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Diese Seiten wollen dich deinem wirklichen SELBST zurückgeben.


Sehen wir die Wirklichkeit?   Comments

Die Welt, die du siehst, ist nicht die wirkliche Welt. Was du siehst, ist nur die Welt, die du sehen möchtest. Das glaubst du nicht, weil du denkst, das kann doch nicht sein, dass ich so eine Welt gewählt habe zu sehen, eine Welt, die soviel Bitternis enthält, soviel Traurigkeit, soviel Leid.
Und doch sage ICH dir, dass du nur deine eigene Welt siehst, nicht die Welt, weil es die Welt gar nicht wirklich gibt.

Schließ einmal deine Augen und stelle dir einen wunderschönen Garten vor. Was siehst du vor deinem inneren Auge? Siehst du deinen eigenen Garten, den hinter deinem Haus, oder siehst du einen Garten, den du vielleicht vor langer Zeit einmal irgendwo gesehen hast und der dich sehr in Staunen versetzt hat?
Und wenn du jemand anderem die gleiche Aufgabe gibst, seine Augen zu schließen und sich einen schönen Garten vorzustellen, was glaubst du, welchen Garten sieht der andere? Sieht er deinen Garten, den, den du eben in deinem Geist vor dir gesehen hast?

Die Welt, die du siehst, ist nicht die wirkliche Welt, sie ist die Welt deiner Gefühle und Erfahrungen. Jeder von euch sieht so. Und alles, was ihr seht, ist nichts als eine Erinnerung aus eurer Vergangenheit, denn ihr habt noch nicht gelernt, ohne diese Vergangenheit zu sehen. Auf allem, was ihr seht, liegt eure Bewertung der Dinge und diese Bewertung findet durch den Filter eurer vergangenen Erfahrungen statt. Oft sind es eben erst gemachte Erfahrungen, andere wiederum liegen schon so weit zurück, dass ihr euch beim besten Willen nicht mehr daran erinnern könnt. Und trotzdem haben sie eine Wirkung auf eurer Sehen.

Wenn du einen Menschen siehst, siehst du ihn niemals vollkommen objektiv, du siehst auch eine Blume, einen Baum, ein Auto, einen Tisch oder einen Stuhl niemals objektiv, du siehst nicht, was da wirklich ist, denn alles was du in einem Menschen und einem Ding siehst, ist die Wiederbelebung einer Erfahrung aus deiner Vergangenheit. Und davon ist es abhängig, ob du dich gut oder schlecht dabei fühlst.

Versuche einmal, einem anderen Menschen genau den Strand zu beschreiben, an dem du dich in deinem letzten Urlaub gesonnt hast. Versuche, ihm genau dein Geschmacksempfinden wieder zu geben, das du bei einer Mahlzeit hattest, die du besonders intensiv genossen hast. So genau du es auch zu beschreiben versuchst, nie wird er wirklich wissen, was es für dich war.

Der Mensch, der durch die Tür tritt, und den du zum ersten Mal siehst, dem hast du schon den Stempel deines Urteils aufgedrückt und das, bevor er überhaupt den Mund aufgemacht hat, um mit dir zu reden. Vielleicht wird er das auch nie tun, vielleicht willst du es auch niemals tun, weil du ihn ablehnst, sofort, ohne, dass du ihm eine Chance gegeben hättest, weil du es gar nicht wolltest.

Woher, glaubst du, kommt diese Ablehnung, wenn du diesen Menschen noch nie zuvor gesehen hast?

Du glaubst ihn zu kennen, einschätzen zu können?
Richtig, du machst aus ihm genau das, was dich die Vergangenheit gelehrt hat, aber deshalb weißt du nicht wirklich, wen du vor dir hast, und vielleicht wirst du es niemals wissen.

Warum glaubst du, sind die Menschen so verschieden in ihren Meinungen und Ansichten? Hast du dich das jemals gefragt? „Sie sind es eben, so ist das nun mal so!“ wirst du antworten, und doch sage ich dir, das ist kein Zufall, denn ICH BIN, was der Mensch wirklich ist, und ICH bringe durch den Menschen MEINE vielen verschiedenen ASPEKTE zum Ausdruck.

Die Menschen haben mich überall gesucht, meist in einem Himmel über den Wolken, aber immer zeigen sie nach oben, wenn von MIR die Rede ist, dabei bin ICH gar nicht so weit weg, denn ICH BIN des Menschen wirkliches SEIN.

Lege einmal deine Hand auf dein Herz, schließe deine Augen, fühle deinen Pulsschlag, fühle deinen Atem und versenke dich tief hinein, und dann, wenn du ganz still bist, alle deine Gedanken los lässt, wirst du MIR näher und näher kommen. Das heißt aber nicht, dass ICH nicht auch vorher schon da gewesen bin, doch jetzt hast du vielleicht für einen Augenblick das Äußere einmal zurück gestellt und nach innen geschaut, da, wo du mich wirklich finden kannst. Und hier, genau hier findest du mich auch im anderen, nicht in seinem Gesicht, nicht in seiner Figur, nicht in seiner Sprache, oder in seinen Worten, in keinem seiner äußeren Ausdrücke, sondern erst dann, wenn du über alles das einmal hinweg siehst, vielleicht in Gedanken die Hand auf dein Herz legst und fragst: „Wo bist DU in ihm, VATER, zeig DICH mir!“ und wenn du dann wieder alle deine Gedanken und Erfahrungen aus der Vergangenheit einen Augenblick lang los lässt, dann und nur dann hast du die Chance, den anderen wirklich zu sehen. Vielleicht auch nur einen Augenblick lang, aber der genügt, damit du ihn nie mehr so siehst, wie du ihn vorher gesehen hast. Dieser Augenblick reicht aus, um eine Tür von deinem zu seinem Herzen zu öffnen und einzutreten. Und dann wirst du fest stellen, dass das, was du dort findest, ein Teil von dir selbst ist, und du wusstest es nicht.

Aber wenn du ab jetzt versuchst, alles mit dem Herzen der Liebe zu sehen, bist du die ersten Schritte auf dem Weg gegangen, die wirkliche, die göttliche Welt zu finden, die Welt die ICH geschaffen habe und die niemals vergeht.