2005
Wähle die wirkliche Welt
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Du siehst immer noch eine Welt, die du lieber nicht sehen würdest, weil sie dir nicht gefällt. Du siehst Gutes und du siehst Böses in ihr, doch die meiste Zeit erscheint das Böse, das, was du nicht sehen möchtest, die Oberhand zu haben in dieser Welt. Und du fragst dich: „wenn Gott diese Welt geschaffen hat, warum kann das Göttliche in ihr nicht den Sieg erringen, warum bleiben wir im Dunkeln und fühlen uns allein?“
ICH sage dir, die göttliche Welt ist in dir, die göttliche Welt bist du Selbst. Schließe einmal deine Augen und lasse sie in deinem Geist entstehen, und du weißt, du bist ein Schöpfer.
„Aber wenn ich meine Augen auf mache“, sagst du, „dann sehe ich nichts als Elend und Traurigkeit, und ich kann es nicht ändern“.
Das liegt daran, liebes Kind, weil du die Welt, die böse Welt, die du zu sehen glaubst, nicht los lassen willst. Du hast entschieden, dass sie für dich wahr sein soll, und solange du an dieser Entscheidung fest hältst, wird es für dich so sein.
Du kannst dich anders entscheiden, denn die Quelle jeder Welt, die du siehst, liegt in dir in deinem Geist, denn da BIN ICH. Du hast die Wahl, sie so oder so zu sehen, und was du wählst, das wirst du in ihr sehen. Wenn du aber darauf bestehst, die Welt als böse anzusehen, in der es keine Hoffnung gibt, so ist es so in deinem Geist. Du bist der Schöpfer.
ICH sage dir, mein liebes Kind, du kannst die ganze Welt verändern, wenn du willst, du musst dich nur entscheiden, das alte Bild, das was dir nie gefallen hat, los zu lassen. Doch jedes Mal, wenn du darauf bestehst, in dem, was du gerade vor dir siehst, die Wirklichkeit zu sehen, hast du dich anders entschieden. In diesem Augenblick hast du MICH aus deiner Welt verbannt und dich zu dem gemacht, was du jetzt glaubst, zu sein, zu einem Wurm, der sich vor der bebenden Welt windet und machtlos diesem Schrecken gegenüber steht.
Erkenne deine Macht in deinem Geist, denn da BIN ICH. Und wenn du diese Macht ergreifst, und dich entscheidest, sie nicht mehr los zu lassen, dann wirst du augenblicklich deine Welt verändert sehen, und irgendwann wirst du nur schwach dich noch erinnern können, das da einmal etwas anderes geherrscht zu haben schien, was längst vergangen ist, ein böser Traum nur, und du bist erwacht.
