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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : AKZEPTANZ UND LOSLASSEN


Sita
10.09.2005, 14:50
Ihr Lieben
heute morgen ging es zwischen Bärbel und mir per E-Mail angeregt hin und her. Wir dachten, wir lassen euch teilhaben. Nachfolgend unsere Beiträge, die wir uns per E-Mail geschickt haben.

Liebe Bärbel,
einen guten Morgen.

Ich muss was aufschreiben. Gestern hatte ich Dir ja geschrieben, dass ich noch niemals das hatte hier in der Welt, was ich wollte. Obwohl der Kurs ja sagt, ich hatte das, was ich wollte. Es wurde nichts weggelassen und nichts hinzugefügt.

Aber da erstmal hinkommen.

Auf jeden Fall bin ich wieder despressiv geworden und dachte, es hat ja doch keinen Zweck, darauf zu warten, dass sich was ändert. Ich bat auch um Hilfe.

Und stückchenweise kommt heute was in mir hoch.

Der Heilige Sohn Gottes kann nicht angegriffen werden und der Heilige Sohn Gottes, das bin ich. Wenn ich etwas tu, was Angriff ist, kann ich ihn nicht erkennen. Also m u s s ich a l l e s akzeptieren. Ob ich gemordet habe, gestohlen habe, betrogen habe, ob ich mir ein schlechtes Leben gemacht habe. Alles muss akzeptiert werden.

Du erinnerst Dich an gestern, an meine Mail. Wo ich schrieb, dass ich zu keinem Teil, z.B. zu meinem Schmerz im Arm, auch wenn es lt. Kurs nicht zu mir gehört, sagen kann, ich will dich nicht, sondern dass ich dem Arm eher Liebe geben kann. Das war eigentlich der Anfang. Dazu kommt, dass ich spüre, der Heilige Geist ist bei Margret. Und sie will alles akzeptieren.

Dann sagte der HG heute morgen, dass ich gestern etwas wichtiges erkannt hätte. Nämlich dass das Ego nicht angegriffen werden darf, weil ich mich mit dem Ego identifiziere.

Danach hatte jemand im Forum EKiW geschrieben:
"Ich übernehme die Verantwortung für alles, erst dann kann ich die Unwirklichkeit erfahren durch die Vergebung durch die Liebe Gottes"

Alles in allem hat mir das gesagt, Änderung kann niemals eintreten, wenn ich nicht alles akzeptiere. Wenn ich nicht alles akzeptiere, greif ich mich an.

Das musste ich jetzt mal für mich aufschreiben.

Danke fürs zuhören.
Rosita

Sonnenstrahl
10.09.2005, 15:09
und das war mein Beitrag an Rosita dazu:


Zu dem, was du schreibst, möchte ich jetzt einen Gedanken hinzufügen, der uns Hoffnung gibt, glaube ich, denn ich habe in der letzten Zeit, glaube ich, den Fehler gemacht, die Akzeptanz als die letzte Instanz anzusehen. Und heute ist mir klar geworden, dass sie das nicht ist, sondern genau, wie du sagst in deinem zweiten Brief, der nächste Schritt darauf folgen muss, und das ist es, was der Beitrag meint, den ich vorn hinein geschrieben habe.

Es macht uns unzufrieden, wenn wir denken, wir müßten alles so akzeptieren, wie es ist, und so richtig können wir es auch gar nicht, denn es entspricht nicht unserer Natur, Krankheit z.B. zu akzeptieren. Warum? Weil sie erdacht ist, nicht wirklich, wie alles, was wir sehen.

Also muss auf den ersten Schritt "Akzeptanz", der zweite folgen, "neu schaffen". Da alles, was wir sehen, in unserem Geist erschaffen wurde, haben wir also die Möglichkeit, es neu zu erschaffen und zwar im gleichen Augenblick, in dem wir akzeptiert haben, dass das, was wir sehen, unsere eigene Schöpfung ist. Ich mach das mal an einem Beispiel fest:

Ich sehe meinen Körper im Spiegel. Da habe ich ihn so, wie ich ihn sehe, hingestellt. Er könnte nicht so sein, wenn ich ihn nicht dort hingestellt hätte. Das ist der erste Schritt, ich akzeptiere, dass ich der Schöpfer dieses Dings da bin. Jetzt kommt der zweite Schritt: Ich sehe diesen Körper als unvollkommen an. Unvollkommenheit ist aber nicht göttlich, und wir sind göttlich. Wir sind Geist, von Gottes Geist, und so haben wir augenblicklich die Möglichkeit, das vollkommene Bild unseres Körpers zu sehen, zuerst innen, und dann außen. Denn "Gott ist in allem, was ich sehe, weil Gott in meinem Geist ist!" heißt es im Kurs, was nichts anders bedeuten kann, als, dass wir Gott in dem sehen können, was wir sehen, wenn wir es sehen wollen. Wir müssen uns nur entscheiden. Das heißt, wir müssen das Bild da vergessen, was wir sehen, und in uns das vollkommene Bild suchen und es uns von unserem göttlichen Geist geben lassen. Aber hüten müssen wir uns dabei vor der Bewertung, denn das ist die größte Falle, in die wir hinein tappen können. Denn sofort kommt unser Ego mit der Frage: "Haha, und wie lange willst du warten, bis du das vollkommene Bild auch wirklich im Spiegel siehst!" Und es lacht sich kaputt, wir sind schon rein gefallen. Nein. So ist die Wirklichkeit nicht, denn wenn wir durch die Tür unseres Geistes einmal in den Himmel geschritten sind, dann können wir dort bleiben, egal, was wir außen sehen, einzig in unserem Geist halten wir die göttliche Schönheit dessen fest, was wir haben wollen, und wir sind glücklich. Die Angst aber setzt uns sofort neue Horrorszenarien vor, und schon sind wir wieder im "das kann doch gar nicht sein".

Also, zwei Schritte: akzeptieren, was wir sehen, weil es unsere eigenen Bilder sind, und wenn sie uns nicht gefallen, neue machen. So einfach ist das. Und so verändert sich die Welt Stück für Stück, und wir können eine neue schaffen, ist das nicht herrlich?

Wir sind nur immer wieder in die Falle getappt, und davor müssen wir uns hüten. Vielleicht sollten wir einfach mehr und mehr unseren Schutzwall aufbauen, so dass uns das nie wieder passiert. Wir können nämlich die Welt verändern.

Sita
10.09.2005, 15:20
Ich habe darauf geantwortet.

danke für Deine Weiterführung. An einer für mich wichtigen Stelle möchte ich noch etwas betonen.

Also, mir gefällt das Bild nicht, was ich gemacht habe. I c h kann kein neues machen, damit bin ich nämlich wieder im Ego. Alles was i c h hier mache, wird mich an die Welt binden.

Das einzige was helfen kann, ist ER.

Denn es geht ja gerade darum, die Dinge mit IHM zu machen.

Die Dinge, die wir gemacht haben, beruhten auf dem Gedanken der Trennung von Gott. Ich akzeptiere also die Dinge, die ich in dem Gedanken allein zu sein machte und sehe, dass sie mich nicht erfreuen.

Die neue Welt kann nur neu sein, indem wir sie mit IHM machen. Das heißt aber, es wird uns gegeben.

Also Margret akzeptiert erst und sagt, das ist nicht wirklich. Genau richtig, wie mir scheint. Und sie spricht mit IHM, den lieben langen Tag. Und an der Stelle, wo ER ist, ist Änderung, an der Stelle tritt Änderung ein.

Sonnenstrahl
10.09.2005, 15:20
Und darauf habe ich mich nochmal zu Wort gemeldet:

Gut, dass du das nochmal so deutlich machst, und ich stimme dir in allen Teilen zu. Da kannst du mal sehen, wie schnell wir etwas, was wir hören oder lesen, in irgend eine Schablone reinpacken. Aber ich habe mich auch nicht vollständig korrekt ausgedrückt.

Ich habe geschrieben:
Also muss auf den ersten Schritt "Akzeptanz", der zweite folgen, "neu schaffen". Da alles, was wir sehen, in unserem Geist erschaffen wurde, haben wir also die Möglichkeit, es neu zu erschaffen und zwar im gleichen Augenblick, in dem wir akzeptiert haben, dass das, was wir sehen, unsere eigene Schöpfung ist
Und wenn ich hier von neu schaffen spreche, dann meine ich (das ist schon so selbstverständlich geworden, weil es ja das ist, was wir wollen) es mit GOTT neu zu erschaffen.
Und es wr sehr wichtig, dass du das so angesprochen hast, denn das ist das Allerwichtigste, dass wir uns die neuen Gedanken von IHM geben lassen, SEINE GEDANKEN, SEINE BILDER von einer vollkommenen Welt, denn sie sind da, das ist sicher.

Ich schrieb dir:
Denn "Gott ist in allem, was ich sehe, weil Gott in meinem Geist ist!" heißt es im Kurs, was nichts anders bedeuten kann, als, dass wir Gott in dem sehen können, was wir sehen, wenn wir es sehen wollen. Wir müssen uns nur entscheiden

Das ist doch die Entscheidungsfreiheit, die wir haben, und wenn wir nur akzeptieren und dann stehen bleiben würden, ohne IHN nach SEINER SICHT zu fragen, dann würden wir auf der Stelle treten, und zeitweilig haben wir das auch getan. Auch Margret tut es noch, wir alle tun es noch. Wenn wir es nicht täten, wären wir im Himmel.

Ich habe heute auch gelesen: "Eine bedeutungslose Welt erzeugt Angst." In dieser bedeutungslosen Welt herrscht das Ego, das den anscheinend leeren Raum mit seinen Horroszenarien ausfüllt. Wenn wir also erkennen, dass das, was wir sehen, unser Ego-Produkt ist, dann können wir es los lassen, so dass GOTT SEINE WELT da hinein packen kann. Aber das spielt sich alles in unserem Geist ab. Es nützt also nichts, nur zu akzeptieren und die guten Bilder, die schönen, die Ideen und Inspirationen nicht zuzulassen, die ER uns geben will. Denn dann kommen wir nicht weiter.
Und das heißt es für mich auch, GOTT machen lassen, doch GOTT und wir sind eins, wir sind also an diesem Prozess durchaus beteiligt, und unsere Beteiligung liegt im Annehmen.

Sita
10.09.2005, 17:43
In der Lektion 13, von der Du gerade gesprochen hast, steht:

"Es ist deshalb grundlegend wichtig, dass du lernst, das Bedeutungslose zu erfassen und es ohne Angst zu akzeptieren. Bist du von Angst erfüllt, ist es sicher, dass du die Welt mit Eigenschaften ausstatten wirst, die sie nicht besitzt, und sie mit Bildern bevölkern wirst, die nicht existieren."

Ich denke, das sagt so viel. Immer wieder können wir nur von unserer Wahrheit ausgehen. Wir sind Kinder Gottes. Erschaffen worden von IHM, der unser Vater ist. IHM gleich erschaffen, wir sind Schöpfer.

Ich hatte zu lernen, das Bedeutungslose zu akzeptieren, ohne Angst. Und das wichtigste, was ich jetzt erkenne, ist, dass das, was ich zu akzeptieren suchte, bedeutungslos ist. Es ist deshalb bedeutungslos, weil es nicht die Wahrheit über uns ist. Krankheit ist nicht wirklich. Es ist daher eine Gnade, es als Traum ansehen zu dürfen.

Das kann ich jetzt nur üben in jedem Tag. Alles akzeptieren, mich entscheiden, es aufzugeben, den HG fragen, wie SEINE Deutung aussieht, was ER mir vorschlagen kann. Also mit IHM kommunizieren.

Sita
10.09.2005, 17:44
Und dann das wichtigste, was zu einer Änderung führt.

Es annehmen, was ER sagt.

Sonnenstrahl
10.09.2005, 18:42
Und dann das wichtigste, was zu einer Änderung führt.

Es annehmen, was ER sagt.


Genauso, auch was die Lektion 13 über die Angst aussagt, das ist besonders wichtig, das wir es verstehen. Darüber hatte ich heute nachmittag nochmal Gelegenheit, nachzudenken, obwohl denken schon wieder falsch ist, aber sagen wir es so, ich hatte die Gelegenheit, es mir anzusehen, weil die Angst mal wieder hoch gekrochen kam. Aber das Ergebnis ist, sie ist bedeutungslos.


Danke!

In Liebe, dein Sonnenstrahl

Maja
06.11.2005, 13:43
Ich sitze hier vor dem Forum und weiß nicht ob ich etwas schreiben soll oder nicht. Es geschieht so viel, aber eben alles anders als ich es gerne hätte.
Meine Augen gehen über die Themen und ich las, „ich möchte wieder richtig glücklich sein.“ Ja, genau das möchte ich für mich und alle Menschen dieser Welt.
Dann habe ich eure Berichte gelesen, die von September und habe festgestellt, dass wir es immer noch nicht geschafft haben, viel weiter gekommen zu sein.
Woran liegt das?
Wir bemühen uns alle redlich den Weg zu gehen, von dem Gott will, dass wir ihn gehen.
Wir ergreifen jeden Strohhalm der sich uns bietet und sind offen für alles Neue. Wir beten darum, dass uns neue Wege gezeigt werden.
Das geschieht auch jedes Mal. Irgendetwas passiert immer.
So wie jetzt, wo die Lehren der Aufgestiegenen Meister in unsere Gegenwart gekommen sind.
Noch stehen wir damit am Anfang, aber ich bin jetzt schon davon überzeugt, dass uns das weiter helfen wird.
Aber dazu gehört sehr viel Disziplin, Konzentration und der absolute Glaube an die Liebe.
Die Worte lesen sich alle wunderbar und wenn wir nicht ein so starkes Ego hätten, würde es uns sicher auch leichter fallen sie zu leben.
Aber wir wissen dass wir viel Geduld haben müssen. Denn unsere Körper müssen erst gereinigt werden.
Ich übe so oft und so viel wie ich kann, in voller Erwartung dass bald etwas geschieht.
Ja, es geschieht auch etwas nämlich, dass auf einmal alles schief läuft. Die Gedanken und Gefühle spielen verrückt. Ich verstehe vieles falsch, was gar nicht so gemeint ist, was aber bei mir ganz anders ankommt. Der Ärger ist somit vorprogrammiert. Was wiederum heißt dass, wenn ich im Inneren nicht in Frieden und Harmonie bin, kann sich in mir nichts manifestieren.
Also muss ich mich bemühen jeden negativen Gedanken abzulehnen. Oh man, wenn das mal so einfach wäre.
Ich gebe leider immer noch viel zu oft meinem Ego die Macht, eben weil ich der Welt in der ich Lebe zu viel Aufmerksamkeit schenke und als real betrachte.
Ich möchte aber wirklich wieder richtig glücklich sein.
Ich möchte eine Welt erschaffen wo alle es sind.
Wenn ich schon diese blöde Welt so wie ich sie im Moment sehe selber erschaffen habe, dann muss ich das schleunigst wieder ändern. Wenn das eine geht, muss auch das andere gehen.
Die Aufgestiegenen Meister wollen uns behilflich sein und das sollten wir alle annehmen.
Denn so wie es jetzt ist, will ich das nicht mehr.
In Liebe, Maja

Sita
06.11.2005, 14:22
Liebste Maja,

wie oft hast Du die Worte jetzt wiederholt? 4 mal oder 5 mal? Es scheint ja wirklich dringlich zu. Wenn Du lachen möchtest, les den Text noch mal.

Ich kenne das ja schon. Erst klappt alles, dann geht alles wieder zurück. Ich lasse nach in meinen Bemühungen. Bitte nicht so oft. Vergessse. Bis ich dann an die Stelle komme, wo Krankheit wieder da ist. Und dann fange ich wieder von neuem an. Ich wußte es letztes Wochenende schon, dass es schwer für mich ist, über die Woche zu kommen, ohne zu vergessen. Tja.

Ich schrieb ja, dass meine Hautstelle an der Schulter heilte. Aber das ist auch schon wieder vorbei. Ich frage mich, was nun tatsächlich Heilung verursacht. Ich habe den Eindruck, dass ausschließlich die Liebe heilt. Denn wenn Du Dich erinnerst, hatte ich dieses Gefühl der Liebe, und wollte, dass es allen gut geht. Jetzt fühle ich es nicht mehr. Oh man. Und ich weiß auch gar nicht, wie ich da wieder hinkomme. Also es war nicht so dahergesagt, sondern ich habe es tatsächlich gemeint und gefühlt. Aber wie eine Seifenblase ist es zerplatzt.

Aber die Tatsache, dass die Liebe da war, bei mir war, hat mir ja was zu sagen. Das das eine Tatsache ist. Und es war heilend. Weißt Du noch, wie der Dorn aus meinem Fußnagel plötzlich leicht rauszuziehen war?

Wieviel Liebe benötige ich in mir, um gänzlich zu heilen??????

Wie können wir uns Liebe angedeihen lassen. Ich möchte es so gern. Und es brennt schon in meinen Augen. Ich will es tatsächlich. Mehr davon in meinem Tag. Und es tut mir so gut.

Ich möchte mich Deiner Bitte anschließen, ich wünsche mir und bitte darum, dass es uns allen gut geht und dass wir wieder glücklich werden.
Sita

Sonnenstrahl
06.11.2005, 16:18
Hallo ihr Liebe,

ich habe mir erlaubt, deinen Text, Maja, mal ein wenig zu kürzen, denn du hattest einige Passagen dreimal geschrieben oder kopiert, oder wie auch immer. Jedenfalls standen sie drei mal da, und erst konnte ich gar nicht verstehen, was du sagen wolltest. Dann habe ich die doppelten Teile heraus geschnitten. Ich hoffe, es war dir recht. Rosita hatte es ja auch bemerkt.

Ja, so wie euch beiden geht es mir ganz sicher auch. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, wirkliche Wunder zu sehen, damit sich das bestätigt, an was wir alle glauben, doch wozu unser Glaube bisher offenbar noch nicht stark und konsequent genug war.

Ich las gestern Abend in meinem neuen Buch und dachte dasselbe wie Maja: "das schaffe ich nie!" Und ich betete ganz inständig. Jetzt muss ich etwas voraus schicken: Ich erwache jeden Morgen mit dem gleichen Gedanken, mich sofort an GOTT zu wenden, damit ER mich hält. Aber das war bisher immer wie so eine Art Zwang. Ich hatte regelrechte Angst, wenn ich nicht schnell genug GOTT anspreche und meine Gebete sage, dann falle ich sofort wieder ins Negative. Und heute morgen passierte sofort, als ich erwachte, etwas anderes:
Ich wollte schon gleich wieder zu meinem Krückstock greifen und meine Bitten hervor bringen, da sagte meine Innere Stimme:

"Du brauchst dich nicht bemühen! Du musst gar nichts tun! Du bist im Strom vollkommener Göttlicher Energie, alles ist gut, so, wie es ist!"Und sofort fiel diese Last von mir ab. Ich brauchte nichts zu tun! Ich habe es gespürt und regelrecht in diesem Gefühl gebadet. Und dann bekam ich einen wunderbaren Satz, der heißt:" Ich bade jetzt im Strom der Göttlichen Vollkommenheit!" Den ganzen Morgen über habe ich mich sooooo gut gefühlt, und ich fühle mich immer noch gut. Gerade habe ich einen langen Spaziergang ganz für mich allein gemacht. Es war herrlich. Abbi hatte nach einer gestrigen langen Nacht sein morgentliches Unwohlsein (hatte wohl den einen oder anderen Schnaps nicht vertragen) und wollte im Bett bleiben. Er hatte die Handwerker in seinem Kopf. Aber ich wußte auch, dass er keine Lust zu einem Spaziergang hatte und ließ ihn. Kein Groll, kein Ärger, alles war gut. So ging ich dann los, und es war wunderbar.

Wir brauchen uns nicht zu bemühen. Wir können im Strom der Göttlichen Energie bleiben, und alles ist gut. Und wenn wir etwas tun sollen, wird ER es uns sagen. Und wenn wir uns nicht wohl fühlen, können wir uns Hilfe von ganz oben holen. Aber wir brauchen uns nicht zu bemühen.

Heute konnte ich das tun, und es tat mir gut! Ich habe am Morgen auf dem Balkon in der Sonne gesessen und IHM erklärt, was ich mir wünsche. Und dann habe ich gedankt für die Erfüllung und es los gelassen. Ich habe aufgeräumt, gespült, gekocht, und die ganze Zeit über ging es mir gut. Ich wollte nichts und war im Hier und Jetzt.

Vielleicht wollen wir alle immer noch zu viel. Und vielleicht kommt es von allein zu uns, wenn wir aufhören, uns zu bemühen. GOTT kennt unsere Wünsche und unsre Sehnsüchte. Natürlich sollten wir auch mit IHM reden und uns IHM öffnen, aber vielleicht sitzen wir dann wie der Fuchs vor dem Bau und warten, dass was raus kommt. Und das hat was mit Zweifeln und Angst zu tun.

Könnte das sein?

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Sita
06.11.2005, 16:49
Hallo Sonnenstrahl,

es hat und es hat nicht mit den Erwartungen zu tun. Mein Denken hat sich da geändert. Heute möchte ich mich gut fühlen, in der Liebe sein, auch wenn nichts äußeres dabei rauskommt. Ne, so ist es ja auch nicht richtig. Der Körper heilt ja dabei. Und in der Liebe weiß ich ja, ob ich jemanden verletze oder nicht. Es hat ja nur Vorteile.

Ich bin enttäuscht, weil es so wenig ist und so viel Ego. Einmal im Jahr ist zu wenig. Dann habe ich das Gefühl, ich schaffe es nicht. Aber wenn ich dieses Gefühl habe, bin ich schon im Ego. In der Liebe befasse ich mich damit nicht. Ach, wenn ich noch an das Innere Kind denke, die Liebe blieb bei mir ca. 4 Wochen. Wie wohl die Welt aussieht, wenn alle und alle um uns herum in der Liebe sind? Das möchte ich erleben. Wenn Du Kontakt zur Liebe hattest, und sie ist wieder hinter den Wolken verschwunden, dann bleibt die Sehnsucht nach ihr.

Ich verzichte auf alles, wenn nur sie bei mir ist.
Sita

Sonnenstrahl
06.11.2005, 17:03
Hallo Sonnenstrahl,

es hat und es hat nicht mit den Erwartungen zu tun. Mein Denken hat sich da geändert. Heute möchte ich mich gut fühlen, in der Liebe sein, auch wenn nichts äußeres dabei rauskommt. Ne, so ist es ja auch nicht richtig. Der Körper heilt ja dabei. Und in der Liebe weiß ich ja, ob ich jemanden verletze oder nicht. Es hat ja nur Vorteile.

Ich bin enttäuscht, weil es so wenig ist und so viel Ego. Einmal im Jahr ist zu wenig. Dann habe ich das Gefühl, ich schaffe es nicht. Aber wenn ich dieses Gefühl habe, bin ich schon im Ego. In der Liebe befasse ich mich damit nicht. Ach, wenn ich noch an das Innere Kind denke, die Liebe blieb bei mir ca. 4 Wochen. Wie wohl die Welt aussieht, wenn alle und alle um uns herum in der Liebe sind? Das möchte ich erleben. Wenn Du Kontakt zur Liebe hattest, und sie ist wieder hinter den Wolken verschwunden, dann bleibt die Sehnsucht nach ihr.

Ich verzichte auf alles, wenn nur sie bei mir ist.
Sita

Das kannst du wohl sagen. Liebe und Frieden, das ist doch eigentlich alles, was wir wollen. Dann geht es uns gut.

Sita
06.11.2005, 17:13
Ich noch mal,

ich wollte noch etwas ansprechen. Seit einigen Wochen mag ich nicht mehr so gerne Kaffee. Ich fühl morgens in mich hinein, was ich trinken möchte. Heute war es Tee. Dann kam mein Ex und ich machte nen Kaffee. Ich nahm einen Schluck. Er schmeckte widerlich und ich schüttete ihn weg.

Heute Mittag gab es Hähnenbollen. Es schmeckte gut. Plötzlich schoss mir der Gedanke an das Tier durch den Geist. Ich dachte noch, oh ne, ich wieg doch schon so nix. Nicht, dass ich jetzt kein Fleisch mehr essen kann. Aber es hatte keinen Zweck. Ich bekam das Würgen und musste das Hähnchen liegen lassen.

Beim Rauchen habe ich ähnliches erlebt. Leider gehe ich immer dagegen an.

Kennt das einer von euch? Hat es was mit unserem Weg zu tun? Was mach ich denn zu essen, wenn ich kein Fleisch mehr essen kann? Wahrscheinlich ess ich dann nur noch Kartoffeln. Vielleicht kann ich ja die Sosse essen.

Etwas ratlos
Sita

Maja
06.11.2005, 17:20
Hallo ihr Lieben,
ha ha, das ist mir gar nicht aufgefallen, dass alles doppelt geschrieben war.
Ich hatte in Word geschrieben und beim kopieren muss das passiert sein.
Aber danke Sonnenstrahl dass du es korrigiert hast.
Ich glaube auch dass ich zu viel erwarte und enttäuscht bin, wenn sich nicht sofort Erfolg einstellt.
Ich habe heute auch viel in dem neuen Buch gelesen und bin sehr beeindruckt.
Du Sonnenstrahl hast sicher Recht damit, wir brauchen nichts zu tun, aber ich meine immer dass ich zu wenig tue.
Die Übungen von den Meistern sind auch etwas verwirrend und manchmal bin ich ganz durcheinander.
Deshalb denke ich, ich müsste noch mehr üben.
Aber es stimmt, Gott weiß was wir brauchen; und das wird ER uns auch geben.
Ich finde es aber schon sehr depremierent, wenn um mich herum alle Probleme habe. Dann denke ich warum nur? Habe ich versagt ?
Aber das alles kann ja nicht stimmen, es sind nur meine Ego Gedanken.
Meine Tochter sagte heute noch zu mir. Ich hätte das Problem, dass ich vieles zu persönlich nehme. Und da hat sie Recht.
Wenn ich zum Beispiel einen Vorschlag mache, der nicht akzeptiert wird, nehme ich das persönlich und sehe einen Angriff auf mich; und das ist falsch.
Das ist mir inzwischen ganz klar geworden. Der Vorschlag hat mit mir persönlich nichts zu tun, er ist unpersönlich, also ist es kein Grund ihn persönlich zu nehmen.
Warum sage ich das jetzt. Wahrscheinlich darum weil es ein ganz frisches Problem ist.
Ich werde alles heilen lassen und meinen eingeschlagenen Weg weiter gehen.
Liebe Sita, wir beide werden uns später noch per Telefon sprechen. Denn aus Erfahrung weiß ich dass wir viele Erkenntnisse haben werden.
In Liebe Maja

Sonnenstrahl
06.11.2005, 17:24
Hallo liebe Sita,

ich mache da so ähnliche Erfahrungen wie du. Habe mir jetzt schon wieder Roibooshtee gekauft. Der schmeckt mir gut, und ich mag ihn im Moment lieber als Kaffee. Kaffee ist mir so bitter, und mein Magen sträubt sich dagegen, und wenn, dann nur mit viiiiel Milch. Beim Fleisch geht es mir auch so wie dir. Aber ich esse es schon noch. Genau wie du denke ich, was soll ich statt dessen essen? Die Tiere schießen mir auch durch den Kopf.

Ich glaube, da wird sich Einiges von allein regeln. Lassen wir das mal auf uns zukommen.

Das hat auch was damit zu tun, was wir im Moment lesen und lernen. Aber wir werden ja geführt, alles wird so kommen, wie es kommen soll.

Zum Rauchen kann ich nur soviel sagen, dass ich es ja schon lange eklig finde, aber ich bin ja kein Raucher, weiß nicht, ob das jetzt was mit unserer Entwicklung zu tun hat. Aber beim Alkohol geht's mir ähnlich. Ich kriege ihn kaum noch runter. Mal ein halbes Glas Wein, mehr geht nicht.

Aber ich brauche mir ja keine Sorgen wegen des Abnehmens zu machen, ich wünschte, ich würde abnehmen. :lol: :lol: :lol:

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Maja
06.11.2005, 17:26
Ja Sita,
da frage mal Jeanny die isst seit Wochen kein Fleisch mehr, aber satt werden sie alle. Sie macht viele Aufläufe mit Nudeln und Kartoffeln und auch Eintöpfe kann man ohne Fleich lecker kochen.
Ich glaube auch dass das mit der Reinigung zusammen hängt.
Maja

Sita
06.11.2005, 17:32
Das ist ja witzig. Ich hab völlig vergesssen, dass ich seit einiger Zeit keinen Alkohol mehr trinke. Ich mag ihn nicht mehr. Ich will ihn nicht mehr. Weißt Du, in meiner ersten Schwangerschaft musste ich das Rauchen aufgeben. Mir wunde so schlecht und elend davon. Ich bin auch jetzt gezwungen, darauf zu achten. Denn mir wird im Moment auch schlecht davon, wenn ich zuviel rauche.

Wahrscheinlich kommt es auch auf meinen Widerstand an. Ich hatte keinen Widerstand bei Alkohol und Kaffee. Aber bei Fleisch ist dann ein großes Fragezeichen und beim Rauchen ist der Widerstand. Warum nur.

Na dann bin ich ja mal gespannt, wie es weitergeht. Aber es scheint so, als kommen wir um Änderungen nicht herum. Ohne Widerstand geht es alles wie von selbst.

Sita

Maja
06.11.2005, 18:08
Als ich gelesen hatte, dass die Ängste der Tiere sich beim schlachten in das Fleisch manifestieren würde, war ich geschockt.

Ich muss zu meiner Schande gestehen, darüber hatte ich mir noch nie so viele Gedanken gemacht.
Wir kriegen ja von den Todesängsten der Tiere nicht viel mit. Für uns liegt das Fleisch lecker verpackt im Supermarkt oder beim Metzger.
Ich esse nicht viel Fleisch und könnte mich vielleicht auch so nach und nach davon zurück ziehen. Aber ich habe ja noch meinen Mann und der möchte schon sein Fleisch haben.
Ich halte es so, dass ich mich für die Mahlzeit bedanke, sie segne und die Meister bitte alle Schadstoffe, Ängste und negative Energieen zu neutralisieren. Dann nehme ich es dankend als geschehen an.
Das beruhigt mich etwas, aber es ist auf Dauer gesehen auch nicht die Lösung.
Das beste ist es wirklich, alles unserem Meister zu überlassen und die Widerstände total aufzugeben. Dann kann alles fließen.
In Liebe Maja

Topi1610
07.11.2005, 17:39
Ich habe es inzwischen aufgegeben, richtig glücklich zu werden, denn jedes Mal, wenn ich es fühlte, dass es besser würde, kam der Hammerschlag und dass leider nicht nur einmal.

Wahrscheinlich bin ich dazu verdonnert ganz unten zu leben und jeden neuen Tag mit alten und neuen Problemen aufzuwachen.

Sonnenstrahl
07.11.2005, 19:04
Ich habe es inzwischen aufgegeben, richtig glücklich zu werden, denn jedes Mal, wenn ich es fühlte, dass es besser würde, kam der Hammerschlag und dass leider nicht nur einmal.

Wahrscheinlich bin ich dazu verdonnert ganz unten zu leben und jeden neuen Tag mit alten und neuen Problemen aufzuwachen.

Liebe Topi,

du steckst mal wieder in deiner "AchicharmesOpfer-Rolle". Das ist ab und zu ganz in Ordnung, weil wir uns damit eine Auszeit gönnen, weiter zu gehen, zu lernen und uns zu bemühen, die Dinge richtig anzupacken. Jetzt haben wir die Verantwortung wieder abgegeben: "Ich kann ja nichts dafür! Es passiert immer mir, ach ich Arme". Ne ne, nicht abwehren. Schau genau hin, denn das bist du nicht allein, die so reagiert. Das machen wir alle. Und wir machen es immer dann, wenn uns alles zu viel wird. Glaub mir, mir ist es oft genug so ergangen. Der einzige Unterschied ist, dass ich jetzt immer schneller da wieder rauskomme, weil ich weiß, dass es mir nicht wirklich hilft.

Eines ist sicher, für unser Leben und für alles was geschieht, sind wir selbst und n u r wir selbst, verantwortlich. Keiner tut uns das an. Keiner macht da was, wogegen wir uns nicht wehren können, und schon gar nicht GOTT. GOTT will, dass wir vollkommen glücklich sind. Aber manchmal fragen wir uns natürlich: "Ja, und wie?"

Topi, wenn es uns schlecht geht, wenn wir schlechte Gefühle haben und dann zu unseren schizophrenen Mechanismen greifen, um uns abzulenken, kannst du sicher sein, dass sich Angst in unseren Kopf eingeschlichen hat. Und genau diese Angst sollten wir nicht weiter versteckt halten, sondern GOTT darum bitten, sie uns zu zeigen, damit ER sie auflösen kann. ER kann es aber nur dann tun, wenn du bereit bist, sie auch loszulassen. Angst ist nichts, als ein Bild in deinem Kopf, und in meinem und in jedermanns Kopf. Angst ist nicht wirklich. Sie ist immer ein Bild der Vergangenheit, das wir aus dem Mülleimer unserer vergangenen Erfahrungen hervorholen, um uns zu quälen und sagen zu können: "Siehste, klappt doch nicht, ich wußte es ja!"

Aber schau genau hin, schau sie dir an, die Angst, womit "Satan" dir zeigen will, dass er gewonnen hat und du keine Chance hast. Satan ist nämlich jemand, der nur existieren kann, weil du ihm deine Macht zur Verfügung stellst. Er ist ein Ballon, den du mit deinen Energien aufbläst, mit deinen Gedanken. Sage: "Hebe dich weg!" und glaube es, und du wirst sehen, er hat keine Chance.

Immer sind solche Situationen Prüfungen, die wir durchlaufen, um uns wieder und wieder f ü r GOTT zu entscheiden. Wir können es auch lassen, es zwingt uns keiner. Aber eines ist gewiss, ohne diese Entscheidung kommen wir letztendlich niemals weiter.

Also bleib liegen oder steh auf! Entscheide dich!

Wir alle schicken dir Kraft, die Angst, die dich am Boden zu halten versucht, zu überwinden. Spring drüber!

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Topi1610
08.11.2005, 13:10
Weißt Du, Sonnenstrahl, ich brauche gar keine Ängste zu haben, denn im Moment habe ich vor nichts Angst und trotzdem verbringe ich die meiste Zeit damit, über der Kloschüssel zu hängen.

Ich tue mir auch nicht selbst leid, weil ich weiß, dass ich davon nicht alleine los komme, aber auch wenn, Du es jetzt vielleicht nicht verstehst, es macht mich stark, denn ich weiß, dass ich meinen inneren Schweinehund besiegen kann und dieses Gefühl gibt mir Kraft und Stärke.

Sicher wirst Du jetzt fragen, ob ich es Gott zu Füßen gelegt habe, denn ER kann mir bei dieser Problembewältigung helfen. Meine Antwort ist leider "NEIN", denn ich schäme mich zu sehr für das, was ich tue und ich weiß ja nicht, ob ich es auch ohne schaffe.

Es ist ein Teil meines Lebens geworden und Du kannst es als eine Art Bestrafung sehen. Ja, ich bestrafe mich quasi selbst für mein verkorkstes Leben. Es ist halt so und damit muss ich wohl oder übel alleine zurecht kommen. Leider muss ich sagen, ist es ein Teufelskreis, dem man nicht so einfach entrinnen kann.

Maja
08.11.2005, 15:16
Hallo liebe Topi,
ich war schon ein wenig traurig, als ich deinen ersten Beitrag gelesen habe.
Bist du nicht ein bisschen undankbar :(
Du bist doch eigentlich so gesegnet. Was hast du gerade in der letzten Zeit für Wunder erlebt. Und das waren Wunder.
Gott zeigt dir doch immer wieder wie sehr er dich liebt.
Es geht doch auch bei uns allen mal rauf und mal runter. Noch haben wir nicht gelernt in ständiger Harmonie zu leben.

Aber deshalb dürftest du nicht sagen

Topi1610 hat Folgendes geschrieben: Ich habe es inzwischen aufgegeben, richtig glücklich zu werden, denn jedes Mal, wenn ich es fühlte, dass es besser würde, kam der Hammerschlag und dass leider nicht nur einmal.

Wahrscheinlich bin ich dazu verdonnert ganz unten zu leben und jeden neuen Tag mit alten und neuen Problemen aufzuwachen.

Warum hälst du so sehr an dem Negativen fest, wo du doch auch so viele Wunder erlebst.
Es ist ja auch viel leichter sich am Negativen festzuhalten, das ist ja nicht unbekannt. Aber wir sollten alle lernen umzudenken.

Du alleine; und nur du kannst etwas ändern. Es ist deine Entscheidung, wenn du dich für das Leiden entscheidest. Aber zu sagen du bist verdonnert unten zu leben, finde ich ungerecht deinem Gott gegenüber der alles für dich tut.

Ich bete für dich, damit du endlich aus diesem Teufelskreis erlöst wirst.
Ich habe dich sehr lieb.
In Liebe Maja

Sita
08.11.2005, 22:40
Liebe Topi,

ich grüße Dich und ich muss Dir widersprechen. Du schreibst, Du hast keine Angst, vor nix.

Der Kurs lehrt, wir sind nur zweier Gefühle fähig. Das eine ist Angst und das andere ist Liebe.

Ich habe mich gefragt, warum Du Gott nicht Deine Krankheit oder schlechte Angewohnheit abgeben willst. Ich hab dann in mich geschaut und gesehen, dass ich vor einigen Jahren ebenfalls Probleme damit hatte. Nach und nach bin ich dahinter gekommen warum, oder vielleicht hat ER mich dahinterkommen lassen.

Zum einen hab ich mich früher nicht getraut, etwas Gott abzugeben, weil ich IHN und mich schützen wollte. Wenn ER mir nicht geholfen hätte, dann hätte ich zugeben müssen, dass es IHN nicht gibt. Davor hatte ich Angst.

Ich habe IHM auch etwas nicht abgegeben zum Heilen, wenn ich es IHM vorhalten wollte. Ich dachte, ER ist daran schuld.

Dann habe ich noch etwas aus meiner Erfahrung gelernt. Ich habe, bevor ich die Liebe wieder kennenlernte, die Liebe für Schwäche gehalten. Ich dachte, Liebe ist schwach, weil ich mich dann nicht durchsetze; Ich dachte, andere würden mich für blöd halten, für schwach, naiv, ich dachte, sie würden mich dann ausnutzen. Vergebung gibt Liebe. Oder besser gesagt, Vergebung tut nichts, ausser anzuerkennen, dass der andere ist wie ich, so wie Gott uns erschaffen hat und wir hier in einem schlechten Film sind, in dem wir uns nicht wieder erkennen.

Da es nur zwei Gefühle gibt, nämlich Angst und Liebe, musst Du in der Angst sein, denn in der Liebe bist Du nicht. Also gibt es nur eine Möglichkeit, und zwar Du hast Angst vor der Liebe.

Eine Möglichkeit, um von der Angst in die Liebe zu kommen, ist die Vergebung. Du kannst Dir vergeben, was Du tust. Du kannst anderen vergeben, die Dich schlecht behandeln. Du kannst einer ganzen Situation vergeben. Dann wird die Liebe Dich auffangen.

Gott ist Liebe und Du bist Liebe und ich bin Liebe, denn wir sind wie ER. ER hat uns nach SEINEM Ebenbild erschaffen.

Sita

Topi1610
09.11.2005, 06:32
Ich kann IHM die Sache nicht übergeben, weil ich komme mir vor, wie ein Kind, was etwas böses getan hat oder tut und was der Vater auf gar keinen Fall wissen darf. Mir ist aber auch klar, dass Gott längst weiß, was ich dort mache, aber dennoch bin ich nicht in der Lage diese Sache abzugeben.

Dass mit der Liebe kann gut sein, liebe Sita, denn wieso soll ich mich lieben, wenn ich meinen Körper sowieso hasse? Es geht irgendwie nicht, denn ich finde leider auch nichts an mir, was man lieben könnte. Darin liegt wohl mein Hauptproblem.

Liebe Maja, ich weiß, dass ich ständig neue Wunder erlebe und ich bin deswegen auch nicht undankbar, nur kennst Du nicht dieses Gefühl, wenn Du sagt "Herr, es ist genug, ich kann nicht mehr"? Diese Situation ist bei mir eingetreten. Ich weiß, dass er in der Not immer da ist und dass ER mich auch nicht alleine lässt, aber auch ich bin nur ein Mensch und auch ich möchte mal verschnaufen, denn meine Kräfte sind am Ende und ich bin einfach müde, ja ich bin vielleicht auch ein Stück Lebensmüde.

Maja
09.11.2005, 07:06
Dann tue das liebe Topi und verschnaufe.

Wir alle kennen diese Situation und sehnen uns nach Ruhe und Frieden.

Aber du hast ja 2 Möglichkeiten, entweder verschnaufst du mit IHM, oder du tust es mit dem Ego. Du scheinst dich für das Ego entschieden zu haben.

Eines möchte ich dir aber noch sagen.
Bevor du auch nur einen Gedanken denkst, weiß Gott das schon.
Also wo liegt dein Problem?
Verstecken kannst du nicht einen Gedanken.
Aber ich wiederhole mich, wir haben alle freie Entscheidung und da kann selbst Gott nicht helfen.
Ich glaube dass ER traurig ist, dass du IHM so wenig, wenn auch nur in Anbetracht deiner Krankheit, vertraust. :(

In Liebe, Maja

Topi1610
09.11.2005, 11:17
Liebe Maja,

ich kann verstehen, wenn Du denkst, ich bin vom Ego geleitet, aber ich habe nicht das Gefühl, dass dies der Fall ist. Ich bin nach wie vor auf dem richtigen Weg unterwegs und ich kann Dir auch nicht verübeln, dass Du denkst, es sei so leicht, mal eben Jesus mein Problem, was ich schon so viele Jahre habe, zu übergeben.

Sieh mal, Deine Migräne hast Du IHM auch schon so oft zu Füßen gelegt, aber bis heute leidest Du daran, oder? Ich kann ja jetzt fragen, woran liegt es? Hört Gott Dir nicht zu? Bittest Du vielleicht nicht richtig darum? Schützt Dich Deine Migräne vor irgendetwas, so dass Du sie im Unterbewusstsein nicht loslassen kannst? Es sind alles Fragen, die ich mir stellen könnte.

Findest Du nicht, dass es vielleicht falsch ist, einfach zu urteilen, dass ich im Ego bin? Gott weiß von meinem Problem und Du kannst mir glauben, dass ER schon oft versucht hat mit mir darüber zu reden, aber ich bin halt noch nicht bereit dafür. Glaubst Du nicht, dass ich schon oft daran gedacht habe, dass alles was mir in den Weg gestellt wird so gewollt ist, damit ich lerne, mit diesen ganzen Situationen klar zu kommen und mein Weg dann irgendwann nicht mehr der zur Toilette ist?

Ich bemitleide mich weder selbst, noch erwarte ich von irgendwem Mitleid oder Verständnis. Auch aus dieser Situation, wie ich sie gerade erlebe lerne ich wieder etwas und ich merke auch, dass ich im Moment mich konkret mit meinem Problem auseinandersetzen muss, ob ich will oder nicht. Erst wenn ich begreife, vor allem mit meinem Herzen, dass ich jede Situation mit IHM meistern kann und nicht mit der Toilette, dann bin ich geheilt und ich glaube, dass hat nichts mit meinem Ego zu tun.

Maja
09.11.2005, 12:31
Hallo liebe Topi,
ich muss wohl an deinen Worten etwas nicht richtig verstanden haben, wenn du es jetzt so auslegst.

Ich habe es so verstanden, dass du dich schämst mit Gott über dein Problem zu reden. Denn es ist ja nur dieses eine Problem wo du dich IHM nicht anvertraust, aus Gründen die du oft erwähnt hast.

Das ist bei mir anders, ich rede ständig mit IHM über meine Migräne und bitte mir die Ursachen zu zeigen damit ich diese vergeben und heilen lassen kann.
Warum ich immer noch damit rum laufe, weiß ich nicht. Vielleicht hat das auch noch ganz andere Gründe bei mir.
Ich hoffe es irgend wann zu erfahren.

Vielleicht ist es nicht richtig von mir zu sagen dass du aus dem Ego heraus handelst. Und du hast damit vollkommen Recht. Es steht mir nicht zu überhaupt zu urteilen. Ich kann aber auch nichts anderes als Ego dabei sehen. ( sorry)
Wenn es dich verletzt haben sollte, dann tut es mir leid. Es sind ja auch nur meine Gedanken die ich dazu habe; und wenn du es anders siehst ist es ja auch in Ordnung.

Weißt du Topi, wenn jemand so offen über seine Probleme spricht, denke ich dass es ein Hilferuf ist; und dann meine ich meine Heimwerkermütze aufsetzen zu müssen.
Ich werde sie demnächst ab lassen. :D
In Liebe, Maja

Topi1610
09.11.2005, 13:42
Ach Maja, wir kennen uns nun schon so lange und wer darf mir mehr sagen als Du?! Ich bin Dir nicht böse, nur ich sehe es halt etwas anders als Du und dass Du mir helfen willst weiß ich doch schon lange :D

Es ist richtig, ich kann mit Gott mit meinem Problem nicht sprechen, aber was ich seit einigen Tagen habe ist, dass ER ständig mit mir darüber sprechen will. Ich kann nicht einmal fünf Minuten in Ruhe verbringen ohne dass das Thema angesprochen wird. Folgender Text wiederholt sich zig Mal am Tag:

"Gib mir Dein Problem, ich helfe Dir dabei, Du musst es nicht alleine tragen und zunehmen wirst Du nicht! Vertrau' mir, Du bist nicht allein und Deine Ängste sind unbegründet. Du hast es bis hierher geschafft, Du bist stark, stark durch mich. Greif zu!"

Sicher sagst Du jetzt, wie dumm ich bin und es IHM nicht einfach abgebe. Da hast Du auch recht, aber wenn ich etwas abgebe, dann verabschiede ich mich für immer davon und ich tue es nicht, nur um meine Ruhe zu haben. Ich brauche meine innere Einstellung, dass ich es mit SEINER Hilfe schaffen kann, dann kann ich IHM auch dieses Bündel vor die Füße legen. Ich möchte nicht bei der nächsten Situation wieder da sein, wo ich immer bin.

Ich verstehe auch, dass Du meinst, ich handele im Ego, aber glaube mir, dass was Du siehst ist nicht die Wahrheit. Ich ringe schon jeden Tag mit mir und ich weiß, dass es nur ein Schritt ist, aber dieser Schritt muss von ganzem Herzen kommen, nur dann ist er ehrlich und ich bin die Sache für immer los.

Ein Hilferuf ist es nicht unbedingt, denn mir kann niemand helfen, ausser Gott, aber ich weiß, dass Du für mich betest und dass schon seit längerer Zeit und deshalb finde ich es nur in Ordnung, dass Du erfährst, ja, wenn auch durch dieses Forum, dass es in mir sehr stark arbeitet.

Maja
09.11.2005, 16:07
Hallo Topi,
ich weiß ja dass du mir nicht böse bist, weil ich es ja nur gut mit dir meine.
Du bist mir ja auch nicht gleichgültig und mir wie ein Kind ans Herz gewachsen.
Ich hoffe nur dass du recht bald in das Rettungesboot was ER dir schickt, einsteigst.
Nicht dass es einmal zu spät ist.

Verstehen kann ich das wirklich nicht. Wenn ER dir doch sagt, dass du nicht zu nehmen wirst, warum glaubst du das dann nicht. Denn das ist doch deine größte Angst.
Oh,man, was hast du für Kämpfe auszustehen.
Die rauben dir noch den Rest deiner Kraft.
In Liebe, Maja

Sonnenstrahl
09.11.2005, 18:22
Hallo liebe Topi,

als ich jetzt eure Konversation las, fiel mir etwas ein, was ich vor vielen Jahren gelesen und nie mehr vergessen habe. Es geht um nichts, und wir müssen auch nichts. GOTT, unser VATER nimmt uns nichts, aber auch gar nichts übel. Er straft uns auch nicht. Er lässt uns absolut freien Willen. Aber wir selbst bestrafen uns oft. Und wir tun das, weil wir glauben, wir haben etwas Böses getan. Und dann beginnt der Kreislauf. Weil wir uns als böse ansehen, trauen wir uns nicht, uns zu vergeben oder vergeben zu lassen, wir fangen an, uns und unsere Übeltaten vor GOTT verstecken zu wollen. Und je mehr wir das tun, desto böser sehen wir uns an. Und desto mehr verurteilen wir uns selbst, und je mehr wir uns selbst verurteilen, desto weniger kommen wir aus dem, was wir als Übel ansehen heraus, weil wir uns ja vor GOTT mit unserem Problem versteckt haben. So kann ER auch nicht an uns heran kommen.

Ich finde es Wahnsinn, dass du trotzdem noch SEINE STIMME so gut hören kannst. Ja, aber du schämst dich, dich IHM in gerade dieser Beziehung zu öffnen. Und jetzt will ich dir etwas aufschreiben, was ich eben vor Jahren gelesen habe und wodurch mir Einiges klar geworden ist.

Oshos Rauchermeditation (kann man auch auf dein Problem anwenden, ist im Grunde dasselbe, wie alles, von dem wir nicht loszukommen scheinen)
Eines Tages kam ein Mann zu mir. Er hatte dreißig Jahre darunter gelitten, dass er Kettenraucher war; er war krank und sein Arzt hatte ihm gesagt: "Du wirst nie gesund werden, wenn du nicht mit dem Rauchen aufhörst" Aber er war ein chronischer Raucher; er konnte nichts dagegen tun. Er hatte alles versucht, hatte seinen ganzen Willen eingesetzt und viel darunter gelitten; aber er schaffte es immer nur einen oder zwei Tage lang, dann packte ihn die Sucht wieder, so überwältigend stark, dass sie ihn einfach mitriss. Und schon verfiel er wieder in die alte Abhängigkeit.

Wegen dieser Abhängigkeit vom Rauchen hatte er sein ganzes Selbstvertrauen verloren: er wußte, dass er so etwas Winziges, wie mit dem Rauchen aufzuhören, nicht fertig brachte. Er war in seinen eigenen Augen wertlos geworden, er hielt sich für den wertlosesten Menschen der Welt und hatte keine Achtung mehr vor sich selbst. Dann kam er zu mir.
Er fragte mich: "Was kann ich nur tun? Wie kann ich mit dem Rauchen aufhören?" Ich sagte: "Niemand kann das. Das musst du verstehen. Dein Rauchen ist jetzt keine Entscheidungssache mehr. Es gehört jetzt zu deinen festen Gewohnheiten; es hat Wurzeln in dir geschlagen. Dreißig Jahre sind eine lange Zeit. Die Gewohnheit ist in deinem Körper verwurzelt, hat seine ganze Chemie verändert, hat deinen ganzen Körper erfasst. Jetzt kannst du nicht einfach mit dem Kopf an das Problem heran gehen; dein Kopf kann gar nichts ausrichten. Der Kopf ist impotent; er kann zwar einen Prozess in Gang bringen, aber ihn dann nicht so leicht wieder stoppen. Wenn du erst einmal mit dem Rauchen angefangen hast, und es nun schon so lange tust, dann bist du ein großer Yogi - eine dreißigjährige Übung im Rauchen! Es hat sich verselbständigt; du musst es ent-automatisieren."
Der Mann sagte: "Was meinst du mit ent-automatisieren?"

Genau darum geht es bei der Meditation - Ent-Automatisierung.

Ich sagte ihm: "Tu jetzt eins: denke nicht mehr ans Aufhören. Es ist außerdem überhaupt nicht notwendig. Du hast jetzt dreißig Jahre lang geraucht und hast es überlebt; natürlich hast du gelitten, aber auch daran hast du dich gewöhnt. Und was macht es schon, ob du wegen des Rauchens ein paar Stunden früher stirbst? Was willst du mit dieser Zeit denn hier anfangen? Was hast du bisher mit deiner Zeit angefangen? Was soll's also - ob du nun Montag stirbst oder Dienstag oder Sonntag, ob dieses Jahr oder nächstes Jahr - was macht das schon aus?

Er sagte: "Ja, das ist wahr, es ist gleichgültig." Darauf sagte ich: "Denke einfach nicht mehr daran; wir wollen gar nicht mehr aufhören. Was wir vielmehr tun - wir versuchen, es zu verstehen. Wenn du also nächstes Mal rauchst, dann mache eine Meditation daraus."

Er sagte: "Eine Meditation aus dem Rauchen" Ich sagte: "Ja. Wenn die Zen-Leute eine Meditation aus dem Tee-Trinken machen können, wenn sie eine Zeremonie daraus machen können, warum dann nicht aus dem Rauchen? Rauchen kann eine genauso schöne Meditation sein."

Er war wie elektrisiert. Er sagte: "Was sagst du da?" Er wurde ganz lebendig! Er sagte: "Meditation? Sag mir wie - ich kann's gar nicht erwarten!"

Ich erklärte ihm die Meditation. Ich sagte: "Tu eins. Wenn du die Zigarettenschachtel aus der Tasche holst, mach ganz langsam. Genieße es, es gibt keine Eile. Sei bewusst, wach, aufmerksam, hol sie langsam heraus, mit voller Bewusstheit. Dann nimm die Zigarette aus der Schachtel, voll bewusst, langsam - nicht, wie bisher, überstürzt, unbewusst, mechanisch. Dann klopfe die Zigarette leicht auf die Schachtel -aber sehr wachsam. Höre auf das Geräusch, so wie die Zen-Leute aufmerksam zuhören, wenn der Samovar zu singen anfängt und der Tee langsam anfängt, zu kochen... und das Aroma! .... Rieche an der Zigarette....wie gut sie riecht!"

Er sagte: "Was sagst du da? Wie gut?" - Natürlich, es riecht gut. Tabak ist göttlich, wie alles andere auch. Rieche ihn, so riecht GOTT!

Er sah verdutzt drein. Er sagte: "Wie! Machst du Witze?" - "Nein, ich mache keine Witze." Selbst wenn ich Witze mache, mach ich keine Witze. Ich bin ein ganz ernsthafter Mensch.

"Dann nimm die Zigarette in den Mund, ganz bewusst, zünde sie ganz aufmerksam an. Genieße jeden Schritt, jede kleine Bewegung und mache so viele kleine Schritte daraus wie möglich, so dass du es immer bewusster tust.
Dann mache den ersten Zug: GOTT in Form von Zigarettenrauch? Hindus sagen, 'Annam Brahm' - Nahrung ist GOTT. Warum nicht Rauch? Alles ist GOTT. Fülle deine Lungen ganz tief - dies ist ein pranayam. Ich gebe dir das neue Yoga für das neue Zeitalter! Dann blase den Rauch aus, entspanne dich; der nächste Zug - und ganz, ganz langsam.

Wenn du es erst einmal schaffst, wirst du erstaunt sein, du wirst bald die ganze Dummheit erkennen. Nicht, weil andere es dumm genannt haben, nicht, weil andere es schlecht genannt haben. Du wirst es sehen. Und dein Sehen wird nicht bloß intellektuell sein. Du wirst es mit deinem ganzen Wesen erkennen; es wird ein totales Sehen sein. Und dann - wenn es aufhört, hört es auf; wenn nicht, dann nicht. Du brauchst dir keine Sorgen darüber zu machen."

Nach drei Monaten kam er wieder zu mir und sagte: "Aber es hat aufgehört."
"So", sagte ich, "dann versuch's jetzt auch mit anderen Dingen."

Dies ist das Geheimnis, d a s Geheimnis: ent-automatisiere dich. Wenn du gehst, gehe langsam, aufmerksam. Wenn du schaust, schau aufmerksam, und du wirst sehen, die Bäume sind grüner als sie es je zuvor waren, und die Rosen sind rosiger als je zuvor. Höre zu! Jemand spricht, erzählt Klatschgeschichten: höre zu, höre aufmerksam zu. Wenn du redest, rede aufmerksam. Ent-automatisiere alles, was du im Wachzustand tust.

Liebe Topi, ich hoffe du verstehst, was ich dir damit sagen will. Höre auf dagegen zu kämpfen! Kampf erzeugt Widerstand, und je mehr du kämpfst, desto stärker wird der Widerstand.
Es geht einfach darum, dass wir lernen, uns selbst zu akzeptieren, mit allem, was wir tun und uns selbst nie wieder für irgendetwas, was wir tun, zu verurteilen. Niemand verurteilt uns, schon gar nicht GOTT. Also sollten wir selbst es auch nicht tun. Wenn du anfängst, dich nicht mehr zu verurteilen, wirst du dir vergeben, und wenn du dir vergeben hast, wirst du erkennen, dass auch GOTT dir vergeben hat, weil ER dich niemals verurteilt hat.

Es ist wirklich egal, was du tust, völlig egal. Allein, alles hat Konsequenzen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Topi1610
10.11.2005, 11:03
Ihr Lieben, ich möchte Euch etwas erzählen, was ich die letzten Tage durchlebt habe und was mich dem Himmel wieder ein Stück näher gebracht hat:

Letzte Woche fing die Welle der Probleme wieder an: meine Tochter hatte wieder Albträume und war sehr weinerlich, mein Auto musste in die Werkstatt, kam nicht über den TÜV, Reparaturen ca. € 1.000,00, mein Ex-Mann lehnte den Vergleich ab, was heißt der Kampf geht in die nächste Runde, mein Sohn telefonierte mit seinem Vater und war durch den Wind, gesundheitlich ging es dem Kleinen wieder schlechter, er konnte sich auf nichts mehr konzentrieren, war ablehnend, weil ihm wieder erzählt wurde, dass die Mama an allem Schuld war!

Die innerlichen Schmerzen bei mir wurden so groß, so dass ich den einzigen, mir sinnvollen Weg wählte, den ich schon seit Jahren gehe. Die körperlichen Schmerzen, die dadurch einsetzen, waren ehrlich gesagt unerträglich und es war schlimmer als sonst. Der Arzt schrieb mich krank und wunderte sich nur, dass mein Magen wieder so rebellierte. Er konnte es sich nicht erklären, zumal ich dieses Mal kein Sodbrennen hatte. Ich bekam Medikamente verschrieben, die ich aber nicht nahm - bis Montag. Da war ich wieder arbeiten, zumindest versuchte ich es, bis mich mein Chef nach Hause schickte. Zu Hause hatte ich dann genug von den Schmerzen und nahm die Medikamente, ja es wurde besser, aber der Weg war nach wie vor nach jedem Essen derselbe.

Wenn sich jemand damit auskennt, dann weiß er auch, dass Depressionen in solch einem Fall nicht weit entfernt sind und so ging der ganze Mist von vorne los. Meine Laune ließ nach, ich hatte keine Lust auf nichts und wollte einfach meine Ruhe haben. Gott hatte aber einen anderen Plan mit mir. Jede freie Minute sprach ER mich auf mein Problem an. Ich muss ehrlich sagen, es ging mir schon etwas auf die Nerven und ich wollte entfliehen, aber vor Gott können wir ja nun einmal nicht davon rennen.

Je öfter ER mich aber darauf ansprach, desto weniger wurde mein Widerstand und irgendwann war es soweit, ich sagte IHM, dass ich Angst habe, zuzunehmen und dass es mir Stärke gibt. ER erwiderte, dass es mein Selbstbetrug sei, denn es gibt mir keine Kraft, die bekomme ich nur durch IHN allein. Er redete auf mich ein, dass ich stark genug bin, um dagegen anzukämpfen und dass doch jetzt die beste Gelegenheit wäre, damit aufzuhören, gerade jetzt, wo sich meine Probleme nicht mal eben aus dem Weg räumen lassen.

Gestern gestand ich IHM, dass ich Angst habe, dass ich wieder versage, dass ich es probiere und dann beim nächsten Problem wieder damit anfange. Da sagte ER mir, ich solle es einfach versuchen, ich kann nichts verlieren und ER wird mir tragen helfen. Mir kam ein Zitat in den Sinn "All Eure Sorgen werfet auf mich, ich will Euch erretten". Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich habe es getan. Ich habe IHM meine Ess-Störung vor die Füße gelegt und bat IHN, mir zu helfen.

Danach wurde ich ganz ruhig und die Fröhlichkeit und Zufriedenheit, die ich vorher immer hatte, die aber die letzten Tage wie weggeblasen waren, strömte in mein Herz. Ich merkte, dass mich SEINE Liebe umgab. ER gab mir die Gewißheit, dass auch ich lernen kann, meinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist. Abends geschah dann das Wunder, wir haben ganz normal, wie jeden Abend, gegessen. Ich habe meine Portion aufgegessen und ich hatte gar nicht das Verlangen zu erbrechen. Ich merkte aber auch, dass ER bei mir war und mich begleitete. ER hat sein Wort wahr gemacht und stand mir zur Seite.

Was ich nie für möglich gehalten habe ist eingetreten. Meine Probleme sind nach wie vor da, aber ich versuche jetzt sie mit IHM zu bewältigen und nicht mit dieser dunklen Seite. Ich weiß, dass es noch so manchen Kampf geben wird, aber ich weiß mich in IHM geborgen und dass alleine beruhigt mich ungemein.

ER hat mir gezeigt, dass ER mich liebt und auch nicht fallen lässt, wenn ich mal den falschen Weg einschlage, denn ER ist schnell zur Stelle und zeigt mir wieder den richtigen Weg.

Ich habe IHN auch gestern gefragt, warum ich mich bei Euch so zurückgezogen habe und Eure Worte mich nicht wirklich erreicht haben. Die Antwort die ich erhalten habe war folgende: "Du brauchst den Abstand, um gereinigt zu werden. Du alleine kannst es mit mir ausmachen, sonst niemand. Es gibt nur Dich und mich und da bist Du nicht bereit für gute Ratschläge und Tips, denn Du konzentrierst Dich nur auf meine Stimme und dass ist so von mir gewollt."

Maja
10.11.2005, 13:44
HALLELUJA

kann ich nur sagen und endlich. :D :D :D

Zu deinem letzten Satz habe ich vorhin in meinem Buch etwas gelesen was dazu passt.

" Srecht zu Gott, und eure Probleme lösen sich auf. Sprecht zu Menschen und eure Probleme wachsen."

Obwohl ich immer wieder erfahre, dass Gott uns oft als Boten benutzt, wenn ein Mensch in Not ist.
Ich erzählte schon mal von meiner Sportkollegin mit der ich oft spreche. Die sagte mir heute morgen noch beim Training.

Wenn du mir etwas sagst, ist es so als wenn Gott zu mir spricht.

Daran erkenne ich wie Gott uns benutzt und es macht mich sehr glücklich, wenn ich etwas für IHN machen darf.

Ich bin Gott so dankbar dass ER dich endlich erreicht hat und vielleicht versuchst du es einmal so wie ich es gesagt bekommen habe, alle Probleme von einer Empore aus zu betrachten.
Mir hat es schon geholfen und ich fühle mich wieder sehr gut.

Ich wünsche dir dass du nie mehr SEINE Hand los lässt.

In Liebe, Maja

Sonnenstrahl
10.11.2005, 17:04
Hallo liebe Topi,

ich möchte dir von ganzem Herzen gratulieren. Das finde ich total erstaunlich, was du da erlebt hast, und wie du geführt wurdest und diese Führung letztlich doch nicht mehr ausschlagen konntest. Ich kann nur sagen: "Ich bin baff!"
Weißt du, ich habe ganz viel mit Menschen zu tun, die solche oder ähnliche Probleme haben. Das sind ja Süchte oder Abhängigkeiten. Und ich wüßte nicht, dass irgend ein Psychologe es wirklich geschafft hätte, so einen Erfolg herbei zu führen, wie du ihn jetzt hast. Das kann wirklich nur GOTT! Also wenn das kein Wunder ist.

Gestern hatte ich dir ja noch einen Beitrag geschrieben, woraus hervor geht, dass Menschen, die solchen Abhängigkeiten noch unterlegen sind, wirklich ganz schwer damit zu kämpfen haben, manchmal viele viele Jahre lang. Ich weiß das auch von meinem Mann. Es sind die Wenigsten, die es schaffen, davon weg zu kommen.

Du hast es geschafft! Daran kann ich eines ganz deutlich erkennen, dass du GOTT wirklich sehr liebst und IHM vertraust, sonst wäre das gar nicht möglich.

Ich glaube, wir müssen einfach nur ganz offen und ehrlich zu IHM sein und nichts verheimlichen oder zu verbergen suchen. Wir brauchen uns nicht vor IHM zu fürchten. Wenn wir so ehrlich sind, und einfach sagen: "Ich kann nicht mehr, VATER, jetzt musst DU mir helfen!" und dann alles los lassen, wie du sagst, IHM vor die Füße werfen, dann hilft ER uns wirklich. Und der Umkehrschluss wäre für mich, wenn ER nicht hilft, dann haben wir IHM unser Problem nicht vor die Füße geworfen, sondern halten es noch ein ganz klein wenig fest.

Daraus lerne ich eine ganze Menge! Dafür bin ich dir sehr dankbar, vor allem auch für deine Offenheit.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Alma
11.11.2005, 21:22
Ich habe mir jetzt alle Beiträge zu diesem Thema durchgelesen.
Sita ist also unglücklich und hat mein volles Mitgefühl.
Bist Du, liebe Sita, unglücklich, weil du Schmerzen hast, oder hast Du Schmerzen, weil Du unglücklich bist?
Ich denke, dass sich die Schmerzen auflösen, wenn Du mit Dir selbst im Reinen bist. Angst, Sorgen, alle negativen Gedanken lösen Krankheiten aus.
Sonnenstrahl ist in der Lage, aus Kleinigkeiten Glück zu ziehen, wie z.B. nur durch einen Spaziergang oder In-der-Sonne-sitzen.
Irgendwer hat mir während meiner Kindheit mal gesagt:
Lerne Dir Glück zu bereiten aus des Lebens Kleinigkeiten.
Ich habe damit gute Erfahrung gemacht.
Wenn ich mich auf das konzentriere, was Gott mir schenkt - einen blauen Himmel, Sonne auf meinem Gesicht, ein nettes Wort von einem Mitmenschen, einen Moment der Stille usw....- , und wenn ich dafür von Herzen dankbar bin, denke ich gar nicht mehr an das, was ich vermissen könnte. Ich vermisse dann gar nichts mehr und bin wirklich glücklich.
Und wenn ich doch mal bedrückt oder niedergeschlagen bin, bitte ich meinen Gott, mir da durchzuhelfen. Und er tut es dann wirklich.

Alma
11.11.2005, 21:43
Ich muß mich korrigieren. Die letzte Seite habe ich erst entdeckt, nachdem ich meine Antwort schon abgeschickt hatte, also hatte ich noch längst nicht alles gelesen.

Topis Geschichte hat mich sehr berührt. Ich freue mich sehr über das Wunder, das ihr widerfahren ist, und dass sie den richtigen Weg gefunden hat.

Wie schafft Ihr es, so lange Texte zu schreiben?
Mein Textfeld war vorhin abrupt zu Ende und ich konnte mich gar nicht
richtig verabschieden. Ich tue es jetzt.

Herzliche Grüße an alle und Gottes Segen für alle und viel, viel Glück wünscht
Eure Alma

Sita
11.11.2005, 23:34
Ja Alma,

negative Gedanken, Sorgen, mit sich selbst nicht im reinen zu sein, als das löst auf Dauer gesehen, Schmerzen aus. Macht krank.

Nur, das zu wissen, ist der Anfang. Ganz ehrlich, denke ich mal, ich werde es nicht schaffen in diesem Leben, nur positiv zu denken. Ich kann mir nicht vorstellen, auf einen alternden Körper z.B. mit Freude zu schauen. Oder auf die Krankheit meines Sohnes zufrieden zu reagieren. Ich kann Gott um Hilfe bitten, aber nutzt das was? Bis jetzt ist mein Sohn immer noch krank. Trotz meiner Bitten. Und der Körper wird auch nicht schöner. Oder tu ich Gott Unrecht?

Sita

Maja
12.11.2005, 08:30
Hallo ihr Lieben,
oh man, wann schlaft ihr denn eigentlich. :roll:
Na ja, dafür kann ich ja morgens früh meine Antworten geben, oder das was mir dazu einfällt.

Mit meinen Erkenntnissen an anderer Stelle, konnte wohl keiner etwas anfangen. Das hat mir wieder einmal gezeigt dass jeder seinen eigenen Weg suchen und finden muss.

Es ist schön wenn man von dem was man liest, provitieren kann und wenn nicht, ist das auch gut.

Wenn das liebe Alma so einfach wäre sich nur auf alles schöne zu konzentrieren, dann ginge es und wirklich gut, aber negative Dinge die in unserem Alltag geschehen, werfen leider nur all zu oft die guten Vorsätze wieder um. Wenn du das gut praktizieren kannst, ziehe ich meinen Hut vor dir, denn dann bist du uns weit voraus.

Ich kann Sita gut verstehen, wenn man keinen Erfolg sieht, resigniert man. Ich glaube das jeder von uns dieses Gefühl kennt.
Und da muss auch jeder für sich seinen eigenen Weg finden.

Das alle unsere guten Ratschläge und Erkenntnisse Topi nicht erreicht haben, ist doch das beste Beispiel dafür.
Sie hat Gott sei Dank ihren Weg gefunden und wir können sie mit aller Kraft darin unterstützen, dass sie nicht zu oft stolpern wird.

Gebete haben eine so große Kraft, das darf ich ganz oft erleben.

Aber etwas gilt für uns alle.

Uns kann nur in so weit geholfen werden, wie wir es ZU lassen. Darum ist es soooooo wichtig, unseren Glauben stärken zu lassen, unser Vertrauen zu schulen und vor allem die nötige Geduld auf bringen und niemals aufgeben.
Denn dann hat das Ego uns wieder voll im Griff und wir fangen von vorne an.

Mir hilft es, wenn ich versuche alles von der Empore aus zu betrachten.
Und seit heute morgen, werfe ich sofort jeden negativen Gedanken in die violette Flamme. Ich lasse ihn gar nicht erst bis oben kommen.

Erst dann kann es mir gelingen frei zu werden und meinen Frieden auf Dauer zu finden.
Ich glaube ganz fest daran, dass mir das noch in diesem Leben gelingen wird.
In Liebe, Maja

Sonnenstrahl
12.11.2005, 12:37
Hallo ihr Lieben, hallo Sita,

ich spüre, dass du schon wieder in deinem Mauseloch steckst. Und wie Topi schon sagt. da kann dich niemand rausholen. Hab ich ja auch schon oft genug erlebt, nur dass es sich bei dir jetzt schon so lange hin zieht. Bei mir ist das so, dass ich dann, wenn ich mich besch.... genug fühle, nicht mehr will, und dann öffne ich mich wieder für Hilfe und Rat, von innen und von außen.

Du hast bestimmt Recht, wenn du sagst: "Ich bin frustriet, denn ich kann nicht glücklich über das sein, was mit mir geschieht und schon gar nicht über Negatives, was mit meinem Sohn passiert."

Ich glaube, das will GOTT auch ganz bestimmt nicht, dass wir darüber glücklich sind. Topi hat ja selbst auch gerade eine sehr starke Erfahrung hinter sich mit ihrem Sohn, d.h. sie hat sie noch nicht ganz hinter sich, aber sie hat es geschafft, die LIEBE GOTTES daraus zu ziehen für sich und ihre Kinder. In jeder negativen Situation ist die LIEBE GOTTES, nur das wir sie nicht sehen können. Das heißt aber nicht, dass GOTT diese Situation geschaffen hat. Aber wir können SEINE LIEBE da heraus ziehen. Nur, solange wir uns dagegen wehren, unsere Angst darin zu betrachten, werden wir diese LIEBE darin nicht entdecken können.

Natürlich findet es keiner von uns schön, wenn er einen hässlichen Körper bekommt, der alt und hinfällig wird. Natürlich möchte keiner für sich oder seine Lieben Krankheit. Aber das Schöne ist, GOTT will das auch nicht, ER will nur unser Glück. Und ER will, dass wir alle heil werden. Du wirst mich fragen, woher ich das weiß. Ich weiß es einfach.

Ich erlebe das so: Wenn ich mucksig bin, sauer auf GOTT und die Welt, weil sich das nicht verändert, was ich verändert sehen will, dann spüre ich, dass mich das mehr und mehr herunter zieht. Manchmal denke ich erst, "jetzt habe ich aber die Nase voll, ich will nicht mehr". Und dann frage ich mich, was will ich denn? Denn das, was ich da gerade mache, das hilft mir doch noch viel weniger. Wenn ich aber Hoffnung habe und weiter nach vorn strebe, dann gibt mir diese Hoffnung Auftrieb, Kraft und wieder ein besseres Gefühl, und wenn ich dann wieder mit IHM Hand in Hand gehe, kommen auch immer die Erlebnisse im Außen, die ich brauche, um zu erfahren, dass mein Weg nur so richtig sein kann und nicht anders. Ich kann mich noch so lange in meinem Mauseloch verkriechen, es wird n i e m a l s jemand da hinein gekrochen kommen und mich heraus ziehen. Ich muss selbst hervorkriechen an die Sonne, mich hineinsetzen und einfach sagen: "Schön! Hier sitze ich nun, genieße einfach nur die Sonne und es ist schön." In dem Moment, wo ich anfang weiter zu denken, was denn eigentlich nicht schön ist, bin ich schon wieder kopfüber ins Mauseloch gefallen.

Es gibt nur eine Zeit, J E T Z T , und nur einen Ort, H I E R! Und in diesem einen Augenblick kann ich mich ganz mit GOTT verbinden und alles ist gut. Und es geht für mich um nichts anderes, als diesen Augenblick auf die Vergangenheit und die Zukunft auszudehnen. Die Vergangenheit ist vorbei, sie existiert nicht mehr. Die Zukunft gibt es noch nicht. Also versuche ich, in der Gegenwart zu bleiben und dies Hand in Hand mit GOTT. Alles andere überlasse ich IHM. Ich weiß, ER wird es zu meinem Guten regeln und auch zum Guten für alle, die ich liebe.

Das ist mein größtes Bestreben, diese Augenblicks-Vollkommenheit zu erhalten, und wenn ich heraus gefallen bin, sie mir wieder zu holen, so schnell es geht. Denn das ist unsere einzige Chance. Wir haben keine andere, auch wenn wir noch so sehr zetern. Wenn das Zetern helfen würde, würde ich lieber zetern und schimpfen. Aber leider hilft es gar nicht, ganz und gar nicht.

Grade jetzt habe ich es wieder erlebt. Ich bin nämlich ohne gefragt zu werden, in eine andere Dienststelle abgeordnet worden, wo ich wirklich ganz und gar nicht hin wollte. Da habe ich erst geschimpft und gezetert, und dann habe ich fest gestellt, es ging mir richtig schlecht, aber richtig.

Und nachdem mir das klar geworden ist, habe ich mal hingeschaut, wozu ich denn da hingekommen bin. Jetzt weiß ich es, ich hatte da noch reichlich Vergebung zu lernen, und ich glaube, ich habe da auch Licht hinzubringen. Und beides bin ich bereit, zu tun. Ob ihr es glaubt, oder nicht, mir geht es jetzt richtig gut, und die Arbeit, vor der ich erst Angst hatte, weil ich so lange da raus war und dachte, das gar nicht mehr zu schaffen, die geht mir so von der Hand und macht mir richtig Spaß.

Ja, und das hat mich wieder ein Stück weiter nach vorn gebracht. Durch den Schmerz und die Wut zur Erkenntnis.

Ich weiß, das ist nicht immer so ganz einfach, und wir wehren uns auch gern dagegen, weil wir die Umstände nicht wollen, die damit zusammen hängen. Aber eins ist sicher, sie führen allesamt hin zu GOTT, zur Zufriedenheit und zur Erkenntnis. Und das ist es, was ich will. Weil das das Einzige ist, was mir wirklich was bringt.

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Topi1610
12.11.2005, 12:56
Liebe Sita,

Du glaubst gar nicht, wie gut ich Dich verstehen kann und ich verstehe auch Deine Reaktionen, gerade was Deinen Sohn betrifft. Man wirft Gott alles vor die Füße und man glaubt, dass ER einem nicht hilft, dabei ist die Hilfe, sobald wir IHM die Sache übergeben haben, schon unterwegs, nur wir stecken in unseren negativen Gefühlen und kommen da nicht so einfach raus. Mein Sohn ist auch noch nicht geheilt und die Ärzte bekommen seine Krankheit auch nicht in den Griff, aber ich habe die Gewißheit, dass er trotzdem gesund werden wird, denn die Krankheit, die er bekommen hat, diente mir, nur so konnte Gott mich erreichen und mein steinernes Herz erweichen. Ich bin mir ganz sicher, dass Gott auch Deinen Sohn heilen wird, nur vielleicht musst Du Geduld lernen. Nur eins weiß ich gewiss, Er lässt Dich nicht fallen, ER ist immer in Deiner Nähe und ER liebt Dich so, wie Du bist.

Weißt Du, auch ich muss es erst einmal lernen, meinen Körper, so wie er ist zu akzeptieren und ich gebe Dir recht, dass das nicht einfach ist und wenn man ihn noch so oft begutachtet wird er nicht schöner, aber ich habe auch gelernt, das wir alle schön sind, denn wir sind ein Ebenbild Gottes und glaubst Du wirklich, dass ER uns so hässlich erschaffen hat, wie wir uns sehen? Sieh einmal, ich bewundere Dein Körpergewicht und ich kann mir vorstellen, dass Du mir diesem Gewicht eine sehr schöne Figur hast und ich finde, dass Du demzufolge nicht hässlich sein kannst. Sicher altert ein Körper, aber wieviele Frauen haben das Problem, dass sie, je älter sie werden, desto mehr gehen sie auseinander. Du hast das Geschenk bekommen, nicht dicker zu werden und ich muss ehrlich sagen, ich beneide Dich schon ein wenig dafür. Nimm dieses Geschenk einfach so an, denn nur wenn Du es so annimmst fällt es Dir auch mit der Zeit leichter es zu akzeptieren.

Sonnenstrahl, es mag sein, dass Sita in einem tiefen Loch sitzt und dass auch schon eine Weile, aber sie muss erkennen, dass sie die Hände nach oben strecken kann und Gott sie dort herauszieht. Wir können für sie beten, mehr nicht. Ich habe gelernt, dass wir oft in solche Löcher gesteckt werden, damit wir endlich den rechten Weg und das Licht erkennen. Wenn die Zeit da ist, wird auch Sita dies erkennen.

Sita
12.11.2005, 19:54
Ich hab doch nur mit Alma geredet!!!??? :roll:

Maja
13.11.2005, 07:54
Liebe Rosita,
na, das dürfte dir doch nicht fremd sein, dass jeder gerne seine Heimwerkermütze liebevoll aufsetzt um zu helfen. :D :D

Sonnenstrahl
13.11.2005, 13:03
Hallo Sita,

du weißt doch, wer ins Forum schreibt muss mit Kommentaren rechnen. :lol: :lol: :lol:

Aber das Schöne ist, wenn du nicht willst, musst du sie ja nicht lesen.

Hab dich lieb

Sonnenstrahl

Sita
13.11.2005, 13:53
Hallo ihr Lieben,

ich habs ja gelesen. Ich war nur überrascht. Ihr stürzt euch, oder wir uns, auf jedes Wort, welches auch nur annähernd ein Hinweis darauf ist, dass jemand sich schlecht fühlt.

Ich denke, es gibt nur noch das Loch oder Gott. Und bei Gott bin ich mir nicht sicher. So ist das nun mal. Und bedingt durch das Alter, was ja jetzt unweigerlich auf uns wartet, kann es ja nicht mehr besser werden. Wie denn? Die Zeit geht auch dann weiter, wenn ich mich mal besser fühle. Also kann ich davon ausgehen, dass es niemals besser wird. Nur noch schlechter. Ja ja, ich höre schon die Kommentare. Es bleibt mir jedoch nur eines übrig. Das zu akzeptieren. An diesen Punkt komme ich immer wieder. Es wird wohl richtig so sein. Wenn 10 Jahre Hoffnung nichts bringen, wird es sich wohl nicht mehr zum Guten ändern.

Dennoch einen schönen Sonntag
Sita

Topi1610
13.11.2005, 15:08
Oh Sita, manchmal glaube ich, Du willst absichtlich alles falsch verstehen.

Ich habe den Wink aber sehr wohl verstanden und werde in Zukunft auch nichts mehr dazu schreiben, auch wenn Du noch so sehr in Deinem Loch sitzt, denn ich glaube, Dir ist nicht mehr zu helfen, da Du für Dich ja entschieden hast, dass es nur das Loch gibt, denn an Gott zweifelst Du ja, aber glaube mir eins, er ist nicht an Deinen Problemen schuld, dass bist Du schon selbst, denn er hat Dir schon so oft die Hand gereicht, aber Du willst einfach nicht zugreifen.

Du schreibst, Du hörst schon unsere Kommentare, die wir wieder abgeben, dass Du akzeptieren sollst bla bla bla. Soll ich Dir was sagen, Du akzeptierst Deine Situation doch so, wie sie ist, denn wenn Du so unzufrieden bist, wie Du es immer zum Ausdruck bringst, dann hast Du doch eigentlich nichts zu verlieren, wenn Du Gott alles vor die Füße wirfst. Warum tust Du es nur nicht? Solange Du Dich so wehrst wird sich nichts ändern, so hart es sich auch anhört.

Sita
13.11.2005, 15:24
Liebste Topi,

nichts von dem, was ich schrieb, war auf Dich gemünzt. Das ist einfach nicht die Wahrheit. Es war das Gesamtbild.

Es war kein Angriff. Sondern eher schmunzelnd gemeint, das mit den Heimwerkermützen. Sorry. Ich will Dich wirklich nicht irgendwo hindrängen. Finde es auch nicht fair, wenn Du Dich dann sofort wieder zurückziehen willst. Damit setzt Du mich unter Druck. Tatsache ist, ich bin total erstaunt, wie Du mein Geschreibsel interpretierst.

Und wer soll mir denn helfen? Ich bitte ja, dennoch tut sich nichts. Ich sag doch, wir sind wie Wellen. Einmal oben, einmal unten. Du gehst ja auch schon wieder den Weg nach unten. Also reg Dich nicht auf.

Es ist unwichtig, wer an den Problemen schuld ist. Ich suche auch gar keinen Schuldigen. Weder Gott, noch jemand anders. Und auch, wenn ich der Schuldige bin, hilft es nicht. Ich kenne einfach nichts, was auf Dauer hilft.

Also, entweder sag ich, was und wie ich mich fühle. Oder ich sags besser nicht mehr. Dann geh ich jetzt mal denselben Weg wie Du. Ich sag mal nichts mehr.
Sita

Topi1610
13.11.2005, 15:50
Sita, irgendwie wollen wir uns beide immer missverstehen :wink:

Also, ich fühle mich nicht angegriffen durch das, was Du schreibst, ich wollte Dir nur klarmachen, dass Du auf gar keine Ratschläge eingehst und dass ist mit der Zeit sehr traurig. Mich kannst Du nicht verletzen, denn wenn Du schreibst, dass Du nicht weißt, ob es Gott überhaupt gibt, dann verletzt Du ihn, nicht mich.

Es ist auch richtig, dass es ein Auf und Ab in unserem Leben gibt und dass ist auch dafür da, dass wir nicht irgendwann abheben. Ich merke es immer, wenn es mir mal gut geht und ich vielleicht nicht so oft Gott um etwas bitte, dann kommt direkt der nächste Rückschlag, da Gott nicht nur in schlechten, sondern auch in guten Tagen mit einbezogen werden will.

Wir sind da, um etwas zu lernen und ich weiß selbst, dass es sehr schwer ist. Etwas hast Du allerdings missverstanden, ich gehe nicht nach unten, sondern ich bin gerade wieder von unten rausgekrabbelt und dass kannst Du auch oben nachlesen.

Es ist doch auch richtig, dass Du Deine Gefühle mitteilst, aber es ist nicht fair, dass Du jede Hilfe, die Dir entgegengebracht wird ablehnst. Denke da mal drüber nach. Du stösst, ich denke mal vielleicht auch unbewußt, die Menschen zur Seite, die Dir helfen wollen, den richtigen Weg zu erkennen und wenn ich dann schreibe, dass ich dazu nichts mehr sagen will, dann soll es Dich mal wachrütteln, dass Du mal nachdenkst und endlich was änderst, denn ich habe den Eindruck, ich rede auf ein kleines bockiges Kind ein, was mich absichtlich falsch verstehen will.

Gott liebt Dich und will Dich so wie Du bist, Du musst nichts ändern, gar nichts, verstehe es doch endlich, dann wirst auch Du glücklich und zufrieden werden.

Alma
13.11.2005, 19:32
Liebe Sita und Ihr anderen!

Ja, vielleicht mache ich es mir zu leicht. Aber irgendwie funktioniert es.
Allerdings habe ich auch - noch - nicht so das Problem mit dem alternden Körper. Ich muß aber gestehen, dass ich vor dem körperlichen Abbau auch Angst habe. Ich verdränge das vielleicht ein bißchen und noch gelingt mir das auch. Was stört Dich an Deinem alternden Körper? Hast Du Angst, nicht mehr liebenswert zu sein?
Mein Freund ist ein ganzes Stück älter als ich und hat deswegen auch Probleme mit seinem Körper und seinen Falten. Ich sehe das wohl, aber es ist mir wirklich völlig egal, weil ich ihn liebe. Erversteht das nicht Ich meine, dass es gar nicht auf das Aussehen ankommt, sondern auf das, was man von Innen heraus ausstrahlt. Dann spielen Falten und Gewichtsprobleme gar keine Rolle. Wer findet sich schon schön oder perfekt? Oder wie oft wundert man sich, dass sich andere gefunden haben, obwohl man selbst -rein subjektiv betrachtet - nichts besonderes an ihnen finden kann. Für jeden Topf gibt es auch einen Deckel; Alter,Gewicht, Aussehen egal. Unser Körper ist nur eine vorrübergehende Hülle für unser Inneres, das alles überstrahlt und ausschlaggebend ist. Das ist auch für mich ein Trost und macht mir das Älterwerden leichter.
Alles Liebe von
Alma

Maja
13.11.2005, 21:21
Hallo Alma,
schön dass du dir ein Buch bestellt hast. Ich hoffe dass es dir genau so gefällt wie mir und du viele neue Erkenntnisse bekommst.

Zu deinem Beitrag über den Körper, bitte ich dich einmal folgendes zu bedenken.
Stell dir vor es wäre umgekehrt, du wärst viel älter als dein Partner. Ich glaube dann sehe es etwas anders aus. Du bist in der umgekehrten Lage, dein Körper ist noch jung und dir macht es nichts aus, weil dein Partner älter ist, eben weil du ihn liebst.
Ich glaube aber dass es bei Frauen etwas anders ist. Jede Frau möchte gut aussehen.
Es würde uns ja auch leichter fallen, wenn wir unseren Körper lieben würden so wie er ist. :roll:
Aber auch das ist eine schöne Lektion uns so zu sehen wie Gott uns sieht. Und für Gott sind wir alle wunderschön. :D
In Liebe, Maja

Alma
17.11.2005, 20:05
Liebe Maja!

Sicher hast Du Recht. Ich wollte Sita nur dazu anregen, sich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Sie kann i m m e r auf jemanden treffen, für den sie die Schönste ist, genauso wie Gott sie sieht, eben mit den Augen der Liebe.

Alles Liebe wünscht
Alma

Maja
18.11.2005, 07:27
Liebe Alma,
ich weiß ja dass das was du schreibst aus deinem Herzen kommt. :D
Und das ist auch richtig und gut.
Weißt du ich neige manchmal dazu ohne dass ich es will, etwas falsch auszudrücken.
Ist aber auch nicht böse gemeint. :)
Maja