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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was will GOTT


Sonnenstrahl
26.08.2006, 08:57
Hallo ihr Lieben,

gerade habe ich mein neues Buch von N.D. Walsch zu Ende gelesen, und ich muss sagen, es war sehr sehr aufschlussreich. Das Thema lautet "Was will GOTT?" Und ich finde, es wäre ein schönes Diskussionsthema für uns hier im Forum. Deshalb stelle ich die Frage an uns alle:

Was will GOTT?

In Liebe [smilie=kiss of love.gif]

euer Sonnenstrahl

Maja
26.08.2006, 14:33
ich denke dass diese frage einfach zu beantworten ist !!!!

oder doch nicht????

ich glaube dass Gott will, dass SEINE kinder alle glücklich, gesund und fröhlich sind. :angel13:

dass wir es oft nicht sind, ist nicht SEIN verschulden. das liegt nur daran weil wir uns immer noch von IHM getrennt fühlen. :cry:
um uns wieder daran zu erinnern dass das nicht stimmt, brauchen wir nur auf unsere innere stimme zu hören. :angel5:
nicht auf die laute, sondern auf die ganz leise. :D :D
in liebe, maja [smilie=heart fill with love.gif]

Sita
26.08.2006, 15:25
Auf Anhieb weiß ich nicht so genau, was Gott will.

Ich bin ja immer da, wo ich im Moment bin. Und bei mir geht es grad um Bewußtheit, darum, dass ich schleunigst erkenne, dass ich dabei bin aus meiner Mitte zu fallen, damit ich gegensteuern kann. Also ist das auch etwas, was Gott will.

Alles ist Gottes Wille. Ohne SEINEN Willen gäbe es diese Welt nicht. Es gibt ja gar kein Widersetzen. Es gibt nur die andere Wahl und die ist nur in unserer Sicht. Also will Gott, dass wir lernen, zu unterscheiden zwischen Schmerz mit Freude.

Und jetzt noch die Frage an Maja. Ist es wirklich noch die leise Stimme? Bei mir ist sie entweder da und nicht da. Ich meine damit, dass ich sie dann nicht wahrnehme. Sie ist bei mir nicht leise, sondern ganz normal.

Ego empfinde ich mehr als Gedanken. Ego hört sich in etwas so an: ach du schande, das kann ja jetzt nur schiefgehen. Oder: ich seh unmöglich aus. man wie konnte das jetzt nur wieder passieren, dass ich meine zeit vertrödelt habe und mir die haare nicht mehr machen konnte. Oder auch oft als Angstgefühl
Sita

Sonnenstrahl
26.08.2006, 16:18
Hallo Ihr Beiden,

Walsch schreibt und begründet das auch wunderbar:

GOTT will nichts!

Und ich glaube, ich verstehe ihn.

euer Sonnenstrahl

Maja
26.08.2006, 16:22
liebe sita,
ich denke alles was in mir unangenehme gefühle erweckt, ist ego, wenn ich mich hetzen lasse, wenn ich mich schlecht fühle oder ärgerlich bin. das empfinde ich laut und störend.
bin ich in der liebe ist alles leise, sanft dann höre ich auch meine innere stimme, ob man sie als gedanke, oder als stimme hört, ist egal, aber sanft und leise empfinde ich sie.
irgendwie ähnelt sich das doch mit deinen ausführungen, oder ?
in liebe, maja

Sita
26.08.2006, 17:55
Also ist das bei dir ein Gefühl, Maja, denn du schreibst, du empfindest es als leise und sanft.

Das erinnert mich daran, dass ich wieder "die Engel singen höre". :wink: Es gibt die letzten 2 Tage Lieder im Radio, die bei mir so anklingen, dass ich mich sanft und glücklich fühle; wenn ich nicht aufpasse, steigen mir die Tränen in die Augen, obwohl ich diese Musik schon länger kenne und sonst nicht so darauf reagiere.

Ich weiß wohl auch, warum das jetzt wieder so ist. Ich lasse meine Energie zur alten Welt trennen. Dadurch bin ich wieder häufiger in der neuen Welt und da müssen wohl die Englein singen.

Sonnenstrahl,
Alles und Nichts. Für mich klingt Alles viel schöner. Doch auch Nichts kann ich verstehen.

Ist nicht alles dazu angetan, unser Bewußtsein zu erweitern? Umfassender zu verstehen?
Sita

[smilie=kiss of love.gif]

lichtpilgerin
26.08.2006, 18:18
hallo ihr lieben...
es hat sich eine menge getan in den letzen tage!

zuerst möchte ich mal die antwort auf sonnenstrahls frage geben, die mir ganz spontan in den sinn kam:

wieso sollte gott etwas WOLLEN? er ist alles, was ist, was bleibt da noch zu wollen??

und wenn wir bereit sind, wirklich zu vertrauen, dann wollen wir auch nichts mehr... denn dann wissen wir, das wir alles sind und haben, was wir brauchen! es ist völlig gleichgültig, ob wir gott außer- oder innerhalb von uns sehen oder empfinden, wir können einfach ANNEHMEN, was kommt, was er uns gibt, denn wir können ihm 100% vertrauen!!! wir dürfen spielerisch damit jonglieren, was er uns gibt, neugierig sein, was als nächstes kommt!

das war seine antwort auf meine frage, was es "zu tun gibt" für mich gerade jetzt. und auf meine frage "ja, das klingt ja alles wunderbar, aber wie KOMME ICH IN DIESES VERTRAUEN, wenn ich es eben noch nicht ganz habe"... "über das TUN! erinnere dich immer wieder daran, warte auf meine impulse und dann VERTRAUE und tu, was sie dir eingeben, ohne zu fragen, TU es einfach! und es genügt, immer ein wenig mehr zu tun, nicht ALLES auf einmal!"

es ist die zeit des "ankommens" und "annehmens"...

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
27.08.2006, 11:39
Liebe Sita,
ich glaube, ich verstehe, was du meinst. Wenn GOTT alles will, dann ist das SEINE BEREITSCHAFT, alles zuzulassen, alles zu akzeptieren, und hier kommen wir wieder ins Spiel. Ja, ich glaube, wenn ER nichts will, dann ist ER bereit dazu, alles zuzulassen und zu akzeptieren, was durch unsere Handlungen geschieht. Und so ist der Umkehrschluss für mich: GOTT handelt durch uns.

Liebe Lichtpilgerin,
schön, dass du wieder da bist,
ja, was sollte GOTT auch wollen, ER IST ALLES! ER HAT ALLES! Und wir sind ein Teil von IHM.
In dem Buch von Walsch steht noch ein schöner Satz:
„Es gibt nichts außer GOTT!“
Habe ich ihn schon erwähnt?

Ihr Lieben,
es gibt nichts außer GOTT, was für eine wahnsinnige Bedeutung diese paar Worte ausdrücken. Mich hat dieser Satz vollkommen ergriffen. Wenn GOTT alles ist, dann ist alles in IHM und ER ist in allem. Das ist es doch, und wovor sollten wir uns dann noch fürchten? Dann ist es doch eigentlich leicht, zu vertrauen, eigentlich?
Ich glaube, wir haben das noch immer nicht ganz begriffen, sonst würden wir vertrauen.

Im Moment beobachte ich, was in mir geschieht, ich beobachte meine Gefühle, aber leider sind sie zwiespältig, nicht so liebevoll, wie bei Rosita. Und trotzdem denke ich, ist es auch eine Abnabelung. Ich will kurz erzählen, damit ihr mich verstehen könnt.

Ich bin ein Einzelkind, und meine Mutter ist 82 Jahre alt, geistig vollkommen fit, selbständig und unabhängig. Doch ich habe in mir eine „Verpflichtung“ ihr gegenüber, ich habe die „Verpflichtung“, mich um sie zu kümmern. Das schizophrene daran ist, dass sie sich nie um mich gekümmert hat.
Seit einigen Tagen habe ich das Gefühl, da etwas ändern zu müssen, das Energieband durchtrennen zu müssen, durch das sie mich anscheinend an sich bindet, vielleicht auch meine Energien zieht, ich weiß es nicht.
Ich rufe sie normalerweise fast täglich an. Sie aber ruft mich niemals an, sie fragt mich auch so gut wie nie, wie es mir geht, wenn ich bei ihr anrufe und sie frage, wie es ihr geht, höre ich aber nur klagen. Ich weiß aber von anderen Situationen und Personen, dass sie sich sonst nie beklagt. Sie fährt noch Auto, unternimmt so Einiges mit Bekannten und ist guter Dinge, bei mir aber klagt und jammert sie ohne Unterlass.

Ich kann damit nicht mehr leben, fühle mich ausgelaugt. Und doch habe ich immer wieder – egal was ich tue – dieses schlechte Gewissen, diese Schuldgefühle. Ich fühle mich verpflichtet. Warum? Ich will das nicht mehr. Es muss sich jetzt ändern, und ich werde diese „Schuld“ jetzt los werden.

Versteht ihr das? Ich habe sie in mir, aber es ist keine Liebe, nein, es ist eher so was wie Ablehnung oder Hass. Ich möchte sie los werden. Nein, sie muss deshalb nicht sterben, sie muss mich nur los lassen.

Ich würde mir wünschen, sie würde mich um etwas bitten, aber sie bittet nie, denn sie hält es für selbstverständlich, dass ich ihr nachkrieche wie ein Wurm.

Ich würde mir wünschen, sie würde einfach mal vorbei schauen, aber sie kommt nie, denn sie erwartet, dass ich zu ihr komme, und mich um sie kümmere.

Ich würde mir wünschen, ich könnte mich mit ihr austauschen, aber sie will nicht wissen, was ich fühle.

Warum erzähle ich euch das alles? Ich glaube, ich brauche Hilfe, um mich zu lösen, um endlich diese Schuld abzulegen, die ich gar nicht habe.

Ja, ich würde auch gern die Engel singen hören in meinem Herzen, aber da ist meine Mutter, und sie lässt es nicht zu.

Das sind alles meine Gedanken, und ich bitte GOTT, mich davon zu erlösen. Aber GOTT BIN ICH, also kann ich nur danken, dass ich schon erlöst bin, denn ICH BIN auch meine Mutter.
Ich möchte Erlösung fühlen. Bald!

In Liebe
Euer Sonnenstrahl

Topi1610
27.08.2006, 12:07
Eine sehr schöne Frage, liebe Sonnenstrahl, und sie passt im Moment sehr gut in unsere Situation hier. Ich habe mir die Frage auch gestellt, was Gott will, warum meine beiden Kinder krank sind und dann auch noch dieselbe Krankheit, aber ich habe schnell gemerkt, dass das der falsche Weg ist, den ich einschlage und so habe ich das Fragen sein lassen.

Seit ich diesen Weg eingeschlagen habe, geht es mir besser, denn Gott schickt mir die Antworten, ohne dass ich nachfrage und ich weiß, dass ER keine Fehler macht.

Alles Liebe

:angel13:

lichtpilgerin
27.08.2006, 12:53
liebste sonnenstrahl,
wie gut ich dich verstehen kann!!!!

auch ich habe dieses ständige "schlechte gewissen und schuldgefühle" meiner mutter gegenüber, meine immer ich müsste doch netter, liebevoller, einfach mehr tochter sein... und bekomme dabei nichts mütterliches zurück.

ich sehne mich danach, mit ihr zu reden, auszutauschen?
und bekomme: jammern, über andere erzählen, starr das eigene konzept verteidigen, kämpfen, gegen den vater schimpfen!
meine mutter ist so starr und fest in ihrem schutzpanzer drinnen und je weicher ich werde, desto weniger verstehen wir uns und ich fühle mich ausgesaugt oder auch aggressiv! und dann kommt das schlechte gewissen... ich gehe wieder auf sie zu, der kreislauf schließt sich erneut...

und seit einigen tagen habe ich nun das gefühl, mich "abnabeln" zu wollen und auch sollen!
ich merke, wie ich für mich auf allen ebenen klarer werde und dies auch bei meiner mutter kommuniziere. auch dann kommt das schlechte gewissen, doch ich gebiete ihm einhalt!
ja, "man muss die menschen nehmen, wie sie sind" (zitat meiner mutter) und ich denke, ich versuche dies auch... aber ich bin auch eine erwachsene tochter! ich habe meine eigene philosophie... und nur weil alle andern ständig diesen kampf kämpfen (was natürlich schön ist, dann kann man ja schließlich schauen, was bei andern familien "falsch" läuft und wie schlimm das ist - das es bei uns 1:1 genauso läuft wird komplett ausgeblendet) muss ich dies noch lange nicht tun!

ich glaube, die eltern-kind - und die mutter-tochter beziehung im speziellen - sind wirklich so die "kernthemen", eine hauptlernaufgabe! denn schließlich verdanken wir unseren eltern das größte geschenk: unser leben!

ich erkenne und erkannte für mich, dass ich bei meiner mutter immer der liebe hinterherlaufe (bei meinem vater natürlich auch)! ich wollte einfach nur geliebt werden, genau so wie ich bin... meine mutter kann liebe aber nicht zeigen, hat es selbst nie gelernt und kämpft selbst ihrerseits immer darum (sie weiß es jedoch nicht!!!). ich wollte liebe, die fließt und habe das auch immer wieder versucht: sie in den arm genommen oder einfach mal liebevoller mit ihr geredet - was blieb war ein fahler geschmack und tränen bei mir, weil nichts floss!!! da ist eine barriere - unsichtbar, aber so schmerzhaft!
spieglein, spieglein!!! (DAS merke ich jetzt hier gerade beim schreiben und es tut ziemlich weh!!!!) ja, ich werde weicher... und habe viele meiner barrieren abgebaut... doch wie auch der spiegel mit dem motorrad, gibt es eben noch eine letzte barriere, die den fluss der liebe verhindert!

ich glaube, wichtig ist für mich, immer wieder die "nabelschnüre" trennen zu lassen (sita hatte ja den link kopiert - ich finde es eine wundervolle möglichkeit, die sofort wirkung zeigt)... und BEI MIR zu bleiben!

UND: meine mutter zu lieben, wie sie ist... und die situation als die allerbeste zu erkennen, die ich haben kann, denn ich LERNE etwas daraus, was ich mir selbst zu lernen ausgesucht habe!!!! sie ist so stark, dass sie sich zur verfügung stellt, mich zu lehren. dabei tut ihr das sicherlich auch weh!

ich denke, eltern und kinder sollten langsam erwachsen werden, sich als eigenständige wesen erkennen, nicht in diesen sehn-süchten hängen bleiben!

vielleicht helfen dir meine gedanken ein wenig liebe sonnenstrahl, ich hab sie einfach fließen lassen, weil das thema auch mein thema ist und mich zeitweise sehr erdrückt und eng macht! ich denke, diese enge ist es, die es zu verabschieden gilt und dadurch in die liebe zu kommen!

in liebe
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
27.08.2006, 13:50
ja, liebe Lichtpilgerin, du hast in allem, was du sagst Recht, d.h. ich stimme dir zu, weil du mir aus dem Herzen sprichst. Und seit gestern Abend emofinde ich diese Enge sogar als Schmerz in meinem Herzen, und deshalb werde ich jetzt dran bleiben. Ich werde das heilen lassen, denn ich kann wählen. Und ich will das nicht mehr!

Danke!
[smilie=kiss of love.gif]

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
27.08.2006, 16:04
und ich fühle mich ausgesaugt oder auch aggressiv! und dann kommt das schlechte gewissen... ich gehe wieder auf sie zu, der kreislauf schließt sich erneut...


ich denke, eltern und kinder sollten langsam erwachsen werden, sich als eigenständige wesen erkennen, nicht in diesen sehn-süchten hängen bleiben!



in liebe
lichtpilgerin


Dein letzter Satz, liebe Lichtpilgerin, hat mir noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass es bei der Heilung ja nicht nur um mich oder dich, sondern auch um unsere Mütter geht. Denn auch sie hängen ja drin in diesen Abhängigkeiten von alten (V)erfahrensmustern, die ihnen immer "Recht gegeben haben". Solange wir da nicht aussteigen, werden wir ihnen immer wieder Recht geben. Sie können ebensowenig heilen wie wir.

Weil wir das praktizieren, was du in dem ersten Satz vorn beschreibst, geben wir Ihnen Recht, denn ihr "System" funktioniert. Erst wenn wir Nein dazu sagen, haben sie ebenfalls die Chance, über ihr Verhalten nachzudenken.

Aber wenn wir der Liebe hinterher laufen, lieben wir dann?
Ist es da ein Wunder, dass nichts fließt?
Doch wie lerne ich, sie so zu lieben, wie sie ist?
Mir geht es jetzt ein bißchen besser, ich gebe nicht mehr auf, bis Heilung eintritt.


in Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
27.08.2006, 16:07
Eine sehr schöne Frage, liebe Sonnenstrahl, und sie passt im Moment sehr gut in unsere Situation hier. Ich habe mir die Frage auch gestellt, was Gott will, warum meine beiden Kinder krank sind und dann auch noch dieselbe Krankheit, aber ich habe schnell gemerkt, dass das der falsche Weg ist, den ich einschlage und so habe ich das Fragen sein lassen.

Seit ich diesen Weg eingeschlagen habe, geht es mir besser, denn Gott schickt mir die Antworten, ohne dass ich nachfrage und ich weiß, dass ER keine Fehler macht.

Alles Liebe

:angel13:


Liebe Topi,

ich freue mich sehr darüber, dass du auch ein bißchen offener geworden bist für neue Denkansätze und dass es dir hilft.

Ich habe das Gefühl, dass deine Kinder dir helfen, zu heilen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

lichtpilgerin
27.08.2006, 19:01
liebe sonnenstrahl,
ich hatte vorhin eine menge guter gedanken und sätze in meinem kopf... und mal wieder nichts zum schreiben mit - ein teil ist jetzt also gerade nicht abrufbereit, leider.

mal sehen, was sich dennoch ergibt:
ich hatte heute kurz die gelegenheit, mein "verändertes" verhalten zu überprüfen, da ich meiner mutter kurz begegnete... und sie auch schon wieder in ihrer starre war und im kampf.
zum einen habe ich mir absolut ständig bewusst gemacht, was da gerade passiert (und ihre starre auch sehr stark in mir gespürt - mir aber immer wieder klar gemacht: "das ist ihres, nicht meins") - ich habe diesen energieschlauch sehr deutlich gespürt.
alleine durch mein "bei mir bleiben" war die situation aber doch viel gelöster - vor allem kürzer, da ich einfach nicht darauf eingestiegen bin!

später dann, beim spazierengehen habe ich die situation revue passieren lassen... und mich von außen beobachtet... und mich geliebt dafür, wie ich bin! dafür, dass ich so reagiere, wie ich es tue! dafür, dass sie mir etwas spiegelt, und ich mich dagegen wehre! dafür, dass ich noch immer nicht "völlig geheilt" bin, sondern noch mit einem fuss im muster stehe...

ich merke, die lösung liegt auch hier in der selbstliebe und darin, die situation als solche zu lieben!

hey, ich dachte sogar: die arme, muss hier immer in ihrer starre sein und im kampf, bis ich es endlich gelöst habe! sie wird sich auch immer wieder denken "hoffentlich hat sie´s bald, damit ich es wieder leichter habe" :roll:

kannst du DICH lieben dafür, dass du deine mutter nicht so liebst, wie "es sein sollte"? dafür, dass du dich von ihr genervt fühlst und es so wahrnimmst, als klaue sie dir energie? dafür, dass du keine lust hast, als brave tocher zu "funktionieren"? und ich meine damit wirklich: KANNST DU DICH DAFÜR L I E B E N?

ich habe das vorhin mal praktiziert: ich saß am rhein und philosophierte wie so oft über "gott und die welt" und dann kam das selbstliebe-thema... ich stellte mir mal vor, wie ich einem anderen menschen sage, was ich an ihm liebe... und habe dies dann mit mir gemacht! ich habe mich mal neben mich gesetzt und aus den augen meines engels betrachtet - voller liebe für jeden zentimeter, für die viel zu dünnen haare, die schönen grünen augen... und ich habe mir VÖLLIG BEWUSST gemacht, wie wundervoll ich bin! nach dem körper kamen dann die liebenswerten eigenschaften... und dann die "fehler"... meine güte, ich habe mich liebevoll in einer situation beobachtet, in der ich mich total blöd verhielt... gott (mein engel) liebte mich trotzdem, also kann ich das auch! und so habe ich mir heute mittag eine wundervolle liebeserklärung gemacht [smilie=heart fill with love.gif] und fühle mich richtig wohl mit mir!

und dann kamen die andern dran: vater, mutter, oma, verschiedene partner, freunde, situationen...

das ist ein wundervolles gefühl! jede faser liebt! und es ist so leicht, weil nicht nur im kopf!

vielleicht hilft dir das ein wenig weiter? versucht es einfach alle mal, es tut soooooo gut!

in liebe
lichtpilgerin

Topi1610
28.08.2006, 08:47
Liebe Sonnenstrahl,

Du hast Recht, genauso sehe ich es auch. Ich habe auch nicht einmal das Gefühl gehabt, dass mir etwas auferlegt wird, was ich nicht tragen kann, denn die meiste Last dabei trägt ER für mich und ER gibt mir auch immer wieder neue Kraft, wenn ich - so wie gestern - mal nicht weiter kann, dann schickt ER seine Engel und gestern in Form von Maja [smilie=kiss of love.gif]

Ich fühle, dass ich durch diese Aufgabe, die ich im Moment zu lösen habe, weiter wachsen werde und dass gibt mir dann wieder Mut, denn ALLES HAT SEINEN SINN :angel7:

Alles Liebe,

:angel13:

Sonnenstrahl
28.08.2006, 11:34
Was du beschreibst, ist eine schöne Meditation, liebe Lichtpilgerin.
Uns SELBST zu lieben, das ist es, wir stecken alle drin in diesem Prozess, das zu lernen. Aber was ist unser SELBST? Sind es meine Haare, meine Augen? Sind es meine Fehler? Ja, GOTT liebt uns trotz-dem, denn wir sind ein Teil von IHM. Und das ist es, was uns richtig bewusst werden muss. Wir erkennen es, indem wir mehr und mehr auf uns SELBST achten, auf unsere Wünsche, Sehnsüchte und Bedürfnisse, auf unser Allerinnerstes, denn da ist GOTT.
Und deshalb können wir uns lieben, so, wie wir sind, denn wir sind okay, wir denken nur, wir wären es nicht, weil wir denken, "die anderen" wollten uns anders haben. Aber das denken wir nur.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
28.08.2006, 11:36
Liebe Topi,

der Sinn liegt darin, dass wir uns SELBST zu lieben lernen. Und wenn wir das tun, dann heilt unsere LIEBE alles um uns herum, weil wir nur noch durch die LIEBE sehen.

in Liebe
dein Sonnenstrahl

lichtpilgerin
28.08.2006, 12:28
liebe sonnenstrahl,
mir geht es derzeit wohl auch vermehrt um die energie der liebe... daher ist es mir egal, was genau denn mein SELBST ist... in die energie finde ich, wenn ich einfach ALLES AN MIR liebe und dazu gehören auch äußerlichkeiten (ich erinnere mich, dass du mal über ein paar kilo "zuviel" geschrieben hast... liebst du die??? wenn nicht, liebst du DICH dann so wie du bist??? gott liebt sie, da bin ich sicher!!!)

es geht um dieses GEFÜHL der liebe! körperlich spürbar, weil alles sich ausdehnt, wie in der meditation! wenn ich im kopf frage, was mein SELBST ist... naja, ich wiederhole mich :wink:

und meine liebe sonnenstrahl, es geht mir wirklich um das STÄNDIGE praktizieren dieser "ich-liebe-mich-selbst-meditation"... nur so erhalten wir die energie aufrecht! und nur so kann ich ankommen im ICH BIN LIEBE!!! es genügt nicht, es zu wissen, zu verstehen, zu erkennen, sondern es FÜHLEN!!!! ICH BIN LIEBE!!!!

in liebe
lichtpilgerin

Armin
09.09.2006, 15:24
hallo ihr lieben,

zu diesem Thema werd ich auch eimal etwas posten obwohl ich dazu in meinem Vortstellungsthread eigentlich schon alles gesagt habe *gg*.

Gott oder der Schöpfer oder wie auch immer dieses Geistwesen genannt wird, kann nicht wollen das es den einzellnen Wesen oder gar den Menschen gut geht, denn es wird im laufe der Evolution immer Fortschritte in der Entwicklung auch der Menschen bzw. Menschheit und aller anderen Lebewesen geben und Ziel kann doch wohl nur sein,das diese Entwicklung weiter geht??

Ihr seht das Wort gut gehen im Konkurenz zu schlecht gehen aber wir stehen noch ziemlich am Anfang unserer Gentwicklung und das kann es nicht sein, denn wir leben um uns zu entwickeln und wenn, wie angenommen wird, es uns gut geht fehlt ein sehr wichtiger Punkt um uns weiterzueintwickeln, denn das ist ja wohl weitläufige Meinung, warum was ändern was in den Augen vieler gut ist?

Leitsatz wird also sein, es nur Veränderung kann gut sein, denn nur so erreichen wir unser und das Ziel der Seele

Sita
09.09.2006, 17:50
Hallo Armin,

ich glaube, Veränderung ist eine große Gabe von Gott. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was wäre, wenn sie nicht möglich wäre.

Du schreibst, warum was ändern, wenn es in den Augen vieler gut ist.

Da muss ich sofort wieder an den Körper denken. Denn wenn ein grösseres Muster geheilt wird, dann war auch irgendetwas an meinem Körper geheilt. Zum einen habe ich schon 2 x erlebt, dass meine Augen schlechter wurden. Und sie wurden auch 2 x wieder besser. Meine Augen sagen mir also , wann ich eine Sicht habe, die mir nicht gut tut. Eine, wie heißt das noch, unterm Fuß war so eine nach innen gewachsene Warze oder Warzendorn, glaub ich, also die ist verschwunden. Und einmal ist ein eingewachsener Dorn im großen Zeh von mir gegangen. Ich konnte ihn einfach so rausziehen. In meinen Beziehungen ist ebenfalls Änderung enthalten.

Na wenn ich mir das betrachte, dann dürfte das ruhig mehr werden, was verschwindet. Obwohl so viel ist ja nicht da. Oder? Na ist egal. Auf jeden Fall finde ich es total interessant, und ich freue mich vor allem darüber, dass sich bei mir in diesen Phasen der inneren Veränderung auch im Außen etwas ändert.

Und deshalb werde ich nicht aufhören, nein. Ich fange eher an, in eine neue Phase zu gehen. Ich bemerke, dass ich irgendwie ein Beobachter meiner selbst bin. Und ganz von allein, verdichten sich die Dinge, das Thema bei mir. Und was dann geschieht, erfreut mich immer wieder.

Was möchtest du denn verändert haben?
Sita