Rosita dazu sagte, leuchtet mir vollkommen ein.
In Bezug auf deinen Beitrag, lieber Lichtfunke, schließe ich mich den Ausführungen von Maja an. Wenn wir uns bewusst machen, dass es nichts gibt, außer GOTT, und dass ER in jedem Augenblick bei uns ist und all unsere Sorgen und Nöte kennt, geht es nur noch darum, darauf zu vertrauen, dass ER uns auch sagt, was zu tun ist und ob überhaupt. Aber ich verstehe dich gut, diesen Zwang, alles selbst in die Hand zu nehmen, kenne ich. Er entsteht aus der Angst vor Schmerz und Leid. Aber genau in dem Augenblick, wo wir unsere Sorgen auf IHN werfen, hört das Leiden auf. Das erfahre ich jeden Tag.
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.
In Liebe
euer Sonnenstrahl
Das ist lustig. Ich hatte noch ein Bild gefunden, die Kerze, die konnte ich auch nur als candle5 oder ähnlich geschrieben sehen.
Ich habe sie angeklickt. Und jetzt kann ich sie als Bild sehen. ?? Ich weiß auch nicht. :) :049:
Ich glaube, dass wir oft nichts anderes tun können und auch nicht tun brauchen, als vergeben und den anderen mit Liebe beschenken. Und so, wie du es machst, dass du, wenn du diese Liebe gerade nicht fühlst, GOTT darum bittest, es für dich zu tun, ist doch wunderbar. Ich glaube auch, dass es so richtig ist.
Liebe Sonnenstrahl,
ich wollte noch kurz mein Gefühl dazu schreiben, weil ich anfangs den Eindruck hatte, meine eigene Liebe wäre irgendwie nicht gut genug, nicht vollkommen genug.
Jetzt ist bei mir das Gefühl, dass ich jetzt selbst lerne, die Dinge so zu handhaben, wie ich glaube, dass Gott es tut. Der Vergleich hinkt zwar, weil ich in der Welt zu sein scheine; aber es ist schon wie eine Art Lehre.
Ich lerne, die Dinge selbständig zu tun. Ich lerne erkennen, dass ich selbst die Ursache für alles bin. Somit bin ich auch die Ursache für meinem Wunsch, alles in Liebe gehüllt oder von Liebe durchdrungen zu sehen.
Und das Universum wird mir zeigen, was ich damit verursache. Und daran lerne ich, wer ich bin.
In meiner Sicht sind die Menschen seit gestern meine Gedanken. Das ist eine Gabe für mich von Elvira gewesen. Einige sind aggressiv, einige friedlich, einige widersetzen sich und und und....
Aber ich liebe sie alle. Um sie alle gleichzeitig lieben zu können, brauche ich nichts zu tun, wie ich festgestellt habe.
Mir gefallen diese "Sicht-Spiele" sehr. :049:
Das ist lustig. Ich hatte noch ein Bild gefunden, die Kerze, die konnte ich auch nur als candle5 oder ähnlich geschrieben sehen.
Ich habe sie angeklickt. Und jetzt kann ich sie als Bild sehen. ?? Ich weiß auch nicht. :) :049:
Hallo Sita
Maja konnte sie alle sehen, ich kann aber nicht jedes Bild hochladen, ich muß einige erst verkleinern.
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Jetzt ist bei mir das Gefühl, dass ich jetzt selbst lerne, die Dinge so zu handhaben, wie ich glaube, dass Gott es tut. Der Vergleich hinkt zwar, weil ich in der Welt zu sein scheine; aber es ist schon wie eine Art Lehre.
Ich lerne, die Dinge selbständig zu tun. Ich lerne erkennen, dass ich selbst die Ursache für alles bin. Somit bin ich auch die Ursache für meinem Wunsch, alles in Liebe gehüllt oder von Liebe durchdrungen zu sehen.
liebe sita,
ich denke wenn wir mit unserem ICH BIN in verbindung sind und uns nach innen orientieren um auf einen impuls zu warten, machen wir das, was unser gefühl uns zeigt.
dann kann das was in uns aufsteigt, ja nur von Gott kommen.
ich glaube auch daran, dass eine zeit kommt wo wir uns diese gedanken gar nicht mehr zu machen brauchen, weil wir mit dem Vater EINS sind.
hört sich für mich gut an.:)
in liebe, maja:051:
Lichtfunke
17.09.2007, 00:56
Hallo, liebe Maja,
hallo, liebe Sonnenstrahl!
Vielen Dank, dass Ihr auf meinen Beitrag eingegangen seid!
Aber das, was Ihr als Antwort auf meinen Beitrag geschrieben habt, weiß ich schon alles! Das ist ja das Schlimme daran, ich habe schon viel gelernt, aber noch nicht manifestiert, ich lebe es noch nicht! Wenigstens ab und zu gelingt es mir, im Hier und Jetzt zu leben, dann fühle ich mich glücklicher, dann kommt aber immer wieder eine Zeit, wo das nicht so gut gelingt. Aber ich habe festgestellt, dass es Euch auch manchmal ebenso ergeht, da befinde ich mich in guter Gesellschaft. Ich weiß, dass wir immer wieder aus diesen Tiefs heraus kommen, das tröstet mich. Ich muß mich einfach damit abfinden, dass es so ist und annehmen.
Heute war Taufe von meiner jüngsten Enkelin. Die Predigt hielt eine junge, sportliche Pfarrerin mit rotem Wuschelkopf und dunkel geschminkten Augen. Ein ganz ungewöhnlicher Anblick für eine 200 Seelen- Gemeinde in dem Dorf, wo meine Tochter wohnt. Aber sie hielt eine zündende Predigt, die genau auf das Thema passt, das wir gerade hier bearbeiten.
Sie las aus dem Paulus- Brief eine Stelle, wo es heißt
“.....und der Teufel kommt mit großem Gebrüll, um uns zu verschlingen!”
Weiter sagte sie
“Ach, das wäre schön, wenn er mit Gebrüll kommen würde, dann könnten wir ihn sofort erkennen. Für mich ist der Teufel nicht das Männeken, mit den Hörnern, sondern die Macht des Bösen.”
Sie erklärte uns, dass die Macht des Bösen dafür sorgt, dass wir uns Sorgen machen! Wir sollen alle unsere Sorgen in Gottes Hände legen und darauf vertrauen, dass er alles richtig macht.
“Können wir mit unseren Sorgen etwas ändern? Nein! Es wird höchstens alles noch schlimmer! Wir geben der Macht des Bösen dadurch Macht, aber wenn wir Gott vertrauen hat das Böse keine Macht mehr über uns.”
Es freut mich, dass jetzt auch in der christlichen Kirche diese Erkenntnis an Gewicht gewinnt. Das steht zwar schon lange in der Bibel, aber die Kirche hat es etwas abgeändert, in:
“Komme mit deinen Sorgen zu uns und vertraue alles uns an, (damit wir dich besser manipulieren können.)”
Eigentlich hätte ich den oberen Abschnitt gar nicht schreiben dürfen, denn durch meine Ausführungen erschaffe ich (Secret) doch gerade das, was ich nicht will! Ich mußte es aber so schreiben, um Euch meine derzeitige Situation zu schildern. Aber ebenfalls nach Secret kann ich ja alles wieder rückgängig machen, wenn mir das bewusst geworden ist. Das mache ich jetzt:
Ich schicke Licht und Liebe hinein und lege alles vertrauensvoll in Gottes Hände!
Liebe Elvira!
Ich habe Deine Beiträge gelesen und möchte mich auch den Ausführungen von Maja und Sita anschließen!
Auf jeden Fall sende ich Dir Licht und Liebe, damit das Problem, das Deine Schmerzen verursacht, bald gelöst wird.
In Liebe
Lichtfunke.
lieber lichtfunke,
es ist mir schon bewusst, dass du alles was ich geschrieben habe, schon wusstest.;)
aber wissen vom kopf her, tun wir es alle.
ich finde man kann sich in manchen dingen nicht oft genug wiederholen.
die macht des bösen, wer hat diese denn erschaffen?
in wahrheit existiert sie nicht, sie ist nur in unseren gedanken verankert.:086:
und das nur weil wir menschen an gut und böse glauben.
wenn wir aber bereit sind uns wirklich nur der einen macht anzuvertrauen, muss das böse weichen. dazu gehört aber auch, dass wir das gute nicht bedingungslos annehmen dürfen.
wir sollten lernen alles neutraler zu betrachten. wenn uns das gelingt, können wir mit den alltagsproblemen viel besser umgehen und akzeptieren, dass das was geschieht zum lernprozess dazu gehört.:083:
ich schade mir am meisten selber, wenn ich mich von den sorgen und ängsten so beeinflussen lasse, dass ich die stimme des christus in mir nicht mehr zu hören, in der lage bin.
ich weiß nicht in wie weit die kirche an den teufel als ein wesen glaubt?
aber so wie die kirche es darstellt, verbreitet dieser gedanke angst.:086:
ich persönlich finde, dass der kirchliche glaube nicht sehr viel mit Gott zu tun hat.
obwohl, wenn ich manchmal morgens im radio den gottesdienst höre, erstaunt mich manches schon, was die pastöre reden?
ich würde mich freuen, wenn die kirche endlich aufwachen würde.
aber was ich dir eigentlich sagen wollte ist, wir können unser ego nur so überwinden, wenn wir uns ständig der gegenwart Gottes bewusst machen.:109:
in liebe, maja:051:
Sonnenstrahl
17.09.2007, 06:51
Hallo ihr Lieben,
liebe Sita,
lieber Lichtfunke,
ich selbst habe auch ganz viel noch zu üben, und gerade heute ist wieder ein Tag, an dem ich nichts tun brauche, als GOTT machen zu lassen, und wie Maja es sagt, die LIEBE kommt ja durch IHN, ER IST sie. Und ich kann nur darum bitten, dass mir nichts als das heute wirklich bewusst bleibt.
Es wird heute wieder spät bei mir.
In Liebe
euer Sonnenstrahl
lichtpilgerin
17.09.2007, 09:01
lieber lichtfunke,
du weisst das alles bereits und doch... klappt es irgendwie nicht immer so recht... also fragst du wieder nach, um noch besser zu verstehen und zu tun...
deine VON GOTT GEGEBENE chance und herausforderung könnte darin liegen, all dein sehr umfangreiches wissen einmal zusammenzubringen, in dir zu verbinden und daraus DEINEN ganz eigenen weg zu finden! der DIR guttut, der dir den frieden bringt, den DU dir wünschst, die gefühle, die DU möchtest.
es könnte wirklich sein, dass gott dir seine zeichen im außen so klar schickt; es könnte tatsächlich sein, dass du deinen eigenen weisen verstand nutzen darfst, um DEINEN weg zu finden...!
in liebe
lichtpilgerin
lichtpilgerin
17.09.2007, 09:07
auch die sorgen und nöte, die ängste und das schlechte kommen von gott, von einem LIEBENDEN gott, der uns darüber wege und chancen zeigt, der uns darüber an die hand nimmt und uns führt - zumindest versucht er es! doch wir wenden uns ab: "nein, sorgen möchte ich nicht, nimm du sie...", "ich möchte mich nicht fürchten, also gebe ich dir meine angst... und bleibe damit IN dir..."... und so geben wir ihm zurück, was er uns voller liebe geben möchte, weil wir so blind sind, anders nicht zu verstehen! wir lehnen seine geschenke ab - und dies nicht einmal dankbar, wir nehmen sie einfach nicht an.
um im bild zu sprechen: wie fühlt ihr euch, wenn ihr etwas schenken möchtet, euch viele liebevolle gedanken dazu macht und der andere nimmt es einfach nicht - nicht nur einmal, sondern ständig... und dabei erzählt euch der andere auch noch, dass er besser weiß, was gut für ihn ist??
in liebe
lichtpilgerin
Liebe Maja,
du schreibst: wenn wir aber bereit sind uns wirklich nur der einen macht anzuvertrauen, muss das böse weichen.
Hier machst du nach meinem Empfinden das Böse wirklich in deiner Sicht.
Für mich muss nichts weichen, weil es nicht wirklich ist. :049:
Liebe Maja,
du schreibst: wenn wir aber bereit sind uns wirklich nur der einen macht anzuvertrauen, muss das böse weichen.
Hier machst du nach meinem Empfinden das Böse wirklich in deiner Sicht.
Für mich muss nichts weichen, weil es nicht wirklich ist.
Beitrag bearbeiten/löschen
liebe sita,
ich weiß, da habe ich noch einiges zu lernen und zu erfahren, bis sich dieses ziel was ich erreichen möchte, in mir manifestiert hat.:)
aber bis dahin versuche ich alles ohne bewertung zu akzeptieren.;)
was ich aber noch nicht beherrsche.:eusa_doh:
wenn ich das schreibe, ist das immer wieder eine erinnerung an mich selber.:icon14:
deshalb kann ich deine meinung liebe lichtpilgerin auch nicht teilen, dass auch das vermeintlich böse von gott kommt.
ich glaube dass Gott das böse nicht kennt, weil wir es selber in unseren gedanken erfunden haben und deshalb glauben, dass es wirklich ist.
mein weg ist, mich davon zu befreien.
deshalb versuche ich ja, allem eine neutrale sicht zu geben.
ich vergebe mir auch und schicke liebe in jede negative situation, weil ich sie trotz allem für meine weitere entwicklung wichtig halte.:083:
in liebe, maja:051:
lichtpilgerin
17.09.2007, 11:45
liebe maja,
deshalb kann ich deine meinung liebe lichtpilgerin auch nicht teilen, dass auch das vermeintlich böse von gott kommt.
ich glaube dass Gott das böse nicht kennt, weil wir es selber in unseren gedanken erfunden haben und deshalb glauben, dass es wirklich ist.
nichts anderes meine ich.
gott kennt nichts böses, wir interpretieren seine geschenke als "böse" und lehnen diese ab... für mich kann ablehnung nicht funktionieren, sie erzeugt genau dasselbe immer wieder. ich schrieb auch "weil wir so blind sind, anders nicht zu verstehen" - "blind sein" bedeutet für mich interpretieren.
für mich ist in den letzten tagen sehr wichtig und erkenntnisreich geworden, genau dorthin, wo ich eine meinung, eine ansicht, einen glauben nicht teile zu schauen; offen zu sein, aufzunehmen, dahinter zu schauen... und ich erkenne immer wieder, wie einschränkend meine eigenen gedanken und glauben sind!
in allem, was wir ablehnen, lehnen wir gott ab, denn ALLES kommt von GOTT, alles IST gott!
in liebe
lichtpilgerin
wenn ich das schreibe, ist das immer wieder eine erinnerung an mich selber.
Nach meiner Erfahrung setzt sich das noch besser, wenn ich in der Ich-Form schreibe. Dann höre ich noch besser, was ich sage.
Denn ich will mir nichts beibringen, was mich dann in Verwirrung stürzt. Und daher möchte ich immer sehr klar in meiner Formulierung sein.
Und andererseits möchte ich auch nicht lehren, was ich nicht lernen möchte. Ich lehre aber zu jeder Zeit. :049:
Ich muss jetzt hier meinem Empfinden einmal Ausdruck verleihen. Denn das wird alles so verwirrend, so geht das nicht.
Ich packe jetzt also den Stier bei den Hörnern.
Ich gehe meinen Weg, und während ich ihn gehe, fällt mir hier und da auf, da ist etwas, was ich ablehne, also liebe ich das und integriere es.
Jetzt kommst du mir des Weges Maja. Eigentlich muss ich dich doch auch nur annehmen und integrieren, obwohl ich dich ja gar nicht ablehne.
Aber ich kann von dir nicht lernen im Moment. Was du mir beibringst ist nur Verwirrung.
Denn ich bin entsetzt über das Bild, welches du mir von dir gibst. Du zeigst mir ein Bild, welches nach meinem Empfinden durch dein Rechtfertigen entstanden ist. Ich glaube, dadurch werden deine Beiträge immer unklarer für mich. Enthalten immer mehr Punkte, in denen du dir widersprichst. Ich hoffe wirklich, dass wenigstens du dir noch klar darüber bist, wo du dich befindest und wo du hinwillst.
Ich bin verantwortlich für mein Sehen. Ich muss dann quasi dazu in der Lage sein, deine Beiträge für mich zu übersetzen. Immer wieder nur die Wahrheit in dir sehen. An dich glauben. Alles was du schreibst, so stehenlassen, im Vertrauen, dass du mit Gott gehst. Und ER weiß schon, was ER tut.
Aber im Moment kann ich das nicht. Ich möchte immerzu nur rufen: Tu dir das nicht an, Maja. Tu dir das nicht an. Du bist ok. Du hast Erfolge gehabt. Wo befindest du dich derzeit? Verstrickt in deine Abwehrmechanismen? Nichts von deinen Brüdern annehmen? Immer nur rechtfertigen? An dem Punkt, an dem du zwei verschiedene Wege gesehen hast, an dem Punkt ging es in die Irre. Du hast an dem Punkt nicht gelernt. Keine Erfahrung gemacht.
Es gibt keine 2 verschiedenen Wege. Es ist keiner da, der dich angreifen will. Du verstehst da etwas nur falsch. Oder verstehe ich da nur etwas falsch?
Zumindest muss ich es sagen, um damit meine Erfahrungen zu machen. Denn ich komm hier sonst nicht weiter. Ich erlebe es jeden Tag, wenn ich deine Beiträge lese. Und jetzt habe ich die Nase davon voll. Ich lade den Heiligen Geist ein als Übersetzer jetzt einmal zu unseren weiteren Gesprächen ein, damit der Sinn erkennbar wird. Ich bin also bereit zu lernen, zu erfahren und ich weiß, da ist etwas für mich. :049:
wenn ich das schreibe, ist das immer wieder eine erinnerung an mich selber.
Nach meiner Erfahrung setzt sich das noch besser, wenn ich in der Ich-Form schreibe. Dann höre ich noch besser, was ich sage.
Denn ich will mir nichts beibringen, was mich dann in Verwirrung stürzt. Und daher möchte ich immer sehr klar in meiner Formulierung sein.
Und andererseits möchte ich auch nicht lehren, was ich nicht lernen möchte. Ich lehre aber zu jeder Zeit.
lieber sita,
ich sehe für mich keinen unterschied, indem was du nicht verstanden hast?
ich war in der "ICH" form? hmm, das verstehe ich jetzt nicht?
und wenn du das nicht nachvollziehen kannst, oder ich mich nach deiner aussage nicht richtig ausdrücke, also da kann ich dir auch nicht helfen.
ich fühle nicht in mir, dass ich auf einem irrweg wäre??
ich kann auch nicht dir zuliebe etwas anderes schreiben, als das, was ich in mir habe.
vielleicht überspringst du dann besser meine beiträge. ich kann auch nicht erkennen, dass ich mich rechtfertige?
ich bin immer noch auf der suche und werde auch genau da weiter gehen wo es sich richtig für mich anfühlt.
in liiebe, maja:051:
Ja liebe Maja,
das sollst du auch. Du sollst dort lang gehen, wo es sich gut für dich anfühlt.
Hier ist das, was du in der Wir-Form schreibst:
die macht des bösen, wer hat diese denn erschaffen?
in wahrheit existiert sie nicht, sie ist nur in unseren gedanken verankert.
und das nur weil wir menschen an gut und böse glauben.
wenn wir aber bereit sind uns wirklich nur der einen macht anzuvertrauen, muss das böse weichen. dazu gehört aber auch, dass wir das gute nicht bedingungslos annehmen dürfen.
wir sollten lernen alles neutraler zu betrachten. wenn uns das gelingt, können wir mit den alltagsproblemen viel besser umgehen und akzeptieren, dass das was geschieht zum lernprozess dazu gehört.
Dadurch beziehst du das auch auf mich und andere. Wenn du in der Ich-Form bleibst, kann ich sehen, dass nur du das auf dein eigenes Lernen beschränkst. Was du letztendlich lernen willst, soll mir dann gleich-gültig sein. Aber sobald du die Wir-Form wählst, soll ja das, was du sagst, Allgemeingültigkeit haben und das hat es nicht. Weil es unklar ist. Weil dort der Widerspruch ist, mit etwas umgehen zu müssen, was nicht wirklich ist.
Ich finde es super, dass du dich von meinem Beitrag nicht angegriffen fühlst, denn es ist ja auch keiner, sondern ICH brauche da Klarheit.
Und dazu muss ich das aussprechen. Ich sehe die Unklarheit an der Stelle, wo ich meine, dass du dich rechtfertigst. Ich schreibe dir jetzt mal, wo für mich die Rechtfertigung sitzt.
ich weiß, da habe ich noch einiges zu lernen und zu erfahren, bis sich dieses ziel was ich erreichen möchte, in mir manifestiert hat.
Das ist deshalb eine Rechtfertigung, weil du hier schreibst, dass du da noch etwas nicht gelernt hast. Eigentlich bräuchtest du nur dankbar meine Erinnerung annehmen. Denn ich weiß, dass du selbst ja wie ich denkst. Du hältst das Böse für unwirklich.
Aber anstatt dankbar zu sein für diese Erinnerung, machst du dich selbst zu jemanden, der noch nicht gelernt hat und noch lernen muss. Ja wie oft denn noch? Und das ist dann das Bild, was zu mir rüber kommt.
Ich sehe also das, was wir gemeinsam gelernt haben. Und wir brauchten uns nur daran erinnern, uns gegenseitig erinnern, wenn einer von uns vergass. Und dieser Effekt ist mit dir derzeit überhaupt nicht möglich. Du erinnerst mich nicht, sondern deine Beiträge verwirren mich nur.
Vielleicht hast du recht, ich versuche jetzt einmal, sie außen vor zu lassen. Denn ich weiß nicht, wie ich mit ihnen umgehen soll. Ich probiere jetzt mal, sie nicht mehr zu lesen. :049:
Ach ja, da fehlt noch was.
du schreibst: ich bin immer noch auf der suche und werde auch genau da weiter gehen
Das ist das, was du dir selbst jetzt beigebracht hast. Du bist ein Suchender geworden, zusammen mit denen, die ebenfalls jetzt suchen.
Vorher warst du für mich jemand, der das Licht hochhielt, an dem man sich orientieren konnte. Jetzt tappst du im Dunkeln mit anderen zusammen, die auf dich hören.
Es ist logisch, dass ich diese Sicht von dir nicht mag oder? Ich möchte lieber, dass du dein Licht wieder hoch hältst und auch ich mich daran orientieren kann.
Ich frage mich, ob ich das dadurch erreichen kann, dass ich deine Beiträge nicht mehr lese?
Ich schicke da jetzt mal meine Liebe rein. Damit ich eine klare Sicht für mich bekomme. Denn es geht ja vielleicht nur um meine Sicht und nicht um dich. Ich kann das allerdings nicht beurteilen.
Ich bitte da auch um eure Hilfe. :049:
wenn ich das schreibe, ist das immer wieder eine erinnerung an mich selber.
Nach meiner Erfahrung setzt sich das noch besser, wenn ich in der Ich-Form schreibe. Dann höre ich noch besser, was ich sage.
Denn ich will mir nichts beibringen, was mich dann in Verwirrung stürzt. Und daher möchte ich immer sehr klar in meiner Formulierung sein.
Und andererseits möchte ich auch nicht lehren, was ich nicht lernen möchte. Ich lehre aber zu jeder Zeit.
liebe sita,
ich habe das mit dem "ich" nur auf den obigen beitrag so verstanden, dass du das andere auch meinst, konnte ich nicht erkennen?
Nein,warum sollte ich mich jetzt angegriffen fühlen, wenn du sagst, dass du einiges nicht verstehst?
ich verstehe auch nicht dass dich das so stört, wenn ich schreibe das ich noch auf der suche bin?
bist du denn schon angekommen?
ich habe eine sehr enge beziehung zu dem christus in mir, aber angekommen bin ich noch nicht.
was ist denn schlimm daran, wenn ich dazu stehe, noch zu suchen??
vielleicht ist das wort suchen auch wirklich falsch interpretiert.
ich brauche ja nichts zu suchen, denn es ist alles in mir vorhanden, ich brauche mich nur erinnern.:eusa_whistle:
also versuche ich meine erinnerung zu finden.:) :)
in liebe, maja:051:
Also, ich fühle mich angekommen auf meinem Weg. Ich suche nicht mehr an anderer Stelle. Sondern ich gehe ihn weiter.
Auch wenn es sich manchmal anders anfühlt, als sei ich nicht mehr auf meinem Weg, so wie jetzt grade, als ich meine Sicht beschrieb, dann lande ich doch immer wieder auf meinem Weg.
Ich gehe da auch immer wieder durch Gefühle und Gedanken wie: jetzt hast du angegriffen, jetzt wirst du dich schuldig fühlen, jetzt hast du einen Fehler gemacht. Und auch der Gedanke: Jetzt hast du zu viel von dir preis gegeben, wirst angreifbar. Alles das ist da in mir. Und vielleicht geht es genau darum bei mir. Dass ich jetzt das Vertrauen erwerbe, dass ich nicht angreife, dass ich keinen Fehler mache und auch an keiner Stelle zuviel von mir preis geben kann? Sondern das das zu meinem Weg gehört, weil ich da nicht klar sehe.
Meine Sicht von dir schmerzte mich. Sie war für mich nicht zu ertragen. Und das schwierige daran empfand ich, es auszudrücken. Viele Male habe ich es versucht und wieder verworfen, weil ich dachte, du wirst es wieder als Kritik ansehen. Und weil ich selbst schon nicht mehr wußte, wie ich es richtig sage. Aber sobald ich etwas in mir zurückhalte, ist da kein Fließen mehr und es folgt eine Art Explosion, die dann doch alles rausbringt und in letzter Zeit erlebe ich, dass es dann weiter geht. Ich bin wieder in Fluß.
ich habe eine sehr enge beziehung zu dem christus in mir, Und das bitte ohne jeden Zusatz von wenn und aber. Denn ich weiß, dass du eine sehr enge Beziehung zu dem Christus in dir hast und ich weiß auch, dass alles in dir vorhanden ist.
Da fängt in meiner Sicht dein Weg an und wird eine breite Straße. Und diese Sicht liebe ich. Stelle dein Licht nicht mehr unter den Scheffel, sonst kann ich es nicht sehen und das hast du nicht nötig, denn es ist nicht die Wahrheit. Du brauchst dich also nicht mehr klein zu machen in deiner Sprache, denn das bist du nicht mehr.
Kann es vielleicht sein, dass du diese Sprache benutzt hast, um bei anderen nicht den Anschein zu erwecken, du seist schon weiter als sie?
Danke dir für deinen letzten Beitrag. :049::049: :049:
Ich gehe da auch immer wieder durch Gefühle und Gedanken wie: jetzt hast du angegriffen, jetzt wirst du dich schuldig fühlen, jetzt hast du einen Fehler gemacht. Und auch der Gedanke: Jetzt hast du zu viel von dir preis gegeben, wirst angreifbar. Alles das ist da in mir. Und vielleicht geht es genau darum bei mir. Dass ich jetzt das Vertrauen erwerbe, dass ich nicht angreife, dass ich keinen Fehler mache und auch an keiner Stelle zuviel von mir preis geben kann? Sondern das das zu meinem Weg gehört, weil ich da nicht klar sehe.
liebe sita,
das alles habe ich nicht mehr in mir. dank unserer ganzen letzten kommunikation, wo so viele vermeintliche missverständnisse waren?
diese lektionen haben vieles in mir geheilt, und dafür bin ich dir dankbar.:icon14:
das zeigt mir mal wieder, dass alles richtig ist. warum soll ich mich dann noch schuldig für irgendetwas fühlen, was ich sage, oder was gesagt wird.
im kurs steht, du kannst niemand angreifen, also kannst du auch nicht angegriffen werden.
viele dieser zitate bekommen jetzt eine andere sicht, weil ich sie verstehe und sie erfahren durfte.
Kann es vielleicht sein, dass du diese Sprache benutzt hast, um bei anderen nicht den Anschein zu erwecken, du seist schon weiter als sie?
das kann ich dir nicht beantworten, weil ich das nicht in mir habe.
es tut mir wirklich leid, dass dich deine sicht von mir schmerzt.:107:
erwarte aber nicht von mir, dass ich das verstehe?
in liebe, maja:051:
Ich gehe da auch immer wieder durch Gefühle und Gedanken wie: jetzt hast du angegriffen, jetzt wirst du dich schuldig fühlen, jetzt hast du einen Fehler gemacht. Und auch der Gedanke: Jetzt hast du zu viel von dir preis gegeben, wirst angreifbar. Alles das ist da in mir. Und vielleicht geht es genau darum bei mir. Dass ich jetzt das Vertrauen erwerbe, dass ich nicht angreife, dass ich keinen Fehler mache und auch an keiner Stelle zuviel von mir preis geben kann? Sondern das das zu meinem Weg gehört, weil ich da nicht klar sehe.
liebe sita,
das alles habe ich nicht mehr in mir. dank unserer ganzen letzten kommunikation, wo so viele vermeintliche missverständnisse waren?
diese lektionen haben vieles in mir geheilt, und dafür bin ich dir dankbar.
das zeigt mir mal wieder, dass alles richtig ist. warum soll ich mich dann noch schuldig für irgendetwas fühlen, was ich sage, oder was gesagt wird.
im kurs steht, du kannst niemand angreifen, also kannst du auch nicht angegriffen werden.
viele dieser zitate bekommen jetzt eine andere sicht, weil ich sie verstehe und sie erfahren durfte.
Gut dass du soviel lernen konntest. Aber ich bin ja nicht in deiner Lage gewesen, sondern in meiner Lage. Und ich habe dir ja etwas gesagt und nicht du mir. Von daher befand ich mich in meiner Sicht in einer Lage, von der früher gesagt wurde, sie wäre Angriff. Vielleicht gehe ich da noch ein paar Mal durch. Das wird sich zeigen.
Und nun musste ich selbst die Entdeckung machen, was für mich dahintersteckt. Wenn ich das noch mal in Worte fasse, dann ist es mir auf den Keks gegangen, dass du dich klein gemacht hast. Das hast du getan, weil du dich und deinen Weg rechtfertigen wolltest. Und ich wollte dich in meiner Sicht einfach nur auf den Platz setzen, wo du meiner Meinung nach hingehörtest. Aber in Wahrheit stehst du ja schon weit darüber.
Ich kann da auch wirklich nichts angreifendes oder verwerfliches sehen, sondern nur positives. Aber erst, nachdem ich das gemacht habe. Denn vorher war da Unklarheit in mir.
Hast du dich schon mal gefragt, warum soviel mit dir über deine Sicht gesprochen wird? Weil du deine Sicht unklar herüberbringst. :049: :049: :049:
Also ich danke dir wirklich sehr Maja.
Ich fühle mich schon viel freier. Denn da war immer noch dein Wunsch nach Akzeptanz von mir. Das ist ja jetzt hinfällig. Du brauchst meine Akzeptanz gar nicht und ich brauche mich nicht mehr zu verbiegen. Und kritisiert fühlst du dich auch nicht mehr. Jetzt brauche ich dich ja gar nicht mehr mit Samthandschuhen anfassen.
Es war mir nicht bewußt, dass du ja auch lernst in solchen Situationen. Aber du hattest es auch nicht geschrieben. Vielleicht schreibst du nächstes Mal, was du aus einer Situation gelernt hast. Dann ändert sich meine Sicht ja auch.
Ich empfinde dich jetzt auch als viel umfassender, ganzheitlicher. Sogar dein menschlicher Verstand ist da. Da ist nichts mehr von Ablehnung des Verstandes zu sehen. Ich finde das super. Jetzt kann ich endlich so reden wie mir mein Mund gewachsen ist. Mir wird immer klarer, dass ich wirklich nicht angreifen kann.
Danke :049: :049: :049:
Jetzt fällt es mir endgültig wie Schuppen von den Haaren. Nicht weniger als meine eigene Freiheit habe ich wiederbekommen. Gefangen war ich. Und Widerstand hatte ich gegen diese Gefangenschaft.
Wie oft sollte ich in eurer Sicht anders sein. Wie oft wurde ich ignoriert, wie oft wurde meine Sicht verdreht, das was ich sagte, als etwas anderes hingestellt. Wie oft wurde ich klein gemacht. Und ich habe mich verbogen, mir immer neue Wege ersonnen, wie ich auf eine andere Weise das sagen konnte, was in mir war, auf dem Weg, den ihr mir noch gelassen hattet.
Wie oft haben mich eure Gefühle, eure Grenzen dazu animiert, euch wie Wattebälle zu behandeln.
Alles vorbei. Seifenblasen. Uninteressant. Gleich-gültig.
Denn jetzt bin ich wieder ich. Ich bin wieder frei. Die Gefängnisstäbe sind weggeräumt. Ich habe mich in Gefangenschaft nicht wirklich verändert. Und tatsächlich brauchte ich mich auch nicht zu verändern. Ich bin gewachsen, ja. Ich bin stark. Und für keinen Menschen mehr bereit, mich zu ändern. Sondern ich bin nach wie vor wie Gott mich erschaffen hat. Nur jetzt mit mehr Erinnerung an meine Stärke.
Lichtfunke
18.09.2007, 00:50
Hallo, liebe Maja,
hallo, liebe Sita!
Mit Spannung habe ich Euren Dialog verfolgt, der mir auch sehr viel gebracht hat. Da Maja und ich uns sehr ähnlich sind, kann ich alles 1 : 1 auf mich übertragen. Leider kann ich mich aus den bekannten Gründen immer nur nachts dazu schalten. So ein Dialog, der quasi im 1/4 Stunden Takt geschrieben wird, bringt für die Beteiligten viel Klarheit und Missverständnisse können sofort ausgeräumt werden.
Es freut mich wirklich sehr, dass Ihr Euch jetzt so gut versteht und sich keiner mehr durch die Worte des Anderen angegriffen fühlt.
Heute war für mich ein fürchterlicher Tag! Obwohl ich schon beim Aufstehen den ganzen Tag in Gottes Hände gelegt habe und auch Ihm volles Vertrauen entgegen gebracht habe, gab es einen fürchterlichen Krach!
Es war eigentlich nur ein kleines Missverständnis, ich hatte nur ein Wort falsch verstanden un dadurch falsche Schlüsse gezogen. Ich hatte den Eindruck, dass meine Frau nur darauf lauerte, um ein Drama daraus zu machen! Sie war überhaupt nicht mehr ansprechbar, man konnte unmöglich mit ihr diskutieren, um das kleine Missverständnis aufzuklären. Es folgten nur noch Schimpfworte und Anschuldigungen, sowie Polemik, wie: “Warum nur habe ich dich eigentlich geheiratet?”
In meinem Inneren arbeitete es natürlich auf Hochtouren, was wohl diese Überreaktion ausgelöst haben könnte. Dann wurde mir etwas vor Augen geführt, was in mir noch moderte:
Als wir Gestern die Taufe meiner Enkelin feierte, war eine Frau, um die 40, sah aber aus wie 30 und hatte eine Figur wie eine 20 jährige. Sie war auch humorvoll und sehr nett. (Bei so einer Feier hat eigentlich jeder so ein “Festtags-Gesicht”) Irgendwie kam ich dann ins Schwärmen: “Ach, wie schön wäre es, mit dieser Frau zusammen zu leben”. Ich wurde sozusagen in Gedanken meiner Frau untreu. Ich habe meine Frau noch nie betrogen, aber Gedanken daran hegte ich schon hin und wieder. Da die 10 Gebote fest in mir verankert sind und Luther in seinen Erklärungen auch den Gedanken an Ehebruch schon als Sünde bezeichnet, bekam ich natürlich anschließend immer ein schlechtes Gewissen. Aber ist es so schlimm, mal daran zu denken, aber nicht zu tun???
Auf jeden Fall stellte sich da eine Verbindung zwischen der Reaktion meiner Frau und dem gedanklichen “Seitensprung” her. “Hier gibt es noch etwas zu heilen! Denn bei diesen Gedanken entfernst du dich von deiner Frau und das spürt sie natürlich. Wenn du Ihr Liebe entgegen bringen willst, was du dir vorgenommen hast, dann mußt du ihr auch gedanklich treu sein”.
Meine Frau war den ganzen Tag sauer mit mir und sprach nur noch das nötigste. Mir war schon klar, dass das kleine Missverständnis nur der Anlaß war, etwas hervor zu bringen, was in ihr rumorte. Natürlich landete ich auf einem Tiefpunkt, er war aber nicht so tief, so dass ich ihr den ganzen Tag über Licht und Liebe zusenden konnte, um keine neuen Situationen dieser Art zu erschaffen. Auch legte ich alles wieder in Gottes Hände und bat Ihn, das Ganze zu erlösen.
Da ich jetzt gelernt habe, mir keine Sorgen mehr zu machen und Gott voll zu vertrauen, bin ich zuversichtlich, dass meine Frau Heute Morgen wieder in Ordnung ist.
Eines ist mir klar geworden, je mehr man sich Gott nähert, desto mehr müssen solche “stinkenden Stiefel” aus dem Inneren entfernt werden, das kann auch manchmal weh tun. Deshalb dankte ich Gott, dass Er mir wieder etwas gezeigt hat, das Er mir abnehmen möchte!
Ich bitte Euch, mich zu unterstützen, indem Ihr Licht und Liebe meiner Frau und mir zusendet.
In Liebe
Lichtfunke.
Hallo lieber Lichtfunke,
natürlich schicke ich dir Licht und Liebe in deine Beziehung zu deiner Frau.
Heute war für mich ein fürchterlicher Tag! Obwohl ich schon beim Aufstehen den ganzen Tag in Gottes Hände gelegt habe und auch Ihm volles Vertrauen entgegen gebracht habe, gab es einen fürchterlichen Krach!
Also nach meinen gerade gemachten Erfahrungen ist in diesen Streitigkeiten mit deiner Frau auch irgendwo ein Geschenk Gottes versteckt. Da liegt irgendwo Freiheit auch für dich. Genauso wie bei mir.
Ich glaube eigentlich nicht, dass du, weil du die Lust verspürtest, deine Frau zu betrügen, das für deine Frau der Anlass war. Sondern eher deine Schuldgefühle, dein Gefühl, damit einen Fehler begangen zu haben, kann der Auslöser für ihre Grantigkeit gewesen sein.
Und für mich ist das die Aufforderung, einfach so zu sein, wie du bist. Es war kein Fehler, sondern es war doch sicher schön. Wenn du dir etwas schönes vorstellst, dann nimmst du doch niemanden etwas weg, oder?
Also ich glaube, ich kann dich in Zukunft nur noch darin unterstützen, dass du dir erlaubst, so zu sein, wie du in Wahrheit bist. Denn so bist du ok. Du brauchst dich ebensowenig ändern, wie ich es tun musste.
Ach, du glaubst gar nicht, wie gut es tut, sich so frei zu fühlen. Sich selbst zu erlauben. Sich zu erlauben, Erfahrungen in der Gegenwart zu machen. Auch die Freiheit mein volles Potential zu nutzen. Meinen Verstand zu nutzen, meine menschlichen Emotionen nicht an die Seite zu kehren. Es ist einfach ein Gefühl von Ganzheit.
Hmmmm es ist einfach nur gut und wäre ohne dieses Forum nicht möglich gewesen. Oh danke euch allen. :049: :049: :049:
lieber lichtfunke,
meiner meinung nach bist du zu sehr mit dem kirchlichen glauben verbunden.
wenn man aufmerksam in der bibel liest, oh, je, da ging es hauptsächlich im AT um viel weiberei, ich bekam beim lesen einen risigen schreck, als ich vor jahren die bibel einmal von vorne nach hinten gelesen hatte.
natürlich haben auch für mich die 10 gebote einen stellungswert, aber ich habe in meinem leben nicht immer danach gelebt.:eusa_whistle:
wenn wir nach unseren heutigen erkenntnissen gehen und an einen Gott der liebe glauben, und nicht an einen rachegott, heißt das nicht, dass jetzt jeder auf deubel kom raus fremd gehen sollte, aber wenn jede ehe nur aus dem gedanken an die gebote aufrecht erhalten sollte, ich weiß nicht, da ist es oft besser, ein ende mit schrecken, als schrecken ohne ende. (das bezieht sich auf alle beziehungen)
überlege mal, wer sollte dich denn für deine gedanken bestrafen?
das machst du ganz alleine?
auch ich denke, dass du so sein darfst wie du bist, denn du bist so wie du bist vollkommen, genau wie deine frau.:icon14:
und wofür hat man augen im kopf, wenn man nicht mal gucken und träumen darf?
ich schicke auch viel liebe in eure beziehung.:049: :049: :057:
bedenke nur eins, wenn du dich nicht von schuldgefühlen, die unsere größten feinde sind, fei machst, wird es schwer sein, den inneren frieden zu finden.:083:
in liebe, maja:051:
besser, ein ende mit schrecken, als schrecken ohne ende. (das bezieht sich auf alle beziehungen)
Also bei mir ist noch nicht einmal der Eindruck da, es wäre ein Ende mit Schrecken. Warum auch. Ich denke, ich muss akzeptieren, was eine Beziehung war. Sie ohne wenn und aber und ohne rosarote Brille und ohne Schnörkel betrachten. Wenn es ein Handel war, dann war da auch ein Ungleichgewicht. Und manche Menschen können es halt noch nicht ertragen, dass ein Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Oder sind nicht bereit, ohne den zu zahlenden Preis in Form von Ablehnung einiger Wesensanteile die Beziehung länger aufrecht zu erhalten.
Was macht das schon.
Für mich ist es wichtig, die Wahrheit in allem zu sehen. Für mich ist es wichtig, zu sehen, dass genau das, was hingestellt wurde als Liebe, gar keine Liebe war, wenn dem so ist.
Wenn ich mir das wieder genommen habe, was ich einst gegeben hatte, dann bin ich jetzt wieder vollständiger. Ich habe erkannt, dass ich keine Beziehung führen kann, die nur einen Teil von mir will. Ich bin ganz und somit stehe ich auch nur ganz zur Verfügung. Da ist nichts schlechtes an oder in mir. Das wollten nur Urteile aus mir machen.
Und wenn dann wieder Ruhe eingekehrt ist, dann kann ich mir Gedanken darüber machen, wie denn eine gesunde Beziehung aussehen kann, die den ganzen Menschen berücksichtigt. Also Gewinn ist auf jeden Fall vorprogrammiert. In jeder Hinsicht, egal was kommt.
Also Ende mit Schrecken oder gar ein Schrecken ohne Ende ist eine Sicht, die auf Deutungen beruht und nicht auf Tatsachen. Diese Sicht sieht, was man verloren hat oder gewonnen hat durch Aufgabe einer Beziehung, in der ein Mensch nicht so ist, wie man ihn haben will. Und diese Sicht zeigt auch immer, dass man seiner Gefühle noch nicht Herr geworden ist. Denn ohne Rachegefühle oder Gefühle des Ärgers ist so eine Sicht nicht möglich.
Sondern nur Dankbarkeit kann die Reaktion sein, wenn man erkannt hat, was einer Beziehung zugrunde lag. Denn das ist das Haus, das auf Sand gebaut war und jetzt hat der Sturm es weggeweht. Dafür ist dann der Platz frei, Gott eines bauen zu lassen. :049:
Hallo lieber Lichtfunke 9
Wenn ich deinen Beitrag so betrachte, dann sehe ich meine Ehe vor mir, bei mir läuft es nicht anders ab, mein Mann hat immer recht, auch wenn er im Unrecht ist, auch ich muß jedes Wort auf die Goldwaage legen, denn er ist ewig beleidigt und spricht dann nicht mit mir, ich kann auch nicht mit ihm sprechen, denn er ist sehr verschlossen und wenn er was sagt, dann sind es nur Beleidigungen.
Ich frage mich auch oft, ob es nicht besser gewesen wäre ich hätte mich in jungen Jahren von ihm getrennt, aber er war meine große Liebe und ich habe es nicht fertig gebracht zu gehen, erst mal waren da zwei Kinder und dann hatte ich 13 Jahre meine Mutter zur Pflege da, als sie dann gestorben war kam nach einem Jahr mein ältester Sohn nach seiner Scheidung wieder zu uns und ich war wieder gebunden, er ist immer noch da, was mich allerdings sehr freut.
Ich schicke dir viel Licht und Liebe und einen kleinen Schutzengel 10
Jesus sagt: Sei heiß oder sei kalt Ich will sie ausspeien aus meinem Munde, die Lauwarmen.
Was nützt es mir, wenn ich in einer Situation verbleibe, in der ich mich als Opfer sehe? Für mich ist das lauwarm sein und eine Grundlage für Schuldgefühle, Ausbruchversuche, Widerstand und somit der Brutkasten für Krankheiten. Ich glaube auch nicht, dass ich mich trennen muss, wenn ich das nicht will; es sei denn der andere verlangt es. Dann ist aber genau das mein Weg. Erst wenn ich alles, was geschehen kann akzeptiere, fürchte ich mich nicht mehr davor.
Also ich empfinde es nach wie vor als das Beste überhaupt, Liebe in so eine Beziehung zu schicken und genau zu definieren, was ich will. Das Universum bringt es mir. Ich denke schon, dass eine Beziehung, in der ein Ungleichgewicht herrscht, das Gleichgewicht wieder hergestellt werden muss. Das mag nicht die einzige Möglichkeit sein, aber eine Möglichkeit. Ich muss mir eigentlich darüber klar werden, was ICH will. Ohne Wenn und Aber. Und damit gehe ich zu Gott und dort schicke ich die Liebe hinein.
Wenn dann z.B. Streit dabei rauskommt, dann ist es genau das, was dabei herauskommen soll und kann. Wenn Trennung das Fazit ist, dann ist es genau das, worum es ging. Darauf vertraue ich. Und ich richte mich hierbei nach meinem Gefühl. Ist mein Grundgefühl ein gutes Gefühl? Bin ich eins mit dem, was ich tu? Dann ist alles ok. Innerhalb von Auseinandersetzungen kann sich mein Gefühl ändern. Das empfinde ich als normal. Ich bin ja kein Roboter. Doch ich muss bereit sein, den Dingen auf den Grund zu gehen. Denn dann geschieht es auch so.
Es geschieht immer mein Wille.
Das kann nicht anders sein. Und wer das glaubt, bringt sich in eine Lage, wo er an einen anderen Willen glaubt, der da noch getrennt von ihm zu existieren scheint. Und da sind dann die Früchte eines derartigen Sehens Unsicherheiten. Was will Gott wohl für mich? Was will Gott wohl, was ich tue? Vermutlich will Gott, dass ich mich ändere, ich muss noch mehr von mir abspalten, damit nur das übrig bleibt, was Gott liebt.
Aber werde ich mit diesem kläglichen Rest von mir etwas bewirken können? Habe ich mit diesem kläglichen Rest die Möglichkeit mich als ganz zu empfinden, als jemand, der kein Opfer ist oder als jemand, der stark ist? Und vor allem, bin ich mit dem Rest von dem, was von mir übrig geblieben ist, glücklich? Ich bezweifel es. Es fühlt sich dann eher so an, als hätte ich mich selber meines eigenen Potentials beraubt.
Denn anders herum: Wenn ich meine menschlichen Emotionen akzeptiere, wenn ich mein Ego akzeptiere, dann werden diese zu meinen Helfern. Wenn ich dazu noch eine spirituelle Sicht bekomme, eine Sicht davon, dass ich ehrlich mir selbst gegenüber bin, dass ich eine Sicht bekomme, dass Gott genau das will, was ich auch will, dass ich vergeben und lieben kann, dann bin ich tatsächlich reich. Dann ist in mir Fülle. Und dann fühle ich mich ganz. Und dann kann ich auf alle Erfordernisse eingehen, die sich stellen. Dann kann ich auch wählen. Und immer wieder kann ich Liebe dort hineinschicken, damit ich meinen Weg, den ich liebe, nicht verliere.
Also kann ich nur jedem raten, herauszufinden, was er will und das dann mit Liebe zu füllen und es umzusetzen. Denn alles andere sind Befürchtungen, Ängste vor dem, was auf uns warten mag. Alles andere ist lauwarm.
Aber wie weit jeder gehen will, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Diese Entscheidung kann ihm keiner abnehmen. Doch dann muss er auch die Konsequenzen tragen, die da vielleicht sind, dass alles so bleibt wie es ist.
Oder er probiert andere Möglichkeiten aus. Vielleicht gibt es da soviele Möglichkeiten wie Menschen? Ich persönlich beurteile eine Möglichkeit nach den Früchten, die sie mir bringt. Und zusammen damit wachse ich und gehe weiter. :049:
Denn anders herum: Wenn ich meine menschlichen Emotionen akzeptiere, wenn ich mein Ego akzeptiere, dann werden diese zu meinen Helfern. Wenn ich dazu noch eine spirituelle Sicht bekomme, eine Sicht davon, dass ich ehrlich mir selbst gegenüber bin, dass ich eine Sicht bekomme, dass Gott genau das will, was ich auch will, dass ich vergeben und lieben kann, dann bin ich tatsächlich reich. Dann ist in mir Fülle. Und dann fühle ich mich ganz. Und dann kann ich auf alle Erfordernisse eingehen, die sich stellen. Dann kann ich auch wählen. Und immer wieder kann ich Liebe dort hineinschicken, damit ich meinen Weg, den ich liebe, nicht verliere.
Hallo Sita 12
Mit diesen Dingen stimme ich mit dir vollkommen überein, denn auch ich denke das ich ohne mein Ego und meine Emotionen nur ein halber Mensch wäre und ich möchte auf keines dieser beiden Empfindungen verzichten müssen, Gott hat uns nun mal mit all diesen Empfindungen ausgestattet damit wir lernen mit ihnen umzugehen, du hast recht wenn du schreibst das ich für mich endlich zu einem Schluß kommen muß und das werde ich mit Sicherheit auch tun.
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Im übrigen kannst du dir diese kleinen Bildchen speichern, mit der rechten Maustaste draufklicken und dann auf " speichern unter " klicken
lichtpilgerin
18.09.2007, 16:46
:051: :007:
ach, wie ich mich freue!!!!!
das bringt meine gedanken von "sowohl-als-auch" so klar und deutlich auf den punkt! vielen dank liebe sita, das hast du super ausgedrückt!!!!
und darin zeigt sich gottes unermessliche liebe und güte und dieses wundervolle geschenk, was er uns durch das leben hier und jetzt macht wunderschön!
danke :083:
Liebe Elvira,
laß uns das tun, was in uns ist. Und lass es uns mit Liebe tun. Die Liebe geht Wege, da denken wir nicht im Traum dran. Und ich bin auch überrascht und erfreut darüber, wie ich meine Kinder auf ihrem Weg mit Liebe schicken unterstützen kann.
Und das alles ist doch erst der Anfang.
Ich habe mal zur Probe ein Bildchen von dir abgespeichert. Aber wie bekomme ich das dann ins Forum? Mit kopieren und einfügen geht es nicht. Und ich kann es auch nicht auf die Seite ziehen. Oder? :102:
Liebe Lichtpilgerin,
ja das dachte ich mir schon, dass dir das sowohl-als-auch gefällt. :) Finde ich auch gut. Auf diese Weise läßt sich dann wirklich sagen, "nimm was du magst und vergieß den rest" (aus Leben mit Liebe). :049: :049: :049:
Lichtfunke
19.09.2007, 01:08
Hallo, Ihr Lieben!
Vielen Dank, dass Ihr Licht und Liebe in meine Beziehung geschickt habt!
Es stimmt schon, dass da ein Schuldgefühl mir übel mitgespielt hat! Da hast Du Recht, liebe Maja, dass da noch ein Rest von meinem kirchlichen Glauben hineingefunkt hat. Da steht doch viel in der Bibel von “Heulen und Zähneklappern”, auch das Wort spukt mir noch im Kopf herum: “Wahrlich, ich sage euch, wenn jemand die Frau eines Anderen anschaut, um ihrer zu begehren, dann hat er schon die Ehe mit ihr gebrochen.” Und es gibt noch viele andere Stellen, die einem Angst einjagen können, aber diese haben nichts mit der Liebe Gottes zu tun, wie kommen aber dann diese Stellen in die Bibel hinein? Schon in ganz jungen Jahren habe ich einen zornigen, strafenden Gott abgelehnt, so wie ihn die Kirche gerne darstellt, ich glaubte immer nur an einen liebenden Gott. Deshalb stehe ich jetzt auch hier an dieser Stelle. Aber anscheinend hat sich doch ein Rest in mein Gedächtnis eingefressen, der schon längst überholt ist.
Liebe Sita!
Vielen Dank für Deine ausführlichen Erklärungen! Da stimme ich vollkommen mit Dir überein. Es war mir schon klar, dass das gestrige Ereignis ein Fingerzeig Gottes war, aber ich interpretierte es nicht richtig. Aber nun kann ich meine Schuldgefühle endgültig ablegen, ich brauche sie tatsächlich nicht mehr. Wie ich schon sagte, wenn Gott mich anders haben wollte, wie ich jetzt bin, dann hätte er mich anders erschaffen. Wichtig ist vor allem, dass ich mich selbst akzeptiere, so wie ich bin.
Deine Worte:
Denn anders herum: Wenn ich meine menschlichen Emotionen akzeptiere, wenn ich mein Ego akzeptiere, dann werden diese zu meinen Helfern. Wenn ich dazu noch eine spirituelle Sicht bekomme, eine Sicht davon, dass ich ehrlich mir selbst gegenüber bin, dass ich eine Sicht bekomme, dass Gott genau das will, was ich auch will, dass ich vergeben und lieben kann, dann bin ich tatsächlich reich. Dann ist in mir Fülle. Und dann fühle ich mich ganz. Und dann kann ich auf alle Erfordernisse eingehen, die sich stellen. Dann kann ich auch wählen. Und immer wieder kann ich Liebe dort hineinschicken, damit ich meinen Weg, den ich liebe, nicht verliere.
Will ich mir zu Herzen nehmen, dann wird bestimmt alles gut. Heute war wieder alles in Ordnung.
Liebe Elvira!
Dass es Dir ähnlich ergeht, wie mir, habe ich schon aus deinen anderen Beiträgen entnommen. Aber ebenfalls wie bei Dir käme eine Trennung bei mir überhaupt nicht in Frage, obwohl ich diesen Gedanken schon öfter in Erwägung zog. Natürlich kamen da auch Schuldgefühle auf. Aber wir lieben uns wirklich, denn sonst hätten wir es ja kaum 40 Jahre miteinander ausgehalten. Die geschilderten Ereignisse empfand ich immer nur als sehr störend, aber nicht als Scheidungsgrund. Das habe ich immer Gott entscheiden lassen, und er wollte, dass wir beieinander bleiben.
In Liebe
Lichtfunke.
lieber lichtfunke,
ich möchte noch einmal auf die bibel eingehen.
das grundprinzip der bibel ist wunderbar, sonst wäre diese schrift nicht über jahrtausende weitergegeben worden, und laut statistik das meist gelesene buch.
wieviel mal ist das wort gottes neu übersetzt worden, und jeder der das tat, hat etwas von sich selber mit reingebracht?
deshalb glaube ich nicht, dass das so von Gott übermittelt wurde.
dazu kommt noch, dass vieles nicht wirklich verstanden wird, weil die sprache zu der damaligen zeit eine andere war.
deshalb begeistern mich die bücher von joel goldsmith. er übersetzt vieles aus der bibel in die heutige zeit, sodass ich verstehe, was ich beim lesen der bibel nicht verstand. da waren unzählige ?????
leider schüren die kirchen die angst vor der hölle und das sitzt natürlich sehr fest.
aber inzwischen kommen so viele neue erfahrungen durch andere schriften in unser leben, dass wir die möglichkeit haben, angst und schuldgefühle hinter uns zu lassen.
ich fühle mich mit diesem gedanken, völlig unschuldig und ein geliebtes kind gottes zu sein, inzwischen sehr wohl, denn der Vater und ich sind EINS.:angel5:
in liebe, maja
Dieses seinem-inneren-wohlgefühl-und-liebe-folgen ist für mich so enorm wichtig geworden.
Ich erkenne auch, dass dann für andere scheinbar unangenehme Gefühle oder Situationen entstehen können. Die Bedeutung hierin liegt für mich in dem Potential, was so einer Situation zugrunde liegt. Der andere muss sich dann seinerseits mit dem auseinandersetzen, was in ihm selbst ist.
Deutlicher noch als vorher - durch eine Situation, die mein Ältester mir gerade schilderte, der durch ein Gespräch mit mir, auf das kam, was er selbst wollte und was gut für ihn selbst war - sehe ich, dass es nicht möglich ist, auf andere z.B. Rücksicht zu nehmen auf ihre Gefühle Rücksicht zu nehmen oder ihnen nach dem Munde zu reden oder sich selbst zurückzunehmen. Das sind alles Strategien zur Problemverschleierung, zur Problemlösungsvermeidung, das alles ist eigentlich auch "Feigheit vor dem Feind". Das ist lange genug praktiziert worden und hat bislang nix gebracht.
Was will ich in dieser Situation, was ist an Gefühl in mir am stärksten vertreten. Dem schicke ich Liebe und tue es. Bzw. das tut sich dann von selbst.
Erst wenn die Karten auf dem Tisch sind, braucht nicht mehr gepokert zu werden. Und die Dinge können sich lösen. Und von daher ergibt es Sinn für mich, was ich gestern von gmg las.
Das, was ich für mich selbst tue, tue ich auch immer für das Selbst.
Wenn ich mich selbst entwickel, stoße ich auf diese Weise auch automatisch die an, die sich in meiner Nähe befinden. :049: :049: :049:
Gedanke für den 19. September - gmg
Letztlich wird die Person, die im Hinblick auf den anderen "das Richtige zu tun" versucht - rasch zu vergeben, Mitgefühl zu zeigen, ständig über gewisse Probleme und Verhaltensweisen hinwegzusehen -, ärgerlich, wütend und mißtrauisch, sogar auch gegenüber Gott. Denn wie kann ein gerechter Gott dieses unablässige Leiden, diese endlose Freudlosigkeit und Aufopferung verlangen, selbst im Namen der Liebe?
Die Antwort lautet: Das tut Gott nicht. Er bittet nur darum, daß ihr euch selbst unter jene einreiht, die ihr liebt.
hihi, wie das immer passt. ;) :049:
Hallo Sita
Habe gerade erst gelesen das du mich nach dem hochladen des Bildes gefragt hast, das geht ganz einfach, wenn du im Schreibmodus bist klicke oben auf die Heftklammer, dann geht eine Maske auf, in der klickst du auf durchsuchen und dann mußt du sehen wo du das Bild abgespeichert hast, draufklicken und in der Maske dann auf hochladen klicken, dann kannst du die Maske minimieren und wenn du dann wieder auf die Heftklammer klickst ist das Bikd dort drin du brauchst es nur noch anzuklicken, ich hoffe das ich es verständlich beschreiben konnte.
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Sonnenstrahl
19.09.2007, 18:36
Hallo ihr Lieben,
was hier in den letzten Tagen geschrieben wurde, ist wirklich toll und inspirierend. Und ich kann mich sehr gut damit identifizieren. Leider komme ich im Moment wieder so spät nach Hause und bin dann einfach zu müde, um mich noch zu beteiligen. Aber ich nehme mir all eure Worte sehr zu Herzen. Danke dafür!
[smilie=kiss of lov]
In Liebe
euer Sonnenstrahl
Sonnenstrahl
19.09.2007, 18:37
Gedanke für den 19. September - gmg
Letztlich wird die Person, die im Hinblick auf den anderen "das Richtige zu tun" versucht - rasch zu vergeben, Mitgefühl zu zeigen, ständig über gewisse Probleme und Verhaltensweisen hinwegzusehen -, ärgerlich, wütend und mißtrauisch, sogar auch gegenüber Gott. Denn wie kann ein gerechter Gott dieses unablässige Leiden, diese endlose Freudlosigkeit und Aufopferung verlangen, selbst im Namen der Liebe?
Die Antwort lautet: Das tut Gott nicht. Er bittet nur darum, daß ihr euch selbst unter jene einreiht, die ihr liebt.
hihi, wie das immer passt. ;) :049:
Das finde ich wunderbar und sehr treffend. Und besonders der letzte Satz gefällt mir. :)
Nimm was du magst und vergieß den Rest liebe Sonnenstrahl,
ich glaube, bei allem, was ich lese, geht es immer auch um Inspiration. Auf diese Weise lese ich nicht nur, um jemanden zu verstehen, sondern auf eine andere Weise: was spricht mich an, was kann ich persönlich gebrauchen ..... :049: :049: :049:
lichtpilgerin
19.09.2007, 20:53
;) und vielleicht auch: was spricht mich nicht an, was lehne ich sogar (fühlbar) ab... und wie fühlt es sich an, wenn ich es stattdessen einmal annehme und "ausprobiere"?? :107: daraus kann ganz neues geschehen :023:
Das sehe ich für mich jetzt auch im außen. Farben, von denen man früher gesagt hat, sie beißen sich, werden jetzt miteinander kombiniert.
Neulich sah ich ein Sakko. Absolut schick, elegant und mit einer Kapuze, die aus Regenjackenmaterial war. Absolut spitze sah dieses Sakko aus. Und ich freute mich darüber, dass zwei unterschiedliche Material und die beiden unterschiedlichen Jackentypen zusammengefunden hatten. :049:
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