PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Migräne


Maja
25.07.2005, 19:07
25.07.05 Migräne

Langsam kriege ich die Wut. Ich habe seit einer Woche jeden Tag Migräne. Du hast mir gesagt, dass ich geheilt werde.

Das habe ich dir gesagt und nun bist du sauer, weil deine Schmerzen noch nicht weg sind.

Ja, genau, wann geschieht das denn nun endlich. Ich halte das nicht mehr aus.

Ich sage es dir noch einmal. Du bist geheilt.

Ach ja, und warum merke ich nichts davon.

Weil du alle Aufmerksamkeit auf diese Schmerzen lenkst. Damit können diese nicht verschwinden.

Nein so ist das aber nicht. Ich denke den ganzen Tag nicht an Kopfschmerzen, dann plötzlich wie aus heiterem Himmel fangen sie an. Also habe ich sie mir doch nicht selber geholt.

Doch das hast du.

Also das möchte ich doch jetzt mal genau wissen, wie du das meinst. Wieso habe ich mir dies Schmerzen selber geholt.

Du kannst sie nicht los lassen, tätest du das, wärst du davon befreit.

Also das kapiere ich überhaupt nicht. Du hattest mir gesagt ich soll, wenn die Schmerzen auftauchen, sie akzeptieren. Das habe ich gemacht. Ich akzeptiere sie, nehme eine Pille und dann habe ich für einen Tag Ruhe. Aber ich will keine Pillen mehr nehmen, ich möchte endlich einmal einen freien Kopf haben.

Warum stäubst du dich so sehr eine Pille zu nehmen.

Weil sie Nebenwirkungen haben und ich einfach keine Lust mehr habe, diese ständig zu schlucken.

Also hast du ein Problem mit den Pillen.

Ja, es scheint so zu sein. Was willst du mir jetzt damit sagen?

Woher weißt du, dass die Pillen Nebenwirkungen haben.

Das ist doch allgemein bekannt und wenn ich den Beipackzettel lese, wird mir schlecht.

Also glaubst du was auf dem Papier steht.

Ja, sollte ich das nicht.

Wie lange nimmst du diese Pillen schon.

Ich glaube so an die 15 Jahre.

Und haben sich diese Nebenwirkungen bei dir bemerkbar gemacht.

Eigentlich nicht, aber ich will sie trotzdem nicht mehr nehmen und auch keine Schmerzen mehr haben.

Bleiben wir doch noch mal bei den Pillen. Warum glaubst du, helfen dir die Pillen.

Das sind die einzigen die mir helfen. Alles andere kann ich vergessen. Ich versteh immer noch nicht worauf du hinaus willst.

Immer mit der Ruhe. Du möchtest doch verstehen, oder? ( lächelt)

Natürlich möchte ich das. Oh, langsam dämmert es mir. Es kann praktisch keine Pille helfen, wenn du es nicht möchtest.

So ist es und ich möchte dass du das nicht vergisst.

Also sorgst du auch dafür, dass die Pillen wirken. Das verstehe ich und das finde ich super. Aber warum quäle ich mich fast mein ganzes Leben mit der Migräne herum. Ich habe doch nun wirklich alles vergeben was zu vergeben ist. Meine Vergangenheit habe ich von dir heilen lassen. Was fehlt denn jetzt noch um endlich total befreit zu werden.

Du hast gelernt und erfahren, dass sich jeder seine Aufgaben im Leben selber aussucht. So hast auch du dir unter anderem auch die Migräne ausgesucht. Damit du aber nicht daran zerbrichst, habe ich dich ein Mittel finden lassen, dass dir hilft.

Du meinst, ich kann es dir verdanken, dass meine Pillen mir helfen. Da muss ich dir ja dankbar sein. Das bin ich auch. Aber muss ich denn bis zu meinem Ende die Pillen nehmen.

Das liegt ganz bei dir. Versuche nicht so viel Energieen darin zu verschwenden. Akzeptiere dass die Pillen dir nicht schaden und überlasse mir alles Weitere.

Also kann ich dir dieses Problem, was ich mir eigentlich selber ausgesucht habe, dir zur Heilung übergeben. Das mache ich hiermit und will versuchen mich nicht mehr so da hinein zu steigern.

Vergiss nie, dass ich immer für dich da bin, bei allem was dich bedrückt, sprich mit mir und ich werde dir helfen.

Danke ich werde das beherzigen.

sternenstaub
01.03.2006, 15:55
Liebe Maja,
dieser Herausforderung habe ich vor ganz langer Zeit gegenübergestanden. Täglich Migräne, monatelang Besuche bei Ärzten die mich teilweise sogar als Simulanten hinstellten, weil Ihre Mittel nicht halfen.

Dann schickte Er mir eine Botschaft, in Form einer Studie über TM-Meditation und ihre Wirkung.

Das hat mich so überzeugt, dass ich diese Art der Meditation erlernt habe. Täglich 30 Minuten morgens und abends meditiert und meine Migräne war nach fünf Wochen Vergangenheit. Sie flackerte immer dann nur kurz auf, wenn ich mit der Meditation geschludert habe, weile es mir ja so gut ging :lol:.

Was sich aber als noch viel wertvoller für mich herausstellte, ich habe einen inneren Führer bekommen, der mich in meiner Entwicklung immer dann unterstützte, wenn ich an einem Wendepunkt angekommen bin.

Im laufe der Jahre hat er mir viel erschlossen, aber ich bin oft so Betriebsblind, dass ich vieles immer noch nicht erspüre und verstehe was er mir alles sagen will.
Das macht mich oft sehr traurig, :cry: weil ich mit niemanden in meinem Umfeld darüber reden kann.
Daher freue ich mich sehr, euch gefunden zu haben. :D

Maja
01.03.2006, 16:43
hallo liebe sternestaub,
zuerst einmal möchte ich dich herzlich bei uns begrüßen. eben habe ich dich entdeckt. :D
also wenn mich jemand verstehen kann mit meiner migräne dann bist du es ja wohl. ich quäle mich seit meinem 14. lebensjahr damit herum, dachte dass das in den wechseljahren aufhört, aber leider nicht bei mir. als ich das einmal einen neurologen fragte sagte er, ja das ist doch klar, sie sind biologisch eben noch jünger. [smilie=love sick.gif]
aber was du sagtest mit der TM meditation, das würde mich schon mal näher interessieren. ich meine das schon mal gehört zu haben, kann es aber im moment nicht unterordnen.
erzähle doch mal ausführlicher.
in liebe, maja

Maja
02.03.2006, 06:55
liebe sternenstaub,
mir ist wieder eingefallen woher ich die TM meditation kenne. ist das nicht die transzendale Meditation?

die habe ich vor vielen jahren mit einweihung über 2 jahre praktiziert.
leider hatte ich in keinerlei hinsicht erfolg und habe es dann aufgegeben.
nun habe ich mein leben jesus übergeben und das ist für mich der einzig richtige weg.
ich habe ein gutes gefühl in mir, dass auch ich von meiner migräne erlöst werde.

in liebe, maja

sternenstaub
02.03.2006, 13:21
Liebe Maja,
ja du hast recht, es ist Transzendentale Meditation. Für mich war es der Einstieg in die Meditation, habe für mich das genommen was mir hilft.

In späteren Jahren bin ich noch zu einigen anderen Meditationslehrern gekommen, und habe festgestellt, es ist wichtig das zu nutzen was am besten zu einem passt.

Ich habe bei Ayya Khema gelernt die Atmung zu beobachten, das hat bei mir sehr gute Erfolge erzielt.
Bleibe leider nicht immer dauerhaft dabei, sondern nehme oft anderes als wichtiger.