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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zuhause in Gott


Sita
06.10.2006, 20:19
Zuhause in Gott, das neue Buch von Neale D. Walsch möchte ich empfehlen.

Ich bin noch nicht durch mit dem Buch, kann aber jetzt schon sagen, dass es, zumindest für mich sehr interessant ist. Einiges, was schon in mir war, wurde gefestigt, einige neue Dinge hält dieser Dialog für mich bereit. Vielleicht auch für euch.

Übrigens wird dort ebenfalls von der "ewigen Verdammnis" gesprochen sowie von der Hölle mit einigen neuen Gesichtspunkten.

Sita

Maja
06.10.2006, 21:36
hallo sita,
booh wie lange hast du das buch denn schon?
ich habe es erst heute bekommen und bin sehr gespannt es zu lesen.
in liebe, maja

Sita
06.10.2006, 23:18
Ich hatte schon bestellt und kurz nachdem es rauskam, hatte ich es. 1 1/2 Wochen, glaub ich.

Bin gespannt, wie es dir gefällt und was es dir bringt.

Sita

Sonnenstrahl
07.10.2006, 10:53
Hallo liebe Sita,

schön wäre, wenn du uns jetzt schon was aus deinem neuen Buch berichten würdest. Ich möchte es auf jeden Fall auch lesen, aber so bekämen wir alle schon mal ein paar Appetit-Häppchen. :wink: Ich bin sehr gespannt.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
08.10.2006, 09:52
Mir fällt auf, wie ist denn überhaupt der Titel von dem neuen Buch von Walsch?

Topi1610
08.10.2006, 11:23
Hallo Sonnenstrahl,

ich denke "Zuhause in Gott" :wink:

Alles Liebe,

:angel13:

Sonnenstrahl
08.10.2006, 19:00
Mannomann, ich war wohl ein bißchen vernagelt im Kopf.

Danke liebe Topi!
:lol:

Sita
19.10.2006, 21:44
Ein Absatz auf Seite 33 von Zuhause in Gott:

Alles Leben ist miteinander verbunden, miteinander vernetzt. Kein Aspekt oder keine Individuation des Ganzen handelt unabhängig von irgendeinem anderen Aspekt oder irgendeiner anderen Individuation. Das Leben ist fortwährend interaktiv dabei zu erschaffen. Wir bringen auf wechselseitige und wechselwirksame Weise Resultate hervor. Es gibt keine andere Möglichkeit, wie Wir sie hervorbringen KÖNNEN.

Welche Vorstellung habt ihr bei diesen Worten.

Was mir dazu einfällt, ist, wir sitzen alle im selben Boot. Der eine muss warten, bis der andere so weit ist. Es geht wie bei einer Hühnerleiter, wo der eine die Hände aufhält, damit der andere höher kommt.

Aber ist das alles? Und was ist wechselseitig und wechselwirksam.

Sita

Sonnenstrahl
20.10.2006, 09:32
Ein Absatz auf Seite 33 von Zuhause in Gott:

Alles Leben ist miteinander verbunden, miteinander vernetzt. Kein Aspekt oder keine Individuation des Ganzen handelt unabhängig von irgendeinem anderen Aspekt oder irgendeiner anderen Individuation. Das Leben ist fortwährend interaktiv dabei zu erschaffen. Wir bringen auf wechselseitige und wechselwirksame Weise Resultate hervor. Es gibt keine andere Möglichkeit, wie Wir sie hervorbringen KÖNNEN.

Welche Vorstellung habt ihr bei diesen Worten.

Was mir dazu einfällt, ist, wir sitzen alle im selben Boot. Der eine muss warten, bis der andere so weit ist. Es geht wie bei einer Hühnerleiter, wo der eine die Hände aufhält, damit der andere höher kommt.

Aber ist das alles? Und was ist wechselseitig und wechselwirksam.

Sita

Hallo liebe Sita,

dieser Gedanke erinnert mich wieder an das, was mir in den letzten Tagen bei "Vergebung" und "der andere ist Ich Selbst" durch den Kopf gegangen ist. Das will uns ja auf einer bestimmten Ebene manchmal noch nicht so ganz einleuchten. Ich denke daran, dass mein Körper z.B. verschiedene Gliedmaßen hat. Wenn ich im Zeh oder im Knie oder sonstwo Schmerzen habe, wirkt sich das auf das Wohlbefinden des ganzen Körpers aus. Alle Teile sind ein Teil von ihm, vom Gesamten. Wenn der Körper an dieser bestimmten Stelle heilt, geht es dem Gesamtorganismus wieder besser. Es ist ein Bild, denn der Körper bin ja nicht ich. Der Körper ist auch ein Spiegel-Bild.

Ich habe mal gelesen, dass wir alle Teile von Gottes "Körper" sind, wobei natürlich Körper hier nicht wörtlich gemeint ist. Wenn es einem Teil nicht gut geht, spürt das der Gesamtorganismus ebenso, er ist nicht in Harmonie. Und die Heilung dieses Teils ist auch hier wieder in jedem anderen Teil dieses Organismus zu spüren. Wir SIND EINS.

Wenn ich einen Menschen leiden sehe, spüre ich das in mir, ich spüre es sogar körperlich. Kennst du das Gefühl? Sicher kennst du es.
Wir haben das Bedürfnis zu helfen, wir wollen, dass der "andere" heil wird, denn erst dann fühlen wir uns selbst wieder gut. WIR SIND EINS.
Darum ist das so.

Als Metapher könnte man einen Baum mit all seinen Verzweigungen und Blättern wählen oder irgend etwas anderes. Da sind viele Blätter, aber sie gehören zum Baum, sie sind eins mit ihm. Die Säfte des Baumes reichen bis in die äußersten Spitzen, und wenn ein Ast krank ist, schlägt sich das auf den ganzen Baum nieder. Es funktioniert immer so.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

lichtpilgerin
20.10.2006, 09:49
liebe sita,
in meinem leben stellt sich dies gerade sehr praktisch so dar:

jeden tag lese oder höre ich etwas, was mich erinnert und meinem tiefen inneren wissen wieder näher bringt.
dann lese ich im forum etwas, was genau dazu passt und ein wenig wie ein "gedankenbeschleuniger" dient... dann treffe ich in einer medigruppe einen menschen, der genau das passende sagt, was mich wieder ein stück tiefer (weiter) bringt... dann erkenne ich in einer eigenen meditation den nächsten schritt... um an diesem abend die besätigung "im außen" zu bekommen durch einen anderen menschen... usw.

jede andere seele (die schreibt, spricht, oder mich sonstwie berührt) wiederum macht auf ihrer ebene ähnliche erfahrungen, damit sie dieses wort/satz/geste genau zum "benötigten" zeitpunkt "für mich" parat hat.

durch meinen eigenen wachstum, meine erinnerung und erkenntnis "verändere" ich mich ständig... und dies dient wieder einem anderen undundund...

so funktionieren wir in einem wunderbaren wechselspiel miteinander... wie feinste zahnrädchen greift eines ins andere... und wird zu den wärmenden und nährenden sonnenstrahlen, die unser wachstum fördern.

in liebe
lichtpilgerin

lichtpilgerin
20.10.2006, 09:54
:roll: mir fällt dazu gerade noch etwas wundervolles ein:

ich war am mittwoch zu einer "geführten" meditation und hatte dort kontakt zu meinem inneren kind, innere frau und inneren mann. alle hatten eine botschaft... mein mann sehr subtil: "nutze die kraft, die ich dir gebe..." und auf meine frage, wie ich dies tun könnte, immer wieder nur "nutze die kraft, die ich dir gebe... du wirst finden, wie..."
grrr.... ich hätte schon lieber eine klare ansage gehabt... nun denn...

gestern war ich auf der suche nach "interessanten news"... und fand einen text, den ich schön fand... doch erst eine stunde später ging ich nochmal auf die seite, weil da irgendetwas in mich "wach" wurde... und las tatsächlich erst jetzt bewusst die überschrift des textes: "benutze deine kraft"...


da greift alles wundervoll ineinander...

in liebe
lichtpilgerin

Maja
20.10.2006, 12:27
hallo ihr lieben,
ist das nicht wunderschön wie unser bewusstsein sich mehr und mehr öffnet, und wir immer besser verstehen wie alles funktioniert?

und trotzdem macht jeder seine individuellen erfahrungen, obwohl wir
EINS sind.

bei mir häufen sich zur zeit die erfahrungen, sodass ich gar nicht mehr mit komme, so schnell passiert alles.

aber ich finde es total aufregend. :D

in liebe, maja

Sita
20.10.2006, 19:19
Hallo Sonnenstrahl,

wie ich heute morgen deinen Beitrag las, wunderte ich mich darüber, dass du in deinem Beispiel Körper/Krankheit verwendet hast.

Aber vielleicht wolltest du mir auf die Sprünge helfen. Denn ich glaube, es funktioniert so wie Lichtpilgerin es beschrieben hat. Es ist der ganz wunderbare Plan Gottes.

Denn ich laufe seit gestern mit dem Gedanken herum, dass es doch keine Krankheit gibt. Ich hatte mir das, was Maja geschrieben hatte, noch einmal durchgelesen. Und durch Lichtfunkes Beitrag mit dem Programieren, hatte ich plötzlich den Gedanken, dass wir unser Unterbewußtsein einfach so programiert haben müssen, dass es Krankheit doch gibt. Weil wir Krankheit ja kennen. Also fange ich neuerdings an, meinen Geist anzuweisen, dass es keine Krankheit gibt.

Dann hast du geschrieben, dass wir Teil des Ganzen sind, und wenn es einem Teil nicht gut geht, geht es dem Ganzen nicht gut.

Ja, und dann kam der nächste Gedanke. Es ist unmöglich, dass es einem Teil Gottes nicht gut geht.

Das würde für mich bedeuten, dass wir alle nur falsch sehen. Durch unseren Glauben und durch unsere Urteile müssen wir diese Welt so lange sehen, bis wir umprogrammiert sind.

Ich glaube, da kommt dann auch die Vergebung ins Spiel. Die Vergebung ist meiner Meinung nach mehr, als das Heilen des Einzelnen. Es ist eher für mich das Heilen unserer gesamten Sicht. Wenn ich einem anderen vergebe, dann löse ich etwas in der gesamten Sohnschaft auf. (Sohnschaft ist ein Wort aus dem Kurs) Das werde ich vielleicht nicht sofort sehen können, aber ich kann vielleicht darauf vertrauen.

Und es geht nicht darum, dass die Sohnschaft, also das Ganze, krank ist, sondern es geht nur um unsere Sicht, die krankt. Wenn wir glauben, dass es keine Krankheit gibt, wird sie dann noch da sein?

Was meint ihr?

In Liebe
Sita

Maja
20.10.2006, 21:50
hallo sita,
das ist eine interessante frage die du stellst,

Wenn wir glauben, dass es keine Krankheit gibt, wird sie dann noch da sein?

wenn wir wirklich glauben dass es keine krankheit gibt, müssen wir erst die erfahrung machen, dass es sie nicht gibt. denn wissen und glauben ist nicht erfahren. :roll:
genau das praktiziere ich zur zeit mit "erfolg". ich war schon zwei mal erfolgreich bei kopfschmerzen und auch bei einem anderen problem.
jedes mal, wenn sich bei mir ein symptom von irgend etwas zeigt, ist sofort mein satz da,
" gott heile meinen geist von dem irrtum dass ich an krankheit glaube, oder dass ein kind gottes krank sein könnte."

ich bin noch mit einer anderen sache in behandlung, die nicht heilen will. heute morgen fragte ich den HG ob ich mir noch mal einen termin geben lassen sollte?
da bekam ich zur antwort, solange ich an krankheit glaube, kann ich nicht wirklich die erfahrung machen, dass ich geheilt bin.
ich fragte, weil ich verwirrt war, aber die symptome sind doch da?
die würden verschwinden, wenn ich keine aufmerksamkeit mehr darauf richten würde.
da ist mir erst mal bewusst geworden was ich da eigentlich gemacht habe. auf der einen seite bitte ich um heilung meines geistes, und auf der anderen seite will ich mir einen termin beim arzt geben lassen. :roll:
so kann das ja auch nicht funktionieren.
verwirrend ist natürlich, dass ich fast überall nur von krankheit höre, wo ich auch hin komme.
ich kann zur zeit aber nur bei mir selber die erfahrung machen und üben, dass es keine krankheit gibt, in der hoffnung dass alle mit geheilt werden, wenn ich wirklich daran glaube geheilt zu sein.
aber noch fehlt mir die 100% Erfahrung
in liebe, maja

lichtpilgerin
20.10.2006, 23:05
hallo ihr lieben,
ich glaube, dies ist eine erfahrung die jede einzelne seele sehr individuell nur für sich machen kann... denn leider begegnen auch mir sehr viele menschen, die sich regelrecht über ihre krankheit definieren.

ich teile auch majas erfahrungen - ich vergebe mir den gedanken, dass ich offensichtlich noch immer an krankheit glauben will - und alles ist wieder in ordnung.

vor kurzem hatte ich dieses vorgehen leider eine ganze zeitlang vergessen... ich war einen tag lang nur am rumrennen und stehen, konnte mich wirklich in 16 stunden gerade mal zusammen eine halbe stunde setzen... als ich nachhause kam, hatte ich wüste schmerzen in meinen fussgelenken, beinen und hüftgelenken. ich reibe alles ein und gab mir reiki... morgens war es zwar besser, aber noch immer da... und erst nach einiger zeit fiel mir die "vergebung" ein... die unmittelbar wirkte! ich hatte damit gerechnet, den tag auf der couch zu verbringen... und konnte dann doch einen wunderschönen spaziergang unternehmen und war völlig frei von schmerzen!

ich glaube aber nicht daran, dass ich die sicht anderer mit-vergeben kann, mit-heilen. für mich stellt es sich so dar, dass ich inzwischen mutig genug bin, über solche dinge zu reden!!! und ich ernte immer wieder stirnrunzeln... doch ein kleines samenkorn ist gesät... und alleine meine (offensichtliche) veränderung läßt die saat noch ein wenig aufgehen... und dann kommt eines zum andern...! dann greift gottes wunderbares planspiel auf dieser ebene und eins fügt sich zum andern.

nun, auf irgendeine weise heile ich dann wohl doch mit...
und es ist ja auch mein credo: wenn ich mein licht strahlen lasse...

ich werde meinen limitierenden glauben einmal überdenken und vergeben :wink: jetzt gleich!!!

in liebe und dankbarkeit für diese anregung
lichtpilgerin

Sita
20.10.2006, 23:25
Hallo Maja,

du schreibst, wissen und glauben ist nicht erfahren. Darüber steht doch auch etwas in dem Buch.

Ist es nicht so, dass Erfahrung nur von Wissen und Glauben kommen kann? Also erst wissen und daran glauben, und dann kommt langsam die Erfahrung? Und das erleben wir doch eigentlich auch so. In meinem Leben ändert sich etwas, wenn sich in meinem Geist etwas ändert. Egal in welche Richtung.

Erst muss die Sicht des Geistes geheilt werden, dann können wir es außen sehen.

Du schreibst, dass du einerseits um Heilung bittest, andererseits zum Arzt willst. Genau in dieser Zwickmühle steckte ich neulich auch. Seine Antwort war: Du steckst also mittendrin, glaubst nicht mehr das eine, aber auch noch nicht fest an das andere. Und genauso ist es.

Du hast mit diesem kleinen Spruch " gott heile meinen geist von dem irrtum dass ich an krankheit glaube, oder dass ein kind gottes krank sein könnte." bei mir schon etwas bewirkt. Du hast mich erinnert. Ich werde das einfach in meinem Bewußtsein halten.

In Liebe
Sita

Sonnenstrahl
21.10.2006, 11:21
Hallo ihr Lieben,

meine Metapher mit dem Körper und dem Baum sollte eigentlich ein Sinnbild für unser Einssein darstellen. Bezeichnenderweise hat es uns durch deine Wahrnehmung, liebe Sita, zum Thema Krankheit hin entwickelt. Und genau das ist das Thema, was für mich im Moment Priorität hat, besser gesagt die Frage, die wir uns hier gemeinsam stellen, ob Krankheit wirklich ist. So schließt sich für mich wieder der Kreis. Ich komme an der Stelle an, die für mich Bedeutung hat, Erkenntnis zu gewinnen.

Es ist hier immer wieder die Rede davon, wir müssten unser Unterbewusstsein neu programmieren. Ich frage mich, müssen wir das? Können wir das überhaupt?

Wenn wir etwas hören oder lesen, so glaube ich, entschließen wir uns in Sekundenbruchteilen, ob wir diese Erfahrung machen möchten, oder nicht. Ich glaube, das geht so schnell, dass wir es selbst auf der bewussten Ebene gar nicht immer mit bekommen.

So haben wir also gehört, dass es in Wahrheit keine Krankheit gibt. Das gefällt uns natürlich, und wir wollen wissen, ob das stimmt.

Nun brauchen wir die nötige Erfahrung, wie Maja auch beschreibt. Ist es da verwunderlich, dass genau in dem Moment irgendwelche Schmerzen oder Leiden auftreten? Nein, ich denke nicht, denn wenn Krankheit Illusion ist, dann tritt diese Illusion genau in dem Moment in Erscheinung, wenn wir daran gehen sollen, sie als solche zu entlarven.

Natürlich kann es Krankheit nicht geben, wenn es GOTT gibt. Das leuchtet uns ein. Denn GOTT ist das absolut VOLLKOMMENE. Und wer nimmt schon Krankheit als etwas Vollkommenes wahr. Aber die Illusion von Krankheit ist es, die scheinbar doch in den vollkommenen Plan GOTTES hinein passt, weil es um Erfahrungen geht. Auf dieser materiellen Ebene geht es nur um Erfahrungen, die uns zur Erkenntnis führen. Also brauchen wir ein Vehikel, um Erfahrungen machen zu können. So ist also m.E. die Illusion von Krankheit auch ein solches Vehikel.

Wenn wir Krankheit einfach leugnen, verschwindet sie zuweilen, wie ich selbst schon mehrfach erleben durfte. Aber manchmal verschwindet sie eben nicht. Warum ist das so?

Ich glaube, wir kommen um die Erfahrung nicht herum, für die wir uns Symptome erschaffen. Wenn wir die Erkenntnis daraus geschöpft haben, verschwindet auch das Symptom, also die Illusion von Krankheit.

So mache ich selbst gerade wieder eine Erfahrung in diesem Sinne.

Ihr wisst, dass ich ein Knie-TEP bekommen habe. Und es ging mir damit recht gut, bis ich wieder arbeiten musste vor 2 Wochen. Plötzlich setzten Schmerzen unter der Kniescheibe ein, für die es eigentlich keine Erklärung gibt. Alles ist soweit in Ordnung.

Heute habe ich einen Dialog geführt, und mir ist etwas Wichtiges klar geworden: Ich wurde daran erinnert, dass wir Krankheit benutzen, um Dinge in unserem Leben zu bekommen, von denen wir glauben, dass wir sie so nicht bekommen würden.
Ich habe gefragt, was ich mir denn für einen Nutzen von diesem ständigen Schmerz verspreche. Und ich erfuhr, dass ich im Zweifel über meine Zukunft bin. In meiner Krankheit sehe ich immer noch eine Möglichkeit, auf diese Zukunft Einfluss zu nehmen. Ich mache mir also Sorgen um meine Zukunft, und weil ich nicht darauf vertraue, dass alles richtig ist und immer richtig sein wird, nehme ich die Zügel meiner Zukunft in die Hand und benutze die Krankheit als ein Vehikel dahin zu gelangen, wo ich hin will.

Oha!

Ich habe verstanden: Ich muss „Krankheit“ auch wirklich loslassen wollen! Und solange sie mir noch irgend einen vermeintlichen Nutzen bringt, wird sie nicht verschwinden, weil ich sie eigentlich gar nicht los lassen will.

Ich muss also erkennen, dass sie mir nie einen Nutzen bringt, außer Erkenntnis, und dass allein das Vertrauen auf das Göttliche SEIN, das vollkommene Wirken des Universums, für mich von Nutzen ist. Und in dem Moment, wo ich das voll und ganz verstanden habe, verschwindet die Krankheit aus meinem Leben.

Ja, es geht um Vergebung, wieder einmal, um Vergebung meiner eigenen verrückten Wahrnehmung (ich nehme mir Krankheit, weil sie mir hilft......)

Ich werde jetzt sehen, ob ich verstanden habe.

Ich glaube, wenn irgend einer von uns wirklich verstanden hat, was sich daran zeigen wird, dass er wirklich heil ist, heil im Denken, was bedeutet, dass Krankheit für ihn nicht mehr existiert, (denn warum sollte Jemand, der das alles wirklich verstanden hat, sich noch Krankheit zunutze machen wollen) dann werden wir alle heil sein. Denn stellt euch einmal vor, in den Medien würde davon berichtet, dass die Krankheit überwunden worden ist und wie. Das würden wir alle spüren, denn unser Glauben würde dermaßen gestärkt, wir würden alle einen starken Schub bekommen. Und so könnte sich der neue Glaube in Windeseile ausbreiten zum Nutzen von uns allen. Wie bei einem Baum oder einem Körper, durch die die Säfte der Heilung fließen bis ins letzte Glied.

Wie denkt ihr darüber?

In Liebe
euer Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
21.10.2006, 11:33
Hallo liebe Sita,

ich habe deinen letzten Beitrag gerade erst gesehen. Und mir scheint, er bestätigt auch, was ich gerade im Moment wahr nehme.

Ja, die Sicht unseres Geistes muss geheilt werden über Erfahrung.

So leiten unsere Wünsche genau diese Erfahrung immer ein.

Und der Satz von Maja: "Heile meinen Geist von dem Irrtum...... " ist der Wunsch nach Heilung, den wir zum Ausdruck gebracht haben. Also müssen wir jetzt durch die Erfahrung. Und am Ende kommt die Erkenntnis.

Viele Menschen denken, ihre Gebete gehen nicht in Erfüllung. Und hier sehen wir, warum? Weil wir nur durch die Erfahrung zur Erkenntnis gelangen können. Und die ist uns oft nicht so ganz angenehm und wir denken, Gott hat mich nicht erhört. Und doch erhört ER uns immer!Wir haben nur eine falsche Erwartungshaltung.

Ich freue mich mehr und mehr auf neue Erfahrungen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
21.10.2006, 11:53
Übrigens: Warum schreiben wir eigentlich im Forum Bücherecke?

Die sollte doch eigentlich nur für Buchempfehlungen offen bleiben.

Immer wenn jetzt jemand was zum Thema schreibt, verschwindet die Bücherecke in den Hintergrund.

Sollen wir das ändern oder das Thema hier zu Ende bringen?

Maja
21.10.2006, 12:27
ich wollte eigentlich schon gestern fragen, warum wir dieses wunderbare thema in der bücherecke besprechen.
ich bin dafür, dass wir es in einem anderen forum weiter führen.

in liebe, maja

Maja
21.10.2006, 16:55
hallo ihr lieben,
ich bin mit dem thema ins forum,

ich möchte wieder richtig glücklich sein

gewechselt.

in liebe, maja