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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist Krankheit unvermeidlich?


Sita
29.10.2006, 13:57
Hallo ihr Lieben,

es geht um meinen Zahn, um meine Zähne. Mithilfe meines Inneren Lehrers habe ich schon einige „Denkfehler“ bei mir ausfindig gemacht. Das Festbeißen an eine Situation oder Menschen. Dann mein Denken über Zigaretten oder Cola, dass dazu führt, dass ich genau das erfahre am eigenen Leib, was ich denke. Dann ist da auch mein Glaube an das Urteil eines Zahnarztes, was zum Zerfall von Zähnen führt. Dieses „schmerzhafte Denken, dieser schmerzhafte Glaube“ führt ebenfalls dazu, dass die Zahnkrankheit weiter geht.

Der Schmerz ist fort. Da ist aber noch eine Druckempfindlichkeit an der Wurzel, die mich auf die Suche führt zu dem Ungleichgewicht in meinem Leben oder Denken oder beides. Es muss einen Grund haben, den ich bis jetzt nicht ausfindig machen konnte. Bis jetzt habe ich an dieser Stelle immer aufgegeben. Ich habe das Gefühl, dass du an derselben Stelle bist, Maja. Doch dieses Mal war es wirklich komisch. Bisher war diese Druckempfindlichkeit an der Wurzel sofort da. Aber dieses Mal fehlte es. Dann hatte ich nach ein paar Tagen eine kleine Erkältung im Bereich Nasennebenhöhle oder Kiefer und damit einher ging die plötzliche Druckempfindlichkeit an der Wurzel. Ich hatte den Eindruck, dass dadurch, dass ich noch nie weiterkam als bis zu dieser Stelle, dass es keine andere Möglichkeit gab. Es machte für mich also Sinn.

Heute morgen bin ich mit dem Gedanken aufgestanden, dass es keine Krankheit gibt. Ich gab den Gedanken in Google ein „Ist Krankheit wirklich?“. Ich fand nicht viel. Da war der Konz (natürlich Herr Konz, aber weil ich schon einen „Konz“ hatte, also ein Buch von Herrn Konz, weiterhin kurz Konz, er möge mir verzeihen), der schreibt, dass es keine Krankheit gibt und deshalb auch keine Arznei, die dagegen hilft. Sondern Krankheit ist eine Folge von Fehlverhalten, ich möchte hinzufügen von Fehldenken. Dieses „dagegen“ ist ja mit Angriff gleichzusetzen. Gegen etwas vorgehen. Ich finde den Gedanken von Konz interessant, dass gegen den Körper vorgehen, den Körper krank macht, anstatt gesund.

Dagegen angehen, das kennen wir doch aus der Welt zur Genüge. Integrieren, ja das erinnert mich an Lichtpilgerins Worte. Doch können wir das wirklich schon? Vergeben, wenn der andere doch so schlimme Dinge getan oder gesagt hat. Oder mir selbst vergeben?

Ich habe das Gefühl, dass genau hier der Weg entlang geht. Ich vergebe mir, dass ich einen Teil meines Körpers angegriffen habe. Vergebung bringt etwas wieder ins Gleichgewicht. Aber denoch habe ich das Gefühl, ich möchte herausfinden, was bei mir dieses Ungleichgewicht verursacht hat.

Ich werde wohl wieder einen Dialog führen. Und hoffe, ich bekomme es heraus. Was ja soviel heißt, wie, es ist etwas in meinem Inneren, was ich raus bekommen möchte. Nach draußen, ins außen befördern.

Eure nachdenkliche
Sita

Maja
29.10.2006, 15:13
hallo ihr lieben, liebe sita,
du hast recht, auch ich bin da noch nicht ganz durch. ich habe mir das was lichtpilgerin mir gesagt hat ausgedruckt, denn das fand ich sehr interressant und werde es bei der nächsten gelegenheit anwenden.

ich habe aber noch eine interessante entdeckung gemacht.
ich habe das buch " zuhause in Gott" durch gelesen und lese nun gespräche mit Gott, den band 1.
dieses buch hatte ich noch nicht, und ich bin total erstaunt, denn was ich dort lese, ergänzt das, was ich noch nicht so richtig verstanden habe.
zuerst dachte ich, ich hätte das pferd von hinten aufgezäumt, weil ich die anderen bücher zuerst gelesen habe. (fmg, gmg)
beim lesen ist mir aber aufgefallen, dass ich durch das lesen der anderen bücher, dieses viel besser verstehen und begreifen kann.
krankheit gibt es wirklich nicht, sie ist nur ein falscher gedanke, den wir einmal gedacht haben.
so wie bei meiner migräne. also, schmerz ist ein ergebnis falschen denkens. es ist ein gedanklicher irrtum.
schmerz ist die folge eines urteils, das du über etwas abgegeben hast. hebe das urteil auf, und der schmerz ist verschwunden.
ich denke ja, dass ich das getan habe und doch kommt der schmerz wieder. nun lese ich da im buch, ich zitiere,

urteile gründen sich oft auf frühere erfahrungen. deine vorstellung von einem ding leitet sich aus einer früheren vorstellung von diesem ding ab.
und deine frühere vorstellung resultiert aus einer noch früheren vorstellung-und diese wiederum aus einer anderen und so weiter, bis du den ganzen weg zurück verfolgt hast und in die halle der spiegel gelangst und zu dem, was ich den ersten gedanken
nenne
alles denken ist schöpferisch und kein gedanke ist machtvoller als der urgedanke.
der erste gedanke, also der urgedanke über diesen irrtum wird dann viele male konstruiert. dann ist es die aufgabe des heiligen geistes uns zu neuen einsichten und erkenntnissen zu inspirieren, die uns von unseren fehlern befreien können.

wenn wir uns also wieder erinnern wer wir wirklich sind,?????
können wir alle wirkungen der ursachen aufheben.
der gedanke alleine lässt mich schon luftsprünge machen. :D

in liebe, maja

Sita
29.10.2006, 16:43
Liebe Maja,

als ich die Zeilen aus dem Buch Gespräche mit Gott las, schoss sofort ein Gedanke aus meiner Vergangenheit ins Bewußtsein. Ich war ca. 16 oder 15. Da dachte ich auf dem Weg zur Schule darüber nach, ob jetzt das Putzen oder Nichtputzen die Zähne erhalten würde. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon richtig in der Welt. Denn mir war ja klar, dass ein Verhalten von mir dafür sorgen würde, ob meine Zähne lange halten oder nicht, was aber jetzt nicht bedeutet, dass ich die Zähne nicht pflege. Schon als Kind musste ich ständig zum Zahnarzt. Ich weiß nicht mehr wieso das so war. Doch es roch dort unangenehm und tat glaub ich auch weh beim Bohren.

Mmhh, der Urgedanke kann das eigentlich dann auch noch nicht sein. Ich werd mir helfen lassen.

Aber was mir gerade so bewußt geworden ist. Ich habe nämlich noch mal im Forum Erschaffen gelesen. Dass ich mich die ganze Zeit über mit dem Verstehen von Krankheit befasse. Sorry, es war mir nicht mehr bewußt, dass es auch in dem anderen Forum darum ging. Ich bin gänzlich unschuldig, ich bemerke das gar nicht. Ich bin immer so in der Gegenwart. Und ich bin da halt noch nicht mit durch. Nur insoweit, als dass ich Krankheit im herkömmlichen Sinne nicht mehr akzeptiere für mich. Frei nach dem Motto, na ja, wenn man älter wird, verliert man schon einmal ein paar Zähne. Denn das ist ein Urteil, welches besagt, dass die Welt an dieser Stelle zu akzeptieren ist, und man nichts dagegen tun kann, eben nur hinnehmen, dass man alt wird, krank und stirbt.. Mhm. Oh, da bin ich schon wieder bei „dagegen“.

Ich will doch nichts dagegen tun. Sondern ich will das, was da im Ungleichgewicht ist, integrieren, annehmen. Damit es mir und meinem Körper besser geht.

Irgendwie habe ich den Eindruck, der Urgedanke ist der Gedanke, der glaubt, dass diese Welt wirklich ist. Diese Welt der Krankheit, diese Welt, wo man immer etwas gegen jemanden oder gegen etwas unternehmen muss. Das scheint doch ein Irrtum zu sein. Ein Zahn von mir ist krank. Der muss doch nicht sterben? Gezogen werden? Der braucht doch meine Liebe, meine Zuwendung. Ein Zahn, der krank ist, der braucht doch keine Krone, damit er darunter weitergammeln kann. Alles, was bisher ein Zahnarzt an meinen Zähnen tat, war nur dazu angetan, dass mal keine Zähne mehr in meinem Mund sind. Sterben müssen. Ein Teil von mir soll sterben. Nein. Es langt. Da stimmt doch was nicht. Ich entziehe dem Gedanken, dass ein Arzt oder Zahnarzt mir helfen kann, die Grundlage. Das stimmt einfach nicht. ( und ich vergebe sofort allen Ärzten und Zahnärzten)

Denn normalerweise ist es so, dass alles wieder ins Gleichgewicht kommt. Ganz von alleine. Jede Wunde heilt doch ganz von allein. Dann muss doch auch ein Zahn heilen. Während ich mich gedanklich hiermit befasse, wird mein Zahn immer besser, er fühlt sich immer besser an.

Ich habe mich jetzt noch einmal ziemlich mit diesem Thema befaßt. Und ich muss aufpassen, dass ich mich nicht wieder festbeisse. Also lasse ich los.

Und schon sieht es so ähnlich aus für mich, wie du es schon beschreibst. Ich bin an der richtigen Stelle. Das kann nicht anders sein. Ich habe meine Innere Hilfe und wenn die Zeit reif ist, wird es mir wie Schuppen von den Haaren fallen. Das ist unvermeidlich.

Denn es läßt sich schon erkennen, dass es einfach so weiter geht. Wir steigen aus der Welt aus, betrachten sie mit anderen Augen. Werden bewußter. Verstehen mehr und mehr, was in unserem Inneren vor sich geht. Und auch warum.

Gespräche mit Gott hab ich mir jetzt bestellt. 8,95 bei bücher.de als Taschenbuch und keine Portokosten. Was wir für so wenig Geld alles bekommen.

In Liebe
Sita. [smilie=mylove.gif]

lichtpilgerin
29.10.2006, 17:22
hallo ihr lieben,
wie interessant, dass ich hier gerade zwei dinge wiederfinde, die sich im außen beim mir zugetragen haben!

zum einen dein zitat liebe maja (ich habe gmg bereits 2000 gelesen, sollte es mir mal wieder vornehmen)... das ist genau das, was ich immer meine! den roten faden finden, aufnehmen und so lange zurückverfolgen, bis ich den ersten gedanken, das erste gefühl (ursprungs-gefühl) finde. und dieses dann vergeben, heilen... manchmal ist dies ein recht schmerzlicher prozess, aber alle tränen, alle schmerzen helfen, die seelenfenster zu reinigen und dann wirklich loszulassen! weil ich dann "verstehe", wozu es gut war!!

zum anderen deine worte, liebe sita: Zu diesem Zeitpunkt war ich schon richtig in der Welt. Denn mir war ja klar, dass ein Verhalten von mir dafür sorgen würde...
mir wurde in den letzten tagen klar, wie weit ich schon einmal war... und wie vieles ich offensichtlich "vergessen" hatte und es nun neu erinnere!
ich fragte mich, weshalb das so ist... und erkenne, dass unser leben in zyklen verläuft und wir immer mehr klarheit bekommen, die auch damit zusammenhängt, welche erfahrungen wir nun damit verknüpfen. vieles, was ich früher bereits wusste, "lebte" ich ganz anders als heute! es ist vergleichbar mit einer spirale: zum einen ein "kreislauf", der aber "in die höhe wächst"!

nun noch eine sammlung zum thema zähne:
- Konflikt des "nicht zubeißen dürfens" (weiblicher Verteidigungskonflikt)
- jemanden beißen wollen, aber dennoch nicht können,

Schneidezähne = „Zuschnappen“
Fang- oder Eckzähne = „Einfangen“
Backen- oder Mahlzähne = „Zermalmen“

"schlechte zähne zeigen, dass wir uns nicht genügend durchbeissen"

- zähne stehen für entscheidungen

du schreibst: "druckempfindlichkeit an der wurzel" - ich übertrage dies auf "deine wurzeln" - bist du fest verwurzelt, hast du urvertrauen und bist (immer!) fest darin verwurzelt?
oder aber: zurück zu deine wurzeln (du schreibst, dass du mit 16 über das thema nachdachtest...) wann begann die "druckemfpindlichkeit" an "deinen wurzeln"?


wofür stehen die zähne für dich, wofür der schmerz? was macht er mit dir, wenn er da ist? welches gefühl löst er aus? --> das ist der rote faden... und den kannst du zurückverfolgen.

oder aber, wie ich schon einmal schrieb:
nimm kontakt auf zu der stelle, die schmerzt. schließe deine augen, gehe zu dieser stelle, lokalisiere sie - wie sieht sie aus, welche farbe und form hat sie? sage ihr (dem schmerz, der wurzel) "ich sehe dich jetzt und möchte mit dir reden"... und bleib immer liebevoll, ehre ihre aufgabe, ihr tun! sie dient dir! sie ist ein teil von dir!


ich habe vor kurzem meine "unsicherheit" so angeschaut - ursprünglich ging es um etwas völlig anderes, doch dann ergab sich folgendes bild: eine schleimige, rauchige, zähe masse, die mir im oberen rückenbereich klebt (schulterblätter) und mich nach vorne zwingt (drückt), mich "klein macht". sie wollte erst mal nicht loslassen, das habe ich mit hilfe eines engels dann geschafft und dann lag sie in seiner hand - eklig, wibberig, schleimig... und mir glubschaugen. aber sie diente mir, indem sie meinen rücken "schützte" vor denen, die mir "von hinten das messer in den rücken rammen wollen" (sie konnte leider keinen unterschied zwischen verschiedenen menschen erkennen und wollte mich somit vor allen schützen...). wir kamen überein, dass ich das inzwischen gut selbst kann. sie durfte dann eine andere "stelle" bekommen - sie durfte teil meiner intuition werden, denn ein bisschen "vorsicht" tut ja auch gut. von dieser neuen stelle aus darf sie sich leise im bauch melden, ihre bedenken kommunizieren. (während dieses abkommens wurde sie schön flauschig und bekam eine andere farbe, sie war dann fast hübsch!)...


für mich ist das integrieren immer wieder der wichtigste aspekt! wir sind vollkommen - d.h. für mich, alle unsere (an)teile ergeben eine summe von 100% - wenn ich nun einen bekämpfe und ihn wegschicke, fehlt mir dieses 1% zu meiner vollkommenheit! daher ist es für mich wichtig, hinzuschauen und zu transformieren!


ich bemerke aber auch, dass es viele menschen gibt, die nicht soooo sehr in die tiefe gehen... (leider kommen die themen dann auch immer wieder). was richtig ist, kann jeder nur für sich selbst herausfinden.


in liebe
lichtpilgerin

Sita
29.10.2006, 20:13
Hallo ihr Lieben,

ich glaube, meine Zähne stehen für das, was ich alles an mir und in mir unterdrückt habe. Alle negativen Gefühle, alle Bissigkeiten, die ich nicht ausgetragen habe und die ich ausgetragen habe. Denn, habe ich sie nicht ausgetragen, dann verursachten sie Druck; habe ich sie ausgetragen, dann verursachten sie Schuld. Die einzige Möglichkeit ist es für mich, da auszusteigen.

Ich setzte mich grade hin und ging gedanklich zu der Wurzel, die Schwierigkeiten machte. Dort stand ein klitzekleines Männchen auf der Wurzelspitze und haute ständig mit einer Spitzhacke auf die Spitze. Auf meine Frage, warum es das macht, meinte es, es würde mich bestrafen. Ich würde glauben, dass das Rauchen meine Zähne kaputt macht und es würde mich schon immer wieder daran erinnern. Ich weiß nicht mehr, was dann kam. Plötzlich sah ich all meine Zähne umrandet von hellem Licht, ebenso die Wurzel, auch bei denen, die nicht mehr da sind.

Und meine Innere Stimme meinte gerade, das Rauchen könne jetzt nichts mehr verursachen. Ich fragte, was bedeutet das? Meine Stimme sagte, es bedeutet, dass ich das Rauchen jetzt nicht mehr gegen mich verwenden könne.

Wenn ich es recht überlege, war das Rauchen das einzige, was mein Vater mir nicht verbieten konnte. Und ich habe auch das zur Selbstbestrafung benutzt.

Aber jetzt passiert etwas, wo ich nicht mit gerechnet habe. Es bekomme plötzlich Angst, dass das alles nicht wahr ist. Ich traue mich kaum, das jetzt im Forum wiederzugeben. Vorhin dachte ich, ich lasse es besser. Aber jetzt schreib ich es doch nieder.
In Liebe
Sita

Sita
29.10.2006, 20:14
Was bedeutet das rauchen für mich?

Das rauchen begleitet mich ebenfalls seit der Zeit, wo ich überlegte, was für meine zähne besser ist, das putzen oder das nichtputzen.

Damals bedeutete das rauchen, ich tu was eigenes. Das kann papi mir nicht verbieten, das tu ich trotzdem. Dann bedeutete es anerkennung, wenn meine eltern sich samstags einen tranken, und ich hatte noch zigaretten. Also die dann in die runde zu werfen, bedeutete für mich anerkennung.Sie akzeptierten in dem moment mein rauchen.

Die zigarette begleitet mich durch mein leben. Sie ist dabei, wenn ich kommuniziere. Sie ist dabei, wenn ich mich freue. Sie ist dabei, wenn ich mich schlecht fühle. Sie ist von morgens bis ich ins bett geh dabei. Sie ist dabei, wenn ich nachdenke, meine gedanken einfach schweifen lasse. Sie bedeutet für mich angst. Sie erinnert mich daran, dass ich nicht ewig so weiter machen kann.

Was bedeutet es für mich, damit aufzuhören?

Horror pur. Eine gewohnheit lassen m ü s s e n. Wenn ich das tun muss, hat mein vater mit allem recht behalten. Einen tee zu trinken, ohne die gewohnte kippe. Angst, es sowieso nicht lassen zu können. Mir fehlt was dann.

Was fehlt mir denn dann?

Halt. Angst umzukippen, nicht mehr stark zu sein. Nicht mithalten können. Dann ganz gewöhnlich zu sein.

Wie gerne ich gewöhnlich wäre.

Was tu ich jetzt?

Ich weiß es nicht. Änderung hat bei mir seit längerem schon immer seinen Anfang im Inneren gefunden. Ich kann das rauchen nur dann lassen, wenn es verschwindet, dieses Verlangen, genau wie mit dem Kaffee und dem Alkohol. Es könnte jetzt soweit sein. Ich werde es sehen. Erfahren.
In Liebe
Sita

lichtpilgerin
29.10.2006, 21:12
liebe sita,
ich habe selbst bis vor drei einhalb jahren sehr stark geraucht - jahrelang. x versuche aufzuhören waren gescheitert... und dann fiel es mir derart leicht, dass ich es noch heute bewundernswert finde!

im nachhinein wurde mir vieles klar in bezug auf zigaretten und rauchen.

schön finde ich, was mir jetzt gerade durch deinen beitrag klar wurde! du schreibst: Die zigarette begleitet mich durch mein leben. Sie ist dabei, wenn ich kommuniziere. Sie ist dabei, wenn ich mich freue. Sie ist dabei, wenn ich mich schlecht fühle. Sie ist von morgens bis ich ins bett geh dabei. Sie ist dabei, wenn ich nachdenke, meine gedanken einfach schweifen lasse. Sie bedeutet für mich angst. Sie erinnert mich daran, dass ich nicht ewig so weiter machen kann.
die zigarette ist dein zweites ich! sie ist ein teil von dir! der teil, den du dich noch nicht zu leben "getraust"! der teil, der vollkommen zu dir steht, der dirt kraft gibt, dich stützt.
wer sonst außer dir selbst begleitet dich so sehr in allen lebenslagen? kommt dir so nah?

vielleicht ist jetzt die zeit reif, "ganz" zu werden? vielleicht auch nicht...??
vielleicht hilft dir der gedanke auch, ein wenig klarheit zu bekommen?

in liebe
lichtpilgerin

Maja
29.10.2006, 21:56
hallo liebe sita,
oh man das sind ja tatsächlich arge kämpfe, denn solche sind es ja die du da mit dir selber kämpfst. :roll:
auf der einen seite möchtest du aufhören mit dem rauchen, auf der anderen seite hast du angst, eine dich begleitende gewohnheit aufzugeben.
aus angst zweifelst du natürlich auch an deiner vision die du hattest.
keine einfache situation in der du dich da befindest.
solche situationen sind mir auch bestens bekannt, wenn auch nicht in bezug aufs rauchen. :wink:
du weißt aber auch, dass du dich nicht selber zu entscheiden brauchst
übergib die sache dem HG, der kann das für dich tun.
und dann versuche los-zu-lassen.
wir haben noch nicht immer erinnerung an die urgedanken, aber wir können schon vorbeugend um heilung und neue einsichten bitten.
ich denke, dass das schon mal den druck von uns nimmt, situationen leichter zu ertragen.
in liebe, maja

Sita
29.10.2006, 22:39
Liebe Lichtpilgerin,

du schreibst:

die zigarette ist dein zweites ich! sie ist ein teil von dir! der teil, den du dich noch nicht zu leben "getraust"! der teil, der vollkommen zu dir steht, der dirt kraft gibt, dich stützt.
wer sonst außer dir selbst begleitet dich so sehr in allen lebenslagen? kommt dir so nah?

Das ist ein Gedanke, der mir gut gefällt. Ja vielleicht trau ich mich irgendwann das, was die Zigarette in dieser ersten Lebenshälfte für mich getan hat, selbst zu leben und mache damit das Rauchen überflüssig.

So wie du das Rauchen lassen konntest, so wünsche ich es mir auch. Das wäre wundervoll. Denn kämpfen empfinde ich als nicht sinnvoll.

Liebe Maja,

der Heilige Geist ist bei mir. Jesus ist bei mir. ER ist derjenige, der Kranke geheilt hat. ER sagte mir , ER hätte es tun können, weil ER gewußt hätte, WER da vor ihm stand.

Ja, das ist ein Weg.

Zu wissen, WER mir diese letzten beiden Beiträge geschrieben hat. Ich war gar nicht so sicher, das alles ins Forum zu bringen. Aber IHR spiegelt mir, dass es gut war. IHR spiegelt mir Verständnis. Danke.
In Liebe
Sita

Lichtfunke
30.10.2006, 00:11
Hallo, Ihr Lieben, liebe Sita!

Also mit dem Thema „rauchen“ kann ich nichts anfangen, da ich passionierter Nichtraucher bin. Mein Vater hatte so viel geraucht, dass wir (Muter und wir 2 Buben) ständig im Qualm saßen, was uns ekelte. Wir sind alle Nichtraucher geblieben. Als Vater mit 50 an seinen Beinen hinunter schaute, stellte er fest, dass sie schwarz geworden sind. Er konnte von Heute auf Morgen mit dem Rauchen aufhören. Das Schwarze verschwand dann, aber er bekam offene Beine, die nicht mehr heilten.

Mein Schwiegervater rauchte ständig dicke Zigarren, mit 55 war er tot! Hirnschlag! Das kam eindeutig vom rauchen, da dies die Blutgefäße im Gehirn verengt.

Ja, ich möchte Euch das Rauchen richtig „vergraulen“!

Hier noch ein Vorschlag: Redet mal mit Eurer Lunge und mit Eurem Gehirn, ich glaube, dass sie auch ein wenig Beachtung und Zuwendung brauchen.

Ah, da fällt mir noch etwas ein. Wenn ich in meinen Spiegel schaue, kann ich da nichts entdecken, was da wie unterdrückte Lust am Rauchen aussehen könnte. Was spiegelt Ihr mir da? Selbstverständlich habe ich auch schon das Rauchen probiert, aber es hat mich noch mehr geekelt, wie das passiv-Rauchen.

Heute war ich aber richtig “böse“ und ich genieße es auch noch! Hähä!

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
30.10.2006, 06:28
lieber lichtfunke,
auch ich bin passionierte nichtraucherin und mein ego denkt genau so wie du. :twisted:
und von dieser warte aus gesehen hast du ja auch recht.

aber ich habe inzwischen eine andere wahrnehmung bekommen und betrachte die dinge anders. :wink:
wir, die nichtraucher haben leicht reden, wenn wir sagen, hör doch einfach auf. aber so leicht ist das leider nicht. aber darüber will ich jetzt gar nicht reden.
was ist, wenn sita ihre seele sich gerade das ausgesucht hat, um garade dort erfahrungen zu machen?
wenn das ihr weg ist?
ich denke dass sie selber genug darunter leidet, eben weil sie zwischen 2 stühlen sitzt.
da niemand ausser Gott selber den plan eines jeden einzelnen kennt, und wir gerade dabei sind uns wieder zu erinnern, wer wir wirklich sind, sollten wir uns hüten irgend jemand, für irgend etwas, das der jenige tut, zu verurteilen, oder zu kritisieren.
alles, aber auch alles ist so wie es ist, vollkommen, denn es dient jedem einzelnen für seine individuelle

Erfahrung auf seinem weg zu Gott.

ich denke lieber lichtfunke, dass liebe und fürsorge dein urgedanke für dein beitrag war. :D

in liebe, maja [smilie=heart fill with love.gif]

lichtpilgerin
30.10.2006, 08:03
hallo ihr lieben,
viiiielen dank für diese beiden beiträge, lieber lichtfunke und liebe maja!

ich habe gerade etwas wundervolles verstehen können und meinen kreislauf durchbrechen!

in mir schlummert seit eh und je ein kleiner rebell! das ist der anteil in mir, der es üüüüberhaupt nicht mag, wenn andere sich über ihn stellen, den zeigefinger auspacken und ihm sagen wollen, was "richtig und falsch" "gut und schlecht" "zu tun, zu lassen" ist.
dieser anteil kann nicht anders, als sich dagegen aufzulehnen!

gerade die nichtraucher-diskussion tat da früher ihr eigenes hinzu... und machte es mir noch schwerer, aufzuhören! ich kämpfte immer an einigen fronten, was dieses thema betraf... vor allem gegen meinen vernünftigen verstand, der sehr wohl wusste, was rauchen anstellt mit mir...

liebe maja, ich danke dir für deinen weisen satz:
ich denke lieber lichtfunke, dass liebe und fürsorge dein urgedanke für dein beitrag war.
das ist balsam für meinen rebellen! und ich erkenne, dass diese gedanken und gefühle der ursprung aller taten, aussagen, diskussionen etc. sind!

ach, lieber lichtfunke, was den spiegel betrifft.... nein, versteckte lust am rauchen sehe ich da auch nicht... wohl aber den wahrheitsfanatiker, den du ja so magst :wink:

ich danke euch

in liebe
lichtpilgerin

Sita
30.10.2006, 08:44
[smilie=heart fill with love.gif]

Sita
30.10.2006, 09:59
Hallo Lichtfunke,

ich glaube, mein Sohn, der kann dich gut verstehen. Er ist auch Nichtraucher.

Da gibt es ja auch die abschreckenden Sätze auf der Zigarettenschachtel. Ich glaube, das und die Reaktion von Nichtrauchern verschärft höchstens dieses Thema. Aber es wird dadurch nicht gelöst. Vergebung ist das einzige, was da hilft. Vergib mir. Vielleicht löst du dadurch deine Reaktion auf und kannst in dich schauen, was da wirklich ist.

Und ich glaube, da gibt es noch ein Thema, das ähnliche Reaktionen hervorrufen kann. Der Alkoholismus.

Beide Themen rufen in mir immer wieder Vergebung hervor.

In Liebe
Sita

lichtpilgerin
30.10.2006, 15:09
liebe sita,
ich schreibe ja immer, wie schön es ist, dass immer ein rädchen ins andere passt... und doch überrascht es mich immer wieder auf neue, wenn dann etwas derartiges geschieht:

seit tagen beschäftige ich mich mit meinem "alkoholproblem" - nicht mit meinem im sinne von "ich trinke", sondern mit meinem problem und meiner reaktion auf menschen, die trinken! ich komme einfach nicht dahinter, worin mein spiegel liegt! und nun schreibst du über süchte... und sprichst alkohol an... tsss!

dann könnt ihr mir ja helfen!!

also:
erstens hab ich nix gegen alkohol, trinke selbst gern mal ein gläschen.
aber zweitens: kann ich bei einigen menschen sehr schlecht damit umgehen, wenn sie trinken (selbst in maßen)! ich werde dann pampig und überheblich, so von wegen "ach, der ist nur lustig, wenn er gesoffen (!) hat" oder "ach, musste er sich mut antrinken"...

ich gehe innerlich vollkommen auf abwehr und überheblichkeit! da ist eine regelrechte sperre in mir, die alle schotten dicht macht... mein kopf ist nur noch in re-aktion... und meine gedanken wirklich übel (unterste schublade)!

lest ihr hier etwas heraus?? wie kann ich das er-lösen?

in liebe
lichtpilgerin

Maja
30.10.2006, 16:16
liebe lichtpilgerin,
ja ja, die lieben süchte, ich glaube da kann jeder ein lied von singen.
ich glaube mit irgend einer abhängigkeit ist wohl jeder schon mal in berührung gekommen.
bei mir war es mein vater, später meine mutter. auch ich fand und finde auch heute noch alkoholisierte menschen fies. mein mann hat auch nicht rein gespuckt. ich bekam wenn ich was getrunken habe, sofort migräne, also ließ ich es. aber später wurde ich ständig mit menschen konfrontiert die suchtprobleme hatten. :roll:

da stellst du eine gute frage, wie kann man daraus erlöst werden?
ich denke mal, zuerst müsste man dem alkohol vergeben.
ich habe da keine probleme mehr mit, weil das völlig aus meinem leben verschwunden ist.
ich denke bei dir müsste die ursache auch in der kindheit zu suchen und zu finden sein?
wir haben doch noch gestern darüber gesprochen. und dann dürfte sich dieses problem doch auch lösen lassen, oder?
in liebe, maja

lichtpilgerin
30.10.2006, 16:29
liebe maja,
ich denke sicher, dass es so ist... nur finde ich den knackpunkt nicht. es ist, als würde sich ab einer bestimmten stelle meine erinnerung verdunkeln und ich bekomme keinen zugang mehr... nun glaube ich nicht, dass damals etwas "dramatisches" passierte, nur eben etwas, was meine innere kleine nicht begreifen konnte.

ich reagiere auch speziell bei meinem vater (oder einem ähnlichen männertyp) sehr "kotzig" - im wahrsten sinne des wortes: er ekelt mich dann richtig an!

mir scheint, das thema will jetzt wirklich erlöst werden! ich denke, ich werde mir das mal mit hilfe einer kollegin anschauen, denn ich tappe da für mich wirklich im dunkeln.

ich danke dir auf jeden fall für den hinweis... das zeigt mir, dass ich auf dem richtigen weg bin!

komisch, dass ich sonst alleine so weit komme...

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
30.10.2006, 18:19
Hallo ihr Lieben,

ich verfolge eure Beiträge und stelle fest, dass jeder anders mit dem "Suchtproblem" umgeht. Und ich erkenne mich in Jedem von euch wieder.

Ich habe ganz in meiner Nähe einen Raucher, meinen Mann. Und in der ganzen Zeit, seit wir zusammen sind, wünsche ich mir, dass er mit dem Rauchen auf hört. Er hat es sogar schon meinetwegen versucht, leider erfolglos. Alle Gespräche verlaufen im Sand, und mir scheint, er hat das Thema für sich at acta gelegt. Ich kann damit leben, das er raucht, aber der Geruch stößt mich ab . Ich habe also ein Problem, nicht er.
Inzwischen weiß ich, dass Drängen und an ihm Herumzerren nichts bringt. Das Thema hat mir etwas zu sagen. Es ist mein Thema.

Aber ich stehe genauso hilflos davor wie du, liebe Lichtpilgerin. Was ich aber schon fest gestellt habe, ist, dass bewusstes TUN mir hilft, besser damit umzugehen. Das heißt, ich ignoriere Rauchen und Raucher bewusst, also nicht sie als Menschen, sondern in ihrem Tun. Es ist nichts, außer meinem Urteil, was die Störung ausmacht, also lerne ich, das Urteil los zu lassen. Und es ist schon viel leichter geworden. Ich glaube fast, ich habe zu lernen, alles, was damit zusammen hängt, los zu lassen, als sei es gar nicht existent. Jedenfalls habe ich das Rauchen mit meiner inneren Ablehnung dermaßen zum "Teufel" gemacht, dass ich sogar schon allergisch reagiert habe. Und da habe ich mich entschieden, meine Einstellung zu ändern und zu akzeptieren, dass es das gibt. Ich lerne, dass es weder gut noch schlecht ist. Nur meine Bewertung macht es dazu. und die wird mir selbst zum Hindernis. So wird das Problem für mich immer kleiner.

Im Umkehrschluss würde das für mich bedeuten:
Jeder Raucher, der aufhören will, muss wahrscheinlich erst einmal aufhören, im Rauchen ein Problem zu sehen, sich als Raucher zu akzeptieren, damit er nicht mehr unter einem "Zwang" steht, aufhören zu "müssen". Dann kann er sich vielleicht irgendwann einmal entscheiden, aufhören zu wollen, wenn er will. :roll:

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Sita
30.10.2006, 19:19
Hallo ihr Lieben, hallo Lichtpilgerin,

ich denke schon, das ganze hat mit deinem Vater zu tun. So nach dem Motto, na so wie er immer tut, ist er ja wohl doch nicht. Du kratzt vielleicht an seiner Krone. Hast ihn vielleicht zu groß gemacht. Aber ich würde doch ins Innere schauen, wie du es vorhast, dein Inneres Kind weiß es besser.

Süchte sind doch genau dasselbe wie Krankheiten. Nämlich Gedanken- und Gefühlsfelder.

Alle Gedanken und Gefühle, die jemals jemand im Zusammenhang mit Rauchen oder auch Alkohol gedacht hat, sind hier enthalten(z.B. der Gedanke, dass das Rauchen oder der Alkohol süchtig macht). Das sind also 2 unterschiedliche Energiefelder. Und ich habe den Eindruck, dass alle Gefühle und Gedanken da magnetisiert sind, sowohl die des Rauchers als auch des Nichtrauchers. Mit dem Alkohol dasselbe.

Ich weiß nicht, ob euch aufgefallen ist, dass sich das ganze jetzt mal in bezug auf rauchen verstärkt hat.

Es ist ein Kampf.

Raucher gegen Nichtraucher. Die Kippen sind teurer geworden. Bei Krankheit muss der Raucher bald zubezahlen. Es werden immer mehr rauchfreie Zonen eingerichtet. Die Schachteln enthalten negative URTEILE. Weswegen es sein kann, dass immer mehr Raucher krank werden. Die Nichtraucher verschaffen sich immer mehr Raum und füllen das ganze jetzt mit Schuld an nach dem Motto, wenn du nicht rauchen würdest, wärest du auch nicht krank.

Ich glaube aber nicht daran, dass Zigaretten irgendetwas bewirken. Bewirken tut immer nur der Geist, der entscheidet. Ich denke, dass hier hauptsächlich der Nichtraucher entscheidet. Der Raucher fühlt sich ja schon eh nicht wohl. Denn die Angst wird ja geschürt.

Meine Mutter, Raucherin, war beim Arzt, der sich wunderte, dass in ihrem hohen Alter von über 70 Jahren ihre Lunge noch so gut ist. Ich sags euch im Vertrauen, meine Mutti hat immer nur gepafft. Oh, da bin ich ja jetzt selber reingefallen auf die Welt. Kann ja auch sein, dass ihre Lunge noch so gut ist, weil sie sich auf Alkohol konzentriert hat. Naja, ich habe meine Mutti lieb. Hab sie aber schon losgelassen. Es ist ihre Entscheidung, wie sie lebt. Und ich bin nicht in ihrer Nähe, also kann ich nicht auf sie einwirken und das scheint auch nicht nötig zu sein. Ich vergebe ihr alles, wirklich alles.

Und das ist für mich das einzige, was wirklich wirkt. Die Vergebung. Jede Zigarette vergeben. Jedem Menschen vergeben, der uns damit in Berührung bringt. Vergebung ist der Schlüssel zum Glück. Wenn ich vergebe, urteile ich nicht mehr. Ich lasse die Dinge so, wie sie mir erscheinen. Aber Änderung habe ich in vielen Fällen gesehen. Bei der Vergebung des Rauchens fühle ich mich oftmals überfordert. Es scheint so ein umfangreiches Energiefeld zu sein. Über Unterstützung würde ich mich freuen.

In Liebe
Sita

Maja
30.10.2006, 21:39
hallo ihr lieben,
also mir geht es ähnlich wie sonnenstrahl. ich habe es oben ja schon erwähnt. ich lasse jedem das seine.
wenn ich bei uns im studio bin und wir nach dem sport zusammen sitzen und kaffee trinken, sind sehr viele raucher dabei.
alle wissen dass ich nicht rauche und wenn ich ehrlich bin, fängt mein hals sofort an zukratzen, sobald ich rauch atme. deshalb gehe ich auch nicht mehr gerne in lokale. aber im studio halten alle ihre zigaretten zur seite, sodass ich den rauch nicht so ab kriege und keiner spricht darüber.
es ist überhaupt kein thema und wenn, dann sagt meine kollegin zb. ich würde auch gerne aufhören zu rauchen, aber ich will es nicht , eben weil ich noch zu gerne rauche und da stehe ich zu.
und recht hat sie.
also jeder hat freie entscheidung und sollte sich von niemandem beeinflussen lassen und schon gar nicht von den medien.
in liebe, maja

Sita
30.10.2006, 23:48
Hallo liebe Maja,

danke für den Hinweis, den du mir gerade gegeben hast. Du siehst eine ganz andere Welt als ich. In deiner Welt ist kein Kampf.

Da habe ich wohl an meinem Spiegel gekratzt, weil mir nicht gefiel, was ich sah. Ich beschrieb die Welt, die ich sehe.

Dann werde ich jetzt vergebend durch die Welt gehen, die ich sehe.

Im Kurs sind ja die schönen Lektionen: Ich mache die Welt von allem los, wofür ich sie hielt. Und: Ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe.

Gute Nacht
Sita

Lichtfunke
01.11.2006, 00:31
Halo, Ihr Lieben!

Mit dieser blöden Zeitumstellumg komme ich einfach nicht zurecht! Und Heute ist es wieder 12:00 Uhr geworden, bis wir zubett gingen, das ist 01:00 Uhr nach Sommerzeit. Ich werde meinen Beitrag zum Thema „rauchen“ Morgen schreiben, ich habe viel zu diesem Thema beizutragen.

In Liebe

Lichtfunke.

Lichtfunke
02.11.2006, 09:19
Hallo, Ihr Lieben!

Hurraaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Da habe ich eigentlich schon lange darauf gewartet, aber Heute sagte meine Frau zu mir: „Horst, wie machst du das eigentlich, dass du zur Zeit so gut drauf bist?“ – „Daß ich mit mehr Begeisterung und Interesse an die Dinge heran gehe?“ – „Ja, ich habe das in letzter Zeit festgestellt“ (Was sage ich nun? Ich kann ihr noch nicht vom Forum erzählen, das ist noch zu früh) „Ja, ich denke jetzt positiv“ – „ wie positiv?“ - „indem ich nicht mehr so viel negativ herumgrüble“ – „Aha“.

Also merken jetzt auch Andere, dass ich eine Umwandlung durchmache!

Nun zu dem Thema, zu welchem ich Gestern etwas sagen wollte:
Meine Reaktion auf das Thema „rauchen“ kam ganz spontan, ich mußte so schreiben. (Ihr habt selbst gesagt, dass ich frei von der Leber weg schreiben soll)

Erstens habe ich den von mir verhasste „Wahrheitsfanatiker“ gelebt, den ich selbst in mir habe. Nun kann ich ihn ablegen und zu weniger aggressiven Methoden greifen.

Zweitens habe ich festgestellt, daß da Reste vom alten Haß gegen meinen Vater enthalten sind und nun hervorkamen. Diese haben sich durch die Hintertür wieder einschleichen wollen. Nun kann ich meinem Vater endlich vollends vergeben!

Drittens kann ich jetzt nur noch den Rauch hassen, nicht mehr die Raucher! Ich war einigermaßen schockiert, dass im Forum einige Mitglieder unter dem „Suchtproblem rauchen“ leiden. (ich möchte mich jetzt bemühen, meine Meinung etwas sanfter herüber zu bringen, muß ein Kissen um meine „Wahrheitskeule“ wickeln) Wenn ich meine Einstellung beibehalten wollte, dann müsste ich ja Forumsmitglieder hassen und ich liebe Euch ja Alle! Also muss ich Personen und rauchen streng trennen. Maja hat es erkannt, als sie sagte:

ich denke lieber lichtfunke, dass liebe und fürsorge dein urgedanke für dein beitrag war.

Genau so ist es! Wenn ich nur wüsste, wie ich Euch helfen kann. Auf jeden Fall nicht mit einem erhoben Zeigefinger, das kann Niemand so richtig leiden, ich auch nicht. Vielleicht kann ich Euch mit einem Appell helfen. Das mit dem „wählen“ hat so gut geklappt bei mir. Sagt doch einfach: “Ich habe die Wahl zwischen rauchen und nicht rauchen, zwischen Alkohol trinken und nicht trinken.“ (ich trinke auch jeden Abend mein „Viertele“ Württemberger Rotwein, verdünnt mit Mineralwasser als „Medizin“)

Wie Maja schon gesagt hat, haben wir Nichtraucher gut lachen. Genau so beim Alkoholproblem. Ich habe 2 Blockierungen in mir. Wenn ich rauche, muß ich mich erbrechen, wenn ich etwas über den Durst getrunken habe, bekomme ich „den Moralischen“. Ich fange dann an zu weinen und alles ist so traurig. Ich fühle mich dann bis auf die Knochen blamiert und ziehe mich geknickt zurück. Nicht gerade ein fröhlicher Beitrag zu einer Fete. Woher das kommt, habe ich noch nicht herausbekommen, wahrscheinlich so eine Art „schlechtes Gewissen Effekt“.

Zum Schluß noch eine Geschichte, wie ein ehemaliger Arbeitskollege das Rauchen aufgab:
Einige Kollegen aus der Werkstatt hatten eine Wette abgeschlossen, dass sie innerhalb eines viertel Jahres das Rauchen aufgeben wollten. Sie hatten dafür einen hohen Geldbetrag als „Strafe“ ausgesetzt für denjenigen, der es nicht schafft. Also war der Ehrgeiz sehr angestachelt. Der genannte Kollege hatte aber im Küchenschrank eine „Notfall-Schachtel“ versteckt, für alle Fälle. Eines nachts träumte er, dass eine riesige Spinne auf ihn zukam, in jedem der acht Beine eine qualmende Zigarette. Er wachte schweißgebadet auf, rannte in die Küche, warf die Zigarettenschachtel zum Fenster hinaus und konnte wieder gut schlafen. Fortan rauchte er nicht mehr.

Ich werde mir Überlegen, ob mir zu diesem Thema noch etwas „vernünftiges“ einfällt, wie gesagt, kann ich hier schlecht mitreden.

In Liebe
Lichtfunke.

Sita
02.11.2006, 09:41
Lieber Lichtfunke,

ich freue mich über deinen neuen Spiegel, den deine Frau dir zeigt. Ich glaube, es gibt nichts schöneres als in diesen Spiegel zu schauen und die eigene Heilung dort zu sehen. Dann ist sie wirklich, diese Heilung. Wunderschön.

Ich empfinde es auch als eine gute Idee, den Rauch von dem Raucher getrennt zu halten. Denn ich kann in dir erkennen, dass du uns Raucher nicht verletzen willst. Und das ist Liebe. Ich danke dir dafür.

Was bleibt, ist dann Schall und Rauch. Denn was kann Rauch sein ohne uns. Der Rauch ohne den dazugehörigen Denker ist nichts. Er geht ins Nichts zurück, aus dem er kam. Und richtet keinen Schaden mehr an. Denn der Rauch war einmal neutral. Er tat nichts. Er verursachte kein Kratzen im Hals und keine Krankheit. Erst unsere Urteile machten aus dem Nichts etwas Gefährliches.

Ich will dem Rauch vergeben, damit er wieder neutral wird, und keinen mehr schädigt.

Und ich will denen vergeben, die glaubten, er sei gefährlich.

Was gibt es sonst noch zu tun? Lass dich umarmen, Horst, lass dich umarmen.

In Liebe
Sita

lichtpilgerin
02.11.2006, 13:23
hallo ihr lieben,
zum teil gehe ich mit euch sehr konform: es ist mein problem und ich verdamme sicher keinen, der raucht (wie könnte ich, da ich selbst jahrelang in diesem kreislauf hing!).

ich inszeniere auch keine diskussionenen zum thema, wohl aber stört mich der rauch und ich vermeide es, mich ihm allzuoft auszusetzen. ich habe es inzwischen mehrere male erlebt, dass ich nach einem kaffeebesuch zuhause meine kleidung wechseln wollte, weil ich in dieser energie (!!) nicht arbeiten kann!

wir hatten es schon öfter von unserer art, "energie" wahrzunehmen... und rauch ist für mich eindeutig "niedriger schwingend"... das ist nicht alleine meine "bewertung" sondern eine wahrnehmung, die ich bereits zu meinen raucherzeiten hatte!

zu der zeit, als ich selbst noch rauchte, arbeitete ich in der gastronomie, also "doppelpack"... und es ging mir morgens schlechter, ich war schlapper, immer ein wenig "in watte"... ich hustete öfter, war weniger fit...

ich glaube auch nicht, dass gott uns eine vollkommenen körper gibt, damit wir dann schindluder damit treiben... und bei aller liebe, dass rauch nicht schädigend ist, kann ich so nicht sehen. das ist für mich vogel-strauß-methode.

liebe sita, ich will dir damit nicht auf die füsse treten!
wenn rauch weder gut noch schlecht ist, wozu dann rauchen?
fakt ist doch, die zigarette dient dir - sie ersetzt etwas, das du selbst (noch) nicht leben willst. dir vergeben, ok! aber dem rauch? wozu? ich stelle mich doch auch nicht bewußt neben ein feuer und atme den rauch ein - um zu probieren, ob er mir schadet??

unsere mentale kraft ist die stärkste kraft in uns... gut, vielleicht schadet dir der rauch dann nicht, wenn du sie dahingehend mobilisierst... aber wozu sollte ich diese kraft aufwenden, wenn es doch viel leichter geht?

rauchen ist das offensichtliche, das thema dahinter gilt es anzuschauen. und dieses dann zu heilen und zu vergeben.
das ist wie bei der krankheit: das symptom ist nicht die ursache!!!

in liebe
lichtpilgerin

Maja
02.11.2006, 13:38
hallo lieber lichtfunke,
auch ich freue mich über deinen erfolg. :D
und tut das nicht richtig gut?
ich kann dich so richtig vor mir sehen , wie du immer größer wurdest, als deine frau dich sooooo gelobt hat. :wink:
aber das hast du auch verdient, denn deine fortschritte waren auch enorm und es wird, wenn du es willst auch so weiter gehen.

ich erlebe auch gerade so wunderschöne dinge, die mich stolz und dankbar machen. ich erzählte ja wie schwer es ist, mein haus zu verkaufen. Alles was ich bis jetzt versucht habe, ist gescheitert.
nun hat biggi das in die hand genommen und mir einen ganz individuellen link gemacht. :D ( und was für einen)
wenn ich daran denke, wie schwierig biggi als kind war, ebenso ihre tochter, die ich ja auch groß gezogen habe, und wie diese beiden sich positiv verändert haben, voll hinter mir stehen, und mich unterstützen wo sie nur können, also ich bin total ergriffen. ich kann dafür kaum worte finden. [smilie=i love you1.gif]

also wenn das jetzt nicht klappt, dann weiß ich es nicht. aber wir waren alle dermaßen schöpferisch tätig, da kann es nur gut werden. mein gefühl signalisiert mir das auch ganz deutlich. :D
in liebe, maja

Sita
02.11.2006, 20:14
Liebe Lichtpilgerin,

ist es richtig, nicht zu rauchen? Die Welt sagt ja. Wenn ich weiß, dass Dinge negativ besetzt sind, neige ich auch darum, ja zu sagen. Aber wenn ich nun darin gefangen bin? Was ist dann?

Du hast mich ein wenig aus dem Ruder geworfen mit deinem Beitrag. Ich habe deshalb nach innen gehört, einen Dialog geführt, weil ich nicht mehr wußte, wie ich auf die Annahme kam, dass Rauchen früher neutral gewesen sein muss.

Ich habe erkannt, dass es nicht wesentlich ist. Die Frage ist nur, was würde die Liebe tun.

Meine Innere Stimme stellte mir 2 Fragen, die ich dir nachstehend ebenfalls stelle.

Ist es richtig, nicht zu rauchen? Das frage ich dich. Kannst du beurteilen, ob es richtig ist, nicht zu rauchen?

Sollte ein Mensch, wenn er raucht, weil ihm das eine Stütze ist und er es noch nicht lassen kann, dafür bestraft werden?

Ich habe beide Fragen ehrlicherweise mit nein beantwortet. Denn urteilen kann ich nur, wenn ich etwas wirklich überblicke. Und im Moment bin ich hier in der Welt und kann nicht alles überblicken.

Als ich weiter nachfragte, hörte ich, dass Vergebung dazu da ist, das Rauchen unschädlich zu machen, damit keiner bestraft wird.

Ja, ich glaube, das würde die Liebe tun. Hat Liebe diese Macht?

In Liebe
Sita

lichtpilgerin
02.11.2006, 23:17
liebe sita,
ich gebe dir uneingeschränkt recht.. was jedoch nichts damit zu tun hat, dass ich die "rauch-energie" nicht mag und mich ihr nicht unbedingt aussetzen möchte, wenn ich es vermeiden kann!

ich be- oder verurteile nichts und niemanden... ich weiß wie es ist, diese krücke zu brauchen und ich weiß bis heute nicht, weshalb es plötzlich so leicht ging - das sollte wohl so sein.

ich kann dir gut dein rauchen vergeben, wie allen meinen freunden auch...wozu "bestrafen"?

gleichwohl bleibt meine aussage bestehen: hinter der krücke liegt das thema... und eines tages wird es sich bei dir genauso leicht lösen, wie damals bei mir! ohne großes tam-tam, einfach, weil es gut so ist!


ja, die liebe hat diese macht...
aber sie hat auch die macht, dich zu heilen, mit dir gemeinsam den neuen weg zu gehen, die liebe ist die stärkste macht... stärker als die angst bzw. der liebevolle anteil der angst...

in liebe
lichtpilgerin

Sita
02.11.2006, 23:39
Liebe Lichtpilgerin,

wozu bestrafen, fragst du.

Wenn rauchen Krankheit verursachen soll, wenn Raucher früher sterben, wenn die Haut von Rauchern früher altern soll.

Was ist das denn. Das ist doch Strafe. Eine kollektive Strafe. Oder eine kollektive Selbstbestrafung.

Und wenn ich nicht vergeben will, dann ist es halt Nichtvergebung. Mein Bruder in meinen Händen. Und ich in seinen Händen.

Wo keine Vergebung ist, da ist die Welt. Das läßt sich nicht ändern. Wo keine Vergebung ist, da ist keine Liebe.

Du schreibst in deinem vorletzten Beitrag:
wenn rauch weder gut noch schlecht ist, wozu dann rauchen?

Ich glaube, genau darum geht es. Wenn ich mit Zigaretten mich nicht mehr bestrafen kann, oder einen anderen Menschen, werden sich das bestimmt einige fragen. Wenn der Gedanke, dass Rauchen süchtig macht, Vergebung erfährt, dann werden wir die Energie "Sucht" in dieser Weise vielleicht nicht mehr erfahren. Dann müsste nach Adam Riese es doch leicht sein, das Rauchen zu lassen. Denn sind wir Geist oder sind wir Körper. Davon hängt doch alles ab. Wenn wir Geist sind, dann belegen wir die Dinge, und zwar mit Gedanken und Gefühle der Angst oder Gedanken und Gefühle der Liebe.

Ich halte es für sehr wichtig, die Dinge zu hinterfragen. Wenn ich sage, da liegt ein Thema hinter dem rauchen, dann denke ich das stimmt. Denn es war immer so bei mir. Einige meiner Themen habe ich ja bereits erkannt.

Aber die Zigarette an sich dann so gefährlich zu lassen, wie sie uns in der heutigen Zeit erscheint, ja, das geht mir einfach nicht tief genug. Ich glaube, alles, was wir ohne Liebe gemacht haben, braucht Vergebung, damit sich diese Energie wieder auflöst. Ansonsten bleibt sie bestehen. Denn wir sind Schöpfer und das beinhaltet auch Fehlschöpfungen. Und andere werden kommen, unsere Kinder, unsere Enkelkinder, die dort hineintappen in diese nichtvergebene Energie.

Und dafür hat Gott uns die Vergebung geschenkt. Sie gehört nicht dem Himmel an, jedoch bringt sie des Himmels Gaben mit. Und im Himmel gibt es keine Strafe und auch kein Leid. Im Himmel gibt es auch keine Vergebung, sie wird dort nicht gebraucht. Aber hier in dieser Welt der Angst, da sollten wir sie uns zunutze machen.

Für mich geht es in allem nur um eines, will ich vergeben oder will ich die Dinge so lassen wie sie erscheinen.

In Liebe
Sita

lichtpilgerin
02.11.2006, 23:54
liebe sita,
du magst recht haben... ich gestehe jedoch, dass ich mir mit dieser betrachtung etwas "schwer tue", was wohl in erster linie daran liegt, dass rauchen für mich nicht mehr "wichtig" ist, bzw. dass ich für mich erkannt habe, dass ich es nicht mehr möchte (wahl!). ich bin jedoch sicher, dass ich vor jahren deine worte nachvollzogen und "erlebt/gelebt" hätte!

irgendwie ist das thema in dieser intensität jedoch inzwischen "außerhalb meiner welt" - es sei denn ich "stinke" :wink: aber ich mag es genausowenig, wenn ich nach einem restaurant-besuch penetrant nach essen stinke... das ist also auch kein "rauch-thema". ich denke, dabei geht es mehr darum, dass ich mich manches mal einer willkür ausgesetzt sehe... aber selbst dass ist nicht wirklich ein thema, weil ich mich ihr ja selbst aussetze (wenn ich tanzen gehe oder essen oder "einen trinken") :wink:

dass zu vergeben ist auch sicher nicht das problem...

ich denke, jeder kann für sich selbst entscheiden... und nach wie vor ist die liebe für mich der weg der heilung, des vollkommen-werdens. wenn du mit rauchen vollkommen bist, ist das genau richtig so! vollkommen bist du so oder so!!!

in liebe
lichtpilgerin

Sita
03.11.2006, 00:05
Ach meine liebe Lichtpilgerin,

lass uns das Rauchen durch Krankheit ersetzen, oder durch krebserregende Stoffe, die etwas am Körper verursachen.

Es geht doch nur darum, dass ich denke, das alles ist Energie. Energie aus Urteilen und Angst geboren.

Weißt du, ich sehe Werbung, die auf einem Urteil beruht. Das und das müssen Sie nehmen, damit das und das nicht eintritt. Jetzt ganz neu, ich glaube eine Lichtbirne von einer Markenfirma und die wirbt damit, dass Lichtbirnen an sich die Ozonschicht verletzen oder so ähnlich.

Ich glaube, wenn wir die Welt mit allem in Ruhe lassen, dann heilt die Welt. Naja, ich denke schon, dass wir liebevoll mir der Erde umgehen sollten. Aber wir achten auf die Gletscherschmelze. Und was tut der Gletscher, er schmilzt. Wir beobachten einen Flugzeugabsturz und was kommt? Der zweite Absturz. Das ist mir schon öfter aufgefallen, dass unsere Aufmerksamkeit und unsere Urteile etwas verursachen.

Und deshalb gehört Vergebung auch hierhin. Wir brauchen nicht nur den Menschen vergeben, sondern können auch den Dingen vergeben.

Im Kurs steht: Nur Vergebung heilt Nichtvergebung.

Und Nichtvergebung ist für mich alles das, was noch nicht vergeben wurde.

Eine gute Nacht
Sita

lichtpilgerin
03.11.2006, 00:29
ach so, ja dass kann ich jetzt wieder verstehen!!!!

natürlich geht es dabei um "urteilen" - das ist, was wir schonmal zum "pro-" und "anti-gedenken" hatten.

ja, da bin ich dann natürlich vollkommen deiner meinung! und dann vergebe ich gerne!!!

das war mir nicht klar, dass wir darüber reden :wink:

ja, es fehlt der "nachrichten-sender", der nur good-news bringt - im deutschsprachigen internet habe ich auch noch keine seite gefunden, die sich darauf spezialisiert hat... eine marktlücke! oder vielleicht wäre das interesse gar nicht so groß... "bad news" haben einfach mehr "schlagkraft" oder so?? egal, das vergebe ich auch gerne!!!


in liebe
lichtpilgerin

Lichtfunke
03.11.2006, 01:22
Hallo, Ihr Lieben!

Vielen Dank für Eure Anteilnahme an meinem schönen Erfolg.

Aber immer wieder habe ich mit Rückschlägen zu kämpfen. Diese mal war es nur ein kleiner, aber trotzdem hat er mir zu denken gegeben.

Heute Morgen, als ich aufgestanden bin und noch in dem schönen Gefühl vom Vortag geschwelgt habe, ist es passiert: Ich hatte etwas Wichtiges vergessen und bekam deswegen Vorwürfe von meiner Frau. Sie hatte ja Recht. Trotzdem machte ich mir Gedanken, was da wohl hineinspielt hatte. Da ist mir aufgefallen, dass ich „vergessen“ benutzt habe, so wie Andere „Krankheit“ benutzt haben, um etwas zu erreichen.

Meine Eltern 1911 und 1913 geboren, hatten eine schwere Kindheit. Schon früh mussten sie in der Familie mitarbeiten, um zum Lebensunterhalt beizutragen. Das hatte zur Folge, dass sie spielen als unnötige Zeitverschwendung hielten und immer, wenn wir Kinder gerade so schön im Spielen vertieft waren, kam irgend ein Elternteil und gab uns eine Arbeit. Ich stellte dann fest, dass wenn ich die Arbeit schnell erledigte, bekam ich eine neue Arbeit. Ich widmete mich dann wieder meinem unterbrochenen Spiel und „vergaß“ die neue Arbeit. Spielen ist für Kinder ja so wichtig, denn so können sie später auch mit Begeisterung arbeiten. Ich bekam dann auch ordentlich „Schimpfe“ oder gar Schläge, aber das änderte mein Verhalten nicht, im Gegenteil, es wurde dadurch noch verfestigt, „fixiert“. Das hatte fatale Folgen, ich vergaß dann auch oft für mich wichtige Dinge, was mich sehr ärgerte und dadurch noch mehr fixierte, wie ich jetzt weiß. Da muß wohl mein Unterbewusstsein mit hineingespielt haben, das weiß, was richtig ist und mich deswegen mit „Selbstbestrafung“ belegt hat. Da ich mein Verhalten nicht änderte, da ich die Zusammenhänge noch nicht erkannte, wurde mein „Vergessen“ immer schlimmer. Jetzt kommt auch noch die altersbedingte Vergesslichkeit hinzu, so dass ich schon den Verdacht auf „Alzheimer“ hegte. Ich habe festgestellt, dass ich unangenehme Arbeiten einfach vergesse, was aber zur Folge hat, dass ich sie unter Zeitdruck dann doch erledigen muss! Das hängt doch irgendwie mit meiner Kindheit zusammen: Unangenehme Dinge – vergessen, angenehme Dinge – auch vergessen, als „Strafe“ für die Vergesslichkeit bei den unangenehmen Dingen. Dieser „Teufelskreis“ muss durchbrochen werden! Ich habe festgestellt, dass wenn ich Schwierigkeiten, die ich in mir habe, hier ins Forum schreibe, sind sie „heraus“ und erledigen sich dann fast wie von selbst. Ich hoffe, dass es auch dieses mal so ist!

Liebe Sita,

Ich muss noch unbedingt noch ein Wort zum Thema „Rauchen“ sagen. Wenn Rauchen ein „Zwang“ ist und das ist es, ist man nicht „frei“, sondern irgendwie „gefangen“. Ich denke, dass Du dieser „Sucht“ am besten beikommst, wenn Du täglich mehrmals sagst: „Mächtiges ICH BIN, Du bist mächtiger als mein Verlangen nach dem Rauchen, befreie mich von diesem Zwang“. Oder: „ Ich lege mein Verlangen nach dem Rauchen in Gottes Hände zur Heilung und Auflösung“. Das ist nur ein Vorschlag, der mir gerade eingefallen ist, kein „erhobener Zeigefinger“.

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
03.11.2006, 07:20
liebe sita,
ich gebe dir vollkommen recht mit dem was du sagst, und ich schließe mich auch gerne dem kreis mit an, alles zu vergeben, denn er urgedanke ist es der geheilt und vergeben werden muss.
zu deinen gedanken was die medien uns in bezug auf das rauchen einreden, fällt mir spontan immer ein,

Gott heile meinen geist von dem irrtum, dass ich an krankheit glaube, oder dass ein kind gottes krank sein könnte.

lieber lichtfunke,
dein problem ist doch ganz klar in deiner kindheit zu finden, zu heilen und zu vergeben. mit deiner sorge :evil: eventuell alzheimer zu haben, das redet dir nur dein ego ein, hat das nichts zu tun.
ich glaube das jüngere menschen oft vergesslicher sind als die älteren. diesen gedanken an so eine krankheit, die ich, wenn ich sie schon mal gebrauche lieber mit " rüdesheimer" :D ersetze, denn jeder gedanke ist eine schöpfung, und ich will mir ja nicht unnötigerweise etwas schöpfen, was ich nicht will. :roll:

führe doch einmal einen dialog mit deinem vater, werfe ihm alles, aber auch alles an den kopf, und dann, wenn du alles raus gelassen hast, spürst du, wie es in dir leichter wird, dann schaust du dir seine positive seite an. denn die hatte er ja auch.
zum schluss kannst du ihm alles vergeben, und vielleicht wenn du ganz aufmerksam bist, kommst du sogar mit ihm selber ins gespräch.
ich habe das mit meinem vater so gemacht und konnte ihm alles vergeben. ich denke, wenn du das wirklich geschafft hast, bröckeln alle deine vermeintlichen negativ übernommenen eigenschaften von dir ab, und du brauchst dich nicht mehr ängstlich um vollkommenheit zu bemühen.
denn auch du bist vollkommen so wie du bist, hast es nur noch nicht selber erfahren.
in liebe, maja

Lichtfunke
04.11.2006, 00:47
Liebe Maja!

Vielen Dank für Deine Antwort, sie hat mich wieder sehr getröstet!

Beim Lesen deines Beitrags ist mir wieder eine Stelle in einem Buch eingefallen, ich hatte es leider nur geliehen, kann also die Stelle nicht mehr nachschlagen. (den Titel weiß ich auch nicht mehr) Die Stelle lautete ungefähr:

„Führe einen Dialog mit Deinem Schatten! Werfe ihm alles an den Kopf, was Dir einfällt. Sag es ihm, lasse alles heraus!“

Jetzt brauchst Du nur noch zu sagen: „ja, ich habe das Buch“. Dann wäre das wieder so ein „Zufall“, von dem hier öfter mal die Rede ist.

Eigentlich ist alles was uns quält, auf schlimme Kindheitsereignisse zurückzuführen. Er erging Dir so, Sonnenstrahl auch. Die Erwachsenen wissen gar nicht, was sie an den Kindern durch Unwissenheit verderben können! Eigentlich müsste man einen „Kindererziehungs-Führerschein“ machen, bevor man Kinder in die Welt setzt. Die beste „Erziehungs-Regel“ die ich je gehört habe lautet (es sollte eher ein Witz sein):

„Was nützt die ganze gute Erziehung, die Kinder machen einem doch alles nach!“

Da liegt viel Weisheit drin.

Seit ich meinem Vater vergebe, habe ich auch seine positiven Seiten wieder entdeckt! Er war zuverlässig, liebte die Ordnung über alles, (damit konnte er uns furchtbar nerven, mit seiner Pedanterie) und setzte alles sofort in die Tat um, was er sich vorgenommen hatte. Weil ich ihn seither ablehnte, lehnte ich natürlich seine positiven Seiten ab. Man kann sich nicht so sehr auf mich verlassen, weil ich viel „vergesse“, ich bin unordentlich und schiebe vieles „auf die lange Bank. Da ich das jetzt erkannt habe, kann es ja nur noch besser werden. Je mehr ich mir diese „Aufräumarbeiten“ vornehme, desto mehr kommt altes „Gerümpel“ aus der Vergangenheit zum Vorschein. Das alles muss erlöst werden, also weg mit dem Gerümpel, auf den Müll damit! Demnächst werde ich meinen Dachboden aufräumen, da habe ich alles gesammelt, was ich eventuell noch brauchen könnte, jetzt sieht es dort aus, wie auf einer Müllhalde. Auch eine Entsprechung?

Dieser Aufarbeitungsvorgang ist sehr mühsam und erfordert viel Zeit. Wie ich ganz am Anfang im Forums-Thema „Schicksal“ müsste ich noch einmal 66 Jahre aufwenden, um alles zu „erlösen“. Da habe ich immer noch die „Generalamnestie“ im Hinterkopf, wo alles auf einen Schlag erlöst ist. Jesus hat uns alle Sünden schon längst vergeben, wir brauchen jetzt nur noch daran zu glauben!!!

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
04.11.2006, 07:23
lieber lichtfunke,
hihii du hast recht, ich habe das mit dem Dialog führen damals mit meinem vater tatsächlich aus einem buch. :D aber auch ich weiß nicht mehr welches das war, und ob ich das noch habe?
das sind ja in der tat unglaubliche zu-fälle. :wink:
du hast recht, wenn du sagst, dass eltern einen erziehung-führerschein machen sollten. Ich sprach gestern noch mit biggi über dieses thema und wir erinnerten uns dass ich ihr, als sie klein war des öfteren damit drohte, wenn sie nicht aß, oder nicht hörte, dass sie in ein weisenhaus käme. :oops:
damit habe ich sie geschockt, und sie hat genau so darunter gelitten wie ich mit meinem kindererlebnis. :( :(
wir haben aber schon früher darüber gesprochen, und haben unsere vergangenheit vergeben und heilen lassen. das war manchmal nicht leicht, weil biggi seit 1991 in amerika lebt. und dieser vergebungsprozess hat sich nicht von heute auf morgen gelöst, weil alles über das internet geschehen musste.
heute wissen wir, dass alles richtig war, wir haben unsere lektionen gelernt und sind dankbar, dass wir alles in dieser inkarnation lösen konnten. :D
wenn sich bei mir eine blockade gelöst hat, äußert sich das bei mir so, dass ich anfange alles auszumisten. :wink:
ich trenne mich im außen von dingen der vergangenheit, sowie ich auch geschriebene dialoge verbrenne. danach fühle ich mich befreit. :D
in liebe, maja

Maja
04.11.2006, 08:01
als ich den beitrag abgeschickt hatte, ist mir ein sehr komischer gedanke in den kopf gekommen. :roll:

ich habe mich quasi an meinem kind für das, was ich in meiner kindheit erlebt habe unbewusst, aber vor allem ungewollt gerächt???
kann das möglich sein??
oh mein Gott, ich glaube es wir wird wirklich zeit, dass wir uns erinnern wer wir wirklich sind, um diesem spuk ein ende bereiten zu können.
sonst wird ja alles über generationen weiter so bleiben. :oops:
da mache ich nicht mehr mit.

eure, nachdenkliche maja :roll:

lichtpilgerin
04.11.2006, 09:06
hallo ihr lieben,
das ist ein sehr schönes gespräch!!! und ich bemerke beim lesen, wieviel "aufräumarbeit" ich bereits betrieben habe, wieviel ich gelöst habe und geheilt und vergeben.

ja, es kommt immer mehr "alter müll" ans tagelicht, wie in einem sumpf kommen langsam aber sicher die themen, die uralt und vermodert ganz unten liegen (und sich verstecken wollen!). aber es wird doch auch immer leichter, damit umzugehen?! wir bekommen immer neue "werkzeuge" zum hinschauen und auflösen!

das zeigt mir, dass wir vollkommen auf dem richtigen weg sind... und damit meine ich auch "zeitlich"!

den satz „Was nützt die ganze gute Erziehung, die Kinder machen einem doch alles nach!“ finde ich absolut genial und ich habe ihn mir gleich aufgeschrieben!!!

jaaa, in diesem sinne passt das "gerächt" auch hinein, liebe maja; wobei das natürlich vollkommen unbewußt geschieht! wir haben unser "lebens-konstrukt" (erfahrungen, vorstellungen, glaubenssätze...) und innerhalb dieses rahmens bewegen wir uns so lange, bis wir bewußt werden! bis wir selbst alternativen schaffen oder zumindest bereit sind, anzunehmen, dass es welche geben könnte! damit öffnen wir uns... und was dann geschieht, erleben wir alle hier ja am eigenen "herz"!!!


wir alle haben in unserer kindheit schlimmes erlebt, was uns prägte! aber wen dafür "verantwortlich" machen?? zuerst einmal: unsere eltern wussten es ebensowenig besser, wie wir (bevor wir uns öffneten) - sie lebten innerhalb ihres rahmens!
aber viel wichtiger für mich ist: ich selbst habe diese meine eltern gewählt, um diese erfahrungen hier zu machen!!!! ich wollte es doch lernen!
damit söhnt sich für mich alles, was geschieht aus! jeder ist ein erfüllungsgehilfe für einen anderen!

unsere eltern für uns, wir für unsere kinder...
biggi musste zwar sehr "leiden" unter deinen worten, doch wollte sie offensichtlich lernen, wie ein bestimmtes gefühl sich anfühlt!!!

für mich ist das alles vollkommen perfekt!

und wisst ihr, was wir ja auch lernen: mutig zu sein! uns mutig in unseren sumpf zu begeben und die dinge noch einmal anzuschauen! das ist etwas ganz besonderes! wie viele menschen leben unbewusst vor sich hin, haben ein sammelsurium an erfahrungen und "nutzen" es nicht? (was für diese menschen vollkommen i.ordnung ist!!! das ist keine bewertung!)
aber es gehört viel mut und liebe zu sich selbst dazu, immer wieder einzutauchen, um den sumpf zu einer klaren sprudelnden quelle zurückzuverfolgen!

ich bin froh, dass meine seele diese erfahrungen gewählt hat! ich danke meinen eltern, dass sie mir diese erfahrungen gewährt haben! ich danke meinen ex-freunden und -menschen in meinem leben, die mich "verletzt", "beleidigt", "gekränkt"... haben, für alle erfahrungen, die sie mir gewährten! ich danke allen menschen, die mich "geliebt haben" und zum lachen gebracht haben... auch diese erfahrungen habe ich gewählt!
ich danke vor allem gott und allen seinen helfern (hihi, auch hier wieder allen menschen!!)... dafür, dass er diese wunderbare erfahrungswelt geschaffen hat... und dafür, dass jetzt wieder einmal die zeit ist, sich bewußt zu werden!!

in liebe und dankbarkeit
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
04.11.2006, 09:24
Ihr Lieben,

mir fällt auf, dass in eurer Diskussion immer noch Schuld enthalten ist, und gerade hatte ich ein Erlebnis, das mir zeigte, dass das nicht so ist.

Lichtfunke erklärt – so wie ich auch schon immer dachte – dass Eltern einen „Elternführerschein“ brauchten, damit sie wissen, wie man Kinder richtig erzieht und sie nicht traumatisiert. Aber, Ihr Lieben, die Frage ist doch: Wer soll den den abnehmen? Es gibt doch heute noch Niemanden, der vollkommen vergeben hat. Und wer nicht vollkommen vergeben hat, kann kein wirklicher Erziehungs-Lehrer sein, denn er schöpft ja selbst noch aus der Vergangenheit. Versteht ihr, was ich meine?

Erst die Vergebung, die wirkliche Vergebung, lässt es zu, dass wir anfangen, die Wirklichkeit langsam zu sehen.

Ich hatte in den letzten Tagen eine Auseinandersetzung mit meinem Mann. Er ist in seinem Herzen ein ganz liebevoller Mensch, aber ich fühle mich in seiner Gegenwart ganz oft klein, praktisch dachte ich immer, er macht mich klein. Natürlich habe ich auch viele Menschen, die das als Tatsache sofort bestätigen würden. Und dennoch ist es falsch, wie ich jetzt ganz deutlich erkennen konnte. Denn niemand kann uns klein machen, wenn wir uns nicht schon selbst klein gemacht haben. Und das – behaupte ich – gilt auch für unsere Kinder. Auch wenn sie noch so „unschuldig“ erscheinen, auch sie treffen oder trafen bereits die Entscheidungen für ihr Schicksal. Kein Erwachsener kann ihnen wirklich schaden. Das hört sich sehr krass an, und das ist mir bewusst.

Als ich jetzt wegen des letzten Streites einen Dialog mit GOTT führte, hat ER mir meine Situation deutlich vor Augen geführt. Mein Mann ist mir gegenüber laut geworden, und ich fühlte mich ungerecht behandelt. Und er sagte etwas, was ich erst gar nicht akzeptieren wollte: „du bist immer so kompliziert und weist nicht, was du willst!“ Und bei einem späteren Gespräch mit Sita fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Ja, er hat Recht, der Satz, durch den ich mich wieder angegriffen gefühlt hatte, traf genau ins Zentrum. Ich weiß nicht, was ich will und ich frage immer nach, ich bin unsicher! Und das bin ich nicht erst durch ihn, sondern deshalb, weil ich – wie ich dann deutlich sehen konnte – in meiner Kindheit die Entscheidung getroffen hatte, dass es besser ist, immer zu fragen, damit ich keine Fehler mache. Und die ganze Situation führte mich noch weiter zurück bis hin zu dem Punkt, als meine Mutter mich mit 6 Jahren zu meiner Oma brachte, um mich aufzuziehen. Da habe ich die eine für mein Leben wesentliche Entscheidung getroffen: „Mich will niemand! Ich mache alles falsch, deshalb bin ich es nicht wert, dass mich jemand so liebt, wie ich bin!“ So oder so ähnlich war die Entscheidung, und daran habe ich mich mein Leben lang gehalten.

Mein Mann, der selbst in seiner Kindheit viel Negatives erlebt und auch seine Entscheidungen getroffen hat, hat sich einfach nur so verhalten, wie es ihm seine eigenen Gefühle vor gaben. Ich aber habe sein Verhalten als Angriff aufgefasst und mich deshalb durch ihn klein gemacht gefühlt. Klein gemacht hatte ich mich aber selbst.

Für euch ist das sicher alles nicht neu. Das schien es für mich im ersten Moment auch nicht zu sein. Aber jetzt konnte ich es, in Bezug auf meine Beziehung, erst in vollem Umfang spüren, fühlen. Ich konnte meine eigene Entscheidung sehen und erkennen, dass ich sie selbst getroffen hatte und dass A. damit überhaupt nichts zu tun hat. Er ist, wie er ist. Und ich liebe sein Wesen und kenne seine liebevollsten Seiten und weiß, dass er ein guter Mann und ein guter Mensch ist. Und wenn ich jetzt diesen Teil meiner Vergangenheit vollkommen vergebe, was heißt, dass ich sie los lasse und in GOTTES Hände lege, dann kann ich ihn mit vollkommen anderen Augen sehen und werde sein Verhalten dann nicht mehr bewerten, sondern wissen, dass auch er seine Vergangenheit noch vollkommen los lassen muss.

Aber das weiß er, wie sich in einem Gespräch dann zeigte, und er ist genauso bemüht, zu heilen, wie ich es bin und seine alten Muster abzulegen. Doch wenn ich selbst geheilt bin, werden die in unserer Beziehung keine Rolle mehr spielen.

Deshalb bitte ich euch, noch einmal hinzuschauen. So wenig, wie unsere Eltern Schuld hatten, haben wir sie, liebe Maja, wir sind lediglich auf der Entdeckungsreise, auf einer Wiederentdeckungsreise, auf der wir erkennen, dass wir in jeder Beziehung WERT-voll sind. Und es ist deshalb unnötig, sich für irgend etwas die Schuld zu geben, denn wir haben geträumt und jetzt sind wir wach. Und nur ein wacher Mensch ist Herr seiner Sinne, bewusst und klar und weiß, dass er für alles in seinem Leben selbst die Verantwortung trägt. Und das gilt auch für unsere Kinder. Auch sie haben die Verantwortung für ihr Leben in den eigenen Händen, nur manchmal wissen sie es noch nicht. Und unsere Aufgabe jetzt ist es, sie daran zu erinnern. Wir brauchen also in Zukunft Menschen, die in der Lage sind, die Kinder zu erinnern und nicht, sie zu er-ziehen! Ich werde an anderer Stelle über etwas berichten, was meiner Tochter gerade zu widerfahren scheint.

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Maja
04.11.2006, 12:12
liebe sonnenstrahl,
ich weiß nicht wo du was von schuld gelesen hast?
ich fühle mich nicht schuldig, jedenfalls nicht mehr.
ich denke, dass ich das klar gesagt habe.
es war alles richtig. aber um das zu erkennen, muss sich alles noch einmal angeguckt werden.
wir haben uns alle, so wie lichtpilgerin es sagt, unsere eltern und auch unsere partner ausgesucht, um erfahrungen zu machen.
mit biggi bin ich längst im reinen und ich denke sie mit mir auch. :D
das wunderbare heute ist, dass uns das alles bewusst wird, dass wir uns erinnern dürfen und das finde ich, ist eine gnade Gottes. :angel5:
manches muss allerdings erst ein bisschen sacken.
in liebe, maja

Sonnenstrahl
04.11.2006, 12:47
Hallo liebe Maja,

das, was ich über Schuld schrieb, war mein subjektives Empfinden beim Lesen der Beiträge. In deinem Beitrag kam dieses Gefühl in mir dennoch deutlicher hoch. Es war der letzte, indem du geschrieben hattest, dass du fast das Gefühl hast, dich an deinen Kindern für deine Vergangenheit gerächt zu haben. Aber wenn du keine Schuld empfindest, fühle dich gar nicht angesprochen.

Doch das war ja auch nur die Einleitung meines Textes, mit dem ich zeigen wollte, wie ich selbst, obwohl ich glaubte, vergeben zu haben, doch noch in meiner Vergangenheit hängen geblieben war, ohne es zu merken. Dadurch, dass ich das jetzt deutlich sehen konnte, kann es, glaube ich, endlich geheilt werden.

Für mich war nicht der Schuldgedanke vorrangig, sondern das wirkliche Verstehen von Vergebung.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
04.11.2006, 13:07
ja, es kommt immer mehr "alter müll" ans tagelicht, wie in einem sumpf kommen langsam aber sicher die themen, die uralt und vermodert ganz unten liegen (und sich verstecken wollen!). aber es wird doch auch immer leichter, damit umzugehen?! wir bekommen immer neue "werkzeuge" zum hinschauen und auflösen!

und wisst ihr, was wir ja auch lernen: mutig zu sein! uns mutig in unseren sumpf zu begeben und die dinge noch einmal anzuschauen! das ist etwas ganz besonderes!



Hallo liebe Lichtpilgerin,

du sprichst mir aus dem Herzen. Wir hatten unsere Beiträge wohl etwa zeitgleich abgesandt. Jetzt lese ich genau das, was ich denke. Der alte "Müll" kommt mehr und mehr hoch. Und manchmal hatte er sich so gut versteckt, dass wir zwar immer wieder darüber gestolpert sind, aber ihn trotzdem nicht bemerkt haben. :roll:

Und ich stelle auch immer wieder fest, dass die Menschen gerade das, was ihnen wirklich helfen würde, nicht wahr haben wollen. Sie wehren sich oft mit Händen und Füßen. Ja, es gehört Mut dazu, sich in diesem Sumpf zu begeben. Irgendwie scheint das so zu sein, auch wenn es sich für mich nicht mehr so anfühlt. Aber das müssen wir auch berücksichtigen, wenn wir anderen bei der Erinnerung helfen wollen.

Danke, dass du es bei mir noch einmal verstärkt hast.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

04.11.2006, 15:00
liebe sonnenstrahl,
mit biggi bin ich längst im reinen und ich denke sie mit mir auch. :D
das wunderbare heute ist, dass uns das alles bewusst wird, dass wir uns erinnern dürfen und das finde ich, ist eine gnade Gottes. :angel5:
manches muss allerdings erst ein bisschen sacken.
in liebe, maja

Ja, dem stimme ich 100% zu. Allerdings war das Internet eine Hilfe, denn es
ist viel leichter zu denken bevor man was schreibt. Man kann es einsickern
lassen, die erste Reaktion nachfragen und selber in den Spiegel gucken
bevor man antwortet. Das ist ja nicht moeglich wenn man Angesicht zu
Angesicht redet.

Was mir am meisten geholfen hat mit meiner Heilung war das ich meiner
Mutti Vorwuerfe machen durfte. Ich durfte ihr alles an den Kopf werfen was
mir auf dem Herzen und im Magen lag und sie sagte nur "Du hast ja recht
und es tut mir leid das ich es damals nicht besser gewusst habe".

Das war alles was ich jemals brauchte um mich bestaetigt zu fuehlen und
die Heilung anzufangen. Das ist allerdings nun schon Jaaaahre her und
mittlerweile machen sich auch die schoenen Erinnerungen breit die sonst
von den negativen in den Hintergrund gestellt wurden. :)

Was mir am meisten gefaellt ist das ich so ziemlich die Einzigste bin die ich
kenne die liebevoll ueber ihre Mutti redet und oft erstaunte Blicke dafuer
einfange. Dann werd ich mir der Situation und dem Wunder der Heilung
immer wieder bewusst und muss schmunzeln wie einfach das doch alles
eigentlich war und wie bloed ich war mir selber im Weg zu stehen.

Sita
04.11.2006, 16:17
Hallo Biggi,

ganz alleine bist du ja nicht. Meine Tochter spricht auch nur gutes über mich.

Sie hat ja auch Kontakt zu Gleichaltrigen. Und da hört sie schon mal das eine oder andere, wie z.B. ich hasse meine Mutter. Sie spricht dann mit dem Mädchen oder der jungen Frau darüber.

Sie sagt zu mir, sie könne das nicht verstehen, wie man seine Mutter hassen kann. Also sie für ihren Teil würd mich niemals verlassen.

Na da warten wir mal ab. Ich hoffe mal, sie wird für "ein oder zwei Jahre" doch selbständig. :wink: :lol:

Ich weiß, dass das Auswirkungen der Vergebung sind. Auch wenn zwischendurch mal ein Missklang da ist, so können wir beide das sofort auch als Missklang erkennen. Dann machen wir ein paar free hugs und haben uns sofort wieder lieb. Ich glaube nicht, dass sich das je ändern wird. Es wird höchstens intensiver.

In Liebe
Sita

Sonnenstrahl
04.11.2006, 16:25
Hallo ihr Lieben,

ja, ich glaube, nur an den Ergebnissen erkennen wir, ob wir vollkommen vergeben haben. Und das ist dann geschehen, wenn wir unsere Heilung erleben.

Wie spricht wohl meine Tochter über mich? :lol: Da ich nur Liebe spüre gehe ich doch davon aus, dass sie auch Gutes über mich sagt. Das hoffe ich wenigstens. :wink:

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Sita
05.11.2006, 23:58
Hallo ihr Lieben,

ich möchte mich bei euch bedanken. Heute nachmittag hatte ich ein Gepräch mit Maja, wo sich dann der Knoten endlich löste.

Ich hatte ja, wie schon berichtet, einiges herausgefunden, in bezug auf meine Zahnprobleme. Während ich euch hier im Forum klar zu machen versuchte, was ich mit dem Energiefeld Rauchen meinte, und warum ich der Meinung war, dass das vergeben werden müsse, wurde es jeden Tag besser mit meinem Zahn. Aber der Zahn tat immer noch ein wenig weh.

Ich sprach dann mit Sonnenstrahl, die meinte, sie hätte den Eindruck, ich würde mich schuldig fühlen, weil ich rauche. Und ich solle doch mal darauf achten, welche Gefühle und Gedanken mir durch den Geist gehen, wenn ich rauche. Ich fand das eine gute Idee und tat das auch. Einiges kam auch hoch in mir, aber weil ich es nicht aufschrieb, war es wieder weg. Also schrieb ich einiges auf. Dann sass ich abends am Tisch und rauchte und beobachtete.

Plötzlich fing der Zahn an zu schmerzen. Da war so etwas wie: du willst mir das rauchen abgewöhnen? Dann verursache ich dir Zahnschmerzen. Der Schmerz ging bis heute nicht weg. Ich sass da, und wußte, der Zahnarztbesuch läßt sich nicht aufschieben. Ich saß da mit einer Kühlpackung, um die Entzündung zu kühlen, als Maja anrief.

Sie merkte sofort, dass ich nicht gut drauf war und das Gespräch drehte sich dann natürlich auch um das Rauchen und um die Zahnschmerzen. Ich erzählte ihr, was ich gestern erlebt hatte. Worauf sie meinte, sie hätte das Gefühl, ich würde mich bekämpfen. Und dann erzählte sie noch, dass sie mit ihrer Migräne liebevoll gesprochen hatte und der Kopfschmerz dann wegging. Und sie schlug mir vor, dasselbe zu tun.

Während des Gesprächs ging leise eine Tür in mir auf. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass ich mich schuldig wegen rauchen fühlte und auch, dass ich mich bekämpfen würde, war mir unverständlich. Und denoch ging diese Tür auf. Und als das Gespräch beendet war, lag das Kühlkissen für die Entzündung schon lange wieder im Tiefkühlfach. Ich brauchte es nicht mehr. Ich habe dann meinem Inneren Kind gesagt, sie dürfe jetzt rauchen. Ich würde es erlauben, denn die Zigaretten tun nichts. Also hatte ich richtig Freude, wenn ich eine rauchte und das auch noch durfte. Und die Entzündung ist fast weg.

Was ich jetzt erfahren habe, das ist, dass ich keine fremde Erlaubnis mehr brauche, um etwas zu tun. Von meinem Vater aus durfte ich nicht rauchen. Ich tat es trotzdem und bekämpfte es gleichzeitig. Es ist mir niemals aufgefallen. Ohne euch wäre das heute noch so.

Ja, und dann noch das, was ich eigentlich sagen wollte, mit dem, was ich in den vorherigen Beiträgen schrieb. Margret meinte, sie sei bei gmg ungefähr auf Seite 135 und dort fand ich das hier, mit Worten, die es vielleicht besser ausdrücken können, als ich es tat. Denn ihr habt mich ja nicht verstanden, oder aber auf das vordergründige geschaut, was meiner Meinung auch gut so war für mich.

Die Seele hat natürlich die Aufgabe, euch dazu zu bringen, die Macht und Herrlichkeit zu wählen – das Beste von wer-ihr-seid auszusuchen -, ohne das zu verdammen, was ihr nicht auswählt.

Das ist die große Aufgabe, die viele Leben in Anspruch nimmt, denn ihr neigt zu einem allzu raschen Urteil und nennt etwas „falsch“ oder „schlecht“ oder „nicht ausreichend“, statt das zu segnen, was ihr nicht wählt.

Ihr begeht noch etwas Schlimmeres, als nur zu verurteilen: Ihr trachtet danach, dem, was ihr nicht wählt, Schaden zuzufügen. Ihr seid bestrebt, es zu zerstören. Ihr attackiert eine Person, einen Ort, eine Sache, mit der ihr nicht übereinstimmt. Eine Religion, die sich nicht mit der euren vereinbaren läßt, erklärt ihr für falsch. Einen Gedanken, der dem euren widerspricht, macht ihr lächerlich. Eine Idee, die nicht die eure ist, lehnt ihr ab. Und damit begeht ihr einen Fehler, denn so erschafft ihr nur die Hälfte eines Universums. Und ihr könnt noch nicht einmal eure Hälfte verstehen, wenn ihr die andere Hälfte einfach so in Bausch und Bogen ablehnt.

So. Segnen und vergeben läßt sich doch leicht austauschen.

In Liebe
Sita

Lichtfunke
06.11.2006, 01:14
Hallo, Ihr Lieben!

Ihr habt wieder so viele Beiträge geschrieben, dass es mir unmöglich ist, auf alle einzugehen. Ich kann nur sagen, dass ich vollkommen mit Euch übereinstimme!

Der Auszug aus dem gmg (was ist das eigentlich?) hat mir sehr zu denken gegeben! Ja, so handeln wir noch, selbst im Forum sind wir noch damit behaftet. (einschließlich mich selbst) Das hängt mit unserem Widerstand zusammen, den wir immer noch gegen Personen, Dinge und Zustände hegen, anstatt zu vergeben. Dr. Nawrocki schreibt in seinem Buch „Transformation“ dass wir Andere nicht beurteilen, oder gar verurteilen dürfen, da nur ER alle Fakten kennt und nur ER sich ein Urteil bilden kann! In allen Beiträgen, die in letzter Zeit geschrieben wurden, wird immer wieder die Vergebung herausgestellt. Sie ist in der Tat das Wichtigste, was wir hier auf Erden noch erfüllen müssen.

Wir sind zur Zeit sehr damit beschäftigt, altes Fehlverhalten aus dem „Sumpf“ unser alten Einprägungen hervorzuholen, um es durch Vergebung aufzulösen. Dazu gehören auch unsere negativen Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit angesammelt haben. So hatte ich immer die Gedanken, als mein Vater zu nörgeln begann: „Immer meckert er an allem herum, nichts kann man ihm recht machen, usw.“ Ich konnte sogar wortwörtlich voraussagen, was er sagte, wenn mir eine Arbeit nicht so richtig gelang. (oder habe ich die Antwort durch meine Gedanken erschaffen?) Als meine Frau anfing zu nörgeln, kam die alte „Erfahrung“ zum Vorschein und ich dachte dementsprechend: „Immer meckert er an allem herum, nichts kann man ihm recht machen, usw.“ Sie hatte, wie ich jetzt erkannte, die Aufgabe, mich auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Erst, als ich gelernt habe, diese Gedanken sofort Gott zur Heilung zu übergeben und meiner Frau verzeihen konnte, dass sie nörgelte und mich dem Licht zugewendet habe, wurde es besser. Es wurde immer besser und besser, so dass ich Heute

keine negativen Gedanken gegenüber meiner Frau hegen kann!!!

Selbstverständlich kommt das Echo vom „Spiegel“ sofort zurück:

Sie nörgelt nicht mehr!!!

Im Gegenteil! In einem meiner letzten Beiträge habe ich schon geschildert, dass meine Frau mich angesprochen hat, dass ich mich geändert habe!

Auch die winzig kleinen Rückschläge werden immer seltener.

Ich bin glücklich!

Das soll jetzt mein Leitfaden sein:

Alles vergeben!

Ob „Nörgeln“, „Ewige Verdammnis“, „Rauchen“ „Widerstand“, „Rechthaberei“ „Wahrheitsfanatiker“ und was es sonst noch alles gibt, auf das ich vorher allergisch reagiert habe! So soll es sein! Ich will es

Tun!

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
06.11.2006, 06:31
hallo ihr lieben,
ach wie schön am frühen morgen eure beiden beiträge liebe sita und lieber lichtfunke zu lesen. [smilie=heart fill with love.gif]

liebe sita ich dreue mich, dass du die tür weiter öffnen konntest, die sich dir aufgetan hat. und da sieht man mal wieder, wie geschickt Gott uns benutzt. :D
ER sagte zu mir, maja, sita sitzt in ihrem zimmer des selbstmitleids....
hole sie dort raus. :D

lieber lichtfunke, das buch ist auch von walsch, ich habe es in die bücherecke gestellt " Gespräche mit Gott, Band 1"
ich kann immer nur wieder sagen, dass alle bücher von walsch eine offenbarung für mich sind. auch dass ich dieses buch, erst jetzt lese, ist genau richtig. dieses buch war glaube ich sein erstes.
ich habe erst einige andere gelesen und zuletzt das " zuhause in Gott." aber durch" GmG" erhalte ich viele antworten, die mir vorher nicht so ganz klar waren. :D
ich kann diese bücher nur jedem warm ans herz legen.
in liebe, maja [smilie=love together.gif]

Sonnenstrahl
06.11.2006, 10:25
Ich freu mich liebe Sita :lol: :lol: :lol:

Du hast wieder für uns alle gelernt. Danke [smilie=kiss of love.gif]

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sita
06.11.2006, 11:07
Hallo ihr Lieben,

ich sitz hier heute morgen und mein Zahn ist ruhig, die Entzündung ist fort. Ich spüre bei manchen Bewegungen noch die Stelle wo das gesessen hat.

Also, ich bin am erstauntesten darüber. Ich hätte es nicht für möglich gehalten. Vor allem war ich ja schon wieder in der alten Welt und dachte, das es alles Blödsinn ist; der Körper macht seine Krankheiten selbst, das müsse die Wahrheit sein.

Und jetzt kommen alle "Krankheiten" die ich habe, und ich denke, das sind ja bloß Symptome. Die haben mir etwas zu sagen.

Ne, ich hätte das ohne meine Erfahrung nicht wirklich für möglich gehalten. Ich danke Jesus, der mein Berater ist in körperlichen Dingen. Auch gestern, als ich dachte, ich müsse heute zum Zahnarzt, hat ER mir unbeirrt immer wieder gesagt, dass die Zähne so lange bleiben, bis ich einmal hier geh. Da ist bei mir immer noch Unsicherheit, denn das ist ja ein Anfang. Und ich kenne mich ja noch nicht so gut aus.

Auch wenn ich denke, dass ist etwas, was ich wissen wollte. Und worum ich gebeten hatte. Dann ist da trotzdem viel Angst, weshalb ich gestern abend schon meine Symptome gebeten habe, deutlicher zu sein, damit ich schneller verstehe und nicht so viel Angst haben muss.

In Liebe
Sita

Maja
06.11.2006, 12:50
hallo ihr lieben,
ich denke dass wir immer noch nicht 100% vertrauen und uns deshalb auch noch nicht ganz von der angst lösen können, kommt daher, weil wir ja erst gerade damit angefangen haben, das zu
erfahren,
was wir wissen und auch glauben, aber eben noch das erfahren fehlt.

wir schauen wie die kleinen kinder mit großen erstaunten augen auf die eigentlich selbstverständlichen wunder die uns da widerfahren, weil wir gerade erst im begriff sind, uns zu erinnern wer wir wirklich sind.
nur gut dass wir uns hier gefunden haben, sonst würden auch wir vieles als zufall ansehen und nicht als zu-fall. :D
ich denke wir werden immer sicherer, und stolpert mal jemand, ist sofort jemand zur stelle, wollen wir noch mehr???? :angel7:
in liebe, maja

lichtpilgerin
06.11.2006, 13:12
hallo ihr lieben,
ich habe ein schönes buch von tepperwein, dass mich durch das jahr begleitet: jeden tag gibt es eine "lebensweisheit", einen "tageskommentar" und eine "tagesaufgabe"...
sinnigerweise steht heute:

(lebensweisheit):
die trennung vom höchsten bewußsein hält kein "ich" aus, ohne krank zu werden. es geht bei der gesunheit also nicht nur um die heilung unseres körpers, sondern um unser "seelenheil".

(tageskommentar):
es wäre das schlimmste auf der welt, wenn keiner mehr krank werde oder leiden könnte. denn dann würden wir in einer ziemilchen dumpfheit leben, ohne uns unserer trennung von der einen kraft bewusst zu sein. krankheit und leiden steen den schrei der seele nach bewusstsein dar. und sie sind notwendig, damit wir spüren, dass uns etwas fehlt - der kontakt zum höchsten bewußtsein, das wir auch gott oder das "wahre selbst" nennen können. dieser kontakt möchte aber nicht zur welt- und körperflucht hin zu einem fernen gott genutzt werden, sondern als chance, gott durch uns, durch diesen körper wirken zu lassen.

(tagesaufgabe):
heute lasse ich gott oder das göttliche durch meinen körper wirken und nehme bewusst mein kleines "ich" zurück.



wieder ein punkt mehr, der mir zeigt, dass es keine dualiät (mehr) gibt: wenn wir die krankheit nicht bekämpfen, ist sie nicht "schlecht"!

ich komme zur zeit mehr und mehr dahinter, dass in mir ständig kämpfe stattfinden!

die erfahrung, von der sonnenstrahl berichtete (ich bin es nicht wert, so geliebt zu werden, wie ich bin) habe ich fast in der gleichen art gemacht... und einige andere dinge mehr, die ich aus "meinem sumpf" hervorhole zeigen mit ganz klar: da kämpft etwas in mir gegeneinander! da kämpfen alte anteile darum, bleiben zu dürfen; sie haben angst verlassen zu werden und klammern sich deshalb an mich! erst, wenn ich sie anschaue, wenn ich den "ruf meiner seele" höre, der dahinter liegt, und ihm folge, werden sie friedlich und können integriert werden!

ich lege eine waffe nach der anderen nieder... werde "nackter" (ich weiß, dass es dieses wort nicht gibt, aber so fühlt es sich an!!!) und schutzloser... und bemerke auch, dass ich den schutz nicht mehr brauche! ich befreie mich von allen schutzschildern und rüstungen und fühle mich wohl damit (vor allem wird alles so viel leichter ohne diesen ballast!!).

ja, ich denke, unsere erfahrungen lösen die angst immer mehr auf - bzw. transformieren sie! mit jedem loslassen kommt eine neue erfahrung, dadurch eine neue "idee" und daraus resultiert dann wieder mehr vertrauen!

so funktioniert es... wie schön, dass wir das alle so stark wahrnehmen hier und jetzt! ich empfinde eine seht starke "wachstums-energie" und eure berichte bestätigen mir dies! wir sind "im fluss" und werden geführt!

wie wunderwunderschön!
in liebe
lichtpilgerin

Sita
06.11.2006, 13:24
Hallo Lichtpilgerin,

da fällt mir dann sofort die Lektion aus dem Kurs ein:

In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit.

Einen schönen Tag noch

In Liebe
Sita

Sonnenstrahl
06.11.2006, 14:03
Hallo lieber Lichtfunke,

du erinnerst mich noch einmal daran, wie ich es in meiner Ehe auch erlebt habe, und jetzt sehe ich, das kaum noch etwas hängen geblieben ist. Was noch versteckt war, habe ich entdeckt, und ich hoffe, dass es nun auf dem Wege der Heilung ist. Wie ruhig und friedlich auf einmal alles wird!

Aber Vergebung ist und bleibt das A und O bei allem. Und dann, wenn außen niemand mehr ist, dem wir vergeben können, landen wir bei uns Selbst. Das ist der letzte Schritt, uns Selbst zu vergeben, alles das los zu lassen, was wir uns Selbst noch übel nehmen, wo wir uns noch schuldig fühlen und glauben, etwas zu tun, was unrecht, nicht in Ordnung ist. Dieser Schritt ist nach meiner Erfahrung aber dann sehr leicht, wenn wir allen und allem anderen da draußen schon vergeben haben, denn wo wir selbst kein Urteil mehr bilden, nicht mehr kritisieren und negieren, da werden wir Selbst befreit, und das merken wir am Ende dieses Prozesses. Wir erkennen, dass wir uns eigentlich immer nur selbst verurteilt haben, denn die Ketten der Angst lösen sich auf.

Ich freu mich sehr für dich, dass dir deine Heilung im Außen gespiegelt wird und du auch endlich Frieden findest.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
06.11.2006, 14:30
Hallo liebe Lichtpilgerin,

das Zitat aus dem Buch von Tepperwein finde ich sehr beeindruckend. Ich habe ihn vor Jahren persönlich kennen gelernt, als ich einmal eine Lebensberater-Ausbildung bei ihm in der Schweiz absolviert habe. Bei seiner Ex-Frau Angelika hatte ich viele Therapie-Sitzungen (Rückführungen), die mich von dickem Ballast befreit haben. Beide haben mir sehr viel gegeben. Das Seminar damals war eine wundervolle Erfahrung, aber ich hätte nicht gedacht, dass es nur ein Anfang war. Jetzt hast du mich wieder daran erinnert. Und ich merke erst, wie weit ich seitdem gereist bin und was ich alles los lassen konnte.

„die trennung vom höchsten bewußsein hält kein "ich" aus, ohne krank zu werden. es geht bei der gesundheit also nicht nur um die heilung unseres körpers, sondern um unser "seelenheil"

Mein Knie macht mir noch immer einige Probleme. Ich habe aufgehört, zu kämpfen, ich beobachte. Und ich höre. Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich zwar weiß, worum es geht, aber wie du es beschreibst, irgend etwas klammert sich da noch an mich, hat Angst, los zu lassen.
Ich habe einen Dialog geschrieben, in dem mir erklärt wurde, dass ich meine Aufgabe hier in dieser Welt erst dann voll und ganz wahr nehmen kann, wenn ich meinen eigenen Wert nicht mehr in Frage stelle. Dann erst würde meine ganze Kraft und Energie zum Ausdruck kommen. Und ich konnte sehen und fühlen, dass da immer noch Ängste sind. Ich fühle mich immer noch abhängig von meiner dienstlichen Führung und muss verstehen und begreifen, dass ich von nichts und niemandem abhängig bin, außer von GOTT. Dann erst werde ich keine Furcht mehr vor sogenannten hoch gestellten menschlichen Persönlichkeiten haben. Und GOTT, der uns benutzen will, braucht starke, machtvolle Diener, die sich nicht einschüchtern und verschrecken lassen, die sagen, was sie denken und ihren Glauben nach außen in jede Richtung vertreten.
Wir dürfen und müssen uns trauen, laut zu sein, kraftvoll zu sein. Erst dann können wir in der Welt wirklich starke Veränderungen herbei führen. Diese Kraft gilt es zurück zu erhalten, indem wir das Alte vollkommen los lassen und auch die letzten Ängste, die da noch fest halten, erlösen helfen. Und dann sind wir frei und die Trennung ist verschwunden.

Ich stelle fest, dass ich nicht mehr ungeduldig bin. Ich weiß jetzt, dass alles seine Zeit und seinen Weg braucht hier auf dieser Erde und dass ich an der Stelle, an der ich stehe, immer genau richtig bin. Mehr und mehr habe ich die Ruhe, im Augenblick zu sein, und das tut gut.

Das alles ist mir durch dein Zitat bewusst geworden. Ich glaube, wir sind hier zusammen der Sauerteig, der sich wie von selbst immer mehr ausdehnt. Wir haben uns nicht zufällig zusammen gefunden, sondern es war ZU-FALL. Und es war auch kein Zufall (im landläufigen Sinne), dass du mich erinnert hast.
Ich bin gespannt, welche Aufgaben uns noch erwarten, aber ich spüre, dass meine Energie und Stärke wächst genauso, wie du es auch gesagt hast.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
06.11.2006, 14:35
Hallo Lichtpilgerin,

da fällt mir dann sofort die Lektion aus dem Kurs ein:

In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit.

Einen schönen Tag noch

In Liebe
Sita

Und jetzt begreifen wir das ist tatsächlich so ist, liebe Sita!

Sonnenstrahl
06.11.2006, 14:44
Hallo liebe Maja, liebe Sita,

ich spüre so viel Liebe. Was hat sich nicht alles in den vielen Jahren verändert, in denen wir oft dachten, es tut sich nichts, wisst ihr noch?

Und jetzt?! Jetzt ist die Liebe da, sie blüht, sie wächst und reißt andere mit. Ich bin so dankbar dafür, dass GOTT mich nie los gelassen hat, weiter zu gehen und auch an Stellen, an denen ich müde war, mich wieder aufgerichtet hat.

Alle hier im Forum bedeuten mir sehr viel, aber was mir am meisten bedeutet, ist, dass die Mauer zwischen Sita und mir endlich zusammen gebrochen ist. Jetzt verstehe ich das Gleichnis von Jesus mit dem verlorenen Sohn. Gerade da, wo wir uns vorher am entferntesten voneinander gefühlt haben, ist die Freude am größten, wenn wir heim kehren, wenn wir die Trennung überwinden und zueinander finden, wenn die Liebe eintritt.

Ich danke euch

[smilie=my heart fire up for you.gif]

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Sita
06.11.2006, 17:18
Ihr Lieben,

ich möchte euch noch weiter berichten, weil es für mich sehr interessant war, was ich heute erlebte. Ich aß mir vorhin ein Toasti mit Käse, saß am Tisch und las in GmG - Gespräche mit Gott. Ich kam an eine Stelle, wo folgendes steht:

Die Hölle ist das Gegenteil von Freude. Sie ist Unerfülltsein. Sie ist das Wissen über wer-du-bist und das Scheitern, dies zu erfahren.

Ich las, biss auf meinen Zahn, der anfing zu schmerzen und ich bekam Angst. Ich sprach kurz mit Sonnenstrahl, aber mein Ex kam, wir wollten einkaufen. Mein Zahn pochte, ich dachte, so was blödes, hoffentlich wird das nicht schlimmer. Ich wußte aber, es würde nicht von allein gehen. Ich ging noch mal auf Toilette, bevor wir los wollten. Ja, das Bad ist ein heiliger Ort. Da hatte ich schon die besten Einsichten.

Ich fing nämlich an, mit meinem Symptom zu sprechen. Ich sagte, ich hätte verstanden, was es mir sagen wollte. Ich wüßte, dass das Thema Scheitern anläge, und eigentlich würde ich mich darüber freuen. Ob da die Möglichkeit bestünde, dass wir zusammen kooperieren könnten. Ich hätte jetzt keine Zeit, mit ihm zu sprechen, da in die Tiefe zu gehen, aber ich würde versprechen, das zu einem späteren Zeitpunkt, heute noch, zu tun.

Ich spürte eine innere Entsprechung und der Schmerz ging weg.

Ich bin total dankbar. Früher wurde nur meine Angst größer und dann der Schmerz größer und heute darf ich so etwas erleben. Die Angst ist jetzt nicht mehr das letztendliche, dahinter geht es weiter. Es geht einfach dort weiter. Es ist fast unfassbar für mich. Und doch ist es einfach so.

Ich glaube jetzt auch das, was ER mir sagt. Denn das nicht tun, das könnte ich gar nicht. Wie denn auch, mit Erfahrungen. Ich weiß gar nicht, was ich im Moment sagen soll. Das wird noch richtig gut in unserem Leben. Ihr werdet sehen. Oder vielleicht seht ihr das schon.

In Liebe
Sita

Sita
06.11.2006, 17:31
Ach ja, an der Stelle, wo ich las, hatte ich dann vor dem Zahnschmerz erst eine innerliche Reaktion. Einen winzig kleinen Moment des inneren Schmerzes.

Das habe ich vergessen zu erwähnen.


[smilie=heart fill with love.gif]

Lichtfunke
07.11.2006, 00:52
Hallo, Ihr Lieben!

Es ist eine wahre Freude hier im Forum zu lesen, welche Fortschritte jeder von uns jetzt schon erreicht hat! Ja, Vergebung ist eigentlich das Allerwichtigste, wie ich selbst gerade erleben darf.

Ich hatte, wie ich Gestern schon berichtete, wunderbare Fortschritte gemacht. Heute kam prompt wieder ein Rückschlag, besser gesagt ein Rückschlägchen. Jaja, das Negative wehrt sich, es will sich nicht einfach so vertreiben lassen. Aber die Rückschläge werden immer kleiner, so dass sie mich nicht mehr aus der Bahn werfen, ich werde immer leichter damit fertig. Ich betrachte dies jetzt als Prüfungsaufgaben, die mich im positiven Denken festigen sollen. Die Harmonie konnte ich Heute auch schnell wieder herstellen.

An anderer Stelle hatte ich berichtet, dass ich eigentlich keine Feinde mehr habe. Damals war es eine rein theoretische Feststellung. Heute darf ich es erfahren! Es hat sich herausgestellt, dass meine sogenannten „Feinde“ eigentlich die wertvollsten Menschen sind (und waren) die ich habe! Sie hatten eine wichtige Aufgabe für mich zu erfüllen, nur ich hatte es nicht kapiert! Es ist schon unglaublich, mit welcher Sturheit man an falschen Vorstellungen hängt, obwohl man feststellen kann, dass sie zu nichts führen. Es ist der Widerstand! Der Widerstand anzunehmen, was Gott, das Leben, oder das Schicksal, wie immer man es nennen will, uns an Aufgaben zukommen lässt. Man braucht halt doch ab und zu eine Kopfnuß, ein blaues Auge, oder einen Tritt in den Hintern, sonst gibt es keinen Fortschritt. Obwohl in allen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe, auch in der Bibel, steht: „ Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe!“ Das fällt uns bisweilen schwer, wir wollen ja unseren eigenen Willen durchsetzen. Was ist nun Gottes Wille? In der Meditations-CD von Dr. Nawrocki ist zu hören:

„Mehr und mehr verharre ich bei positiven und aufbauenden Gedanken. Sie sind es, die mit dem Willen Gottes übereinstimmen. Er öffnet mir meine Augen, macht mich sehend, er bestimmt mein Denken und lenkt es zum Guten.“

So gesehen ist es eigentlich ganz einfach, den Willen Gottes zu erkennen und danach zu handeln. Durch positives Denken mache ich meinen Willen zu Gottes Willen, oder Gottes Wille zu meinem Willen, ist doch egal, ist doch alles eins.

Den obengenannten Spruch wende ich an, wenn ich mal wieder ins negative Grübeln verfalle. Das hilft meistens sehr schnell.

In meinem Sumpf habe ich noch einen alten stinkigen Stiefel versteckt. Ich habe ihn bis jetzt noch nicht hervorgeholt. Es handelt sich um eine Erfahrung aus der Pubertätszeit. Es ist eine ähnliche Erfahrung, wie sie Sonnenstrahl und Maja gemacht hat, nur eben auf „männliche“ Art. Ich habe bis jetzt noch keinem Menschen davon erzählt, nicht einmal meiner Frau. Das wird eine lange Geschichte und ich muß auch erst einmal einen Anlauf dazu nehmen.

In Liebe
Lichtfunke.

Lichtfunke
07.11.2006, 00:53
Hallo, Ihr Lieben!

Es ist eine wahre Freude hier im Forum zu lesen, welche Fortschritte jeder von uns jetzt schon erreicht hat! Ja, Vergebung ist eigentlich das Allerwichtigste, wie ich selbst gerade erleben darf.

Ich hatte, wie ich Gestern schon berichtete, wunderbare Fortschritte gemacht. Heute kam prompt wieder ein Rückschlag, besser gesagt ein Rückschlägchen. Jaja, das Negative wehrt sich, es will sich nicht einfach so vertreiben lassen. Aber die Rückschläge werden immer kleiner, so dass sie mich nicht mehr aus der Bahn werfen, ich werde immer leichter damit fertig. Ich betrachte dies jetzt als Prüfungsaufgaben, die mich im positiven Denken festigen sollen. Die Harmonie konnte ich Heute auch schnell wieder herstellen.

An anderer Stelle hatte ich berichtet, dass ich eigentlich keine Feinde mehr habe. Damals war es eine rein theoretische Feststellung. Heute darf ich es erfahren! Es hat sich herausgestellt, dass meine sogenannten „Feinde“ eigentlich die wertvollsten Menschen sind (und waren) die ich habe! Sie hatten eine wichtige Aufgabe für mich zu erfüllen, nur ich hatte es nicht kapiert! Es ist schon unglaublich, mit welcher Sturheit man an falschen Vorstellungen hängt, obwohl man feststellen kann, dass sie zu nichts führen. Es ist der Widerstand! Der Widerstand anzunehmen, was Gott, das Leben, oder das Schicksal, wie immer man es nennen will, uns an Aufgaben zukommen lässt. Man braucht halt doch ab und zu eine Kopfnuß, ein blaues Auge, oder einen Tritt in den Hintern, sonst gibt es keinen Fortschritt. Obwohl in allen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe, auch in der Bibel, steht: „ Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe!“ Das fällt uns bisweilen schwer, wir wollen ja unseren eigenen Willen durchsetzen. Was ist nun Gottes Wille? In der Meditations-CD von Dr. Nawrocki ist zu hören:

„Mehr und mehr verharre ich bei positiven und aufbauenden Gedanken. Sie sind es, die mit dem Willen Gottes übereinstimmen. Er öffnet mir meine Augen, macht mich sehend, er bestimmt mein Denken und lenkt es zum Guten.“

So gesehen ist es eigentlich ganz einfach, den Willen Gottes zu erkennen und danach zu handeln. Durch positives Denken mache ich meinen Willen zu Gottes Willen, oder Gottes Wille zu meinem Willen, ist doch egal, ist doch alles eins.

Den obengenannten Spruch wende ich an, wenn ich mal wieder ins negative Grübeln verfalle. Das hilft meistens sehr schnell.

In meinem Sumpf habe ich noch einen alten stinkigen Stiefel versteckt. Ich habe ihn bis jetzt noch nicht hervorgeholt. Es handelt sich um eine Erfahrung aus der Pubertätszeit. Es ist eine ähnliche Erfahrung, wie sie Sonnenstrahl und Maja gemacht hat, nur eben auf „männliche“ Art. Ich habe bis jetzt noch keinem Menschen davon erzählt, nicht einmal meiner Frau. Das wird eine lange Geschichte und ich muß auch erst einmal einen Anlauf dazu nehmen.

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
07.11.2006, 06:24
hallo ihr lieben,
ich denke je mehr wir den alten müll wirklich hoch holen, und ihn nicht wieder nur von einer seite auf die andere schieben, desto leichter werden wir.
du wirst sehen lieber lichtfunke, wenn du deinen " stinkstiefel" entsorgt hast, wird es dir viel besser gehen. es erleichtert so ungemein, und eines tages schweben wir nur noch. :angel12:

und was sind da schon kleine rückschläge, von denen wir endlich wissen, dass es überhaupt keine sind.
es sind unsere freunde, die uns wieder ein stückchen weiter nach vorne bringen. :D
das dunkle in uns, lichtet sich immer mehr und ich freue mich auf den tag wo das sonnenlicht :sunny: in uns allen strahlt.
in liebe, maja

lichtpilgerin
07.11.2006, 10:24
hallo ihr lieben,

zuerst, als ich lichtfunkes beitrag las, dachte ich mir: "ja, wir alle tragen auch schöne glaubenssätze in uns, die einen rückschlag geradezu herbeirufen" - da gibt es sätze wie "freu dich bloss nicht zu früh" oder "übermut tut selten gut" oder "wer hoch steigt, wird tief fallen"... naja, ihr werdet eure eigenen haben! leichtsinnig dahergesagte "volksweisheiten" (ja, da wundert mich dann nichts mehr, wenn ich mir überlege, was wir uns so "um die ohren hauen" und daran glauben!!), die nun immer wieder ihren haken ausfahren und sich uns krallen...

ich habe gestern abend selbst sowas erlebt: ich hatte gestern den 2ten abend eines seminars und freute mich darauf... auf der hinfahrt war ich supergut drauf, stark, fröhlich... das seminar selbst war auch klasse (aber ich hatte mir etwas anderes erwartet!!) und danach war ich dann eher schlecht drauf, hatte das gefühl "nicht gut genug zu sein"... und dann kam in mir der satz "wer hoch steigt..." ha! und heute lese ich lichtfunkes beitrag... so ein zu-fall :roll:

mir wird klar, dass es nicht nur unsere "stinkigen stiefel" sind, die wir anschauen, die den sumpf klären, sondern auch diese glaubenssätze, die wir immer noch irgendwo in uns tragen. sie gleichen wohl eher vermodernden blätter in unserm sumpf, scheinen nicht sooo große auswirkungen zu haben... doch genau diese haben sie! sie begrenzen uns und halten uns immer wieder im "alten" bzw. wollen uns dorthin zurückholen!

:wink: und daraus resultiert auch meine zweite erkenntnis zu deinem beitrag, lieber lichtfunke: wie maja schreibt, sind unsere sogenannten "rückschläge" uns sehr dienlich! mir z.b. zeigen sie eben meine alten gs, die es anzuschauen und aufzulösen gilt! sie geben mir wieder einmal die möglichkeit, selbstliebe zu praktizieren!

ich erwartete, dass meine teilnehmer viel mehr investiert hätten in der letzten woche, als sie taten... aber ich sagte ihnen auch am ersten abend, dass ich ihnen nur meine "werkzeuge" geben kann, "tun" müssen sie selbst! wieso übernehme ich also nun die verantwortung für sie?? ganz klar, um mir meinen glaubenssatz zu erfüllen!!!
danke! ich vergebe mir, dass ich glaubte, an diesem alten muster festhalten zu müssen; ich vergebe mir und liebe mich dafür, dass ich die verantwortung übernahme; ich vergebe mir, dass ich mich selbst "fertig machte" für mein vermeintliches "versagen"; und heute will ich mir einfach einmal wieder etwas gutes tun, mich in den mittelpunkt stellen und auf meine bedürfnisse achten und sie ehren!!

in liebe
lichtpilgerin

lichtpilgerin
07.11.2006, 13:54
:roll: offensichtlich genügten meine erkenntnisse wie beschrieben noch nicht... sondern "das thema" wollte angeschaut werden! so kam eines zum anderen: obiger bericht, meine tarotkarte, ein telefonat in dem ich etwas für mich "untypisches" sagte, was mir dann sofort auffiel und mich ans thema brachte: "so wie ich bin, bin ich nicht richtig"!

ich schrieb das ja vor einiger zeit schon einmal: ich war immer zu laut, frech, groß, leidenschaftlich, extrem, agressiv, lustig, nahm mich "zu wichtig"...
genau darum geht es seit einigen tage: vor lauter "auf die anderen schauen", für die ich eben "zu irgendwas" war, hatte ich mich völlig verloren, verbogen, war ein abziehbild geworden... das wurde mir in den letzten tagen sehr bewußt... einhergehend mit verschiedenen situationen, die mich veranlassten, mich "zurückzunehmen".

also: jetzt war das thema "dran"... ich machte vorhin eine engergieaufstellung dazu!!!

puh! das war ganz schön heftig: zuerst mal war mir eiskalt... ich befand mich in einer höhle in der es stockfinster war und eiseiskalt... und um mich herum standen alle menschen, mit denen ich dieses thema "üben/lernen" wollte: der gewichtigkeit nach standen sie alle im engen kreis um mich herum... viele viele menschen, die mein leben irgendwann einmal "streiften" oder auch schon immer darin sind (eltern...).
der kreis fühlte sich für mich an wie einer mauer aus abwehr, verachtung, kälte, negative gedanken, kleinmachen... eine dicke, spürbare mauer aus dieser energie! und ich kniete in der mitte, klitzeklein, mit gesenktem kopf, voller angst und dem wissen "ich hab was falsch gemacht; war nicht richtig so... und jetzt kommt die strafe".
als ich um hilfe bat (meinen engel) konnte ich zumindest aufstehen und ging mal an diese energiemauer heran, streckte meine linke hand aus und fühlte die mauer, während ich einmal völlig im kreis ging (und mir dabei ansah, wer da so alles stand).

ich fühlte auch, was "hinter" der mauer zu fühlen war: angst, selbst klein fühlen...
und da kam der gedanke "bleib bei dir!!! du musst nicht schauen, "warum" die anderen das tun, sondern nur, was es mit dir macht!"
ja, ich versuche immer, alle anderen zu verstehen und zu lieben... und zu verzeihen! doch was es mit mir macht, das schaue ich dann gar nicht mehr an, weil ich doch so "großzügig bin und ein riiiiesengroßes herz habe".
jetzt war also der zeitpunkt, voll in mein (!) gefühl hineinzugehen! bei mir zu schauen... und das tat wahnsinnig weh! ich fühlte hinein und hinein und hinein... bis ich wirklich so tief drin war, wie es mir überhaupt möglich war! ...... und dann kam ich an die "essenz" - an den moment des "aussuchens", an den vertrag, den wir alle miteinander hatten! ich "sah" unsere abmachung, die wir auf der seelenebene getroffen hatten! ....... dann konnte ich vergeben! ganz bewußt ging ich von hinten (am wenigsten schmerz verursacht) alle menschen durch und vergab ihnen und mir mit dem namaste (das göttliche in mir erkennt das göttliche in dir)! bis zum schluß nur noch ein paar blieben, die das größte ausmaß verursacht hatten! auch ihnen konnte ich vergeben, liebe schenken und sie grüßen! wie schön! und plötzlich veränderte sich meine wahrnehmung, wir waren noch im selben kreis, aber lebendig! in der natur, grün, pflanzen, geräusche, farben... alles lebte und wir waren eine einheit aus liebe die einfach floss!

das war nur die kurzversion... aber doch genug, um zu veranschaulichen, wie und was passierte, nicht wahr?

ich freue mich schon auf die veränderungen, die diese "auflösung" oder "erlösung" nun im außen mit sich bringt! ich bin sooo dankbar für dieses methode, den dingen auf die spur zu kommen und sie auf einer völlig anderen ebene zu verstehen und zu erlösen!

und ich danke jedem beitrag, der immer wieder dazu beiträgt, mir auf die spur zu kommen!!!

in liebe
lichtpilgerin

Maja
07.11.2006, 17:44
liebe lichtpilgerin,
ich finde es wunderschön wie du es schaffst, dich in so eine tiefe entspannung zu versetzen, um solche erfahrungen zu machen.
ich bin auch ich riesig gespannt, was für veränderungen sich im außen bei dir zeigen werden?
es ist schon interessant zu sehen, wie doch jeder seinen individuellen weg einschlägt, um seine erfahrungen zu machen. :D

es ist und bleibt alles sehr spannend!!!!

in liebe, maja

Lichtfunke
08.11.2006, 00:42
Hallo, Ihr Lieben, liebe Lichtpilgerin!

Deine „Energieaufstellung“ finde ich so gut, dass ich Dich regelrecht beneide, dass Du diese Möglichkeit hast, Verbogenes hervorzuholen und zu klären. Du erklärst in einem Deiner letzten Beiträge, dass es nicht möglich ist nach der Methode: „eins – zwei – drei – funktioniert“ zu arbeiten, aber vielleicht kann man von Deiner Heilpraktikerin, welche Dir das beigebacht hat, einen Tipp bekommen, wo man das nachlesen und üben kann.

Deine „Volksweisheiten“ finde ich auch interessant, sie hängen tatsächlich irgendwo im Hinterkopf und treiben ihr Unwesen. Eine „Volksweisheit“ kenne ich auch noch: „lieber arm und gesund als reich und krank“. Ich drehe das immer gerne herum und sage: „Lieber reich und gesund als arm und krank“. So gefällt mir der Spruch wesentlich besser.

Der alte „Stinkstiefel“ modert immer noch im Sumpf, ich konnte ihn noch nicht hervorholen, dazu brauche ich noch eine Weile. Auch noch eine „Volksweisheit“: „Was lange währt wird endlich gut!“ Dieser Spruch ist wenigstens positiv, könnte es nicht ein wenig schneller gehen, bitte schön?

In Liebe
Lichtfunke.

lichtpilgerin
08.11.2006, 15:18
lieber lichtfunke,
ich habe selbst schriftliche unterlagen dazu... aber zum einen können wir schwimmen auch nicht aus einem buch lernen... und zum andern bringen sie dir nicht wirklich eine vorstellung davon, was geschieht.

wie maja schreibt: es ist ein zustand tiefer entspannung und ich reise in meine innenwelt. das kannst du rein theoretisch in eine meditation auch tun... und dann kontakt aufnehmen mit dem teil in dir.

ein aspekt, weshalb ich dies auch auf diesem wege nicht weitergeben möchte, hat mit verantwortung zu tun! ich kenne dich nicht gut genug oder persönlich... weiß nicht, wie du auf bestimmte dinge reagieren könntest... und durch das schriftliche kannst du das einfach nicht lernen und erfahren. das ist wie beim familienstellen o.ä.
ich habe es versucht einer kollegin über diesen weg zu erklären - sie arbeitet selbst auf der energie-ebene... und auch da gelingt das so nicht! wir mussten uns erst treffen und üben, um es erfahren zu können!

wie gesagt steht ja aber deinen innenweltreisen nichts im wege! du kommst dir damit sicher genauso gut auf die spur, wie ich mit meinen aufstellungen, letztlich hat jeder sein eigenes werkzeug, nicht wahr?!

in liebe
lichtpilgerin

Lichtfunke
10.11.2006, 00:35
Hallo, liebe Lichtpilgerin!

Vielen dank für Deine Antwort. Es wäre schön gewesen, wenn man dies über das Internet hätte machen können, da ich aus den schon bekannten Gründen nicht an einer persönlichen Beratung teilnehmen kann. Bestimmt finde ich noch irgendwo etwas, das mir weiterhilft, ich habe ja bis jetzt immer irgendwelche Hilfe erfahren dürfen.

Hallo, ihr Lieben !

„Himmelhoch jauchzend,- zu tode betrübt“. Wer hat diese „Volksweisheit“ nicht schon gehört? Vor ein paar Tagen war ich noch richtig glücklich, dass ich endlich erfahren durfte, was positives Denken und Handeln bewirken kann.

Heute Morgen wachte ich mit einem dumpfen Gefühl auf. Es war wie Angst vor Versagen, oder als ob ich etwas ganz Wichtiges vergessen hätte. Es gab überhaupt keine Gründe von außen, die das ausgelöst haben könnten. Es kam ganz alleine von mir, von meinem Inneren! Irgend eine Instanz in mir konnte es nicht ertragen, dass ich glücklich war. Gibt es das, ein schlechtes Gewissen, dass man glücklich ist? Gewiß, ich ließ mich früher gerne bemitleiden und schwelgte manchmal in meiner Trübsal, aber ich dachte, ich hätte das jetzt überwunden. Kann es sein, dass sich dieser Teil wieder gemeldet hat? Das Schlimme daran war, dass sich auch noch Zweifel hinzugesellten. Zweifel, ob das auch richtig ist, was ich hier mache, oder ob doch alles nur „für die Katz“ ist. Ich übergab natürlich alles gleich Gott zur Heilung und versuchte, das innere Licht leuchten zu lassen, aber das Gefühl ließ sich nicht so leicht vertreiben! Erst am Nachmittag konnte ich eine Besserung spüren. Meiner Frau erging es übrigens ähnlich. Sie beklagte sich über ein dumpfes Gefühl und bleierne Müdigkeit. Vielleicht war es auch nur der trübe Novembertag, der uns so zusetzte? Dazu kommt noch diese hirnrissige Zeitumstellung! Über die Sommerzeit stand ich immer pünktlich um 7:00 Uhr auf. Die innere Uhr lässt mich jetzt um 6:00 Uhr aufwachen und ich kann nicht mehr einschlafen. Diese Zeit fehlt mir natürlich.

Ich möchte dieses Auf und Ab nicht mehr! Ich wünsche mir einen stetigen Aufstieg bis zum Ziel.

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
10.11.2006, 06:20
lieber lichtfunke,
sei mal ganz beruhigt, ich denke dass wir alle immer wieder einmal von unserem ego erinnert werden das sagt,

" hey ich bin auch noch da, es tut dir nicht gut glücklich zu sein, du darfst ruhig etwas zweifeln und dir auch noch deine ängest die du hast, angucken."

dann fangen wir wirklich an zu denken, und schon kommen erinnerungen an die vergangenheit, wie war das denn da noch??

ach ja, immer wenn ich mal richtig glücklich war, kam das dicke ende gleich hinter her. also könnte ich, um mir enttäuschungen zu ersparen, doch auch gleich das glücklich sein mit ersparen, dann tut das nicht so weh? :wink:
siehst du/ihr, wie geschickt unser ego uns manipullieren kann?
ich denke wir sind inzwischen so weit, dass uns das sofort auffällt, und wir nicht mehr sooo schnell darauf herein fallen.
obwohl, manchmal schon noch, aber dann sollte uns das nicht mehr runter ziehen, sondern wir können es dankbar annehmen,
weil es uns wieder ein stückchen weiter gebracht hat.
wenn wir es fertig bringen, unser ego als freund und nicht als feind zu betrachten, würde das uns einigen kummer ersparen.

in iebe, maja [smilie=kiss of love.gif]

Sonnenstrahl
10.11.2006, 10:00
Hallo lieber Lichtfunke,

genauso wie Maja es beschreibt, habe ich es auch immer wieder erlebt. Das war sogar ziemlich lange, dass ich immer wieder in so ein Loch fiel. Und das Schlimmste, was ich mir antun konnte, war, krampfhaft zu versuchen, da schnell wieder heraus zu kommen. Ich erlebte das so, wie wenn ich in einem Sumpf steckte, und je mehr ich strampelte, desto tiefer zog es mich.

Du hast mich jetzt daran erinnert, und gleichzeitig fiel mir auf, dass ich das schon lange nicht mehr erlebt habe.

Immer hatte ich Angst vor dem nächsten Mal, und jetzt fühle ich mich irgendwie befreit. Die Angst ist weg. Wie schööön!

Und wenn es dennoch wieder kommen sollte, weiß ich heute, wie ich damit umgehen kann:
Ich werde es einfach zulassen, es annehmen, mich liebevoll in den Arm nehmen und mich trösten solange, bis es sich von selbst wieder verzieht. Das ist nämlich meiner Erfahrung nach das Einzige, was wirklich funktioniert. Und es hat uns was zu sagen. Wenn ich mich also nicht dagegen stemme, wird es leichter, geht vorüber und die Erkenntnis wird mir auch gegeben. Auch wenn ich sie nicht sofort habe, sie kommt, sei sicher. Es wird weniger, und irgendwann stehst du da und sagst: "Oh, ich erinnere mich, das hatte ich auch lange Zeit, aber jetzt ist es verschwunden! Wie schön!"

In Liebe [smilie=kiss of love.gif]
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
10.11.2006, 10:06
Übrigens: Hast du schon mal einen Dialog mit deiner Inneren Stimme geführt? Wenn nicht, versuch es doch einmal. Wenn du die Bereitschaft hast, zu hören, wirst du SIE hören. Das tut soooo gut. Und wenn du SIE einmal gehört hast, wirst du SIE immer hören, und du fühlst dich nie mehr allein!

Ich tue das meist schriftlich, weil ich dann klarer, deutlicher höre. Dann erlebe ich, wie geschickt ich durch ein Gespräch geführt werde, ohne dass ich es merke. Und am Schluss sind alle meine Fragen beantwortet. IMMER!

Lichtfunke
11.11.2006, 00:47
Hallo, meine Lieben!

Aaaaah, das tut so gut, Eure Antworten zu lesen! Ich bin ja so dankbar, dass ich Euch habe! Eure Antworten waren wieder sehr aufschlussreich. Es ist tatsächlich so, wie ich uns schon gesehen habe: Als Seilschaft, die den Anderen, wenn er strauchelt, festhalten, oder wenn er schon ein Stück abgestürzt ist, wieder heraufziehen.

Liebe Sonnenstrahl,

vielen Dank für den Tipp, einen Dialog mit meiner inneren Stimme zu führen. Ich habe mich schon lange gefragt, wie ich eigentlich die inneren Stimme wahrnehme. Ich habe mir immer vorgestellt, dass ich eines Tages eine Stimme in mir hören werde, entweder mit Donnergrollen, oder aber als leises Säuseln, so wie es in der Bibel steht. Nun habe ich festgestellt, dass ich außer meinen eigenen Gedanken gar nichts höre. Die besten Ideen hatte ich, wenn ich gar nichts dachte, der Gedanke war einfach da. Als ich noch nicht in Rente war, arbeitete ich in der Versuchsabteilung. Da war ich auf Ideen angewiesen. Sie kamen immer auf die obengenannte Weise. Leider kommen auch unbrauchbare Ideen auf dieselbe Weise, so dass auch Fehlschläge vorkommen. Die Gedanken, ob gut oder schlecht, kommen doch immer auf dem selben Plattenspieler, über die gleichen Lautsprecher! Da ist kein Unterschied. Es kommt auf die Platte an, die ich auflege. Ich habe in der Zeitung einmal gelesen, dass sich ein Mörder vor Gericht damit verteidigte: „Ich habe die Stimme Gottes gehört, ich soll meine Schwiegermutter umbringen!“ Das ist natürlich ein sehr drastisches Beispiel, aber es ist vorgekommen. Aber am Ergebnis kann man feststellen, wer der wirkliche Urheber dieser Gedanken war. Also, muss ich unterscheiden lernen. Wenn jetzt aber eine Eingabe kommt, die sagt. „Nehme deinen Sohn, gehe mit ihm auf den Berg und opfere ihn.“ Da würde ich doch denken: „Lieber Gott, Du hast mir durch ein Wunder diesen Sohn geschenkt und jetzt soll ich ihn Dir opfern? Das kann nicht sein, das ist bestimmt eine Einflüsterung des Teufels“. Aber Jakob war sich sicher, dass er die Stimme Gottes hörte und gehorchte. Er musste seinen Sohn natürlich nicht opfern, wie wir wissen, aber es war eine fürchterliche Prüfung!

Es ist gut. liebe Sonnenstrahl, dass Du das Thema auf die inneren Stimme gelenkt hast, da habe ich nämlich jetzt ein Dilemma ausgemacht! Fürchte ich mich etwa vor der inneren Stimme? Könnte sie vielleicht etwas von mir verlangen, wozu ich nicht in der Lage wäre? Ich sage mir dann, Gott weiß, was gut für mich ist und wird bestimmt nichts von mir verlangen, wozu ich nicht in der Lage bin. Aber eine „Restangst“ bleibt doch bestehen. Das kann natürlich ein großes Hindernis sein, wenn Gott will, dass ich aus mir herauskomme. Ich bin sicher, dass ich mit Eurer Hilfe das überwinden kann und mich darin üben kann, die Stimme Gottes wahrzunehmen. Könntest Du mir bitte vielleicht ein Beispiel schildern, wie so ein Dialog geführt werden kann?

Übrigens, meinen Tiefpunkt habe ich überwunden, es ist alles wieder im Butter. Heute Morgen wachte ich mit Halsweh und Schädelbrummen auf, eine Erkältung hatte mich erwischt. Ich nahm eine Aspirin und war wieder fit. Ich habe schon öfter festgestellt, dass sich Erkältungen auf diese Weise bei mir ankündigen, Krankheit ist eben eine sehr negative Sache. Wenn die „Krankheit“ dann da ist, hat sich die negative Stimmung aufgelöst. Die Erkältung verschwindet bei mir meistens sehr schnell.

In Liebe
Lichtfunke.

lichtpilgerin
11.11.2006, 09:57
ihr lieben,
ich wollte euch gestern wieder aus tepperweins buch zitieren und kam dann doch nicht dazu... heute ist es eine schöne antwort auf lichtfunkes frage, wie ein solcher dialog stattfinden könnte... also passt es mal wieder :wink:


"heilung auf der körperlichen ebene wird möglich, wenn ich wieder lerne, meinen körper zu spüren, ihn zu hören und ihm zu vertrauen. mein körper teilt sich mir klar und deutlich mit, wenn cih bereit bin, ihm zuzuhören.

mit dieser heilmethode arbeitet das "body-mind-balancing". hierbei sprechen wir mit unserem körper und sagen ihm: "du hast mir ein leben lang gedient,und ich erinnere mich, dass ich so oft vergessen habe, dir für all die jahre zu danken, in denen du für mich da warst. gibt es irgendetwas, dass ich für dich, lieber körper, besser tun kann als bisher?" dann halten wir inne, ertragen die stille und warten bis unser körper antwortet. er wird dies erst sehr vorsichtig tun, schließlich haben wir lange nicht mit ihm geredet, dann aber immer deutlicher."


diese art von "zwiegespräch" können wir mit allem halten: unseren symptomen (halskratzen - dicker hals - was will raus?), unserem körper, den teilen (blockaden) in uns, die uns nicht weiterkommen lassen, unserer inneren stimme...


ich habe mich auch noch einmal gefrag, wie ich meine innere stimme eigentlich wahrnehme: wenn ich eine frage nach innen richte und die stille aushalte, ist sie "der erste impuls", der kommt. und dieser impuls kommt immer "aus dem herzen".


auch über dein beispielg mit der schwiegermutter habe ich nachgedacht... und ich bemerke, dass ich zu all diesen dingen inzwischen eine radikal-andere einstellung habe, als viele anderen!
ich gehe davon aus, dass nichts "einfach so passiert"... sondern die seelen ihre aufgabe aussuchen. so ist diese frau nicht alleine getötet worden, weil der kerl "verrückt" war - sondern hat sich diese art aus dem leben zu scheiden bewußt ausgesucht. warum? vielleicht, um ein zeichen zu setzen, vielleicht, weil sie dies erleben wollte... wer weiß???
für mich hat jedoch alles seinen sinn und jede (!) situation ist immer "richtig" genau so, wie sie ist... wir kennen die geschichte darum herum nicht, wir sehen nur das offensichtliche (was in der zeitung steht - verpackt in viel "sensationsgier und dramatik")!

ich weiß, dass viele bei diese gedanken entsetzt aufschreien... gleichwohl: sind nicht alle dramen unserer geschichte auch gleichzeitig eine lernerfahrung: "sieh hin, lerne und mach es besser"?
vieles was geschah, musste so geschehen, damit jetzt mehr und mehr menschen "wach" und bewusst werden, ihren fokus auf die andere seite der medaille ausrichten, hinschauen auf licht und liebe! damit wir aufhören zu "funktionieren" und vor uns hin zu dümpeln!

du schreibst z.b., dass auch "unbrauchbare" ideen auf diese weise kamen, die "fehlschläge" verursachten... ist ein fehlschlag nicht einfach nur der hinweis "so funktioniert es nicht"? ich nehme an, du weißt, wie viele "fehlschläge" edison hatte? immer nur momente, die ihm zeigten: es geht ein minimal bisschen anders, als so, wie ich es gerade versuchte!


ich bemerke beim schreiben (und dank einer diskussion, die ich vor ein paar tagen verfolgen konnte), dass sich mein "weltbild" wirklich radikal gewandelt hat! manches mal erschrecke ich selbst und frage mich, ob ich denn z.b. solche morde "gut heiße" - das ist es nicht! meine gedanken bewegen sich mehr und mehr weg von "gut und schlecht" hin zu "es ist wie es ist - wozu dient es mir, was kann ich lernen - was hätte die reine liebe getan?".
schwierig (noch) finde ich, dieses weltbild in einer welt voller massiver urteile und dualität zu kommunizieren! ich nehme mich dadurch wieder einmal (!) raus aus gesprächen (nicht, weil ich angst vor ablehnung habe, sondern weil ich einfach nicht verstanden werde! die frage, auf die ich immer wieder reduziert werde ist "ja findest du das also gut und richtig?")!


ich bin also froh und dankbar um alle gedanken, impulse und hinweise, die ihr mir auf diesen beitrag gebt!!!

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
11.11.2006, 10:28
Ihr Lieben,

schön, dass wir wieder ein interessantes Thema haben. Und deine Darstellung, liebe Lichtpilgerin, gibt mir, obwohl ich mit meiner Inneren Stimme immer in Kontakt bin, wieder einmal mehr Licht, denn genau diese Frage, die jetzt Lichtfunke stellt, habe ich mir früher auch immer gestellt.
Inzwischen stelle ich sie mir nicht mehr, und du hast mir die Antwort gegeben. Ja, "es gibt nichts, außer GOTT!", so schreibt es Walsch. Und genau das ist es. Alles hat seine Richtigkeit.

Ich glaube dennoch nicht, dass GOTT uns anleitet, jemanden umzubringen, aber ER leitet uns an, zu verstehen.

Nehmen wir mal das Beispiel mit dem Sohn, der auf dem Berg geopfert werden sollte. Von wem noch mal? :roll:
Ich glaube, hier ging es nicht darum, wirklich seinen Sohn auf dem Berg zu töten, sondern es ging darum, das Ego zu opfern. Das soll hier offenbar - nach meiner Vorstellung - erkannt werden. Wir müssen lernen, GOTT zu vertrauen, vollkommen zu vertrauen.

Und nun komme ich auf den Punkt, den du angesprochen hast, liebe Lichtpilgerin, diese Frage, ob wir denn wollen oder einverstanden sind mit all dem "Bösen", was auf der Welt geschieht?

Natürlich wollen wir nicht, dass irgend ein Wesen leidet, aber wenn wir verstanden haben, dass jeder sich selbst für sein Leiden entscheidet, stellt sich diese Frage gar nicht mehr. Weder GOTT noch irgend ein "anderer" will uns oder kann uns verletzen. Wir tun das selbst durch unsere Gedanken und unsere Einstellung dazu.

Für den ????, der seinen Sohn auf den Berg gebracht hat, war das so eine Situation, sich selbst, seine Vorstellungen, seine Einstellungen, seine Urteile über das, was geschieht, vollkommen aufzugeben, um GOTT und SEINE LIEBE zu erkennen, nichts weiter. Das Materielle, das, was wir sehen, hat keine Bedeutung, und - so krass das auch klingen mag - auch der Körper des Sohnes nicht, denn er ist nicht der Sohn.
All diese materiellen Verirrungen und Verwirrungen sind nur dazu da, dass wir GOTT wieder erkennen.

Ich glaube, wir müssen unseren Gefühlen immer noch mehr Beachtung schenken, denn es ist nicht im eigentlichen Sinne die Stimme, es sind nicht die Worte, die uns die Wahrheit verkünden, es ist unser Herz, unser Gefühl, genauso, wie Lichtpilgerin es sagt. Höre auf dein Herz, und du weißt, was gut und richtig für dich ist.

Ich erlebe es auch gerade im Moment auf meiner Dienststelle, dass ich Fragen zu meiner Lebenseinstellung gestellt bekomme, ungläubige fragen, Fragen, die eigentlich nichts wollen, als Recht zu behalten.
Und ich muss auch lernen, mich führen zu lassen, denn auch hinter diesen Fragen liegt eine Not. Die Menschen wollen wissen, trauen sich aber nicht.

Ich glaube, wir werden mehr und mehr damit konfrontiert werden und müssen lernen und üben, damit umzugehen. Diskussionen führen aber zu nichts, wie ich fest stellen mußte, und deshalb habe ich sie aufgegeben. Manchmal hilft ein kleiner Einwand, eine kleine Denkaufgabe. Und sie kommen wieder und wollen mehr wissen.
Für mich hat sich heraus gestellt, nur wenn jemand fragt, wenn jemand wissen will, ist ihm zu helfen. Was ich will, spielt keine Rolle. Und das kann manchmal lange dauern.

Ja, wie gehen wir damit um? Lasst uns gemeinsam diese neue Lernaufgabe annehmen. Sie scheint wichtig zu sein.

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
11.11.2006, 10:31
Lieber Lichtfunke,

noch kurz zur Inneren Stimme.

Es muss keine Stimme sein, die du wahrnimmst. Doch es sind Gefühle, die sich, wenn du hören willst, in Worte kleiden können.

Setze dich einfach hin und schreibe deine Frage auf, die du an GOTT richten willst, und die erste Antwort, die dir in den Sinn kommt, schreibe auf, ohne darüber nachzudenken. Manchmal kommen Gegenfragen, damit du wieder zum Denken angeregt wirst. Nimm es so, wie es kommt, urteile nicht, bewerte nicht, schreibe einfach alles auf. Und am Ende wirst du erstaunt sein, was da für dich heraus gekommen ist.

Wenn du Anregung suchst, lies einfach mal etws von Neale Donald Walsch, z.b. Freundschaft mit GOTT. Dann hörst du plötzlich die Innere Stimme von selbst. Sie spricht mit dir. Sie hat es schon immer getan, aber du hast sie nicht wahr genommen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Maja
11.11.2006, 11:07
hallo ihr lieben, liebe lichtpilgerin,
wenn ich daran glaube, und das tue ich, dass ich mir mein leben selber ausgesucht habe, dann trifft das ja auch auf jeden anderen menschen zu. deshalb lasse ich mich, wenn es sich vermeiden lässt, auf keine diskussionen außerhalb über mord und todschlag ein. das raubt mir nur meine energien und bringt nichts, höchsten totales unverständnis, und das muss ich mir nicht mehr an tun.

aber ich möchte noch einmal auf die sprache des körpers kommen.
du hattest mir letztens folgenden rat gegeben.



liebe maja, das wäre auch mein vorschlag an dich: geh ins gespräch mit der migräne! frage sie, was sie für dich tut... und ehre ihr tun vor allem auch (das tun wir nämlich meist dann nicht)! dann frage sie, ob sie ihre aufgabe noch erfüllen oder ob sie vielleicht nun "ausruhen" will (behandle sie dabei immer voller liebe und wertschätzung) und versichere ihr vielleicht, dass du nun soweit bist, ihre aufgabe selbst zu übernehmen... und dass du sie gerne liebevoll in dich integrieren möchtest, sie darf ein tei deiner intuition werden und sich jederzeit als diese sanft melden...
das habe ich einmal sehr erfolgreich anwenden können. nun wurde ich gestern wieder mit sehr heftigen schmerzen wach und nahm sofort wieder ein gespräch auf und fragte, warum sie sich jetzt so heftig meldet? ich bekam keine antwort, was ich komisch fand.
nun habe ich noch eine zusätzliche ursache herausgefunden. denn ich bin mir absolut sicher, dass diese migräne aus der vergangenheit geheilt ist.
da ich an ständiger müdigkeit leide, wurde ich auf den kopf gestellt, und man fand heraus, dass meine sauerstoffzufuhr nachts auf 80% sinkt. ich habe atem-aussetzer, das heißt, dass meine tiefschlaf-phase gestört ist. da ich sowieso höchsten 6 stunden schlafe, und davon noch ca. zwei mal raus muss, ist es erklärlich, dass ich tags über müde bin.
ich versuche nun leider vergeblich kontakt mit meinem körper zu bekommen. ich habe einen dialog mit dem sauerstoff geführt, aber komischerweise, wenn es meinen körper betrifft, ist es so, als wenn sie eine imaginäre wand aufrichtet??
vielleicht hast du einen rat für mich ?

in liebe, maja

lichtpilgerin
11.11.2006, 11:11
liebe sonnenstrahl,
das hast du gut gesagt: "fragen, die nichts anderes wollen, als recht behalten"! ja, mir scheint, meine ansicht erschüttert das fest verankerte weltbild der fragenden, ihren "rahmen", innerhalb dessen sie sich sicher und wohl behütet fühlen, auch wenn sie vielleicht nicht glücklich sind!


ich hatte nachdem ich den bericht abgeschickt hatte, den impuls, einmal die karten (über die symbolik also meine seele) sprechen zu lassen.

ich fragte also: "worum geht es eigentlich?" und zog die "prinzessin der schwerter" - ihre kernaussage: "sei bereit, kompromisslos für deine eigene wahrheit einzustehen - auch und gerade dann, wenn diese sich von den herkömmlichen ansichten deiner umgebung unterscheidet. wenn du mit deinem herzen und deiner innersten wahrheit verbunden bleibst, kann es tatsächlich deine aufgabe sein, die alten altäre mit ihren überlieferten, aber lebens- und lustfeindlichen tabus rebellisch zu sprengen. damit entsteht ein neuer raum für wahrheit, ehrlichkeit, lebendigkeit und liebe" (schluck!!)

dann zog ich eine karte mit der frage "wofür bin ich offen; welche energien, menschen und ereignisse ziehe ich (unbewusst) an?" - die "hohepriesterin" : ..."verkörpert unsere verbundenheit mit der geistigen welt. offen für kosmische heilenergien ud ideenimpulse, stellt sie sich in den dienst der menschheit und der erde. lass alles unwesentliche beiseite, vertraue deinem inneren wissen und bring es in jede situation ein, in der es gebraucht werden kann. wahre jedoch deine unabhängigkeit und selbstbestimmung" (schluck nochmal!!)

die nächste frage lautet: "was zeige ich von mir, welche signale gebe ich nach außen, wie wirke ich auf andere?" - die karte "die liebenden" - (die allgemeine deutung dreht sich um eros und anziehung, "meine interpretation" - die liebe zum leben, zu den menschen, zum tieferen wissen, zu gott... öffnet in mir türen zu den tiefsten schichten meines wesens! diese agape-liebeskraft strahle ich nach außen... ( :roll: )

und die vierte frage: "was ist die lösung, der schlüssel"... "zwei kelche - die liebe" - "du sendest liebevolle gedanken und gefühle aus und liebe fliesst zu dir zurück. das, was zwischen dir und den dir wichtigen menschen jetzt möglich ist, kann zu einer der schönsten erfahrungen deines lebens werden. wahre liebe ist eines der kostbarsten geschenke, die sich menschen gegenseitig machen können!"


ich habe hier jetzt die "interpretationen" aus einem buch mit euch geteilt... die karten selbst sprechen ja schon klar und deutlich - und geben mir eine wundervolle bestätigung meiner gedanken und ausrichtung!

denn gerade in den letzten tagen beschäftigte mich noch etwas anderes: ich gebe immer sehr viel: wissen, liebe, erkenntnis, helfe freunden und kollegen, bin da, höre zu, zeige den spiegel, gehe mit neuen erkenntissen nach außen... und es kam in mir die leicht bittere feststellung, dass kein "dankeschön" zurückkommt (ich finde dankbarkeit sehr wichtig, sie hält die energie am fliessen)... und ich fragte mich, ob darin ein spiegel liegt, was ich so jedoch nicht erkennen konnte - im gegenteil, ich danke gerne!
also kam die frage in mir auf, was denn die liebe täte... und vor allem, wie ich mich denn "bremsen" könnte und ob das sein müsse (kollegen, mit denen ich über das thema sprach, meinten, dass es etwas mit energieausgleich zu tun hätte, ich bekäme nichts zurück, also sollte ich vielleicht "haushalten")

doch in mir war noch ein anderer gedanke: hat ghandi danach gefragt, was er zurück bekam? oder jesus? oder buddha? haben die sich hingestellt und "bilanz gezogen"? mir wurde klar, dass dieses "geben" auch eine große gabe ist, die (offensichtlich) nicht alle menschen haben... und soll ich mich davon abtrennen, weil ich das gefühl habe, nicht genug zurück zu bekommen? (in mir gab es auch immer einen fahlen beigeschmack, wenn ich schon lange eine bestimmte theorie vertrat, andere mir nicht folgen konnten... und urplötzlich daherkamen mit meinen gedanken und sie als "ihre" tolle neue erkenntnis vertraten!)

vielleicht habt ihr da einen impuls für mich?

in mir zeigt sich klar der weg, nicht "damit hauszuhalten" - auch die karten zeigen dies; aber wenn es um mich selbst geht, tappe ich ja manchmal völlig im dunkelt! und eure meinung interessiert mich sehr!

im übrigen merke ich beim schreiben, wie gut es tut, hier unter euch zu sein; meine wahrheit aus mir herausfliessen lassen zu können, ohne mich zu "zieren", in dem wissen, aufgehoben und aufgefangen zu sein, in dem wissen, andere meinungen sind konstruktiv, wollen nicht "recht" behalten und mich beschneiden!
DANKE!!!

in liebe
lichtpilgerin

Maja
11.11.2006, 14:41
liebe lichtpilgerin,
die antworten die dir die karten gegeben haben, also mein erster impuls war, ja, genau das ist ihr ding. :D
du lebst genau das, was du in dir fühlst, und gehst deinen weg.
du hast da was intressantes gesagt,

gab es auch immer einen fahlen beigeschmack, wenn ich schon lange eine bestimmte theorie vertrat, andere mir nicht folgen konnten... und urplötzlich daherkamen mit meinen gedanken und sie als "ihre" tolle neue erkenntnis vertraten!)

das ist mir auch schon oft passiert. :roll:
ich habe gelernt, das nicht mehr wichtig zu nehmen. genau so wie ich es nicht mehr so wichtig finde ein "danke" für etwas zu bekommen. das hat etwas mit Erwartung zu tun. für mich ist
geben, empfangen.
wenn ich spüre, dass ich etwas bewegt habe, mit dem was ich vermitteln wollte, ist das für mich dank genug.
ich stelle immer häufiger fest, dass sich ganz viel bei mir verändert hat, ohne dass mir das bewusst geworden ist.
erst wenn darüber gesprochen wird.
schööööööööööööön. :D :D :D
in liebe, maja

Sonnenstrahl
11.11.2006, 14:45
Hallo liebe Maja,

du schreibst, du bist dir absolut sicher, dass die Ursache der Migräne, die in der Vergangenheit lag, geheilt ist. Wenn die Ursache geheilt ist, bist du geheilt.

Stelle dir einmal vor, dass jeder Mensch dann und wann Kopfweh bekommt, vielleicht, weil ihm irgend was im Kopf herum geht, vielleicht hat er sich über irgend etwas den Kopf zerbrochen.
Der Mensch nimmt vielleicht eine Schmerztablette und macht sich weiter keine Gedanken. Vielleicht gönnt er sich ein Stündchen Ruhe, seine Gedanken klären sich, und es gibt keinen Grund mehr für Kopfschmerzen. Der Schmerz verschwindet.

Bei dir war das ein, wie man sagt, chronischer Schmerz, der immer wieder kam.

Wenn du von diesem chronischen Schmerz geheilt bist, jetzt aber Kopfweh bekommst, meldet sich sofort deine Erinnerung und sagt: „Das gibt’s doch nicht, schon wieder Migräne, die ist doch geheilt. Ich will sie nicht mehr!“

Ja, die Migräne i s t geheilt, aber du hast sie noch in deiner Erinnerung. Was du jetzt los lassen musst, ist vielleicht nur deine Erinnerung. Und ich glaube, die wirst du am ehesten los, wenn du der Sache keine allzu große Aufmerksamkeit mehr schenkst, am besten gar keine. Vielleicht dankst du GOTT ab jetzt so lange für deine Heilung, bis auch die letzte Erinnerung an die Migräne verschwindet und sie zur Vergangenheit wird.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

lichtpilgerin
11.11.2006, 15:04
liebe maja,

zuerst zu deiner migräne:
ich finde sonnenstrahls ansatz sehr stimmig... die erinnerung an die migräne setzt sicherlich sehr schnell - und unbewusst - ein, sobal sich ein "ziepen" bemerkbar macht.


zu deiner frage "ich versuche nun leider vergeblich kontakt mit meinem körper zu bekommen. ich habe einen dialog mit dem sauerstoff geführt, aber komischerweise, wenn es meinen körper betrifft, ist es so, als wenn sie eine imaginäre wand aufrichtet??"

dazu passt zum einen tepperweins text ganz schön... da du ja aber sonst in kontakt treten kannst, ist dein körper das ja gewohnt und "ziert" sich nicht mehr.
ich erlebe solche situationen in aufstellungen ab und zu - es ist, als würde sich ein vorhang herabsenken. ich bitte dann immer gleich um hilfe, "das erkennen zu dürfen, was in diesem moment wichtig und richtig für mich (oder den klienten) ist" ; vielleicht hast du einen engel an deiner seite oder geistige helfer? meist lichtet sich der vorhang dann bereits.

eine andere vorgehensweise ist, das "teil" aus mir herauszunehmen und anzuschauen (bildlich, d.h. ich habe ein empfinden, eine vorstellung, wie es aussehen "könnte"). dann frage ich mich, was genau es tut (detailliert: es sitzt in meiner linken schläfe und strahlt pochende impulse aus, die sich über meine gedanken legen... oder so...) ich spreche dabei immer laut mit dem "teil" und erzähle ihm, wie gut es seine aufgabe erfüllt... und fühle genau hin, welche gefühle ich dazu habe! über dieses gefühl komme ich der sache dann häufig auf die spur... weil es das "hinter" dem thema ist!

du könntest aber auch kontakt zu dieser wand aufnehmen, wozu dient sie dir, wovor will sie dich schützen???

vielleicht hilft dir das ein wenig weiter??


zu deinem nächsten bericht:
ja, du hast recht, es ist meine erwartung bzw. auch meine beurteilung: ich danke gerne und erwarte, dass auch andere die kraft des dankens erkennen und anwenden! ich denke, ich bin gerade dabei, das "selbstlose" geben zu lernen, völlig erwartungsfrei! und ich weiß, dass eine quelle in mir sprudelt, die mich immer wieder mit energie anfüllt! manchmal falle ich einfach nochmal zurück in die "erwartung" bzw. werde von außen darauf hingewiesen... hm... ich weiss manchmal nicht, ob ich auf dauer so "selbstlos" sein möchte; doch die kehrseite wäre, nicht zu geben... und das entspricht mir ganz sicher nicht!

ich bin gespannt, welche lektion sich mir da gerade zeigen möchte!

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
11.11.2006, 15:38
Hallo liebe Lichtpilgerin,

der Weg, die Aufgabe, die du in deinem Leben hast, ist dir durch die Karten gezeigt worden, aber du wusstest das alles schon. Du bist hier, um zu helfen und zu geben. Und du lebst das.

Was haben wir zu geben? Das, was, wir wissen, unsere Erkenntnisse, die so wichtig sind, das bedeutungsvollste überhaupt. Sie können die Welt verändern.

Und hier ist ein Satz von Walsch aus Gespräche mit Gott:
„Liebe ist die Energie, die sich ausdehnt, sich öffnet, aussendet, bleibt, enthüllt, teilt, heilt“
Und weiter:
„Liebe gibt alles fort, was wir haben“.

Wir können gar nicht anders, weil wir lieben, liebe Lichtpilgerin. Und damit bist du nicht selbstlos, sondern du lebst dein Selbst in vollem Maße. Versuche mal, nicht zu geben, du wirst es nicht können, du lebst, genau wie ich und die anderen hier, schon so sehr in der Liebe, dass sie sich ausdehnen muss. Du kannst gar nicht anders, als sie weiter zu geben. Und du bekommst alles zurück, glaub mir, nur nicht unbedingt von dem, dem du was gegeben hast. Dein Verlangen, zu helfen und zu geben, ist reine Liebesenergie, und wenn du sie verschenkst, schenkst du sie dir immer selbst. Sie kommt zu dir zurück, immer.

Wie Maja sagt: „Geben ist nehmen!“ Das zu begreifen ist das Höchste in unserem Leben.
Lebe einfach, was du bist, und das Leben wird es dir danken!

Wenn du aber gibst, um zu empfangen, sei es Lob, Dank oder Anerkennung, dann lebst du die Liebe noch nicht vollkommen. Wenn du sie aber lebst, kommen diese Dinge unweigerlich zu dir.
Aber das weißt du alles schon. Ich wollte dich nur noch einmal daran erinnern. :wink:

In Liebe
dein Sonnenstrahl

lichtpilgerin
11.11.2006, 18:52
liebe sonnenstrahl,

ja, du hast recht, ich weiß es schon... und dennoch kommen ab und zu mal diese (menschlichen?) zweifel und diese beschriebenen gedanken. irgendwie helfen sie mir wohl auch dabei, mich immer wieder neu auszurichten, dafür zu sorgen, dass ich meine energie auch wieder auflade (für mich und aus mir). letztendlich wird es durch diese zeiten des "zweifelns" auch immer wieder klarer und stärker...

und ja, ich könnte versuchen nicht zu geben, habe dies auch schon ab und zu probiert... doch dadurch beschneide ich mich selbst, bin nicht im fluss!

das musste ich mir wohl auch noch einmal klar machen: dass sich durch das geben an andere für mich ein kreislauf schließt...

in liebe
lichtpilgerin

Maja
11.11.2006, 19:08
liebe sonnenstrahl,
du sagst,


Ja, die Migräne i s t geheilt, aber du hast sie noch in deiner Erinnerung. Was du jetzt los lassen musst, ist vielleicht nur deine Erinnerung. Und ich glaube, die wirst du am ehesten los, wenn du der Sache keine allzu große Aufmerksamkeit mehr schenkst, am besten gar keine. Vielleicht dankst du GOTT ab jetzt so lange für deine Heilung, bis auch die letzte Erinnerung an die Migräne verschwindet und sie zur Vergangenheit wird.

du magst damit recht haben, aber wenn ich morgens aufwache und die schmerzen sind da, dann kannst du mir glauben, dass ich versuche ihnen nicht all zu viel aufmerksamkeit zu schenken. aber so einfach ist das leider nicht. wenn das alles nur ein paar stunden dauern würde, wäre es kein problem, aber nein, so einfach ist das nicht. ich habe meistens 2 ganze tage etwas davon. :(
aber es muss etwas geben, was ich übersehe, was ich nicht verstehe?
ich werde auch das was du mir liebe lichtpilgerin gesagt hast, beherzigen und ich bin auch dankbar für jeden rat den ich bekomme. ich werde auf alle fälle nicht aufgeben, bis ich die ursache gefunden und das problem gelöst habe.
als ich eure beiden beiträge gelesen habe, ist mir noch was aufgefallen.
seit ich weitgehend los lassen konnte, dank für irgend etwas zu erwarten, wurde ich plötzlich von dank überschüttet, für alles was ich tat bekam ich es zu hören. :oops:
und weißt du was geschah? es war mir regelrecht peinlich. :oops:
ich finde es so selbstverständlich, wenn ich helfen kann und wenn ich sehe, dass das noch hilft, freue ich mich oft mehr als der andere und das ist mir dank genug.

in liebe, maja

Sita
11.11.2006, 19:31
Liebe Lichtpilgerin,

du schreibst:
gab es auch immer einen fahlen beigeschmack, wenn ich schon lange eine bestimmte theorie vertrat, andere mir nicht folgen konnten... und urplötzlich daherkamen mit meinen gedanken und sie als "ihre" tolle neue erkenntnis vertraten!)

Ich habe ebenfalls schon erlebt, dass meine Gedanken übernommen wurden. Wenn jemand meine Gedanken übernimmt, sie ein Puzzleteil in seinem Denken sind, dann ist es nur logisch, dass er sie als seine erkennt und auch ausgibt. Wenn ich etwas von jemandem angenommen habe, wird es meines. Alles andere erinnert mich an fehlende Anerkennung von anderen, als wenn mir etwas vorenthalten wird.

Ich denke, eine Beziehung ist immer eine Art zu lehren und zu lernen. Oftmals sind Gespräche für mich ein Erinnern an das, was der andere und ich eigentlich schon wissen. Die besten Gespräche habe ich erfahren, wenn ich oder wir den Heiligen Geist zu diesem Gespräch eingeladen haben. Diese Zusammenkünfte brachten mir immer sehr viel Freude, so dass Dankbarkeit und eine Verstärkung meines Wohlgefühls die Folge waren. Ich glaube und hoffe mal, bei meinem jeweiligen Gesprächspartner war es ähnlich.

Ein Gespräch, was bei so viel Spiritualität keine Freude verursacht in mir, könnte alte Gründe haben. Vielleicht muss ich noch jemanden aus meiner Vergangenheit überzeugen und gebe mehr, als erforderlich, womit ein Ungleichgewicht hergestellt wäre. Vielleicht brauche ich das Geben, aus einem Grund, der mir noch nicht bewußt ist. Vielleicht möchte ich endlich einmal meinen Wert wirklich gespiegelt sehen, weswegen ich mehr als nötig auf die zu erwartende Resonanz achte. Nach dem Motto, aha schon wieder kein Dank. Da gibt es halt unseren inneren eigenen logischen Grund.

Ich glaube, gerade beim geben kommen wir vielleicht nicht sofort auf diesen Gedanken. Weil geben an sich doch etwas gutes ist. Aber der Spiegel, ich glaube, auf den können wir uns wirklich verlassen. Und wenn der Spiegel bei uns Unbehagen verursacht und sei es auch nur leicht, ist es sinnvoll in uns nachzuschauen.

Ich bin dankbar, dass du hier in diesem Forum bist. Und du weißt, dass du mir schon einige Male geholfen hast. Du bist gesegnet mit dieser Gabe.

[smilie=heart fill with love.gif]

In Liebe
Sita

Sita
11.11.2006, 19:51
Hallo liebe Maja,

ich glaube, der Körper ist mit einem Kind zu vergleichen. Will damit sagen, dass alles eine Beziehung ist.

Mir ist bei mir aufgefallen, dass wenn der Körper sich bemerkbar macht, dass ich unterschiedlich reagiere. Mal werde ich unwirsch, mein Gott, nicht schon wieder, denke ich z.B. oder oh ne, bist du lästig.

Mich hinzusetzen, zu sehen, da ist etwas nicht im Fluss, da übergehe ich einen Teil, und ich jetzt will ich mich mit diesem Teil meines Körpers unterhalten, will herausfinden, was ihm fehlt, welche Irrtümer ich begehe, worunter dann dieser Körperteil leidet und ich mit ihm. Ja ich habe bemerkt, das braucht Zeit bei mir. Ich bin nicht immer gleich aufgelegt. Aber mein Körper nervt eventuell. Wie sehr hat er mich gestern genervt und ich wollte bloß schlafen. Das ist wie bei einem verletzten inneren oder auch äußeren bockigen Kind.

Das Kind muss sich auf mich verlassen können. Es muss mir vertrauen. Wenn ich immer unterschiedlich reagiere oder meist negativ oder auch, wenn ich es mit seinem auffälligen Verhalten ignoriere, dann kann ich nicht herausfinden, was bei dem Kind los ist. Ich denke, Kinder haben immer ihre Gründe, denn sonst hätten die späteren Erwachsenen nicht solche Probleme.

Ich werde meinen Körper auf jeden Fall in diese Kategorie einordnen. Ich mag ihn jetzt schon mehr als es vorher jemals der Fall gewesen ist. Sogar meinen Bauch. Oder vielleicht gerade meinen Bauch. Ich find ihn schön plötzlich und er sieht schön aus im Spiegel. Hab ich heute wirklich im Spiegel gesehen.

Ich glaube, in unseren Symptomen ist unsere Vergangenheit gespeichert. Das sind die nervenden Symptome, glaube ich. Sie schreien förmlich nach Erlösung. Und auch wenn ich nichts höre, ich will da am Ball bleiben. Oft habe ich es jetzt erlebt, dass die Antwort später kommt. Und ich kann erkennen, dass ich richtig lag, wenn das Symptom verschwindet.

Ein und dasselbe Symptom kann aber auch mehrere Ursachen haben. Und auch hier kommen wir nur mit Interesse und Geduld weiter. Mit Liebe.

In Liebe
Sita

Sita
11.11.2006, 20:14
Ihr Lieben,

ich las vorhin und gerade noch einmal den Bericht einer Frau.

U.a. schreibt sie

Heute bin ich auf das konzentriert, was ich in eine Beziehung hinein einbringe, wohingegen ich bis anhin darauf konzentriert war, was ich aus ihr herausbekam. Diese Vorstellung ist in GmG Buch 1, Kapitel 8 (meine Bibel) zu finden, und die Resultate sind fantastisch.

Mir hilft dieser Gedanke, meine Sicht in die für mich richtige Richtung zu drehen.

Und es läßt sich auf wirklich alles anwenden. Sei es der Körper, der ja unsere eigene Welt darstellt, die wir erschaffen haben; sei es eine Beziehung zu einem Mann oder sei es die Beziehung und sei sie noch so kurz zu einem anderen Menschen.

Fließende Liebe zu jedem und allem, was da ist.

[smilie=my heart fire up for you.gif] [smilie=my heart fire up for you.gif]
sita

Lichtfunke
12.11.2006, 00:53
Hallo, Ihr Lieben!

Von den vielen Beiträgen die Ihr geschrieben habt, möchte ich einen herauspicken, da es schon wieder sehr spät ist. Und zwar den von Lichtpilgerin.

Liebe Lichtpilgerin! Ich habe einmal einen schönen Satz gehört: „Wenn für eine gute Tat uns auf der Erde der Dank und die Anerkennung versagt bleibt, dann sammeln wir Schätze im Himmel“. Und noch ein Satz: „Wenn uns Jemand begegnet, der sich für eine Tat oder Sache bei uns von Herzen bedankt, sollen wir auf die Knie fallen und Gott dafür danken denn wir sind Gott begegnet“. So selten ist Anerkennung und Dank bei den Menschen verbreitet. Wir alle streben nach Anerkennung, das ist ganz natürlich. Aber ist da nicht ein wenig das Ego beteiligt, das Streicheleinheiten haben möchte? Liebe Lichtpilgerin, ich möchte Dir auf keinen Fall auf die Füße treten und hoffe, Du verstehst mich richtig. Du gehörst auf jeden Fall zu den Menschen, die geben können und bist dabei zu erkennen, dass man keinen Dank erwarten kann.! In einem meiner früheren Beiträge habe ich ei Zitat aus dem Buch „Transformation“ eingefügt, ich möchte es jetzt wiederholen, weil es gerade so gut hineinpasst:

Lieben heißt:
Alles verzeihen
Nichts erwarten
Keine Forderungen stellen
Keine Unterschied machen zwischen allen Menschen
Loslassen
Nur geben
Wo Liebe bewusst wird, bleibt sie für immer.

Du siehst, Du bist schon sehr weit fortgeschritten, wen Du trotz des Ausbleibens von Lob und Anerkennung weitermachst im Geben und Dich nicht beirren lässt. Da kann uns wieder Jesus als Vorbild dienen, der den Dank immer auf Gott gelenkt hat: „Nicht ich, sondern der Vater vollbringt diese Werke“. Oder er ist verschwunden, als Geheilte zurückgeeilt sind, um ihm zu danken.

Auch ich gehöre zu den Menschen, die sehr „anfällig“ auf Lob und Tadel sind! Siehe mein Beitrag, wo ich überglücklich war, als Meine Frau mir Anerkennung zuteil werden ließ. Oder wo ich deprimiert war, als ich einen Tadel einstecken musste. Ich glaube, wir müssen uns total unabhängig machen von Lob und Tadel und uns erklären, dass wir dies nicht brauchen. Alles Lob und alle Anerkennung steht sowieso nur Gott zu, denn er tut ja in Wirklichkeit alle unsere guten Werke.

Das sind Erkenntnisse, die ich in letzter Zeit gesammelt habe und ich hoffe, dass sie aus meiner inneren Stimme entstanden sind.

In Liebe
Lichtfunke.

Sita
12.11.2006, 02:15
Hallo Lichtfunke,

ich glaube, wenn wir lieben, dann werden wir erkennen, dass wir keine Forderungen stellen, dass wir alles verzeihen, nichts erwarten, keine Unterschiede mehr machen zwischen Menschen, dass wir loslassen können und nur geben möchten.

Wir brauchen das nicht zu lernen, wir sind ja Liebe. Alles war wir tun können, ist, Hindernisse vor der Liebe zu erkennen. Denn was ist es, was uns daran hindert, zu lieben. Die Angst.

Die Angst flüstert mir zu, dass es besser ist, nicht zuviel zu geben, sie flüstert, du gehst wieder leer aus. Du bekommst sowieso niemals das, was du möchtest. Sie flüstert, Geld regiert die Welt und nicht Gott. Und sie flüstert, du wirst verlieren, wie immer. Und sie flüstert, höre auf mich, damit dir nichts geschieht, damit es nicht wieder so kommt wie immer.

Ich sehe plötzlich Ängste. Es war mir nie so bewußt wie jetzt, dass alles, was mich behindert, Ängste sind. Sie sitzen in meinem Körper, weil sie in meinen Gedanken verhaftet sind.

Im Kurs steht wie wichtig es ist, dass wir unser Haus nicht auf Sand bauen. Die Quelle der Gedanken und Taten ist der Boden, auf dem wir unser Haus bauen. Und wir können überprüfen, aus welcher Quelle wir schöpfen. Ist es die Angst oder die Liebe. Auf welchen Berater höre ich gerade?

Das interessiert mich gerade enorm. Ich lag im Bett, hatte plötzlich einen Gedanken von irgendeiner Situation. Mensch, hoffentlich passiert nicht das und das, dachte ich. In meinem Körper piekste es. Ich bemerkte es, dachte, es wäre vielleicht gut zu vergeben und sah erstaunt, dass der Körper sofort wieder ruhig wurde.


Gute Nacht
Sita

Sita
12.11.2006, 03:48
Hallo ihr Lieben,

na, ob ich diese Nacht noch schlafen werde, das weiß ich nicht.

Ich konnte nicht einschlafen heute. Mein Sohn hatte noch seinen Freund da und immer, wenn ich wegnickte, dann hörte ich sie lachen und war wieder wach. Sie waren nicht wirklich laut, nein, ich veränderte meine Wahrnehmung eher.

Ich glaube, diese Nacht gehört zu Gottes Plan. Um mir etwas bewußt zu machen. Als ich die Jungs grad gehen hörte, war ich dankbar und froh, endlich Ruhe zu bekommen und legte mich wieder hin. Plötzlich hörte ich etwas Dumpfes von draußen und war wieder wach.

Und da wurde mir bewußt, dass ich nicht schlafen konnte, weil ich immer etwas befürchtete. Ich hatte Angst, dass in dem Moment, wo ich einschlafen würde, ein Geräusch käme, dass mich wecken würde. Ich hatte Angst, dass die Nachbarn sich gestört fühlen könnten. Ich hatte Angst, dass die Wasserspülung stören könnte. Ich hatte Angst, dass der Knall draußen unser Garagentor war und die Nachbarn sich gestört fühlen könnten. Ich befürchtete, dass wenn ich meinem Sohn das sagen würde, dass sich seine Befüchtungen stärken würden. Ich sah, dass unsere Wohnung dazu geeignet war, Ängste zu schüren. Dass meine Tochter schon Ängste hat, weil sie immer auf mich Rücksicht nimmt. Dass ich unbewußt dazu beitrage, dass sich bei meinen Kindern die Ängste vermehren.

Heute nachmittag wollte mein Sohn mit uns allen, also 5 Personen den Wagen seines Vaters fahren. Ich bekam so ein mulmiges Gefühl, wollte lieber, dass die beiden das erst mal allein machen. Ich wollte nicht mit meinem Sohn in einem für ihn fremden Fahrzeug fahren, ich hatte Angst, mein Ex würde ausflippen, sollte mein Sohn einmal einen Fehler machen. Ich sagte meinem Sohn, der aufgebracht über mich war, ich könne nix machen und er auch nicht, weil mein Gefühl einfach so wäre und ich wüsste, dass es an mir liegt, aber ich nicht dagegen ankomme. Später wußte ich dann, das ist Angst, reine nackte panische Angst. Ich war schon immer ein schlechter Beifahrer, aber das hat sich jetzt noch gesteigert.

Mein Leben ist auf Angst gebaut. Und die Angst vermehrt sich. Sicher habe ich schon einiges auf Liebe gebaut. Aber ich bemerke, dass ich immer wieder vergesse, weil die Welt mich in Anspruch nimmt. Das wundert mich jetzt auch nicht mehr. Ich habe nicht gewußt, dass das so ist. Es war mir einfach nicht bewußt. Vorhin im Bett kam ein Gedanke nach dem anderen, den ich dann untersuchte und als Angst identifizierte. Irgendwann schlug ich mir mit der flachen Hand vor den Kopf und dachte, das gibt es doch nicht, alles nur Ängste.

Ich musste das jetzt alles aufschreiben. Ich hatte das Gefühl, dass, würde ich es nicht tun, viel von dem, was ich heute erfahren habe, morgen wieder an mir klebt, weil ich es nicht formuliert habe und geteilt habe. Ich hoffe mal jetzt, das ist jetzt keine Angst, sondern Vernunft.

Eure im Moment etwas rat- und schlaflose
Sita

Maja
12.11.2006, 07:31
danke liebe sita,
ich knüpfe da an wo du aufgehört hast.
mir ist durch das was du geschrieben hast, noch einmal bewusst geworden dass, als wir dachten unsere ängste überwunden zu haben, es anscheinend doch nicht so ist. :roll:
ich denke es ist an der zeit dieses verrückte gedankenfeld einmal heilen zu lassen, und uns selbst vergeben, dass wir uns für alles und jedes was in unserem umfeld geschieht, verantwortlich fühlen.
ich bleibe einmal bei deinem geschilderten beispiel, was haben dir deine ängste gebracht? ist dein sohn schlecht gefahren? haben die nachbarn sich beschwert? und wenn es so wäre, dann war es ja eh schon vergangenheit.
wir müssen kontinuierlich versuchen diese gedanken der angst schon im keim zu ersticken.
ich habe einen pasenden hilfreichen satz der hilft.

ICH BIN die Gegenwart die hier wacht, und verzehre augenblicklich alles, was mich zu stören versucht.

ich habe auch noch einmal alles was ihr mir geraten habt durch den kopf gehen lassen, und habe festgestellt, dass ich immer noch ein problem mit der "Selbstliebe" habe.
ich habe wohl noch nicht wirklich begriffen( erfahren), wer ICH BIN?
ich werde noch einiges an meinem selbstwertgefühl ändern müssen??
ICH LIEBE MICH

in liebe, maja [smilie=kiss of love.gif]

lichtpilgerin
12.11.2006, 10:12
au backe, liebe maja, da hats jezt bei mit "klick" gemacht!!!!


zuerst einmal danke ich euch allen herzlich für eure worte... mit jedem beitrag wurde mir klar - wie sonnenstrahl schrieb - das "weiss" ich alles und lebe es auch so. doch ab und an kamen eben diese kleinen "zweifler" in mir auf. dann sitas beitrag mit dem spiegel: ich suche den ja die ganze zeit schon und fand ihn nicht - ich dachte, der spiegel zeige mir situationen, in denen ich nicht dankbar bin (im außen). dazu fand ich keine passende situation und dachte daher, es sei etwas anderes zu "lernen".
und jetzt habe ich es! alleine majas selbstliebe zu lesen "piekste" mich schon an... und dann stellte ich mir meine innere kleine vor, wie sie mir von "meinem pro-blem" erzählt... und in mir kam die frage auf: "danke ich mir selbst? ich arbeite sehr sehr viel an mir, bekomme dadurch auch sehr viele und tiefgehende erkenntnisse, recherchiere dazu und lese und arbeite wieder, vergebe, heile und erkenne wieder...
doch: DANKE ich MIR??? dafür, dass ich das tue, dass ich immer wieder den mut habe in den tiefsten sumpf hinabzusteigen, mich immer wieder mit all diesen gedanken auseinanderzusetzen, den gefühlen stelle? dafür, dass ich einen regen geist besitze, der diese (unglaublichen und neuen!) erkenntnisse aufnehmen kann und sie sogar so umsetzen kann, dass ich sie nach aussen kommunizieren kann? dafür, dass ich zeit und geld investiere für meine persönlichkeitsentwicklung (und somit auch die der anderen)? dafür, dass ich die gabe besitze, menschen in ihrem herzen zu berühren??

das ist KEIN egotripp, sondern eine ganz natürliche art der selbstliebe! einem anderen menschen würde ich dies nämlich dankend kommunizieren! einem anderen menschen würde ich in der gleichen situation all diese "gaben" aufzählen... bei mir bin ich blind!!! alles ist vollkommen selbstverständlich, ist einfach so, so bin ich eben... NEIN, dass ist nicht selbstverständlich! das ist, was MEINE SEELE sich ausgewählt hat! sie hat kein "normales leben" gewählt, sondern diese ganz besondere art... und ICH LIEBE MEINE SEELE & somit MICH dafür!!!!

alleine, wenn ich dies schreibe (und denke), fühle ich tief inmir eine saite schwingen, die sich freudig bedankt, dass sie endlich wahrgenommen wird!!! (oh, also hier ist der "dank" versteckt!)

danke, dass ihr mir die augen geöffnet habt! hach, ihr hättet eure helle freude an mir gerade, ich sitze laut lachend am pc und strahle und fühle mich .... :sonnig:

in liebe und dankbarkeit
lichtpilgerin

lichtpilgerin
12.11.2006, 10:28
ihr lieben, ich wollte auch noch auf das thema "ängste" eingehen....

ich dachte "früher" auch häufig, dass wenn ich doch nun "die angst" erkannt und geheilt, vergeben und erlöst hätte, sie weg sein müsse.... wir hatten einmal festgestellt, wiiiiiee viele arten von angst es überhaupt gibt - genau wie viele andere gefühle sind diese "unter-arten" sehr subtil.

für mich stellt sich unsere "ent-wicklung" so dar:
wir werden mehr und mehr bewußt... und wie bei einer zwiebel lösen wir eine schale nach der nächsten ab. das ist ein prozess, der - wie eine spirale - (langsam) stetig bergauf führt.

eine "neue" art der angst zu entdecken ist kein rückschritt oder "ich habe die ängste nicht vollständig gelöst" sondern zeigt, dass wir heute, jetzt und hier (und in der nacht :wink: ) "soweit" sind, diese schale zu lösen.


momentan empfinde ich das tempo unserer entwicklung, entwirrung, bewußtwerdung angenehm rasant (ich fahre gerne schnell!!) - früher hingegen dauerten unsere "einsichten" viel länger, waren viel zäher... die "brocken" kamen uns sicher größer vor (obwohl es umgekehrt ist)... es dauerte einfach, bis wir auf der kopf-und-herzebene "erfahren" konnten und somit auflösen und heilen konnten.


ich denke, es gibt nicht einmal "die angst" auflösen... sondern immer wieder anschauen, erkennen, die verschiedenen ebenen fühlen...

für mich gilt es nichts "im keim zu ersticken" (ich hatte sowieso immer kampf in mir), sondern "annehmen" und lieben!!!

ICH BIN die Gegenwart die hier wacht, und verzehre augenblicklich alles, was mich zu stören versucht.
das gefällt mir sehr gut! ich praktiziere etwas ähnliches jeden abend und oft auch einfach mal "zwischendurch", indem ich darum bitte, dass alle energien, die nicht meiner höchsten schwingung entsprechen und die ich im laufe des tages "aufgenommen" habe (unbewusst), von mir zu nehmen... das fühlt sich für mich immer sehr reinigend an - mit einem leichten luftigen zug... und ich bitte dann darum, evtl. entstandene "löcher" (wo ich energie unbewusst abgegeben habe oder andere sie "gesaugt" haben) mit der höchsten heilenden energie wieder aufzufüllen... schöööön!

in liebe
lichtpilgerin

Sita
12.11.2006, 14:23
Hallo Lichtpilgerin,

die Beschreibung unserer "Ent-wicklung" finde ich sehr passend.

Heute nacht sollte mir, glaube ich, klar werden, dass ich mein Haus auf Sand (Angst) gebaut habe. Vor allem auch vor Autofahren habe ich Angst, so dass ich mich nicht traute, nach Köln zu fahren, das ist 1 Std. ca. von uns weg. Autofahren, das fühlt sich wie mein Leben an. In meiner nächsten Umgebung mache ich alles, aber weiter weg, da hapert es.

Ich wußte nie so richtig, wie ich Angst "wegbekomme". Da gibt es einen Satz im Kurs, dass wir um Hilfe bitten können in der Situation, in der Angst auftritt. Ein Thema ist ja wohl bei mir, dass ich mich immer ruhig zu verhalten habe, sonst kommt die Angst. Ich kann mir vorstellen, dass bei mir eine Abtreibung gemacht werden sollte, weswegen ich Verständnis für meine Angst habe. Ich habe sicher versucht, mich ruhig zu verhalten, um zu überleben.

Eines kann ich jedoch nicht tun, Maja. Ich kann die Angst nicht im Keim ersticken.

Es geht doch um Bewußtwerdung. Ich kann mir nicht über etwas bewußt werden, was ich verdränge. Ich kann es mir dann nicht anschauen. Außerdem halte ich es für wichtig, dass wir auch einmal Verständnis für uns aufbringen. Wir hatten einmal gute Gründe, weshalb wir uns so verhielten, wie wir es taten.

Wenn wir nur schon verstehen, dann erleichtert es unserem Inneren Kind, unserem Körper oder einem äußeren Kind oder Menschen die Lage. Wenn mich jemand versteht, dann fühle ich mich gleich wieder leichter, gleich wieder wohl, obwohl sich an der Situation nichts getan haben muss.

Und so, wie wir es bei anderen Menschen machen, so dürfen und müssen wir es letztendlich auch bei uns selbst machen. Aber da hapert es bei vielen. Sie verstecken vielleicht ihr verletztes Inneres Kind, gehen einfach darüber hinweg und lassen es damit ungeheilt zurück. Das tut mir leid, wenn die kleine Maja weiterhin die starken Symptome zeigt, leidet und niemand stört sich dran.

Das ist so, als wenn deine Enkeltochter vor Schmerz schreit und du es ignorierst. Könntest du das? Und warum bist du es dir nicht wert, genau bei dir selbst hinzuschauen? Dein Inneres Kind zu trösten, ihm zu sagen, du würdest dich drum kümmern, auch wenn du im Moment noch nicht weißt, wie das gehen soll. Du würdest einfach jeden Tag mit ihm sprechen. Ich denke, das wäre ein Anfang. Und der Körper dankt es dir.

Ich glaube, wenn wir Angst im Keim ersticken wollen, dass wir dann auch an andere Dinge nicht drangehen. Wir machen es dann immer öfter so, dass wir etwas ignorieren, einfach ablehnen, es nicht haben wollen. Das kann nicht der Weg sein.

In Liebe
Sita

Maja
12.11.2006, 14:42
hallo liebe lichtpilgerin,
genau so hat mein kopf mit mir heute morgen gesprochen. :roll:
ich konnte das erst nicht so richtig einordnen, aber du sprichst es dann so aus, dass ich es begreife??? :D

ich überfordere meinen kopf, ohne rücksicht, bin immer für alle da, was für mich selbstverständlich ist.
aber ich/ wir kommen da selber zu kurz und bemerken es nicht??
und da wundere ich mich, wenn sich mein kopf wehrt, wenn er sich meldet.
und was mache ich, ich schimpfe, ich meckere, ich schlucke pillen und bekämpfe die symptome, aber nicht die ursache. :oops:

ABER erkanntes problem, ist schon geheilt. :D

ich habe ein bild vor meinem inneren auge. ich sehe uns alle vor einem tisch sitzen, und jeder hat ein puzzle-teilchen in der hand, welches so nach und nach eingefügt wird. ich glaube, wenn das bild fertig ist, wird es wunderschön sein. :D

in liebe, maja :angel13:

Maja
12.11.2006, 15:05
hallo liebe sita,
das, was du sagst hat natürlich was für sich. :roll:
ich habe deinen beitrag erst gelesen nachdem ich meinen schon abgeschickt hatte.
ich denke, dass mir das mit der kleinen maja jetzt schon klar geworden ist. ich habe mich immer außen vor gelassen. ich habe mich immer nur gefügt.
oft sogar aus bequemlichkeit, weil es mir zu anstrengend war, mich für irgend etwas persönliches durch zusetzen. wenn ich so zurück blicke, war ich marionette, zwar nicht immer, aber um streit zu vermeiden, habe ich sehr oft etwas getan, was ich gar nicht wollte.
irgend wann stumpft man ab, und vieles wird einem egal, man funktioniert nur noch. oh je, was da so alles noch hoch kommt, unglaublich. :oops:
vielleicht ist auch dadurch meine wahrnehmung zu der angst etwas anders?
ich muss mir heute nicht mehr unbedingt alles angucken. ich wäge ab, und von situationen von denen ich weiß, dass ich da eh nichts ändern kann, die lasse ich einfach nicht mehr zu.
ich denke, das ist sowieso eine ganz individuelle entscheidung, die jeder für sich treffen muss.
in liebe, maja

lichtpilgerin
12.11.2006, 16:39
hallo ihr lieben,

ja, ich denke auch, dass jeder seine ganz eigene methode findet, mit den "pro-blemen" umzugehen. eine freundin von mir "wählt" die angst immer ab... für mich ist das schwieriger zu praktzieren, weil ich dann immer wieder das gefühl habe, "zu kämpfen" - für mich fühlt es sich gut und richtig an, in mich zu hören und ins erste (tiefste) gefühl einzutauchen.


ich hatte vorhin noch eine wunderschöne "aufstellung" - und zwar wollte ich mal meine "schlechte haut" anschauen. ich habe von zeit zu zeit ziemlich unreine haut und hatte dann immer das gefühl "ich will raus aus meiner haut" - bzw. da will etwas raus und darf/kann nicht...

toll, bei der aufstellung kam dann genau das raus: meine haut findet es ziemlich beängstigend, dass ich "raus aus ihr will"! sie hat angst, nach all den jahren einfach "abgestreift und liegengelassen" zu werden! und mir wurde klar (ich sah die "neue" haut schon), dass ich mit der "neuen" auf dauer dasselbe erleben würde... weil es ein "thema hinter dem offensichtlichen" gab: meine selbstliebe!

für mich ist "körperpflege" ein thema, das so nebenher läuft... unter der dusche denke ich über seminarinhalte nach, beim eincremen überlege ich, was am tag alles ansteht, beim zähneputzen bin ich mit meinen gedanken irgenwo... und meine haut wollte gerne mehr bewusste (!) aufmerksamkeit! ja, ich mag duftende cremes etc., aber die nutze ich "nebenbei", nicht indem ich meinen körper bewusst pflege! also macht sie auf sich aufmerksam! denn durch die unreinheiten verbringe ich mehr bewusste zeit mit ihr - denke über ernährung nach, über andere pflegeprodukte, schau sie mir immer viel genauer an...

das klingt jetzt vielleicht blöd für euch... für mich war das völlig "stimmig"!

ich erkenne (wieder einmal!!!!) WIE GENIAL alles miteinander verknüpft ist! hier auf dieser erde bestehe ich eben zu einem drittel aus meinem körper... und der möchte auch die ihm gebührende (positive!) aufmerksamkeit!!! bekommt er die nicht, macht er auf sich aufmerksam!


wie du ja erkannt hast, liebe maja, mit deiner migräne, die dir zeigt, dass du viel an andere und wenig an dich denkst...


ich finde es immer wieder beeindruckend, diese dinge zu "be-greifen" und umsetzen zu können, wieder ein stück bewusster zu sein, auf der spirale ein stück "nach oben" zu rutschen!!!

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
12.11.2006, 16:45
und ja, ich könnte versuchen nicht zu geben, habe dies auch schon ab und zu probiert... doch dadurch beschneide ich mich selbst, bin nicht im fluss!

das musste ich mir wohl auch noch einmal klar machen: dass sich durch das geben an andere für mich ein kreislauf schließt...



Genauso habe ich es gemeint, du kannst gar nicht anders!
Und ich glaube, dass sich durch das Geben aus der Liebe heraus, aus dem, was wir wirklich sind, nicht ein Kreislauf schließt, sondern der Kreislauf.

in Liebe
dein Sonnenstrahl

Sita
12.11.2006, 17:03
Hallo liebe Lichtpilgerin,

das hört sich für mich ebenfalls sehr stimmig an, was du schilderst und überhaupt nicht blöd.

Und ich habe das Gefühl, in uns werden die "Möbel gerade gerückt". Vielleicht nur leicht verändert, jedoch dadurch ergibt sich ein neues wunderschönes Bild und wir sind wieder ein Stück bewußter.

Ich kann nur sagen, dass es mir persönlich sehr gut damit geht, wenn du mit dir so gut umgehst. Da ist dann in mir ein Wohlgefühl.

Eigenartig aber wahr.
[smilie=kiss of love.gif]
In Liebe
Sita

Maja
12.11.2006, 17:03
hallo ihr lieben,
man war das heute ein tag. :D :D :D
unglaublich viel ist geschehen. ich habe sehr viel begriffen!!!!!!

so, und jetzt brauche ich die dazugehörige

"ERFAHRUNG"


in liebe, maja [smilie=i love you1.gif]

Sonnenstrahl
12.11.2006, 19:35
Hallo ihr Lieben,

ich habe alle eure Beiträge gelesen, und ich war völlig verwirrt. Ich weiß nicht, was mit mir los ist, aber ich habe keinen vernünftigen Gedanken dazu.

Durch einen Dialog mit meiner Inneren Stimme habe ich gerade heraus gefunden, dass ich im Moment in anderen Gedankenstrukturen fest hänge.

Es ist also keine Ignoranz, dass ich mich nicht mit einbringe.

Und ich muss ja auch nicht. Ich denke, dass ist es, was ich zu lernen habe.

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Lichtfunke
13.11.2006, 01:05
Halo, Ihr Lieben!

Am Sonntag ist wieder viel geschehen hier im Forum. Da komme ich mit meiner „Nachtarbeit“ immer etwas hinterher.

Liebe Lichtpilgerin,
Du gehst auf meinen Vorschlag, auf Anerkennung und Dank zu verzichten nicht direkt ein, aber ich habe festgestellt, dass Du indirekt doch darauf eingegangen bist, indem Du mich an die Selbstliebe erinnert hast! Danke!!! Es hat sich bei mir eine Wandlung um 180° vollzogen! Selbstverständlich reagieren wir auf Lob und Anerkennung mit Freude und Glücksgefühlen, warum sollten wir das nicht genießen? Bei mir herrschte bis jetzt die Meinung vor, dass dies egoistisch wäre und dass man darauf verzichten muß. Mich in Selbstliebe zu üben ist für mich noch so neu, dass ich noch nicht in der Lage bin dies auch ständig anzuwenden. Nun muß ich meine Meinung ändern, dass man nicht auf Anerkennung verzichten soll, sondern wenn uns Jemand Dank und Anerkennung versagt, ihm einfach zu verzeihen und nicht traurig zu sein.

Noch ein wichtiges Thema wurde angesprochen: Die Angst!

Liebe Sita, Deine Liste der „Angsteinflüsterungen“ könnte ich beliebig fortsetzten.

Liebe Maja, Du bist zu glücklich zu schätzen, dass Du Deine Ängste schon überwunden hast.

Sonnenstrahl hat im Blog unter dem Thema: „Das Hindernis“ (man muß „Die gute Wahl“ anklicken, um hineinzukommen) sich ausführlich mit der Angst beschäftigt und auch die Möglichkeiten aufgezeigt, damit fertig zu werden. Wir können wählen: Gott oder die Angst. Leider kleben die großen ,wie die keinen Ängste noch viel zu sehr in unserem Denken fest, als dass wir sie auf die Schnelle losbekommen könnten.

Mit Euren Beiträgen vom Sonntag stimme ich wieder vollkommen überein! Ich habe „Glücksgefühle“, wenn ich sie lese. Es sind wieder so viele Anregungen darin, dass man Schwierigkeiten hat, sich alles zu merken und anzuwenden.

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
13.11.2006, 06:37
hallo ihr lieben,
lichtfunke schrieb,


Liebe Maja, Du bist zu glücklich zu schätzen, dass Du Deine Ängste schon überwunden hast.

na ja, schön wäre es, wenn ich meine ängste alle schon überwunden hätte. :wink:
so ist es nun wieder nicht, ich habe schon noch ängste in mir, aber ich habe gelernt, wie soll ich das jetzt ausrücken? sagen wir es mal so, ich kann das heute trennen.
es gibt für mich zwei arten von ängsten, einmal die oberflächlichen, und einmal die tief sitzenden.
zu den oberflächlichen ängsten zähle ich situationen, die mir im außen widerfahren, und die ich nicht ändern kann. zb. habe ich mich früher immer geängstigt, wenn meine enkeltochter unterwegs war, dass ihr etwas passieren könnte?? diese beispiele könnte ich jetzt seiten lang fort führen :!: :!: :!:
diese ängste konnte ich mit hilfe des heiligen geistes volkommen ablegen. kommt mal diesbezüglich ein gedanke, brauche ich nur zu fragen, " muss ich mir sorgen machen?"
die antwort kommt sofort, und hat auch immer gestimmt.
so habe ich diese art von ängsten ablegen können.
die anderen, tiefer sitzenden ängste, zb. was bringt die zukunft?
da stelle ich beim schreiben fest, dass auch diese gedanken nur noch leicht kratzen. :wink:
dann frage ich mich, wer ist denn hier der schöpfer?
welche er-fahrungen stehen jetzt an?
es wäre jetzt mal an der zeit, gutes und schönes zu erfahren, oder?
dazu gehört aber auch, dass ich mich wohl fühle.
ich kann mich aber nur wohl fühlen, wenn es mir gut geht.
und gut gehen kann es mir nur, wenn ich gesund bin.
und gesund sein kann ich nur, wenn ich meinem körper die ihm zustehende aufmerksamkeit schenke.
und da sind wir wieder beim thema der
" Selbstliebe" und genau das steht jetzt bei mir an.
ich glaube, ich habe in genug spiegel gesehen, um es endlich zu begreifen, und bin ich jedem dankbar, der mir einen vorgehalten hat. :D auch wenn es manchmal sehr weh getan hat.
ich bin gespannt, was sich alles ändern wird??
in liebe, maja [smilie=heart fill with love.gif]

Sita
13.11.2006, 10:04
Hallo Maja,

ich sehe das etwas anders.

Ich habe ja vorher schon aufgrund von Ängsten gehandelt oder gedacht. Ich dachte, ich werde das Auto, sollte ich mal spät in der Nacht nach Hause kommen, draußen lassen, um eine Störung zu vermeiden. Mir fiel es erst auf, dass das Angst ist oder Befürchtung, als ich meinen Sohn handeln liess.

Denn es ist ja so, dass ich eigentlich bestimme, wer wann noch da ist, wenn ich schlafen geh. Nur dieses Mal, dachte ich, es ist Samstag, lass Sohni auch mal zu seinem Recht kommen.

Ich habe also stillgehalten und alles über mich ergehen lassen, weshalb ich die Möglichkeit hatte, Ängste erstmal als Ängste zu identifizieren.

Vorher hatte ich sie ja dadurch, dass ich das Oberhaupt der Familie bin, geschützt. Ich habe nämlich so gehandelt, dass ich gar nicht in die Lage kam, Ängste zu haben.

Aus diesem Grund kann ich es nicht mit dem vergleichen, was du meinst. Denn du wirst deine Ängste (die ich meine) nicht als Ängste erkennen können, weil sie ja nicht an die Oberfläche kommen können. Du wirst sie genauso schützen wie ich es tue. Bei dir wären es dann andere Ängste, weshalb es wieder einmal nicht um die Form geht, sondern darum, dass wir das tun oder wie wir es tun.

Es geht mir also nicht um Ängste, die etwas damit zu tun haben, mit äußeren Dingen, sondern es geht mir um Ängste, die mir nicht bewußt waren, weil ich sie nicht zulassen konnte.

Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.

In Liebe
Sita

Sita
13.11.2006, 10:21
Ich mache noch einen Versuch, es auszudrücken:

Wir denken, wir haben keine Ängste, weil unser Denken so angelegt ist, dass wir Angst vermeiden.

Dann kommt aber von außen etwas daher, weshalb Angst uns erstmal bewußt wird. Der Spiegel.

Es ist unwichtig, worum die Ängste sich drehen, ob Störung der Nachbarn oder Körper/Alter oder unsere Kinder oder was weiß ich.

Wichtig ist, dass wir auf sie aufmerksam werden, dass also in diesem Lebensbereich unsere Quelle nicht Liebe ist sondern Angst.

Und das läßt sich ändern.

lichtpilgerin
13.11.2006, 10:48
liebe sita,

ich gebe dir völlig recht:
wir "schaffen" uns (bedingt durch erfahrungen und konditionierungen) rahmen, innerhalb derer wir uns bewegen. wir halten diese art, sich zu bewegen für vollkommen richtig und gut, außerhalb unserer vorstellung gibt es ganz einfach nichts!! somit können wir auch nicht erkennen, dass bestimmte verhaltensmuster auf angst bauen (weil wir nichts anderes kennen!!!)

erst in dem moment, in dem wir unsere "scheuklappen" erweitern, nehmen wir die angst überhaupt wahr, erkennen, dass es ja noch andere möglichkeiten gibt!


und da setzt doch dann auch majas art des vorgehens an, oder? z.b. die angst, andere zu stören (auto vor der garage lassen) - ist sie eine "oberflächliche", die du gerade erkannt hast, so kannst du wählen; ist sie eine "tief gehende" - der alte muster zugrunde liegen und die sich nach x mal wählen nicht auflöst - gilt es, sie anzuschauen und ... aufzulösen, zu lieben, zu heilen...


ich glaube, es ist die kombination aus beiden vorgehensweisen... manchmal muss ich nicht erst in die tiefe tauchen, ein anderes mal scheint sich eine völlig banale angst nicht abwählen zu lassen...


:lol: das ergebnis ist ja auch allemal dasselbe: liebe und erlösung

in liebe
lichtpilgerin

lichtpilgerin
13.11.2006, 10:57
lieber lichtfunke,

du schreibst: Du gehst auf meinen Vorschlag, auf Anerkennung und Dank zu verzichten nicht direkt ein, aber ich habe festgestellt, dass Du indirekt doch darauf eingegangen bist, indem Du mich an die Selbstliebe erinnert hast!

ja, ich kann darauf gar nicht eingehen, denn ich glaube nicht, dass wir überhaupt auf irgendetwas verzichten müssen! ich weiß, dass du "das ego" meintest... lassen wir dieses also mal außer acht (ich denke, wir wissen, dass mein "thema" nicht auf ego begründet war!):

in unserem universum ist ALLES in einer unbegrenzten anzahl zur verfügung! eine für uns unvorstellbare FÜLLE! und diese beinhaltet auch alles, was wir brauchen! dankbarkeit ist eine sehr erhebende energie, was wir alle merken, wenn wir uns alleine einmal selbst danken oder unsere lebensumstände dankbar betrachten! wir bemerken sofort einen energieanstieg!

dankbarkeit ist auch ein energieaustausch! und eben dieser kreislauf war bei mir nicht geschlossen! ich gab viel energie "ab" (gerne!!!), hatte aber zeitweise das gefühl, mein "akku" würde "abgezapft" werden und ich könne ihn nicht schnell genug füllen! wohl war mir klar, dass ich diese energie in mir trage (im kopf wars mir klar!)... doch ich musste erst erLEBEN, wie es sich anfühlt, mir selbst zu danken!

und dies nun auch regelmäßig zu praktizieren!

das ist im übrigen gar nicht so einfach, habe ich heute früh gestgestellt: mit gutem vorsatz bin ich ins badezimmer... und musste mich ständig (!) zurückerinnern! ständig waren meine gedanken woanders, nicht beim haare shampoonieren sondern beim text für einen flyer... mensch! da wurde mir noch stärker bewusst, wie UNbewusst wir doch auf vielen ebenen noch sind! unser hirn ist ständig am denken und überlegen und selektieren und und und...
viel zu selten bin ich wirklich zu 100% im hier und jetzt!!!

nein, andersrum: ab heute bin ich immer öfter bewusst im hier und jetzt!

uff, eine wundervolle bewusstseins-übung!!!

in liebe
lichtpilgerin

Sita
13.11.2006, 10:58
Liebe Lichtpilgerin,

das kann sein, was du über Majas Vorgehensweise schreibst.

Ich kann nur die Ängste, die ich gerade hatte, im Moment nicht so richtig einordnen. Ich bin da noch etwas verwirrt. Das dauert vielleicht noch ein wenig. Auf jeden Fall sehe ich an der Stelle nicht klar.

Aber danke für den Hinweis. Ich werde das in ein paar Tagen noch einmal lesen.

In Liebe
Sita

Sita
13.11.2006, 11:10
Ja, ich glaube, ich weiß auch warum ich da nicht klar sehe und verwirrt war.

Was für Maja oberflächliche Ängste sind, sind in meinem Fall tiefergehende. Bei mir sind da andere Ursachen. Ein zufallendes Garagentor ist auf den ersten Blick etwas oberflächliches. Und ich glaube, da habe ich auch drauf reagiert. Deshalb wollte ich es noch mal formulieren.

Ich fühle mich nämlich nicht wohl, wenn eine Angst von mir von außen als oberflächlich betrachtet wird. Da komm ich mir doof vor. Ich will die Angst zwar nicht behalten, aber ich glaube, dass bei mir an dieser Stelle die Oberfläche einer tiefsitzenden Angst sichtbar wird, eine Lebensangst, oder Überlebensangst. Die Angst vor anderen Menschen, die in meiner Kindheit oder Vorgeburtsphase wurzelt. Die Angst, nicht überleben zu können, wenn jemand das nicht will.

Ich werd mir das mal anschauen, denn heute ist das ja nicht mehr so. Aber es muss mir ja erstmal bewußt werden.

In Liebe
und danke
Sita

Maja
13.11.2006, 11:38
liebe sita,
ich glaube du machst es dir sehr schwer??
jeder von uns erlebt seine ängst doch individuell, das ist doch logisch, oder?
und jeder muss seinen eigenen weg finden, bei dem er sich wohl fühlt.
es ist auch nicht sinn der sache, sich von anderen verwirren zu lassen, weil sie eine andere meinung haben.
wenn du zum beispiel die ängste, die ich als oberflächlich wahr nehme, tiefgründig empfindest, hat das seine berechtigung.
das sollte dich aber keinesfalls verwirren!!
du hast dir andere erfahrungen ausgesucht als ich, und auch als alle anderen.
ich versuche so vorzugehen, dass ich mich wohl fühle, und wenn z.b. eine garage geknallt hat, denke ich " mist", hoffentlich habe ich keinen gestört, und wenn, dann entschuldige ich mich schon mal mental, denn es war keine absicht, und dann ist das gefühl auch gleich weg.
ich versuche mit manchen situationen lockerer umzugehen, sie einfach mit humor zu betrachten. das bekommt mir gut.

manchmal kann ich mit dem was jemand sagt auch nicht viel anfangen, so wie sonnenstrahl mit unserer kommunikation am wochenende.
dann mache ich mir auch weiter keine gedanken darüber, um das zu verstehen, denn dann ist es für mich nicht wichtig. :roll:

liebe lichtpilgerin,
mir ist heute morgen beim duschen auch das erste mal so richtig bewusst geworden, wie wenig ich dabei im hier und jetzt
bin. :wink:
unglaublich war das, aber mit ein wenig übung werde ich das ändern, und meinem körper die aufmerksamkeit schenken, die er verdient hat. :D

in liebe, maja

Lichtfunke
14.11.2006, 00:31
Halo, Ihr Lieben!

Liebe Lichtpilgerin

und wieder hast Du ein Stichwort gegeben:

viel zu selten bin ich wirklich zu 100% im hier und jetzt!!!

nein, andersrum: ab heute bin ich immer öfter bewusst im hier und jetzt!

Im Hier und Jetzt sein!

Ich glaube, das habe ich in meinem Leben sträflich vernachlässigt. Ich habe zwar immer wieder darüber gelesen, aber so richtig angewandt habe ich es nicht. Sogar Baghwan das geflügelte Wort: „Ganz entspannt im Hier und Jetzt“ verwendet.

Da ich als Kind die Welt schon als „böse“ eingestuft hatte, habe ich mich von der Welt verabschiedet und meine eigene Traumwelt erschaffen. Ich bekam natürlich vieles aus der Umgebung nicht mit und vergaß auch viel. Ich war für meine Eltern das „Träumerle“. Tätigkeiten, die meiner Traumwelt entsprachen, verrichtete ich mit viel Begeisterung, zB. musizieren (ich spielte 25 Jahre die Trompete, bis mir die Zähne ausfielen) meinen Beruf, (Film, Video) mit Kindern spielen (ich habe 4 Kinder, leider sind sie jetzt erwachsen). Andere Tätigkeiten wurden von mir vernachlässigt, oder ich habe sie einfach vergessen. (aha!!! Daher kommt meine Vergesslichkeit!) Meiner Traumwelt entsprachen auch in vollkommener Weise Psychologie, Spiritismus, Esoterik und jetzt die Lehren Über ICH BIN. Einerseits hat mich meine Träumerei geistig weitergebracht, andererseits hindert sie mich, im Hier und Jetzt zu leben. In meinem Kopf laufen ständig ganze Geschichten ab, wie ich mein Leben in Zukunft gerne hätte, oder wie es wäre, wenn ich in der Vergangenheit anders entschieden hätte. Oder ich verliere mich in Grübeleien, warum es gerade so ist und nicht anders. Manchmal kreist eine Melodie in meinem Kopf herum und bekomme sie nicht los, meistens geht es in meinem Kopf zu, wie in einer Waschmaschine.

Liebe Lichtpilgerin, ich weiß nicht, was Du von Beruf bist, aber ich habe aus Deinen Beiträgen herausgefunden, dass Du eine Therapeutin sein musst. Dein Wissen und auch die Andeutungen über „meine Klienten“ haben mich darauf gebracht. Was ich eigentlich sagen wollte: Ich finde das Thema so wichtig, dass man es hier im Forum dringend ausführlich behandeln sollte. Daher möchte ich Dich bitten, Dein Wissen und Deine Erfahrung hier einzubringen um uns das „Hier und Jetzt“ näher zu bringen. Auch alle Anderen möchte ich bitten, Eure Ansichten darüber ins Forum zu stellen, denn ich glaube, dass es uns wieder ein stück vorwärts bringen könnte.

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
14.11.2006, 06:26
lieber lichtfunke,
ich glaube das wir das thema "Hier und Jetzt" schon sehr oft hier im forum erläutert haben.
leider sind wir mit unseren gedanken entweder in der vergangenheit, oder in der zukunft, aber dort wo wir wirklich leben, im hier und jetzt, und da, und nur da existiert unser leben, da halten wir uns viel zu selten auf.
und genau darum haben wir probleme, oder besser gesagt, machen wir uns probleme. :wink:
wenn wir nämlich ständig probleme aus der vergangenheit mit in die gegenwart nehmen, wie soll dann unsere zukunft aussehen :?:

wenn wir es schaffen könnten, die vergangenheit dort zu lassen wo sie hin gehört, und das gleiche mit der zukunft machen würden, denn die kennen wir noch nicht, dann sind wir genau da wo wir wirklich existieren, wo wir leben.
genau dort wären wir vollkommen frei und würden erkennen wer wir wirklich sind.
ohne den ganzen ballast der vegangenheit mit uns zu schleppen, oder uns vor sorgen um die zukunft, krank zu machen.
hört sich das nicht total einfach an :?:
das könnte es auch sein. wir müssten uns nur dafür entscheiden?
ICH BIN der schöpfer meiner welt.
aber tun wir das, nein, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. :roll:
aber genau da müssen wir hin, das ist das ziel.
natürlich müssen erst noch dinge die aus der vergangenheit ans tageslicht kommen, vergeben und geheilt werden.
aber wir sollten uns trotzdem bemühen so oft wie möglich im hier und jetzt zu bleiben.
achten wir einmal bewusst darauf, stellen wir fest, dass wir uns so gut wie gar nicht dort aufhalten, obwohl wir nur dort wirklich leben :?: :?: :idea:
da sollte uns doch wirklich mal ein licht aufgehen?
ich werde mich bemühen das zu ändern.
in liebe, maja

lichtpilgerin
14.11.2006, 09:36
lieber lichtfunke,

auch unser forum hier gleicht einer spirale, die sich stetig aufwärts bewegt. so kommen alle themen von zeit zu zeit wieder - erweitert durch neue erfahrungen und erkenntnisse.

du selbst schriebst schon öfter, dass du vergangene beiträge - bzw. deren "sinn" "wieder vergessen" hattest! das wäre genauso, wenn wir hier jetzt alles zusammentragen, was wir über "hier und jetzt" wissen, wussten... wir hätten zwei drei riiiiesen beiträge, aus dem doch jeder nur das herausliest, was für ihn passend ist!

ja, ich arbeite im therapeutischen bereich, doch wie du immer wieder lesen kannst, haben auch wir unsere "dunklen punkte" - i.d.r., wenn es um uns selbst geht. alles wissen, das wir gelernt und erinnert haben, scheint dann "nie dagewesen"!

ich las z.b. e.tolles buch "jetzt" gleich zu beginn, als es herauskam... sicher wendete ich einiges davon gleich an... und "vergaß" es dann doch wieder. wir werden ständig mit soviel wissen und information gefüttert...

:wink: und da komme ich jetzt zu deinem beitrag: das klingt nämlich, als wäre "vergessen" etwas schlimmes... dabei ist es einfach "menschlich" - sogar überlebens-notwendig!!!! unser gehirn ist zum großen glück so angelegt, dass es filtert und tilgt! stell dir nur vor, alles (!) würde ständig unmittelbar zu gleichen anteilen auf uns einprasseln!!!!

und deine "träumerei" (kenne ich so auch, ich war auch eine "flüchtende", die ihre traumwelt bevorzugte) hat dir doch auf deinen bevorzugten bereichen sehr viele vorteile gebracht, nicht wahr? deine phantasie ist weit mehr geprägt als die eines "trockenen realisten"!

wir sind auch hier wieder an dem punkt selbstliebe!!! es gibt keinen schalter, den du morgens umlegst und dann bist du den ganzen tag im hier und jetzt! jeder kann nur für sich selbst herausfinden, wie er das am besten praktiziert... und das mit anderen teilen (was wir alle hier ja tun!!).

bedankst du dich mal bei deinem regen verstand, bei der gabe zu träumen, bei deinem hirn, das so vielfältige aufgaben gleichzeitig übernehmen kann; es selektiert die dir wichtigen dinge einfach!

z.b. sitzt du jetzt am pc und liest, während du gleichzeitig darüber nachdenkst, noch im außen hörst, riechst, fühlst, und schon eine "antwort" in deinem kopf entsteht... da passiert unglaublich viel auf ganz vielen ebenen gleichzeitig!!!

jedoch ist jeder mensch anders veranlagt! so ist dir vielleicht unwichtig, was einem anderen wichtig ist... und daher "fällt das hinten runter"... und du vergisst es.

mit diesem wissen kannst du dir doch brücken bauen - sei es, dass du erinnert wirst, dir zettel schreibst etc. oder du kannst es anderen erklären... und sie um verständnis bitten! wenn jemand das versteht, liebt er dich als "träumer" doch, wie du bist (wieder die selbstliebe: liebst DU dich, wie du bist???)

vergesslichkeit wird immer gleich mit "alter" und etwas "negativem" belegt... warum eigentlich?
hast du eine ahnung, wieviel "unwichtiges" - dinge, die meinen alltag in diesem moment nicht betreffen, menschen, die ich lange schon anrufen möchte, tätigkeiten, die jetzt nicht wichtig sind... - ich vergesse? und ich bin um einiges jünger als du!!!

ja, es stimmt, wir nutzen nur knapp 10% unseres gehirns und mit training könnten wir viiiel mehr nutzen - manche menschen können das! doch nutzen wir hier nicht sowieso viel mehr? wir haben diesen spirituellen anteil erschlossen für uns und nutzen ihn. ist der messbar anhand eines normalen iq-test?? für mich nicht! wir nutzen unseren intellekt nicht für mathematische formeln, sondern für die komplexen zusammenhänge des universums...!!!

:roll: ihr seht, ich mag dieses thema und könnte dazu wahre romane schreiben!!!

alles, wirklich alles, was wir denken und was uns geschieht basiert auf unseren "glaubenssätzen" - darauf, wie wir darüber glauben! die frage ist "warum glaube ich das?"

warum, lieber lichtfunke, willst du glauben, dass du vergesslich bist?? was ist denn "vergesslich sein"- gibt es eine skala, anhand der wir das messen können? und wenn: wer hat dies wann erfunden??? was ist "normal" - und worauf bezieht sich diese "norm"?? ist ein mensch in physikalische werte und masse einteilbar??

könnte ich all diese gedanken haben, wenn ich einfach nur "normal" wäre... oder habe ich sie, weil ich eine träumerin bin, platz in meinem kopf habe, um visionen zu gestalten???

in liebe
lichtpilgerin

lichtpilgerin
14.11.2006, 09:50
:roll: jetzt hab ich das "hier und jetzt" völlig vergessen! so geht's!!!

ich bemerke immer wieder, dass es reines training ist! früher musste ich von außen "erinnert" werden und brauchte "übungen", um das "hier und jetzt" wahrzunehmen: fühle den stuhl auf dem du sitzt, die finger, die die tasten gerade bewegen, die augen, die jeden buchstaben bewusst entstehen sehen...

dann "genügte" es, kurz einen impuls zu bekommen um mich zu erinnern "hey, ich wollte doch im hier und jetzt sein"...

dann war ich es immer häufiger, erinnerte mich selbst daran (und es wurde immer leichter!!)

nun stelle ich fest, wie viele situationen es "noch" gibt, in denen ich nicht bewusst bin! (vgl. duschen etc.)


es ist eine trainings-sache... und eine frage, ob ich es sinn-voll finde, im hier und jetzt zu sein! ist es für mich wichtig und stimmig, so wende ich es immer häufiger an... ist es das nicht, so nimmt sein stellenwert ab!


mir ist es wichtig... und ich erkenne, in wie vielen situationen ich mein "bewusst-sein" verändern kann: beim essen mittags lese ich zeitung - abends schau ich meist fern, während ich esse, im badezimmer denke ich über alles mögliche nach, beim autofahren träume ich vor mich hin!!! es gibt unzählige situationen, die wir "praktisch" so eingerichtet haben, dass wir mehreres gleichzeitig tun können! multi-tasking-fähig! wow!

ich hatte im service in der schweiz einen kollegen, der sich übte im bewusst-sein. er aß immer ganz langsam, kaute unzählige male, saß alleine am tisch, um jeden bissen zu genießen.... genauso langsam und bedächtig arbeitete er auch - und war von den kollegen nicht gerne gesehen, weil wir im stressigen job vieles für ihn miterledigen mussten...

in unserer heutigen schnellen zeit trainieren wir uns mehr und mehr darauf, gleichzeitig x dinge zu tun... und sind stolz darauf, "flink, schnell, flexibel..." zu sein!

ent-schleunigen ist wohl angesagt... und das kann nur jeder für sich in seinen lebens-situationen!

ich hatte das gestern wieder beim autofahren... erst träumte ich - dann erinnerte ich mich - dann sang ich ein lied mit - dann erinnerte ich mich - dann dachte ich wieder... jahrelang ist mein hirn auf denken ausgerichtet, jetzt ist training angesagt!

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
14.11.2006, 19:51
Hallo lieber Lichtfunke,

Baghwan: Ganz entspannt im Hier und Jetzt
Ich glaube, das habe ich in meinem Leben sträflich vernachlässigt.


Ein Gegensatzpaar, wie es bildhafter nicht sein kann.

Es geht darum, ganz entspannt im Hier und Jetzt zu sein. Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich auch immer wieder versuchte, das zu üben und zu trainieren. Natürlich sind damit auch gewisse Erfolge zu verzeichnen, nur bleibt die Entspannung auf der Strecke. Ich habe das immer als Druck empfunden.

Inzwischen ist mir eines bewusst geworden. Ich bin und bleibe dann entspannt im Hier und Jetzt, wenn ich im Frieden mit mir und der Welt bin. Dann habe ich weder Angst (die aus der Vergangenheit herrührt) noch das Bestreben, ein ganz bestimmtes festgelegtes Ziel zu erreichen, das mein Sinnen in die Zukunft richtet (Angst, dass die Zukunft so werden könnte, wie die Vergangenheit war). Und das hält mich im Hier und Jetzt ohne Bemühen.

Im Kurs steht, wir brauchen nicht zu planen. Planen hat etwas mit der Befürchtung zu tun, dass in der Zukunft etwas nicht perfekt sein wird. Und schon allein der Gedanke daran, nicht mehr planen zu müssen, vermittelt mir eine solche Ruhe und einen solchen Frieden, dass ich automatisch im Hier und Jetzt bleibe. Das hat etwas mit Vertrauen zu tun, Vertrauen darauf, dass alles gut und richtig ist, so, wie ist jetzt gerade ist. Und dass ich aus diesem Jetzt heraus genau hier die Informationen aus meiner Göttlichen Quelle bekomme, die ich gerade jetzt brauche, hier an Ort und stelle, für alles, was mein Leben, mein Denken und Handeln betrifft.

Etwas sträflich vernachlässigen heißt, etwas unterlassen zu haben, was zu bestrafen sei. Aber ich glaube, lieber Lichtfunke, dass du immer genau im richtigen Augenblick an der richtigen Stelle warst und bist, und wenn du deiner Inneren Führung folgst, wird dein Vertrauen derart wachsen, dass die Angst verschwindet, und dann hört auch das Planen auf, denn dann ist die Vergangenheit nicht mehr wichtig und die Zukunft in GOTTES HÄNDEN. Und dann bist du ganz entspannt im HIER und JETZT .

Ich will damit nicht sagen, dass ich schon ständig im Hier und Jetzt bin, aber immer beständiger. Das Leben wird viiiiiiel leichter. Ich weiß, ich kann auf GOTT vertrauen, immer! Dafür bin ich soooo dankbar!

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Lichtfunke
15.11.2006, 00:19
Hallo, ihr Lieben!

Viiiiiiiielen Dank für Eure erklärenden Worte! Ich bin froh, dass ich das Thema angesprochen habe, das heißt, eigentlich war es Lichtpilgerin.

Ich bin der festen Überzeugung, dass ich gerade hier und jetzt an der richtigen Stelle bin! Bei Euch, mit Euch! Vieles ist mir jetzt klarer geworden, oder habe es erst richtig verstanden. Da kann ich jetzt gar nicht viel dazu sagen, ich muß mir das jetzt alles mehrmals durchlesen und verinnerlichen.

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
15.11.2006, 06:46
liebe sonnenstrahl,
du hast da etwas sehr wichtiges gesagt, ganz

"entspannt" im Hier und Jetzt.

das war eine wichtige botschaft für mich. :D
ich war nämlich schon wieder dabei, mich selber unter druck zu setzen, weil ich mich zwingen wollte im "Hier und Jetzt" zu bleiben.
ich möchte das nach wie vor und werde das auch üben. :)
aber nicht mit aller gewalt. denn dann ist alles gleich schon zum scheitern verurteilt.
wenn ich das mache, dann ist freund ego mit am werk. :twisted:
also werde ich das ganze jetzt einmal in Gottes hände legen, und IHN bitten, mir bei der verwirklichung zu helfen. :angel12:
dann versuche ich ganz "entspannt" im Hier und Jetzt zu bleiben.
in liebe, maja [smilie=mylove.gif]

lichtpilgerin
15.11.2006, 10:09
liebe maja,

offensichtlich unterstützt mich "jemand" beim üben:
jedes mal, wenn ich wieder 1000 gedanken auf einmal habe und weit entfernt bin vom hier und jetzt, geschehen kleine missgeschicke. mir fällt etwas aus der hand, ich stosse mich an einer kante, ich verschütte etwas...

nette unterstützung!!!

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
15.11.2006, 10:47
Hallo liebe Lichtpilgerin,

das kenne ich auch. :lol:

Wir brauchen uns gar nicht bemühen, wir gehen ja an SEINER HAND, und diese kleinen Anstöße bringen mich immer schleunigst wieder zurück ins Hier und Jetzt. Ich merke sofort, wo meine Gedanken schon wieder hingeflattert sind..... :roll: und kann sie ganz sanft wieder zurück holen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Lichtfunke
16.11.2006, 01:01
Liebe Lichtpilgerin!

Beim Durcharbeiten der letzten Beiträge ist mir aufgefallen:

Du hast so ganz nebenbei schon wieder ein wichtiges Stichwort geliefert!

es gibt unzählige situationen, die wir "praktisch" so eingerichtet haben, dass wir mehreres gleichzeitig tun können! multi-tasking-fähig! wow!

Da hat´s bei mir mächtig geklingelt! So kann ich das „im Hier und Jetzt sein“ viel besser praktizieren. Es war mir seither fast unmöglich, meine Gedanke ausschließlich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Es war, wie wenn man mehrere wilde Pferde gleichzeitig bändigen müsste. Immer schweifte ein zweiter „Nebengedanke“ vom ursprünglichen Gedanken ab und landete wieder in der Traumwelt. Nun kann ich mich mit dem „Hauptgedanken“ auf das Hier und Jetzt konzentrieren und ohne Gewissensbisse mit dem zweiten Gedanken andere Dingen widmen. Es funktioniert! „Multi Tasking“! Heute habe ich es praktiziert, ich bin jetzt viel bewusster geworden, wacher, aufmerksamer. Seither, als mir das Hier und Jetzt eher lästig war, bin ich immer sehr müde gewesen, das hat sich Heute geändert!

Als ich über das Hier und Jetzt nachdachte, stellte ich fest, saß ich dies früher schon praktizierte. Bei Arbeiten, die interessant waren und die ich mit Begeisterung verrichtete, war ich so konzentriert, dass mich nichts ablenken konnte. Da fällt mir wieder ein Satz aus einem Psychologiebuch ein, dass man alle Arbeiten mit Freude erledigen soll, dann gelingen sie besser, als wenn man sie missmutig verrichtet. Bei ungeliebten Arbeiten gelang mir das nur schwer, oder gar nicht, aber jetzt weiß ich, dass alle Arbeiten damit gemeint sind! In einem Textilgeschäft sah ich einmal an der Kasse ein Schild stehen, darauf war ein kleiner Chinese abgebildet und darunter stand:

„Albeite flöhlich, ohne mullen und knullen.“

Alle Kunden schmunzelten, als sie das lasen. Man sollte es immer anwenden.

Liebe Maja, liebe Sonnenstrahl,

auch Eure Anregungen werde ich mir zueigen machen. Natürlich birgt es eine Gefahr, wenn ich das „Multi Tasking“ anwende, dass ich mich wieder verzettle. Aber, wenn ich aufpasse, ist es mir eine Große Hilfe auf dem Weg zum vollkommenen „Hier und Jetzt“!

In Liebe
Lichtfunke.

lichtpilgerin
16.11.2006, 11:40
lieber lichtfunke,

ich finde die stelle nicht mehr, an der ich dies schrieb... vermute zwar, dass ich es anders meinte... freue mich umsomehr, wenn dir dies anlaß und anstoß zur positiven veränderung war!!!

in liebe
lichtpilgerin

Lichtfunke
16.11.2006, 23:28
Hallo, liebe Lichtpilgerin!

Das Zitat stammt aus Deinem Beitrag vom 14.11.06, 09:50 Uhr. Egal, was Du gemeint hast, es hat mir geholfen. Das war eben eine echte Eingabe Gottes, Die genau auf mich gepasst hat, Die ich gerade gebraucht habe. Wie in anderen Beiträgen schon erwähnt: Es passt alles zusammen, wie die Zahnrädchen eines Uhrwerks.

In Liebe
Lichtfunke.

lichtpilgerin
17.11.2006, 09:45
ja, lieber lichtfunke, das ist wohl wahr!!!!

und ich durfte es gestern gerade wieder erleben!

seit meiner aufstellung zu meinen eltern vor 3 wochen hatte sich das verhältnis sehr (!) entspannt, ich konnte mich ganz einfach "raushalten" und mit jedem einzeln klären, falls es etwas zu klären gab.

dann - vor 3 tagen - gab es eine art "rückschlag":
die ganze zeit war alles hamonisch und relaxed, ich dachte "das alte" hätte sich aufgelöst.
und dann, wusch, kam wieder mal ein cholerisch-schreiender-ausraster von meinem vater zu mir! ich konnte mich sehr wohl abgrenzen, "wusste" auch, dass das sein spiel ist undundund.
trotzdem war ich STINKSAUER! in mir explodierte es regelrecht!
zum glück musste ich weg und hatte trommel-abend; da konnte ich alles raustrommeln - das "fade" gefühl und die frage "was war das denn nun" blieben jedoch.

am nächsten tag kam abends "ganz normal" ein anruf von ihm - er wollte was wissen (und ich denke, seinen ausbruch hatte er bereits vergessen), wir redeten kurz, ich machte einen lustig-gemeinten-spruch und schwupp, legte er auf, nachdem er mir eine miese aussage hingekotzt hatte!
ich schaute erst mal meinen hörer völlig ungläubig an, dann kam schmerz und dann wuuuut! ich schaffte es auch dann, auf der "kopfebene" das bei ihm zu lassen: er sah offensichtlich in den spiegel, als ich den witz machte!!! das hatte nicht wirklich mit mir zu tun! aber die verletzung, die saite in mir, die da reagierte, die hatte mit mir zu tun!!! und ich kam nicht hin!

alles was ich erkannte, war der kreislauf, in dem wir uns da immer und immer wieder befanden. ich erkannte den ansatz, wo wir uns vergeben können... aber immer wieder kam etwas hoch im sinne von "aber ich bin doch das kind" (im familienstellen geht es häufig darum, die "hierarchie" wieder herzustellen. aus geschichten wie meiner resultiert meist, dass die kinder sich - aus schutz - "über" die eltern stellen, sich also "größer" sehen, "recht haben", "besser wissen" - all die dinge, die wir am elternteil eigentlich ablehnen!! es geht immer wieder darum, "ich bin die kleine, du bist der große", um die kraft der ahnen angemessen hinter sich zu haben, um vom "hohen sockel" herunterzukommen und die kraft überhaupt "nehmen" zu können!)

ich kam also nicht recht weiter!


gestern abend war ich zu einem vortrag eingeladen... und hatte so gar keine lust hinzugehen! dann dachte ich mir aber mehrmals am tag, dass das wohl einen grund hätte... und überwand meinen schweinehund am abend!

der vortragende, ein heiler, erinnerte mich schon rein optisch an meinen vater, wie er früher war!!! und dann begann er, seine geschichte zu erzählen: als er klein war und sein herz öffnete für seinen vater, der sooo groß und mächtig über ihm stand, der sein idol und vorbild war... als er also sein herz öffnete und liebe empfangen wollte, von diesem riiiiesenmann aber kam der erste glaubensatz, der ihn klein machte...

kurz: sein vater ist extrem autorität, cholerisch, streng, kann keine liebe geben... ich dachte, "das ist meine geschichte"

ihr könnt euch vorstellen, wie sehr mich das berührte! und mir war klar, dass er mir auch die lösung erzählen würde, der ich schon auf der spur war!

natürlich ist die lösung die liebe, eh klar!! aber wie bitteschön, komme ich in die liebe, wenn ich offensichtlich noch immer so gekränkt bin??

ihr wisst, ich kenne und lebe nach den spiegelgesetzen... doch mir war nicht klar, dass ich gerade die eigenschaften wie autorität, besser wissen, aggression etc. regelrecht bekämpfte... und dadurch natürlich im ungleichgewicht war! dass ich aus diesem "kampf" heraus eine energie kreiere, die wieder auf andere übergehen, die also re-agieren, und ich so immer wieder in den "selbsterfüllte prophezeiung" kommen muss! bis ichs gelernt habe!!!

denn die themen, die ich bekämpfe, die ich loswerden möchte, die ich nicht mag... sind meine lebensthemen! alleine daran können wir sie erkennen!!

es geht also darum, das thema zu "neutralisieren". und dabei genügt es bei weitem nicht, im kopf zu vergeben! es geht viel weiter!!! ich "erlaube" dem anderen, mich zu verletzen! dadurch werde ich frei!!! der gedanke alleine bereitete mir erst mal ein ängstliches zusammenzucken! aber es ist tatsächlich so: dadurch bin ich frei!

ach, es war einfach genial! genau das, was ich brauchte, um all die fäden, die bereits offen waren, zu verknüpfen!

in liebe
lichtpilgerin

Maja
17.11.2006, 12:23
liebe lichtpilgerin,
du sagst in deinem beitrag,

ich "erlaube" dem anderen, mich zu verletzen! dadurch werde ich frei!!!
so sollte es sein, aber mal ehrlich, die hand aufs herz, kannst du das wirklich? ich denke, in der augenblicklichen situation, wo du dich erst mal " verletzt" fühlst, kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand, außer einem meister, das so sehen kann. im nachhinein schon, aber erst mal
ist da die wut und ärger. das alles kostet viel energien.
hast du schon mal kontakt mit deiner seele aufgenommen?
hast du sie mal gefragt, was sie möchte?
du hast doch sicherlich auch den newsletter von bleep bekommen?
dort ist ein bericht von, Clemens Kuby, den solltest du wirklich lesen.
ich hatte mich in dieser woche mit sonnenstrahl getroffen, und wir hatten ein wunderbares gespräch. da hatte ich den bericht aber noch nicht gelesen.
als ich am abend zu hause den bericht aus dem bleep las, war ich so was von platt, denn das passte wieder mal, wie die faust aufs auge.
da es in meinem kopf ständig wie in einem bienenhaus zu geht, und ich leider immer noch viel zu viel aus dem kopf heraus mache und entscheiden möchte, hat sonnenstrahl mir geraten mich einmal mit meiner seele direkt zu unterhalten, denn sie ist ja der göttliche teil in mir, von dem ich glaube getrennt zu sein.
sonnenstrahl hat einen riesen schritt nach vorne gemacht, indem sie einen dialog mit ihrer seele geführt hat. aber das wird sie euch selber erzählen.:D
ich habe das auch getan, fühle mich aber immer noch nicht so ganz eins mit meiner seele. ich bekam gesagt, dass ich mich deshalb noch nicht eins mit ihr fühle, weil ich bei den gesprächen eine wand errichtet habe. :roll:
ich habe das irgendwo auch schon mal erwähnt!!!
nun halte ich mich so gut es geht zurück und frage meine seele, was sie sich wünscht?? denn bei einigen meiner probleme, weiß ich nicht, was ich wirklich will. ( haus)
somit habe ich die möglichkeit im hier und jetzt zu bleiben und alle gedanken die kommen, schaue ich mir an, lasse sie sofort los, wenn ich nichts damit anfangen kann.
mein vertrauen ist inzwischen so groß geworden, dass ich abwarten werde, was meine seele mir offenbaren wird.
aber langsam fange ich an, wenn ich mit ihr spreche, in der " wir" form zu denken. das wird mich immer näher an meine erinnerung von wer ich bin, führen.
in liebe, maja

lichtpilgerin
17.11.2006, 14:08
liebe maja,
so sollte es sein, aber mal ehrlich, die hand aufs herz, kannst du das wirklich? ich denke, in der augenblicklichen situation, wo du dich erst mal " verletzt" fühlst, kann ich mir nicht vorstellen, dass jemand, außer einem meister, das so sehen kann. im nachhinein schon, aber erst mal ist da die wut und ärger. das alles kostet viel energien.

ja, ich kann das... und ich bin kein meister. wohl aber erlebe ich immer häufiger, dass gewisse "themen" inzwischen an dem "lernpunkt" angelangt sind, an dem sie erlöst werden wollen. und genau dann bekomme ich immer die "nötigen hilsmittel" an die hand.

so bekam ich die energieaufstellung, was mein weg ist, mit meiner seele in kontakt zu treten.
und auf dieser seelenebene wusste ich bereits, um was es in bezug auf meinen vater geht... die lösung kam dann gestern durch diesen menschen!

es geht für mich darum, den menschen "vorher" die erlaubnis zu geben. nicht erst, wenn die situation akut ist und ich re-agiere! ich wusste die ganze zeit, dass meine seele keinen schutz braucht, "ich" aber brauchte ihn noch. jetzt ist der zeitpunkt, wo beides sich verbindet! und diese situationen erlebe ich immer wieder... und immer häufiger!!

es ist die zeit des "erlösens"!

natürlich nehme ich mit meiner seele kontakt auf und frage sie, was sie möchte... das ist es doch, was ich die ganze zeit meine, wenn ich von der "seelenebene" schreibe! wenn wir "durch" sind mit einem thema, können wir es erlösen - das ist dann der "gefühlte" zustand! aber ich erlebte auch schon situationen, in denen sie mir zeigte, um was es ging, aber noch etwas "lernen" musste... bis sich dann eine situation an die andere reiht und schließlich die erlösung bringt!
das meinte ich auch mit der "höheren schule"...

:wink: den bericht von kuby habe ich übrigens gelesen... und auch ein tolles buch von ihm "unterwegs in die nächste dimension" - es hatte mich sehr berührt und vieles verdeutlicht...


in liebe
lichtpilgerin

lichtpilgerin
17.11.2006, 14:19
mir fällt gerade noch etwas ein:

du hattest das mit der "wand" bei deinen krankheitssymptomen bereits erwähnt...

und ich frage mich: glaubst du ganz tief in dir, dass du einen kontakt aufbauen kannst?? kannst du dir das wirklich vorstellen??!! sag jetzt nicht einfach "na klar kann ich das, was will die denn?"... sondern lass die frage mal eine weile wirken!

das war eines der dinge, die der heiler gestern auch sagte, die ich schon lange im kopf hatte, aber nie so recht fassen konnte. er sagte: wenn ihr keine vorstellung habt, wie ein engel aussieht, wie wollt ihr ihn dann sehen können?

das ist wie in bleep das bsp. mit den indianern, die die schiffe nicht sehen konnten, weil sie in ihrer vorstellung nicht existierten.

das meine ich mit "vorstellen"!!! ich zweifle nicht an deinem glauben... sondern wenn du schreibst, wie vieles sich in deinem "kopf" abspielt, vielleicht hat dein verstand ein wenig angst davor, "verloren zu gehen", wenn du dich völlig der seele öffnest?
und wenn sich dann dein "bewußtsein verändert", kommt der verstand und klopft vielleicht an und schon ist es wieder vorbei?
ich hatte so etwas ähnliches bereits in zwei aufstellungen; erst als wir den verstand besänftigt hatten, konnten wir uns der seelenebene öffnen!

es kann natürlich sein, dass es einen völlig anderen ursprung hat, weshalb du diese "mauer" noch errichtest... war nur so ein impuls von mir, weil ich es wie gesagt, schon zweimal erlebt habe...

in liebe
lichtpilgerin

Maja
17.11.2006, 15:32
liebe lichtpilgerin,
alle achtung, dass du es fertig bringst mit unangenehmen situationen,( vater) so umzugehen. das zeigt aber auch, wie schnell es jetzt voran geht.

du hast mich gefragt?


und ich frage mich: glaubst du ganz tief in dir, dass du einen kontakt aufbauen kannst?? kannst du dir das wirklich vorstellen??!! sag jetzt nicht einfach "na klar kann ich das, was will die denn?"... sondern lass die frage mal eine weile wirken!

diese frage kann ich mit einem ganz klaren " ja" beantworten.
ich habe diesen kontakt seit jahren, wer sonst sollte mir antworten geben, die mir niemals selber so eingefallen wären.
aber das, was du in deinem zweiten beitrag gesagt hast, dass noch angst dahinter steckt, das stimmt, und das ist mir auch bewusst.
deshalb auch die gefühlte wand, die ich selber aufgebaut habe.
ich zweifle keine sekunde an dem kontakt mit meiner seele.
aber sie vielleicht einmal ganz persönlich anzusprechen, sie als weiblich zu sehen, das ist mir neu.
habe ich vorher immer das gefühl gehabt, dass gott männliche energie ist, oder auch der heilige geist.
als sonnenstrahl mir das erzählte, habe ich mir meine seele auch einmal weiblich vorgestellt, und ich muss sagen, das hat mir gefallen.
obwohl ich weiß, dass alles gott ist, aber um meine wand abzubauen, um eins zu werden, um mich wieder zu erinnern, wer ich bin, denke ich, dass das für mich sehr von nutzen sein kann.
Gott offenbart sich und so, wie wir uns am wohlsten mit IHM fühlen.
meinen verstand besänftigen, das hört sich gut an, denn der will ja alles besser wissen. :wink:
eines weiß ich, ich werde mich jetzt nicht unter druck setzen, sondern sanft an die sache heran gehen. habe auch ein gutes gefühl dabei.
in liebe, maja

Sonnenstrahl
17.11.2006, 17:31
Hallo liebe Lichtpilgerin,

deine Aussage: “Ich erlaube dem anderen, mich zu verletzen. Dadurch werde ich frei.“
macht mich stutzig.

Bei mir ist es so, solange ich die Handlung oder Reaktion eines anderen als Verletzung empfinde, bin ich in meinem eigenen Urteil gefangen. In Wahrheit ist es ja mein Urteil, was dazu führt, dass ich glaube, der andere wolle oder könne mich verletzen. Ich weiß aber, dass er das in Wahrheit weder will noch kann. Er handelt aus seinen eigenen unterbewussten Gedankenmustern heraus. Und ich muss für mich entscheiden, ob ich mich dadurch angegriffen und verletzt fühlen will oder nicht.

Das ist natürlich nicht so leicht, wie es sich jetzt hier anhört. Die Vergebung spielt dabei eine große Rolle.

Wenn die Menschen von Vergebung reden, meinen sie landläufig so etwas wie verzeihen, und das hat wieder etwas mit Großmut zu tun. Damit stellen wir uns jedoch über den anderen. Wirkliche Vergebung hat damit aber nichts zu tun. Sie ist praktisch so etwas wie ein „es hat nie statt gefunden“. Wir setzen also voraus, dass ein Angriff oder eine Verletzung nie statt gefunden hat. Dadurch kommen wir zu uns selbst und beginnen, zu begreifen, dass die Ursache einer Verletzung nicht im Anderen liegt, sondern in uns selbst, in unserem eigenen Geist und durch unsere eigene Bewertung.

Ich nehme als Beispiel viele Situationen, die sich zwischen meinem Mann und mir abgespielt haben, in denen er mich sehr aggressiv anging, schrie und tobte, und ich immer kleiner wurde und manchmal auch weinte, mich verletzt und ungerecht behandelt fühlte. Es hat lange gedauert, bis ich meinen Mann als meinen Engel der Erlösung erkennen konnte, der mich lehrte, dass das Selbstbewusstsein, die Stärke, die ich glaubte, zu haben, bei mir gar nicht vorhanden waren. Ich musste also erkennen, dass ich mich selbst viel weniger Wert schätzte, als ich glaubte und das erst einmal lernen. In dem Augenblick aber, als mir das bewusst geworden ist, ging es nur noch aufwärts, und komischerweise hat sich das Verhalten meines Mannes immer mehr verändert. Ich bin im Begriff, die letzten Ausläufer dieses Prozesse zur Heilung zu bringen, weil der natürlich in alle meine Lebensbereiche hinein spielt.

Ich habe jedoch fest gestellt, dass der erste Schritt zur Heilung der ist, anzuerkennen, dass die Ursache einer jeden „Verletzung“ in mir selbst liegt. (ist dir bekannt, ich weiß)

„aber wie bitteschön, komme ich in die liebe, wenn ich offensichtlich noch immer so gekränkt bin??“

Ich habe fest gestellt, wir suchen Liebe Akzeptanz und Anerkennung im außen, besonders von den Menschen, die wir lieben, die uns nahe stehen. Die können uns am ehesten „verletzen“, weil uns ihr Urteil wichtig ist.

Doch solange ich nicht aus diesen Schuhen heraus gewachsen bin, dass ich diese Wertschätzung von dort bekomme, werde ich sie nicht bekommen. Da ist der Spiegel.
Wenn du in der Lage bist, deinen Vater dafür zu lieben, dass er dir das zeigt, hast du vergeben und bist frei.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

lichtpilgerin
17.11.2006, 18:34
liebe sonnenstrahl,
das eine schließt das andere keineswegs aus!

ich hatte in all den jahren einen "schutzpanzer" um mich herum aufgebaut, weil ich oft gekränkt und verletzt wurde. dieser löst sich mehr und mehr auf, doch eine art "rest-angst" bleibt immer noch bestehen. indem ich nun ganz bewußt (!) gestatte, verletzt zu werden, es mir (!) und anderen erlaube, löst sich diese verletzung doch auf! ich bewerte sie dann nicht mehr "schlecht (schmerzhaft)" sondern als etwas, was zu meinem leben dazugehört, um zu lernen.

somit kann ich die restangst ablegen und auf ganz neue art in die welt schauen!

insofern vergebe ich mir selbst, dass ich bisher daran glaubte, verletzbar zu sein!

und dadurch bin ich auch in der liebe und kann aus einem ganz anderen gefühl heraus vergeben! auch mir selbst, dass ich bestimmte situationen immer wieder provozierte, weil ich sie noch nicht erkannt hatte!!!

das meinte ich mit neutralisieren... damit entfällt die dualität!


ich hoffe, ich konnte es jetzt verständlicher ausdrücken?
es handelt sich hierbei keineswegs um ein "theoretisches konstukt", sondern um ein verstehen auf kopf- und herzebene.


in liebe
lichtpilgerin

lichtpilgerin
17.11.2006, 18:38
für mich handelt es sich bei dieser art des "neutralisierens" einfach nur um ein werkzeug, dass sich für mich vollkommen stimmig anfühlt und das mir gerade dann gegeben wurde, als ich darum bat!

ich wollte diese situation "verstehen und erlösen" - ich bat darum und alles lief genau auf diesen abend gestern zu... kam genau richtig, von allen seiten... worte, sätze, situationen bauten aufeinander auf... und dann kam das werkzeug!

ihr könnt es ja einfach mal probieren, wirklich laut vorsagen, sich vorstellen - alleine das lesen verwirrt vielleicht, weil es sich wie eine schöne affirmation liest?? ich weiß nicht, wie es sich liest, ohne das wissen, das ich gestern dazu bekommen habe!

ich hatte es vorher noch nie gehört... und es passte so sehr, es traf mitten ins herz... es war "die" antworte

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
17.11.2006, 19:26
Hallo liebe Lichtpilgerin,

dann hatte ich dich wohl falsch verstanden. Du nutzt also die "Verletzung", um dir deine (Rest-) Ängste anzusehen!?
Wichtig und richtig für uns ist ja einfach, was wirkt.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

lichtpilgerin
17.11.2006, 20:16
liebe sonnenstrahl,

um sie "aufzulösen"...

laß es mich mal bildlich darstellen:
da möchte mich die ganze zeit jemand bestehlen, was ich "natürlich" nicht "richtig" finde und nicht möchte. also "wehre" ich mich dagegen, laufe davon oder halte mein hab und gut fest.
jetzt bleibe ich stehen, öffne meine hände und sage: "ok, nimm es, stiehl es mir".
gibt es dann noch einen diebstahl??

das drückt es für mich aus:
ich "gestatte" den anderen, mich zu verletzen, zu bestehlen, böse zu sein, mich zu belügen... gibt es dann noch eine verletzung, diebstahl, böse sein, belogen werden??

nein... es ist wieder ein stück dualität weg! dazu dient mir dieses werkzeug.

und ich habe mir heute viele situationen unter diesem aspekt angeschaut... ich kann dann ganz anders auf alles zugehen, was mir entgegenkommt! ich bin viel freier...

so meinte ich das.

in liebe
lichtpilgerin

Lichtfunke
18.11.2006, 00:50
Hallo, Ihr Lieben!

Und wieder muß ich feststellen, dass ein Zahnrädchen ins andere greift, dass wir eine Gemeinschaft sind, eben dieses Uhrwerk und dass keiner etwas tun kann, ohne Auswirkungen auf die anderen auszuüben!

Was will ich damit sagen?

Durch Dein neues Stichwort, liebe Lichtpilgerin „erlauben zu verletzen“:

es geht also darum, das thema zu "neutralisieren". und dabei genügt es bei weitem nicht, im kopf zu vergeben! es geht viel weiter!!! ich "erlaube" dem anderen, mich zu verletzen! dadurch werde ich frei!!! der gedanke alleine bereitete mir erst mal ein ängstliches zusammenzucken! aber es ist tatsächlich so: dadurch bin ich frei!

ach, es war einfach genial! genau das, was ich brauchte, um all die fäden, die bereits offen waren, zu verknüpfen!

Das „durfte“ ich Heute gleich ausprobieren.

Was ist passiert?

Vor etwa 25 Jahren hatte ich einen schweren Knöchelbruch, der nach der Operation wieder gut verheilt ist so dass ich ca. 20 Jahre beschwerdefrei war. Vor 5 Jahren kam eine Arthrose in mein Fußgelenk und ich konnte fast nicht mehr gehen, ich brauchte Krücken. Meine Frau ist 6 Jahre jünger und war noch richtig fit. Da ließ sie sich zu der Bemerkung hinreißen: „Du bist jetzt ein seniler Greis und bist zu nichts mehr zu gebrauchen.“ Au!!! Das tat weh!!! Ich wehrte mich nicht, ich konnte zu dem Schmerz nicht auch noch einen Krach ertragen. Ich habe ihr nie richtig verziehen. Obwohl ich es immer wieder versucht habe, wenn der Groll auftauchte, so kam es doch nicht so richtig aus dem Herzen, es blieb immer ein „Restgroll“ zurück. Heute Abend, als meine Frau am Telefon ein „Dauergespräch“ mit einer guten Bekannten führte, sinnierte ich über Groll nach. Ich weiß nicht, warum! Es gab überhaupt keinen Anlaß dazu. Ich muß noch sagen, dass meine Frau zur Zeit Schwierigkeiten mit ihren Füßen hat. An den Fersen bekam sie einen Sporn und das große Zehengelenk ist durch Arthrose angeschwollen. Nun hat sie große Schmerzen und kommt fast nicht mehr in die Schuhe hinein. Da dachte ich: „Siehst Du, jetzt bist Du der senile Greis und ich werde Dich im Rollstuhl spazieren fahren und nicht Du mich.“ Sie reagierte natürlich sofort. (Spiegel) Da mir zu allem Überfluß auch noch ein kleiner Fehler unterlief, hagelte es Beleidigungen und Demütigungen, was in letzter Zeit eigentlich gar nicht mehr vorkam. Ich dachte sofort: „Aha, eine Übungsaufgabe! Ich werde Dir jetzt erlauben, mich zu beleidigen und zu demütigen“.

Es war wie ein Wunder! Es wirkte sofort! Der Groll wurde nicht wieder verstärkt, sondern ich spürte plötzlich ein Gefühl der Wärme und des Friedens in meinem Herzen und eher Mitleid mit meiner Frau. Die Schimpfkanonaden ließen auch sogleich nach, so dass wir wieder friedlich miteinander plaudern konnten.

Das ist echt genial, dieses „erlauben, dass andere mich verletzen dürfen“!

Eigentlich liegt das in der Natur des Menschen, aber wir haben es in dieser Hinsicht noch nicht angewendet.

Da fällt mir nämlich eine kleine Begebenheit ein ´, die sich am Anfang unserer Ehe ereignet hat:
Als ich beim Abendessen zusammen mit meiner Frau mir ganz liebevoll ein Brot zubereitete, mit Wurst, Gürkchen und sonst noch ein paar leckere Zutaten, war es – schwupp – weg. Ich sagte zu meiner Frau: „Wenn Du willst, richte ich Dir noch so ein Brot“. Da sagte sie: „Nein ,so macht es ja gar keinen Spaß mehr.“

So, wie Du sagst:

laß es mich mal bildlich darstellen:
da möchte mich die ganze zeit jemand bestehlen, was ich "natürlich" nicht "richtig" finde und nicht möchte. also "wehre" ich mich dagegen, laufe davon oder halte mein hab und gut fest.
jetzt bleibe ich stehen, öffne meine hände und sage: "ok, nimm es, stiehl es mir".
gibt es dann noch einen diebstahl??

Es klingt völlig absurd, völlig widersinnig, aber es trifft ganz genau zu. Selbst in Spielfilmen kann man es zuweilen sehen: Der „Held“ bekommt eine Pistole auf die Brust gesetzt und dieser sagt: „Schieß doch, du darfst mich abknallen“. Der Angreifer wird natürlich nicht abdrücken, sondern fluchtartig das Weite suchen, oder sich ergeben

Da habe ich noch eine Gemeinsamkeit von uns festgestellt: Jeder von uns hat irgendwie Schwierigkeiten mit nahestehenden Personen, wie Mutter, Vater, Ehemann, Ehefrau und auch Kindern. Ich weiß jetzt ganz genau, diese sind nur dazu da, um uns weiter zu entwickeln. Um zu lernen, zu vergeben, um zu üben, Verletzungen zuzulassen und um festgefressene Muster aufzulösen.

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
18.11.2006, 07:23
lieber lichtfunke,
du warst jetzt das tüpfelchen auf dem "I" zu lichtpilgerin ihren beiträgen. :D
das lässt mich jetzt alles noch besser verstehen.
Es ist wirklich erstaunlich, und wunderbar wie ein Rad ins andere greift.
wenn man etwas erzählt und es nieder schreibt, sind ja die eigenen gefühle darin eingebunden.
der leser, liest es aber mit seinen eigenen gefühlen und empfindungen.
so kommt es unweigerlich oft zu missverständnissen. :roll:
oft findet man gar nicht die richtigen worte um das auszudrücken, was man fühlt.
aber das ist das schöne an unserem forum, haben wir uns noch vor einiger zeit mächtig aufgeregt, wenn wir dachten angegriffen worden zu sein, fragen wir heute sofort nach, und dann kann alles geklärt werden.
jemandem die erlaubnis geben, mich zu verletzen, dieser gedanke hat mir auch unbehagen bereitet, den eigentlich möchte ich ja solche konfrontationen die mich verletzten, umgehen??
aber dank lichtfunkens beitrag, konnte ich den hintergrund erkennen.
das muss ich jetzt mal sacken lassen??? :D
ich bin sehr dankbar, dass es euch gibt.
in liebe, maja [smilie=i love you1.gif]

Maja
18.11.2006, 07:51
hallo ihr lieben,
mir ist zu lichtfunkes beitrag noch etwas wichtiges eingefallen.
was du lieber lichtfunke von den füßen erzählt hast???
daran erkennt man die "ursache und wirkung."
heute wissen wir, dass jeder gedanke ein Schöpfungsgedanke
ist. das bedeutet, dass wir sehr vorsichtig mit unseren gedanken umgehen sollten?
das sagt mir aber auch ganz klar, dass ich selber für alles verantwortlich bin, und mir alles selber er-schaffe.
alles was ich ich säe, ernte ich auch. :roll: :(
wenn das jedem menschen bewusst wäre, würden wir den himmel in unserer gegenwart ständig erleben und erfahren.
in liebe, maja

Sonnenstrahl
18.11.2006, 09:29
Hallo liebe Lichtpilgerin,

jetzt habe ich dich auch verstanden, und so, wie du es erklärst, ist auch völlig einleuchtend, was da geschieht. Das ist ein Akt des Annehmens, des Akzeptierens, und dadurch kann Heilung geschehen. Du sagst: "bestehle mich" und hast damit das "Böse", das "Negative" eliminiert, hast dich geöffnet, und damit kann die Erfahrung dieser Seite unseres Seins und Erlebens in unser Leben treten. Und Lichtfunke hat schon gleich gute Erfahrungen mit dieser Vorgehensweise gemacht. Sehr interessant dieser Aspekt. Ich werde daran denken und das auch in meine Erfahrungen mit einbeziehen. Danke! Wieder ein Stück des Puzzles, das uns noch fehlte.

Ja, und was Maja hier noch mal wieder betont, wir müssen wirklich immer hinterfragen, lieber einmal mehr, als einmal zu wenig, weil unsere Sprache wirklich sehr viele Missverständnisse zulässt. Erst wenn wir auf die Gefühlsebene kommen, wenn wir fühlen können, was gemeint ist, beginnt das Verstehen. Und das scheint mir die Seelenebene zu sein, auf der wir alle gleich schwingen. Gerade mache ich hier neue Erfahrungen. Aber es ist noch zu wenig, um zu berichten.

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Lichtfunke
19.11.2006, 00:11
Hallo, Ihr Lieben!

Naja, so leicht , wie ich es in meinem letzten Beitrag beschrieben habe, war es nun auch nicht. Heute Morgen wachte ich mit einem „Restgroll“ auf. Die negative Seite in uns lässt uns nicht so schnell los, immer versucht sie uns durch einen Rückschlag uns aufzuhalten. Das ist bei Euch auch nicht anders, wie ich schon gelesen habe. Man könnte es fast als Indikator betrachten, wenn wir einen Schritt vorwärts machen, kommt anschließend der Rückschlag. Kein Rückschlag, kein Fortschritt. Da hatte ich eine ganz verrückte Idee: Ich erlaube der negativen Seite in mir, mich mit Rückschlägen zu „belohnen“. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Was meint Ihr dazu?

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
19.11.2006, 06:45
hallo ihr lieben,

lichtfunke schrieb,

Hallo, Ihr Lieben!

Naja, so leicht , wie ich es in meinem letzten Beitrag beschrieben habe, war es nun auch nicht. Heute Morgen wachte ich mit einem „Restgroll“ auf. Die negative Seite in uns lässt uns nicht so schnell los, immer versucht sie uns durch einen Rückschlag uns aufzuhalten. Das ist bei Euch auch nicht anders, wie ich schon gelesen habe. Man könnte es fast als Indikator betrachten, wenn wir einen Schritt vorwärts machen, kommt anschließend der Rückschlag. Kein Rückschlag, kein Fortschritt. Da hatte ich eine ganz verrückte Idee: Ich erlaube der negativen Seite in mir, mich mit Rückschlägen zu „belohnen“. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Was meint Ihr dazu?

In Liebe
Lichtfunke.

ich glaube, dass wir nur unsere wahrnehmung zu ändern brauchen. :roll:
betrachten wir das, was du/wir als rückschlag bezeichnest einmal von der anderen seite, von der göttlichen, dann sind die rückschläge nämlich keine rückschläge mehr, sondern wichtige hinweise darauf, dass wir da noch nicht vergeben haben?

mir zu erlauben der negativen seite in mir, mich mit rückschlägen zu belohnen, also ich weiß nicht, dieser gedanke" zu belohnen" gefällt mir nicht. wenn du denkst es könnte dir hilfreich, solltest du das auf alle fälle ausprobieren. du nimmst mit dieser einstellung vielleicht die härte des erlebten??
der negativen seite in mir zu erlauben, dass sie mich erinnert, was noch zu vergeben und zu heilen ist, sie mit einbeziehen,das würde mir persönlich besser gefallen. aber das wort "belohnen"
erzeugt in mir einen unangenhmen druck, und den will ich auf keinen fall mehr zu lassen.
du siehst, dass sich jeder seinen individuellen weg sucht, und das ist genau richtig so.
in liebe, maja

lichtpilgerin
19.11.2006, 19:25
hallo ihr lieben,

ich finde auch, dass es wichtig ist, mit den möglichkeinen zu "jonglieren", offen zu sein für neue und unterschiedliche erfahrungen, denn nur so kann jeder das individuell passende für sich finden...

ich denke, lieber lichtfunke, es ist eine frage der "betrachtung" und der subjektiven bedeutung - wenn du es für dich als angenehm und richtig findest, wird es auch angenehm und richtig sein!

für mich ist es inzwischen vollkommen stimmig, dass, wenn ich ein thema gerade "erlöse", mir immer das thema noch einmal präsentiert wird - häufig aus einer anderen seite. das ist für mich wie ein testing: "und, hast du wirklich gelöst... oder tappst du wieder hinein?"
wenn - wie bei der berichteten geschichte mit meinem dad - etwas in mir in resonanz geht, habe ich offensichtlich noch nicht alles gelöst, dann gilt es, noch einmal hinzuschauen!

vor allem aber gilt es, mich (auch) damit zu lieben!!!
so ist ein "restgroll" oder wie auch immer nie etwas "negatives", sondern immer non-dual - eine neue lern-chance!!!

in liebe
lichtpilgerin


ich bin sehr gespannt auf deinen erfahrungs-bericht, lieber lichtfunke!!!

Lichtfunke
20.11.2006, 00:36
Hallo, liebe Maja, liebe Lichtpilgerin!

Irgendwie gefällt Dir das Wort „belohnen“ im Zusammenhang mit den Rückschlägen nicht. Ich habe dieses Wort ganz bewusst so eingesetzt, um deutlich zu machen, dass „Rückschläge“ ihren Schrecken für mich verloren haben, ich habe sie als „Anzeige-Intrument“ für meinen Fortschritt verstanden. Irgendwann sind wir dann auch soweit, dass wir keine Rückschläge mehr brauchen, weil wir das, was wir verstanden haben, auch konsequent durchführen.

Hier mein „Erfahrungsbericht“:

Dieses Zulassen von Ereignissen, die uns normalerweise ärgern oder verletzen, habe ich auch in einer Situation angewandt, bei welcher ich nicht geglaubt hätte, dass es funktioniert.

Leider höre ich schon ein wenig schlecht, es ist aber noch nicht soweit, dass ich ein Hörgerät brauche. Wenn jemand deutlich spricht, verstehe ich jedes Wort. Meine Frau hat aber die Angewohnheit, zu „nuscheln“, beim Sprechen von mir wegzuschauen, oder beim Sitzen am Tisch den Mund zuzuhalten und dann zu sprechen. Da verstehe ich natürlich kein Wort. Sie ärgert sich natürlich, dass ich sie nicht verstehe. Wenn ich sie darauf anspreche, sagt sie dann: „Nicht ich spreche undeutlich, sondern Du bist schwerhörig. Wenn Du zugibst, dass Du schlecht hörst, kann ich mich darauf einrichten, lauter zu reden.“ Ich habe daraufhin mindestens 3 mal zugegeben, dass ich schlecht höre, aber sie legte ihr Verhalten trotzdem nicht ab. Wenn sie aber telefoniert und ich 5 Meter entfernt um die Ecke sitze, verstehe ich jedes Wort. Ich fasste es als eine Provokation mir gegenüber auf.

Jetzt kommt der Knaller!

Ich sagte im Inneren ganz intensiv: „ Du darfst nuscheln, Du darfst Dich wegdrehen, oder die Hand vor den Mund halten, solange Du mit mir sprichst!“

Augenblicklich, also wirklich augenblicklich veränderte sie ihr Verhalten und ich verstehe Sie jetzt vollkommen!!!

Ich glaube, das hat auch eine Entsprechung: In letzter Zeit verstanden wir uns nicht mehr so gut. Das hat sich aber jetzt verändert, seit ich das „Verzeihen und heilen lassen“ anwende. Wir „verstehen“ uns jetzt viel besser, also musste sich auch das akustische Verstehen bessern. Das hat vielleicht auch etwas mit dem „im Hier und Jetzt“ zu leben zu tun. Da ich viel aufmerksamer geworden bin, werde ich nicht mehr „überrumpelt“ in meinen Tagträumen, dass ich erst aufwache, wenn sie schon fertig ist mit reden. Das ist auch wieder so ein Zusammenspiel, wo ein Zahnrädchen ins andere greift.

Liebe Maja, was meinst Du eigentlich mit dem Satz:

hallo ihr lieben,
mir ist zu lichtfunkes beitrag noch etwas wichtiges eingefallen.
was du lieber lichtfunke von den füßen erzählt hast???
daran erkennt man die "ursache und wirkung."
Was hat das für eine geistige Ursache, wenn man Schmerzen in den Füßen hat? Das weiß ich nicht und bitte Dich, mir das zu erklären. Bestimmt lässt sich da auf der geistigen Ebene etwas ändern, um eine Besserung zu erreichen.

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
20.11.2006, 06:29
lieber lichtfunke,
meine aussage über das beispiel mit den" füßen," hat eigentlich gar nichts mit dem symptom zu tun, sondern es liegt wirklich viel tiefer. aber dein beispiel passte gerade dazu, aber es trifft auch auf alles andere zu.
da jeder gedanke ein schöpfungsgedanke ist, und sich manifestieren kann, ist es ratsam sich genau zu überlegen was man sagt.
jeder vermeintliche angriff auf einen anderen, kommt wieder zu mir zurück. ich greife nicht den anderen an, sondern mich selber.

" ursache und wirkung."

deine frau hatte vor jahren eine unschöne aussage über deinen damaligen zustand geäußert. so hat sie eine ursache gesetzt. die wirkung bekommt sie jetzt zu spüren, indem sie selber probleme mit den füßen hat. alles was wir aussenden, kommt auf uns selber zurück. das ist ein geistiges gesetz.
deshalb sollten wir sehr vorsichtig damit umgehen, was wir sagen?
ich hoffe, dass ich es einigermaßen verständlich rüber bringen konnte?
dein beispiel,

Ich sagte im Inneren ganz intensiv: „ Du darfst nuscheln, Du darfst Dich wegdrehen, oder die Hand vor den Mund halten, solange Du mit mir sprichst!“
booh, das ist ja super, und dass das noch so schnell funktioniert hat, einmalig. dem anderen die erlaubnis geben, das zu tun was mir nicht gefällt? durch dieses praktische beispiel, danke dass du es erzählt hast, wird mir das ganze viel bewusster. :D

ich könnte mir gut vorstellen, dass deine frau zur zeit ziemlich verwirrt ist :?: deine veränderung bleibt ja nicht unbemerkt.
aber das schöne daran ist, dass sie sich gleichzeitig mit entwickelt, ohne dass es ihr bewusst ist.
ich konnte das all die jahre bei meinem mann mit erleben. der kam oft mit sachen raus, wo mir der mund offen stehen blieb. das hat mich natürlich immer sehr gefreut. :D
in liebe, maja [smilie=heart fill with love.gif]

Sita
20.11.2006, 19:48
Hallo ihr Lieben,

jetzt hab ich auch mal wieder etwas mitzuteilen. Es geht mir gut, besonders heute. Und ich möchte hier auch eine Erfahrung einbringen, die ich machte mit meinen Freunden, den Autofahrern. Ich schilderte vielleicht schon, bei uns gibt es auf der A 42 die Auffahrt zur A 43. Dort staut sich der Verkehr, weil die A 43 immer schon voll ist. Jetzt fahren die „schnellen Autofahrer“ immer so lange links, bis es nicht mehr geht, um dann abzubremsen, denn sie müssen ja ganz nach rechts rüber auf die Auffahrt zur A 43.

Es war wie immer Stau. Heute hatte ich den plötzlichen Gedanken, ich müsse ihnen das jetzt mal erlauben. Ich fuhr links, vor mir die Autoschlange vielleicht noch einen Kilometer von der Auffahrt entfernt. Nach meiner Erlaubnis, links langsam zu fahren und auch zu bremsen, fuhr ein Autofahrer von der rechten Seite vor mir auf die linke Spur, gab Gas, und fuhr dann sofort nach seinem Überholvorgang auf die rechte Spur. Er gab damit die Sicht frei auf die linke Spur vor mir. Ich konnte jetzt gerade noch ein paar Autofahrer sehen, die alle rechts einscherten und dann war die Fahrbahn frei. Ich war baff und konnte Gas geben. Es war keiner mehr vor mir.

In Liebe
Eure Sita [smilie=heart fill with love.gif] [smilie=heart fill with love.gif]

lichtpilgerin
20.11.2006, 21:26
ist es nicht einfach nur wunder-wunder-schöööön??!!
[smilie=kiss of love.gif]

Maja
20.11.2006, 21:43
juchu, so was lese ich gerne. :D

mehr davon.

in liebe, maja [smilie=kiss of love.gif]

Sita
20.11.2006, 22:51
Ja, ich finde es auch wunderschön und möchte mehr davon. Ich wende es jetzt schon auf so viele Dinge an, die mich nerven und werde sehen, was dabei rauskommt. Außerdem fange ich an, mir ebenfalls Dinge zu erlauben. Das ist absolut erleichternd und macht mir Freude.

Ich werde jetzt mal damit spielen, mit der Erlaubnis.

Ansonsten wäre da noch zu berichten, dass wenn ich einen inneren Kampf, eine Wut oder sonstwie ärgerlich bin und das nicht beende, dass ich dann an meinem Zahn eine Entzündung bekomme.

Kann ich diese innerlichen Gefühle beenden, indem ich einsichtig bin oder indem ich mir Gottes Hilfe hole, also wieder friedlich werde, bildet sich die Entzündung zurück. Da kann ich mich drauf verlassen. Ich habe zum ersten Mal richtig diese Wirkungsweise zwischen Geist und Körper erlebt. Das nenne ich Erfahrung. Richtig gut.

Mein Sohn braucht jetzt auch keine Wutanfälle mehr kriegen, weil ich diesen Spiegel nicht mehr brauche. Gott sein Dank. Sofort, als mir bewußt wurde, dass er der Spiegel für meinen inneren Zustand war, wurde er ruhig. Es klickt in einem fort bei mir.

Ich erlaube mir, dass das so weiter geht.

In Liebe
Sita [smilie=hi ya!.gif]

Lichtfunke
21.11.2006, 00:37
Hallo, Ihr Lieben!

Wie schöööön, dass Ihr auch so gute Erfahrungen machen dürft mit dem „Erlauben“!

Heute habe ich mir durch den Kopf gehen lassen, was wohl die Ursache für diese Erfolge ist. Ich bin zu folgendem Schluß gekommen:

Es ist die Aufhebung des Widerstandes!

Der Widerstand war schon wiederholt ein Thema im Forum. Wir alle hatten mit unserem Widerstand zu kämpfen. Wir hatten Widerstand gegen Kränkungen, Beleidigungen, gegen ungerechtes Verhalten Anderer, usw. Wir hatten sogar Widerstand gegen unseren Widerstand und haben ihn dadurch nur noch verstärkt! Ein echter Teufelskreis. Je krampfhafter wir versuchten, da herauszukommen, desto mehr verrannten wir uns darin.

Jetzt erlauben wir erlauben wir den Anderen, das zu tun, was uns seither in uns Widerstand
aufgebaut hatte. Was geschieht? Der Widerstand wird aufgehoben, er ist gleich null! Wenn wir dann noch eine positive Ladung hinterherschicken, indem wir vergeben, dann sind wir wieder sicher auf der positiven Seite.

Jetzt versuche ich es auch bei mir selbst. ich erlaube mir, z.B. vergesslich zu sein, was mich seither immer geärgert hat und einen Widerstand gegen mich selbst aufgebaut hatte. Müsste eigentlich funktionieren.

In Liebe
Lichtfunke.

Maja
21.11.2006, 06:19
hallo ihr lieben,
es wird ja mal wieder richtig spannend. :wink:
mit dem "erlauben" zu experimentieren, oder wie sita es sagt, zu spielen, um dann endlich zu "erfahren", wer wir sind, und wieviel macht unsere gedanken machen, juchu, das gefällt mir.
so wie lichtfunke sagt, der widerstand gegen uns selber, ich glaube auch, dass der uns am meisten behindet.
ich werde mir heute auch einiges erlauben. dance

in liebe, maja [smilie=kiss of love.gif]

Sonnenstrahl
21.11.2006, 07:30
Ja, es ist der Widerstand gegen uns selbst den wir wohl tatsächlich damit aufheben.
Danke lieber Lichtfunke! Ich werde es auch mal ausprobieren!

Mal sehen, wem ich heute was erlaube, um mir was zu erlauben. Hihi :o

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
21.11.2006, 07:49
Ihr Lieben,

dazu fiel mir gerade ein schöner Satz ein:

"Ich erlaube euch, zu sein, wer ihr seid und zu tun, was ihr wollt und damit
gebe ich mir selbst die Erlaubnis, zu sein, wer ich bin und zu tun, was ich will."

Das bedeutet doch nichts anderes, als dass ich keinen andere mehr be- oder verurteilen will und mir damit selbst gleichzeitig alles vergebe!
:roll:
Wunderschön! Was hier alls Wunderbares heraus kommt, es ist einfach toll!
[smilie=kiss of love.gif]

In Liebe
euer Sonnenstrahl

lichtpilgerin
21.11.2006, 08:41
ihr lieben,

es ist wunderschön, dass wir über diesen "um-weg" wieder einmal bei meinem lieblingsthema ankommen: der selbstliebe!

plötzlich gestatten wir uns, zu sein, wie wir sind, die wertigkeit herauszunehmen... und den widerstand aufzuheben!
genau die widerstände, die früher "gegen uns" aufgebaut wurden: "wenn du vergesslich bist, bist du nicht richtig", "wenn du xy bist, bist du nicht richtig (und somit nicht liebenswert)"
--> alleine wir selbst haben es in der hand! wir haben die wahl! indem wir uns erlauben, zu sein, wie wir sind, lieben wir uns, wie wir sind... strahlen dies nach außen und geben somit anderen die möglichkeit, uns zu lieben, wie wir sind... sich zu lieben, wie sie sind...
und somit haben wir eine wenig mehr liebe in die welt getragen und sie ein klein wenig heller gemacht!


so einfach geht das! und so einfach erkennen wir schicht um schicht, wer wir wirklich sind...


ach, wie sehr ich es liebe, dieses leben, das ich selbst gewählt...
in liebe
lichtpilgerin
[smilie=kiss of love.gif]

Lichtfunke
03.12.2006, 00:50
Hallo, Ihr Lieben!

In einem meiner letzten Beiträge habe ich geschrieben, dass man Rückschläge als ein „Messinstrument“ für Erfolge betrachten könnte:

Man könnte es fast als Indikator betrachten, wenn wir einen Schritt vorwärts machen, kommt anschließend der Rückschlag. Kein Rückschlag, kein Fortschritt. Da hatte ich eine ganz verrückte Idee: Ich erlaube der negativen Seite in mir, mich mit Rückschlägen zu „belohnen“. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Aber ich habe erkannt, dass man das nicht so stehen lassen kann: (Ich habe das Forum doch noch gefunden)

Ich finde leider das Forumsthema nicht mehr, wo ich geschrieben habe, dass ein „Rückschlag“ ein Anzeichen für einen Erfolg sein soll. Das muß ich korrigieren! Da Gedanken Schöpferkräfte sind, erschaffe ich ja meine Rückschläge selbst, wenn ich so denke! Also, weg damit! Ich will mich jetzt selbst über das kleinste Anzeichen von Lob, Dank und Anerkennung freuen!

Als Beweis lieferte mir das “Schicksal“ einen Rückschlag nach dem anderen, ohne vorher einen Erfolg zu verzeichnen! Das habe ich nun davon, dass ich erlaubte, mich mit Rückschlägen zu „belohnen“.

Es kam ganz dick! Meinen Reizhusten, über den ich schon geschrieben habe und der schon fast weg war, wurde wieder stärker, so dass ich mich entschloß, zum Arzt zu gehen. Da wollte ich auch gleich eine Vorsorge-Untersuchung damit verbinden. Es hat sich herausgestellt, dass ich

Bluthochdruck habe,
sich deswegen die linke Herzkammer vergrößert hat und
der Reizhusten vom hohen Blutdruck herrührt.

Ich war geschockt!

Dazu kam auch noch, dass meine Frau wieder mit „Nörgeln“, „nuscheln“ und grantig sein“ wieder voll aktiv war. Das hatte ich auch alles erlaubt!

Ist das nun die Prüfung, dass ich das auch alles durchhalte?

Ich wachte morgens schon mit einem Angtsgefühl auf, auch ein leichtes Zittern konnte ich spüren. Hatte ich eine „Vorahnung“ was an diesem Tag geschehen würde, oder habe ich mit meiner Angst dies erst „erschaffen“?

Ich fiel in ein tiefes Loch! Ich dachte: „ Ist jetzt alles für die Katz! Waren alle Bemühungen vergeblich? Da kann ich ja gleich mit allen Bemühungen aufhören“.

Da kam mir ein Gedankenblitz!

„Ja, ich falle, aber in Gottes Hände!!! Er fängt mich auf!!! Ich lasse mich jetzt in Gottes Hände fallen!!!“ Mir kommen die Tränen, wie ich das gerade schreibe. Das war die Rettung!!! Im Laufe des Tages wurde mir dann besser und ich konnte den Tag harmonisch abschließen.

Das musste ich Euch unbedingt schreiben, das musste heraus. Ich fühle mich sehr mit Euch verbunden. Ohne Euch würde ich das alles wahrscheinlich gar nicht durchstehen!
In Liebe
Lichtfunke.

Maja
03.12.2006, 06:38
lieber lichtfunke,
da passt ja mal wieder der satz, " hüte dich vor deinen wünschen, denn sie können in erfüllung gehen."
dann hast du geschrieben,
"
Ist das nun die Prüfung, dass ich das auch alles durchhalte?

wenn du wirklich daran glaubst, dass du dir alles selber geholt hast, darfst du auch daran glauben, dass du alles auch wieder ändern kannst. wir brauchen gar nichts zu akzeptieren, was uns nicht gefällt und was uns nicht gut tut!!!
da passt jetzt auch das gebet, " Gott heile meinen geist von dem irrtum, dass ich an krankheit glaube, oder dass ein kind gottes krank sein könnte."
wir brauchen uns nur anders entscheiden. ich hatte im anderen forum geschrieben, dass es mir jetzt so richtig bewusst wurde, dass "körper, geist und seele "EINS" ist. für mich war dieses eine sehr einschneidende "erfahrung." :D
wende zu all deinen problemen die " ICH BIN gegenart an"
sei dir über eines bewusst, alles was du glaubst siehst du, und alles was du siehst glaubst du.
und das schöne daran ist, du alleine hast die entscheidung, was du sehen willst und woran du glauben willst. :roll:
und genau das trifft für uns alle zu, wir müssen es uns nur bewusst machen.
in liebe, maja [smilie=kiss of love.gif]

Sita
03.12.2006, 14:13
Hallo Lichtfunke,

ich habe einen Tag, nachdem ich geschrieben hatte, dass ich den Autofahrern erlaubt habe, auf der linken Seite zu bremsen und Stau zu verursachen, ebenfalls etwas erlebt. Ich schrieb es auf, fand es aber verwirrend, und brachte es nicht ins Forum.

Hier der Beitrag, den ich noch gespeichert hatte:
Hallo ihr Lieben,
immer klappt das aber nicht. Heute wollte ich an einer Kreuzung zur Autobahn, wo keine Ampel ist, es wieder ausprobieren. Ich fuhr auf die Kreuzung zu, und spürte leichte Angst, da schlecht rüberzukommen. Ich wußte nicht so recht, was ich erlauben wollte, was ich erreichen wollte und war leicht verwirrt. Dann erlaubte ich den Autofahrern so zu fahren, wie sie wollten, glaube ich. Auf jeden Fall taten sie das, was ich befürchtet habe. Es dauerte eine ganze Weile, so ca. 10 Minunten, bis ich gerade über die Straße auf die Autobahn fahren konnte.

Darüber habe ich nachgedacht. Gestern spürte ich keine Verwirrung. Es war eher so ein Gefühl, dass es jetzt mal an der Zeit wäre, ihnen zu erlauben, was sie da tun und nicht immer zu meckern.. Und heute hätte ich die Situation vielleicht eher segnen können, um einen guten Verkehrsfluß zu erreichen, wie ich es sonst auch tue. Gestern war ich klarer im Geist. Heute wollte ich das Erlauben unbedingt ausprobieren, aber ich hatte eben nicht die Leichtigkeit von gestern.

Ich habe den starken Verdacht, dass gestern die Liebe dabei war. Und heute war sie es nicht. Ich habe das Gefühl, es ist das Wie und nicht das, Was ich tue.

Jetzt segne ich wieder mit meiner Heiligkeit den Verkehr. Das mit dem Erlauben funktioniert; jedoch nicht immer. Eventuell kommt da dann was, was uns dann neu behindert und deshalb habe ich das wieder gelassen.

Aber leider habe ich bis jetzt nicht erkannt, was es ist genau. Es liegt mir auf der Zunge, aber ich kanns nicht ausspucken. Lichtpilgerin, vielleicht siehst du das?

Also wenn ich mir selbst etwas erlaube, dann kann es mir sehr gut tun. Nur Lichtfunke und ich, wir haben etwas erlaubt, was uns dann selbst nicht gut tat. Ich kam nicht über die Straße, und Lichtfunke hatte seiner negativen Seite erlaubt, ihn mit Rückschlägen zu "belohnen". Außerdem erlaubte er sich, zu vergessen. Das war wohl doch nicht so prickelnd?

Ich glaube, wir müssen unsere Intuition dort einsetzen. Wenn wir das erlauben, was unseren Widerstand aufgebaut hat, dann darf das vielleicht nicht zu früh sein, ansonsten sitzen wir wieder dort, wo wir weg wollten???

In Liebe
Sita

Lichtfunke
05.12.2006, 00:53
Hallo, liebe Maja, hallo, liebe Sita!

Vielen Dank für Eure Antworten zu dem für mich sehr wichtigen Thema! Ihr habt mir wieder sehr geholfen! Gott sei Dank, ich bin wieder aus dem Loch heraus, aber ich habe festgestellt, dass das „Erlauben, dass Andere mich verletzen dürfen“ ein gefährliches Instrument sein kann. Einerseits hat es mir sehr schöne Erfolge beschert, andererseits auch in ein tiefes Loch gestürzt. Ich glaube, dass da eine vollständige und umfassende Vergebung einhergehen muß, um solche Rückschläge zu vermeiden.

Liebe Sonnenstrahl, es wundert mich, dass Du zu diesem Thema nichts gesagt hast, da Dich, wie ich schon aus Deinen Beiträgen herauslesen konnte, auch manchmal Ängste plagen und auch das Gefühl hast, in ein tiefes Loch zu fallen. Ist irgendwas los? Du bist in letzter Zeit etwas wortkarg geworden. Du brauchst keine Angst zu haben, dass uns Deine Beiträge zu lang erscheinen, im Gegenteil, Deine Beiträge sind für mich immer sehr wichtig, Weil Du manches, was ich nicht verstehen konnte, so begreiflich schildern kannst, dass ich es verstehe. Bitte schildere mir Deine Erfahrungen, wie Du mit Deinen Ängsten und „tiefen Löchern“ fertig wirst.

Liebe Lichtpilgerin!
Auch Dich möchte ich ganz herzlich bitten, mit Deinem therapeutischen Wissen mir beizustehen.

Nun übe ich ganz intensiv, wie ich in meinem Beitrag vom 03.12. 06 schon geschrieben habe, mir keine Rückschläge mehr selbst zu erschaffen.

In Liebe
Lichtfunke.

Sonnenstrahl
05.12.2006, 07:32
Hallo lieber Lichtfunke,

es ist nicht so, dass mich das Thema nicht interessiert, und ich kann mir auch denken, dass der eine oder andere sich wundert, weil ich so wenig schreibe.

Es ist einfach so, dass ich im Moment keine Antworten finde, nicht einmal die richtigen Fragen. Man könnte sagen, dass ich auch in einem Loch stecke, aber ich würde es lieber als Tunnel bezeichnen. Ich tappe im Dunkeln und will auch nicht mehr herum suchen, sondern einfach die Hand aufhalten und abwarten, was mir GOTT mit all dem zu geben hat.

Ja, ich dachte auch schon daran, dass das Forum einschlafen würde, wenn alle so handelten wie ich im Moment. Und ich wünsche mir von Herzen, dass das nicht geschieht. Aber ich fühle mich im Moment nicht fähig, etwas beizutragen, werde das aber sofort tun, wenn ich wieder aus dem Tunnel heraus bin.

Es hat auf jeden Fall, so denke ich, auch etwas mit meinem Knie zu tun, dass mich nicht in Ruhe lässt. Ich habe dauernd Schmerzen und suche nach einer Erklärung. Aber ich will nicht mehr suchen.

Als wir in dem Film von Bruno Gröning waren, sagte mir jemand, ich solle mich beschenken lassen, und das ist es auch, was ich will. Ich will mich beschenken lassen. Und ich glaube, dass das Geschenk erst in meinem Herzen ankommen muss, bevor es sich auch auf meinen Körper ausdehnt.

Was das Erlauben angeht, lieber Lichtfunke, so glaube ich nicht, dass wir etwas, was wir als Negativ ansehen mit etwas Positiven verbinden können, darin liegt ein Zwiespalt. Wenn du z.B. sagst, "ich erlaube anderen, mich zu verletzen", dann glaubst du ja daran, dass du von "anderen" verletzt werden kannst. Wenn du sagen würdest: "ich erlaube anderen, zu tun, wie ihnen beliebt, oder sein wie sie sind", dann erlaubst du ihnen ihre Version ihres Selbstes zu leben und gibst ihnen das Recht dazu. Gleichermaßen gibst du dir das Recht, auch zu sein, wer und was du bist. So könntest du dich ruhig verletzt fühlen, aber dadurch, dass du die Erlaubnis gegeben hast, dass sie so sein dürfen, wie sie sind, kannst du nun diese Verletzung bei dir ansehen, sie hat nichts mehr mit dem "anderen" zu tun, sie ist deine Verletzung und du kannst sie heilen lassen. Das bedeutet für mich Vergebung. Und Vergebung ist der Weg, der uns frei macht. Er zeigt, dass die Welt nicht böse ist, und dass es immer nur mein eigene Einstellung zu ihr ist, die sie dazu macht.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

lichtpilgerin
05.12.2006, 09:43
ihr lieben,

ja, liebe sita, ich "sah" tatsächlich etwas, als ich eure beiträge las, konnte es jedoch nicht so recht in bilder oder worte fassen, es war etwas unklar.

nun ist es das nicht mehr:

das, was ihr schildert, ist "erlauben aus dem ego heraus"! will sagen: ihr erlaubt etwas, um einen vorteil zu erlangen... wenn das erlaubte jedoch eintritt, fühlt ihr euch "betrogen".

für mich heißt "dem andern erlauben, mich zu verletzen":
ich ruhe in mir und bin in meiner kraft, ich glaube nicht mehr an verletzungen, daher kann ich dem andern gestatten, sich zu verhalten wie er es tut, und durch diese erlaubnis "befreie" ich uns beide! (vielleicht ist das wie ein "vergeben im doppelpack" zu sehen).

die voraussetzung ist jedoch, dass ich keinen vorteil haben möchte, sondern dass ich in mir bereits stabil ruhe.


wieso lieber lichtfunke lässt dich das zetern deiner frau so ins loch fallen? weil du hofftest, durch das erlauben einen "trick" zu haben, wie du es abstellen kannst??!!! weil du es nicht magst, wenn sie zetert und es gerne anders hättest und das bitte ganz blitzschnell??
erst wenn DU in dir stabil bist, kann sie zetern soviel sie will... und es wird dich nicht verlezten, weil du nämlich überhaupt nicht verletztlich bist!!! offensichtlich bist du das aber noch in recht großem maße!

ist es also das "werkzeug", welches nicht funktioniert oder de anwender, der es "falsch" versteht und somit "falsch" einsetzt?
ich finde, ihr liefert hier 100% geniale beispiele, wie "schöpfen" und erschaffen funktioniert: durch die macht unserer gedanken!!! also auch, wenn ihr das gefühl habt, das alles sei negativ (was im übrigen die dualität voraussetzt!!!), so sehe ich es durchaus positiv, da es mir sehr weiterhilft in meiner klarheit und bewußtheit. es zeigt mir auch, dass NICHTS geschieht, was ICH nicht eingeladen habe in mein leben! ihr zeigt gerade "praktisch gelebtes materialisieren"!!!!! ist euch das klar??!!

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
05.12.2006, 10:51
Also wenn ich mir selbst etwas erlaube, dann kann es mir sehr gut tun. Ich glaube, wir müssen unsere Intuition dort einsetzen.



Hallo liebe Sita,

indem wir dem/den anderen erlauben, so zu sein, wie sie sind, haben wir uns doch frei gesprochen. Das heißt, wir haben uns damit selbst erlaubt, so zu sein, wir wir sind. Es ist also Vergebung.

Ich habe, was Intuition betrifft, diese heute deutlich beim Arzt gespürt, als ER mir sagte, dass ich mir Ruhe geben soll. Und ich glaube, diese Intuition trat so klar zutage, weil ich aufgehört hatte, etwas zu wollen. Ich habe schon mein erstes Geschenk erhalten. Danke GOTT!

Ja, wir brauchen also nichts zu tun, außer, uns SEINER EINGEBUNG zu öffnen. ER teilt uns zur rechten Zeit mit, ob, wann und wie wir etwas tun oder lassen sollen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
05.12.2006, 11:13
die voraussetzung ist jedoch, dass ich keinen vorteil haben möchte, sondern dass ich in mir bereits stabil ruhe.

lichtpilgerin


Hallo liebe Lichtpilgerin, Hallo ihr Lieben,

etwas irritiert mich hier. Ist es Ego, wenn ich um meiner inneren Freiheit willen etwas ausprobiere? Meine innere Freiheit zu erlangen ist für mich der größte Gewinn, der größte Vorteil, den ich im Leben nur erhalten kann. Und Vergebung ist das Mittel, um dahin zu kommen.

Wenn ich bereits geheilt bin, brauche ich die Vergebung nicht mehr. Die Vergebung ist ein Mittel, geheilt zu werden. Die Frage ist also, ist das, was wir tun, Vergebung, ist das, was Lichtfunke tut, wenn er sagt: "ich erlaube dir, mich zu verletzen", Vergebung?

Ja, du hast Recht, es ist die Art der Anwendung, die etwas zur Vergebung werden lässt oder nicht.

Wenn ich sage, der oder die verletzt mich, dann habe ich ja bereits ein Urteil gesprochen, nämlich dass der oder die etwas getan hat, was falsch oder schlecht ist mir gegenüber. Ich habe also bereits geurteilt, was voraus setzt, dass ich noch nicht geheilt , also verletzbar bin. Jetzt ist die Frage, wie ich mit dieser Verletzung umgehe.

Ich vergebe, indem ich einfach nur akzeptiere, dass der andere so ist, wie er ist und so handelt, wie er nach dem augenblicklichen Stand seiner Entwicklung nur handeln kann. Ich vergebe ihm also sein so-sein. Und in diesem Augeblick tritt für mich der Erfolg von Vergebung ein, der Vorteil, so, wie ich ihn sehe, denn in diesem Augenblick, in dem ich dem anderen gestatte, so zu sein und so zu handeln, wie es ihm entspricht, ist mir selbst vergeben worden. Und ich bin frei.

Ich hoffe, ich konnte mich klar verständlich machen. Mir erscheint nur wichtig, die Bedeutung von Vergebung nicht falsch zu verstehen, denn sie setzt nicht voraus, dass wir bereits geheilt sind.

Ist nicht unser ganzes Handeln immer von der Motivation geleitet, dass es uns schließlich besser geht?

In Liebe
euer Sonnenstrahl

lichtpilgerin
05.12.2006, 11:56
liebe sonnenstrahl,
wir meinen dasselbe und nutzen andere worte!

solange ich als mensch glaube, mich gegen andere menschen "schützen" zu müssen, weil sie mich sonst verletzen können, belügen und betrügen, "schlecht" sind, solange wird mir genau dies begegnen und gespiegelt werde.

wenn ich erkenne, dass meine seele keinen schutz braucht (und ich als mensch hier auf erden also auch nicht) und den anderen menschen erlaube "so zu sein wie sie sind", nicht mehr dagegen kämpfe, sie nicht verändern möchte... dann verändere ich mich und meine einstellung! * dann bin ich ein baumstamm, der fest verwurzelt ist und sich im wind biegt, jedoch nicht bricht...

nicht mehr und nicht weniger!

dann vergebe ich dem anderen gleichsam sein "so-sein", dann sehe ich ihn nicht mehr als "schlecht, böse, lügner..." an (und vergebe somit mir mein urteil) sondern sehe seine seele...

stabil in mir ruhen heißt für mich noch lange nicht geheilt sein, sondern mir meiner wurzeln klar zu sein, verwurzelt in meinem glauben zu sein, im vertrauen zu sein.


ich hoffe, dies ist verständlicher ausgedrückt?
worauf ich hinaus wollte war ursprünglich auch nur, erlauben aus dem ego heraus zu zeigen...


in liebe
lichtpilgerin


* aus sitas und lichtfunkes bericht las ich jedoch, dass sie den anderen erlauben, damit sie sich wohlfühlen... nicht jedoch ihre einstellung verändern...

Sonnenstrahl
05.12.2006, 12:06
Ahhhh, jetzt verstehe ich dich richtig, liebe Lichtpilgerin. Worte sind leider nur Hilfsmittel, aber je besser wir Missverständnisse klären, desto besser wird auch das Verständnis im Herzen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Lichtfunke
06.12.2006, 00:34
Hallo, Ihr Lieben!

Hallo, liebe Sonnenstrahl!

Irgendwie habe ich gespürt, dass Du Schwierigkeiten hast und bin froh, dass ich Dich darauf angesprochen habe. Am Ende eines jeden Tunnels ist ein Licht und ich bin der festen Überzeugung, dass Dich Gott da schnell wieder herausführen wird. Trotzdem hast Du auf meine Fragen geantwortet und dafür danke ich Dir von ganzem Herzen. Deine Erklärung zu „erlauben von Verletzungen“:

Was das Erlauben angeht, lieber Lichtfunke, so glaube ich nicht, dass wir etwas, was wir als Negativ ansehen mit etwas Positiven verbinden können, darin liegt ein Zwiespalt. Wenn du z.B. sagst, "ich erlaube anderen, mich zu verletzen", dann glaubst du ja daran, dass du von "anderen" verletzt werden kannst. Wenn du sagen würdest: "ich erlaube anderen, zu tun, wie ihnen beliebt, oder sein wie sie sind", dann erlaubst du ihnen ihre Version ihres Selbstes zu leben und gibst ihnen das Recht dazu. Gleichermaßen gibst du dir das Recht, auch zu sein, wer und was du bist. So könntest du dich ruhig verletzt fühlen, aber dadurch, dass du die Erlaubnis gegeben hast, dass sie so sein dürfen, wie sie sind, kannst du nun diese Verletzung bei dir ansehen, sie hat nichts mehr mit dem "anderen" zu tun, sie ist deine Verletzung und du kannst sie heilen lassen. Das bedeutet für mich Vergebung. Und Vergebung ist der Weg, der uns frei macht. Er zeigt, dass die Welt nicht böse ist, und dass es immer nur mein eigene Einstellung zu ihr ist, die sie dazu macht.
Das ist genau das, was ich brauche! Jetzt weiß ich, was ich für einen Fehler gemacht habe.

Deine Erkenntnis, dass man einfach nur hinsitzen sollte um sich beschenken zu lassen, wird Dich, ja uns alle sicher weiter bringen. Bei mir habe ich festgestellt, dass ich noch viel zu viel aus dem Kopf heraus arbeite, noch viel zu viel selbst machen will und dass es mir schwer fällt, mein Handeln ganz Gott zu überlassen. Da muß ich noch viel lernen!

Liebe Lichtpilgerin!

Auch Dir meinen herzlichen Dank für Deine Antwort! Ja, genau so ist es, wie Du schreibst:

wieso lieber lichtfunke lässt dich das zetern deiner frau so ins loch fallen? weil du hofftest, durch das erlauben einen "trick" zu haben, wie du es abstellen kannst??!!! weil du es nicht magst, wenn sie zetert und es gerne anders hättest und das bitte ganz blitzschnell??
erst wenn DU in dir stabil bist, kann sie zetern soviel sie will... und es wird dich nicht verlezten, weil du nämlich überhaupt nicht verletztlich bist!!! offensichtlich bist du das aber noch in recht großem maße!

Du hast mich ertappt! Ja, ich hatte tatsächlich geglaubt, einen „genialen Trick“ gefunden zu haben, um unangenehme Dinge rasch abzustellen. Aber warum hat es beim ersten Mal so überraschend gute Ergebnisse gebracht? Wahrscheinlich habe ich da aus Liebe heraus gehandelt und in dem anderen Fall nicht, da ich frustriert war, über die Ergebnisse meiner Vorsorgeuntersuchung. Aber Gott sei Dank ist mir spontan der Gedanke gekommen, mich in Gottes Hände fallen zu lassen! Das war bestimmt eine Eingabe Gottes! Von da an ging es mir wieder besser.

Auf jeden Fall werde ich mir Eure Beiträge genau durchlesen und mich bemühen, die darin enthaltenen Weisheiten in mein Leben einzubauen.

In Liebe
Lichtfunke.

Sonnenstrahl
06.12.2006, 12:19
Hallo lieber Lichtfunke,

weil ich meine Antwort an dich mit einer guten Nachricht verknüpft habe, bitte ich dich diese im Forum "Ich habe eine gute Nachricht" nachzulesen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Maja
09.01.2007, 07:23
hallo ihr lieben,
es ist zur zeit im forum ruhig geworden? :roll:
seit ihr alle damit beschäftigt die guten vorsätze für das neue jahr umzusetzen?
ich kann von mir sagen, dass sich einiges bei mir getan hat und noch tut.
durch gedankenkontrolle, das annehmen und akzeptieren der gefühle, sie beachten, ohne zu bewerten, habe ich sehr viel über mich selber erfahren!! :wink:
oft bekomme ich meinen mund nicht mehr zu, was da alles hoch kommt und beachtet werden will.
ich wusste gar nicht wieviele ängste ich in mir habe?
konnte ich sie stets verdrängen, und unter den teppich kehren.
diese ängste versuchen mein selbstbewusstsein zu schmälern um mich ganz klein zu sehen.
ich bin dankbar, dass ich mir das alles, ohne es bewerten zu wollen ( müssen), gezeigt wird.
ich spüre wie sich etwas in mir verändert?
ich werde selbstsicherer und selbst-bewusster.
noch ist das alles neu für mich, und ich kann es noch nicht so ganz begreifen, aber ich finde es total aufregend und freue mich auf jede neue erfahrung. :D
in liebe, maja

Sonnenstrahl
09.01.2007, 18:35
Hallo liebe Maja,

ich finde es toll und freue mich sehr, dass bei dir so viel passiert, und du dich dadurch besser kennen lernst und zu deinem wirklichen Kern vor dringst. Deine Ängste lässt du ja anscheinend im Hürdenlauf zurück. dance
Wir beide haben auch schon über unsere unterschiedliche Wahrnehmung gesprochen, denn das, was du machst und wie du es machst, bewirkt bei mir das genaue Gegenteil. Ich komme unter Stress und habe dann das Gefühl, gar nichts mehr auf die Reihe zu kriegen, was mich nur herunter zieht. Ich schaue aber dennoch hin und bin achtsam meinen Gedanken und Gefühlen gegenüber.

Immer wenn ich mich einfach auf das Annehmen im HIER und JETZT besinne, geschieht aber genau dasselbe, wie bei dir: was unbeachtet in mir herum schmorte, kommt an die Oberfläche, und dann kann ich es zur Kenntnis nehmen und mit einem AHA verabschieden. Das ist so, wie Lichtfunke es auch beschrieben hat, wenn er plötzlich die Gedanken, die er über seine Frau, über sich und über die Situationen vor sich herumspazieren sieht und auf einmal weiß, warum es dauernd Streit und Missstimmigkeiten gibt. Wir kommen also zum gleichen Ergebnis auf etwas unterschiedlichen Wegen. Ich finde das sehr interessant, denn es zeigt, dass wir zwar dasselbe wollen, aber es nicht auf dieselbe Art und Weise erreichen. So sieht man wieder, dass es für jeden von uns richtig ist, so, wie es ist, unser Herz leitet uns, und wir brauchen nur hinzuschauen, und alles regelt sich wie von selbst.

Ich stelle jedenfalls fest, dass ich es mir zeitweilig immer mal wieder viel zu schwer gemacht habe, und dass jeder Moment mir die Chance bietet, alles zu korrigieren, was ich vorher übersehen oder falsch gemacht oder worüber ich falsch gedacht und geurteilt hatte.

Dabei fällt mir wieder dein Bild ein von dem Licht, dass du ausdehnst, lieber Lichtfunke. In diesem Licht wird auf ganz leichte Art und Weise alles sofort erleuchtet. :sunny: Was im Dunkeln war (also uns nicht bewusst und daher zu Urteil, Schmerz und Leiden führte), können wir plötzlich erkennen. Es ist, als ob uns die Dinge auf einem Silbertablett serviert werden, :angel8: und wir brauchen nur noch abzuräumen. Ich hoffe, du kannst uns auch bald wieder von neuen Erkenntnissen und Ergebnissen berichten.

Für mich hat sich jedenfalls jetzt deutlich heraus kristallisiert, dass mir hin und wieder dabei, einfach nur im Frieden zu sein, nichts als meine Gedanken im Wege stehen. Und diese Gedanken verschwinden, wenn ich dem Augenblick die Möglichkeit gebe, zu sein, wie er ist, keinen Widerstand leiste, nur anwesend bin oder, wie Tolle sagt, gegenwärtig. Mehr ist gar nicht nötig. Alles, was dann von SEINER GEGENWART (denn in der GEGENWART IST GOTT) beleuchtet wird, kommt ins Gleichgewicht, und wenn es etwas zu tun oder zu sagen gibt, wird es mir jetzt bewusst. Und dann kann ich danach handeln.

Für mich wird das Leben im HIER und JETZT viiiiiiel leichter. Und dafür bin ich sehr dankbar!

In Liebe [smilie=kiss of love.gif]
euer Sonnenstrahl

Lichtfunke
10.01.2007, 01:14
Hallo, Ihr Lieben,

liebe Maja!

Schade, dass Du das Forumsthema gewechselt hast, „Wunder der Weihnacht“ passt doch viel besser zu dem, was wir jetztgerade erfahren dürfen.

Das Thema: „Ist Krankheit unvermeidlich?“ haben wir doch eigentlich schon hinter uns, da wir wissen, dass wir Krankheit durch unser Denken selbst erschaffen, wenn wir daran glauben.

Deshalb gehe ich wieder zu „Wunder der Weihnacht“ zurück und und beantworte Deinen Beitrag und den von Sonnenstrahl dort.

In Liebe

Lichtfunke.

maiglöcken
20.01.2007, 13:53
:arrow: :arrow: :roll: :roll: :wink:
ich schreib einfach mal, was ich immer wieder erfahre und was sich sogar in diesen schweren stunden anwenden lässt.

kein widerstand, die absolute akzeptanz von allem was ist, heisst für mich alles zu ertragen, zu wissen es ist gut so wie es ist, es kann nicht anders sein. zu wissen alles vergeht, das glück und der schmerz und wir wachsen und wachsen, alle miteinander.

in liebe eure marietta :wink: :wink: :wink:

Maja
20.01.2007, 15:40
liebe marietta,
ich freue mich für dich, dass du so viel stärke besitzt, in dieser für dich so schweren zeit.
du hast recht, es ist wirklich das beste, wenn man es fertig bringt, alles zu akzeptieren.
und wenn man das in einer schwierigen situation, wo du gerade drin steckst kann, ist das für mich sehr bewundernswert.

LIEBE, LICHT & SEGEN für dich und deine lieben.

in liebe, maja [smilie=heart fill with love.gif]