2005
Wo oder was ist die wirkliche Welt?
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Du möchtest wissen, wie denn die wirkliche Welt aussieht und wie du sie zu sehen lernen kannst. Denn diese Welt, die du jetzt siehst, die bringt dir soviel Schmerz und Angst, dass du sie lieber nicht mehr sehen würdest und statt dessen eine andere, eine bessere Welt, eine Welt, in der es Krankheit, Leid und Tod nicht mehr gibt. Und genau das ist es, was ICH dir geben will, doch dann musst du auch bereit sein, die Welt, die du kennst, ganz los zu lassen.
Die wirkliche Welt kann dann in deinem Geist aufleuchten, wenn er geheilt ist.
Krankheit ist etwas, was nach dem Körper in den Geist des Menschen eingetreten ist, denn vorher konnte sie nicht sein, weil der Geist niemals krank sein kann. Der Mensch aber, der plötzlich, als er vergessen hatte, wer er ist und das er vollkommen und ein Teil Gottes ist, glaubte, sich durch seine Handlungen schuldig zu machen, hat sie selbst ersonnen. Er suchte nach Strafe, weil er glaubte, dass er seine scheinbare Schuld damit sühnen könne.
In Wahrheit kann der Mensch niemals Körper sein, und er kann auch nicht sündigen, denn alles, was der Mensch ist, ist geistig und so tut er alles, was er tut, ebenfalls durch seinen Geist, durch MICH, und es ist nicht wirklich getan, so wie ihr es euch vorstellt, sondern es ist nur Gedanke im Geist des Menschen, der glaubt, von MIR abgespalten und allein zu sein, Fantasie. Des Menschen Welt von Gut und Böse ist Fantasie, ersonnen in seinem eigenen Geist.
Das erscheint euch nicht real, weil ihr diese Welt doch, wie ihr glaubt, fühlen und wahrnehmen könnt. Und doch ist diese Welt nicht wirklich, sondern nur in euren Köpfen. Und da ihr göttliche Wesen seid, seid ihr durchaus in der Lage, eurer Fantasie soviel Macht zu geben, dass sie euch wirklich und real erscheint.
Die Welt, die ICH machte, ist in allen ihren Teilen eine vollkommene und gute Welt, denn ich sagte euch, dass ICH zufrieden war, mit dem, was ich machte. Und diese Welt tut niemandem etwas Böses an.
Doch schuf ich auch den Menschen, als Teil von MIR und ICH stattete ihn mit allen MEINEN EIGENSCHAFTEN aus. So wurde der Mensch zu einem Schöpfer im Geist, wie ICH es BIN. Doch als der Mensch seinen Weg allein gehen wollte, und glaubte, er könne auch ohne MICH sein, da ließ ich ihn gewähren um der eigenen Erkenntnis Willen, damit er von sich aus erfahren könne, dass er niemals ohne MICH existieren kann, denn was eins ist, ist eins und kann niemals gespalten werden.
ICH ließ dem Menschen seinen freien Willen und seinen Glauben, und so entfernte er sich immer weiter weg von MIR in seinen Gedanken, und dachte eines Tages, er sei allein. Er konnte auch die Zusammengehörigkeit, das Einssein mit den anderen Menschen nicht mehr wahr nehmen, sein Körper schien ihn zu begrenzen, und er hatte auch vergessen, dass dieser Körper nur ein Bild seines Geistes war. Er hatte ihm seine eigene Macht gegeben, weil er glaubte, der Körper sei etwas Separates, eine Einheit für sich. So hatte sich zuguterletzt die materielle Ebene, in der ihr euch jetzt bewegt, entwickelt. In Wahrheit aber seid ihr nach wie vor das, was ihr immer gewesen seid, ein Teil von MIR und somit geistig, Schöpfer im Geist, und auch die Welt um euch ist eurem Geist entsprungen, und kann daher nichts anderes sein, als das, was ihr selber seid, eine Idee eures Geistes.
Da ihr aber niemals wirklich körperliche Wesen ward, konntet ihr auch niemals sündigen. Ihr hattet nur die Möglichkeit, euch zu verlaufen in den Konstrukten eurer Gedanken, die ihr euch inzwischen geschaffen hattet. Also gab es niemals Schuld, und auch die Strafe ist eine Erfindung des Menschen, denn ICH strafe nicht, weil ICH REINE LIEBE BIN.
Doch da ihr euch nun abhängig gemacht hattet von euren Körpern und glaubtet, allein und hilflos hier auf dieser Welt zu sein, so konntet ihr nicht mehr erkennen, dass ihr es selber ward, die das ersonnen hatten. Und so hieltet ihr euch nun vollends abhängig von euren Körpern und glaubtet, die Welt um euch herum bestünde ebenfalls für sich, und ihr hättet somit keinen Einfluss auf sie. Die Dinge, die euch widerfuhren, lerntet ihr nun zu bewerten. Und was euch nicht gefiel, erhielt das Prädikat böse. Und so entstand die Welt der Dualität, die Welt war gut, wenn sie euch nichts antat, und böse, wenn sie euch zu verletzen schien. Und mit dem Eintritt des sogenannten Bösen in die Welt habt ihr das Äußere noch weiter von euch weg geschoben, weil ihr damit nichts zu tun haben wolltet. Es wurde zu eurem Feind. Und nun kam auch die Angst hinzu, die Angst vor dem Feind, dem Bösen in der Welt, auf das ihr nun keinen Einfluss mehr zu haben schient.
Doch seht ihr, wenn ihr das alles jetzt zurück verfolgt, dass sich nicht wirklich etwas geändert hat in dem, was ihr seid und in dem, was die Welt in ihrem Ursprung ist.
Ihr aber nahmt die Welt jetzt als das Außen wahr, als etwas, das euch Böses antun konnte, und eure Körper mussten nunmehr geschützt werden. Sie waren eure einzige Rückzugsmöglichkeit geworden, und somit plötzlich zu dem höchsten Gut, das ihr hattet.
Doch da die Idee vom Bösen in eure Gedanken eingetreten war, und weil, was einmal in den Geist eintritt ist, immer universell ist, so galt das letztlich auch für eure Körper, und so waren Krankheit, Siechtum und Verfall geschaffen. Und da ihr eurer Macht inzwischen vollkommen unbewusst geworden ward, nahmt ihr es als gegeben an, dass das der Lauf des Lebens sei.
Doch ein kleiner Funke in euch wusste immer noch, dass das nicht sein kann, denn sonst wäre auch die Hoffnung ganz verloren gegangen. Aber dieser Funke erinnerte euch zuweilen daran, dass es Hoffnung gibt, und so habt ihr nie aufgehört, an die Möglichkeit der Heilung zu glauben, nur seid ihr in eurem jetzigen Zustand, in dem ihr euch für körperliche Wesen haltet, davon ausgegangen, dass die Heilung nur auf körperlicher Ebene statt finden würde.
ICH sage euch jetzt:
Ihr ward niemals machtlos und allein in dieser Welt. Denn das, was ihr wirklich seid, das seid ihr nach wie vor. Und so ist es allein eine Entscheidung eures Geistes, das Böse aus der Welt, in der ihr zu leben scheint, zu entfernen. Ihr braucht nichts weiter tun, als all die bösen Fantasien, die sich bei euch eingenistet haben, MIR zu übergeben, damit ICH sie für euch wieder aufheben kann, und ihr seid frei. Und wenn das Böse dann aus eurer Welt verschwunden ist, dann kann es auch die Krankheit nicht mehr geben, denn sie ist ein Teil des einen Gedankens einer Existenz des Bösen, und ihr werdet erkennen, was ihr wirklich seid, Geist, ein Teil von meinem Geist, meine Idee, mein Gedanke, dem ICH Macht gegeben habe.
Doch ihr fürchtet euch vor der Heilung, weil eure ganze Welt, die ihr euch hier geschaffen habt, dann zusammen bricht. Ihr glaubt, ihr habt dann nichts mehr, an dem ihr euch fest halten könnt. Die Sicherheit, die ihr jetzt zu haben glaubt, weil ihr euch auszukennen glaubt in dieser Welt, die müsst ihr los lassen. Und das ist eure größte Angst, ein Sprung ins kalte Wasser, glaubt ihr. Was könnte dahinter sein?
ICH sage euch, was übrig bleibt ist eine Welt der Schönheit, des Friedens und der Liebe, einzig das Böse ist aus dieser eurer Welt verschwunden, und nichts kann euch mehr etwas anhaben, nichts mehr euch verletzen oder weh tun. Das ist es, was ihr dann empfangt, wenn ihr die Welt, die euch jetzt so vertraut erscheint, los lasst. Ihr braucht keinen Tag mehr länger zu warten, keinen Augenblick. Denn in jedem Augenblick habt ihr die Möglichkeit, die Welt des Bösen, die euch soviel Leid gebracht hat, von MIR aufheben zu lassen, und sie ist verschwunden. Was übrig bleibt ist reine Freude.
