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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Demut


Maja
23.08.2005, 15:34
Mir geht es heute nicht gut.
Ich weiß auch nicht was das soll, aber ich fühle mich irgendwie verlassen, obwohl das ja nicht stimmt.
Wenn es mal nicht so läuft wie ich es gerne hätte, möchte ich mich am liebsten in ein Mauseloch verkriechen.
Sorgen plagen mich, weil es meiner Enkeltochter nicht gut geht und ich mit leide, obwohl das ja eigentlich gar nicht geht. Also schön blöd, wenn ich mich darauf ein lasse.
Heute morgen beim Walken sprach ich den Heiligen Geist darauf an. ER möge mir doch bitte zeigen was mit mir los ist.
Tausend Kleinigkeiten stören mich zur Zeit und auch mit der Kommunikation haut das nicht so hin. Zu viele Missverständnisse tauchen auf. Ich müsste doch langsam wissen, dass das was ich sehe nicht die Wahrheit ist. Aber nein was mache ich, ich falle immer wieder auf Ego;s Spiele herein. :oops:
ER sagte heute morgen zu mir, dass alles in Ordnung wäre. Aber warum fühle ich mich dann so mies.
Ich hatte den HG gebeten, ER möge mein Herz öffnen.
Bin ich vielleicht dadurch verletzlicher geworden?
Nehme ich alles viel zu persönlich. Ja, genau das ist es, ich nehme alles viel zu persönlich. Anscheinend nehme ich mich auch noch viel zu wichtig.
Ich glaube dass ich zu lernen habe, wieder etwas demütiger zu werden.
In der Hoffnung dass mir das bald gelingt, werde ich nun den ganzen Mist heilen lassen.
In Liebe, eure Maja

Sita
23.08.2005, 15:45
Maja,
Du nimmst Dich nicht wichtig genug.

Nimm Dein Gefühl des Verlassenseins einmal ernst. Und schimpf nicht mit Dir. Hab Geduld. Horche in Dich, was Dein Inneres Kind Dir zu sagen hat. Nimm es in Gedanken in den Arm.

Und schimpfe nicht. Denn Dein Inneres Kind bekommt das alles mit. Und ist deshalb traurig. Weil es denkt, es ist nicht ok. Und das stimmt einfach nicht.

Und sag ihm wirklich, dass es die Dinge nicht persönlich nehmen braucht. Wir schauen alle durch unseren individuellen Filter. Da geht es keinem anders.

Wahre Demut nimmt an, dass wir etwas wunderbares sind. Und das sollten wir unserem Inneren Kind nicht verheimlichen, sondern sollten es feiern und uns darüber freuen.

Ich hab Dich ganz doll lieb
Rosita

Maja
23.08.2005, 17:58
Danke Bärbel für deinen Dialog und danke Rosita für deine mitfühlenden Worte.
Es ist schön, in einer solchen Situation so liebe Geschwister zu haben. :D

Bärbel deinen Dialog hätte auch ich heute schreiben können. Irgend wie ist das doch auch Gottes Wille, dass wir so oft in der gleichen Situation stecken. Damit ER uns klar macht, dass ER nur darauf wartet uns zu helfen.

Das makabere an der Sache ist, dass wir im Kopf alles wissen, blos wenn es im Alltag auf uns zu kommt, haben wir alles wieder vergessen und begeben uns in das Zimmer des Selbstmitleids. Die Antworten die du bekommen hast sind total richtig, denn sie betreffen auch mich
Unsere Kinder haben ihre eigenen Lektionen zu lernen und wir müssen verflixt noch mal endlich auf hören, ihre Probleme lösen zu wollen und ihnen Zucker in den Hintern zu blasen.
Als Dank werden wir dann noch beschimpft und ausgeschlossen.

Da liebe Rosita passen deine Worte wieder rein. Unser inneres Kind. Ich finde es schön, dass du mich wieder daran erinnerst, dass es auch noch da ist; und das es nach Liebe schreit.
Ich danke euch beiden und habe euch total lieb.
Wir wollen auch immer für einander da sein und lernen immer auf Sein Wort zu hören.
Es ist mir mal wieder total klar geworden, dass ER durch uns kommuniziert.
Vielen Dank noch mal, eure Maja