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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sorgen


Maja
02.01.2006, 07:43
Als ich heute morgen ganz ins Forum sah und unser neues Mitglied begrüßte, klopfte es bei mir und meine Tochter war im Chat. Das erstaunte mich, denn es ist bei ihr mitten in der Nacht.
Vor kurzem der Hurrikan wo alles sehr kritisch aussah und nun Feuer.
Ich habe jetzt fast 2 Stunden mit ihr gesprochen und ein großer Teil von Texas brennt und ist verbrannt. :(
Sie hat mir Fotos geschickt, das Feuer ist schon ganz in ihrer Nähe.
Ich war und bin unentwegt am beten und mache es auch weiter.
Ich fragte meine innere Stimme ob ich mir Sorgen machen müsste, bekam aber ein " nein". Da das immer gestimmt hat, werde ich es auch jetzt glauben und keine Panik in mir hoch lassen. Sie haben das nötigste gepackt um zu flüchten wenn es sein sollte.
Ich habe mein ganzes Potential an Licht zur Verfügung gestellt und es sieht so aus als wenn der Kelch an ihrer Region vorbei geht.
Ich danke Gott dass er mich so früh an den PC geschickt hat, so konnte ich meinem Kind etwas Trost geben und ihr Händchen halten. :)
In Liebe, Maja

Topi1610
02.01.2006, 13:23
Liebe Maja,

ER wird Biggy beschützen und behüten und ihr wird auch nichts geschehen, die Verheißung hast Du schon erhalten. Glaube fest daran und lass keine Zweifel zu.

Ich werde sie ebenfalls in meine Gebete einschließen.

Sonnenstrahl
02.01.2006, 20:08
Das habe ich auch in mir, liebe Maja, sei ganz beruhigt!

dein Sonnenstrahl

02.01.2006, 22:04
Danke Ihr Lieben :). Da mach ich mir auch keine Sorgen mehr!

Am Anfang war mir ein wenig mulmig zumute, aber da ich schon mal alles was ich hatte in einem Naturdisaster verloren hatte, weiss ich das es nicht so schlimm ist sein ganzes Eigentum zu verlieren, denn das kann man ersetzen.

Wir haben auch genug Zeit zu fluechten, denn ich werd wissen wann ein Feuer zu nahe kommt, da ich Polizeifunk hier zuhause hab und immer auf dem Laufenden bin.

Die Feuerwehrleute und die Polizei sind wirklich klasse hier, denn mit all diesen Braenden ist noch keiner umgekommen, das ist ein Wunder!

Die Feuergefahr wird allerdings noch eine ganze Weile anhalten, weil kein Regen in Aussicht ist und die Luftfeuchtigkeit fast gar nicht existiert, aber es wird schon werden.

Alles Liebe,
Biggy :)

Maja
03.01.2006, 07:21
Ich weiß ja liebe Biggi dass du wenig Zeit hast.

Um so mehr freue ich mich dass du dich mal mit einem Beitrag gemeldet
hast. :)

Ich wünsche mir dass du das jetzt öfter einmal machst.

Ich werde auch weiter dafür beten dass die Brände nicht wieder auflodern.

In Liebe, Maja

Sonnenstrahl
03.01.2006, 11:15
Hallo liebe Biggy,

kein erfreulicher Anlass, aber ich freu mich auch sehr, dass du das erste Mal persönlich einen Beitrag an uns gerichtet hast, denn keiner weiß, wie stark dein Einfluss in diesem Forum ist, da du dich immer im Hintergrund gehalten hast.

Aber jetzt muss ich es mal sagen an alle hier in diesem Forum: durch Biggy sind nicht nur die schönen Bilder vorn im Blog zu meinen Texten entstanden, sie hilft auch unermüdlich, nachdem sie unseren Umzug organisiert hat, dieses Forum aufrecht zu erhalten, zu verbessern und verschönern. Wir danken dir von ganzem Herzen dafür und würden uns freuen, öfter deine Meinung hier zu lesen.

Natürlich sind wir alle in Gedanken bei dir, damit du nicht noch einmal alles verlierst. Aber ich selbst bin mir da ganz sicher. Alles wird gut gehen, GOTT wird euch beschützen. Gut, dass du so eine positive Einstellung zu allem hast. Das hilft! Und daraus können wir wieder lernen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

03.01.2006, 16:55
Nochmals vielen Dank fuer die lieben Worte :).

Ich werde versuchen oefters zu schreiben.

Im Moment sind alle Feuer aus, aber in ein paar Stunden wird es wieder ganz doll windig und die Feuerwehren stehen alle bereit.

Fuer mich ist es schwer geworden seit dem ersten Naturdisaster, etwas extrem negativ zu sehen, denn das hat bis jetzt noch niemandem geholfen.

Ich erzaehl einfach mal was ich da erlebt habe, dann ist das besser zu verstehen.

Im July 1997 hat ein Hurrikan soviel Regen auf den Ort geschuettet das alles Fluesse und Baeche zusammen gekommen sind in meiner Naehe und innerhalb einer Stunde standen wir im Haus bis zu den Hueften im Wasser.

Mein damaliger Mann und ein Freund der bei uns gemietet hat haben die Tiere von den Leinen losgemacht und die Staelle aufgemacht so das die Pferde rauskonnten. Ich hatte zu der Zeit ein kleines privates Tierheim mit Hunden, Katzen, Pferden und alles moegliche.

Meine Nachbarn hatten versucht mit dem Auto rauszufahren und hingen in einem Baum und versuchten was zu uns rueberzurufen, aber das Wasser war so laut, wir haben nichts verstanden. Die Nachbarn zeigten auf ihr Steinhaus und zum Dach, wollten uns wahrscheinlich sagen das wir auf deren Dach klettern sollen.

Aber da waren 2 Zaeune dazwischen und die Stroemung war ueber 30 Stundenkilometer.

Unser Freund versuchte es zuerst und wurde sofort weggeschwemmt. Wir dachten er waere ertrunken aber fanden ihn spaeter in einem Baum.

Also versuchten wir ueber den Zaun zu kommen, aber die Stroemung drueckte uns an den Stacheldraht und ich konnte mich nicht mehr halten und wusste das ich jetzt untergehe.

Auf einmal wurde ich ganz ruhig und musste sogar laecheln, alle Angst war weg.

Zehn Minuten spaeter schaffte mein Mann es mich darauszuziehen und zu dem Haus vom Nachbarn zubringen. Der gute Mann hatte am Tag vorher vergessen seine Leiter wegzustellen. Ich wachte wieder auf und konnte die Leiter selber hochklettern.

Dann sassen wir auf dem Dach, mit 2 Hunden, und die Tornados tanzten um uns rum, es war am giessen, am blitzen, am donnern, und dann rochen wir Gas das aus dem Haus austroemte.

Kurz darauf wurden die Nachbarn aus dem Baum geschwemmt und ertranken vor unsren Augen.

Wir sassen 5 Stunden auf dem Dach, wusste nicht ob uns ueberhaupt jemand retten kommt. Wir sahen zu wie die Haeuser weggeschwemmt wurden und unsre Tiere.

Aber ich hab mich noch nie so sicher gefuehlt als wie auf dem Dach, denn was ich da unter Wasser erlebt hatte spielte sich wie ein Film ab in meinem Kopf.

Zuerst einmal das friedvolle Gefuehl werd ich nie vergessen. Die Welt war am untergehen um uns rum, aber ich sass da mit einem Grinsen im Gesicht. Mein Mann dachte ich haette nen Gehirnschaden unter Wasser erlitten ;).

Ich erzaehlt ihm dann was ich erlebt hatte.

Ich hab keinen Tunnel oder sowas gesehen. Mein Leben lief nicht an mir vorbei, sondern das Leben der andern das ich beruehrt habe. Ich habe jede Traene und jedes Laecheln das ich verursacht hab bei andern Leuten gefuehlt.

Ich war schwer verwundert wieso es nicht so wichtig war das ich mal 6 Familien aus einem brennenden Haus rausgeholt hab, aber das Laecheln was ich einer Verkaeuferin an der Kasse gegeben hab, viel wichtiger war.

Ich brauchte noch ein paar Monate (wir wurden von einem Nachrichtenhubschrauber gerettet nach 5 Stunden, mit den Hunden) um das alles zu verdauen und zu verstehen, aber seitdem ist es schwer fuer mich was negativ zu sehn.

Es war unwahrscheinlich kompliziert alles zu umkomplizieren, denn das Leben ist ganz einfach wenn das Wichtigeste das es gibt ein Laecheln ist. :D

Und jetzt mit den Feuern, anstatt mich inne Hose zu machen mach ich lieber den jetztigen Moment das Wichtigste was es gibt.

Ein guter Freund hat mich mal folgendes gefragt als ich ihm erzaehlte das ich mir Sorgen ueber was machte was am naechsten Tag war. Er sagte:

Wer denkst du denn wer du bist??? Bist du wirklich so arrogant zu glauben das du morgen frueh ueberhaupt aufwachen darfst??

Ui, das hat gesessen. Und die Natur hat mich dann genug wachgeruettelt und mir meinen Platz gezeigt. Vor allen Dingen aber Respekt, aber keine Angst.

Deshalb hab ich jetzt ein Wildtierheim wo ich die Verletzten und Verwaisten pflegen und wieder zurueckgeben kann. Nichts fuehlt sich richtiger an, nichts gibt mir mehr inneren Frieden als der Natur helfen zu duerfen..und Feuer ist auch ein Teil der Natur.

Die Menschen bauen alles zu und wundern sich wieso sie auf einmal im Weg sind wenn die Natur sich das zurueckholt was wir ihr gestohlen haben. Die Erde will heilen und die Menschen helfen da nicht grad viel, deshalb wird die Natur sich auch noch viel staerker bemuehen.

So, jetzt muss ich aber los!

Eure Biggy

Sonnenstrahl
03.01.2006, 19:00
Hallo liebe Biggy,

obwohl ich von dieser deiner Geschichte wußte, hatte ich sie nie so ausführlich gehört. Und wenn man so etwas einmal erlebt hat, kann ich mir vorstellen, dass sich die eigene Lebenseinstellung völlig verändert. Was hat dann noch wirklich Bedeutung, wenn man dem Tod so in die Augen gesehen und alles verloren hat?

Ich freue mich sehr, dass du bereit warst, uns deine Geschichte hier zu erzählen und auch wenn ich mich wiederhole, es wäre schön, wenn du dich öfter hier mitteilen würdest. Denn der Austausch hilft allen.

Deine letzten Sätze waren besonders wichtig, glaube ich, dass die Erde sich zurück holt, was wir ihr nehmen. Ja, so sehe ich das auch, und die Menschen werden dadurch gezwungen, aufzuwachen. Irgendwann werden alle begreifen, dass die Erde ein lebendiges Wesen ist, das man ihr nicht einfach Schaden zufügen darf, ebensowenig, wie den Tieren. Auch mit denen geht der Mensch sehr respektlos um. Auch die Tiere rächen sich auf ihre Weise durch Krankheiten, die sie verbreiten, wenn man ihnen nur Leid zufügt. Alles was wir anderen antun, kommt zurück, solange, bis wir kapieren, dass wir Verantwortung haben und dass unser Weg die Liebe ist und nicht die Ausbeutung.

So traurig es ist, aber wir holen uns unser Unglück alle selbst. Und wir müssen anfangen, das zu begreifen, dann werden wir verantwortlicher mit unserer Umwelt und auch mit anderen Menschen umgehen. Ja, ein Lächeln, ein liebes Wort, das wir jemandem schenken, kommt auch zurück und zwar sofort. Und es tut gut. Wenn die Menschen mehr und mehr begreifen, dass sie sich selbst gut tun, wenn sie anderen Gutes tun, dann wird die Welt sich wirklich zu verändern beginnen. Hilf uns hier mit, liebe Biggy. Wir brauchen dich. Du hast schon so viel erlebt, so viel durchlitten. Und du hast die LIEBE in dir. Lass uns von hier aus Licht ausbreiten. Du siehst, es wird größer, zwar wachsen wir nicht mit einem Schlag, sondern langsam, aber stetig. Und alle, die sich uns hier anschließen, bringen Kraft und Potential mit und das ist es, was ich mir immer gewünscht habe. Wenn das hier ein großes Zentrum des guten Willens wird, dann sind wir eine Macht, die von GOTT gelenkt wird, und ER weiß, was er tut. ER handelt durch uns.

Ich weiß, dass du diese GOTTES-Beziehung anders defenierst, als wir, aber du willst dasselbe. Deshalb scheu dich nicht, auszudrücken, was und wie du es willst. Es sind nur andere Worte, aber wir sprechen die gleiche Sprache.

Wenn man einen Stein in die Mitte eines Sees wirft, schlägt er Wellen bis ans Ufer, auch wenn wir es nicht sehen. Und so können wir von hier aus etwas bewirken, was wir vielleicht auch jetzt noch nicht sehen. Aber eines Tages werden sich die Früchte zeigen.

Ich bin ganz gespannt und vollkommen zuversichtlich, dass GOTT mir nicht umsonst diesen Weg gezeigt hat. Ich weiß, wir können die Welt verändern. Lasst es uns anpacken. Denn es fängt da an, wo wir stehen.

In Liebe
dein Sonnenstrahl

lichtpilgerin
04.01.2006, 00:28
liebe biggy,
auch ich danke dir dafür, dass du deine geschichte erzählt hast. sie hat bei mir eine menge zum fließen gebracht... und mir sehr deutlich gezeigt, wie nichtig ein paar alltags-sorgen sind, die mich gerade (scheinbar) drückten!

ja, ich sehe es auch so, dass mutter erde sich wehrt. wir haben ihr bereits so viele wunden zugefügt und tun es tagtäglich immer und immer wieder - fast unvorstellbar, dass es noch flecken gibt, die nicht berührt wurden, in die wir uns noch nicht "nutzbar" gemacht haben!

ich hoffe einfach tagtäglich immer wieder, dass wir mehr und mehr menschen werden, eine immer größere anzahl, die sich trauen, ihr inneres licht und ihre liebe anzuerkennen und zu leben, sich mehr und mehr zeigen und somit anderen die möglichkeit geben, sich zu überdenken, klarer, bewusster zu werden... und in die veränderung zu kommen! ich glaube, die menschen, die sich in gruppen wie diesen finden, können tatsächlich brücken bauen! vieles bewirken, eine andere engergie ans licht bringen...

während ich dies schreibe merke ich, dass meine hoffnung wieder wächst; ich spüre diese tiefe innere kraft in mir, die weiß!

wahrscheinlich kennt ihr die amtsantrittsrede von nelson mandela?
ich finde sie wunderschön und unglaublich berührend und ich denke, sie passt irgendwie, daher kopiere ich sie:

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.

Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns:
Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?

Aber wer bist Du, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn Du Dich klein machst.
Sich klein zu machen,
nur damit sich andere um Dich nicht unsicher fühlen,
hat nichts erleuchtetes.

Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes,
der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns,
Er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir anderen unbewusst damit die Erlaubnis,
es auch zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.


das ist es, was wir durch unser lächel tun können: die anderen befreien! lassen wir die liebe unseres herzens also zu, um uns und anderen damit in gottes namen zu dienen!

mit liebe-vollen grüßen
lichtpilgerin

Sonnenstrahl
04.01.2006, 08:35
Ich kannte diese Rede nicht, aber sie zeigt, dass es wirklich große Menschen gibt, die verstanden haben, worum es geht und die sich mit ihrem ganzen Leben dafür einsetzen, die Welt zu verändern. Lasst uns unseren Teil dazu beitragen!

In Liebe
Sonnenstrahl

04.01.2006, 16:54
Hallo Ihr Lieben,

da hast du recht Sonnenstrahl, das ich meine Beziehung zu Gott etwas anders sehe als was ich hier gelesen hab. Ich habe aber mal sehr sehr aehnlich geglaubt, doch durch das was ich alles erleben durfte, ist alles viel einfacher geworden. Viel unkomplizierter.

Dasselbe wollen wir allerdings alle, naemlich sich zufrieden und gluecklich zu fuehlen, mit all den Problemen und Macken die man hat. Natuerlich ist das auch kein Dauerzustand, sonst waehren wir keine Menschen sondern Goetter.

Aber wenn mir etwas passiert was negativ erscheint und mich wurmt, dann wende ich sofort das Gelassenheitsgebet an.

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, (andere Menschen)
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, (mich und wie ich die Dinge sehe)
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Also frage mich dann sofort ob ich etwas an der Situation aendern kann. Wenn die Antwort ja ist, dann geh ich sofort an die Sache dran, wenn die Antwort nein ist, dann kann ich das meistens sofort akzeptieren und mich ans Naechste dranmachen, also mich selber oder meine Ansichtssache aendern, denn in allem was passiert ist was Gutes drin
auch wenn zuerst blind ist und es nicht sehen kann.

Das mach ich nur schon seit 8 Jahren, hab mich so dran gewoehnt das ich mir dessen schon gar nicht mehr bewusst bin. Mein Mann sagte mal "du bist ein wandelndes Gelassenheitsgebet und ein auch ein wandelndes Danke, den deine Resultate sprechen fuer sich selber".

Ich frage kaum noch nach Oben, denn ich weiss oft schon die Antwort bevor ich ueberhaupt die Frage formuliert hab.

Hat jemand von Euch mal das Buch "Umarmt vom Licht" (ich glaub so heisst der Titel auf deutsch?) von Betty Eadie gelesen? Meine Erfahrungen waren sehr aehnlich.

Glueck ist kein Ziel, sondern eine Reise,
Biggy

Maja
04.01.2006, 17:58
Liebe Biggi,
du gibst mir und vielleicht auch den anderen neue Denkanstöße :?:
Vielleicht machen wir es uns selber oft viel zu schwer. ( die Lösung liegt ja auch meist neben dem Problem )

Aber da wo du jetzt bist, muss ich erst mal hin kommen.

Gelassenheit in Stress Situationen zu bewahren fällt mir noch sehr schwer.

Ich habe oft Schuldgefühle wenn ich denke dass ich etwas falsch gemacht habe, suche ich nur bei mir.
Du hast mir vorhin im Chat etwas gesagt was mir sehr zu denken gibt.

" Wenn du dich schuldig fühlst, frage dich wessen Erwartungen du entsprechen willst, wenn es deine eigenen sind, mach neue."

Das muss ich erst mal sacken lassen. Das habe ich mich nämlich noch nie gefragt. Ein aktuelles Beispiel habe ich zur Hand. Mein Mann ist sehr krank, er hatte eine schwere Lungenentzündung, ich habe draüber gesprochen. Er hat immer noch schlimme Hustenanfälle und das seit Wochen, wo er natürlich nichts für kann. Aber ich kann das oft nicht mehr ertragen und bekomme Schuldgefühle, weil er ja nichts dafür kann.
Also wessen Erwartungen will ich entsprechen?
Ich denke dass es meine sind!!
Also müsste ich neue machen.
Aber wie soll ich das anstellen?
Ich bin auf eine Antwort gespannt.
In Liebe, Maja

04.01.2006, 18:16
Wie man seine eigenen Erwartungen aendert:

erstmal die Erwartungen definieren und ich denke wenn du genau weisst was du von dir selber erwartest, wirst du so lachen muessen das sie sich von selber aendern :lol:

Es ist so einfach, genauso wie du dir ein neues Auto aussuchst, so kannst du dir auch deine eigenen Erwartungen aussuchen. Ehrlich! :)

Maja
04.01.2006, 18:22
Also das reicht mir nicht ganz, werde doch mal etwas ausführlicher. :roll:

Bleiben wir mal bei meinem Beispiel. Entweder bin ich schwer von Begriff, denn ich kann da noch nicht so viel mit anfangen.
Sage mir mal genau wie du dir das vor stellst. :)

04.01.2006, 18:33
Ok, ich kann dir gerne ein Beispiel von mir erzaehlen:

Ich hab mich auch staendig schuldig gefuehlt weil mein Vater nichts mit mir zu tun haben wollte. Ich fuehlte mich schuldig und hab alles versucht, aber bin nur gegen Waende gelaufen.

Als es mir dann so nahe ging das ich Depression bekam, hab ich mich gefragt was ich eigentlich von mir erwarte.

Und so sah das aus:

Ich erwarte von mir eine gute Tochter zu sein und genau dem Bild zu entsprechen das mein Vater von mir hatte.

Und da hats dann geklickt. Diese Erwartungen sind total unreal, und als ich das einsah, fiel alles wie ein Erdbeben von mir und ich kann meinen Vater nun lieben ohne das diese Liebe erwiedert wird, denn sie ist ohne Erwartungen an ihn oder mich.

Und so mach ich das nun jedes mal wenn ich anfang mich schuldig zu fuehlen..ich versuch rauszufinden was ich von mir erwarte und finde meinen Weg daraus. Aber ich hab oft schon so ueber mich lachen muessen wenns mir klar wurde, macht richtig Spass :).

Deshalb das Beispiel mit dem Auto...du suchst es dir selber aus, aber du musst dich auch dran gewoehnen, es selber fahren und es pflegen, tanken, oelwechsel, du weisst schon :).

Maja
04.01.2006, 18:46
Oh ich glaube dass es langsam bei mir dämmert. :roll:

Ich analysiere mal mein Problem.

Ich fühle mich schuldig weil es mich stört dass mein Mann so schrecklich hustet. :(

Ich kann mich aber jetzt entscheiden mich schuldig zu fühlen, oder nicht.
Ich darf mir ohne Schuldgefühle eingestehen, dass mich das Husten stört.

Ja aber dann habe ich ja keine Schuldgefühle mehr. Will ich das überhaupt?

Da hast du was angerichtet. Das könnte ja wirklich vieles vereinfachen.
Da werde ich aber auf jeden Fall dran bleiben.
Danke das hat mir sehr geholfen.
Maja

Sonnenstrahl
05.01.2006, 02:36
Irgendwie scheint mir, dass da noch etwas fehlt, lieb Maja. Ich finde die Anregungen von Biggy hier sehr interessant, denn über diesen Weg finden wir sehr schnell heraus, dass wir oft etwas von uns erwarten, ja sogar fordern, was wir gar nicht erfüllen können. Solange wir uns unserer eigenen Erwartungen an uns nicht bewusst sind, gährt da so etwas im Unbewussten und das ist es, was uns Schuldgefühle bereitet.

Was dich und deinen Mann betrifft würde ich das jetzt mal so ausdrücken:

Er hustet und jetzt kommen deine Erwartungen....., die wir - vielleicht auch du selber - nicht kennen. Diese Erwartungen, die du nun an dich selbst hast, kannst du scheinbar nicht erfüllen. Und weil du es nicht kannst, hast du Schuldgefühle. Aber was erwartest du denn nun eigentlich in Bezug auf seinen Husten? Du fühlst dich schuldig, weil er dich nervt, okay, aber was sind deine Erwartungen an dich? In Bezug auf das Genervtsein vielleicht, dass du geduldiger mit ihm bist, vielleicht dass du mehr Liebe für ihn empfindest, statt der Gefühle, die du gerade hast. In Bezug auf den Husten aber erwartest du vielleicht von dir, dass du ihm helfen kannst, den Husten zum Verschwinden zu bringen, ihn zu heilen. Kannst du das?

Ich erinnere mich an ähnliche Situationen mit meiner Mutter und ihren ständigen Schmerzen, über die sie klagt. Immer, wenn sie anruft und es mir erzählt, habe ich mich schlecht gefühlt. Und wenn ich jetzt in diesem Zusammenhang darüber nach denke, wird mir um so deutlicher bewusst, dass ich von mir selbst enttäuscht war, dass ich ihr nicht helfen, sie nicht heilen konnte. Aber kann ich das? Solange ich mir selbst oft nicht helfen kann, wie will ich denn anderen helfen? Also welche Erwartungen habe ich da eigentlich an mich?

Da fällt mir noch ein Beispiel ein. Sie hat ihr Auto verkauft und nun suchte sie ihren Zweitschlüssel, weil der neue Besitzer den verlangt hat. Sie rief mich an und sagte, der müsse bei uns sein. Sofort wollten sich wieder solche Schuldgefühle einstellen, ich wußte gar nicht, warum. Doch jetzt weiß ich es, ich habe mich für das Fehlen des Schlüssels verantwortlich gemacht, weil ich vor einem halben Jahr mal ihren Wagen benutzt hatte. Ich glaubte also, ich müsse ihr jetzt unter allen Umständen den Schlüssel zurück beschaffen. Und dabei denke ich an Biggy`s Satz, dass man, wenn man erst mal erkennt, was man da von sich erwartet, plötzlich lachen muss, weil diese Erwartungen einfach absurd sind. Ich habe diesen Zweitschlüssel nie gehabt, sondern nur ihren eigenen, also, wie sollte ich denn den Schlüssel jetzt herzaubern? Das ist ihr Problem, ich habe nichts damit zu tun. Ich hätte mir nur fast wieder selbst ein Problem geschaffen.

Interessant, das alles mal von der Warte aus zu betrachten, muss ich schon sagen. Danke Biggy!

euer Sonnenstrahl

Maja
05.01.2006, 06:51
Danke S.Strahl dass du es noch einmal ausführlicher beschrieben hast. Obwohl mir einiges klar geworden ist, besteht das Problem ja weiterhin.
Ich habe begriffen dass ich keine Schuldgefühle haben brauch, wenn ich das Husten nicht mehr ertragen kann.
Aber ändern tut sich ja nichts, der Husten geht weiter.
Jetzt im Moment wo ich schreibe ist es wieder unerträglich. Mein Mann muss um 7 Uhr zur Krankengymnastik. Ich stehe dann immer ganz früh auf um in Ruhe ( ohne Hustenanfälle ) zu Frühstücken. Aber er kam schon um 6 Uhr runter obwohl er erst um 7 Uhr aus dem Haus muss. :(

Was erwarte ich, genau das was du gesagt hast, ich erwarte dass er geheilt wird. Aber ich kann es nicht, alles was ich bis jetzt unternommen habe hat nichts gebracht. Ich schließe ihn immer in meine täglichen Gebete und Reinigungen mit ein.
Da frage ich mich, was mache ich falsch? Warum denke ich dass ich versage weil sein Husten nicht besser wird?
Ich vergebe ihm und auch mir, weil meine Gefühle oft alles andere als liebevoll sind.
Ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll?
Ich merke dass mir das alles sehr weh und leid tut. Es ist ein Teufelskreis.
Ich fühle mich auch immer müder und schlapper.
Ich habe heute morgen ganz intensiv um die Wahrheit gebetet bei meiner Lichtmeditation.

Sonnenstrahl
05.01.2006, 15:05
Hallo liebe Maja,

da ich dich ja schon etwas länger kenne, will ich mal ganz offen sein, und ich hoffe, dass dir das recht ist und ich jetzt nichts Falsches sage.

Wenn es um Erwartungen hat, die wir an uns selbst stellen, wie z.B. einen anderen heilen zu wollen, ihn vom Schmerz befreien zu wollen, dann ist das, was Biggy sagte, dazu angetan gewesen, zu erkennen, dass wir manchmal Erwartungen an uns stellen, die wir gar nicht erfüllen können. Und was wir nicht können, dazu haben wir auch keine Verpflichtung. Wenn wir erkennen, dass uns an irgendeiner Stelle Grenzen gesetzt sind, dann sollten wir uns auch eingestehen, dass wir alles Weitere GOTT überlassen müssen. In der Bibel steht: "Wirf alle deine Sorgen auf mich!" Das meint für mich, dass wir sie IHM geben sollen, aber nicht in der Erwartung, dass ER jetzt alles so regelt, wie wir es uns als kleine Menschlein vorstellen, sondern, dass wir das Beste erwarten sollen, aber ohne jegliche Bewertung, was das Beste für den anderen ist und wann und wie es geschieht oder zu geschehen hat.

Vielleicht steckt dein Mann auch gerade in einer Lektion, die er zu lernen hat. Und diese Lektion musst du ihm auch lassen.

Aber warum quält dich das alles so?

Liebe Maja, kann es sein, dass du ihm nie die Liebe geben konntest, die er von dir erwartete? Kann es sein, dass du ihm auch nicht die Liebe geben konntest, die du ihm selbst gern gegeben hättest, aber wozu du nicht fähig warst? Kann es sein, dass du dich deshalb jetzt schuldig fühlst?

Aber wenn das so ist, dann stellst du auch wieder Erwartungen an dich selbst, die unerfüllbar sind, denn erstens können wir die Vergangenheit nicht ändern und zweitens können wir nichts geben, was nicht aus uns selbst zum Ausdruck kommt. Liebe kann man nicht erzwingen.

Vielleicht glaubst du, Fehler gemacht zu haben. Aber die gehören der Vergangenheit an, die unabänderbar ist und die man auch nicht durch Schuldgefühle zurecht rücken kann. Du kannst nur im HIER und JETZT soviel LIEBE geben, wie du frei machen kannst. Und das ist es, worauf es an kommt. Denn die LIEBE in uns kann nur GOTT frei machen.

Gerade rief mich meine Mutter an, die ja vor einigen Tagen so mir nichts dir nichts ihr Auto verkauft hat. Jetzt musste sie einen Weg von ca. 2 km von ihrer Wohnung aus zurück legen, der ihr schwer fällt, weil sie Schmerzen hat. Sie rief mich gerade an und erzählte mir das, fragte aber nicht, sondern erzählte nur und hat wohl erwartet, dass ich mich, wie gewohnt, flugs in Richtung Buer aufmachen würde (ca. 17 km eine Strecke), um sie dort hin zu fahren, wo sie hin muss.

Ich habe ihr aber gesagt, dass sie sich ein Taxi nehmen soll. Sie bestätigte sofort, dass das auch richtig sei, weil ja mein Weg viel weiter sei. Aber ich glaube, sie war irgendwie erstaunt. Ich habe es gespürt.

Doch für mich ist das jetzt so in Ordnung, ohne schlechtes Gewissen. Keine Gefühl der Pflichterfüllung mehr! Sie ist nicht arm, und das Taxi kann sie gut bezahlen. Es ist ihre Aufgabe, aus all dem auch etwas zu lernen. Und ich habe gelernt, dass ich aus LIEBE handeln muss, nicht aus irgendeinem falsch verstandenen Pflicht- oder Schuldgefühl.

Warum erzähle ich das? Mir scheint, es hat irgend etwas mit deiner Situation zu tun. Ich glaube, wir sollten alles, was wir tun, lernen mit LIEBE zu tun, sonst ist es nicht so getan, wie GOTT es von uns erwartet. ER nimmt es uns aber deshalb auch nicht übel, sondern wir selbst spüren, dass wir es nicht richtig getan haben. Und dann leiden wir.

Alles mit LIEBE zu tun, ist nicht ganz einfach. Doch ich stelle mehr und mehr fest, dass ich die LIEBE ja nicht aus mir herauspressen muss, sondern dass ich einfach, genau in der Situation, ind er ich bin und in der ich sie brauche, GOTT bitten kann, sie mir zu geben für mich und den anderen. Und dann lehne ich mich gedanklich zurück und warte ab, was ER mir gibt. Im Kurs steht: "Diesen Augenblick gebe ich DIR, hab DU die Führung, ich will dir folgen, gewiss, dass DEINE Anleitung mir Frieden bringt!" Auf diese Weise können wir lernen, SEINE LIEBE in jeder Situation kennen zu lernen, in ganz kleinen Schritten. Wir brauchen nicht zu planen, wir brauchen nicht zu warten, wir müssen nur anwesend sein und IHN dann bitten, das Steuer zu übernehmen. Und dann stellt sich etwas ein, was wunderschön ist.

Vielleicht hast du Gelegenheit, das einmal zu versuchen. Und wenn du es kennen gelernt hast, weißt, was ich meine, dann wirst du verstehen, dass wir tatsächlich nichts tun brauchen, außer, zurückzutreten und IHN durch uns wirken zu lassen. Du brauchst nicht mehr um Heilung für deinen Mann zu bitten, das hast du schon in reichlichem Maße getan. GOTT hört sehr gut, er weiß, dass Heilung notwendig ist. Aber die sieht wahrscheinlich anders aus, als du es dir jetzt wünschen würdest. Heilung muss umfassend geschehen, und das weißt du, und damit ist gemeint, dass sie in ihm und in dir zuerst in eurem Geiste geschehen muss, bevor sie auf der körperlichen Ebene zutage tritt.

Lade deshalb GOTT bei allernächster Gelegenheit ein, vorzutreten, am besten in einer Situation, in der du dich sehr gestört oder genervt fühlst. Und dann lehne dich zurück, schau in Gedanken nach oben und warte ab, was geschieht. Du wirst erstaunt sein. Vielleicht geschieht in diesem Augenblick das Wunder der Heilung für euch beide.

Ich wünsche dir diese Erfahrung mit deinem Mann sehr bald, damit du Frieden findest.

in Liebe
dein Sonnenstrahl

05.01.2006, 15:47
Das hast du aber sehr gut beschrieben Baerbel!

Ich denke das die allgemeinen Erwartungen von andern Leuten auch etwas damit zu tun haben.

z.b. kann ich mir vorstellen das wenn jemand krank ist und mich das nervt und ich das andern erzaehle, die mich als herzlos ansehen, denn wird es nicht allgemein erwartet das man den Kranken beisteht und sie pflegt?

Deshalb schlug ich vor erstmal die eigenen Erwarten die man an sich stellt zu definieren, dann kann man schauen was andre Leute von uns erwarten.

Aber oefter als nicht nehmen wir nur an was andere von uns erwarten, und wenn man da mal richtig nachfragt, lernt man das die Erwartungen der anderen ganz anders sind als man vermutet.

Wir gehen meistens von unseren eigenen Erwartungen aus und reflektieren die auf andere Leute, denn wenn wir etwas erwarten ist es ja nur logisch das andere dasselbe erwarten. Nichts ist falscher als der Spruch "behandele deinen Nachbarn so wie dich selber", denn damit nimmt man wieder an das alle anderen Leute genauso behandelt werden wollen wie wir, und das ist unreal.

Und um es jetzt noch etwas zu bereichern, schau dir mal den Unterschied zwischen Erwartung und Hoffnung an.

Wenn du etwas erwartest, dann will dein Ego das Resultat bestimmen.
Wenn du auf etwas hoffst, dann ueberlaesst du das Resultat Gott.

Maja
05.01.2006, 17:40
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich heute morgen meinen Beitrag geschrieben hatte, bat ich um Hilfe endlich zu begreifen warum ich so reagiere und mich ständig schuldig fühle.
Was du sagst Biggi kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich habe immer den Spruch in mir,
" behandele deinen Nächsten so wie du behandelt werden möchtest."

Du hast eine etwas andere Wortwahl benutzt, aber was ist falsch daran, wenn ich jeden Menschen so behandele, wie ich es gerne hätte?

Vielleicht ist da doch was dran was du gesagt hast, fällt mir gerade so ein.
Sicherlich erwarte ich dann auch, dass man mich so behandelt und bin enttäuscht, wenn das nicht der Fall ist.
Dann stimmt auch wieder was du unten geschrieben hast.
" Wenn du etwas erwartest, dann will dein Ego das Resultat bestimmen."
Also das trifft den Nagel auf den Kopf.

Und was du schreibst liebe S. Strahl stimmt natürlich auch. Du kennst mich ja auch nicht erst seit gestern.

Ihr habt mir viel zum überlegen gegeben, dafür danke ich euch. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Gott durch euch spricht.

Ich war heute mittag alleine und habe die Zeit für eine Meditation genutzt.
Da ist mir wunderbares passiert. Ich fühlte die Gegenwart Gottes so stark dass mir die Tränen kamen. Ich fühlte mich umarmt und getröstet und ich weiß dass alles gut werden wird.
Und dazu kam dann noch, dass mein Mann zur Zeit nicht hustet. :D
Ich bin so dankbar dass ich euch habe und mit meinen Problemen nicht alleine da stehe.
In Liebe, Maja

05.01.2006, 18:13
Ja genau den Spruch meinte ich mit dem Nachbarn.

Ich habs dir grad im Chat erklaert was ich meinte, aber ich moechte es hier nochmal wiederholen:

Ich kann mir einfach nicht vorstellen das alle Menschen auf dieser Welt genauso behandelt werden wollen wie ich.

Ich mag z.b. keine abgeschnitten Blumen, und wenn mir jemand einen Strauss Blumen schenkt, dann tuen mir die Blumen nur leid, und ich kann mich nicht freuen.

Und wenn ich jetzt nach dem Spruch gehe, dann taete ich nie jemand andres Blumen schenken. Das waer doch schade nicht?

Jeder ist individuell.

So meint ich das :).

Sonnenstrahl
05.01.2006, 20:01
Je, nachdem, wie man diesen Satz versteht, kann er richtig oder falsch sein, denke ich. Wenn ich sage: "Behandle deinen Nächsten, wie dich Selbst!" so meine ich damit, dass ich meinen Nächsten, oder Nachbarn, wie du es sagst, Biggy, als das Gleiche betrachte, was ICH BIN. Das heißt, wir sind eins, wir sind miteinander verbunden. Und wenn mir das bewusst ist, dann weiß ich auch, wie er fühlt und was er sich wünscht. Wenn ich die Göttliche Kraft in jede Verbindung zu einem anderen Menschen einfließen lasse, wird sie mich immer spüren lassen, ob jemand abgeschnittene Blumen mag oder nicht, weil ich mich dann für das Wesen des anderen geöffnet habe. Ich schließe dann nicht mehr einfach von mir und meinen persönlichen Vorlieben darauf, dass der andere das genauso sieht, sondern ich bewege mich auf einer ganz anderen Ebene, auf der mentalen Ebene des Erfühlens, und selbst das ist nicht ganz präzise ausgedrückt.

Ich nehme mal ein Beispiel. Wenn ein alter Mensch, der pflegebedürftig ist, von jemandem versorgt wird, der ihm alles gibt, alles für ihn tut, aber er tut es nur aus Pflichtgefühl und wegen der andern Leute, dann weiß das der alte Mensch auf einer bestimmten Ebene seines Seins sehr genau. Er fühlt es, er spürt es, und er fühlt sich nicht gut damit.

Wir selbst spüren doch auch sehr genau, wie ein anderer zu uns steht, ob er uns mag oder nicht, auch wenn er es noch so gut zu kaschieren versucht.

Es gibt Menschen, die oft betonen, sie wären doch immer nur gut gewesen, hätten immer alles nur für andere getan und nie einen Dank bekommen. Sie wissen nicht, dass dieser Dank genau aus diesem Grund ausgeblieben ist, weil sie das, was sie taten, nicht wirklich für den anderen getan haben, sondern um sich selbst besser zu fühlen.

Wenn ich meine Mutter aus Pflichtgefühl oder wegen der Nachbarn oder der Leute dreimal wöchentlich besuche, dann weiß sie ganz genau, dass ich nicht aus Liebe gekommen bin.

Heute weiß ich das, vor längerer Zeit habe ich mich über ihre schroffe Art gewundert und geärgert, die mir zeigte, ich konnte ihr nichts recht machen. Warum? Weil sie wußte, dass ich nur meine Pflicht erfüllte. Ich habe daraus gelernt, mein Inneres zu fragen, ob es mir wirklich ein Bedürfnis ist, sie anzurufen und dann tue ich es, sonst lasse ich es, weil ich mir das für mich selbst auch so wünsche.

Wir glauben alle, wir könnten den anderen hinter`s Licht führen, ihn glauben machen, dass wir ganz liebevoll und besorgt um ihn sind, aber das, was dahinter liegt, unser eigenes schlechtes Gefühl, das können wir nicht verbergen, und das ist es, was beim anderen an kommt. Und deshalb bemühe ich mich immer darum, im anderen mich Selbst zu sehen und ihn so zu behandeln, wie ich mir wünsche, behandelt zu werden.

Das Problem ist aber, dass wir nicht immer so liebevoll sein können, wie wir es gern wären. Sollen wir deshalb den anderen einfach nicht beachten oder ihm nicht geben, was er braucht? Sicher nicht. Für mich kommt an dieser Stelle immer GOTT ins Spiel, weil ich mir genau hier nicht allein helfen kann. Wenn ich GOTT bitte, mir SEINE LIEBE für den anderen zu geben, mir die Augen zu öffen für das, was der andere wirklich braucht und ist, dann tut ER es, das ist meine Erfahrung, und plötzlich wird aus einer Situation, die vorher ganz sachlich und ohne Liebe gelebt wurde, etwas ganz anderes. Ich fühle plötzlich die Hilflosigkeit, den Schmerz und das Leid des anderen, sein Rufen nach Liebe und ich kann es ihm problemlos geben, weil ich in ihm mich Selbst erkannt habe. Dann geht alles ganz leicht und wie von selbst. Es entsteht eine Verbindung, alle Vorbehalte sind verschwunden, und ich kann plötzlich einen völlig fremden Menschen liebevoll in die Arme schließen und an seinem Schicksal teil haben. Und so ist es zu meinem geworden.

In diesem Sinne stimmt der Satz dann für mich doch: "Behandle einen anderen wie dich Selbt", weil er nichts anderes ist, als das, ein Teil von mir.

In Liebe
Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
05.01.2006, 20:07
Hallo ihr Lieben,
nachdem ich heute morgen meinen Beitrag geschrieben hatte, bat ich um Hilfe endlich zu begreifen warum ich so reagiere und mich ständig schuldig fühle.
Was du sagst Biggi kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich habe immer den Spruch in mir,
" behandele deinen Nächsten so wie du behandelt werden möchtest."

Du hast eine etwas andere Wortwahl benutzt, aber was ist falsch daran, wenn ich jeden Menschen so behandele, wie ich es gerne hätte?

Vielleicht ist da doch was dran was du gesagt hast, fällt mir gerade so ein.
Sicherlich erwarte ich dann auch, dass man mich so behandelt und bin enttäuscht, wenn das nicht der Fall ist.
Dann stimmt auch wieder was du unten geschrieben hast.
" Wenn du etwas erwartest, dann will dein Ego das Resultat bestimmen."
Also das trifft den Nagel auf den Kopf.

Und was du schreibst liebe S. Strahl stimmt natürlich auch. Du kennst mich ja auch nicht erst seit gestern.

Ihr habt mir viel zum überlegen gegeben, dafür danke ich euch. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Gott durch euch spricht.

Ich war heute mittag alleine und habe die Zeit für eine Meditation genutzt.
Da ist mir wunderbares passiert. Ich fühlte die Gegenwart Gottes so stark dass mir die Tränen kamen. Ich fühlte mich umarmt und getröstet und ich weiß dass alles gut werden wird.
Und dazu kam dann noch, dass mein Mann zur Zeit nicht hustet. :D
Ich bin so dankbar dass ich euch habe und mit meinen Problemen nicht alleine da stehe.
In Liebe, Maja

Ja, man kann eben die Dinge immer von verschiedenen Blickwinkeln her betrachten und so kommt man der Wahrheit immer ein Stückchen näher.

Aber besonders schön finde ich dein Erlebnis deiner Meditation. Das sind Momente vollkommenen Glücks, die uns immer wieder stärken und uns Kraft geben, weiter zu gehen, und das Vertrauen, dass ER bei uns ist und wir nie allein sein brauchen.

dein Sonnenstrahl

Maja
05.01.2006, 20:44
Mich hat es schon etwas verwirrt wie unterschiedlich man etwas sehen und interpretieren kann.
Als ich vorhin mit Biggi im Chat sprach, kamen wir an eine Stelle wo ich sagte dass ich in dieser Inkarnation hier sehr viel lernen möchte um alles was ich erlebt habe, nicht noch einmal durch machen zu müssen.
Da sagte Biggi, ob es nicht etwas arogant sei, denn ich wäre ja keine Mutter Theresa, die wahrscheinlich nicht mehr wieder kommen bräuchte.
Da musste ich erst mal schlucken, denn mit dieser Antwort konnte ich nichts anfangen.
Das gleiche Thema und zwei verschiedene Meinungen darüber.

Während Biggi wohl dachte ich wäre schon abgehoben, fühlte ich genau das Gegenteil.
Was habe ich denn schon geleistet?
So klein und nichtssagend komme ich mir vor; und aus diesem Grunde möchte ich so viel lernen und begreifen dass, wenn ich wieder kommen sollte, mein Leben ganz anders laufen soll.

Aber ich glaube auch liebe S. Strahl dass wir auf dem richtigen Weg sind, es aber auch wichtig ist einmal etwas ganz anderes zu hören.
Ich bin so dankbar und fühle mich heute auch richtig gut. :D
In Liebe, Maja

06.01.2006, 00:20
Meiner Meinung nach ist Mutter Theresa so ziemlich die Einzigste von der ich denke das sie nicht wieder zurueckkommen brauch, weil sie so gut wie egolos war. Und ich wuerde mir selber arrogant vorkommen wenn ich denke ich habe soviel wie sie gelernt und brauch nicht mehr wiederkommen.

Deshalb fragte ich dich, Mutti, ob dir das nicht auch arrogant vorkommt wenn du das von der Seite siehst. Ich hoffe du hast dich nicht verletzt gefuehlt deswegen, denn das war nun gar nicht meine Absicht. Ich bin manchmal bischen zu direkt, ne?

Du fragst was du schon geleistet hast. Erwartest du von dir selber das du riesen Sachen leisten musst und hunderte von Menschen retten oder sowas um in die Kategorie der "die was geleistet haben" zu kommen?

Erinner dich daran was ich ueber die Flut geschrieben hab, das das Leben der anderen vor meinen Augen abgelaufen ist und ich gefuehlt hab was die andern gefuehlt haben? Und was war das Wichtigste von allem? Das Laecheln, nicht die 'grossen' Taten von denen ich dachte die taeten mich zur Heldin machen. Helden werden vom Ego gefahren, aber die die aus keinem andern Grunde jemanden anlaecheln als das sie etwas liebes geben wollen, das ist was zaehlt und das ist was den Unterschied macht..die Wellen die Sonnenstrahl beschrieben hat wenn man einen Stein ins Wasser wirft.

Und wenn du nun zurueckdenkst an die Zeit wo du gearbeitet hast und wieviele Kunden dein liebes Laecheln sehen durften, dann hast du eine MENGE geleistet. Es sind die kleinen Dinge die zaehlen.

Von mir persoenlich, Mutti, du bist fuer mich die tollste Frau die's gibt und ich hab dich so lieb ich koennt fast heulen. Du hast mich aufgezogen und lieb gehabt und dein Bestes getan, soviele Opfer fuer mich gebracht und hast dann auch nicht aufgehoert hinter mir zu stehen als ich nur Mist gebaut hab und dir alles andere als dankbar war. Und sogar das hast du mir vergeben...sowas koennen nicht viele, du!

Und heute bist du meine beste Freundin mit der ich ueber alles reden kann. Du warst noch nie soviel online wie in den letzten Tagen wo's hier so gefaehrlich war, das hat mir ja sooo gut getan.

Wenns nach mir ginge braeuchtest du dich gar nicht aendern, denn ich liebe dich so wie du bist :kissie .

Was das "Zurueckkommen" angeht, wieso erwartest du das es alles derselbe Mist durch den du durch musst? Kann es nicht sein das es nur noch besser wird und du noch viel mehr Menschen mit deiner Liebe beruehren darfst als in diesem Leben, und es lernst besser mit dem was dich in diesem Leben negativ beruehrt hat, umzugehen.

Ich habe das Gefuehl das grade dieses Denken, das zurueckkommen zu "muessen", stellt dir einiges in den Weg fuer das Hier und Jetzt. Denn das Jetzt ist soviel wichtiger als das naechste Leben. Und nur aus der Motivation herraus jetzt alles schnell zu lernen damit du nicht mehr zurueckkommen musst, hoert sich nicht berrauschend an, aber ich kanns nicht genau erklaeren...ist nur ein Gefuehl.

Sonnenstrahl:
das find ich eine gute Interpretation von dem Nachbarn Spruch. Wenn alle so denken taeten waers super :).

Maja
06.01.2006, 08:47
Als ich dich liebe Biggi motivierte, dich aktiv ins Forum einzubringen, habe ich im Traum nicht daran gedacht, was das für Ausmaße annehmen würde. :roll:

Aber auch da kann ich die Führung Gottes erkennen und es ist alles richtig wie es ist. Obwohl sich mein Ego lautstark zu Wort meldete, auf was ich mich denn da jetzt einlassen würde und was sollen die anderen denken,
usw. :oops:
Da fiel mir sofort der Satz ein,(danke S.Str. dass du mich erinnert hast )
" Sei stille und wisse, ich bin Gott."
Sofort verstummte die Stimme und ich weiß, egal was jetzt ein anderer denken sollte, das gehört zu Gottes Plan.
Deine Worte liebe Biggi haben mir natürlich sehr gut getan und ich freue mich sehr darüber. :D
Aber ich will nun auch nicht verheimlichen dass ich damals so meine Kämpfe hatte und ich oft nur aus Pflichtbewusstsein gehandelt habe. Oft kamen meine Worte nicht aus dem Herzen, sondern aus dem Kopf. Es wurde mir auch leicht von meinem Mann gemacht. Nachdem er sich von dir los gesagt hatte und was er dann von sich gab, wurde von meinem Ego bestätigt. Es war nicht leicht und ich habe immer wieder gesagt, ich möchte nichts mehr mit Kindern zu tun haben.
Aber Gott hatte einen anderen Plan mit mir. Er drückte mir noch ein Kind auf, ob ich es wollte oder nicht, deine Tochter. :? Und die war und ist auch alles andere als pflegleicht.
Heute bin ich für alles was ich erfahren und lerne durfte, so dankbar. Denn wäre es anders gekommen, wäre ich nicht da wo ich heute bin.
Gottes Wege sind manchmal nicht gleich zu verstehen und ich habe gehadert, oh je. :twisted:
Aber ganz langsam spürte ich wie die Liebe zu dir immer stärker wurde. Als ich dann noch meinem Vater vergeben konnte, ging es immer weiter.
Dann habe ich mein Leben Jesus gegeben und die Lektionen wurden nicht gerade leichter, aber ich habe begriffen dass das hier nicht die Wirklichkeit ist, dass wir nie von Gott getrennt waren. Darum ist es auch nicht mein Ziel, eine Mutter Theresa zu werden, aber zu lernen mich so zu akzeptieren wie ich bin und vor allem kein neues Karma zu schaffen damit sich diese Lektionen nicht wiederholen. Das ist mein Ziel.
Ich denke auch nicht viel an die nächste Inkarnation. Nur wenn die Gedanken kommen, motiviert mich das, zu versuchen alles mit dem Herzen und der Liebe zu machen.
Du liebe S. Str. hast es treffend ausgedrückt. Der Mensch spürt ob etwas aus dem Herzen kommt oder nicht.
Da ich immer noch den Frieden spüre, konnte ich das heute morgen auf meinen Mann übertragen und ich habe gesehen dass es bei ihm angekommen ist.
Also du letzens sagtest dass du ein wandelndes Danke bist, kann ich mich dir nur anschließen. :D
In Liebe, Maja

Sonnenstrahl
06.01.2006, 14:52
Was hier passiert, dafür hat es sich allein schon gelohnt, dieses Forum ins Leben zu rufen. Hier geschieht Heilung, die über viele Jahre fällig war und an der eine ganze Familie beteiligt ist. Halleluja, :D das muss ich jetzt hier mal wirklich sagen. Ich bin begeistert, dass ihr bereit seid, uns alle daran teil haben zu lassen. Das ist die LIEBE, die in diesem Forum wirkt, und ich möchte jetzt nicht von Stolz reden, sondern von Glück, dass ich daran mit wirken durfte. Danke!

in Liebe
euer Sonnenstrahl

Sonnenstrahl
06.01.2006, 15:09
Liebe Biggy,

als ich deinen Text begann, zu lesen, war ich erst ein bißchen sauer, weil ich gedacht habe, du ziehst Maja jetzt herunter. Aber das konnte ja auch gar nicht sein, weil ich weiß, dass du sie sehr liebst, du hast es mir ja schon öfter deutlich zu verstehen gegeben. Also las ich weiter, und siehe da, ich hatte mich tatsächlich getäuscht, und was du schreibst, ist wirklich treffend. Genau darauf kommt es an, auf die kleinen Dinge, auf das Wie, und auf den Augenblick.

Nicht was ich mache ist entscheidend, sondern wie und mit welchem Gefühl ich etwas mache.

Doch was das Zurückkommen betrifft, so glaube ich dennoch, dass sogar im letzten Augenblick noch eine Entscheidung getroffen werden kann und wir vom Ego völlig frei kommen. Das heißt, wir haben alle eine Chance, auch wenn wir nicht wie Mutter Theresa durch's Leben gegangen sind. Und ob sie noch Ego besaß.... wer weiß das schon. So gut kannten wir sie ja alle nicht. Es scheint so, da hast du Recht, aber das Ego kann sich doch recht gut verstecken, so gut, dass wir es manchmal selbst nicht erkennen.

Ich weiß nicht, worauf es an kommt, ich weiß nur, dass GOTT uns in jedem Augenblick eine neue Chance gibt, auch Maja, dir und mir, und wenn ich hier noch mal herkomme, dann wünsche ich mir nur eines, egal in welcher Form ich hier erscheine, ich will kommen, um nur noch LIEBE zu geben und zu helfen, die Menschen von all ihrem Leid zu erlösen.

Ich weiß auch, was Maja meint und warum es ihr wichtig ist, nicht mehr wieder kommen zu müssen. Sie hat viel geleistet in ihrem Leben, sie hat soooo viel gegeben, sie ist einfach müde und will ausruhen. Und das kann ich gut verstehen. Doch du hast Recht, wenn wir noch einmal kämen in einem Erdenkörper, und wir kämen mit einem anderen Bewusstsein, nicht um zu leiden, sondern um zu erlösen, dann wäre es mir auch egal. Dann würde ich gern wieder kommen.

Was mich aus deinen Zeilen noch einmal deutlich angesprochen hat, ist die Tatsache, dass wir immer noch nicht aufgehört haben, zu warten, zu suchen und auf das nächste Ziel hin zu steuern. Wir warten! Wir erwarten! Wir warten darauf, das irgend etwas geschieht, das uns glücklicher macht. Und genau das ist es, was uns daran hindert, zu leben. Genau das!

Wir sollten aufhören, zu warten und aufhören, zu erwarten, denn genau HIER und JETZT ist alles, was GOTT uns gibt!

Also bleibt alle dran, alle die ihr hier schon darüber gesprochen und uns erinnert habt. Erinnert uns weiter, solange, bis wir es endlich kapiert haben.

In Liebe
euer Sonnenstrahl

07.01.2006, 12:53
Was mich aus deinen Zeilen noch einmal deutlich angesprochen hat, ist die Tatsache, dass wir immer noch nicht aufgehört haben, zu warten, zu suchen und auf das nächste Ziel hin zu steuern. Wir warten! Wir erwarten! Wir warten darauf, das irgend etwas geschieht, das uns glücklicher macht. Und genau das ist es, was uns daran hindert, zu leben. Genau das!

Amen :D

Deshalb der kleine Spruch unter meinter Unterschrift :)

Sonnenstrahl
07.01.2006, 13:58
Und der Weg ist das Ziel! Genau! So ist es.