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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Glaube und Wahrheit


Sonnenstrahl
22.08.2005, 17:58
Liebe Topi,

ich freue mich sehr, dass ich dir weiter helfen konnte.

Damit du siehst, wie ich über die LIEBE GOTTES und SEINEN WEG denke, schreibe ich dir mal etwas dazu.

Jeder Mensch hat seinen eigenen Glauben entwickelt, und das, was wir glauben, ist das, was wir im Laufe unseres bisherigen Lebens gelernt haben. Es steht mir also nicht zu, deinen Glauben in Frage zu stellen. Aber ich will dir etwas von mir erzählen.

Ich sagte ja schon, dass ich im katholischen Glauben erzogen wurde, sehr streng und sehr dogmatisch. Und ich musste auch die Bibel lesen immer und immer wieder. Und in der Kirche musste ich Gebete beten, die ich gar nicht verstand. Das fing schon mit dem Vater unser an und ging dann weiter über lateinische Gebete und Verse, die wir so herunter gesagt und gesunden haben. Das kennst du sicher auch.
Aber alles das hat mich in meinem Herzen nicht bewegt, und vieles davon habe ich nicht verstanden, und es hat mir auch nicht geholfen, mit meinem Leben zurecht zu kommen und an einen liebenden Gott zu glauben. Das, was ich kennen gelernt hatte, war ein Gott des Zornes und der Strafe. Von Liebe war da für mich keine Spur, denn es kam immer nur der drohende Zeigefinger.

Irgendwann habe ich es dann aufgegeben, bin aber durch meine Lebensumstände dazu gekommen, Gott um Hilfe zu bitten, denn ganz tief in mir wusste ich, dass es einen liebenden Gott gibt, egal, wie die Kirche ihn mir auch verkauft hat.

Und ich habe angefangen, IHN zu suchen. Ich habe viel gelesen, und viel gelernt, aber alles, was ich gelesen und gelernt habe, habe ich geprüft, dahingehend, was mein Herz dazu sagt, ob es ihm zustimmt oder nicht. Und dazu gehört auch die Bibel. Darin stehen viele Dinge, die ganz sicher unumstößlich sind, aber es steht auch Vieles darin, was ich bis heute nicht richtig verstehe und auch in meinem Herzen nicht annehmen kann. Ich habe gelernt, mich ganz auf die Stimme der Liebe in meinem Herzen zu verlassen und das in allererster Linie. Und deshalb stelle ich alle Fragen zuerst nach innen und höre diese Stimme, die ich jetzt auch wörtlich erfassen kann.

Zu all den Dingen, die du in deinem Beitrag beschreibst, habe ich inzwischen eine neue Einsicht gewonnen, die mit der LIEBE, die GOTT IST, für mich übereinstimmt, jedenfalls nach meinem Empfinden. Aber alles, was ich sage, solltest du selbst überprüfen.

Für mich gibt es heute keinen strafenden GOTT mehr, GOTT ist reine LIEBE. Daher kann es für mich auch nicht sein, dass GOTT Menschen ausschließt aus SEINER LIEBE. Ich glaube, dass wir uns die Vollkommenheit SEINER LIEBE gar nicht vorstellen können. Und das bedeutet vor allem auch, dass er jedem vergibt, auch wenn er noch soviel sogenanntes „Böses“ getan hat, nach unserer Auffassung.

Es gibt nun aber Menschen, die in ihrem Leben hier und jetzt Gott gar nicht finden, was aber nicht heißen muss, dass sie ihn nicht auch irgendwann gesucht haben. Was ist also mit diesen Menschen, wenn ihr Leben zu Ende ist, und wenn sie keine Chance hatten, Gott um Vergebung zu bitten, SEINE HAND zu nehmen und mit IHM zu gehen. Kann das Liebe sein, das Gott diese Menschen dann einfach fallen lässt?

Viele Fragen gibt es da, und ich möchte jede meiner Fragen beantwortet haben, will nicht einfach glauben, was irgendwo geschrieben steht oder was mir jemand gesagt oder eingetrichtert hat.

Ich weiß heute für mich, dass diese Welt von Gut und Böse nur in meinem Kopf besteht, und das der Teufel nichts weiter als der gedankliche Ausdruck dessen für uns Menschen ist, was wir als böse bezeichnen und verurteilen.
Gott liebt uns alle gleichermaßen, denn wir sind alle eins mit IHM, und deshalb wird er niemals eines seiner Kinder zurück lassen oder aufgeben, weil GOTT ohne uns nicht ganz ist, und das kann gar nicht sein.

Wir müssen uns jeden Tag, sogar jeden Augenblick neu entscheiden, ob wir mit IHM oder ohne IHN gehen wollen, und diese Entscheidung ist ausschlaggebend dafür, ob wir die LIEBE oder die Angst in unser Leben einladen. Wenn wir in der LIEBE sind, dann kann es für uns keinen Teufel geben, und er verliert ganz schnell seine Hörner. Wenn wir aber in der Angst sind, dann stehen alle bösen „Geister“ auf und jagen uns, bis wir tot umfallen. "Und es geschehe dir nach deinem Glauben", sagt Jesus.

Und deshalb will ich dir deine Meinung auch nicht nehmen, aber ich kann dir versichern, wenn du die Hand Gottes nimmst, kann der „Teufel“ dir nichts anhaben und das „Böse“ verschwindet aus deinem Leben, weil es nichts mehr gibt, was böse ist, nur noch Dinge, durch die du GOTT näher kommen lernst. Und das sind wiederum in jeder Situation meines Lebens, nur Lektionen, denn GOTT prüft uns nicht, er hilft uns und gibt uns in jedem Augenblick die Gelegenheit, uns wieder neu für IHN zu entscheiden.

Gut und Böse sind nichts weiter als zwei Seiten einer Medaille. Und die Medaille ist weder gut noch böse, sie ist einfach die Medaille. Du kannst statt dessen auch eine Tür nehmen oder ein Glas mit Innen- und Außenseite. Allein unsere Bewertung macht eine Sache dazu, was sie für uns ist, so wie Feuer uns wärmt und uns töten kann und Wasser uns Flüssigkeit gibt, aber auch eine Stadt überschwemmen kann. Und je nachdem, in welcher Art wir die Dinge kennen lernen, so sind sie entweder gut oder böse für uns, aber nur, weil wir sie so bewerten, nicht, weil sie so sind.

Um GOTT zu erkennen, IHN wirklich zu finden, müssen wir aufhören, zu beurteilen und zu bewerten, weil wir es nicht können, sondern es immer nur eine Sache der persönlichen Sichtweise der Dinge ist.

Und es geht einzig und allein darum, das zu begreifen, denn dann erkennen wir, dass wir SELBST der Herr über unser eigenes Universum sind. Aber genau dieses SELBST, das wiederum eins mit GOTT ist, das ist es, was wir erfassen lernen müssen.
Und darum geht es mir mit dieser Internet-Site.

Ich kann jetzt gut verstehen, warum du meinen Dialogen nichts abgewinnen konntest. Du hast ein ziemlich festes Bild von Gott und SEINEN HANDLUNGEN. Und das wirft natürlich tausende von Fragen und Zweifeln auf, wenn du hörst, was wir hier so schreiben. Aber das ist auch gut so. Du solltest einfach nur offen sein, denn sich GOTT zuwenden heißt nichts anderes, als alles andere los zu lassen. Erst dann kannst du SEINE HAND wirklich entgegen nehmen, die ER dir in jeder Lebenssituation durch jeden Menschen, der dir begegnet, entgegenstreckt, egal, wie sehr du dich auch gegen ihn auflehnst.

Und wenn du mich fragst, wo GOTT denn zu finden ist, kann ich dir nur sagen, in deinem Herzen, in deiner Liebe. Denn nur mit dem Herzen kannst du richtig sehen, und mit dem Herzen habe ich auch "gesehen", dass du leidest.

In Liebe dein Sonnenstrahl

Ach, noch was Wichtiges, ich glaube auch daran, dass wir nur einmal leben, und das ist ewig. (ist ein kleines Gedankenspiel)

Topi1610
23.08.2005, 18:52
Ach Sonnenstrahl, eigentlich ist an Dir eine Pfarrerin verloren gegangen :D Ich meine dass nicht negativ und vor allen Dingen ehrlich. Bis jetzt nehme ich aus jedem Deiner Texte etwas für mich in Anspruch, aber es gibt auch Dinge, die ich so nicht glaube.

Nehmen wir noch einmal das Thema "Teufel". Gott liebt uns alle, egal was wir tun und wer wir sind. Das ist Fakt. Er will auch nicht, dass einer von uns verloren geht und deshalb ist er um so trauriger, wenn wir uns von IHM anwenden. Ich meine jetzt nicht, wenn wir mal der Meinung sind, dass wir im Recht sind und nicht ER, sondern wir sagen "Ich brauche keinen Gott, den gibt es nicht". Mit diesem Satz wendet man sich von IHM ab, man will mit IHM nichts zu tun haben. Gott versucht es im Laufe unseres Lebens immer wieder, uns anzusprechen. Es kann durch Ereigenisse, Menschen oder ohne weiteren Grund sein. ER klopft immer wieder an unsere Herzenstür, aber wir schlagen direkt zu, wenn wir IHN sehen oder machen erst gar nicht auf.

Jetzt kommt die letzte Stunde und wir haben gar nicht mehr die Möglichkeit, IHN anzusprechen, z.B. Herzstillstand - TOD! Dann ist es zu spät und wir ernten dann, was wir gesät haben. Wir wollten im Leben nichts mit IHM zu tun haben, da es IHN ja nicht gibt, warum soll ER jetzt etwas mit uns zu tun haben wollen. Es ist richtig, ER ist ein GOTT DER LIEBE, aber warum ließ er z.B. die Sintflut zu? Auch dort können wir nachlesen, dass er es immer wieder versucht hat und erst als die Gotteslästerung himmelschreiend war hat er eingegriffen.

Du siehst, es gibt für mich gut und böse und wird es auch immer geben. Ich habe mich auch damals von IHM abgewandt, wollte mit IHM nichts mehr zu tun haben, aber ER hat sich mir den Weg gestellt und ich habe erkannt, dass ich SEINE Hand ergreifen muss, damit ich Frieden finden kann. Inzwischen habe ich erkannt, was für ein törichtes Kind ich war, aber ER hat mich nicht fallen lassen, nur den letzten Schritt, den musste ich selbst tun. Ich musste sagen: "Hier bin ich Herr, nimm' mich so wie ich bin".

Jeder Mensch muss selbst entscheiden, ob er mit IHM oder ohne IHN seinen Weg gehen will, aber entscheiden können und müssen wir uns hier im Leben. Es könnte im Sterben zu spät sein.

Sita
24.08.2005, 00:05
Ich war gerade im Forum ein Kurs in Wundern. Ich habe mal eine Lektion mitgebracht. Die kann man dort so wunderschön kopieren.

Lektion 231
VATER, ich will mich nur an DICH erinnern.

Wonach könnte ich suchen, VATER, als nach DEINER LIEBE? Vielleicht denke ich, dass ich nach etwas anderem suche, nach einem Etwas, dem ich viele Namen gab. Doch ist DEINE LIEBE das einzige, was ich suche oder jemals suchte. Denn es gibt sonst nichts, was ich je wirklich finden wollen könnte. Gib, dass ich mich an DICH erinnere. Wonach sonst könnte ich verlangen als nach der Wahrheit über mich selbst?

Dies, mein Bruder, ist dein Wille. Und du teilst diesen Willen mit mir und auch mit dem EINEN, DER unser VATER ist. Dich an IHN zu erinnern ist der HIMMEL. Dies suchen wir. Und nur dies wird uns gegeben sein zu finden.
Gute Nacht
Rosita

Sonnenstrahl
24.08.2005, 11:22
Liebe Topi,

auch ich möchte dir eine Antwort geben von meinem Verständnis von Gut und Böse.
Ja, ich wäre gern eine neue Art Pfarrerin, eine, die den Menschen Mut macht und ihnen Gott wirklich näher bringt, denn das, was ich bisher in Kirchen gehört habe, hat mich nicht viel weiter gebracht. Ich wünschte mir sehr, das würde sich ändern. Ich glaube aber, dass das in den Kirchen so lange nicht geschehen wird, wie dort allein in der Bibel nach der Wahrheit gesucht wird. Denn die Bibel muss, bevor man sie versteht, ausgelegt werden, und auch das macht jeder auf seine Weise und sogar in verschiedenen Zeitperioden unterschiedlich. Wenn man aber die Bibel wörtlich nimmt, so glaube ich, begibt man sich auf Glatteis, wie die Vergangenheit uns schon oft gezeigt hat.
Auch die Bibel muss mit dem Herzen gelesen werden, und man muss versuchen, ihre Aussagen mit dem Herzen zu verstehen, nicht mit dem Verstand. Denn unser Verstand ist es, der uns immer wieder auf's Glatt eis führt, weil er aus unseren vergangenen Erfahrungen besteht. Und die müssen ja noch lange nicht alle richtig sein.

Was du schreibst hilft uns allen sehr, weil wir anhand deiner Worte die gemeinsame Wahrheit suchen können, denn was wir meinen, ist sicher identisch, nicht aber, was und wie wir es ausdrücken und noch viel weniger, wie wir es verstehen.

Ich will daher bei Gut und Böse anfangen, um in deinen Worten den gemeinsamen Sinn zu suchen, denn Gut und Böse begegnen uns jeden Tag, wir können sie nicht leugnen, und in dem, worin wir das Böse sehen, steckt für viele Menschen der Teufel. Jetzt müssen wir uns die Frage stellen, was Gut und Böse sind und was der Teufel, denn es versteht ein jeder etwas anderes darunter, aber wo liegt nun die Wahrheit. Sie ist zu suchen.
Ich habe mir darüber einmal Gedanken gemacht und meine Fragen so beantwortet bekommen:


Alles ist richtig, so wie es ist


Alle Lösungen liegen in uns selbst.
Um sie zu finden, müssen wir den Schlüssel benutzen.
Der Schlüssel sind unsere Gefühle, sie zeigen uns den Weg.
Den Schlüssel benutzen heißt, die Gefühle zu akzeptieren, alle!
Sie führen uns zur Lösung.
Die Lösung liegt auf der inneren Ebene,
in unserem HÖHEREN SELBST.


1. Gut und Böse

Warum erscheinen uns die Dinge oft falsch, ungerecht oder böse?
Weil wir über das, was wir sehen, eine Entscheidung getroffen haben. Und wir bekräftigen diese Entscheidung immer wieder. Wir entscheiden, was gut und was böse ist.
Und durch diese Entscheidung lassen wir uns täuschen. Wir sehen durch die Brille von Gut und Böse. Das löst Gefühle in uns aus.

Wenn wir uns entschieden haben, dass etwas falsch, ungerecht oder böse ist. beginnen wir uns, dagegen zu wehren. In diesem Augenblick verwehren wir uns selbst die Chance, die Wahrheit zu erkennen.

Die Bereitschaft aber, den ersten Satz als gänzlich wahr anzunehmen, öffnet uns die Tür, ihn zu verstehen.

2. Urteil

Wir müssen lernen, die Begriffe Gut und Böse als relativ zu betrachten.

Es gibt immer Gründe, etwas als gut oder böse zu bezeichnen.
Die Gründe sind es, die die Gegensätze relativieren. Aber auch Gründe sind relativ, immer aus der Sicht des Betrachters.

Wir urteilen nach unseren individuellen Begründungen. Also sind unsere Urteile auch relativ.

Es gibt niemanden auf der Erde, der zum objektiven Urteil fähig ist. Auch die Mehrzahl zählt nicht (Kriege, Ausrottung der Indianer in Amerika, Hexenverbrennungen, Holocaust ).

Beweise dienen uns als Hilfsmittel für die Begründungen von Urteilen.
Aber es gibt falsche und Fehlbeweise. Daher sind auch Beweise relativ.


3. Gerechtes Urteil

Wenn wir also nicht fähig sind, objektiv zu urteilen, sollten wir aufhören, zu urteilen.

Es gibt nur EINEN, der des Urteils fähig ist, DER der uns und diese Welt besser kennt als wir.

Wenn wir uns SEINEM URTEIL vollkommen angeschlossen haben, werden wir wissen, dass immer alles richtig ist, so, wie es ist, weil nichts ohne IHN ist.

In allem, was ist, spricht SEINE STIMME zu uns: „komm heim!“

In unseren Gefühlen können wir SEINE STIMME wahr nehmen. Sie sagen uns etwas, ER spricht zu uns durch sie.

Wenn wir uns wehren, wehren wir uns gegen SEINE HILFE.

Im ANNEHMEN liegt die Heilung, denn durch das Annehmen kann uns die Entscheidung, unser Urteil, gezeigt werden. Wir können es aufheben lassen. Wir können es nicht allein aufheben. Das ist Vergebung und Vergebung heilt.
So schließt sich der Kreis.


Ende meiner Antwort, die ich erhalten habe.


Und was ist nun der Teufel?

Da ihn niemand von uns je gesehen hat, ebensowenig, wie wir Gott oder einem der Engel begegnet sind, wir alle aber eine Vorstellung davon haben, können wir nur beginnen, diese Vorstellungen in unseren Köpfen zu beleuchten. Und auch von Gott, dem Teufel oder den Engeln hat jeder seine eigene Vorstellung. Was aber ist die Wahrheit?

Woher haben wir unsere Vorstellungen? Wir haben uns ein Bild gemacht, von den Dingen, die wir zu kennen glauben. Wodurch aber sind wir in der Lage, uns von Dingen, die wir im Außen nie gesehen haben, ein Bild zu machen?

Das Alte Testament sagt ganz vorn, dass alles, was entstanden ist, mit Erschaffung der Erde, aus GOTT entstand. Wer oder was auch immer GOTT ist, ER ist der Schöpfer von allem. ER schuf Licht und Dunkel, die Gegenstätze, die Polarität, es waren SEINE IDEEN.

"Denn Gott war das Wort, und das Wort war bei Gott"

Das Urteil von Gut und Böse war in diesen Prozess noch gar nicht eingetreten. Erst der Mench, nachdem er aus GOTT entstanden ist, hat dieses Urteil in die Welt gebracht und begann, alles, was ihm schadete als böse und alles, was ihm gut tat und angenehm war, als gut, zu bezeichnen. Der Mensch als Teil GOTTES (aus IHM und SEIN BILD) entstanden, brachte das Urteil in die Welt.

GOTT ist Geist (nicht ein Geist, sondern geistig) und deshalb kann alles, was aus IHM ist, auch nur aus dem Geist entstanden sein, auch die Materie. Und weil wir eine Idee GOTTES sind, Teil SEINES GEISTES, so sind auch unsere Ideen wieder ein Teil GOTTES, denn wir können nicht ohne IHN sein und noch viel weniger ohne IHN denken oder uns ein Bild machen.

"und Gott war das Wort..."

Und durch SEIN WORT wurden SEINE IDEEN in die Welt gesetzt. Alle Dinge wurden so durch SEIN WORT erschaffen, SEINE IDEEN, und so gibt es nichts, was nicht aus IHM ist, ein Teil SEINES GEISTES, also Geist, Idee, Gedanke, auch der Teufel ist ein Gedanke, eine Idee, ein Bild.
Er ist ein Bild, eine Vorstellung, die in jedem Menschen durch die Fähigkeit des Denkens, die GOTT uns gab, anders aussieht, aber dennoch Geist ist und bleibt, ein Gedanke.

Gott schuf die Welt der Gegensätze, diese Welt ist neutral, sie ist aus SEINER LIEBE entstanden. Aber die Beurteilung, welche Dinge in dieser aus Gegensätzen bestehenden Welt als gut und welche als böse anzusehen sind, ist eine Erfindung des Menschen. Das was wir so verurteilen, lehnen wir auch ab. Und damit haben wir es aus der Welt der Liebe ausgeschlossen (siehe Beitrag von Sita, was GOTT will), die eigentlich eins ist, denn GOTT hat alles als eins geschaffen. Alles schuf er durch SEINE LIEBE.

Auch das Bild, das jeder von uns sich von GOTT gemacht hat, ist eine Vorstellung unseres Geistes. Und da jeder ein anderes Bild hat, können wir uns auf keine gemeinsame Wahrheit einigen. Aber GOTT ist GOTT, egal, wie wir IHN uns vorstellen, ER ist immer die LIEBE, und das ist nichts Körperliches.

Alle Vorstellung, die wir Menschen von GOTT haben, sind menschliche, unvollkommene Vorstellungen, weil wir nur in menschlichen Denkstrukturen denken können, aber GOTT ist das alles sicher nicht. Deshalb müssen wir aufhören, uns von GOTT und SEINEN Urteilen ein Bild zu machen. Wir müssen IHN suchen und bitten, SICH uns zu offenbaren.

Was GOTT tut und was nicht, wissen wir nicht. Aber ER ist reine LIEBE, und das allein lässt Schlüsse zu.

In unserer Welt gibt es Gut und Böse, aber diese Bezeichnungen sind niemals objektiv. Und so müssen wir, wenn wir gewillt sind, ein Urteil zu fällen, GOTT bitten, uns unser Urteil abzunehmen. Erst dann kann ER uns die Wirklichkeit zeigen, denn der Mensch kennt viele Wahrheiten, GOTT aber kennt nur eine.

In Liebe dein Sonnenstrahl

Topi1610
24.08.2005, 14:05
Zum ersten Mal fehlen mir die Worte und ich muss ehrlich sage, ich bin sehr gerührt. Danke für Deine klaren, ehrlichen Worte.

Mehr kann ich im Moment nicht schreiben.

Maja
24.08.2005, 14:39
Hallo ihr Lieben, na das ist ja mal eine super Diskussion.

Danke Sonnenstrahl, du hast alles auf den Punkt gebracht.
Da ja jeder von uns einmalig :D ist, hat ja auch jeder seine eigene Wahrheit.
Ich möchte noch ergänzend etwas zu fügen.

Es sind in der Tat nur unsere Gedanken die uns glauben machen wollen, dass wir von Gott getrennt sind.
Wir spüren ja auch dass wir es ständig mit 2 Stimmen zu tun haben. Eine die wir das Ego nennen, wir können sie aber auch Teufel nennen. Jeder so wie er es fühlt. Nur Teufel hört sich für mich fürchterlich an und Ego na, ja das hört sich nicht ganz so schlimm an.
Tatsache ist aber, dass Gottes Stimme immer sehr leise ist und die Stimme des Ego;s ist immer sehr laut. Die laute Stimme will aber nicht dass wir uns zu Gott bekennen, also funkt sie ständig dazwischen um uns zu sagen, " das stimmt doch alles nicht, höre nicht auf sie, und mache alles so wie ich es dir sage."
Aber halleluja lernen wir immer mehr auf die Stimme Gottes zu hören. Jeden Tag erleben wir Wunder über Wunder, die wir aber kaum einmal richtig wahr nehmen und sie deshalb oft als selbstverständlich an nehmen, um sie schnell wieder zu vergessen.
Anders ist es mit negativen Erlebnissen, an denen können wir uns laben und das immer wieder.
Da wir das aber jetzt alle erkannt haben, dürfen wir nun endlich Gottes Hand nehmen und uns von IHM führen lassen.
Wir alle werden es schaffen, und das schöne ist, wir lassen niemanden zurück.
In Liebe eure Maja

Sita
24.08.2005, 17:37
Íhr Lieben,
ich möchte noch etwas zu bedenken geben.

Jeder hat seine eigene Wahrheit, das fühlt sich so an, dass wir an der Stelle wieder etwas separates machen, allein ohne IHN. Ich erinnere mich an eine Stelle im Kurs, wo steht, nur die Wahrheit ist wahr, und das dieser Gedanke zwei Teile beinhaltet, nämlich das nichts anderes wahr ist.

Wenn wir unsere eigene Wahrheit haben, bedeutet das, dass wir uns begrenzen. (Was an sich schon wieder bedeutungslos, also ohne Bedeutung ist)

Nur Gottes Wahrheit ist allumfassend und damit bedeutungsvoll.

Rosita

(Maja, aber Du hast vermutlich das richtige gemeint, nur ich habs wieder mal falsch verstanden :D )

Maja
24.08.2005, 21:30
Hallo meine liebe Rosita,
du hast ja recht mit dem was du sagst, aber du weißt doch auch dass wir alle ein Blättchen von Gottes Baum sind, und somit sind wir ja auch nicht wirklich getrennt von IHM.
Aber wir haben uns ja in diesem Traum etwas ausgesucht, was wir hier lernen wollen. Jeder auf seine Weise; und jeder einmalig.
Also hat ja auch in diesem Traum jeder seine eigene Wahrheit, auch wenn das nicht die Wirklichkeit ist.
Inzwischen glauben wir ja auch daran dass wir hier nur eine Rolle spielen, aber wir wollen sie ja auch so gut wie möglich spielen. :)

Weißt du meine Liebe, es denkt ja noch nicht jeder so wie unsere Brüder die sich mit dem Kurs beschäftigen. Für viele sind das Bömische Dörfer. Ich merke es immer, wenn ich mal etwas in dieser Richtung zu anderen sage.
Im Anfang hatte ich Schwierigkeiten, denn ich wurde oft belächelt. Aber heute macht mir das nichts mehr aus. Ich rede trotzdem
weiter. :D
Und fühle mich noch gut dabei, weiß ich doch dass immer irgend etwas davon hängen bleibt.
Ich wünsche allen eine gute Nacht.
In Liebe, Maja

Sonnenstrahl
24.08.2005, 22:29
Ich glaube auch, dass wir, wenn wir den Kurs zitieren, etwas mehr dazu sagen müssen, denn wenn man ihn nicht von Anfang an studiert hat, von der ersten bis zur letzten Lektion, und hört dann Teile aus einer Lektion, die irgendwo in der Mitte steht, dann könnte das für einen Menschen, der das zum ersten Mal hört, ziemlich unwirklich klingen. Er weiß vermutlich nichts damit anzufangen.

Einige von uns sind durch den Kurs gegangen, manche sogar zwei- oder mehrmals, haben ihn über viele Jahre eingehend studiert. Aber unser Forum ist ja kein Kurs-Forum, und das dürfen wir nicht vergessen. Also wäre es nicht verwunderlich, wenn die die den Kurs in Wundern nicht kennen, gar nicht wissen, wovon wir reden.

Deshalb lasst uns, wenn wir aus dem Kurs etwas einfließen lassen, auch das hinzufügen, was wir zu verstehen geben wollen, in Worten, die jeder versteht, auch der, der ihn nicht kennt.

Ich danke euch.

In Liebe Sonnenstrahl

Sita
24.08.2005, 23:35
Ihr Lieben,

ich werde mich nicht verbiegen.

Du liebe Bärbel, kannst auf Karin wunderbar eingehen, Du kannst die Worte, die in Dir sind, einfach fließen lassen. Und Deine Dialoge helfen mir sehr.

Jeder hat da wohl seinen Platz.

Es ist nicht meine Aufgabe, Menschen zu Gott zu bringen, wie bei Maja, und es ist auch nicht meine Aufgabe, die Worte so wie bei Dir, Bärbel, aufzuschreiben und weiter zu geben und vielleicht anderen zu helfen.

Bislang hatte ich die Aufgabe, mich selbst heilen zu lassen, Vergebung in mein Leben zu bringen. Andere Menschen hab ich so gelassen, wie sie mir erschienen. Obwohl mein Verhalten vermutlich von meinem Denken gefärbt ist. Ich denke, ich könnte auch Denkanstösse geben, wenn sich einer verirrt in seinem eigenen Denken, ihn wieder auf den Kurs bringen.

Wenn das nicht gebraucht wird, ist es ok. Dann räum ich meinen Platz für jemand, der das so macht, wie Du es gern haben möchtest Bärbel. Denn ich kann mich nicht ändern, ich schreib wie ich bin.

Und wenn ich jetzt meine Antworten dahingehend untersuchen soll, ob sie eventuell von jemanden nicht verstanden werden, weil sie den Kurs nicht gelesen haben, dann müßte ich mich verbiegen. Kann nicht mehr alles einfach zulassen. Sondern müßte durch diesen Filter, den Du grad eingeführt hast, blicken, um zu sehen, ob ich den Anforderungen entspreche.

Ich denke, jemand, der nicht versteht, was ich sage, m u s s es ja nicht lesen. Ich hoffe, ich habe mich für alle verständlich ausgedrückt.

Rosita

Sita
25.08.2005, 00:05
Und noch etwas, liebe Bärbel,

dieses Forum ist, wie ich es verstanden habe, Dir gegeben worden. Schirmherr ist also für mich unser Vater.

Wenn Du jetzt hier etwas kontrollieren willst, machst Du es wirklich zu dem, was Du willst. Dann wird es aber nicht mehr das sein, was ER will. Es sei denn, Du lernst. Du lernst etwas über Dich, über Deine Vorstellungen, die Du über dieses Forum hast. Über Deine Gedanken der Kontrolle, dieses Forum in eine Richtung zu schieben.

Lass es doch das sein, was es ist. Oder was es werden wird. Lass es sich doch entfalten. Du sagst selbst, wir sind individuelle Stücke Kuchen einer Torte.

Glaubst Du, Du kannst aus mir eine andere Form machen?

Wie soll denn mein Stück dann noch in die Torte passen?

Rosita :lol:

Maja
25.08.2005, 06:56
Ach liebe Rosita,
warum diese harten Worte .Es verlangt doch keiner von dir, dass du dich verbiegen sollst.
Es ist doch aber so, es gibt ja leider noch nicht so viele Menschen die den Kurs kennen.
Deshalb würde auch ich es begrüßen, dass wir Dinge aus dem Kurs eben so zitieren, dass es auch ein nicht Kurs kundiger verstehen kann.

Der Kurs ist nun mal nicht so einfach zu lesen und zu verstehen. Da muss man rein wachsen. Weißt du nicht mehr liebe Rosita wie oft wir alles hin schmeissen wollten, weil wir nicht damit zurecht kamen. Aber dann war immer jemand da der uns wieder zurück geführt hat. :)
Also zieh dich nicht wieder zurück, denn wir brauchen dich. :D
In Liebe, Maja

Maja
25.08.2005, 07:04
Ich habe noch etwas vergessen zu sagen.
Alles was Sonnenstrahl sagt, ist doch sehr vom Kurs angehaucht. Sie ist doch eine begeisterte Kurs Anhängerin, so wie wir alle.
Aber, und das ist auch meine Meinung, sollten wir so reden dass es auch jeder verstehen kann.
Also komm aus deiner Schmollecke ja wieder raus.
Maja

Sonnenstrahl
25.08.2005, 09:51
Hallo liebe Rosita,

ich mußte direkt schmunzeln, als ich deine Zeilen las, habe dich vor mir gesehen, wie du innerlich getobt hast. Mittlerweile habe ich gelernt, dich genauso zu lieben. Du bist wunderbar, weil du ehrlich bist und sagst, was du denkst. Ich weiß, woran ich bei dir dran bin.

Wenn du meinen Beitrag so verstanden hast, dass ich damit sagen wollte, du sollst nicht mehr das sein, was du bist und nicht mehr das schreiben, was du denkst und fühlst, dann hast du jetzt auch durch einen Filter gesehen, denn das will ich ganz bestimmt nicht, von keinem von uns.

Ich zitiere dich "es ist nicht meine Aufgabe, Menschen zu Gott zu bringen...." Ich höre noch, wie oft du gesagt hast, dass du alles mit uns teilen möchtest, weil du dadurch lernst und Gott näher kommst. Oder denk dran, wir lernen, was wir lehren....
Und wenn du das nicht wolltest, hättest du dich nicht bemüht, die Antworten aus dem Kurs zu nehmen und sie als Hilfsmittel auf Beiträge anzubieten.

Und wenn du sagst, dass, wenn du sie interpretierst, sie dann gefärbt werden durch dein persönliches Denken, könntest du Recht damit haben. Daran habe ich bisher gar nicht gedacht.

Mir ging es nur darum, auch andere, nämlich Nichtkursleser, teil haben zu lassen an den wunderbaren Erkenntnissen aus dem Kurs.

Du hast die Kurs-Auszüge auch immer treffend platziert. Sie passten jeweils genau dahin, wo du sie eingesetzt hast. Vielleicht ist es ja auch gar nicht so, dass man es ohne nähere Kenntnisse nicht verstehen kann, dazu müßte man Menschen fragen, die ihn eben nicht kennen.

Ich lasse das jetzt mal offen für weitere Ideen.

Aus deinem zweiten Beitrag entnehme ich, dass dein inneres Kind gestreichelt und geliebt werden will. Und das kann ich dir bestätigen. Ich möchte dich auch gern bei uns behalten und zwar so, wie du bist.

Ach übrigens noch was, mein Beitrag hatte keine Anrede, der war nicht an dich persönlich, sondern an die Allgemeinheit gerichtet.

In Liebe Sonnenstrahl

Topi1610
25.08.2005, 10:49
Ich habe Eure, sagen wir mal kleine "Meinungsverschiedenheit" doch mit einem Lächeln auf den Lippen gelesen. :wink:

Also, ich bin ja eine, tja wie soll ich das jetzt ausdrücken, "Nicht-Kurslerin" und ich handhabe es eigentlich so, wie Rosita es geschrieben hat, ich lese zwar die Zitate, kann damit nichts anfangen, so dass mich das dann auch nicht weiter interessiert. Ich überlese es quasi, aber ich fühle mich jetzt dadurch nicht ausgeschlossen. Es ist richtig, wenn es etwas mehr erklärt würde oder so, dass man es auch als "Nicht-Kursler" verstehen könnte, dann würde ich es eher durchlesen, aber ich glaube, wenn Rosita soweit ist wird sie auch ihre Zitate mehr erklären.

Sita
25.08.2005, 12:09
Ihr Lieben,

ich lasse jetzt einmal alles so stehen.

Nur ein Bild trifft wirklich den Punkt. Die Torte.

Nur wenn wir so sind, wie Gott uns erschaffen hat, ohne Änderung und ohne Besonderheit, dann passen die Stücke zusammen und ergeben das Ganze.

In Liebe
Rosita

Sonnenstrahl
25.08.2005, 14:52
Ihr Lieben,

ich lasse jetzt einmal alles so stehen.

Nur ein Bild trifft wirklich den Punkt. Die Torte.

Nur wenn wir so sind, wie Gott uns erschaffen hat, ohne Änderung und ohne Besonderheit, dann passen die Stücke zusammen und ergeben das Ganze.

In Liebe
Rosita

Ja, das ist doch genau das, worum es geht, denn wo sollten wir uns sonst gespiegelt sehen! :lol:


In Liebe Sonnenstrahl

Sita
26.08.2005, 11:12
Seid nicht traurig Brüder. Wir sind Lernende.

Ich hab gelernt, dass eine Kommunikation, die sich auf mein Selbst bezieht, welches zu dieser Welt gehört, nicht wirkliche Kommunikation ist. Das, was ich meinte, ist nicht verstanden worden. Und das, was ihr meintet, Bärbel und Maja, habe ich nicht verstanden. Nur Verwirrung war da.

Textbuch S. 662 Abs.16 (ein Kurs in Wundern)
Du wirst im Laufe deines Lernens viele Konzepte des Selbst machen. Ein jedes wird die Veränderungen in deinen eigenen Beziehungen zeigen, während deine Wahrnehmung deiner selbst verändert wird. Jedes Mal, wenn ein Wechsel eintritt, wird einige Verwirrung herrschen, doch sei du dankbar, dass das Lernen dieser Welt den Griff, in dem es deinen Geist hält, lockert. Und sei gewiss und glücklich in der Zuversicht, dass es zu guter Letzt vergehen und deinen Geist in Frieden lassen wird.
Ende

Mein Selbstkonzept dieser Welt war, unter anderem, dass ich immer anders zu sein hatte, als ich war. Irgendjemand hat immer an mir gezerrt und gesagt, so wie du bist, bist du nicht ok. Werde so wie ich dir das sage.

Und ich habe geantwortet. Nein, ich lass mir das Wenige, was ich habe, nicht auch noch nehmen. Ich leiste Widerstand.

Ich dachte, ich bin das, was mein Selbstkonzept über mich sagt. Und somit habe ich es verteidigt, es geschützt. Aber ich bin nicht mein Konzept über mich selbst. Ich habe gar keine richtige Vorstellung von dem, was ich wirklich bin.

„Ich weiß nicht, welch ein Ding ich bin, und deshalb erkenne ich nicht, was ich tue, wo ich bin oder wie ich auf die Welt oder auf mich schauen soll.“

Jeder von uns benötigt einen Punkt, wo er steht und von wo aus er ein Geschehen betrachtet. Wir lehren und lernen jeden Moment und das, was wir gespiegelt bekommen, zeigt uns, wo wir stehen.

Rosita

Sonnenstrahl
26.08.2005, 11:34
Hallo liebe Sita,
soeben stelle ich fest, dass ich jetzt erst wieder richtig drin bin nach meinem Urlaub. Und du hast das soeben bestätigt. Grade hatte ich ein Gespräch mit S. Und die ganze Zeit über habe ich mich gefragt, wie soll eigentlich mein Buch aussehen. Und auf einmal wußte ich es. Und das es richtig ist, hast du mir gerade durch deinen Beitrag gesagt.

Genau das ist es nämlich, worum es uns allen geht, dass wir strampeln und strampeln und darum kämpfen, das wir sein dürfen, was und wer wir wirklich sind. Und darauf haben wir ein Recht. Das ist es, was GOTT wirklich von uns will, dass wir dieses Recht in Anspruch nehmen ohne Wenn und Aber. Und ich glaube, wenn wir das tun, dann sind wir auch bereit, allen anderen dieses Recht auch einzuräumen, und dann wird es endlich Frieden geben.

Herrlich!

Darf ich zum besseren Verständnis für alle noch hinzufügen, dass der Satz, den du in Gänsefüßchen gesetzt hast "Ich weiß nicht, welch ein Ding...." aus dem Kurs in Wundern stammt.
Wenn es dir nicht recht ist, sag mir gleich Bescheid.

In Liebe Sonnenstrahl

Sita
26.08.2005, 11:42
Es ist mir immer recht, dass Du sagst, was aus dem Kurs ist. Gänsefüßchen bedeuten, das ist aus dem Kurs.

Es geht darum, was wir wirklich sind. Jedes Selbstkonzept ist eine Begrenzung. Das wenige muss ich abgeben, um alles zu erhalten, was ich bin.

Und schon wieder ändert sich die Sicht von mir. Denn etwas muss in mir sein, was mit Dir kommuniziert, Dir Antwort gibt. Dich in dem bestärkt, was Du tun sollst.

Find ich schon erstaunlich und schön.

Rosita

Sonnenstrahl
26.08.2005, 11:46
Es ist mir immer recht, dass Du sagst, was aus dem Kurs ist. Gänsefüßchen bedeuten, das ist aus dem Kurs.

Es geht darum, was wir wirklich sind. Jedes Selbstkonzept ist eine Begrenzung. Das wenige muss ich abgeben, um alles zu erhalten, was ich bin.

Und schon wieder ändert sich die Sicht von mir. Denn etwas muss in mir sein, was mit Dir kommuniziert, Dir Antwort gibt. Dich in dem bestärkt, was Du tun sollst.

Find ich schon erstaunlich und schön.

Rosita

Und genau das ist es! :)

Sita
26.08.2005, 11:52
Ihr Lieben,

und es ist für mich ganz erstaunlich, dass ich durch meine Fehler so viel lernen kann. Das hat die Bedeutung für mich, dass ich, dass wir nicht allein sind. Das bedeutet auch für mich, dass es richtig ist, das, was in mir ist, nach außen zu bringen. Denn dann kann ich es betrachten und lernen. Angst allein kann mich davon abhalten. Ich hoffe, dass ich auch weiterhin den Mut finde, zu lernen und nicht die Entscheidung treffe, mich zu schützen.

Danke euch allen, Dank auch an den Heiligen Geist, der wohl doch immer bei mir ist.

Rosita

Maja
26.08.2005, 13:45
Hallo ihr Lieben,
ich habe auch noch ein bisschen Senf dazu zu geben. :)
Ich bin immer sehr berührt wenn ich lese was Sonnenstrahl schreibt und man merkt sofort die Handschrift vom HG.
Da kam ein bisschen Neid bei mir hoch und ich fragte den HG, warum schreibt So. so schöne Worte und bei mir kommt oft nur Schrott raus. Jedenfalls empfinde ich das manchmal so.

ER sagte, dass alles richtig ist so wie es ist.
Jeder hat seine Aufgabe, es wäre doch sinnlos wenn alles das gleiche machen und schreiben würden.
Ich sollte mir aber nicht einfallen lassen zu glauben, dass da durch der eine besser wäre, als der andere.
Jeder hat seine Aufgabe und ER braucht uns alle, jeden so wie er ist.
Das hat mich total beruhigt. :D
Also brauche ich mir keine Gedanken darüber zu machen, wenn ich denke dass ich manchmal Schrott schreibe. >g<
In Liebe, Maja :P

Sonnenstrahl
26.08.2005, 16:31
ich kenne das Gefühl auch, dann passe ich immer gut auf, weil ich ja weiß, dass da mein Ego am Werk ist. Aber ansehen muss man sich das ganz genau, denn es hat was damit zu tun, dass wir alle geliebt und gelobt und von anderen beachtet werden wollen. Das geht wohl jedem Menschen so, und gerade heute ist mir das ziemlich bewusst geworden, warum das so ist. Ich habe Gott immer wieder gefragt, was der zentrale Punkt in meinem Buch werden soll, und heute ist es mir klar geworden:

"Diese Seiten wollen dich deinem wirklichen Selbst zurück geben".

Jetzt wirst du dich bestimmt fragen, was das soll, das wissen wir doch alle, ja, aber mir ist heute klar geworden, dass ich das bin, mein wirkliches Ich, dass sich immer versteckt, das sich immer zurück nimmt, zurück stellt, anderen den Vortritt lässt, weil es Angst hat, sich ganz zu zeigen, wie es ist. Es schämt sich manchmal sogar für das, was es ist. Und das bedeutet, wir müssen anfangen, es wirklich zu lieben und ganz und gar anzunehmen und vor keinem Menschen mehr zu verstecken. Diese Individualität in uns, dieser göttliche Teil, der ist anders, als der göttliche Teil in anderen Menschen, aber er will ge- und beachtet werden. Und wenn wir diese Beachtung nicht von anderen bekommen, wie wir es uns wünschen, weil wir sie uns nicht selbst geben, werden wir schon mal eifersüchtig. Aber das ist in Ordnung. Wir brauchen gar nicht mit anderen konkurrieren, wir können sie so lassen, wie sie sind, aber wir müssen vor allen Dingen mal uns so lassen, wie wir sind. Wir sind nämlich in Ordnung, so, wie wir sind.

Das, was du wirklich bist, will nur geliebt und ganz und gar angenommen werden. Es will nichts von "Schrott schreiben" hören, denn das bedeutet, dass du es wieder einmal zurück gewiesen hast.

Sita
27.08.2005, 00:34
LEKTION 313 (Kurs in Wundern)

Lass jetzt eine neue Wahrnehmung zu mir kommen.

VATER, es gibt eine Schau, die alle Dinge als sündenlos erblickt, so dass die Angst vergangen ist, und wo sie war, da wird die Liebe eingeladen. Und die Liebe wird überallhin kommen, wo sie erbeten wird. Diese Schau ist DEINE Gabe. Die Augen CHRISTI schauen auf eine Welt, der vergeben ist. In SEINER Sicht sind alle ihre Sünden vergeben, denn ER sieht keine Sünde in irgend etwas, worauf er auch immer schaut. Lass jetzt SEINE wahre Wahrnehmung zu mir kommen, damit ich aus dem Traum der Sünde erwachen und nach innen auf meine Sündenlosigkeit schauen möge, die DU vollkommen unentweiht bewahrt hast auf dem Altar für DEINEN heiligen SOHN, das SELBST, mit DEM ich mich identifizieren möchte.

Lass uns heute einander in CHRISTI Sicht erblicken. Wie schön wir sind! Wie heilig und wie liebend! Komm, Bruder, und verbinde dich heute mit mir. Wir erlösen die Welt, wenn wir uns verbunden haben. Denn in unserer Schau wird sie so heilig wie das Licht in uns.

Gute Nacht

Sita
27.08.2005, 12:25
Wir haben die Möglichkeit uns zu schützen oder zu lernen.

Sonnenstrahl, Dein letzter Beitrag hatte Auswirkungen auf mich.

Ich habe quasi dadurch die Erlaubnis bekommen, so zu sein, wie ich derzeit bin. Dadurch habe ich aber auch erkannt, dass wenn ich glaube, kämpfen zu müssen, dass da eine Instanz in mir ist, die mich verbietet und gegen die ich kämpfe. Meine Eltern, meine Lehrer, irgendjemand, dem ich mich untergeordnet habe.

Aber letzten Endes bin ich es, der mich nicht erlaubt, nicht zuläßt.

Eine Freundin hat immer wieder von sich gesagt, sie habe sich nicht erlaubt. Sie hat ja Therapeuten und wenn sie eine andere Meinung hatte, die Dinge anders sah, dann hatte sie ein Problem und kämpfte damit rum. Sie suchte dann nach richtig und falsch.

Ja und die Eifersucht. Ich bin n i c h t eifersüchtig. Eifersucht, was ist das überhaupt. Nein, wenn Du von Deinem Buch schreibst, dann werde ich daran erinnert, dass ich immer noch nicht hab, was ich wirklich wünsche. Es ist mein Wert. Und da kann ich auch Margret verstehen. Es fühlt sich etwa so an:

Du hast Deine Aufgabe gefunden. Und vielleicht vergleichen wir. Aber das ist nichts schlechtes. Wenn wir noch nicht richtig zufrieden sind, mit dem, was wir ausdrücken, dann ist das auch ein Motor. Irgendwo im Kurs steht, dass ein unangenehmes Gefühl dazu da ist, damit wir spüren, dass Heilung nötig tut.

Ich bin zufrieden, mit dem, was ich ausdrücke. Und ohne, dass ich mich für wert hielt, hätte ich auch den Beitrag der "harten Worte" nicht schreiben können. Denn ich habe zu mir gestanden, so wie ich die Situation verstand. Hätte ich es nicht getan, dann wäre das in meinem Inneren verblieben und hätte kein Licht erhalten, ich wäre weiterhin auf der Stelle getreten.

Aber mir fehlt nach wie vor die äußere Spiegelung meines Wertes. Und wenn ich nicht aufpasse, dann schmerzt mich das. Aber ich will Vertrauen haben.

Und vielleicht geht es Margret ähnlich. Sie empfindet es als Neid, Eifersucht. Aber das ist es nicht.

Es ist einfach das Gefühl, ihre wahre Aufgabe noch nicht in vollem Umfang erhalten, erkannt zu haben. Denn unsere Funktion ist unser Glück.

Und sie wird kommen, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Rosita

Maja
27.08.2005, 13:52
Liebe Rosita,
du hast es auf den Punkt gebracht. Inzwischen weiß ich auch dass alles was bis jetzt geschrieben wurde, SEINEN Segen hatte.
Auch, wenn so wie ich zum Beispiel deinen Beitrag mit " harten Worten " verstanden hatte und dementsprechend reagiert habe, weiß ich heute dass jedes Wort richtig war.
Wenn wir es uns nicht erlauben würden das zu schreiben was gerade in uns ist, müssten unsere Beiträge wirklich zensiert werden, und das kann es ja wohl nicht sein. :roll:
Aber es ist in der Tat wirklich so, dass wir entsprechend unseres Befindens auf Worte reagieren. Ich habe es oft fest gestellt. Worüber ich mich gestern geärgert habe, kann ich heute lachen, also unglaublich . :D
Deshalb sollte Ehrlichkeit unser Motto sein und wenn etwas unklar ist, können wir ja fragen, oder?
Ich will versuchen nun alles mit dem Herzen zu lesen. Ist jemand aufgebracht, ist es doch ein Hilferuf. Wir wissen ja alles mit dem Kopf, reagieren wir aber, steckt meistens das Ego da hinter. :(
In Liebe, Maja

Sonnenstrahl
27.08.2005, 19:27
Das wird mir immer klarer, dass es genau darum geht, zu sein und auch auszudrücken, wie und was wir wirklich sind, denn das ist es, was identisch ist mit unserem göttlichen Selbst.

Wenn wir denken, unser göttliches selbst ist immer gleichbleibend harmonisch und sanft, ich glaube, dann haben wir uns gründlich getäuscht. Denn es hat alle Aspekte, die wir auch haben. Wir haben sie nämlich von ihm. :) Ist euch das eigentlich klar. Mir wird das jetzt erst richtig klar. Und je klarer mir das wird, je mehr ich spüre, dass ich so sein kann, wie ich bin und dass ich so bleiben darf, wie ich bin und dass nichts an mir schlecht oder nicht in Ordnung ist, und desto mehr Freude empfinde ich.

Hallo! Ist das nicht klasse!

euer Sonnenstrahl

Sita
28.08.2005, 12:05
Ihr Lieben,

mensch hab ich mir den Kopf zerbrochen. Nein, nicht wirklich, er ist noch dran.

Freude, liebe Bärbel, Freude ist ein Aspekt der Liebe. Die Liebe inspiriert Dich. Wie schön. Ich beneide Dich, möchte auch wieder in der Liebe sein. Doch jetzt kommt das große Aber.

Es gibt nichts, außer Gott. Also ist alles, was wir tun, alles was wir derzeit sind, immer Gott. Von daher ist es richtig, was Du sagst. Wir können auch sagen, alles was wir tun und denken, tun und denken wir mit Gottes Geist. Weil wir nichts anderes haben, nichts anderes sind.

Du schreibst, alle Aspekte, die wir haben, haben wir von ihm. Du bist aber in der Freude, einem Aspekt der Liebe. Die Liebe kann keinen Aspekt haben des Angriffs. Aber da wir Liebe sind, können wir zur Liebe zurückkehren. Nur wo ist dann der Angriff???? Er kann nicht mitkommen. Das ist nicht möglich.

Das ist dasselbe, wie zu sagen, dass wir Gott sind. Wir sind Gott, weil ER uns alles gegeben hat, was ER ist.

Aber ER ist unser Schöpfer. Das heißt, wir können erschaffen, wie ER. Aber wir haben uns nicht selbst gemacht. Hätten wir das tun können, wären wir vermutlich verloren. ER ist von der weltlichen Sicht her größer als wir.

Rosita

Sonnenstrahl
28.08.2005, 12:21
Ihr Lieben,

mensch hab ich mir den Kopf zerbrochen. Nein, nicht wirklich, er ist noch dran.

Freude, liebe Bärbel, Freude ist ein Aspekt der Liebe. Die Liebe inspiriert Dich. Wie schön. Ich beneide Dich, möchte auch wieder in der Liebe sein. Doch jetzt kommt das große Aber.

Es gibt nichts, außer Gott. Also ist alles, was wir tun, alles was wir derzeit sind, immer Gott. Von daher ist es richtig, was Du sagst. Wir können auch sagen, alles was wir tun und denken, tun und denken wir mit Gottes Geist. Weil wir nichts anderes haben, nichts anderes sind.

Du schreibst, alle Aspekte, die wir haben, haben wir von ihm. Du bist aber in der Freude, einem Aspekt der Liebe. Die Liebe kann keinen Aspekt haben des Angriffs. Aber da wir Liebe sind, können wir zur Liebe zurückkehren. Nur wo ist dann der Angriff???? Er kann nicht mitkommen. Das ist nicht möglich.

Das ist dasselbe, wie zu sagen, dass wir Gott sind. Wir sind Gott, weil ER uns alles gegeben hat, was ER ist.



Aber ER ist unser Schöpfer. Das heißt, wir können erschaffen, wie ER. Aber wir haben uns nicht selbst gemacht. Hätten wir das tun können, wären wir vermutlich verloren. ER ist von der weltlichen Sicht her größer als wir.

Rosita

Mach es dir nicht so schwer, liebe Rosita, auch der Angriff ist ein Teil der Liebe, denn nur durch die Erfahrungen, die wir mit ihm machen, lernen wir, dass er Konsequenzen hat, die Folgen tun uns meistens weh. Wir kehren um, versuchen es wieder und wieder und lernen, dass der Angriff uns keinen Erfolg bringt. So ist auch er ein Teil der Liebe. Und deshalb ist alles, was wir tun, ein Gehen auf dem Weg Gottes, denn auch der Angriff führt uns auf diese Weise wieder zu IHM. Es ist ein Kreislauf, spürst du das? Wir glauben, uns von IHM weg zu bewegen und gleichzeitig gehen wir wieder auf IHN zu. Wir können IHN niemals wirklich verlassen.

In Liebe Sonnenstrahl

Sita
28.08.2005, 13:27
Liebe Bärbel,
ich bin anderer Meinung als Du. Und zwar einzig und allein, was den Satz angeht, Angriff ist ein Teil der Liebe. Allem anderen stimme ich zu. Das heißt ja nichts anderes, als dass wir zu unterschiedlichen Schlüssen kommen. Ich werde es stehen lassen, einfach beobachten. Es ist, denke ich ok, so wie es ist.

"Mach es dir nicht so schwer, liebe Rosita."

Was bedeutet dieser Satz für dich?

Für mich bedeutet er, dass das, was ich denke, überlege, von geringem Wert ist. Ich könnte es auch gleich lassen. Ich brauche mich doch wieder einmal nur anzupassen. Meinen Impuls zu übergehen, dass ich an dem, was ich von dir höre, etwas nicht als stimmig empfinde. Wozu soll ich noch selbst überlegen, wenn du es schon getan hast.

Weshalb hast du diesen Satz geschrieben? Was bedeutet er für dich?

Rosita

Sonnenstrahl
28.08.2005, 13:37
Liebe Bärbel,
ich bin anderer Meinung als Du. Und zwar einzig und allein, was den Satz angeht, Angriff ist ein Teil der Liebe. Allem anderen stimme ich zu. Das heißt ja nichts anderes, als dass wir zu unterschiedlichen Schlüssen kommen. Ich werde es stehen lassen, einfach beobachten. Es ist, denke ich ok, so wie es ist.

"Mach es dir nicht so schwer, liebe Rosita."

Was bedeutet dieser Satz für dich?

Für mich bedeutet er, dass das, was ich denke, überlege, von geringem Wert ist. Ich könnte es auch gleich lassen. Ich brauche mich doch wieder einmal nur anzupassen. Meinen Impuls zu übergehen, dass ich an dem, was ich von dir höre, etwas nicht als stimmig empfinde. Wozu soll ich noch selbst überlegen, wenn du es schon getan hast.



Weshalb hast du diesen Satz geschrieben? Was bedeutet er für dich?

Rosita

"Mache es dir nicht schwer...." ist mein Spiegel, denn ich neige auch dazu, mich mit Gedanken zu quälen, obwohl doch alles, wenn wir es uns nicht schwer machen, sondern IHM übergeben und dann los lassen, viel leichter ist. Gerade bin ich dabei, das zu lernen.

Ich habe mich in den letzten Tagen mit der Idee für mein Buch herum gequält, bis ich gehört habe: "lass los, ICH gebe dir zur rechten Zeit, was du brauchst!" und jetzt fließt es auf einmal.

Unsere Gedanken sind es ja doch nicht, die uns die Lösung bringen, denn wir können nur in menschlichen Strukturen denken. Wenn wir aber endlich mal aufhören, uns Gedanken zu machen, dann auf einmal ist die Lösung da.

Und heißt es nicht auch im Kurs, dass nichts Unwirkliches existiert und nur die Liebe wirklich ist?

dein Sonnenstrahl

Sita
28.08.2005, 14:05
Ja, das "Motto" des Kurses ist

Nichts Wirkliches kann bedroht werden.

Nichts Unwirkliches existiert.

Hierin liegt der Frieden Gottes.

Bedeutet für mich, dass Angriff nicht existent ist, da er unwirklich ist. Bedeutet für mich aber auch, dass wir diskutieren und diskutieren können. Die Wirklichkeit wird davon nicht berührt. Sie ist weiterhin das, was sie immer war und das ist unveränderlich. Bedeutet für mich, ich kann loslassen, es führt zu nichts.

Danke Dir für die Mitteilung Deiner Sicht der Dinge, finde ich sehr interessant, was Du mit diesem Satz verbunden hast. Und Du meinst, ich hätte mich auch mit Gedanken gequält. Habe ich das? Ja, ich habe sie gestern abend als quälend empfunden. Ließ dann los und bin schlafen gegangen, weil ich spürte, es bringt mich nicht weiter. Ja und es ist eine gute Idee, sie abzugeben.

Rosita

Sita
28.08.2005, 14:57
So jetzt bin ich aber platt.

ich glaube, ich habe soeben auch den B e w e i s geliefert, dass Angriff nicht existiert. Es gibt ihn gar nicht. Wenn ich auf die Suche gehe nach Angriff. Das heißt, alles was ich als Angriff verstehe, wo ich Angriff vermute. Und nachfrage, wird sich zeigen, dass das was ich sah, kein Angriff war.

Und ich denke, ich werde Angriff niemals und ich sage wirklich niemals finden können. Weil es niemanden gibt, der mich angreift. Und somit ist Angriff eine Fatamorgana, ein Nichts, ein Einbildung.

Ist schon erstaunlich mit der Lösung. Loslassen und die Lösung kommt.

Jawoll. Also das ist jetzt mal was neues, was mich freut, ich kann gar nicht ausdrücken, was ich grad fühl.

Rosita

Maja
28.08.2005, 19:02
Jawoll da muss ich dir recht geben, der Angriff findet nur in unserem Kopf statt, weil unser Ego uns das vor gaukelt. :evil:

Langsam glaube ich wirklich, dass wir immer ein Stückchen weiter kommen, auch wenn es uns manchmal zu langsam geht.

Oft verstehe ich erst gar nichts und dann auf einmal macht es klick und ich verstehe. So wie gerade eben als ich deinen Beitrag las.
Mach weiter so, und lass uns alle daran teil haben.
Aber Gott mit seinem Plan gibt uns alles was wir brauchen, auch wenn es oft Scheibchenweise geschieht. Ich glaube ER gibt es uns so, dass wir auch wirklich verstehen. :D
Maja

Sita
28.08.2005, 23:26
Ihr Lieben,

ich habe das Bedürfnis nach einer großen Familie hier. Nach einem Ort, in der jeder, aber auch wirklich jeder willkommen ist. Gerade hier an dieser Stelle ist ein Ort der Kraft, eine Oase der Liebe. Egal auf welcher Seite wir sind. Gott geht immer mit uns. Und laßt uns daran denken, wir werden niemals angegriffen. Und der, der da die Schwerter erhebt, hat sich schon angegriffen gefühlt und kann nicht erkennen, dass Angriff nicht wirklich ist.

Aus irgendeinem Grund hat Gott die Dinge so gelenkt, wie sie gerade sind. ER macht aber nichts aus nichtigen Gründen. Manchmal verstehen wir IHN nicht sofort. Ich bitte IHN jetzt, uns zu zeigen, was ER will.

Ist das aus der Bibel? Wo viele in MEINEM NAMEN zusammen kommen, da bin ich mitten unter ihnen.

Rosita

Sonnenstrahl
29.08.2005, 14:08
Liebe Sita,

das finde ich klasse, was du schreibst "eine Familie", ein "Ort der Liebe". Wenn es das für dich ist, und wenn es das auch für alle anderen wird, dann ist es genau das, was ich wollte. Das macht mich wirklich glücklich! :o

In Liebe Sonnenstrahl

Maja
29.08.2005, 17:07
Hallo liebe Rosita,
ja wunderbar du sprichst das aus was geschehen soll.
Ich finde auch eine große Familie zu gründen, wo jeder für jeden da ist, ist das schönste was ich mir vorstellen kann. :D

Ich wünsche mir dass jeder der sich bei uns anmeldet auch den Mut hat, sich zu offenbaren, wenn er ein Problem hat. Und auch etwas positives was er erlebt hat, den anderen mitzuteilen.

Ich durfte schon so viel erleben, seit ich mein Leben Jesus übergeben habe, dass es eine Schande wäre, wenn ich es nicht mitteilen könnte.
Das schöne ist ja auch dass, wenn wir den Heiligen Geist einladen und wir IHM die Führung überlassen, ER uns in die richtige Richtung schickt. Ich würde mich auch freuen, wenn neue Mitglieder fragen wenn sie etwas nicht verstehen. Den nur so können wir alle zusammen weiter kommen.
Du hast auch recht damit, dass dein Zitat aus der Bibel ist. Wir haben ja auch schon oft die Erfahrung gemacht, dass ER mitten unter uns ist und helfen will. :D
In Liebe, Maja

Horus
27.11.2005, 13:17
Ich finde, daß hier ist eine Familie. Eine Familie die aus der Liebe zu Gott sich mit Gott beschäftigt. Aus jedem Beitrag spricht ein Herz, spricht Gott, spricht Liebe und das ist wundervoll.
Schön das wir hier zusammenfinden und den Weg gemeinsam gehen.

In Liebe
Horus